facebook
twitter
youtube
instagram

Datenbank Tierversuche

Ihre Abfrage

5045 Ergebnisse wurden gefunden

Alle Abfrageresultate in neuem Fenster öffnen und zum Markieren und Kopieren von Textstellen bitte hier klicken >>

Dokument 2061Titel: Hämodynamische Wirkung auf exogenes Adrenomedullin bei gesunden und Schafen mit Blutvergiftung
Hintergrund: Mechanismen des Blutvergiftungsschocks.
Tiere: 7 Schafe
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Bei den Schafen werden unter Narkose zwei Katheter (Plastikschläuche) gelegt, einer wird über die Halsvene in die Lungenarterie geschoben und der andere in eine Hinterbeinarterie. Nach einer 24-stündigen Erholungsphase werden die Katheter an diverse Messinstrumente zur Überprüfung von Herzschlag, Blutdruck usw. angeschlossen. Es wird ein menschliches Hormon infundiert. Am nächsten Tag wird den wachen Tieren 25,5 Stunden lang ein Salmonellen-Gift in die Blutbahn infundiert, um eine Blutvergiftung hervorzurufen. Nach 24 Stunden wird noch einmal das Hormon verabreicht. Am Ende der Experimente werden die Schafe durch Injektion von Kaliumchlorid getötet.

Bereich: Intensivmedizin

Originaltitel: Hemodynamic effects of exogenous adrenomedullin in healthy and endotoxemic sheep

Autoren: Martin Westphal (1)*, Henning Stubbe (1), Hans-Georg Bone (1), Fritz Daudel (1), Sebastian Vocke (1), Hugo Van Aken (1), Michael Brooke (1)

Institute: (1) Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Westfälische Wilhelm-Universität Münster, 48149 Münster

Zeitschrift: Biochemical and Biophysical Research Communication 2002: 296, 134-138

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3076



Dokument 2062Titel: Zeitliche Modulations-Transfer-Funktionen bei der Schleiereule (Tyto alba)
Hintergrund: Wie hören Eulen?
Tiere: 4 Eulen (Schleiereulen)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Die Eulen wurden an der Technischen Universität München gezüchtet und hand-aufgezogen. Vor dem Versuch werden sie nur wenig gefüttert, bis sie 85-95 % ihres ursprünglichen Gewichtes wiegen. Der Versuchskäfig ist 1,2 m x 1,0 m x 1,0 m groß und mit zwei Stangen ausgestattet. Über einen vor dem Käfig aufgebauten Lautsprecher werden verschiedene Geräusche abgespielt: kontinuierliches oder unterbrochenes Rauschen in verschiedenen Frequenzen. Hört die Eule ein unterbrochenes Rauschen, muss sie von einer Stange auf die andere fliegen und erhält dafür ein Stück Hähnchenfleisch, das ihr von einem Futterautomaten angeboten wird. Mit Hilfe von Infrarot-Lichtschranken werden die Bewegungen des Tieres registriert. An 5 bis 7 Tagen die Woche finden pro Tag zwei Versuche à: 60 Minuten statt. Es werden pro Vogel mindestens 180 Versuche (9 verschiedene Frequenzen, mindestens 20 Versuche pro Frequenz) durchgeführt. Das weitere Schicksal der Eulen wird nicht beschrieben.

Bereich: Neurobiologie

Originaltitel: Temporal modulation transfer functions in the barn owl (Tyto alba)

Autoren: Michael L. Dent (1), G.M. Klump (1,2)*, Christian Schwenzfeier (1)

Institute: (1) Institut für Zoologie, Technische Hochschule München, 85748 Garching, (2) AG Zoophysiologie und Verhalten, Carl-von-Ossietzky-Universität, Oldenburg

Zeitschrift: Journal of Comperative Physiology A 2002: 187, 937-943

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3075



Dokument 2063Titel: Verteilung von Neuronen im Mittelhirn der Schleiereule, die für das Bewegungs-Richtungs-Hören empfindlich sind
Hintergrund: Bewegungs-Richtungs-Hören bei der Eule.
Tiere: 37 Eulen (Schleiereulen)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: 35 Eulen wurden in Tübingen gezüchtet und aufgezogen, zwei Tiere stammen von der RWTH Aachen. In das Gehirn der Eulen werden Elektroden und Mikropipetten aus Glas eingepflanzt. Die Operation wird nicht beschrieben, auch nicht, um wie viele Elektroden und Mikropipetten es sich pro Eule handelt. Die eigentlichen Versuche finden unter Narkose statt. Über sieben rund um die Eule aufgebaute Lautsprecher oder über Kopfhörer werden Geräusche abgespielt. Gleichzeitig werden mit Hilfe der Elektroden Hirnströme gemessen. Jede Eule wird für mehrere Experimente herangezogen. Beim letzten Experiment wird durch einen Stromstoß über die Elektroden eine kleine Verletzung im Gehirn gesetzt, um später den richtigen Sitz der Elektroden beurteilen zu können. Die Tiere werden durch eine Überdosis eines Barbiturates getötet, die Gehirne herausgeschnitten und untersucht.

Bereich: Neurophysiologie, Neurobiologie

Originaltitel: Distribution of auditory motion-direction sensitive neurons in the barn owl's midbrain

Autoren: H. Wagner (1,2)*, M. von Campenhausen (2)

Institute: (1) Max-Planck-Institut für Biologische Cybernetik, Tübingen, (2) Institut für Biologie II, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, 52074 Aachen

Zeitschrift: Journal of Comperative Physiology A 2002: 188, 705-713

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3074



Dokument 2064Titel: Kurzzeitige Verabreichung von äthanol hat keine Wirkung auf die funktionelle Gesundung nach einem Herzinfarkt beim wachen Hund
Hintergrund: Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Herzinfarkt.
Tiere: 36 Hunde (Mischlingshunde)
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose wird der Brustkorb der Hunde auf der linken Seite im fünften Zwischenrippenspalt aufgeschnitten. Am Herzen werden diverse Messinstrumente angebracht: Katheter (Plastikschläuche) werden in die Aorta und die linke Herzkammer gelegt, ein Blutdruckmessgerät wird in die linke Herzkammer genäht, ein Blutflussmessgerät und eine pneumatische Manschette werden um eine Herzkranzarterie gelegt und ein Messgerät zur Bestimmung der Herzwanddicke wird an den Herzmuskel genäht. Die Kabel aller Instrumente werden unter der Haut bis zur Schulter verlegt, wo sie zwischen den Schulterblättern nach außen treten. Es dauert 10 bis 12 Tage bis sich die Herzwerte der Tiere nach der Operation normalisiert haben. Die nun "chronisch instrumentierten" Hunde werden trainiert ruhig auf der Seite zu liegen. An einem auf der Seite liegenden, wachen Hund wird die Manschette um die Herzkranzarterie aufgeblasen und das Blutgefäß damit abgeklemmt. Es kommt zu einem Herzinfarkt mit schweren Funktionsausfällen des Herzens. Nach 10 Minuten wird die Manschette wieder geöffnet, das Herz wieder durchblutet. Jeder Hund wird für zwei Experimente mit 6 Tagen Abstand verwendet. Bei jeweils einem Experiment wird vor dem Auslösen des Herzinfarktes über einen Zeitraum von 30 Minuten Alkohol in je nach Hund unterschiedlichen Konzentrationen in das Herz infundiert. Nach dem Versuch werden die verschiedenen Herzwerte noch 48 Stunden lang gemessen. Schließlich werden die Hunde durch Injektion von Kaliumchlorid getötet.

Bereich: Herz-Kreislauf-Forschung, Alkoholforschung

Originaltitel: Short-term administration of ethanol does not affect functional recovery from myocardial stunning in awake dogs

Autoren: Thomas Peter Weber (1), Maike Anja Große Hartlage (1), Norbert Rolf (2), Michale Booke (1), Elmar Berendes (1), Hugo van Aken (1)*, Andreas Meißner (1)

Institute: (1) Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Universitätsklinikum Münster, 48149 Münster, (2) Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Marienkrankenhaus GmbH, Hamburg

Zeitschrift: Anesthesia Analgesia 2003: 96, 665-672

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3073



Dokument 2065Titel: Eine Studie über die zentrale Steuerung von Lautäußerungen des Totenkopfäffchens
Hintergrund: Steuerung von Lautäußerungen durch das Gehirn.
Tiere: 6 Affen (Totenkopfäffchen)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Auf den Schädel von Totenkopfäffchen wird unter Narkose mit Dentalzement und vier rostfreien Stahlschrauben eine Plattform montiert. Die Plattform ist mit zahlreichen Führungsröhren ausgestattet, durch die kleine Löcher in den Schädel der Tiere gebohrt werden. Durch diese werden Elektroden in bestimmte Bereiche des Gehirns gesteckt. Mit einem auf dem Schädel befestigtes Gerät können die Elektroden durch Drehen einer Schraube weiter in das Gehirn vorgeschoben werden. Ein weiteres Gerät wird auf der Plattform verankert, mit dem bei Lautäußerungen die Vibrationen des Schädels gemessen werden können. Schließlich wird ein Übertragungsgerät auf die Plattform gesetzt, welches die Hirnströme über eine der Elektroden registriert.

Nach dem Erwachen werden die Affen in Primatenstühle gesetzt, der Kopf wird festgeschraubt. Die Elektroden werden mit einem Schraubenzieher ein kleines Stückchen weiter in das Gehirn hineingedreht. Anschließend werden die Tiere zurück in ihren Käfig gesetzt, wo sie zusammen mit ihren Artgenossen kommunizieren. Verhalten und Lautäußerungen werden mit einer Videokamera und einem Mikrophon aufgezeichnet. Gehirnströme und Vibration des Schädels werden gemessen. Täglich werden zwei Versuche à: 15 Minuten durchgeführt. Schließlich werden die Tiere mit einer Überdosis eines Barbiturates getötet. Das Gehirn wird herausgeschnitten und untersucht.

Bereich: Hirnforschung

Originaltitel: A study of the central control of vocalization using the squirrel monkey

Autoren: Uwe Jürgens (1)*

Institute: (1) Deutsches Primatenzentrum, 37077 Göttingen

Zeitschrift: Medical Engineering & Physics 2002: 24, 473-377

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3072



Dokument 2066Titel: Aufnahme von 2-Deoxyglukose im Gehirn des Totenkopfäffchens bei Lautäußerungen
Hintergrund: Steuerung von Lautäußerungen durch das Gehirn. Der federführende Autor führt Versuche dieser Art seit mindestens 10 Jahren durch.
Tiere: 8 Affen (Totenkopfäffchen)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Auf den Schädel von Totenkopfäffchen wird unter Narkose mit Dentalzement und vier rostfreien Stahlschrauben eine Plattform montiert. Die Plattform ist mit zahlreichen Führungsröhren ausgestattet, durch die später Elektroden in das Gehirn geschoben werden können. Zwei Wochen lang können die Affen sich nach der Operation erholen. Während dieser Zeit werden sie an den Primatenstuhl gewöhnt. Für den Versuch werden unter erneuter Narkose durch die Röhren kleine Löcher in den Schädel der Tiere gebohrt. Anschließend werden die wieder erwachten Affen in Primatenstühle gesetzt, der Kopf wird festgeschraubt. Eine Substanz wird in die Bauchhöhle gespritzt. Durch die eingepflanzten Röhren und die Löcher im Schädel werden Elektroden in bestimmte Hirnregionen eingeführt, über die Stromschläge verabreicht werden. Die Tiere reagieren auf eine solche "elektrische Stimulation" mit einem gackernden Laut. Es werden mehrere Versuche à: 50 Minuten durchgeführt. Schließlich werden die Tiere mit einer Überdosis eines Barbiturates getötet. Das Gehirn wird herausgeschnitten und untersucht.

Bereich: Hirnforschung

Originaltitel: 2-Deoxyglucose uptake during vocalization in the squirrel monkey brain

Autoren: Uwe Jürgens (1)*, Ludwig Ehrenreich (1), Nihal C. De Lanerolle (2)

Institute: (1) Deutsches Primatenzentrum, 37077 Göttingen, (2) Yale University School of Medicine, New Haven, USA

Zeitschrift: Behavioural Brain Research 2002: 136, 605-610

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3071



Dokument 2067Titel: Eine vergleichende Untersuchung zu den Cortico-Hypoglossus-Verbindungen bei Primaten unter Verwendung von Biotindextranamin
Hintergrund: Warum verwenden nicht-menschliche Primaten ihre Zunge nicht zur Lautbildung?
Tiere: 8 Affen (2 Rhesusaffen, 2 Totenkopfäffchen, 2 Braunrückentamarine, 2 Spitzhörnchen)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Es werden Primaten verschiedener Spezies verwendet, die in unterschiedlichem Grad mit dem Menschen verwandt sind, darunter auch Spitzhörnchen, die ähnlich wie Eichhörnchen aussehen und zu den so genannten "primitiven Primaten" zählen. Der Kopf der Tiere wird unter Narkose in einen stereotaktischen Halteapparat eingespannt. Die Kopfhaut wird im Schläfenbereich aufgeschnitten, der Knochen mit einem Zahnbohrer aufgebohrt. Mit einer Elektrode werden an verschiedenen Stellen des Gehirns elektrische Reize gesetzt, gleichzeitig wird die Zunge beobachtet. An der Stelle, an der eine Reizung eine Zungenbewegung hervorruft, wird eine Markierungssubstanz injiziert. Die Wunde wird verschlossen, die Affen erwachen aus der Narkose. In den nächsten Wochen färbt nun die Markierungssubstanz die Nerven vom Gehirn in Richtung Zunge an. Die Spitzhörnchen werden nach 2, die Tamarine nach 4, die Totenkopfäffchen nach 5 und die Rhesusaffen nach 7 Wochen durch eine Überdosis eines Barbiturates getötet. Die Gehirne werden mit Formalin durchströmt, herausgeschnitten und untersucht.

Bereich: Neurobiologie

Originaltitel: A comparative study on the cortico-hypoglossal connections in primates, using biotin dextranamine

Autoren: U. Jürgens (1), M. Alipour (1)

Institute: (1) Deutsches Primatenzentrum, 37077 Göttingen

Zeitschrift: Neuroscience Letters 2002: 328, 245-248

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3070



Dokument 2068Titel: Beeinträchtigtes Recycling von Surfactant-ähnlichen Liposomen in Typ-II-Pneumozyten von verletzten Lungen
Hintergrund: Veränderungen bestimmter Lungenzellen nach Lungenverätzung
Tiere: 24 Ratten
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Ratten werden in einer "Gaskammer" gehalten, wo sie permanent einem ätzenden, giftigen Gas (Stickstoffdioxid) ausgesetzt sind. Nach 3, 20 oder 28 Tagen werden jeweils einige Tiere getötet, indem unter Narkose die Lunge mit einer Fixierungslösung durchströmt wird.

Bereich: Lungenforschung

Originaltitel: Impaired recycling of surfactant-like liposomes in type II pneumocytes from injured lungs

Autoren: B. Müller (1)*, H. Garn (2), R. Hochscheid (1)

Institute: (1) Labor für respiratorische Zellbiologie, Innere Medizin, Philipps-Universität Marburg, 35033 Marburg, (2) Institut für Immunologie, Philipps-Universität Marburg

Zeitschrift: Thorax 2003: 58, 127-134

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3069



Dokument 2069Titel: Wucherung der obersten Schicht der Atemwege von Ratten, hervorgerufen durch den Keratinozyten-Wachstumsfaktor, beschränkt sich in vivo auf Clara-Zellen
Hintergrund: Wirkung eines menschlichen Wachstumsfaktors in der Lunge.
Tiere: 24 Ratten (mindestens)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Bei narkotisierten Ratten wird ein Schlauch in die Luftröhre eingeführt. Über diesen wird eine Flüssigkeit mit einem gentechnisch hergestellten, menschlichen Wachstumsfaktor in die linke Lunge eingefüllt. Kontrolltiere erhalten eine harmlose Flüssigkeit. Jeweils zwei Ratten werden 1, 2, 3 und 7 Tage danach getötet, um ihre Lungen zu untersuchen. In einer zweiten Versuchsanordnung wird narkotisierten Ratten ein Träger für ein Gen eines menschlichen Wachstumsfaktors in die Lunge gegeben. Je ein Tier wird 2, 3, 7, 14, 21 und 48 Tage später getötet.

Bereich: Lungenforschung

Originaltitel: Keratinocyte growth factor-induced proliferation of rat airway epithelium is restricted to Clara cells in vivo

Autoren: H. Fehrenbach (1)*, A. Fehrenbach (2), T. Pan (3), M. Kasper (4), R.J. Mason (3)

Institute: (1) Klinische Forschungsgruppe "Chronische Atemwegserkrankungen", Philipps-Universität Marburg, 35033 Marburg, (2) Zentrum für Anatomie, Universitätsklinikum, Georg-August-Universität Göttingen, (3) National Jewish Medical and Research Center Denver, USA, (4) Institut für Anatomie, Universitätsklinikum, Technische-Universität Carl-Gustav-Carus, Dresden

Zeitschrift: European Respiratory Journal 2002: 20, 1185-1197

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3068



Dokument 2070Titel: Geruchswahrnehmung für aliphatische Alkohole bei Totenkopfäffchen und Schweinsaffen
Hintergrund: Untersuchung des Geruchssinns von Affen
Tiere: 7 Affen (3 Totenkopfäffchen, 4 Schweinsaffen)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Die Affen wurden schon früher für Experimente zur Geruchswahrnehmung verwendet. Die Tiere einer Art werden jeweils in großen Käfigen gehalten, an denen ein kleiner, durch eine Schiebetür verschließbarer Käfig angrenzt. Für das Experiment wird ein Affe in den kleinen Käfig gelockt. Der Versuch für die Totenkopfäffchen sieht folgendermaßen aus. In einem Holzbrett stecken 18 kleine Plastikgefäße mit Deckel, von denen die Hälfte mit einer Erdnuss bestückt ist. Auf die Gefäße mit den Erdnüssen wird jeweils ein in Alkohol getränkter Papierstreifen geklebt, auf die anderen ein geruchloser Streifen. Die Affen lernen, dass sich in einem nach Alkohol riechenden Gefäß eine Erdnuss befindet. Die Alkohollösung wird bei jedem Versuch immer stärker verdünnt, bis die Tiere sie nicht mehr von den geruchlosen Papierstreifen unterscheiden können. Das Experiment mit den Schweinsaffen ist ähnlich aufgebaut, nur werden hier zwei größere Plastikgefäße mit Metalldeckel verwendet, von denen eines einen Kellogg Honigkringel enthält. Das weitere Schicksal der Affen wird nicht beschrieben.

Bereich: Verhaltensforschung, Biologie

Originaltitel: Olfactory sensitivity for aliphatic alcohols in squirrel monkeys and pigtail macaques

Autoren: Matthias Laska (1)*, Alexandra Seibt (1)

Institute: (1) Abteilung für Medizinische Psychologie, Medizinische Fakultät, Ludwig-Maximillians-Universität München, 80336 München

Zeitschrift: The Journal of Experimental Biology 2002: 205, 1633-1643

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3067



<< Zurück zur Suche


Weitere Resultate finden Sie auf den folgenden Seiten:

<< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 300 301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 360 361 362 363 364 365 366 367 368 369 370 371 372 373 374 375 376 377 378 379 380 381 382 383 384 385 386 387 388 389 390 391 392 393 394 395 396 397 398 399 400 401 402 403 404 405 406 407 408 409 410 411 412 413 414 415 416 417 418 419 420 421 422 423 424 425 426 427 428 429 430 431 432 433 434 435 436 437 438 439 440 441 442 443 444 445 446 447 448 449 450 451 452 453 454 455 456 457 458 459 460 461 462 463 464 465 466 467 468 469 470 471 472 473 474 475 476 477 478 479 480 481 482 483 484 485 486 487 488 489 490 491 492 493 494 495 496 497 498 499 500 501 502 503 504 505 >>

Drucken | Alle Abfrageresultate in neuem Fenster öffnen