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Datenbank Tierversuche

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Dokument 3901Titel: Hemmung des Tachykininrezeptors und c-Fos-Expression im Rattenhirn nach formalin-induziertem Schmerz
Hintergrund: Untersuchungen zur Beeinflussung des Schmerzempfindens durch hirnaktive Substanzen
Tiere: 85 Ratten (ca.)
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Sieben bis zehn Tage vor den eigentlichen Experimenten werden den Ratten unter Narkose Katheter (Plastikschläuche) in den linken Hohlraum des Gehirns implantiert. Fünf Tage später wird ihnen das Hormon Angiotensin II durch den Katheter verabreicht. Nur Ratten, die mit sofortigem Trinken reagieren, werden für die weiteren Versuche verwendet. Die Tiere werden nun erneut betäubt und ein Katheter unter die Haut des unteren Hinterlaufs implantiert. 48 Stunden später finden die eigentlichen Experimente statt, bei denen sich die wachen Ratten in ihren Käfigen frei bewegen dürfen. Den Tieren wird die zu untersuchende Substanz oder eine unwirksame Lösung in die Hirnräume gespritzt und 10 Minuten später eine Formalin-Lösung durch die Katheter unter die Haut verabreicht. Dann wird das Schmerzverhalten (die Tiere beissen sich in den Hinterlauf) beobachtet. Nach 90 Minuten werden die Ratten betäubt und durch Perfusion des Herzens mit verschiedenen Substanzen getötet.

Bereich: Pharmakologie

Originaltitel: Tachykinin receptor inhibition and c-fos expression in the rat brain following formalin-induced pain

Autoren: J.Baulmann (1), (2), H.Spitznagel (1), (2), T.Herdegen (1), (2), T.Unger (1), (2), J.Culman (1)*

Institute: (1)* Institut für Pharmakologie, Christian-Albrechts-Universität Kiel, 24105 Kiel, und (2) Deutsches Institut für Bluthochdruck-Forschung, Heidelberg

Zeitschrift: Neuroscience 2000: 95, 813-820

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1176



Dokument 3902Titel: Größere Anastomosen in Angiotensinogen-knockout-Mäusen verringern frühe metabolische Störungen nach Verschluß der mittleren Gehirnarterie
Hintergrund: Untersuchungen zur Gehirndurchblutung bei normalen Mäusen und Mäusen mit einem physiologischen Defekt
Tiere: 51 Mäuse
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Für dieses Experiment werden normale Mäuse und solche mit einem angezüchteten Hormondefekt verwendet. Im ersten Versuch wird den betäubten Tieren eine tödliche Dosis eines Medikaments gespritzt, welches die Blutgefäße maximal erweitert. Dann wird die Hauptschlagader auf der Höhe des Zwerchfells verschlossen und mit Kanülen versehen. 30 Minuten nachdem ein Markierungsmittel gespritzt wird, werden die Mäuse getötet, die Schädeldecke geöffnet und das Gehirn unter einem Mikroskop untersucht.

In einem anderen Versuch wird den Mäusen unter Vollnarkose ein Katheter in die linke Leistenarterie gelegt und Blutdruck, Blutgase und pH-Wert gemessen. Danach wird der Hals in der Mittellinie aufgeschnitten und die Arterien freigelegt und mit einem Klip verschlossen. Nun wird ein Nylonfaden durch die Arterie bis zur mittleren Hirnarterie vorgeschoben und diese ebenfalls verschlossen. Die Tiere dürfen nun noch 1 oder 24 Stunden (wach) in ihren Käfigen weiterleben. Am Ende des Experiments wird den Mäusen eine radioaktiv markierte Lösung gespritzt und die Köpfe der Mäuse schockgefroren. Die Gehirne werden entfernt und untersucht.

Bereich: Neurologie

Originaltitel: Larger anastomoses in angiotensinogen-knockout mice attenuate early metabolic disturbances after middle cerebral artery occlusion

Autoren: Keiichiro Maeda (1), Ryuji Hata (1), Michael Bader (2), Thomas Walther (2), Konstatin-Alexander Hossmann (1)*

Institute: (1)* Max-Planck-Institut für Neurologische Forschung, Abteilung für Experimentelle Neurologie, 50931 Köln, und (2) Max-Delbrück-Zentrum für Molekularmedizin, Berlin-Buch

Zeitschrift: Journal of Cerebral Blood Flow and Metabolism 1999: 19, 1092-1098

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1175



Dokument 3903Titel: Entwicklung von mikrozirkulatorischen Störungen nach dauerhaftem Verschluß der mittleren Hirnarterie bei Ratten
Hintergrund: Untersuchungen der Hirndurchblutung
Tiere: 24 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden betäubt und die rechte mittlere Hirnarterie mit einem Nylonfaden für einen bestimmten Zeitraum zwischen 2 und 8 Stunden verschlossen. Zusätzlich werden Katheter in die Blutgefäße der Leiste gelegt, um Blutwerte messen und Testsubstanzen verabreichen zu können. Ferner werden Elektroden in die Bauchschlagader und in den Enddarm gelegt. Nach der Operation dürfen die Tiere zwischen 2 und 168 Stunden weiterleben, wobei Blutproben entnommen und radioaktiv markierte Substanzen verabreicht werden. Schließlich werden sie mit einer Guillotine zu einem bestimmten Zeitpunkt enthauptet, die Gehirne werden entnommen und untersucht.

Bereich: Schlaganfallforschung, Physiologie

Originaltitel: Evolution of microcirculatory disturbance after permanent middle cerebral artery occlusion in rats

Autoren: Johannes Vogel (1)*, Alexander Hermes (1), Wolfgang Kuschinsky (1)

Institute: (1)* Abteilung für Physiologie, Universität Heidelberg, 69120 Heidelberg

Zeitschrift: Journal of Cerebral Blood Flow and Metabolism 1999: 19, 1322-1328

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1174



Dokument 3904Titel: Verfügbarkeit und Metabolismus von Cetrorelix, einem starken luteinizierenden Hormon-freisetzenden Hormonantagonisten, bei Ratten und Hunden
Hintergrund: Untersuchungen zur Verteilung und zum Stoffwechsel eines Hormon-Gegenspielers
Tiere: 75 Tiere verschiedener Arten (72 Ratten, 3 Beagles)
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden anästhesiert und der Bauch aufgeschnitten. Der Gallengang wird freigelegt und mit einer Kanüle (Hohlnadel) versehen. Diese Kanüle wird an Schläuche angeschlossen, die in die Bauchhöhle gelegt und unter der Haut der Tiere bis zum Nacken geleitet werden, wo sie zwischen den Schulterblättern an die Oberfläche gelangen. Zum Schutz vor Selbstverletzungen werden die Ratten mit einer Art Jacke versehen.

Auch die Hunde werden betäubt, der Bauchraum geöffnet und Katheter (Plastikschläuche) in die Gallenwege gelegt. Mithilfe von Kanülen, Kathetern und Mehrwegventilen kann die Galle gewonnen werden. Die Galle fließt in eine Plastiktasche, die mit einer Art Jacke am Hund befestigt ist.

Den Tieren wird nach dieser vorbereitenden Operation eine radioaktiv-markierte Testsubstanz unter die Haut gespritzt, und zwar den Ratten in den Unterbauch und den Hunden zwischen die Schulterblätter. Zu bestimmten Zeitpunkten nach der Operation werden bei allen Tieren Blut-, Urin- und Stuhlproben genommen. Um die Verteilung der Substanz im Blut untersuchen zu können, wird bei einem Teil der Ratten zu unterschiedlichen Zeitpunkten gruppenweise unter Betäubung der Brustkorb geöffnet und Blut aus dem Herzen entnommen. Anschließend werden sie durch Ausbluten getötet und verschiedene Organe untersucht. Das weitere Schicksal der Hunde wird nicht beschrieben.

Bereich: Pharmakologie

Originaltitel: Disposition and metabolism of cetrorelix, a potent luteinizing hormon-releasing hormon antagonist, in rats and dogs

Autoren: Martin Schwahn (1)*, Hubert Schupke (1), Antje Gasparic (1), Dorothee Krone (1), Gernot Peter (1), Roland Hempel (1), Thomas Kronbach (1), Mathias Locher (1), Wolfgang Jahn (1), Jürgen Engel (1)

Institute: (1)* Abteilung Forschung und Entwicklung, ASTA Medica AG, 60314 Frankfurt

Zeitschrift: Drug Metabolism and Disposition 2000: 28, 10-20

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1173



Dokument 3905Titel: Progressive Degeneration von Funktionen des dopaminergen Systems nach transienter zerebraler Minderdurchblutung bei der Ratte
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkung einer Minderdurchblutung des Gehirns
Tiere: 22 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden betäubt und beide Halsschlagadern freigelegt. Dann werden diese Blutgefäße mit einem Faden zugeschnürt, um den Zustrom von Blut zum Gehirn zu unterbinden. Nach 60 Minuten wird der Blutstrom wieder hergestellt und die Wunde zugenäht. Kontrolltiere werden auch operiert, die Blutgefäße jedoch nicht verschlossen. Während der Operation werden Blutgase und Hirnströme gemessen.

8-14 Tage bzw. 3, 7 und 12 Monate später wird das motorische Verhalten der Tiere über einen Zeitraum von 60 Minuten mit und ohne Injektion einer Testsubstanz (Apomorphin) unter die Haut untersucht. Beobachtet werden Verhalten, Laufen, Laufgeschwindigkeit, Bewegungen, aber auch Lautäußerungen der Ratten. Zusätzlich wird das nächtliche Verhalten der Tiere mit einer Infrarotgitter untersucht.

In weiteren Untersuchungen müssen die Ratten zu unterschiedlichen Zeitpunkten nach der Operation auf einer rotierenden Walze balancieren. Die Rotationsgeschwindigkeit wird dabei zunehmend erhöht. Ein anderer Versuch besteht darin, dass die Tiere in eine Röhre kriechen müssen. Kurz bevor sie das Ende erreichen, wird die Röhre senkrecht gestellt. Die Zeit wird gemessen, bis es die Ratte schafft, rückwärts aus der vertikalen Röhre zu entkommen. Am Ende werden die Tiere erneut betäubt und auf nicht näher beschriebene Art und Weise getötet ("sacrified").

Bereich: Neurologie

Originaltitel: Progressive degeneration of dopamine system functions after transient cerebral oligemia in rats

Autoren: Christine Heim (1, 2)*, Thomas Arzberger (3), Thomas Sontag (4), Aiying Xiao (4, 5), Karl-Heinz Herbringer (3, 4), Adolf Weindl (3), Karl-Heinz Sontag (1, 4)

Institute: (1)* Abteilung für Neuropharmakologie und Physiologie, Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin, 37075 Göttingen, (2) Abteilung für Psychatrie, Universität Göttingen, (3) Abteilung für Neurologie, Technische Universität München, (4) Veterinärbiologisches Laboratorium, Veterinärmedizinische Klinik Northeim, und (5) Abteilung für Neurologie, Tianjin Medical University Hospital, Tianjin, China

Zeitschrift: Brain Research 1999: 851, 235-246

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1172



Dokument 3906Titel: Antwort der Nervenzellen im lateralen Thalamus der Katze auf Reizung der Blase, des Dickdarmes, der Speiseröhre und der Haut
Hintergrund: Untersuchung der Reaktion bestimmter Nervenzellen im Gehirn auf körperbezogene Reize
Tiere: 7 Katzen
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die erwachsenen Katzen werden narkotisiert. Zur Blutdruckmessung wird in die Beinarterie eine Nadel gelegt. Ein Schlauch wird in die Luftröhre gelegt, über den die Katzen nach medikamentöser Lähmung der Muskulatur künstlich beatmet werden. Anschließend werden die Köpfe der Katzen in einer Kopfhalterung fixiert und die Schädeldecke über einem bestimmten Gehirnbereich eröffnet. Dann werden kleine Stahl-Elektroden zur Messung der Erregungen der Nervenzellen in diesem Bereich in das Gehirn eingebracht. Nun werden aufblasbare Ballon-Katheter (Schläuche) in die Speiseröhre und den Dickdarm und ein normaler Katheter in die Blase gelegt. Die Ballons werden aufgeblasen bzw. die Blase mit Kochsalzlösung prall gefüllt. Dabei wird die Erregung der Gehirnzellen abgeleitet. Weiter wird die Haut durch Zwicken mit Klemmen gereizt. Am Ende des Experimentes werden die Katzen durch eine Überdosis an Schlaf- und Narkosemittel getötet. Anschließend wird ein Teil des Gehirnes entnommen und untersucht.

Bereich: Neurologie, Neurophysiologie

Originaltitel: Response of neurons in the lateral thalamus of the cat to stimulation of urinary bladder, colon, esophagus and skin

Autoren: Alexander C.Horn (1), Christiane Vahle-Hinz (2)*, Johanes Brüggemann (1), Marlene Petersen (1), Klaus D.Kniffki (1)

Institute: (1) Physiologisches Institut der Universität Würzburg und (2)* Institut für Physiologie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, 20246 Hamburg

Zeitschrift: Brain Research 1999: 851, 164-174

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1171



Dokument 3907Titel: Orientierungstopographie der 4.Schicht des lateralen Netzwerks dargelegt durch optische Bildgebung des visuellen Kortex - Area 18 - bei der Katze
Hintergrund: Untersuchung von bestimmten Nervenzellschichten im Gehirn
Tiere: Katzen (Anzahl unbekannt)(Zahl nicht angegeben)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Katzen werden leicht betäubt (lightly anaesthetized) und neuromuskulär gelähmt. Blutdruck, Herzfrequenz, Körpertemperatur und ähnliche Parameter werden kontinuierlich überwacht und alle Wunden und Druckpunkte mit einem Lokalanästhetikum behandelt. Vom Beginn der Experimente an werden die Augen der Katzen durch neutrale Kontaktlinsen und Augentropfen vor dem Austrocknen geschützt. Schon 30 Minuten vor den eigentichen Versuchen wird das Augenlid zurückgezogen, die Pupillen erweitert und Kontaktlinsen angepaßt. Nun wird die Schädeldecke über der Sehrinde des Gehirns aufgefräst und eine Metallkammer über dem Loch im Schädel mit Zement am Knochen befestigt. Die harte Hirnhaut wird entfernt und Blutgefäße verschlossen, um Blutungen zu stillen. Dann wird die Hirnoberfläche gesäubert, mit künstlichem Nervenwasser gespült und die Metallkammer mit Silikonöl gefüllt und mit einem Glas abgedeckt.

Den Katzen werden nun optische Reize präsentiert und die Gehirnrinde mit einer speziellen Lampe beleuchtet. Dabei werden mit einer speziellen Kamera Bilder aufgenommen. Weiterhin werden Messelektroden aus Glas in das Gehirngewebe bis in bestimmte Nervenzellschichten vorgeschoben und Markersubstanzen verabreicht. Am Ende der Versuche werden die Katzen getötet und die Gehirne untersucht.

Bereich: Sehforschung, Neurologie, Neurophysiologie

Originaltitel: Orientation topography of layer 4 lateral networks revealed by optical imaging in cat visual cortex - area 18

Autoren: Tagrid Yousef (1), Tobias Bonhoeffer (2), Dae-Shik Kim (3), Ulf T.Eysel (1), Eva Toth (1), Zoltan F.Kisvarday (1)*,

Institute: (1)* Abteilung für Neurophysiologie, Ruhr-Universität Bochum, 44801 Bochum, (2) Max-Planck-Institut für Neurobiologie, München-Martinsried, und (3) Center for Magnetic Resonance Research, University of Minnesota Medical School, USA

Zeitschrift: European Journal of Neuroscience 1999: 11, 4291- 4308

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1170



Dokument 3908Titel: Antiretrovirale Therapie während primärer Infektion mit dem HIV-Virus kann eine persistierende Suppression des Virus ... beim Rhesusaffen hervorrufen
Hintergrund: Untersuchung der Wirkung einer antiretroviralen Substanz bei Infektion mit einem HIV-ähnlichen Virus
Tiere: 12 Affen (Rhesusaffen)
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Die Affen werden durch eine intravenöse Injektion mit einem HIV-ähnlichen Virus (SHIV) infiziert. 7 bzw. 14 Tage später wird ihnen das zu testende Medikament oder eine Salzlösung 57 Tage lang täglich unter die Haut gespritzt. Zwei gesunde Affen dienen als Kontrolle. Die Tiere werden zweimal täglich hinsichtlich Erkrankungszeichen und Verhaltensauffälligkeiten beobachtet. Zusätzlich wird ihnen unter Betäubung Blut entnommen und die Virusvermehrung untersucht. Am Ende der Beobachtungszeit werden die Affen getötet ("euthanasiert").

Bereich: AIDS-Forschung, Virologie

Originaltitel: Antiretroviral therapy during primary immunodeficiency virus infection can induce persistent suppression of virus load and protection from heterologous challenge in rhesus macaques

Autoren: Brigitte Rosenwirth (1), Peter ten Haaft (1), Willy M.J.M.Bogers (1), Ivonne G.Nieuwenthuis (1), Henk Niphuis (1), Eva-Maria Kuhn (1), Norbert Bischofberger (2), Jonathan L. Heeney (1), Klaus Überla (3)*

Institute: (1) Abteilung für Virologie und Tierwissenschaften, Biomedizinisches Primatenzentrum, Rijswijk, Niederlande, und (2) Gilead Sciences Inc., Foster City, Californien, und (1)* Institut für Virologie, Universität Leipzig, 04103 Leipzig

Zeitschrift: Journal of Virology 2000: 74, 1704- 1711

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1169



Dokument 3909Titel: Die Auswirkungen von dem 21-Aminosteroid U-74389G auf die räumliche Orientierung bei Ratten nach zerebraler Minderdurchblutung und Eisen-induziertem oxidativem Stress
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkung einer Injektion von Eisen in das Gehirn auf bestimmte Lernvorgänge nach Minderdurchblutung des Gehirns
Tiere: 12 Ratten (Anzahl unklar)
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Ratten im Alter von 5-6 Monaten bzw. von 24 Monaten werden anästhesiert und beide Halsschlagadern verschlossen. Dazu werden die Blutgefäße freigelegt und mit einem Draht abgeklemmt. Nach 60 Minuten werden die Gefäße geöffnet und so der Blutfluss wieder hergestellt. Eine Woche später werden die Ratten erneut betäubt und verschiedene Eisenlösungen in eine bestimmte Gehirnstruktur gespritzt. 20 Minuten vorher wird den Tieren jedoch die Testsubstanz oder nur ein Lösungsmittel in den Bauchraum gespritzt. 3 Monate später wird die räumliche Orientierung in einem Test untersucht. Dafür werden die Ratten in ein Wasserbecken gesetzt, wo sie versuchen müssen, eine unter der Wasseroberfläche gelegene Plattform zu erreichen. Der Versuch wird an verschiedenen Tagen mehrmals wiederholt. Bei manchen Versuchen wird die Plattform aus dem Wasser entfernt. Die Zeit, die die Tiere brauchen, um bis zur Plattform zu gelangen, wird gemessen und der Lernvorgang untersucht. Am Ende aller Experimente werden die Ratten betäubt und getötet. Das Gehirn wird entnommen und histologisch untersucht.

Bereich: Neurologie, Neuropharmakologie

Originaltitel: The effects of the 21-aminosteroid U-74389G on spatial orientation in rats after a cerebral oligemic episode and iron-induced oxidative stress

Autoren: C.Heim (1)*, W.Kolasiewicz (2), K.-H.Sontag (1)

Institute: (1)* Abteilung für Neuropharmakologie und Neurophysiologie, Max-Planck-Institut der Experimentellen Medizin, 37075 Göttingen, und (2) Institut für Pharmakologie, Polnische Akademie der Wissenschaft, Krakow, Polen

Zeitschrift: Journal of Neural Transmission 2000: 107, 95-104

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1168



Dokument 3910Titel: Interaktionen von Neuroglia in der Netzhaut der Ratte bei Infektion durch den Virus der Bornakrankheit
Hintergrund: Untersuchung der Netzhaut bei Infektion mit dem Bornavirus
Tiere: 10 Ratten
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden durch eine Injektion in das Gehirn mit dem Bornavirus infiziert. Zwei Kontrolltieren wird lediglich das Lösungsmittel verabreicht. Nach 4-5 Wochen werden die Ratten anästhesiert, die Augen entnommen und untersucht.

Bereich: Augenheilkunde, Virologie

Originaltitel: Neuron-glia interactions in the rat retina infected by Borna disease virus

Autoren: J.Kacza (1)*, T.W.Vahlenkamp (2), H.Enbergs (2), J.A.Richts (3), A.Germer (4), H.Kuhrt (4), A.Reichenbach (4), H.Müller (2), C.Herden (3), T.Stahl (1), J.Seeger (1)

Institute: (1)* Institut für Veterinäranatomie, Fakultät für Veterinärmedizin, Universität Leipzig, 04103 Leipzig, (2) Institut für Virologie, Fakultät für Veterinärmedizin, Universität Leipzig, (3) Institut für Virologie, Justus-Liebig Universität Giessen, und (4) Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung, Abteilung für Neurophysiologie, Universität Leipzig

Zeitschrift: Archives of Virology 2000: 145, 127- 147

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1167



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