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Datenbank Tierversuche

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Dokument 1651Titel: Körperposition beeinflusst Gleichgewichtsreaktion der Neurone des Nucleus fastigii beim wachen Affen
Hintergrund: Hirnaktivitäten der für das Gleichgewicht zuständigen Hirnbereiche bei rotierenden Affen.
Tiere: 2 Affen (Rhesusaffen)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose wird den Affen ein Loch in den Schädelknochen gebohrt. Darüber wird eine verschließbare Kammer auf dem Kopf befestigt sowie ein Bolzen. In die Augen werden Metallspulen eingepflanzt, mit denen die Augenbewegungen verfolgt werden können. Die Affen werden "trainiert", mit am Kopfhalter angeschraubten Kopf in einem Affenstuhl zu sitzen. Die "Trainingsmethode" wird in dieser Arbeit nicht erwähnt. Üblicherweise geschieht dies durch Flüssigkeitsentzug. Für gute "Kooperation" erhalten die durstigen Tiere einen Tropfen Saft.

Für die Versuche wird den Affen ein Korsett angezogen, um sie an dem Affenstuhl fixieren und ihre Körperposition manipulieren zu können. Im Affenstuhl festgeschnallt und mit angeschraubten Kopf, werden durch die Kammer auf dem Kopf Elektroden in das Gehirn getrieben, um Hirnströme zu messen. Der Affenstuhl wird nun um eine horizontale Achse um 45 Grad in verschiedene Richtungen rotiert. Bei einem Affen wird am Ende der Experimente eine Markierungssubstanz in das Gehirn gespritzt, um den richtigen Sitz der Elektroden zu dokumentieren. Anschließend wird das Tier narkotisiert, mit Formalin durchströmt und getötet. Der zweite Affe wird nach den Experimenten am Leben gelassen.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Hirnforschung

Originaltitel: Trunk position influences vestibular responses of fastigial nucleus neurons in the alert monkey

Autoren: J.F. Kleine*, Y. Guan, E. Kipiani, L. Glonti, M. Hoshi, U. Büttner

Institute: Abteilung für Neurologie, Klinikum Großhadern, Ludwig-Maximilians-Universität, 81377 München

Zeitschrift: Journal of Neurophysiology 2004, 91, 2090-2100

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3492



Dokument 1652Titel: Modellierung der Übertragungscharakteristika der Gleichgewichtsneurone im Nucleus fastigii beim Affen auf der Basis von Kanal-Otolith-Interaktionen
Hintergrund: Hirnaktivitäten der für das Gleichgewicht zuständigen Hirnbereiche bei rotierenden Affen.
Tiere: Affen (Anzahl unbekannt)(Rhesusaffen)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Der Versuch wird in dieser Arbeit fast nicht beschrieben. Üblicherweise wird den Affen für diese Art der Versuche unter Narkose ein Loch in den Schädelknochen gebohrt. Darüber wird eine verschließbare Kammer auf dem Kopf befestigt sowie ein Kopfhalter. Die Affen werden "trainiert", mit am Kopfhalter angeschraubten Kopf in einem Affenstuhl zu sitzen. Als "Trainingsmethode" wird Flüssigkeitsentzug eingesetzt. Für gute "Kooperation" erhalten die durstigen Tiere einen Tropfen Saft.

Für die Versuche werden den Affen Elektroden durch die Kammer in bestimmte Bereiche des Gehirns getrieben. Die im Affenstuhl festgeschnallten und am Kopf angeschraubten Tiere werden nun um eine horizontale Achse in verschiedene Richtungen gedreht. Gleichzeitig werden über die Elektroden Hirnströme gemessen. Über das weitere Schicksal der Affen wird nichts berichtet.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Hirnforschung

Originaltitel: Modelling transfer characteristics of vestibular neurons in the fastigial nucleus of the behaving monkey on the basis of canal-otolith interaction

Autoren: Andreas Wilden*, Stefan Glasauer, Justus F. Kleine, Ulrich Büttner

Institute: Abteilung für Neurologie, Klinikum Großhadern, Ludwig-Maximilians-Universität, 81377 München

Zeitschrift: NeuroReport 2002: 13, 799-804

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3491



Dokument 1653Titel: Ruckartige Augenbewegungen zu beweglichen Zielen
Hintergrund: Schnelligkeit, mit der Affen einen springenden Lichtpunkt auf einem Bildschirm mit den Augen verfolgen.
Tiere: Affen (Anzahl unbekannt)(Rhesusaffen)
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: Es werden Affen verwendet, denen zuvor Metallspulen in die Augen einoperiert wurden, mit denen ihre Augenbewegungen registriert werden können. Außerdem wird bei ihnen ein Bolzen auf dem Schädelknochen verankert. Die Affen werden "trainiert", mit am Bolzen angeschraubtem Kopf in einem Affenstuhl zu sitzen und einen Lichtpunkt auf einem Bildschirm mit den Augen zu verfolgen. Die "Trainingsmethode" wird in dieser Arbeit nicht erwähnt. Üblicherweise geschieht dies durch Flüssigkeitsentzug. Für gute "Kooperation" erhalten die durstigen Tiere einen Tropfen Saft.

Während der eigentlichen Versuche müssen die am Kopf angeschraubten Affen einen springenden Punkt auf einem Bildschirm mit den Augen verfolgen. Über das weitere Schicksal der Affen wird nichts berichtet.

Bereich: Sehforschung

Originaltitel: Saccades to moving targets

Autoren: T. Eggert, Y. Guan, O. Bayer, U. Büttner*

Institute: Abteilung für Neurologie, Klinikum Großhadern, Ludwig-Maximilians-Universität, 81377 München

Zeitschrift: Annals of the New York Academy of Science 2005: 1039, 149-159

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3490



Dokument 1654Titel: Ruckartige Augenbewegungs-Neurone im Nucleus fastigii des Primaten: Was codieren sie?
Hintergrund: Wie kontrolliert das Gehirn ruckartige Augenbewegungen?
Tiere: 2 Affen (Rhesusaffen)
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose wird den Affen ein Loch in den Schädelknochen gebohrt. Darüber wird eine verschließbare Kammer auf dem Kopf befestigt sowie ein Kopfhalter. In die Augen werden Metallspulen eingepflanzt, mit denen später die Augenbewegungen verfolgt werden können. Die Affen werden "trainiert", mit am Kopfhalter angeschraubten Kopf in einem Affenstuhl zu sitzen. Die "Trainingsmethode" wird in dieser Arbeit nicht erwähnt. Üblicherweise geschieht dies durch Flüssigkeitsentzug. Für gute "Kooperation" erhalten die durstigen Tiere einen Tropfen Saft.

Für die Versuche werden den am Kopf angeschraubten Affen Elektroden durch die Kammer in das Gehirn getrieben, während sie mit ihren Augen einen springenden Punkt auf einem Bildschirm verfolgen müssen. Über die Elektroden werden Hirnströme gemessen. Über das weitere Schicksal der Affen wird nichts berichtet.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Sehforschung, Hirnforschung

Originaltitel: Saccade-related neurons in the primate fastigial nucleus: What do they encode?

Autoren: J.F. Kleine*, Y. Guan, U. Büttner

Institute: Abteilung für Neurologie, Klinikum Großhadern, Ludwig-Maximilians-Universität, 81377 München

Zeitschrift: Journal of Neurophysiology 2003: 90, 3137-3154

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3489



Dokument 1655Titel: Chromatische Empfindlichkeit von Neuronen im Bereich MT beim anästhesierten Makaken im Vergleich mit der Bewegungswahrnehmung des Menschen
Hintergrund: Sehforschung
Tiere: 4 Affen (4 Makaken (ohne Artangabe))
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: Zwei der Affen wurden schon in früheren Experimenten verwendet und haben zum Zeitpunkt dieses Experiments Implantate im Schädel. Die Implantate werden nicht näher beschrieben. Normalerweise handelt es sich um einen Metall- oder Kunststoffzylinder, der über einem Bohrloch im Kopf am Schädelknochen angeschraubt ist. Der Zylinder lässt sich öffnen, um Elektroden in das Gehirn zu stecken. Die anderen beiden Affen werden operiert. Die Kopfhaut wird aufgeschnitten, der Schädelknochen aufgebohrt. Durch das Loch wird mit einem Antriebsgerät eine Elektrode in das Gehirn getrieben. Vor den Augen der Affen werden Muster auf einem Bildschirm gezeigt. Gleichzeitig werden mit den Elektroden Hirnströme gemessen. Drei Affen werden noch in Narkose durch Überdosis eines Barbiturates getötet. Der vierte Affe wird mehrfach für Experimente dieser Art verwendet. Er erwacht zwischen den Versuchen aus der Narkose. Schließlich wird auch er getötet.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft gefördert.

Bereich: Sehforschung, Hirnforschung

Originaltitel: Chromatic sensitivity of neurons in area MT of the anaesthetised macaque monkey compared to human motion perception

Autoren: Igor Riecansky (1), Alexander Thiele (2), Claudia Distler (1), Klaus-Peter Hoffmann (1)

Institute: (1) Allgemeine Zoologie und Neurobiologie, Ruhr-Universität Bochum, 44780 Bochum, (2) Psychology, Brain and Behaviour, University of Newcastle upon Tyne, Großbritannien

Zeitschrift: Experimental Brain Research 2005: 167, 504-525

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3488



Dokument 1656Titel: Kombination von hDAF-trangenen Schweineherzen und Immunoadsorption bei einer heterotopischen Xenotransplantation bei immununterdrückten Pavianen
Hintergrund: Untersuchungen zur Unterdrückung der Immunabwehr bei einer Herztransplantation vom Schwein auf den Pavian.
Tiere: 8 Tiere verschiedener Arten (4 Paviane, 4 Schweine)
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: Die Schweine stammen von Imutran Ltd (Novartis Pharma AG Company), Basel. Die Herkunft der Paviane wird nicht erwähnt. Bei den Schweinen handelt es sich um transgene Tiere, d.h. sie wurden genetisch mit einem menschlichen Faktor ausgestattet, der die Immunabwehr hemmen soll. Den Schweinen werden die Herzen entnommen und den Pavianen in den Bauch eingepflanzt. Die Tiere erhalten anschließend eine Kombination verschiedener Immunsuppressiva, um die Abstoßungsreaktion zu unterdrücken. Die Transplantate schwellen auf fast das Doppelte ihrer Größe an und sind voller Blutungen und werden innerhalb von 2,4 bis 8 Tagen abgestoßen. Die transplantierten Herzen werden zur Untersuchung entnommen. Es wird nicht erwähnt, ob die Affen an der Abstoßung sterben oder getötet werden.

Bereich: Xenotransplantationsforschung

Originaltitel: Combination of hDAF-transgenic pig hearts and immunoadsorption in heterotopic xenotransplantation of immunosupressed baboons

Autoren: P. Brenner*, M. Schmoeckel, C. Wimmer, A. Rucker, V. Eder, S. Uchita, U. Brandl, M. Hinz, T. Felbinger, B. Meiser, C. Hammer, H. Reichenspurner, B. Reichart

Institute: Herzchirurgie, Klinikum Großhadern, Ludwig-Maximilians-Universität München, 81377 München

Zeitschrift: Transplantation Proceedings 2005: 37, 483-486

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3487



Dokument 1657Titel: Verabreichung von GAS914 bei einem orthotopischen Herztransplantationsmodel vom Schwein auf den Pavian
Hintergrund: Test einer Testsubstanz zur Unterdrückung der Immuanabwehr bei einer Herztransplantation vom Schwein auf den Pavian.
Tiere: 8 Tiere verschiedener Arten (4 Paviane, 4 Schweine)
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: Die Schweine im Ferkelalter stammen von Imutran Ltd (Novartis Pharma AG Company), Basel und Harlan, Correzzana, Italien und die Paviane vom Primatenzentrum Göttingen und Zentrale Versuchstierhaltung der Ludwig-Maximilians-Universität München. Den Schweinen werden die Herzen entnommen. Bei den Pavianen wird der Brustkorb aufgeschnitten, das eigene Herz wird herausgeschnitten und das Schweineherz an dessen Stelle verpflanzt. Die Tiere erhalten anschließend verschiedene Immunsuppressiva, um die Abstoßungsreaktion zu unterdrücken. Außerdem wird ihnen ein Testsubstanz zur Unterdrückung der Immuanabwehr verabreicht. Die Paviane sterben nach 24 und 30 Stunden bzw. 9 und 25 Tagen. Der letzte Pavian stirbt an einem Lungenödem. Er ist laut Autoren der international am zweitlängsten überlebende Affe mit einem Schweineherzen.

Bereich: Xenotransplantationsforschung

Originaltitel: Administration of GAS914 in an orthotopic pig-to-baboon heart transplantation model

Autoren: Ulrike Brandl (1,2)*, Sebastian Michel (1,2), Matthias Erhardt (1,2), Paolo Brenner (1), Iris Bittmann (3), Matthias Rössle (3), Heiko Baschnegger (4), Andreas Bauer (4), Claus Hammer (2), Michael Schmoeckel (1), Bruno Reichart (1)

Institute: (1) Abteilung für Herzchirurgie, Ludwig-Maximilians-Universität, 81377 München, (2) Institut für Chirurgische Forschung, Ludwig-Maximilians-Universität, München, (3) Institut für Pathologie, Ludwig-Maximilians-Universität, München, (4) Klinik für Anästhesiologie, Ludwig-Maximilians-Universität, München

Zeitschrift: Xenotransplantation 2005: 12, 134-141

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3486



Dokument 1658Titel: Pharmakokinetik von BAY 59-7939 – ein oraler, direkter Hemmer von Faktor Xa, bei Ratten und Hunden
Hintergrund: Pharmakokinetik, d.h., die Aufnahme, Verteilung, Verstoffwechslung und Ausscheidung eines neuen Wirkstoffes gegen Thromboembolie (Gefäßverschluss).
Tiere: 249 Tiere verschiedener Arten (mindestens 228 Ratten, 21 Beagles)
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: Die Ratten und Hunde werden von Harlan Winkemann, Borchen, bezogen. An den Tieren wird die Pharmakokinetik, d.h., die Aufnahme, Verteilung, Verstoffwechslung und Ausscheidung eines neuen Wirkstoffes gegen Thromboembolie (Gefäßverschluss) getestet. Die Substanz wird oral per Schlundsonde verabreicht oder in eine Vene gespritzt. Bei einigen Ratten wird die Substanz außerdem unter Narkose in den Gallengang injiziert. Zu unterschiedlichen Zeitpunkten, z.T. nach 10 oder 24 Stunden, z.T. nach 7 Tagen werden die Ratten durch Aufschneiden der Halsarterie unter Narkose getötet. Bei den Hunden werden zu unterschiedlichen Zeiten Blutproben abgenommen. Außerdem wird Blut von Mäusen, Ratten, Kaninchen, Schweinen, Hunden, Affen und Menschen für In-vitro-Studien verwendet.

Bereich: Pharmakologie

Originaltitel: Pharmacokinetics of BAY 59-7939 – an oral, direct Factor Xa inhibitor – in rats and dogs

Autoren: C. Weinz*, U. Buetehorn, H.-P. Daehler, C. Kohlsdorfer, U. Pleiss, S. Sandmann, K.-H. Schlemmer, T. Schwarz, W. Steinke

Institute: Bayer HealthCare AG, 42096 Wuppertal

Zeitschrift: Xenobiotica 2005: 35(9), 891-910

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3485



Dokument 1659Titel: Herz-Kreislauf-Werte bei anästhesierten Meerschweinchen: Eine pharmakologisches Sicherheits-Screeningmodell
Hintergrund: Etablierung und Validierung eines "Tiermodells" für herzwirksame Wirkstoffe.
Tiere: 54 Meerschweinchen
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: Die Meerschweinchen stammen aus der Versuchstierzucht Harlan in den Niederlanden. Die Tiere werden narkotisiert. Ein Katheter zur Blutdruckmessung wird durch eine Halsarterie in das Herz vorgeschoben. Eine Hinterbeinvene wird mit einem weiteren Katheter versehen. Zur Ableitung eines EKGs werden Nadelelektroden in die Haut gestochen. Jeweils sechs Meerschweinchen werden verschiedene herzwirksame Medikamente über den Katheter in der Beinvene verabreicht. Gleichzeitig werden diverse Herzwerte gemessen. Die Tiere werden in der Narkose getötet.

Bereich: Pharmakologie

Originaltitel: Cardiovascular parameters in anaesthetized guinea pigs: a safety pharmacology screening model

Autoren: Daniela S. Hauser*, Matthias Stade, Angela Schmidt, Guido Hanauer

Institute: Abteilung für Pharmakologie Gastroenterologie, ALTANA Pharma AG, 78467 Konstanz

Zeitschrift: Journal of Pharmacological and Toxicological Methods 2005: 52, 106-114

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3484



Dokument 1660Titel: Wirkung von Methyltestosteron auf die Reproduktion von Japanischen Wachteln (Coturnix coturnix japonica)
Hintergrund: Wirkung eines männlichen Geschlechtshormons bei Wachteln und Entwicklung eines Tierversuchs zum Nachweis von hormonell wirksamen Substanzen in der Umwelt.
Tiere: 96 Wachteln (96 Wachteln und ihre Nachkommen)
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: Die Wachteln werden von einem kommerziellen Züchter, Küberich, Geesdorf/Wiesentheid, bezogen. Den Tieren wird täglich ein männliches Geschlechtshormon in das Futter gemischt. Die Tiere, in vier Gruppen eingeteilt, erhalten jeweils unterschiedliche Dosierungen des Hormons. Ihr Fortpflanzungsverhalten wird beobachtet. Die Eier werden in einem Inkubator ausgebrütet. Küken der in der ersten und dritten Woche gelegten Eier werden im Alter von 14 Tagen getötet. Küken aus Eiern der 2. Versuchswoche werden sofort getötet. Die Elterntiere werden drei Wochen nach Beginn der Experimente durch Köpfen getötet.

Bereich: Umwelttoxikologie

Originaltitel: Effects of methyltestosterone on reproduction in the Japanese quail (Coturnix coturnix japonica)

Autoren: Britta Selzsam (1), Konstanze Grote (2), Christine Gericke (2), Lars Niemann (1), Werner Wittfoht (2), Ibrahim Chahoud (2)*

Institute: (1) Bundesinstitut für Risikobewertung, 12277 Berlin, (2) Abteilung für Toxikologie, CBF, Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Charitè: Universitäts-Medizin, Berlin

Zeitschrift: Environmental Research 2005: 99, 327-334

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3483



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