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Datenbank Tierversuche

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Dokument 1031Titel: Einfluss der herabgesetzten Knochenmark-Knochenbildung auf die Frakturheilung in einem experimentellen Modell der Altersosteoporose
Hintergrund: Klinischen Studien zufolge ist die chirurgische Reparatur von Knochenbrüchen bei alten Menschen mit Osteoporose (Knochenschwund) zwar erschwert, es gibt aber nur vereinzelt Hinweise auf eine verschlechterte Heilung. Dies wird in der vorliegenden Arbeit mit Mäusen bestätigt.
Tiere: 48 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2010

Versuchsbeschreibung: Die Versuche finden unter deutscher Federführung in der Schweiz (Kanton Zürich) statt. Es werden Mäuse einer Mauslinie verwendet, die ab einem Alter von 3 bis 4 Monaten Charakteristika des Altersknochenschwunds des Menschen zeigen (verminderte Dichte und Mineralgehalt des Knochens, herabgesetzter Knochenstoffwechsel) sowie gleichaltrige Mäuse ohne diese Eigenschaften. Die Tiere stammen aus der Versuchstierzucht Harlan, Horst, Niederlande. Unter Narkose wird ein Oberschenkelknochen durchgesägt und anschließend mit einer Metallplatte und vier Schrauben zusammengesetzt. Nach 7, 14, 28 und 42 Tagen werden jeweils einige Mäuse auf nicht genannte Weise getötet, um die Knochenheilung mittels CT und histologisch (gewebekundlich) zu untersuchen.

Die Arbeit wurde unterstützt durch die AO Foundation Davos, Schweiz und die Olga-Mayenfisch-Stiftung.

Bereich: Knochenchirurgie, Altersforschung

Originaltitel: Influence of defective bone marrow osteogenesis on fracture repair in an experimental model of senile osteoporosis

Autoren: Marcus Egermann (1)*, Petra Heil (2), Andrea Tami (2); Keita Ito (2,3), Patricia Janicki (1), Brigitte Von Rechenberg (4), Willy Hofstetter (5), Peter J. Richards (6)

Institute: (1) Orthopädische Universitätsklinik, Schlierbacher Landstraße 200a, 69118 Heidelberg, (2) AO Research Institute, Davos, Schweiz, (3) Department of Biomedical Engineering, Eindhoven University of Technology, Eindhoven, Niederlande, (4) Muscoloskeletal Research Unit, Vetsuisse, Universität Zürich, Schweiz, (5) Abteilung für Klinische Forschung, Universität Bern, Schweiz, (6) Kompetenzzentrum für Angewandte Biotechnologie und Molekularmedizin, Universität Zürich, Schweiz

Zeitschrift: Journal of Orthopedic Research 2010: 28, 798-804

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4121



Dokument 1032Titel: Reaktionen auf Klicks in einem bestimmten Hirnbereich der Schleiereule: Impulsreaktion und Signalanalyse des neurophonen Potentials
Hintergrund: Verarbeitung von Geräuschen im Gehirn der Schleiereule.
Tiere: 4 Eulen (Schleiereulen)
Jahr: 2009

Versuchsbeschreibung: Die Versuche fanden unter deutscher Federführung in Maryland, USA, statt. Bei vier Schleiereulen wird unter Narkose der Kopf in einen stereotaktischen Halteapparat eingespannt. Auf dem Schädel wird die Haut entfernt und eine Metallplatte und ein Metallstift werden auf den Knochen geklebt. Dann wird ein Loch in den Schädelknochen gebohrt. Die harte Hirnhaut wird aufgeschnitten. Elektroden werden mit einem Antriebsgerät in das Hirngewebe eingelassen. Die Eulen werden in einen schalldichten Raum gebracht. Über Lautsprecher in beiden Ohrkanälen werden Klicks, Töne oder Rauschen abgespielt. Gleichzeitig werden Nervenströme im Gehirn der Eule gemessen. Die Tiere erwachen danach aus der Narkose und werden für zwei bis drei gleichartige Experimente im Abstand von einer Woche verwendet. Das weitere Schicksal wird nicht erwähnt.

Die Arbeit wurde unterstützt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie National Institutes of Health Grants unterstützt.

Bereich: Neurophysiologie, Neurobiologie, Tierphysiologie

Originaltitel: Auditory Responses in the barn owl’s nucleaus laminaris to clicks: Impulse response and signal analysis of neurophonic potential

Autoren: Hermann Wagner (1,2)*, Sandra Brill (1), Richard Kempter (3,4), Catherine E. Carr (2)

Institute: (1) Institut für Biologie II; RWTH Aachen, Mies-van-der-Rohe-Str. 15, 52056 Aachen, (2) Department of Biology, University of Maryland, College Park, Maryland, USA, (3) Institut für Theoretische Biologie, Biologische Fakultät, Humboldt-Universität zu Berlin, Berlin, (4) Bernstein Center for Computational Neuroscience, Berlin

Zeitschrift: Journal of Neurophysiology 2009: 102, 1227-1240

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4120



Dokument 1033Titel: Verbesserung der Fähigkeit Klänge zu lokalisieren durch den Gesichtsschleier der Schleiereule (Tyto alba), gezeigt durch eine virtuelle Entfernung des Gesichtschleiers
Hintergrund: Der Gesichtsschleier ist eine kranzförmige Einfassung des vorderen Kopfes durch steife, besonders geformte Federn bei Eulen und einigen anderen Vögeln. Sie verstärken und lenken die Schallwellen in Richtung der Ohren. In dieser Studie wird die Bedeutung des Gesichtsschleiers bei der Klanglokalisation untersucht.
Tiere: 4 Eulen (Schleiereulen)
Jahr: 2009

Versuchsbeschreibung: Der Gesichtsschleier ist eine kranzförmige Einfassung des vorderen Kopfes durch steife, besonders geformte Federn bei Eulen und einigen anderen Vögeln. Sie verstärken und lenken die Schallwellen in Richtung der Ohren. Die Schleiereule verdankt sogar ihren Namen dieser Besonderheit. In dieser Studie wird bei drei Schleiereulen der Gesichtsschleier virtuell durch ein Dauerrauschen unbrauchbar gemacht. Bei den Eulen handelt es sich um zahme, im Institut für Biologie II gezüchtete Tiere. Eine Eule wird in einem schalldichten Raum auf eine Stange gesetzt. Sie wird über Monate "trainiert", zunächst mindestens 150 ms geradeaus zu gucken. dann ertönt über einen im Raum bewegbaren Lautsprecher ein Ton. Die Eule muss ihren Kopf in die Richtung, aus der der Ton, kommt bewegen. Macht sie es richtig, erhält sie etwas Fleisch (Stücke von Eintagsküken) aus einem Automaten. Die Kopfbewegungen werden mit einem Computer-gesteuerten Tracking-System verfolgt. Für die Studie werden diese Versuche mit und ohne virtueller "Entfernung" des Gesichtsschleiers durchgeführt. Pro Tag erfolgen 30 – 100 Versuche. Das Dauerrauschen mit dem die Gesichtsfedern ausgeschaltet werden, erfolgt über direkt am Ohr angebrachte Lautsprecher. Diese werden an einer zuvor am Schädelknochen angeschraubten Metallplatte angebracht.

Eine vierte Eule wird in Narkose untersucht. Töne werden aus verschiedenen Richtungen im Raum abgespielt. Dabei zeichnet ein direkt vor dem Ohr positioniertes Mikrofon die Resonanz auf. Das Tier wird am Ende des Experiments getötet.

Bereich: Tierphysiologie

Originaltitel: Improvements of sound localization abilities by the facial ruff of the barn owl (Tyto alba) as demonstrated by virtual ruff removal

Autoren: Laura Hausmann*, Mark von Campenhausen, Frank Endler, Martin Singheiser, Hermann Wagner

Institute: Institut für Biologie II; RWTH Aachen, Mies-van-der-Rohe-Str. 15, 52056 Aachen

Zeitschrift: PLoS One 2009: 4(11), e7721

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4119



Dokument 1034Titel: Klinische und experimentelle Untersuchungen zur Physiologie der Tuba Eustachii
Hintergrund: Ein Erguss von Mageninhalt über die Eustachische Röhre (Kanal zwischen Rachen und Mittelohr) in das Mittelohr wird als Hauptursache für eine Mittelohrentzündung angesehen. Hier wird ein "Tiermodell" vorgestellt, mit dem die Funktion der Röhre am mongolischen Gerbil untersucht werden soll.
Tiere: 15 Gerbils
Jahr: 2009

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose wird der Bauch der Gerbils (Mongolische Wüstenrennmäuse) aufgeschnitten. Mit Gewebeklebstoff wird ein "Gastroadapter" an den Magen angebracht. Mit diesem Gerät ist es möglich, Farbstoff in den Magen zu spritzen und den Magendruck zu verändern. Eine Muskel entspannende Substanz wird in den unteren Bereich der Speiseröhre injiziert. Farbstoff wird in den Magen eingebracht und dann wird der Druck im Magen erhöht. Es werden bei Gruppen von Gerbils zwei verschiedene Drücke eingesetzt. Beim höheren Druck ergießt sich der Farbstoff durch die Speiseröhre in den Rachenraum und durch die Eustachischen Röhren (Tuben) bis in beide Mittelohren. Die Tiere werden auf nicht genannte Weise getötet, um die Spur des Farbstoffs gewebekundlich zu verfolgen.

Außerdem wird ein Gerät vorgestellt, mit dem die Funktion der Tube bei menschlichen Probanden untersucht werden kann.

Bereich: Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Originaltitel:

Autoren: H. Sudhoff (1)*, T. Ockermann (1), R. Mikolajczyk (2), J. Ebmeyer (1), D. Korbmacher (1), D. Garten (3), S. Schreiber (3)

Institute: (1) Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie, Klinikum Bielefeld, Teutoburger Str. 50, 33604 Bielefeld, (2) Fakultät für Gesundheitswissenschaften, Universität Bielefeld, (3) Institut für Physiologie, Ruhr-Universität Bochum

Zeitschrift: HNO 2009: 57, 428-435

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4118



Dokument 1035Titel: Ausscheidungsrate von freien und gewebegebundenen Autoantikörpern gegen Typ-VI-Kollagen bei einer experimentellen Epidermolysis Bullosa Acquisita
Hintergrund: Verteilung und Ausscheidung von Antikörpern bei einer experimentellen Epidermolysis Bullosa Acquisita, einer erbliche Hautkrankheit des Menschen, bei der es zu Blasenbildung der Haut am ganzen Körper kommt.
Tiere: 17 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2010

Versuchsbeschreibung: Drei weibliche und eine männliche Maus werden von Charles River, Sulzfeld, bezogen. Den weiblichen Mäusen wird ein rekombinantes (gentechnisch verändertes) Kollagen von Mäusen in eine Fußsohle injiziert. Dadurch entwickelt sich bei den Tieren in den nächsten 4 bis 8 Wochen Hautschäden mit Blasen, Abschürfungen und Krusten hauptsächlich um die Augen, an den Ohren und am Mund. Die Tiere werden mit der männlichen Maus verpaart. Vier Nachkommen der einen Maus werden am Tag der Geburt getötet, um Gewebe- und Blutproben zur Untersuchung zu entnehmen. Ebenso werden Proben von der Mutter genommen. Bei zehn Nachkommen der anderen beiden Mütter werden von der 4. bis 9. Lebenswoche einmal wöchentlich Gewebe- und Blutproben genommen. Die Jungtiere zeigen keine Hautveränderungen. Eine Tötung dieser Tiere wird nicht erwähnt.

Bereich: Immunologie, Hautkrankheiten

Originaltitel: Clearance rates of circulating and tissue-bound autoantibodies to type VII collagen in experimental epidermolysis bullosa acquisita

Autoren: M. Kasperkiewicz, M. Hirose, A. Recke, E. Schmidt, D. Zillikns, R.J. Ludwig

Institute: Hautklinik, Universität Lübeck, Ratzeburger Allee 160, 23538 Lübeck

Zeitschrift: British Journal of Dermatology 2010: 162, 1064-1070

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4117



Dokument 1036Titel: In-vivo-Funktionstüchtigkeit und struktureller Reifungsprozess von dezellularisierten allogenen Aortenklappen in der subkoronaren Position
Hintergrund: Ersatz der Aortenklappe beim Schaf durch ein Klappengerüst eines anderen Schafes.
Tiere: 15 Schafe (Merinoschafe)
Jahr: 2010

Versuchsbeschreibung: Zehn junge Schafe werden getötet, um die Aortenklappen zu entnehmen. Die Klappen werden in verschiedene Lösungen eingelegt, so dass alle Zellen entfernt werden und nur noch das bindegewebige Gerüst übrig bleibt. Fünf Klappen werden dazu verwendet, zu untersuchen, inwieweit die Zellen entfernt und das Gerüst erhalten geblieben ist. Die anderen fünf Herzklappen werden fünf jungen Schafen (14-20 Wochen alt) eingepflanzt, die von einem lokalen Züchter aus Baden-Württemberg stammen. Dazu wird unter Narkose der Brustkorb eröffnet, die Tiere werden an eine Herz-Lungen-Maschine angeschlossen und das Herz wird zum Stillstand gebracht. Die Aortenklappe wird gegen das zuvor präparierte Klappengerüst eins der anderen Schafe ausgetauscht. Die Schafe werden in den nächsten 5 – 7 Tagen nach der OP im Institut beobachtet. Es wird eine Herzultraschalluntersuchung gemacht. Danach kommen die Schafe zurück zu der Zuchtfarm. Nach fünf Monaten werden die Tiere durch Überdosis von Pentobarbital getötet, die Herzklappen werden entfernt und untersucht. Die Versuche fanden vermutlich in Heidelberg statt.

Bereich: Herzchirurgie

Originaltitel: In vivo functional performance and structural maturation of decellularised allogenic aortic valves in the subcoronary position

Autoren: Payam Akhyari (1,2)*, Hiroyuki Kamiya (1,2), Patricia Gwanmesia (2), Hug Aubin (2), Ramon Tschierschke (2), Stefanie Hoffmann (2), Matthias Karck (2), Artur Lichtenberg (1)

Institute: (1) Klinik für Herz-Kreislauf-Chirurgie, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Moorenstr. 5, 40225 Düsseldorf, (2) Klinik für Herzchirurgie, Karl-Rupprecht-Universität, Universitätsklinikum, Heidelberg

Zeitschrift: European Journal of Cardio-thoracic Surgery 2010: 38(5), 539-546

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4116



Dokument 1037Titel: Biodegradierbarer Cage: Osteointegration bei Spondylodese der Schafswirbelsäule
Hintergrund: Vergleich zweier chirurgischer Methoden zur Versteifung der Halswirbelsäule.
Tiere: 16 Schafe (Merinoschafe)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Den narkotisierten Schafen wird aus dem Beckenkammknochen ein Stück Knochengewebe entnommen. Muskel und Haut über dem Becken werden wieder zugenäht. Die Haut an der linken Halsseite wird aufgeschnitten und die Wirbelsäule freigelegt. Die Halswirbelkörper 3 und 4 werden mit einer Hochgeschwindigkeitsfräse 2 mm angefräst. Bei acht Schafen wird das Knochenmaterial des Beckens zwischen die angefrästen Wirbelkörper transplantiert. Bei den anderen acht Schafen wird das Knochengewebe in einen vom Körper abbaubaren kleinen "Käfig" gefüllt, der zwischen die beiden Wirbelkörper gesetzt wird. Die Wirbelkörper werden mit einer chirurgischen Metallplatte verbunden, so dass eine Bewegung nicht mehr möglich ist. In den folgenden fünf Tagen bekommen die Schafe ein Schmerzmittel. Zwölf Wochen nach der Operation werden die Schafe durch eine Überdosis Kaliumchlorid getötet. Ihre Halswirbelsäulen werden untersucht.

Bereich: Chirurgie, Wiederherstellungschirurgie

Originaltitel:

Autoren: R. Pflugmacher, T. Eindorf, M. Scholz, S. Gumnior, C. Krall, P. Schleicher, N.P. Haas, F. Kandziora

Institute: Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Universitätsklinikum Charité:, Humboldt-Universität Berlin, Augustenburgerplatz 1, 13353 Berlin

Zeitschrift: Chirurg 2004: 75, 1003-1012

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4115



Dokument 1038Titel: Kryokonservierung von autologen Knochentransplantaten: Eine experimentelle Studie am Schaf-Modell
Hintergrund: Vergleich verschiedener Konservierungsmethoden von Knochengewebe für die Transplantation.
Tiere: 16 Schafe
Jahr: 2010

Versuchsbeschreibung: Die Herkunft der weiblichen Merinoschafe wird nicht erwähnt. Sie sind 3 bis 4 Jahre alt. Die Tiere werden unter Narkose operiert. Aus einem Beckenkamm wird ein 2 x 1,5 x 1 cm großes Stück Knochen entnommen. Bei 12 Schafen wird das Knochengewebe vier Wochen lang kryokonserviert, bei vier Schafen wird es bei -80 C eingefroren. Vier Wochen später werden die Tiere erneut operiert, diesmal an der anderen Beckenseite. Ein zwei Stellen des Beckenkamms werden je 2 x 1,5 x 1 cm große Stücke Knochen herausgeschält. In das erste Knochenbett wird das Knochengewebe des zweiten Bettes implantiert. Das zweite Knochenbett wird mit dem vier Wochen zuvor entnommenen und kryokonservierten oder eingefrorenen Knochen bestückt. Jedes Schaf erhält dabei sein eigenes Gewebe, nicht das eines anderen Schafes. Die Knochenstücke werden mit einer kleinen Metallplatte festgeschraubt. Einmal pro Woche erhalten die Tiere einen fluoreszierenden Farbstoff in die Blutbahn injiziert, der die Knochenzellen orange, grün, rot und gelb anfärbt. Nach 4, 8, 12 oder 16 Wochen werden jeweils 4 Schafe mit Narcoren getötet. Die zuerst getöteten Schafe haben demnach nur einen Farbstoff in den Knochenzellen, die zuletzt getöteten alle vier Farben. Die Hüftknochen werden gewebekundlich und mittels bildgebender Verfahren untersucht.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Wiederherstellungschirurgie

Originaltitel: Cryopreservation of autologous bone grafts: An experimental study on a sheep animal model

Autoren: Tobias Reuther (1)*, Michael Kochel (1), Urs Mueller-Richter (1), Uwe Klammert (1), Phillipp Meyer-Marcotty (2), Christian Linz (1), Alexander C. Kuebler (1)

Institute: (1) Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie, Universitätsklinikum Würzburg, Pleicherwall 2, 97070 Würzburg, (2) Klinik und Poliklinik für Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten, Universitätsklinikum Würzburg

Zeitschrift: Cells Tissues Organs 2010: 191, 394-400

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4114



Dokument 1039Titel: Vermehrte Fluoreszenz von CD230 (zelluläres Prionenpotein) auf Blutlymphozyten bei nicht-menschlichen Primaten, die mit boviner spongiformer Enzephalitis infiziert wurden
Hintergrund: Untersuchung der Vorgänge im Blut BSE-infizierter und nicht-infizierter Affen.
Tiere: 33 Tiere verschiedener Arten (33 Langschwanzmakaken (Javaneraffen), Mäuse)
Jahr: 2010

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden vom Regierungspräsidium Darmstadt genehmigt und fanden im Sicherheitstrakt, Sicherheitsstufe 3 des Paul-Ehrlich-Instituts, Langen, statt. Die 33 Langschwanzmakaken wurden 1997 geboren. 27 Affen dienen als nicht infizierte Kontrolle. Sechs Affen werden mit BSE-Prionen infiziert, indem ihnen im Alter von vier Jahren, also im Jahr 2001, zerkleinertes, infiziertes Hirngewebe in das Gehirn injiziert wird. Alle sechs Affen entwickeln nach mehreren Jahren (1066 bis 2208 Tage) neurologische Symptome. Details dazu finden sich in einer Publikation aus dem Jahr 2007. Sowohl bei den nicht-infizierten als auch den infizierten Tieren werden regelmäßig Blutproben genommen. Alle Affen werden getötet (Zeitpunkt nicht genau genannt). Gehirn, Rückenmark, Milz und Lymphknoten der infizierten Tiere weisen Veränderungen auf.

Es werden außerdem Blutproben von sieben gesunden menschlichen Probanden und einer nicht genannten Anzahl von Knockout-Mäusen genommen und untersucht.

Bereich: BSE-Forschung

Originaltitel: Increase in CD230 (cellular prion protein) fluorescence on blood lymphocytes in bovine spongiform encephalopathy-infected nonhuman primates

Autoren: Edgar Holznagel*, Barbara Yutzy, Walter Schulz-Schaeffer, Kay-Martin Hanschman, Andreas Stuke, Uwe Hahmann, Mechthild Törner, Cheick Coulibaly, Andreas Hofmann, Gerhard Hunsmann, Johannes Löwer (Autoren den Instituten nicht zugeordnet)

Institute: (1) Paul-Ehrlich-Institut, Bundesamt für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, Paul-Ehrlich-Straße 51-59, 63225 Langen, (2) Abteilung für Neuropathologie, Georg-August-Universität Göttingen, Abteilung für Virologie und Immunologie, Deutsches Primatenzentrum, Göttingen

Zeitschrift: Transfusion 2010: 50, 452-466

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4113



Dokument 1040Titel: Spezifizierung von Nervenreaktionen in der primären Sehrinde wird verändert durch Input der jeweils anderen Hirnrindenhälfte
Hintergrund: Zur Frage, ob die beiden Hirnhälften eines bestimmten Bereichs einander beeinflussen, werden bei Frettchen die Nervenaktivitäten der einen Hälfte registriert, während das Gewebe der anderen Hälfte durch Kälte inaktiviert wird.
Tiere: 16 Frettchen (Frettchen)
Jahr: 2010

Versuchsbeschreibung: Die Frettchen stammen aus einer Zucht in Schweden. Die Versuche haben unter deutscher Federführung möglicherweise in Schweden stattgefunden. Unter Narkose wird der Kopf in einen stereotaktischen Halteapparat eingespannt. Die Pupillen werden mit Atropin geweitet. Die Augen werden mit Kontaktlinsen versehen und auf einen Bildschirm gerichtet. Über einem bestimmten Bereich der Sehrrinde beider Hirnhälften werden zwei Fenster in den Schädelknochen gebohrt. Auf der linken Seite wird eine Kühlschlinge auf das Hirngewebe gelegt. Durch diese wird bei Bedarf gekühltes Methanol geleitet, so dass Hirngewebe auf 2 Grad C abgekühlt wird. Bei acht Frettchen wird über dem rechten Fenster eine Kammer verankert, die mit Silikonöl gefüllt und mit einem Glasplättchen abgedeckt wird, damit das Gewebe nicht austrocknet. Die Hirnoberfläche wird durch die Kammer mit Licht einer Wellenlänge von 605 nm beleuchtet und mit einer speziellen Kamera gefilmt, während auf dem Bildschirm bewegliche Muster ablaufen und die Kühlung auf der linken Seite abwechselnd an- und abgeschaltet wird.

Bei den anderen acht Frettchen wird statt der Kammer eine Platte mit Mikroelektroden mit Hilfe eines Antriebsgerätes in das Hirngewebe eingelassen. Nun werden ebenfalls die visuellen Reize in Form von Mustern auf dem Bildschirm dargeboten und die Kühlung wird an- und abgeschaltet. Gleichzeitig werden über die Mikroelektroden Nervenaktivitäten gemessen. Schließlich werden die Frettchen getötet.

Bereich: Sehforschung, Hirnforschung, Neurobiologie

Originaltitel: Specificity of neuronal responses in primary visual cortex is modulated by interhemispheric corticocortical input

Autoren: Kerstin E. Schmidt (1)*, Stephen G. Lomber (2), Giorgio M. Innocenti (3)

Institute: (1) Max-Planck-Forschungsgruppe: Kortikale Funktion und –Dynamik, Max-Planck-Institut für Hirnforschung, Deutschordenstr. 46, 60528 Frankfurt/M., (2) Centre for Brain and Mind, Department of Physiology and Pharmacology, Schulich School of Medicine and Denstistry, University of Western Ontario, London, Ontario, Kanada, (3) Division of Neuroanatomy and Brain Development, Department of Neuroscience, Karolinska Institute, Stockholm, Schweden

Zeitschrift: Cerebral Cortex 2010: 20(12), 2776-2786

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4112



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