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Datenbank Tierversuche

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Dokument 1601Titel: Geschmacksverbesserung von Schweinefleisch von kastrierten männlichen Schweinen sowie weiblichen Schweinen durch Hemmung der Skatolbildung im Darm mit resistenter Kartoffelstärke
Hintergrund: Verbesserung des Geruchs und des Geschmacks von Schweinefleisch durch unterschiedliches Futter.
Tiere: 80 Schweine
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden in der Landesanstalt für Schweinezucht Forchheim, Rheinstetten durchgeführt. 80 junge Schweine werden in zwei Gruppen mit jeweils 20 weiblichen und 20 kastrierten männlichen Tieren eingeteilt. Die eine Gruppe wird mit handelsüblichem Schweinefutter auf Weizen- und Sojabasis gefüttert, die andere erhält ein Futter mit Kartoffelstärke. Die Tiere werden jeweils zu zehnt in Buchten von 2,90 x 2,90 m Größe auf Teilspaltenböden gehalten. Die männlichen Schweine werden bei einem Gewicht von 105 kg geschlachtet, die weiblichen bei einem Gewicht von 115 kg. Das Fleisch wird auf seinen Geruch untersucht.

Bereich: Tierhaltung, Tierernährung

Originaltitel: Flavor improvement in pork from barrows and gilts via inhibition of intestinal skatole formation with resistant potato starch

Autoren: Dorothea Lösel (1), Markus Lacorn (1), Dirk Büttner (2), Rolf Claus (1)*

Institute: (1) FG Tierhaltung und Leistungsphysiologie, Institut für Tierhaltung und Tierzüchtung, Universität Hohenheim, 70599 Stuttgart, (2) Landesanstalt für Schweinezucht Forchheim, Rheinstetten

Zeitschrift: Journal of Agriculture and Food Chemistry 2006: 54, 5990-5995

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3606



Dokument 1602Titel: Einfluss unterschiedlicher Mäuselinien auf die angeborene Ausbildung von neuen Blutgefäßen
Hintergrund: Die Fähigkeit, Blutgefäße neu zu bilden bei verschiedenen Mäusezuchtlinien im Vergleich.
Tiere: 77 Mäuse (ca.)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Es werden Mäuse aus drei verschiedenen Zuchtlinien verwendet. Sie werden von drei verschiedenen Züchtern bezogen: Harlan Winkelmann, Borchen, Charles River Laboratories, Sulzfeld und Indianapolis. Unter Narkose wird bei den Mäusen die rechte Hinterbeinarterie zugebunden, so dass das Bein nicht mehr durchblutet wird. In den nächsten Wochen wird das Bein mehrfach mit unterschiedlichen, bildgebenden Verfahren untersucht. Die Tiere werden dafür jeweils betäubt. Außerdem wird die Bewegung des Hinterbeins regelmäßig nach einem Punkteschema beurteilt: 0 = das Bein wird hinterhergezogen; 1 = der Fuß wird nicht aktiv aufgesetzt; 2 = mittlere bis starke Verminderung des Fußaufsetzens; 3 = normale oder wenig abnormale Benutzung des Beins. Je nach Zuchtlinie erholen sich die Mäuse mehr oder weniger schnell von der Operation. Zwei Mäuse sterben vor Ablauf des Experiments. 18 Mäuse (je 6 pro Zuchtlinie) werden für ein Bewegungsexperiment verwendet. Dabei werden die Hinterbeinarterien abgebunden. Sieben Tage später müssen die Tiere in einem Laufrad laufen. Das Laufrad dreht sich anfangs 20 m/sec für 15 Minuten. Alle 15 Minuten wird es um 5m/sec schneller, so lange bis die Maus nicht mehr mithalten kann.

15 Mäuse werden sieben Tage nach der Operation getötet, um die Beine gewebekundlich zu untersuchen. Über das Schicksal der anderen Tiere wird nichts berichtet.

Die Arbeit wurde durch die Max-Planck-Gesellschaft und die Europäische Kommission unterstützt.

Bereich: Herz-Kreislauf-Physiologie, Kardiologie

Originaltitel: Impact of mouse differences in innate hindlimb collateral vasculature

Autoren: Armin Helisch (1,2)*, Shawn Wagner (1), Nadeem Khan (3,4), Mary Drinane (2), Swen Wolfram (1), Matthias Heil (1), Tibor Zigelhoeffer (1), Ulrike Brandt (1,2), Justin D. Pearlman (2), Harold M. Swartz (4), Wolfgang Schaper (1)

Institute: (1) Institut fpr Experimentelle Chirurgie, Max-Planck-Institut für Physiologische und Klinische Forschung, Bad Nauheim, (2) Angiogenesis Research Center & Section of Cardiology, Dartmouth Medical School, Lebanon NH, USA, (3) EPR Center for Viable Biological Systems, Dartmouth Medical School, Lebanon NH, USA

Zeitschrift: Arteriosclerosis Thrombosis and Vascular Biology 2006: 26, 520-526

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3605



Dokument 1603Titel: Isospora suis: ein experimentelles Modell für die Darm-Kokzidiose bei Säugetieren
Hintergrund: Es gibt bereits zahlreiche Feldstudien zum Verlauf einer parasitären Durchfallerkrankung bei Schweinen, jedoch wenige Studien zu einem experimentellen "Modell" dieser Krankheit. Diesem Defizit sollte in der vorliegenden Arbeit abgeholfen werden. Das Ergebnis: Ferkel mit Durchfall nehmen weniger an Gewicht zu als gesunde Ferkel.
Tiere: 86 Schweine (mindestens 67 Ferkel und mindestens 19 Sauen)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Einzellige Parasiten, Erreger einer Durchfallerkrankung bei Schweinen, werden in Ferkeln gezüchtet. Die Ferkel bekommen Durchfall. Daraus werden die Parasiten isoliert und an andere Ferkel verfüttert. Für das hier vorliegende Experiment werden 50 Ferkel von 19 Sauen mit dem Erreger infiziert, indem ihnen 10.000 Oozysten (bestimmtes Stadium der Parasiten) oral eingegeben werden. Die Ferkel leiden an Durchfall. Sie werden regelmäßig gewogen und ihre Entwicklung wird mit 17 nicht infizierten Ferkeln verglichen. 17 Ferkel werden zwischen dem 5. und 14. Tag nach der Infektion getötet.

Bereich: Veterinärparasitologie

Originaltitel: Isospora suis: an experimental model for mammalian intestinal coccidiosis

Autoren: H.-C. Mundt (1), A. Joachim (2)*, M. Becka (1), A. Daugschies (3)

Institute: (1) Bayer HealthCare Ag, 51368 Leverkusen, (2) Institut für Parasitologie und Zoologie, Veterinärmedizinische Universität Wien, 1210 Wien, Österreich

Zeitschrift: Parasitology Research 2006: 98, 167-175

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3604



Dokument 1604Titel: Dauernde (>24 h) Langzeitherabsetzung des Gyrus dentatus bei frei beweglichen Ratten ist nicht abhängig von der Aktivierung der NMDA-Rezeptoren, von Kalziumkanälen oder der Proteinsynthese
Hintergrund: Vorgänge in einem bestimmten Hirnbereich bei Langzeit verabreichten Stromstößen im Gehirn von Ratten.
Tiere: 87 Ratten (mindestens)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Den Ratten werden drei Löcher in den Kopf gebohrt. Durch diese werden eine Stimulierungselektrode, eine aufzeichnende Elektrode und eine Kanüle in das Gehirngewebe gesteckt. Die Vorrichtung wird mit Dentalacryl am Schädel befestigt. Nach der Operation können sich die Tiere 10 Tage lang erholen. Die Kabel zu den Elektroden und der Kanüle laufen über eine Art Kran über dem Käfig, so dass sich die Tiere während der Experimente frei bewegen können. Über die Stimulierungselektrode werden während längerer Zeiträume (> 24 h) Stromstöße abgegeben. Über die Kanüle werden verschiedene Medikamente in das Gehirn verabreicht. Gleichzeitig werden mit der aufzeichnenden Elektrode Hirnströme gemessen. Am Ende der Experimente werden die Ratten auf nicht näher erwähnte Weise getötet, um den richtigen Sitz der Elektroden gewebekundlich zu überprüfen.

Bereich: Neuropharmakologie, Neurologie

Originaltitel: Persistent (>24 h) long-term depression in the dentate gyrus of freely moving rats is not dependent on activation of NMDA receptors, L-type voltage-gated calcium channels or protein synthesis

Autoren: Beatrice Pöschel (1,2), Denise Manahan-Vaughan (1,2)*

Institute: (1) Lern- und Gedächtnisforschung, Medizinische Fakultät, Ruhr-Universität Bochum, 44780 Bochum, (2) International Graduate School of Neuroscience, Ruhr-Universität Bochum, 44780 Bochum

Zeitschrift: Neuropharmacology 2007: 52, 46-54

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3603



Dokument 1605Titel: Blutungsschock bei Mäusen – Signale und Immunänderungen innerhalb der Zelle von Bauchhöhlen-Makrophagen als Antwort auf Bakterienbestandteile
Hintergrund: Zum Verständnis der Immunantwort bei Blutungsschock.
Tiere: 66 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse werden von Versuchstierhändler Harlan Winkelmann, Borchen, bezogen. Unter Narkose wird bei den auf dem Rücken liegenden Tieren die Haut auf der Innenseite eines Schenkels aufgeschnitten. Die Beinarterie wird freigelegt und mit einem Katheter versehen. Dieser ist mit einem Blutdruckmessgerät verbunden.

Zunächst wird die Überlebensrate bei zu niedrigem Blutdruck getestet. Bei jeweils 10 Mäusen wird eine unterschiedliche Menge Blut entzogen, bis der Blutdruck auf 55, 50, 45 bzw. 35 mmHg gesunken ist. Nach 45 Minuten wird das entzogene Blut, gemischt mit Kochsalzlösung, wieder zurück infundiert. Die Beinarterie wird abgebunden, die Haut verschlossen. Die Tiere erwachen aus der Narkose. Die Tiere in der Gruppe mit einem Blutdruck von 35 mmHg sterben alle innerhalb von 48 Stunden. In der Gruppe mit einem Blutdruck von 45 mmHg liegt die Todesrate bei 40%, bei 50 mmHg bei 20%. Bei 55 mmHg überleben alle Mäuse die nächsten vier Wochen.

Im zweiten Experiment wird Mäusen Blut bis zu einem Blutdruck von 50 mmHg entzogen. Nach 35-40 Minuten wird das Blut zusammen mit einer Kochsalzlösung wieder zurückinjiziert. Kontrolltiere werden in der gleichen Weise operiert, nur dass ihnen kein Blut entzogen wird. Zwanzig Stunden nach dem Blutungsschock werden die Mäuse durch Genickbruch getötet. Ihre Immunzellen werden in Zellkulturen untersucht.

Bereich: Immunologie

Originaltitel: Haemorrhagic shock in mice – Intracellular signalling and immunomodulation of peritoneal macrophages' LPS response

Autoren: Meenakshi Rani (1), Baher Husain (2), Sven Lendemans (2), Fritz U. Schade (1), Sascha Flohe (2)*

Institute: (1) Chirurgische Forschung Traumachirurgie, Universitätsklinikum Essen, 45122 Essen, (2) Klinik für Traumachirurgie, Universitätsklinikum Essen

Zeitschrift: Immunobiology 2006: 211; 711-719

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3602



Dokument 1606Titel: Gentransfer von Cytidindeaminase schützt die Myelopoese vor Cytidinanalogen bei einem Transplantationsmodel der Maus
Hintergrund: Verminderung der Nebenwirkungen von zwei Chemotherapie-Krebsmedikamenten durch den Einsatz von Gentherapie.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)(sehr viele)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse stammen von Versuchstierzüchter Harlan aus Borchen. Die Mäuse werden mit einer tödlichen Dosis Röntgenstrahlen (10 Gy) bestrahlt. Anschließend werden ihnen gentechnisch veränderte Knochenmarkszellen von anderen, zuvor getöteten Mäusen in die Schwanzvene injiziert. Nach 24 bis 27 Tagen haben sich die durch die Strahlung zerstörten Knochenmarkszellen erholt. Nun erfolgen an vier auf einander folgenden Tagen Injektionen in die Bauchhöhle mit Medikamenten, die in der Chemotherapie zur Krebsbehandlung eingesetzt werden. In den folgenden Wochen bis zu 9 Monate nach der Bestrahlung werden mehrfach Blutproben genommen. Eine Tötung der Tiere am Ende der Experimente ist wahrscheinlich.

Bereich: Gentherapie

Originaltitel: Gene transfer of cytidine deaminase protects myelopoiesis from cytidine analogs in an vivo murine transplant model

Autoren: Ina Rattmann, Veronika Kleff, Ursula R. Sorg, Walter Bardenheuer, Annette Brueckner, Ralf A. Hilger, Bertram Opalka, Siegfried Seeber, Michale Flasshove, Thomas Moritz (1)* (andere Autoren nicht zugeordnet)

Institute: (1) Klinik für Innere Medizin (Krebsforschung), Westdeutsches Krebszentrum, Universität Duisburg-Essen, 45122 Essen, (2) Division of Experimental Hematology, Cincinnati Children's Hospital Medical Center, Cincinnati, OH, USA

Zeitschrift: Blood, 2006: 108(9), 2965-2971

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3601



Dokument 1607Titel: Wirkung des von natürlich verunreinigtem Weizen stammenden Fusariumtoxins Deoxynivalenol, das subchronisch oder als Einzeldosis verabreicht wurde, auf die In-vivo-Proteinsynthese von peripheren Blutlymphozyten und Plasmaproteinen bei Schweinen
Hintergrund: Wirkung eines Pilzgiftes auf Eiweiße im Blut von Schweinen.
Tiere: 31 Schweine (Ferkel (23 kg))
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Zunächst wird den Tieren unter Betäubung ein Katheter in eine Halsvene gelegt. Das Ende des Schlauches wird unter der Haut bis zwischen die Schulterblätter verlegt. Dort tritt der Schlauch nach außen. So können über einen längeren Zeitraum mehrfach Blutproben genommen werden. Zehn Tiere erhalten das Gift eines mitunter in Getreide vorkommenden Pilzes 4-6 Wochen lang über das Futter verabreicht. Sieben Schweine erhalten das Pilzgift nur einmal im Futter, weiteren sieben Tieren wird es in die Blutbahn injiziert. Eine Gruppe von sieben Schweinen bleibt als Kontrolle unbehandelt. Den Tieren wird ein stabiles Isotop ins Blut injiziert. Es werden mehrfach Blutproben genommen. Das weitere Schicksal der Schweine wird nicht beschrieben.

Bereich: Tierernährung, Toxikologie

Originaltitel: Effects of the Fusarium toxin deoxynivalenol from naturally contaminated wheat given subschronically or as one single dose on the in vivo protein synthesis of peripheral blood lymphocytes and plasma proteins in the pig

Autoren: Tanja Goyarts*, Nicola Grove, Sven Dänicke

Institute: Institut für Tierernährung, Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL), 38116 Braunschweig

Zeitschrift: Food and Chemical Toxicology 2006: 44, 1953-1965

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3600



Dokument 1608Titel: Schnelle Ansteckung durch den einzelligen Parasiten Histomonas meleagridis bei Puten und spezifisch pathogen-freien Hühnern nach Infektion mit einer mono-eukariotischen Kultur über die Kloake
Hintergrund: Krankheitsverlauf einer Geflügelerkrankung.
Tiere: 36 Tiere verschiedener Arten (18 Puten, 18 Hühner)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden mit keimfrei aufgezogenen Hühnern und normal aufgezogenen Puten durchgeführt. Jeweils 8 Tiere werden mit dem Erreger der Schwarzkopfkrankheit infiziert, einer Geflügelkrankheit. Dazu werden 380.000 Erreger in die Kloake der Tiere eingebracht. Es gibt jeweils eine Gruppe von 4 Kontrolltieren, die nicht infiziert werden (Gruppe 1) und eine Gruppe von 10 infizierten und 4 nicht infizierten, die zusammen gehalten werden (Gruppe 2). Diese vier Tiere stecken sich bei ihren infizierten Artgenossen an. Schon nach wenigen Tagen werden die Puten apathisch, sie haben Durchfall und sitzen zusammengekauert und aufgeplustert. Zwischen 11 und 14 Tagen nach der Infektion sterben alle Puten in Gruppe 2. Die Kontrolltiere aus Gruppe 1 werden getötet. Bei den Hühnern gibt es zunächst keine Toten. Sie werden 43 Tage nach der Infektion getötet.

Bereich: Geflügelkrankheiten

Originaltitel: Rapid transmission of the protozoan parasite Histomonas meleagridis in turkeys and specific pathogen free chickens following cloacal infection with a mono-eukaryotic culture

Autoren: M. Hess*, E. Grabensteiner, D. Liebhart

Institute: Klinik für Vögel, Reptilien und Fischmedizin, Abteilung für Nutztiere und Herdenmanagement, Tierärztliche Hochschule Wien, 1210 Wien, Österreich

Zeitschrift: Avian Pathology 2006: 35(4), 280-285

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3599



Dokument 1609Titel: Ein Vergleich zwischen transkranialem Doppler mit Nahinfrarotspektroskopie und Indozyangrün bei Blutungsschock: eine prospektive, experimentelle Studie
Hintergrund: Beurteilung der Durchblutung des Gehirns bei Blutungsschock.
Tiere: 22 Schweine (12-16 Wochen alt, 43-48 kg)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Den narkotisierten Schweinen werden Katheter in eine Halsvene und eine Beinvene gelegt. In den Schädel wird ein 5,3 cm großes Loch gebohrt. Der Bauch wird in der Mitte aufgeschnitten. In die Leber wird ein 12 cm langer, 3 cm tiefer Schnitt gemacht, so dass es zu einer unkontrollierten Blutung kommt. Dadurch fällt der Blutdruck ab. Hat der Blutdruck einen bestimmten Wert (25 mmHg) erreicht, werden verschiedene Medikamente verabreicht. 30 Minuten nach der Verabreichung wird die Blutung gestillt, indem mit der Hand auf die Wunde gedrückt wird. Während des Versuchs wird am dem Bohrloch im Schädel die Durchblutung des Gehirns mit zwei verschiedenen Methoden beurteilt. Die Schweine werden mit einer Überdosis eines Narkosemittels getötet.

Bereich: Bildgebende Verfahren, Intensivmedizin

Originaltitel: A comparison of transcranial Doppler with near infrared spectroscopy and indocyanine green during hemorrhagic shock: a prospective experimental study

Autoren: Berthold Bein*, Patrick Meybohm, Erol Cavus, Peter H. Tonner, Markus Steinfath, Jens Scholz, Volker Doerges

Institute: (1) Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, Kiel

Zeitschrift: Citical Care 2006: 10:R18 (doi:10.1186/cc3980)

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3598



Dokument 1610Titel: Verminderung des interstitiellen Flüssigkeitsdrucks im Tumor reduziert die Zellproliferation des Tumors bei einem Xenograft-Tumormodell
Hintergrund: Ein hoher Flüssigkeitsdruck in einem Tumor beschleunigt dessen Wachstum.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Den Mäusen werden Zellen eines Gebärmutterhalskrebses oder eines Lungenkrebses unter die Rückenhaut injiziert. Alle drei Tage wird das Volumen des Tumors gemessen. Der Gebärmutterhalskrebs erreicht nach durchschnittlich 15 Tagen, der Lungenkrebs nach 27 Tagen ein Volumen von 2000 mm3. Ebenfalls alle drei Tage wird bei jeweils einigen Mäusen eine Nadel in den Tumor gestochen, um den Flüssigkeitsdruck im Tumor zu ermitteln. Die Mäuse werden dafür betäubt und anschließend durch Genickbruch getötet. Bei einigen Mäusen wird nach Messung des Flüssigkeitsdrucks ein Schlauch im Tumor befestigt, der über einen über dem Tier hängenden Kran zu einem Sauggerät führt. So wird die Flüssigkeit aus dem Tumor abgesaugt. Diese Tiere werden 24 Stunden später getötet.

Die Arbeit wurde durch die Volkswagenstiftung und die Dr. August Scheidel Stiftung unterstützt.

Bereich: Krebsforschung

Originaltitel: Lowering of tumor interstitial fluid pressure reduces tumor cell proliferation in a xenograft tumor model

Autoren: Matthias Hofmann (1,2)*, Maike Guschel (1), August Bernd (1), Jürgen Bereiter-Hahn (2), Roland Kaufmann (1), Christa Tandi (3), Helge Wilg (4), Stefan Kippenberger (1)

Institute: (1) Abteilung für Dermatologie und Venerologie, Universitätsklinikum, Johann-Goethe-Universität Frankfurt, 60590 Frankfurt, (2) Kinematic Cell Research Group, Institut für Zoologie, Johann-Goethe-Universität Frankfurt, Frankfurt, (3) Zentrale Versuchseinrichtung, Universitätsklinikum, Johann-Goethe-Universität Frankfurt, Frankfurt, (4) Department of Biomedicine, Section of Physiology, University of Bergen, Bergen, Norwegen

Zeitschrift: Neoplasia 2006, 8(2), 89-95

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3597



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