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Datenbank Tierversuche

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Dokument 2081Titel: Optimierung einer nicht-viralen Transfektion: Variable, die den Liposomen-vermittelten Gentransfer bei proliferierenden und ruhenden Zellen in Kultur und in vivo beeinflussen, unter Verwendung eines Restenose-Modell des Schweins
Hintergrund: Gentherapie bei Gefäßverengung.
Tiere: 16 Schweine
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Bei den Schweinen wird eine Hinterbeinarterie verengt und wieder geweitet. Die Operation wird nicht beschrieben. Auch das weitere Vorgehen wird nur ungenau wiedergegeben. Nach der Operation werden in die Hinterbeinarterien gentechnisch veränderte Zellen eingebracht. Nach einer oder drei Wochen werden die Schweine getötet. Die Versuche fanden unter deutscher Federführung in Frankreich statt.

Bereich: Gentherapie

Originaltitel: Optimization of nonviral transfection: variables influencing liposome-mediated gene transfer in proliferating vs. quienscent cells in culture and in vivo using a porcine restenosis model

Autoren: Jaroslav Pelisek (1,2,3), Markus G. Engelmann (2), Adam Golda (2), Alexandra Fuchs (4), Sorin Armeanu (2), Masumi Shimizu (2), Choukri Mekkaoui (5), Pierre H. Rolland (5), Sigrid Nikol (1,2)*

Institute: (1) Abteilung für Kardiologie und Angiologie, Universitätklinikum, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, 48129 Münster, (2) Medizinische Klinik I, Klinikum Großhadern, Ludwig-Maximillians-Universität München, (3) Pharmazeutische Biologie-Biotechnologie, Ludwig-Maximillians-Universität München, (4) Kinderklinik, Klinikum Großhadern, Ludwig-Maximillians-Universität München, (5) Laboratoire Cardiovasculaire, Facultè: de Mé:dé:cine, Université: de Marseille, Frankreich

Zeitschrift: Journal of Molecular Medicine 2002: 80, 724-736

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3120



Dokument 2082Titel: Mentale Rotation von perspektivischen Reizen bei einem Kalifornischen Seelöwen
Hintergrund: Räumliches Wahrnehmungsvermögen beim Seelöwen
Tiere: 1 Sonstige (Seelöwe)
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Das Experiment wird an dem 9-jährigen Seelöwen "Tommy" des Delphinariums in Münster durchgeführt. In einem Bassin wird eine Apparatur aufgebaut, an der 3 Bilder angebracht sind. Das mittlere Bild zeigt eine dreidimensionale geometrische Figur. Links oder rechts daneben wird jeweils das gleiche oder dessen Spiegelbild gezeigt. Der Seelöwe muss auf das "richtige", d.h. das gleiche Bild zuschwimmen und es mit der Nase berühren. Dafür erhält er ein Stück eines Herings. Das Objekt in der Mitte wird nun in verschiedene Richtungen gedreht. Der Seelöwe muss wiederum das Spiegelbild von dem gleichen Bild unterscheiden. Seine Reaktionszeit, d.h. die Zeit, der er braucht, bis er das Bild mit der Nase berührt, wird gemessen.

Bereich: Neurobiologie, Biologie

Originaltitel: Mental rotation of perspective stimuli in a Californian Sea Lion (Zalophus californianus)

Autoren: Kai Petra Stich (1), Guido Dehnhardt (2), Björn Mauck (2)*

Institute: (1) Institut für Neuro- und Verhaltensbiologie, Universität Münster, (2) Allgemeine Zoologie und Neurobiologie, Ruhr-Universität Bochum, 44780 Bochum

Zeitschrift: Brain, Behavior and Evolution 2003: 61, 102-112

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3119



Dokument 2083Titel: Histomorphometrie der Knochenbildung beim Auseinanderziehen während einer experimentellen Verlängerung des Schienbeins
Hintergrund: Untersuchung des neugebildeten Knochens bei Knochenverlängerung. Die Methode der Knochenverlängerung wird seit Anfang der 80er Jahre beim Menschen durchgeführt.
Tiere: 24 Hunde (Beagles (4 Monate alt))
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Es werden junge Beagles im Alter von rund 4 Monaten verwendet. Die Tiere werden unter Narkose operiert. Am rechten Schienbein wird die Haut eingeschnitten. Der Schienbeinknochen wird durchtrennt, indem er in der Mitte mehrmals mit einem Bohrer durchbohrt und anschließend mit einem Meißel durchstoßen wird. Die beiden Knochenenden werden durch einen so genannten Fixateur externe zusammengehalten: Ober- und unterhalb des Knochenspaltes werden jeweils einige dicke Drähte durch Knochen, Muskel und Haut getrieben. Die Drähte werden außerhalb des Beins mit Metallstreben verschraubt. Die Haut wird wieder zugenäht und die Hunde erwachen aus der Narkose. Fünf Tage nach der Operation beginnt man mit einer Verlängerung des Knochens. Dazu werden die Metallstreben zweimal täglich um jeweils 0,5 mm auseinandergezogen. Nach 25 Tagen ist das Bein 2,5 cm länger als vorher. Wöchentlich werden Röntgenaufnahmen gemacht. Am 25. Tag werden 12 Hunde durch Injektion eines Barbiturates getötet. Die anderen 12 Hunde werden nach weiteren 25 Tagen, in denen nicht weiter am Bein manipuliert wird, getötet. Die Schienbeine auf beiden Seiten werden herausgeschnitten und untersucht.

Die Arbeit wurde durch den "Verein zur Förderung der Orthopädischen Wissenschaften", Düsseldorf finanziell unterstützt.

Bereich: Orthopädie

Originaltitel: Histomorphometry of distraction osteogenesis during experimental tibial lengthening

Autoren: Bernd Fink (1)*, Christiane Pollnau (1), Martin Vogel (2), Ralf Skripitz (1), Alfred Enderle (3)

Institute: (1) Orthopädische Klinik, Universitätskrankenhaus Eppendorf Hamburg, 20246 Hamburg-Eppendorf, (2) Rehberg-Klinik, St. Andreasberg, (3) Universität Göttingen

Zeitschrift: Journal of Orthopaedic Trauma 2003: 17 (2), 113-118

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3118



Dokument 2084Titel: Charakterisierung einer akuten Immunreaktion in der Netzhaut von Ratten, die mit dem Borna-Virus infiziert wurden
Hintergrund: Entzündungsprozesse in der Augennetzhaut bei einer bestimmten Virus-Infektion.
Tiere: Ratten (Anzahl unbekannt)(unbekannte Anzahl)
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden von Charles River, Sulzfeld bezogen. Borna-Viren, Erreger der Borna-Krankheit, einer hauptsächlich bei Pferden und Schafen vorkommenden neurologischen Infektionskrankheit, werden zunächst in Ratten passagiert. Das heißt, die Viren werden Ratten in das Gehirn gespritzt. Sie werden getötet und ihre Gehirne werden homogenisiert. Ein Teil des zerkleinerten Rattenhirns wird nun den eigentlichen Versuchstieren direkt in das Gehirn injiziert. Die Tiere werden dazu kurz betäubt. Kontrolltieren wird zerkleinertes Hirn von nicht infizierten Ratten injiziert. Alle infizierten Ratten zeigen innerhalb von 30 Tagen schwere neurologische Symptome: Körperkrümmung, Lähmungen der Hinterbeine, gesträubtes Fell und Gewichtsverlust. In Abständen, zwischen 2 Wochen und 6 Monaten nach der Infektion werden Gruppen von Ratten auf nicht näher beschriebene Weise getötet. Ihre Augen werden herausgeschnitten und die Netzhäute untersucht.

Die Arbeit wurde finanziell unterstützt durch das Bundesministerium für Bildung, Forschung und Technologie, das Interdisziplinäre Zentrum für Klinische Forschung der Universität Leipzig und der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Bereich: Neuroimmunologie, Virologie

Originaltitel: Characterization of the acute immune response in the retina of Borna disease virus infected Lewis rats

Autoren: Tobias Stahl (1)*, Christopher Mohr (1), Johannes Kacza (1), Christine Reimers (1), Thomas Pannicke (2), Christian Sauder (3), Andreas Reichenbach (2), Johannes Seeger (1)

Institute: (1) Institut für Veterinäranatomie, Universität Leipzig, 04109 Leipzig, (2) Institut für Neurophysiologie, Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung, Universität Leipzig, (3) Abteilung für Virologie, Institut für Medizinische Mikrobiologie, Universität Freiburg

Zeitschrift: Journal of Neuroimmunology 2003: 137, 67-78

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3117



Dokument 2085Titel: Wachstum nach der Geburt räumliches Sehvermögen in der primären Sehrinde der Katze
Hintergrund: Entwicklung der Sehrinde
Tiere: 23 Katzen (3-6 Wochen alt)
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Die zwischen 3 und 6 Wochen alten Kätzchen stammen aus der institutseigenen Zucht. Unter Narkose wird auf eines der Augen eine schwarze Kontaktlinse gesetzt, so dass das Tier nur noch durch das andere Augen sehen kann. Außerdem wird eine Substanz in eine Vene injiziert, die sich in bestimmten Bereichen der Sehrinde des Gehirns anreichert. Die Narkose wird beendet und die Tiere dürfen im Labor frei herumlaufen. Dadurch soll das eine Auge möglichst viele Reize aufnehmen. Nach 45 Minuten werden die Kätzchen mit einer Überdosis eines Barbiturates getötet, die Gehirne werden untersucht.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und den Europäischen Sozialfond (ESF/LSA) finanziell unterstützt.

Bereich: Sehforschung, Hirnforschung

Originaltitel: Postnatal growth and column spacing in cat primary visual cortex

Autoren: Stefan Rathjen (1,2), Kerstin E. Schmidt (2), Siegrid Löwel (1,3)*

Institute: (1) Forschungsgruppe "Visuelle Entwicklung und Plastizität", Leibniz-Institut für Neurobiologie, 39118 Magdeburg, (2) Max-Planck-Institut für Hirnforschung, Frankfurt, (3) Department of Physiology, University of California, San Francisco CA, USA

Zeitschrift: Experimental Brain Research 2003: 149, 151-158

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3116



Dokument 2086Titel: Reflexe bei sympathischen, gefäßverengenden Neuronen, die von den zuführenden Nerven der Harnblase kommen, werden bei der anästhesierten Katze nach einer Entzündung nicht früh verstärkt
Hintergrund: Pathophysiologie des Schmerzes
Tiere: 16 Katzen
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Die Katzen werden narkotisiert, künstlich beatmet und gelähmt. In eine Halsvene und eine Hinterbeinarterie werden Katheter (Plastikschläuche) gelegt. Am linken Hinterbein wird der Wadenbeinnerv und seine zur Haut und zum Muskel ziehenden Fasern freipräpariert. An die Nervenfasern werden Aufzeichnungs-Elektroden angelegt. Über die Harnröhre wird ein Katheter in die Harnblase gelegt. Bei einigen Tieren werden 10 ml Senföl in die Blase injiziert, bei anderen 10 ml Terpentin. Nach 10 bzw. 30 Minuten werden die Substanzen wieder abgesaugt. Es kommt zu einer Entzündung der Blase. Gleichzeitig werden mittels der Elektroden über 1 bis 2 Stunden Messungen an den Nerven vorgenommen. Am Ende der Experimente werden die Katzen durch Injektion eines Giftes getötet.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanziell unterstützt.

Bereich: Schmerzforschung, Pathophysiologie

Originaltitel: Reflexes in sympathetic vasoconstrictor neurons arising from urinary bladder afferents are not amplified early after inflammation in the anaesthetised cat

Autoren: H.-J. Häbler (1)*, W. Jänig (1)

Institute: (1) Physiologisches Institut, Christian-Albrechts-Universität, 24098 Kiel

Zeitschrift: Pain 2003: 101, 251-257

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3115



Dokument 2087Titel: Verschluss einer chirurgischen Bauchöffnung durch die Technik des Tension banding: Ergebnisse einer experimentellen Studie bei Hunden
Hintergrund: Vergleich zweier Nahttechniken.
Tiere: 24 Hunde (Mischlingshunde)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose wird die Bauchhaut der Hunde auf 14 cm Länge und die Bauchdecke auf 10 cm Länge aufgeschnitten. Anschließend werden Bauch und Haut wieder zugenäht. Dabei werden bei den zwei Gruppen von Hunden unterschiedliche Techniken unter Verwendung von resorbierbarem Gewebematerial eingesetzt. Nach 3, 9 oder 15 Monaten werden jeweils 4 Hunde aus beiden Gruppen durch Überdosis eines Narkosemittels getötet. Die Bauchnähte werden herausgeschnitten und untersucht.

Die Arbeit wurde durch einen "Corporate Lingage Grant" (CLG) der NATO finanziell unterstützt.

Bereich: Chirurgie

Originaltitel: Tension banding closure of laparotomies: results of an experimental study in dogs

Autoren: Jörg Höer (1)*, Uwe Klinge (2), Michail Anurov (2), Svetlana Titkova (2), Alexander Oettinger (2), Volker Schumpelick (1)

Institute: (1) Chirurgische Klinik, Universitätsklinikum, Rheinisch-Westfälische Universität, 52074 Aachen, (2) Joint Institute for Surgery Research Moscow-Aachen, Russian State University Moscow, Russland

Zeitschrift: Langenbecks Archiv of Suregry 2002: 387, 309-314

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3114



Dokument 2088Titel: Die Modulation von Zytokinen und die Unterdrückung von Leberschädigung durch ein neues Analogon von Thalidomid
Hintergrund: Wirkung einer Thalidomid (Contergan-)-ähnlichen Substanz bei einer künstlich hervorgerufenen Leberentzündung.
Tiere: 135 Mäuse
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse stammen aus der Zucht der Universität Erlangen. Den Mäusen wird eine Substanz in die Bauchhöhle injiziert, die Thalidomid (Contergan) ähnlich ist. Gleichzeitig oder 2 Stunden später wird ein aus Salmonellen gewonnenes Bakteriengift ebenfalls in die Bauchhöhle gespritzt. Einige Mäuse erhalten nur das Bakteriengift. Dieses führt bei den Tieren zu einer Leberentzündung. Nach 2, 8, 16 oder 24 Stunden werden die Mäuse gruppenweise getötet, um das Ausmaß der Leberschäden zu beurteilen.

Die Arbeit wurde durch den Fond der Chemischen Industrie und die Graduiertenförderung des Landes Sachsen-Anhalt finanziell unterstützt.

Bereich: Pharmakologie

Originaltitel: Cytokine modulation and suppression of liver injury by a novel analogue of thalidomide

Autoren: Andrea Thiele (1), Renate Bang (2), Michael Gütschow (3), Manuela Rossol (1), Sebastian Loos (1), Kurt Eger (3), Gisa Tiegs (2), Sunna Hausschildt (1)*

Institute: (1) Abteilung für Immunobiologie, Institut für Zoologie, Universität Leipzig, 04103 Leipzig, (2) Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie, Friedrich-Ebert-Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen, (3) Abteilung für Pharmazeutische Chemie, Institut für Pharmazie, Universität Leipzig, Leipzig

Zeitschrift: European Journal of Pharmacology 2002: 453, 315-334

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3113



Dokument 2089Titel: Herzfunktion und Zytokinexpression ist ähnlich bei Mäusen und Ratten nach Myokardinfarkt aber unterschiedlich in der TNFa-Expression
Hintergrund: Als Begründung für diesen Tierversuch wird angegeben, man wisse viel über die Pathophysiologie des Herzens bei der Ratte. Da aber neuerdings gentechnisch veränderte Mäuse in Mode kommen ("a powerful tool") und man nicht wisse, ob die bisherigen Ergebnisse von Ratten auf Mäuse übertragen werden können, wolle man in dieser Studie beide Tierarten vergleichen.
Tiere: 88 Tiere verschiedener Arten (mindestens 52 Ratten und mindestens 36 Mäuse)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Die Ratten und Mäuse werden von Versuchstierzüchter Charles River, Sulzheim, bezogen. Unter Narkose wird der Brustkorb zwischen der 4. und 5. Rippe aufgeschnitten. Um eine Herzkranzarterie wird ein Faden gelegt und zugezogen. Dadurch kommt es zu einer Mangeldurchblutung eines Bereichs des Herzens, d.h. zu einem Herzinfarkt. Bei "scheinoperierten" Tieren wird die gleiche Operation ausgeführt, allerdings ohne die Arterie abzuschnüren. Nach 6 und 12 Stunden werden jeweils einige Tiere erneut narkotisiert. Der Brustkorb wird aufgeschnitten und das Herz freigelegt. Über einen in die Aorta eingeführten Katheter (Plastikschlauch) wird eine Substanz injiziert, die den abgestorbenen Infarktbereich des Herzens sichtbar macht. Anschließend wird das Herz entnommen und das Tier so getötet. Nach einer und 4 Wochen werden weitere Ratten und Mäuse getötet. Tiere, die für diese längeren Zweiträume vorgesehen sind, müssen 6 und 12 Stunden sowie eine Woche nach dem Herzinfarkt eine Untersuchung über sich ergehen lassen, bei der zur Blutdruckmessung ein Katheter über eine Halsvene in das Herz eingeführt wird.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanziell unterstützt.

Bereich: Herz-Kreislauf-Physiologie

Originaltitel: Heart function and cytokine expression is similar in mice and rats after myocardial infarction but differences occur in TNFa expression

Autoren: Alexander Deten (1), Heinz-Gerd Zimmer (1)*

Institute: (1) Carl-Ludwig-Institut für Physiologie, Universität Leipzig, 04103 Leipzig

Zeitschrift: Pflügers Archiv – European Journal of Physiology 2002: 445, 289-296

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3112



Dokument 2090Titel: Pedikuloskopisch assistierte transpedikuläre Spongiosaplastik zur interkorporellem Fusion an der lumbalen Wirbelsäule – eine tierexperimentelle Untersuchung am Schafsmodell
Hintergrund: Verbesserung einer Wirbelsäulenoperation.
Tiere: 14 Schafe (Merinoschafe)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Die Schafe werden auf dem Bauch liegend narkotisiert. Die Haut über der Lendenwirbelsäule wird geschoren und aufgeschnitten, die darunter liegenden Muskeln zur Seite geschoben. In die Lendenwirbel 4 und 6 werden Schrauben gedreht, die durch Metallstreben miteinander verbunden sind. So werden die Wirbel in ihrer Lage gehalten. Nun werden kleine Löcher in den Wirbel Nr. 5 gebohrt, durch die ein Arthroskop (Metallröhre mit optischem System) geschoben wird. Die Bandscheibe zwischen den Wirbeln 4 und 5 wird mit einem scharfkantigen Löffel vollständig herausgeschabt. Der Vorgang wird mit dem Arthroskop kontrolliert. Anschließend wird etwas Knochengewebe aus dem Beckenknochen des Tieres entnommen und zerkleinert in den Zwischenwirbelspalt – anstelle der Bandscheibe - eingebracht. Die Haut wird verschlossen, die Tiere erwachen aus der Narkose. Bei zwei Schafen stellt sich unmittelbar nach der Operation eine Lähmung der Hinterbeine ein. Sie werden getötet. Bei den anderen Tieren werden nach 2 und 6 Wochen Fluorenszenzfarbstoffe injiziert, die sich im Knochengewebe ablagern. Acht Wochen nach der Operation werden die Schafe auf nicht näher beschriebene Weise getötet, die Lendenwirbelsäule wird untersucht.

Bereich: Chirurgie

Originaltitel:

Autoren: Thomas R. Blattert (1)*, G. Delling (2), A. Weckbach (1)

Institute: (1) Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Chirurgische Universitätsklinik Würzburg, 97080 Würzburg, (2) Abteilung Osteopathologie des Instituts für Pathologie der Universität Hamburg

Zeitschrift: Unfallchirurg 2002: 105, 680-687

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3111



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