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Datenbank Tierversuche

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Dokument 2021Titel: Wachstum nach der Geburt räumliches Sehvermögen in der primären Sehrinde der Katze
Hintergrund: Entwicklung der Sehrinde
Tiere: 23 Katzen (3-6 Wochen alt)
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Die zwischen 3 und 6 Wochen alten Kätzchen stammen aus der institutseigenen Zucht. Unter Narkose wird auf eines der Augen eine schwarze Kontaktlinse gesetzt, so dass das Tier nur noch durch das andere Augen sehen kann. Außerdem wird eine Substanz in eine Vene injiziert, die sich in bestimmten Bereichen der Sehrinde des Gehirns anreichert. Die Narkose wird beendet und die Tiere dürfen im Labor frei herumlaufen. Dadurch soll das eine Auge möglichst viele Reize aufnehmen. Nach 45 Minuten werden die Kätzchen mit einer Überdosis eines Barbiturates getötet, die Gehirne werden untersucht.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und den Europäischen Sozialfond (ESF/LSA) finanziell unterstützt.

Bereich: Sehforschung, Hirnforschung

Originaltitel: Postnatal growth and column spacing in cat primary visual cortex

Autoren: Stefan Rathjen (1,2), Kerstin E. Schmidt (2), Siegrid Löwel (1,3)*

Institute: (1) Forschungsgruppe "Visuelle Entwicklung und Plastizität", Leibniz-Institut für Neurobiologie, 39118 Magdeburg, (2) Max-Planck-Institut für Hirnforschung, Frankfurt, (3) Department of Physiology, University of California, San Francisco CA, USA

Zeitschrift: Experimental Brain Research 2003: 149, 151-158

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3116



Dokument 2022Titel: Reflexe bei sympathischen, gefäßverengenden Neuronen, die von den zuführenden Nerven der Harnblase kommen, werden bei der anästhesierten Katze nach einer Entzündung nicht früh verstärkt
Hintergrund: Pathophysiologie des Schmerzes
Tiere: 16 Katzen
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Die Katzen werden narkotisiert, künstlich beatmet und gelähmt. In eine Halsvene und eine Hinterbeinarterie werden Katheter (Plastikschläuche) gelegt. Am linken Hinterbein wird der Wadenbeinnerv und seine zur Haut und zum Muskel ziehenden Fasern freipräpariert. An die Nervenfasern werden Aufzeichnungs-Elektroden angelegt. Über die Harnröhre wird ein Katheter in die Harnblase gelegt. Bei einigen Tieren werden 10 ml Senföl in die Blase injiziert, bei anderen 10 ml Terpentin. Nach 10 bzw. 30 Minuten werden die Substanzen wieder abgesaugt. Es kommt zu einer Entzündung der Blase. Gleichzeitig werden mittels der Elektroden über 1 bis 2 Stunden Messungen an den Nerven vorgenommen. Am Ende der Experimente werden die Katzen durch Injektion eines Giftes getötet.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanziell unterstützt.

Bereich: Schmerzforschung, Pathophysiologie

Originaltitel: Reflexes in sympathetic vasoconstrictor neurons arising from urinary bladder afferents are not amplified early after inflammation in the anaesthetised cat

Autoren: H.-J. Häbler (1)*, W. Jänig (1)

Institute: (1) Physiologisches Institut, Christian-Albrechts-Universität, 24098 Kiel

Zeitschrift: Pain 2003: 101, 251-257

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3115



Dokument 2023Titel: Verschluss einer chirurgischen Bauchöffnung durch die Technik des Tension banding: Ergebnisse einer experimentellen Studie bei Hunden
Hintergrund: Vergleich zweier Nahttechniken.
Tiere: 24 Hunde (Mischlingshunde)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose wird die Bauchhaut der Hunde auf 14 cm Länge und die Bauchdecke auf 10 cm Länge aufgeschnitten. Anschließend werden Bauch und Haut wieder zugenäht. Dabei werden bei den zwei Gruppen von Hunden unterschiedliche Techniken unter Verwendung von resorbierbarem Gewebematerial eingesetzt. Nach 3, 9 oder 15 Monaten werden jeweils 4 Hunde aus beiden Gruppen durch Überdosis eines Narkosemittels getötet. Die Bauchnähte werden herausgeschnitten und untersucht.

Die Arbeit wurde durch einen "Corporate Lingage Grant" (CLG) der NATO finanziell unterstützt.

Bereich: Chirurgie

Originaltitel: Tension banding closure of laparotomies: results of an experimental study in dogs

Autoren: Jörg Höer (1)*, Uwe Klinge (2), Michail Anurov (2), Svetlana Titkova (2), Alexander Oettinger (2), Volker Schumpelick (1)

Institute: (1) Chirurgische Klinik, Universitätsklinikum, Rheinisch-Westfälische Universität, 52074 Aachen, (2) Joint Institute for Surgery Research Moscow-Aachen, Russian State University Moscow, Russland

Zeitschrift: Langenbecks Archiv of Suregry 2002: 387, 309-314

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3114



Dokument 2024Titel: Die Modulation von Zytokinen und die Unterdrückung von Leberschädigung durch ein neues Analogon von Thalidomid
Hintergrund: Wirkung einer Thalidomid (Contergan-)-ähnlichen Substanz bei einer künstlich hervorgerufenen Leberentzündung.
Tiere: 135 Mäuse
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse stammen aus der Zucht der Universität Erlangen. Den Mäusen wird eine Substanz in die Bauchhöhle injiziert, die Thalidomid (Contergan) ähnlich ist. Gleichzeitig oder 2 Stunden später wird ein aus Salmonellen gewonnenes Bakteriengift ebenfalls in die Bauchhöhle gespritzt. Einige Mäuse erhalten nur das Bakteriengift. Dieses führt bei den Tieren zu einer Leberentzündung. Nach 2, 8, 16 oder 24 Stunden werden die Mäuse gruppenweise getötet, um das Ausmaß der Leberschäden zu beurteilen.

Die Arbeit wurde durch den Fond der Chemischen Industrie und die Graduiertenförderung des Landes Sachsen-Anhalt finanziell unterstützt.

Bereich: Pharmakologie

Originaltitel: Cytokine modulation and suppression of liver injury by a novel analogue of thalidomide

Autoren: Andrea Thiele (1), Renate Bang (2), Michael Gütschow (3), Manuela Rossol (1), Sebastian Loos (1), Kurt Eger (3), Gisa Tiegs (2), Sunna Hausschildt (1)*

Institute: (1) Abteilung für Immunobiologie, Institut für Zoologie, Universität Leipzig, 04103 Leipzig, (2) Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie, Friedrich-Ebert-Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen, (3) Abteilung für Pharmazeutische Chemie, Institut für Pharmazie, Universität Leipzig, Leipzig

Zeitschrift: European Journal of Pharmacology 2002: 453, 315-334

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3113



Dokument 2025Titel: Herzfunktion und Zytokinexpression ist ähnlich bei Mäusen und Ratten nach Myokardinfarkt aber unterschiedlich in der TNFa-Expression
Hintergrund: Als Begründung für diesen Tierversuch wird angegeben, man wisse viel über die Pathophysiologie des Herzens bei der Ratte. Da aber neuerdings gentechnisch veränderte Mäuse in Mode kommen ("a powerful tool") und man nicht wisse, ob die bisherigen Ergebnisse von Ratten auf Mäuse übertragen werden können, wolle man in dieser Studie beide Tierarten vergleichen.
Tiere: 88 Tiere verschiedener Arten (mindestens 52 Ratten und mindestens 36 Mäuse)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Die Ratten und Mäuse werden von Versuchstierzüchter Charles River, Sulzheim, bezogen. Unter Narkose wird der Brustkorb zwischen der 4. und 5. Rippe aufgeschnitten. Um eine Herzkranzarterie wird ein Faden gelegt und zugezogen. Dadurch kommt es zu einer Mangeldurchblutung eines Bereichs des Herzens, d.h. zu einem Herzinfarkt. Bei "scheinoperierten" Tieren wird die gleiche Operation ausgeführt, allerdings ohne die Arterie abzuschnüren. Nach 6 und 12 Stunden werden jeweils einige Tiere erneut narkotisiert. Der Brustkorb wird aufgeschnitten und das Herz freigelegt. Über einen in die Aorta eingeführten Katheter (Plastikschlauch) wird eine Substanz injiziert, die den abgestorbenen Infarktbereich des Herzens sichtbar macht. Anschließend wird das Herz entnommen und das Tier so getötet. Nach einer und 4 Wochen werden weitere Ratten und Mäuse getötet. Tiere, die für diese längeren Zweiträume vorgesehen sind, müssen 6 und 12 Stunden sowie eine Woche nach dem Herzinfarkt eine Untersuchung über sich ergehen lassen, bei der zur Blutdruckmessung ein Katheter über eine Halsvene in das Herz eingeführt wird.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanziell unterstützt.

Bereich: Herz-Kreislauf-Physiologie

Originaltitel: Heart function and cytokine expression is similar in mice and rats after myocardial infarction but differences occur in TNFa expression

Autoren: Alexander Deten (1), Heinz-Gerd Zimmer (1)*

Institute: (1) Carl-Ludwig-Institut für Physiologie, Universität Leipzig, 04103 Leipzig

Zeitschrift: Pflügers Archiv – European Journal of Physiology 2002: 445, 289-296

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3112



Dokument 2026Titel: Pedikuloskopisch assistierte transpedikuläre Spongiosaplastik zur interkorporellem Fusion an der lumbalen Wirbelsäule – eine tierexperimentelle Untersuchung am Schafsmodell
Hintergrund: Verbesserung einer Wirbelsäulenoperation.
Tiere: 14 Schafe (Merinoschafe)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Die Schafe werden auf dem Bauch liegend narkotisiert. Die Haut über der Lendenwirbelsäule wird geschoren und aufgeschnitten, die darunter liegenden Muskeln zur Seite geschoben. In die Lendenwirbel 4 und 6 werden Schrauben gedreht, die durch Metallstreben miteinander verbunden sind. So werden die Wirbel in ihrer Lage gehalten. Nun werden kleine Löcher in den Wirbel Nr. 5 gebohrt, durch die ein Arthroskop (Metallröhre mit optischem System) geschoben wird. Die Bandscheibe zwischen den Wirbeln 4 und 5 wird mit einem scharfkantigen Löffel vollständig herausgeschabt. Der Vorgang wird mit dem Arthroskop kontrolliert. Anschließend wird etwas Knochengewebe aus dem Beckenknochen des Tieres entnommen und zerkleinert in den Zwischenwirbelspalt – anstelle der Bandscheibe - eingebracht. Die Haut wird verschlossen, die Tiere erwachen aus der Narkose. Bei zwei Schafen stellt sich unmittelbar nach der Operation eine Lähmung der Hinterbeine ein. Sie werden getötet. Bei den anderen Tieren werden nach 2 und 6 Wochen Fluorenszenzfarbstoffe injiziert, die sich im Knochengewebe ablagern. Acht Wochen nach der Operation werden die Schafe auf nicht näher beschriebene Weise getötet, die Lendenwirbelsäule wird untersucht.

Bereich: Chirurgie

Originaltitel:

Autoren: Thomas R. Blattert (1)*, G. Delling (2), A. Weckbach (1)

Institute: (1) Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Chirurgische Universitätsklinik Würzburg, 97080 Würzburg, (2) Abteilung Osteopathologie des Instituts für Pathologie der Universität Hamburg

Zeitschrift: Unfallchirurg 2002: 105, 680-687

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3111



Dokument 2027Titel: Trauma hervorgerufen durch nicht-traumatische Herzkranzvorrichtungen und ihre Wirkung auf die Reaktivierung und Morphologie der Gefäße
Hintergrund: Schädigung der Herzkranzarterien durch aufblasbare Ballons. Diese Methode der Gefäßerweiterung wird bereits beim Menschen angewendet.
Tiere: 12 Schweine (Landrasse)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Die Schweine werden narkotisiert. In eine Hinterbeinarterie sowie Halsvene und –arterie werden Katheter (Plastikschläuche) gelegt. Einer der Katheter hat an seinem vorderen Ende einen aufblasbaren Ballon. Dieser wird im schlaffen Zustand in die linke Herzkranzarterie eingeführt. Hier wird er aufgeblasen. Nach 30 Minuten wird er wieder herausgezogen. Die Schweine erwachen aus der Narkose. Nach 3 Monaten werden sie auf nicht näher beschriebene Weise getötet, die Herzkranzgefäße werden herausgeschnitten und untersucht.

Bereich: Herz- und Kreislauf-Forschung

Originaltitel: Trauma induced by nontraumatic coronary devices and its impact on vascular reactivity and morphology

Autoren: Jörg M. Strotmann (1)*, Johann Bauersachs (1), Daniela Fraccarollo (1), Michael Kirchengast (2), Philipp A. Schnabel (3), Jaromir Sykora (3), Georg Ertl (1), Wolfram Völker (1)

Institute: (1) Medizinische Universitätsklinik Würzburg, 97080 Würzburg, (2) Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Medizinische Fakultät Mannheim, Universität Heidelberg, Mannheim, (3) Institut für Pathologie, Universität Heidelberg, Heidelberg

Zeitschrift: American Journal of Physiology – Heart and Circulation Physiology 2002: 283: H2356-H2362

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3110



Dokument 2028Titel: Der Ausbreitungsgrad des Masernvirus und der Unterdrückung des Immunsystems unterscheidet sich bei Wildtyp- und Impfstämmen bei der Baumwollratte (Sigmodon hispidus)
Hintergrund: Vergleich verschiedener Masernviren.
Tiere: 152 Ratten (mindestens 152 Baumwollratten)
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Die Baumwollratten werden von Iffa Credo aus Lyon, Frankreich bezogen. Sie sind "spezifisch pathogenfrei", das heißt, sie wurden völlig keimfrei aufgezogen. Den Tieren werden je nach Gruppe unter äthernarkose verschiedene Masernviren in die Nase gespritzt. Zu unterschiedlichen Zeitpunkten, bis 21 Tage nach der Infektion, werden die Tiere mit CO2 erstickt. Ihre Lungen werden herausgeschnitten, mit einem Mixer zerkleinert und untersucht.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanziell unterstützt.

Bereich: Virologie

Originaltitel: Extent of measles virus spread and immune suppression differentiates between wild-type and vaccine strains in the cotton rat model (Sigmodon hispidus)

Autoren: Joanna Pfeuffer (1), Karen Püschel (1), Volker ter Meulen (1), Jürgen Schneider-Schaulies (1), Stefan Niewiesk (1)*

Institute: (1) Institut für Virologie, Universität Würzburg, 97078 Würzburg

Zeitschrift: Journal of Virology 2003: 77(1), 150-158

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3109



Dokument 2029Titel: Zeitlicher Ablauf der Remodellierung der rechten Herzkammer bei Ratten mit experimentell erzeugtem Herzinfarkt
Hintergrund: Heilungsprozess nach einem Herzinfarkt.
Tiere: 153 Ratten
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Bei 134 Ratten wird unter äthernarkose der Brustkorb aufgeschnitten. Durch Abbinden einer Herzkranzarterie wird bei den Tieren ein Herzinfarkt ausgelöst. 19 Ratten werden "schein-operiert", das heißt, bei ihnen wird die gleiche Operation ausgeführt, jedoch ohne die Arterie anzuklemmen. Die Hälfte der Ratten stirbt vor Ablauf der Experimente. Zwei und 8 Wochen später wird bei den Überlebenden das Herz mit Hilfe eines bildgebenden Verfahrens (Magnet-Resonanz-Tomographie) gescannt. Vier, 8 und 16 Wochen nach der Operation werden bei jeweils einigen Tieren unter erneuter äthernarkose mehrere Katheter (Plastikschläuche) in eine Beinvene sowie in eine Halsvene- und Arterie eingeführt und vorgeschoben, um den Blutdruck an verschiedenen Stellen des Körpers und im Herzen zu messen. Anschließend werden sie getötet.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanziell unterstützt.

Bereich: Herz-Kreislauf-Forschung

Originaltitel: Time course of right ventricular remodeling in rats with experimental myocardial infarction

Autoren: Matthias Nahrendorf (1)*, Kai Hu (1), Daniela Fraccarollo (1), Karl-Heinz Hiller (2), Axel Haase (2), Wolfgang R. Bauer (1), Georg Ertl (1)

Institute: (1) Medizinische Universitätsklinik, Universität Würzburg, 97080 Würzburg, (2) Abteilung für Experimentelle Physik, Universität Würzburg, Würzburg

Zeitschrift: American Journal of Heart and Circulation Physiology 2003: 284, H241-H248

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3108



Dokument 2030Titel: Abwesenheit von thermaler Hyperalgesie bei Mäusen mit Mangel an Serotonin-Transportern
Hintergrund: Rolle eines Botenstoffes bei Nervensschmerzen.
Tiere: 47 Mäuse
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Es werden 26 "normale" Mäuse und 21 gentechnisch veränderte Mäuse ("Knock-out-Mäuse") verwendet, denen der Transporter eines Botenstoffes im Gehirn fehlt. Diese Mäuse gelten als "Modelle" für die lebenslange Einnahme eines Antidepressivums. Bei den Mäusen wird unter Narkose der Ischiasnerv an drei Stellen abgebunden. Einige Tiere bleiben als Kontrolle unoperiert. Nun werden verschiedene Schmerzexperimente durchgeführt. Zuerst wird eine punktförmige Wärmequelle auf die Sohle der Hinterfüße gerichtet. Die Zeit, bis die Maus die Pfote wegzieht, wird gemessen. Jede Pfote wird fünfmal getestet. Mit einem Tropfen Aceton wird eine Kältequelle auf die Fußsohle aufgebracht. Wieder wird die Zeit bis zum Wegziehen der Pfote bestimmt. Dann werden die Sohlen der Hinterpfoten mechanisch mit einem dünnen Haar gereizt und die Reaktion der Maus beobachtet. 28 Tage nach der Operation werden die Mäuse unter erneuter Narkose geköpft.

Die Arbeit wurde durch die Volkswagenstiftung und die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanziell unterstützt.

Bereich: Neurologie

Originaltitel: Absence of thermal hyperalgesia in serotonin transporter-deficient mice

Autoren: Carola Vogel (1), Rainald Mössner (2), Manfred Gerlach (2), Thoralf Heinemann (2), Dennis L. Murphy (3), Peter Riederer (2), Klaus-Peter Lesch (2), Claudia Sommer (1)*

Institute: (1) Neurologische Klinik der Universität Würzburg, 97080 Würzburg, (2) Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Würzburg, Würzburg, (3) National Institute of Health, Bethesda, Maryland, USA

Zeitschrift: The Journal of Neuroscience 2003: 15, 708-715

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3107



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