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Datenbank Tierversuche

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Dokument 2021Titel: Die Wirkung des selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmers Fluvoxamin auf das Körpergewicht von Zucker-Ratten wird durch das Corticotropin Releasing-Hormon vermittelt
Hintergrund: Hormonelle Regulation des Körpergewichts
Tiere: 22 Ratten
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Es werden Ratten einer speziellen Zucht verwendet. Den Tieren wird unter Narkose ein Katheter (Kunststoffschlauch) in eine Hinterbeinarterie gelegt. Der Kopf wird in ein stereotaktisches Gerät gespannt. Ein Glasröhrchen wird in den seitlichen Hirnventrikel (mit Gehirnflüssigkeit gefüllte Kammer im Gehirn) eingepflanzt. Diese Operation wird nicht näher beschrieben. Am ersten Tag nach dem Eingriff werden die Ratten einzeln in spezielle Käfige gesetzt, die einen ungehinderten Zugang zu dem Katheter erlauben. Den Tieren wird ein Medikament, das beim Menschen gegen Depressionen und Essstörungen Anwendung findet, in die Bauchhöhle gespritzt. Nach 30, 60, 90 und 120 Minuten werden Blutproben aus dem Katheter im Bein entnommen. Die entnommene Menge wird durch Infusion einer Kochsalzlösung ersetzt. An den folgenden 7 Tagen erhalten die Ratten einmal täglich das Medikament in die Bauchhöhle und ein Hormon in den Hirnventrikel injiziert. Je nach Gruppe wird auch eine Kochsalzlösung anstelle des Medikamentes oder des Hormons verabreicht. Jeden Tag werden Futteraufnahme und Gewicht der Tiere bestimmt. Ratten aus einer der 4 Gruppen nehmen, bei einem Ausgangsgewicht von 300-400g, in dieser Zeit durchschnittlich 14g ab. Am 7. Tag werden die Tiere auf nicht näher beschriebene Weise getötet.

Bereich: Hormonforschung

Originaltitel: The effects of the selective serotonin reuptake-inhibitor fluvoxamine on body weight in Zucker rats are mediated by corticotropin-releasing hormone

Autoren: I. Wieczorek (1), C. Schulz (1), H. Jarry (2), Hendrik Lehnert (1)*

Institute: (1) Abteilung für Endokrinologie und Stoffwechsel, Otto-von-Guericke-Universität, 39120 Magdeburg, (2) Frauenklinik, Georg-August-Universität Göttingen

Zeitschrift: International Journal of Obesity 2001: 25, 1566-1569

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3035



Dokument 2022Titel: Gegen a-Fetoprotein gerichtete Immunotherapie ruft bei Mäusen eine Autoimmun-Lebererkrankung während der Leberregeneration hervor
Hintergrund: Immuntherapie bei Leberkrebs
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)(unbekannte Anzahl)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Es werden "normale" und gentechnisch veränderte, so genannte "Knockout"-Mäuse verwendet. Die Tiere erhalten zunächst eine Spritze mit DNA (Erbgut) für ein bestimmtes Eiweiß, das bei Leberkrebs vermehrt vorkommt, in einen Hinterbeinmuskel gespritzt. Zwei Wochen später erfolgt eine Booster-Immunisierung, d.h. die Injektion wird wiederholt. Ein Teil der Mäuse wird 5 Tage später getötet. Andere Tiere werden 5 Tage nach der Booster-Injektion einer Operation unterzogen. Nach Gabe eines Narkosemittels in die Bauchhöhle, wird der Bauch aufgeschnitten. Die Hälfte der Leber wird abgebunden, abgeschnitten und entfernt. Der Bauch wird wieder zugenäht. Bei den Tieren kommt es durch die vorherige Immunisierung zu massiven Leberschäden. Bei nicht immunisierten Kontrolltieren sind die Schäden weniger ausgeprägt. Alle Mäuse werden am Ende der Experimente auf nicht näher beschriebene Weise getötet. Ihre Lebern werden gewebekundlich untersucht.Diese Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Deutsche Zentrum für Aeronautik und Raumfahrt und von der Deutschen Krebshilfe finanziell unterstützt.

Bereich: Immunologie, Innere Medizin

Originaltitel: Immunotherapy directed against a-fetoprotein results in autoimmune liver disease during liver regeneration in mice

Autoren: Michael Geissler (1)*, Leonhard Mohr (1), Robert Weth (1), Gabriele Köhler (2), Christian F. Grimm (1), Tim U. Krohne (1), Fritz von Weizsäcker (1), Hubert E. Blum (1)

Institute: (1) Medizin II, Universitätsklinikum Freiburg, 79106 Freiburg, (2) Institut für Pathologie, Universitätsklinikum Freiburg

Zeitschrift: Gastroenterology 2001: 121, 931-939

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3034



Dokument 2023Titel: Eine zuverlässige Methode, um eine Kollagen-Narbenbildung im verletzten Rückenmark der Ratte zu vermindern
Hintergrund: Behandlung von Verletzungen des Rückenmarks
Tiere: 86 Ratten (mehr als)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden durch eine Injektion in die Bauchhöhle narkotisiert. Sie werden auf den Bauch gelegt, die Rückenhaut wird aufgeschnitten. Die obere Hälfte des achten Brustwirbels wird entfernt. Darunter liegt das Rückenmark. Mit einem bogenförmigen Messer wird ein Stück aus dem oberen Bereich des Rückenmarks herausgeschnitten. Bei einigen Tieren werden Testsubstanzen auf das verletzte Rückenmark geträufelt oder es wird ein mit der Substanz getränkter Schwamm auf die Verletzung gelegt. Wirbel und Haut werden wieder zugenäht. Die Tiere erwachen anschließend aus der Narkose. Die Symptome wie Lähmungen und andere neurologische Ausfallserscheinungen werden nicht beschrieben. Manche Ratten erhalten zusätzlich eine osmotische Minipumpe unter die Haut gepflanzt. Diese gibt kontinuierlich eine Testsubstanz unter die Haut ab. Nach 7 oder 14 Tagen werden die Ratten durch Injektion von Formalin in das Herz getötet.

Diese Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanziell unterstützt.

Bereich: Neurologie

Originaltitel: A reliable method to reduce collagen scar formation in the lesioned rat spinal cord

Autoren: Susanne Hermanns (1), Petra Reiprich (2), Hans Werner Müller (1)*

Institute: (1) Labor für Molekulare Neurobiologie, Abteilung für Neurologie, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, 40225 Düsseldorf, (2) Institut für Physiologie, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Zeitschrift: Journal of Neuroscience Methods 2001: 110, 141-146

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3033



Dokument 2024Titel: Vergleichende Studie zur Analyse der Wirkung der Kombinationen Sirolimus - Cyclosporin und Sirolimus – Tacrolimus auf den Gallenfluss bei der Ratte
Hintergrund: Nebenwirkungen von Kombinationen von Immunsuppressiva auf die Galle
Tiere: 36 Ratten
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Durch eine Injektion in die Bauchhöhle werden die Ratten narkotisiert. Ein Katheter (Plastikschlauch) wird in die rechte Halsvene gelegt. Der Bauch wird aufgeschnitten und in den Gallengang wird ein Katheter gelegt. Nun werden bei den einzelnen Gruppen von Ratten verschiedene Kombinationen von Immunsuppressiva (Medikamente, die die körpereigne Abwehr herabsetzen) in die Halsvene oder in die Bauchhöhle injiziert. Gleichzeitig wird mithilfe des Katheters im Gallengang die Gallenflüssigkeit aufgefangen. Nach 180 Minuten wird das Experiment beendet. Ob die Tiere getötet werden, wird nicht erwähnt.

Bereich: Pharmakologie

Originaltitel: Comparative study analyzing effects of Sirolimus-Cyclosporin and Sirolimus-Tacrolimus combinations on bile flow in the rat

Autoren: Michael Deters (1)*, Kilian Nolte (1), Gabriele Kirchner (1), Klaus Resch (1), Volkhard Kaever (1)

Institute: (1) Institut für Pharmakologie, Medizinische Hochschule Hannover, 30625 Hannover

Zeitschrift: Digestive Diseases and Sciences 2001: 46 (10), 2120-2126

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3032



Dokument 2025Titel: Vergleich von peripheren und im Bereich der Körperachse gelegenen Knochen bei einem Rattenmodell eines leichten bis mittleren Nierenversagens bei einem physiologischen Serumspiegel der calcitropen Hormone
Hintergrund: Veränderungen in den Knochen bei Nierenversagen
Tiere: 24 Ratten
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Die einzeln in Käfigen gehaltenen Ratten werden in Gruppen zu je 8 Tieren aufgeteilt. Bei der Kontrollgruppe 1 wird eine Scheinoperation durchgeführt. Unter Narkose wird der Bauch aufgeschnitten und die Nierenkapsel entfernt. Dann werden die Tiere wieder zugenäht. Bei Gruppe 2 wird zunächst der größte Teil der rechten Niere entfernt, außerdem werden beide Nebenschilddrüsen herausgeschnitten. Die Tiere müssen danach 24 Stunden hungern. Dann wird ihnen eine Blutprobe entnommen. Am nächsten Tag erfolgt eine weitere Operation, bei der den Tieren die ganze linke Niere entfernt wird. Auf diese Weise soll ein Nierenversagen simuliert werden. Bei Gruppe 3 werden ebenfalls die linke sowie ein großer Teil der rechten Niere und die Nebenschilddrüsen entfernt. Zusätzlich erhalten diese Tiere eine osmotische Minipumpe unter die Haut gepflanzt. Diese gibt in den folgenden Tagen kontinuierlich bestimmte Hormone des Kalziumhaushaltes ab. Nach 14 Tagen werden alle Tiere auf nicht näher beschriebene Weise getötet.

Bereich: Hormonforschung, Innere Medizin

Originaltitel: Comparison of periphral bone and body axis skeleton in a rat model of mild-to-moderate renal failure in the presence of physiological serum levels of calcitropic homones

Autoren: M.G. Freesmeyer (1)*, K. Abendroth (1), A. Faldum (2), C. Krauss (1), G. Stein (1)

Institute: (1) Innere Medizin IV, Friedrich-Schiller-Universität Jena, 07740 Jena, (2) Institut für Medizinische Statistik und Dokumentation, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

Zeitschrift: Bone 2001: 20 (3), 258-264

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3031



Dokument 2026Titel: Chronische Entzündung und Schutz vor akuter Hepatitis bei transgenen Mäusen, die TNF in den Endothelzellen expremieren
Hintergrund: Rolle eines bestimmten Zellfaktors bei chronischen Entzündungen
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)(unbekannte Anzahl)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Es werden Linien genetisch veränderter (transgener) Mäuse "hergestellt", die ständig einen Zellfaktor produzieren, der bei Entzündungen eine Rolle spielt. Vom Schwanz werden kleine Stücke abgeschnitten und untersucht, um festzustellen, ob die Genmanipulation funktioniert hat oder nicht. Die transgenen Mäuse leiden je nach Linie unter chronischen Nieren-, Lungen- und Leberentzündungen. Einige Tiere sterben mit 6-10 Monaten an einer Darmentzündung. Bei den Mäusen in zwei Linien kommt es zu Hautentzündungen. Die Mäuse werden getötet, um die Organe zu untersuchen. Es werden auch "normale" Mäuse zum Vergleich getötet.

Einigen Mäusen wird eine Substanz injiziert, die normalerweise eine akute Leberentzündung hervorruft. Zwei Stunden später wird den Tieren Blut aus der Schwanzvene entnommen, 8 Stunden später werden sie auf nicht näher beschriebene Weise getötet.

Bereich: Immunologie

Originaltitel: Chronic inflammation and protection from acute hepatitis in transgenic mice expressing TNF in endothelial cells

Autoren: Antje Willuweit (1)*, Gabriele Sass (2), Annette Schöneberg (3), Ulrich Eisel (3), Gisa Tiegs (2), Matthias Clauss (1)

Institute: (1) Abteilung für Molekular- und Zellbiologie, Max-Planck-Institut für Physiologische und Klinische Forschung, 61231 Bad Nauheim, (2) Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Universität Erlangen, Erlangen, (3) Institut für Zellbiologie und Immunologie, Universität Stuttgart, Stuttgart

Zeitschrift: The Journal of Immunology 2001: 167, 3944-3952

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3030



Dokument 2027Titel: Protein (…) im Mäusehirn nach Angstkonditionierung: Beziehung zur Fos-Produktion
Hintergrund: Molekulare Mechanismen bei der Angstkonditionierung
Tiere: 111 Mäuse (ca.)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse werden einzeln in Käfigen gehalten. Zur Angstkonditionierung werden 8 Mäuse einzeln in eine spezielle Box mit einem Stahlgitterboden gesetzt. Nach 3 Minuten eines bestimmten "Kontextes" erfolgt ein Stromstoß über den Gitterboden. Meist werden bei solchen Experimenten Töne als "Kontext" verwendet. Die Art des in dieser Arbeit verwendeten Kontextes wird nicht erwähnt. Eine Gruppe von 8 Mäusen wird dem Kontext ohne Stromstoß ausgesetzt. Weitere 8 Mäuse erhalten einen Stromstoß ohne vorherige Konditionierung. 24 Stunden später werden die Versuche zur Überprüfung des Gedächtnisses wiederholt. Das Verhalten der Mäuse (Erstarren vor Angst) wird protokolliert.

In einem anderen Experiment werden die gleichen Versuche mit Gruppen zu je 5-6 Mäusen durchgeführt. Diese Tiere werden nach 7, 30, 60, 180 und 360 Minuten nach Konditionierung, nur Kontext oder nur Stromstoß narkotisiert und durch Injektion von Kaliumphosphat in das Herz getötet. Vier Mäuse werden als Kontrolle getötet.

Bereich: Neuroendokrinoligie, Molekularbiologie

Originaltitel: Phosphorylated cAMP response element binding protein in the mouse brain after fear conditioning: relationship to Fos production

Autoren: Madalina Stanciu (1), Jelena Radulovic (1), Joachim Spiess (1)*

Institute: (1) Abteilung für Molekulare Neuroendokrinologie, Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin, 37075 Göttingen

Zeitschrift: Molecular Brain Research 2001: 94, 15-24

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3029



Dokument 2028Titel: Veränderungen in der extrazellulären Matrix und in den transformierenden Wachstumsfaktoren Beta-Isoformen nach Abbinden eine Herzkranzarterie bei Ratten
Hintergrund: Molekulare Prozesse nach einem Herzinfarkt
Tiere: 98 Ratten
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Bei 54 Ratten wird unter äther-Narkose der Brustkorb aufgeschnitten. Die linke Herzkranzarterie wird abgebunden. Dadurch kommt es zu einem Herzinfarkt. Der Brustkorb wird wieder verschlossen (Versuchsgruppe). Bei 44 Ratten wird die gleiche Operation ausgeführt, allerdings ohne die Arterie abzuklemmen (Kontrollgruppe). 39 % der Ratten aus der Versuchsgruppe sterben innerhalb der ersten 24 Stunden nach der Operation. Weitere 5 % sterben im weiteren Verlauf des Experimentes. Nach 6 und 12 Stunden sowie 1, 3, 6, 9, 12, 20, 32, 55 und 82 Tagen werden jeweils einige überlebende Versuchs- und Kontrolltiere erneut in Narkose gelegt. Es werden verschiedene Messungen durchgeführt, dann werden die Tiere getötet und die Herzen zur Untersuchung herausgenommen.

Bereich: Herz-Kreislauf-Forschung, Molekularbiologie

Originaltitel: Changes in extracellular matrix and in transforming growth factor beta isoforms after coronary artery ligation in rats

Autoren: Alexander Deten (1)*, Alexander Hölzl (1), Monika Leicht (1), Wilfried Barth (1), Heinz-Gerd Zimmer (1)

Institute: (1) Carl-Ludwig-Institut für Physiologie, Universität Leipzig, 04103 Leipzig

Zeitschrift: Journal of Molecular and Cellular Cardiology 2001: 33, 1191-1207

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3028



Dokument 2029Titel: Dominanz der Augen in der extrastriaten Hirnrinde bei schielenden Katzen mit Sehschwäche
Hintergrund: Untersuchung der durch Schielen hervorgerufenen Sehschwäche
Tiere: 6 Katzen (mindestens)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Im Alter von 3 Wochen werden die Katzen einer Operation unterworfen, die zum Schielen führt. Und zwar wird bei den Tieren unter Narkose der Augenmuskel des rechten Auges durchtrennt. Im Alter von 4-5 Monaten werden die Katzen weniger gefüttert und trainiert zwischen Streifen und einem diffusen Grau auf einem Monitor zu unterscheiden. Erscheinen Streifen, müssen sie auf diese zuspringen und erhalten dafür Futter. Dann werden die Tests wiederholt, jeweils mit nur einem sehenden Auge. Das jeweils andere Auge wird mit einer undurchsichtigen Kontaktlinse verschlossen. Die Tests werden mehrfach wiederholt, mit insgesamt mindestens 180 Sprüngen.

Für einen zweiten Versuchsaufbau wird unter Narkose bei 6 Katzen der Schädel aufgeschnitten. Ob dafür die gleichen 6 Katzen aus dem vorhergehenden Versuch oder andere Tiere verwendet werden, geht aus der Arbeit nicht hervor. Mehrere Mikroelektroden werden in das Gehirn eingeführt. Vor jeweils einem Auge werden verschiedene Reize in Form von Lichtstreifen auf einem Monitor geboten. Gleichzeitig werden mit den Elektroden die Gehirnströme gemessen. Das weitere Schicksal der Katzen wird nicht erwähnt.

Diese Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Minna-James-Heinemann-Stiftung und die Max-Planck-Gesellschaft finanziell unterstützt.

Bereich: Hirnforschung, Sehforschung

Originaltitel: Ocular dominance in extrastriate cortex of strabismis amblyopic cats

Autoren: Jan-Hinrich Schröder (1)*, Pascal Fries (1,2), Pieter R. Roelfsema (1), Wolf Singer (1), Andreas K. Engel (2)

Institute: (1) Max-Planck-Institut für Hirnforschung, 60528 Frankfurt; (2) Institut für Psychiatrie I, Wolfgang-Goethe-Universität, Frankfurt

Zeitschrift: Vision Research 2002: 42, 29-39

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3027



Dokument 2030Titel: Wirkung von RGD-Peptid-beschichteten Titanimplantaten auf die Knochenbildung um das Implantat im Unterkiefer – Eine experimentelle Pilotstudie bei Hunden
Hintergrund: Verwendung verschiedener Beschichtungen bei Titanimplantaten
Tiere: 10 Hunde (Beagles)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Zunächst werden den Hunden alle vorderen Backenzähne im Unterkiefer gezogen. Drei Monate später werden bei den Tieren unter Narkose mehrere 4,6 mm dicke Löcher auf beiden Seiten des Unterkiefers gebohrt. In die Löcher werden an den Ecken genau passende quadratische Implantate aus Titan gesetzt. Die Implantate sind auf unterschiedliche Weise beschichtet. Für die vorliegende Arbeit werden drei Implantate auf einer Seite des Unterkiefers eingesetzt. Auf der anderen Seite des Kiefers werden eine nicht erwähnte Anzahl von Implantaten gesetzt, deren Auswertung in einer anderen Arbeit erfolgt. In den folgenden Wochen werden den Hunden insgesamt vier verschiedene Farbstoffe injiziert, die sich in dem neugebildeten Knochengewebe um die Implantate anreichern. Wöchentlich erfolgen Röntgenaufnahmen. Die Hunde werden nach einem oder drei Monaten auf nicht näher beschriebene Weise getötet, die Kiefer werden untersucht.

Bereich: Biomaterial-Forschung, Chirurgie

Originaltitel: Effect of RGD peptide coating of titanium implants on periimplant bone formation in the alveolar crest

Autoren: Henning Schliephake (1)*, Dieter Scharnweber (2), Michael Dard (3), Sophie Rößler (2), Andreas Sewing (3), Jörg Meyer (3), Dennis Hoogestraat (1)

Institute: (1) Abteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Medizinische Hochschule Hannover und Abteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Georg-August-Universität Göttingen, 37075 Göttingen, (2) Institut für Materialforschung, Technische Universität Dresden, (3) Merck Biomaterial GmbH, Darmstadt

Zeitschrift: Clinical Oral Implants Research 2002, 13, 312-319

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3026



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