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Datenbank Tierversuche

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Dokument 2081Titel: Mangel an Simian Immunodefizienzvirus (SIV)-spezifischer IgA-Reaktion im Darm von SIV-infizierten Rhesusaffen
Hintergrund: Veränderungen im Darm bei einer Infektion mit SIV ("Affen-AIDS-Virus").
Tiere: 22 Affen (Rhesusaffen)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Die Rhesusaffen werden in North Carolina, USA bestellt. Nach sechs Wochen Quarantänezeit beginnen die Experimente. Vier Affen werden über Injektion in eine Vene mit SIV ("Affen-AIDS-Virus") infiziert, 4 weitere über den Enddarm. Zwei Affen bleiben als Kontrolle nicht infiziert. In bestimmten Abständen, nach 1, 2, 4, 12, 24, 36 und 48 Wochen werden unter Narkose Blut- und Speichelproben sowie eine Biopsie aus dem Enddarm genommen. Bei 12 weiteren, infizierten Affen werden ebenfalls Biopsien aus dem Enddarm genommen. Die Tiere sterben zwischen 4 und 18 Monaten nach der Infektion, die meisten an einer schweren Darmentzündung. Zwei Affen sterben an Darmkrebs.

Bereich: AIDS-Forschung

Originaltitel: Lack of simian immunodeficiency virus (SIV) specific IgA response in the intestine of SIV infected rhesus macaques

Autoren: F. Schäfer (1), S. Kewenig (1), N. Stolte (2), C. Stahl-Hennig (2), A. Stallmach (1), F.-J. Kaup (3), M. Zeitz (1), T. Schneider (1)*

Institute: (1) Innere Medizin II, Universität des Saarlandes, 66421 Homburg/Saar, (2) Abteilung für Virologie und Immunologie, Deutsches Primatenzentrum Göttingen, (3) Abteilung für Veterinärmedizin und Primatenhaltung, Deutsches Primatenzentrum Göttingen

Zeitschrift: Gut 2002: 50, 608-614

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3056



Dokument 2082Titel: Darstellung der Richtung von Geräuschquellen im unteren Colliculus beim Meerschweinchen in einer virtuellen Hörumgebung
Hintergrund: Verarbeitung von Hörreizen im Gehirn.
Tiere: 10 Meerschweinchen
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Mit Hilfe eines Kieferhalters wird der Kopf eines Meerschweinchens unter Narkose fixiert. Mini-Mikrophone werden wenige Millimeter vor dem Ohrkanal auf beiden Seiten platziert. Über 11 im Raum verteilte Lautsprecher werden Geräusche abgespielt. Der Tisch, auf dem das Meerschweinchen fixiert ist, wird in verschiedene Richtungen gedreht. Gleichzeitig werden mit den Mikrophonen Aufzeichnungen gemacht. Nach diesem ersten Experiment dürfen sich die Tiere mindestens 12 Stunden lang erholen. Ein zweiter Versuch findet unter leichter Narkose statt. Außer den Mikrophonen werden jetzt auch zwei Kopfhörer an den Ohreingängen angebracht. Auf dem Schädel wird mit Zahnzement ein Metallbolzen befestigt, mit dessen Hilfe der Kopf des Meerschweinchens fixiert wird. Es werden mehrere Löcher in den Schädel gebohrt, durch die Mikroelektroden in das Gehirn eingeführt werden. Über die Kopfhörer werden Geräusche zwischen 16 und 200 Hertz abgespielt. Gleichzeitig erfolgen über die Elektroden Messungen der Hirnströme. Schließlich wird an der Stelle, an der Elektroden sitzen, eine kleine Verletzung gesetzt, um die korrekte Position der Elektrode später kontrollieren zu können. Die Meerschweinchen werden auf nicht näher beschriebene Weise getötet, ihre Gehirne untersucht.

Bereich: Hirnforschung

Originaltitel: Representation of sound source direction in the superior colliculus of the guinea pig in a virtual auditory environment

Autoren: Susanne J. Sterbing (1,3)*, Klaus Hartung (2), Klaus-Peter Hoffmann (1)

Institute: (1) Lehrstuhl für Allgemeine Zoologie und Neurobiologie, Ruhr-Universität Bochum, 44780 Bochum, (2) Institut für Kommunikationsakustik, Ruhr-Universität Bochum, (3) University of Connecticut Health Center, Farmington, USA

Zeitschrift: Experimental Brain Research 2002: 142, 570-577

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3055



Dokument 2083Titel: Schnelle Gammaschwingungen in den Hirnbereichen MT und MST treten bei visueller Stimulierung auf, aber nicht bei visuell geführten Verfolgungsbewegungen
Hintergrund: Reaktion des Gehirns auf verschiedene visuelle Reize.
Tiere: 2 Affen (Rhesusaffen)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Bei den beiden Affen wird mit Hilfe von Schrauben und Zahnzement unter Narkose ein Kopfhalter, zwei Kammern und ein Stecker auf dem Schädeldach verankert. In den beiden Kammern werden Elektroden in die Hirnrinde eingeführt. Auf die Lederhaut der Augen werden kleine Metallspulen gepflanzt, mit denen die Augenbewegungen registriert werden können. Von den Spulen führt ein Draht zu dem Stecker auf dem Schädel. Bei den eigentlichen Experimenten erhält ein Affe zunächst nichts zu trinken, so dass er Durst bekommt. Dann wird er in einen Primatenstuhl gesetzt, der Kopf festgeschraubt. Die Hände des Tieres sind frei beweglich. Das Tier muss einen grünen Punkt auf dem vor ihm aufgebauten Bildschirm mit den Augen fixieren. Dann erscheint ein beweglicher Punkt, den es mit den Augen verfolgen muss. Die Augenbewegungen werden mithilfe der eingepflanzten Spule kontrolliert.

In einem anderen Experiment kann der Affe mit einem "Joy Stick" in der rechten Hand einen Cursor auf dem Bildschirm bewegen. Das Tier muss wieder den grünen Punkt in der Mitte des Bildschirms mit den Augen fixieren. Der Affe muss nun einen sich bewegenden Balken mit dem Cursor verfolgen, dabei aber die Augen auf dem grünen Punkt fixiert lassen. Wendet er die Augen ab oder verfolgt er den Balken nicht richtig, wird das Experiment abgebrochen und es beginnt von Neuem. Erst wenn der Affe, die Aufgabe vollständig richtig erledigt hat, bekommt er etwas zu Trinken. Während der Versuche werden über die eingepflanzten Elektroden Hirnströme gemessen. Das weitere Schicksal der Affen wird nicht beschrieben.

Bereich: Hirnforschung

Originaltitel: Fast gamma oscillation in areas MT and MST occur during visual stimulation, but not during visually guided manual tracking

Autoren: Wolfgang Kruse (1)*, Klaus-Peter Hoffmann (1)

Institute: (1) Lehrstuhl für Allgemeine Zoologie und Neurobiologie, Ruhr-Universität Bochum, 44780 Bochum

Zeitschrift: Experimental Brain Research 2002: 147, 360-373

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3054



Dokument 2084Titel: Gerichtete Asymmetrie von Neuronen bei Makaken in den Hirnrindenbereichen MT und MST, die zum Bereich NOT-DTN projizieren
Hintergrund: Erforschung des Sehens.
Tiere: 10 Affen (6 Rhesusaffen, 4 Javaneraffen)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Die Affen werden die narkotisiert, neuromuskulär gelähmt und künstlich beatmet. Der Kopf wird in einen stereotaktischen Apparat gespannt. Die Kopfhaut wird eingeschnitten, das Schädeldach geöffnet. Elektroden werden in bestimmte Bereiche des Gehirns gesteckt. Die Augen werden mithilfe von Kontaktlinsen auf einen Bildschirm gerichtet. Auf dem Bildschirm werden Punkt- und Streifenmuster gezeigt, gleichzeitig werden über die Elektroden Hirnströme gemessen. Insgesamt werden so bei den 10 Tieren über einen Zeitraum von 10 Jahren (!) 2.139 Nerven in 12 Hirnbereichen gemessen. Schließlich werden die Affen auf nicht näher beschriebene Weise getötet.

Bereich: Sehforschung, Hirnforschung

Originaltitel: Directional asymmetry of neurons in cortical areas MT and MST projecting to the NOT-DTN in macaques

Autoren: Klaus-Peter Hoffmann (1), F. Bremmer (1), A. Thiele (1), C. Distler (1)

Institute: (1) Lehrstuhl für Allgemeine Zoologie und Neurobiologie, Ruhr-Universität Bochum, 44780 Bochum

Zeitschrift: Journal of Neurophysiology 2002: 87, 2113-2123

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3053



Dokument 2085Titel: Zeitliche Beziehung der Populationsaktivität in den Sehbereichen MT/MST und in der primären Bewegungsrinde während visuell geleiteter Verfolgungsbewegungen
Hintergrund: Mechanismen der Umsetzung im Gehirn von visuellen Reizen in Bewegungen der Hände.
Tiere: 2 Affen (Rhesusaffen)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Bei den beiden Affen wird mithilfe von Schrauben und Zahnzement unter Narkose ein Kopfhalter, zwei Kammern und ein Stecker auf dem Schädeldach verankert. In den beiden Kammern werden Elektroden in die Hirnrinde eingeführt. Auf die Lederhaut der Augen werden kleine Metallspulen gepflanzt, mit denen die Augenbewegungen registriert werden können. Von den Spulen führt ein Draht zu dem Stecker auf dem Schädel. Eine Woche nach der Operation beginnen die Experimente. Die Tiere müssen eine zeitlang dursten. Dann wird ein Affe in einen Primatenstuhl gesetzt, der Kopf festgeschraubt. Die Hände des Tieres sind frei beweglich. Vor dem Tier ist ein Bildschirm aufgebaut. Mit einem "Joy Stick" in der rechten Hand kann der Affe einen Cursor auf dem Bildschirm bewegen. Das Tier muss einen grünen Punkt in der Mitte des Bildschirms mit den Augen fixieren. Dies wird mit Hilfe der eingepflanzten Spulen kontrolliert. Dann erscheint ein breiter Balken, der sich über den Bildschirm bewegt. Der Affe muss den Balken mit dem Cursor verfolgen, dabei aber die Augen auf dem grünen Punkt fixiert lassen. Wendet er die Augen ab oder verfolgt er den Balken nicht richtig, wird das Experiment abgebrochen und es beginnt von Neuem. Erst wenn der Affe, die Aufgabe vollständig richtig erledigt hat, bekommt er etwas zu Trinken. In einem anderen Experiment muss der Cursor auf einen Punkt am Rand des Bildschirms bewegt werden. Während der Versuche werden über die eingepflanzten Elektroden Hirnströme gemessen. Das weitere Schicksal der Affen wird nicht beschrieben.

Bereich: Hirnforschung

Originaltitel: Temporal relation of population activity in visual areas MT/MST and in primary motor cortex during visually guided tracking movements

Autoren: Wolfgang Kruse (1), Sabine Dannenberg (1), Raimund Kleister (1), Klaus-Peter Hoffmann (1)*

Institute: (1) Lehrstuhl für Allgemeine Zoologie und Neurobiologie, Ruhr-Universität Bochum, 44780 Bochum

Zeitschrift: Cerebral Cortex 2002: 12, 466-476

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3052



Dokument 2086Titel: Spatio-temporale Plastizität der Aufnahmefelder der Hirnrinde als Reaktion auf visuelle Reize bei der erwachsenen Katze
Hintergrund: Erforschung des Sehens
Tiere: 15 Katzen
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Die Versuche finden unter Vollnarkose statt. In einen bestimmten Bereich des Gehirns werden dünne Mikropipetten (Röhren) aus Glas eingepflanzt. Die Operation hierzu wird nicht näher beschrieben. Vor den Augen der Katzen werden auf einem Monitor Lichtbalken gezeigt. Gleichzeitig werden mithilfe der Mikropipetten elektrische Entladungen im Gehirn gemessen. Das weitere Schicksal der Katzen wird nicht erwähnt.

Bereich: Neurophysiologie, Sehforschung

Originaltitel: Spatio-temporal plasticity of cortical receptive fields in response to repetitive visual stimulation in the adult cat

Autoren: D. Eyding (1), G. Schweigart (1), U.T. Eysel (1)*

Institute: (1) Institut für Neurophysiologie, Ruhr-Universität Bochum, 44780 Bochum

Zeitschrift: Neuroscience 2002: 112 (1), 195-215

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3051



Dokument 2087Titel: Ermöglichung des Lernens und der Modulation von Azetylcholin im vorderen Bereich der Hirnrinde durch Injektion von Heparin-Glykosaminoglykan in einem bestimmten Hirnbereich
Hintergrund: Einfluss von Heparin auf das Gedächtnis
Tiere: 90 Ratten (ca.)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Nach Einpflanzen einer Führungskanüle (Hohlnadel) in den Schädel von Ratten unter Narkose, wird ein Gedächtnisexperiment vorgenommen. Ein Tier wird in eine Box mit zwei Kammern gesetzt. Die eine ist hell erleuchtet, die andere abgedunkelt. Die Ratte wird in die helle Kammer gesetzt. Durch eine Tür kann sie in die dunkle Kammer laufen, doch erhält sie über das Bodengitter sofort einen Elektroschock an die Füße. Der Versuch wird dreimal wiederholt. Dann erfolgt eine Injektion von Heparin oder Salzlösung durch die eingepflanzte Kanüle in das Gehirn. Nach 1,5 und 24 Stunden wird der Gedächtnistest wiederholt. Es wird festgehalten, ob die Ratten in die dunkle Kammer laufen und wenn ja, wie lange dies dauert, d.h. es wird untersucht, ob die Ratten gelernt haben, den dunklen Raum zu meiden. Ein zweites Experiment wird unter Narkose ausgeführt. Den Ratten werden drei Kanülen in das Gehirn gepflanzt. Diese werden an eine Mikropumpe angeschlossen, durch die Heparin oder Kochsalzlösung infundiert wird. Am Ende der Experimente werden alle Tiere unter Narkose mit einem Fixierungsmittel durchströmt und getötet.

Bereich: Neurologie, Psychologie

Originaltitel: Facilitation of learning and modulation of frontal cortex acetylcholine by ventral pallidal injection of heparin glucosaminoglycan

Autoren: M.A. de Souza Silva (1), K. Jezek (1), K. Weth (1), H.W. Müller (2, 3), J.P. Huston (1, 3), M.L. Brandao (4), R.U. Hasenöhrl (5)

Institute: (1) Institut für Physiologische Psychologie, Universität Düsseldorf, 40225 Düsseldorf, (2) Abteilung für Neurologie, Universität Düsseldorf, (3) Zentrum für Biologische und Medizinische Forschung, Universität Düsseldorf, (4) Laboratorio de Psicobiologica, FFCLRP, Ribeirao Porto, Brasilien, (5) Department of Psychology, Universität of Herfordshire, Hatfield, England

Zeitschrift: Neuroscience 2002: 113 (3), 529-535

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3050



Dokument 2088Titel: Kokain-Sensibilisierung und –belohnung stehen unter dem Einfluss des Tagesrhythmus und –gens
Hintergrund: Einfluss des Tagesrhythmusgens auf Kokainsucht.
Tiere: 151 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Es werden "normale" sowie mutierte Mäuse verwendet. Bei den Mutanten wurde gezielt ein Gen verändert, das den Tagesrhythmus steuert. In so genannten Vorversuchen wird zunächst eine geeignete Dosis Kokain gesucht, indem Mäusen Kokain in verschiedenen Dosierungen injiziert wird. Die Anzahl der hierfür verwendeten Tiere wird nicht erwähnt. Bei dem ersten Experiment werden "normalen" und mutierten Mäusen täglich über 5 Tage je nach Gruppe entweder Kokain oder eine Kochsalzlösung in die Bauchhöhle gespritzt. Nach 3 Tage ohne Behandlung erhalten sie eine weitere Injektion. Dann wird ihre Aktivität in einer speziellen Box getestet. Das zweite Experiment läuft ähnlich ab. Auch hier werden Mäuse mit Kokain oder Salzlösung injiziert. Sie werden in Boxen mit unterschiedlichem Boden gesetzt (durchlöcherter Boden oder Boden aus Balken). Ihr Verhalten wird beobachtet. In zwei weiteren Versuchen werden die Injektionen tags oder nachts (Hell- oder Dunkelphase) vorgenommen. Das weitere Schicksal der Mäuse wird nicht erwähnt.

Bereich: Suchtforschung

Originaltitel: Cocaine sensitization and reward are under the influence of circadian genes and rhythm

Autoren: Carolina Abarca (1, 2)*, Urs Albrecht (3, 4), Rainer Spanagel (1, 2)

Institute: (1) Abteilung für Psychopharmakologie, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Universität Heidelberg, 68159 Mannheim, (2) Max-Planck-Institut für Psychiatrie, München, (3) Max-Planck-Institut für Experimentelle Endokrinologie, Hannover, (4) Abteilung für Biochemie, Universität Fribourg, Fribourg, Schweiz

Zeitschrift: Proceedings of the National Academy of Sceinces of the Unites States of America 2002: 99(13), 9026-9030

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3049



Dokument 2089Titel: Erhöhte synaptische Plastizität in der Umgebung von Schädigungen in der Sehrinde bei Ratten
Hintergrund: Veränderungen in der Sehrinde bei Verletzungen
Tiere: 47 Ratten
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Siebenundzwanzig Ratten werden durch eine Injektion in die Bauchhöhle narkotisiert. Die Kopfhaut wird aufgeschnitten und das Schädeldach wird oberhalb der Sehrinde angebohrt. An dieser Stelle wird das Gehirn mit einem Infrarotlaser verletzt. Die Kopfhaut wird wieder zugenäht. Bei 20 Ratten wird die gleiche Operation durchgeführt, allerdings ohne die Sehrinde zu verletzten ("Schein-Operation"). Zwischen 1 und 6 Tagen später werden jeweils einige Ratten unter äthernarkose geköpft ("decapitated"). Ihre Gehirne werden in Scheiben geschnitten und untersucht.

Bereich: Neurophysiologie

Originaltitel: Increased synaptic plasticity in the surround of visual cortex lesions in rats

Autoren: Thomas Mittmann (1)*, Ulf T. Eysel (1)

Institute: (1) Abteilung für Neurophysiologie, Ruhr-Universität Bochum, 44780 Bochum

Zeitschrift: NeuroReport 2001: 12, 3341-3347

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3048



Dokument 2090Titel: Pharmakokinetik des 8-Methoxyquinolons Moxifloxacin: Ein Vergleich zwischen Mensch und anderen Säugetierarten
Hintergrund: Pharmakokinetik eines Antibiotikums
Tiere: 114 Tiere verschiedener Arten (48 Mäuse, 48 Ratten, 6 Hunde (Beagles), 6 Affen (Rhesusaffen), 6 Schweine (Göttinger Minipigs) (jeweils mindestens))
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Das neue Antibiotikum Moxifloxacin wird an verschiedenen Tierarten sowie an gesunden Freiwilligen getestet. Die Tiere erhalten das Medikament entweder oral per Schlundsonde eingegeben oder in eine Vene injiziert. Den Menschen wird es in Form von Tabletten verabreicht. Innerhalb der nächsten 48 Stunden werden mehrere Blutproben genommen. Die Ratten und Mäuse werden dazu narkotisiert. Bei den Mäusen wird die Blutprobe aus dem Venengeflecht hinter dem Auge entnommen und bei den Ratten aus der Halsarterie. Bei Affe, Hund und Schwein werden die Blutproben aus der Halsvene, -arterie, Hinter- oder Vorderbeinvene entnommen, beim Menschen aus der Armbeugenvene. Die Ergebnisse zeigen ganz erhebliche Unterschiede in der Pharmakokinetik (Lehre von der Aufnahme, Verteilung und Ausscheidung von Stoffen) bei den einzelnen Tierarten. Bei Ratte und Maus wird das Medikament am schnellsten verstoffwechselt, bei Mensch und Hund am langsamsten. Bei der Maus ist es zum Beispiel schon nach 5-6 Stunden aus dem Blut verschwunden, während es beim Menschen nach 48 Stunden immer noch in beträchtlicher Menge im Blut nachweisbar ist. Das weitere Schicksal der Tiere wird nicht erwähnt.

Bereich: Pharmakologie

Originaltitel: Pharmakokinetics of the 8-methoxyquinolone, moxifloxacin: a comparison in humans and other mammalian species

Autoren: H.M. Siefert (1)*, A. Domdey-Bette (1), K. Henninger (1), F. Hucke (1), C. Kohlsdorfer (1), H.H. Stass (1)

Institute: (1) Bayer AG, Pharmaforschungszentrum, 42096 Wuppertal

Zeitschrift: Journal of Antimicrobial Chemothearpy 1999: 43 Suppl. B, 69-76

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3047



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