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Datenbank Tierversuche

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Dokument 3801Titel: Ein neues Frakturmodell für ein kombiniertes Weichteil-Knochen-Trauma beim Schaf
Hintergrund: Bei bisherigen "Tiermodellen" für die Unfallchirurgie wurden Schafbeine immer zersägt. In dieser Arbeit wird ein "Tiermodell" entwickelt, dass einen PKW-Zusammenstoß mit einem Fußgänger simulieren soll.
Tiere: 16 Schafe
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Die Schafe werden rücklings in einen Lagerungskorb gelegt. Ein Hinterbein wird mit einem Flaschenzug nach oben gestreckt. Durch den Aufprall einer auf eine Hydraulikpumpe montierten PKW-Stoßstange wird das Bein gebrochen. Später werden die Schafe durch Injektion eines Euthanasiemittels getötet. Es ist unklar, ob die Tiere für den Versuch narkotisiert werden, wenn ja, ob sie nach dem Versuch aus der Narkose wieder erwachen und zu welchem Zeitpunkt sie getötet werden.

Bereich: Unfallmedizin, Chirurgie

Originaltitel:

Autoren: J. Schmidt (1)*, F. Thiesen (2), S. Grubert (1), D. Menzel (1), K.H. Winker (1)

Institute: (1) Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am Klinikum Erfurt, (2) fzmb Bad Langensalza

Zeitschrift: Akt Traumatol 2001: 31, 245-249

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1397



Dokument 3802Titel: Immunantwort einer Untergruppe der CD4- und CD8-positiven T-Zellen in Milz und Lymphknoten bei Meerschweinchen, die mit Bacillus Calmette Guerin geimpft wurden
Hintergrund: Untersuchung der körpereigenen Abwehrmechanismen nach einer Tuberkuloseimpfung.
Tiere: 25 Meerschweinchen (mindestens 25 Meerschweinchen (Anzahl unklar))
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Die Meerschweinchen werden in Stahlkäfigen mit Gitterrost gehalten. Sie werden durch eine Injektion in die Haut eines Hinterbeins mit einem Tuberkulose-Impfstoff geimpft. 8, 15, 21 und 30 Tage später werden sie getötet, um die Milz und die Lymphknoten zu untersuchen.

Bereich: Immunologie

Originaltitel: Immune reactions of CD4- and CD8-positive T cell subpopulations in spleen and lymph nodes of guinea pigs after vaccibation with Bacillus Calmette Guerin

Autoren: Thomas Klünner (1), Thomas Bartels (2), Martin Vordermeier (3), Reinhard Burger (1), Hubert Schäfer (1)*

Institute: (1) Abteilung für Immunologie, Robert-Koch-Institut, 13353 Berlin, (2) Abteilung für Veterinärpathologie, Freie Universität Berlin, Berlin, (3) Veterinary Laboratory Agency, Addlestone, UK

Zeitschrift: Vaccine 2001: 19, 1968-1977

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1396



Dokument 3803Titel: Verteilung und Ausscheidung von TEGDMA in Meerschweinchen und Mäusen
Hintergrund: Überprüfung der Giftigkeit einer in der Zahnmedizin verwendeten Substanz
Tiere: 55 Tiere verschiedener Arten (32 Meerschweinchen, 23 Mäuse)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: TEGDMA ist eine anorganische Substanz, die in Zahnzement, Kronen, Inlays und anderen zahnärztlichen Füllmaterial verwendet wird. In Experiment I werden 16 Meerschweinchen aufgeteilt in 4 Gruppen à: 4 Tiere verwendet. Die Tiere werden zunächst 3 Tage lang einzeln in einem Stoffwechselkäfig gehalten, in dem alle Ausscheidungen aufgefangen werden können. Radioaktiv markiertes TEGDMA wird den Tieren dann entweder unter die Haut gespritzt oder per Magensonde eingegeben. Zwei Gruppen erhalten eine Kochsalzlösung. Nach weiteren 24 Stunden im Stoffwechselkäfig werden die Meerschweinchen mit äther getötet.

Experiment II entspricht Experiment I, nur werden die Tiere hier statt in einem Stoffwechselkäfig in einer Kammer gehalten, in der auch die ein- und ausgeatmete Luft gemessen werden kann.

In einem dritten Experiment wird 23 Mäusen TEGDMA entweder über eine Magensonde, über die Schwanzvene und durch Injektion in die Haut verabreicht. Die Mäuse werden zu unterschiedlichen Zeitpunkten durch Köpfen (Dekapitation) getötet.

Bereich: Zahnmedizin, Pharmakologie

Originaltitel: Distribution and Excretion of TEGDMA in guinea pigs and mice

Autoren: F.X. Reichl (1), J. Durner (1), R. Hickel (2), K.H. Kunzelmann (2), A. Jewett (3), M.Y. Wang (3), W. Spahl (4), H. Kreppel (1), G.W.H. Moes (5), K. Kehe (6), U. Walther (1), W. Forth (1), W.R. Hume (3)*

Institute: (1) Walther-Straub-Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Ludwig-Maximilians-Universität München, 80336 München, (2), Institut für Operative/Restorative Zahnmedizin, Kieferorthopädie und Pedodontics, Ludwig-Maximilians-Universität München, München, (3) Dental Research Institute, University of California Los Angeles, USA, (4) Institut für Organische Chemie, Ludwig-Maximilians-Universität München, München (5) TNO Prins-Maurits-Laboratorium, Rijswijk, Niederlande, (6) Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Sanitätsakademie der Bundeswehr, München

Zeitschrift: Journal of Dental research 2001: 80(5), 1412-1415

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1395



Dokument 3804Titel: In vivo Aktivitäten des neuen Wurmmittels Depsipeptid PF 1022A
Hintergrund: Wirkung eines neuen Wurmmittels
Tiere: 64 Tiere verschiedener Arten (16 Ratten, 6 Hunde, 16 Schafe, 6 Rinder (Kälber), 20 Pferde)
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Ein neues Wurmmittel wird an verschiedenen Tierarten (Ratten, Hunde, Schafe, Rinder) getestet, nachdem diese mit tierartspezifischen Würmern infiziert wurden. Anschließend erhalten sie das Wurmmittel. Die Kälber zeigen nach der experimentellen Infektion Atemnot. Zwei unbehandelte Kontrolltieren geht es besonders schlecht, sie haben - das zeigt später die Autopsie - die Lungen voller Würmer, Schleim und Eiter. Die Ratten und Kälber werden nach 48 bzw. 52 Tagen getötet. Eine Tötung wird bei den Hunden und Schafen nicht erwähnt. Bei diesen Tierarten wird der Kot auf das Vorhandensein von Wurmeiern untersucht.

In einem weiteren Versuch wird das Mittel an 20 natürlich infizierten Pferden im Vergleich zu einem Placebo getestet. Diese Tiere werden nicht getötet. Die Anzahl der Wurmeier wird im Kot untersucht.

Bereich: Veterinärparasitologie

Originaltitel: In vivo activities of the new anthelmintic depsipeptide PF 1022A

Autoren: Georg von Samson-Himmelstjerna (1)*, Achim Harder (1), Thomas Schnieder (2), Jochen Kalbe (1), Norbert Mencke (1)

Institute: (1) Bayer AG, Geschäftsgruppe Tiergesundheit, Landwirtschaftliches Zentrum Monheim, 51368 Leverkusen, (2) Institut für Parasitologie, Tierärztliche Hochschule Hannover, Hannover

Zeitschrift: Parasitology Research 2000: 86, 194-199

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1394



Dokument 3805Titel: Immunität gegen Kokzidiose nach Behandlung mit Toltrazuril
Hintergrund: Optimierung der Hühnerhaltung
Tiere: 1770 Hühner (Hühner)
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Eine Gruppe der insgesamt 1500 in Bodenhaltung gehaltenen Hühner erhält 49 Tage lang ein herkömmliches Mittel gegen Parasiten. Zwei weitere Gruppen bekommen ein zu testendes Antiparasitikum kontinuierlich über das Futter verabreicht oder zu bestimmten Zeitpunkten über das Trinkwasser. Drei Gruppen Kontrolltiere bleiben unbehandelt. Am 14. und 43. Tag des Experiments werden die Tiere mit Kokzidien, einzelligen Parasiten, infiziert. Am 49. Tag werden Blut und Kot sowie die Hühner selbst auf Veränderungen untersucht.

In einem zweiten Experiment werden 9 Gruppen à: 30 Hühner verwendet. Am Tag 12 des Versuchs erhalten die Tiere ein Impfung gegen die Kokzidien. Einige Gruppen werden zu unterschiedlichen Zeitpunkten mit dem Antiparasitikum behandelt. Am 33. Tag erfolgt eine Infektion mit Kokzidien. Sieben Tage später werden die bei Experiment 1 beschriebenen Untersuchungen durchgeführt. Eine Tötung der Tiere für die Untersuchungen wird nicht erwähnt.

Bereich: Veterinärparasitologie

Originaltitel: Immunity to coccidiosis after treatment with toltrazuril

Autoren: Gisela Greif (1)*

Institute: Bayer AG , Abteilung für Tiergesundheit, Institut für Parasitologie, Leverkusen

Zeitschrift: Parasitology Research 2000: 86, 787-790

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1393



Dokument 3806Titel: Wirkung einer Konditionierung auf den Glykogengehalt des Muskels von Pferden bei Laktat-kontrolliertem Training
Hintergrund: Erkenntnisse über die Physiologie der Ausdauer von Pferden
Tiere: 6 Pferde (Haflingerhengste)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Pferde werden auf einem Laufband nach drei verschiedenen Mustern bewegt. Während des Trainings wird mehrfach Blut aus einer Halsvene abgenommen und an Ort und Stelle auf den Milchsäuregehalt untersucht. Je nach Ergebnis wird die Geschwindigkeit des Laufbandes eingestellt. Insgesamt werden 21 Trainingsperioden innerhalb von 6 Wochen absolviert. Danach folgt eine Ruheperiode von 5 Wochen, in der die Pferde nur ganz wenig bewegt werden. Vor, während und nach der Trainingsperiode werden insgesamt 5 Muskelbiopsien (Gewebeproben) aus 2 cm und 5 cm Tiefe des Gesäßmuskels entnommen. Eine lokale Betäubung hierfür ist nicht erwähnt. Die weitere Verwendung der Pferde wird ebenfalls nicht erwähnt.

Bereich: Veterinärphysiologie, Biochemie

Originaltitel: Effects of conditioning horses with lactate-guided exercise on muscle glycogen content

Autoren: Silke Gansen (1), A. Lindner (1), S. Marx (1), H. Mosen (1), H.-P. Sallmann (2)

Institute: (1) Arbeitsgruppe Pferd, Im Eichholz 10, 53127 Bonn, (2) Institut für Physiologische Chemie, Tierärztliche Hochschule Hannover

Zeitschrift: Equine Veterinary Journal, Suppl., 1999: 30, 329-331

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1392



Dokument 3807Titel: Wirkung einer fettreichen Ernährung und des Energieanteils im Futter auf Plasmametaboliten und Hormone bei Shetland Ponys
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen einer kalorienreichen Diät bei Shetland-Ponys.
Tiere: 8 Pferde (Shetland-Ponys)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Zehn Wochen lang werden die Ponys normal gefüttert, dann erhalten sie für weitere 10 Wochen kaloriereiches Futter, entweder in Form einer erhöhten Fett- oder Kohlenhydratdiät. Nach 5 Wochen wird gewechselt. Die fettreich ernährten Ponys erhalten die Kohlenhydratdiät und umgekehrt. Einmal pro Woche wird Blut aus einer Halsvene entnommen. Nach jeweils 5 Wochen wird ein Glukosetoleranztest durchgeführt, bei dem den Tieren über eine Nasen-Schlund-Sonde Traubenzucker in den Magen gegeben wird. Sekundenhs Stunden lang wird alle halbe Stunde Blut abgenommen. Das weitere Schicksal der Pferde wird nicht beschrieben.

Bereich: Tierernährung, Ernährungsphysiologie

Originaltitel: Effects of fat feeding and energy level on plasma metabolites and hormones in Shetland ponies

Autoren: O. Schmidt (1), E. Deegen (2), H. Fuhrmann (3), R. Dühlmeier (1), H.-P. Sallmann (1)*

Institute: (1) Institut für Physiologische Chemie, Tierärztliche Hochschule Hannover, 30559 Hannover, (2) Klinik für Pferde, Tierärztliche Hochschule Hannover, (3) Veterinär-Physiologisch-Chemisches Institut, Universität Leipzig

Zeitschrift: Journal of Veterinary Medicine A 2001, 48, 39-49

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1391



Dokument 3808Titel: Wirkung von Oxytocin auf die Gebärmutter bei Stuten in Abhängigkeit von Dosis und Tag der Behandlung
Hintergrund: Häufige Trächtigkeit führt bei Stuten durch zurückgebliebene Flüssigkeit oft zur Gebärmutterentzündung und damit zum Fruchtbarkeitsverlust. Um die Stuten länger "nutzen" zu können, wird das Hormon Oxytocin verabreicht, durch das verbliebene Flüssigkeit aus der Gebärmutter ausgetrieben wird. In dieser Studie wird der richtige Zeitpunkt und die günstigste Dosis des Oxytocins untersucht.
Tiere: 6 Pferde (Warmblutstuten)
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Zunächst wird durch vaginale (über die Scheide) und rektale (über den Mastdarm) Untersuchung, sowie durch Entnahme einer Biopsie (Gewebeprobe) aus der Gebärmutter festgestellt, dass die Stuten in Bezug auf die Fortpflanzung "normal" sind. Nun werden die Tiere künstlich besamt und die nächsten 2 Tage ständig mit Ultraschall kontrolliert, indem der Ultraschallkopf über den Mastdarm eingeführt wird. Stuten, die dabei trächtig werden, erhalten zur Schwangerschaftsunterbrechung eine Hormoninjektion.

Die Stuten werden täglich rektal und mit Ultraschall untersucht, um die Empfängnisbereitschaft zu kontrollieren. Zu unterschiedlichen Zeitpunkten erhalten sie das Hormon Oxytocin in eine Vene verabreicht. Es werden drei Druckmesser implantiert, einer in der Gebärmutter, einer in der Scheide und einer an der äußeren Haut. Das dazugehörige Übertragungsgerät wird an der Schwanzwurzel befestigt. Nach der Oxytocin-Injektion wird für insgesamt eine Stunde gemessen. Außerdem wird noch eine Blutprobe zur Hormonbestimmung entnommen. Die Prozedur wird bei den Tieren mehrfach durchgeführt.

Bereich: Tiermedizin (Gynäkologie)

Originaltitel: Effect of dose and day of treatment on uterine response to oxytocin in mares

Autoren: S. Gutjahr (1), D.L. Paccamonti (2), J.F. Pycock (2), M.A.M. Taverne, S.J. Dieleman (2), G.C. van der Weijden (2)

Institute: (1) Institut für Veterinärgeburtshilfe und Gynäkologie, Universität Leipzig, 04103 Leipzig, (2) Department of Farm Animal Health, University of Utrecht, Utrecht, Niederlande

Zeitschrift: Theriogenology 2000, 54: 447-456

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1390



Dokument 3809Titel: Ausscheidung von Doxepin Isomeren beim Pferd nach intravenöser Injektion
Hintergrund: Untersuchung der Ausscheidung eines bei »Sport«t;pferden zum Doping eingesetzten Medikamentes.
Tiere: 4 Pferde (Stuten)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Den 4 Pferden wird das beim Menschen angewandte Antidepressivum Doxepin in eine Halsvene injiziert. Aus der anderen Halsvene wird innerhalb der nächsten 24 Stunden insgesamt achtmal Blut entnommen. Zudem werden innerhalb von 24 Stunden 8 Urinproben mittels Katheter genommen. Die Blut- und Urinproben werden auf den Gehalt des Medikamentes untersucht.

Bereich: Pharmakologie

Originaltitel: Elimination of doxepin isomers from the horse following intravenous application

Autoren: H-W. Hagedorn (1), H. Meider (1), H. Zankl (1), R. Schulz (1)

Institute: (1) Institut für Pharmakologie, Toxikologie und Pharmazie, Veterinärmedizinische Fakultät, Ludwig-Maximilians-Universität München, 80539 München

Zeitschrift: Journal of Veterinary Pharmacology and Therapy 2001: 24, 283-289

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1389



Dokument 3810Titel: Laparoskopische Technik für die chirurgische Wiederherstellung von Rissen in Mast- und Dickdarm bei Pferden: Eine experimentelle Studie
Hintergrund: Testen einer laparoskopischen Technik (chirurgischer Eingriff mit Hilfe eines mit einem optischen System und Instrumenten ausgestatteten Schlauches)
Tiere: 3 Pferde
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Bei einem medikamentös ruhig gestelltem Pferd wird nach Lokalanästhesie in der Flanke eine Nadel durch die Bauchwand gestochen, um den Bauch mit Kohlendioxid aufzublasen. Das wache Tier erhält rückenmarksnahe Lokalanästhesie. Beim Einstechen des ersten Trokars (12 mm dickes Metallrohr) durch die Bauchwand bricht das Tier zusammen. Es wird jetzt in Vollnarkose gelegt. Die anderen beiden Pferde erhalten gleich zu Beginn der Operation eine Vollnarkose. Es werden insgesamt 3 Trokare durch die Bauchwand gestochen. Ein 3 cm langer Schnitt im Mastdarm soll einen Riss simulieren. Die Operation erfolgt durch die Trokare mit Hilfe von langen Schläuchen, an deren Enden sich optische Systeme und Halter für Instrumente befinden (Laparoskopie). Der Schnitt im Darm wird zugenäht.

In den folgenden Tagen wird der Bauch der wachen Pferde dreimal täglich mit einer Salzlösung gespült, in dem die Lösung durch ein Loch in der Bauchwand eingepumpt und anschließend wieder abgesaugt wird. Nach 7 Tagen werden die Tiere getötet.

Die Operation wird ebenfalls an toten Pferden und einem so genannten Pelvitrainer geübt, ein Art künstliches Pferdehinterteil.

Bereich: Chirurgie, Tiermedizin

Originaltitel: Laparoscopic surgical technique for repair of rectal and colonic tears in horses: An experimental study

Autoren: Frederick Brugmans (1)*, Eckehard Deegen (1)

Institute: (1) Klinik für Pferde, Tierärztliche Hochschule Hannover, 30173 Hannover

Zeitschrift: Veterinary Surgery 2001: 30, 409-416

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1388



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