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Datenbank Tierversuche

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Dokument 1881Titel: Hörvermögen von Degus (Spalacopus cyanus): Spezielle Merkmale im Audiogramm eines unterirdisch lebenden Nagetiers
Hintergrund: Hörvermögen von Degus (südamerikanische Felsenratten)
Tiere: 4 Sonstige (Degus (südamerikanische Felsenratten))
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Degus, südamerikanische Felsenratten, wurden in Gefangenschaft gezüchtet. Vor einer Versuchsreihe erhalten sie 12 Stunden lang keine Nahrung, um ihre "Motivation zu erhöhen". Der Käfig, in den jeweils ein Paar gesetzt wird, ist mit einer Tür ausgestattet, die von den Experimentatoren auf Knopfdruck geöffnet werden kann. Dahinter befindet sich eine "Belohnung" in Form einer kleinen Menge Getreidekörner. Die Tiere werden trainiert, zur Tür zu laufen, wenn ein Ton ertönt. Die Tür wird geöffnet und sie erhalten eine "Belohnung". Ein Degu hat die Aufgabe bereits nach 20 Versuchen verstanden, die anderen nach 50 oder 80 Versuchen. Bei den eigentlichen Experimenten werden den Degus Töne in verschiedenen Frequenzen vorgespielt. Ihre Reaktionen werden beobachtet. Sie erhalten nun nicht jedes Mal eine "Belohnung", wenn sie zur Tür laufen. Insgesamt werden 2.442 Versuche pro Paar durchgeführt. Das weitere Schicksal der Degus wird nicht beschrieben.

Bereich: Verhaltensforschung, Zoologie

Originaltitel: Hearing in coruros (Spalacopus cyanus): special audiogram features of a subterranean rodent

Autoren: Sabine Begall (1)*, Hynek Burda (1), Bianca Schneider (1)

Institute: (1) Institut für Allgemeine Zoologie, Fakultät für Biowissenschaften, Universität Duisburg-Essen, 45117 Essen

Zeitschrift: Journal of Comparative Physiology A 2004: 190, 963-969

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3258



Dokument 1882Titel: Organprocurement bei einer experimentellen Transplantation der Bauchspeicheldrüse mit minimaler Beeinträchtigung der Mikrozirkulation
Hintergrund: Bauchspeicheldrüsentransplantation.
Tiere: 33 Ratten
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden durch eine Injektion in die Bauchhöhle betäubt. Der Bauch wird aufgeschnitten und die Bauchspeicheldrüse herausgeschnitten. Bei einer Gruppe von Ratten wird zuvor noch die Blutzufuhr zur Bauchspeicheldrüse unterbrochen, so dass diese im blutleeren Zustand entnommen wird. Die Bauchspeicheldrüsen werden anderen Ratten einoperiert. Eine fluoreszierende Flüssigkeit wird in den Blutstrom der Empfängerratte gegeben, um mit Hilfe eines Mikroskops die Durchblutung des transplantierten Organs zu beobachten. Zwei Stunden nach der Transplantation werden die Empfängertiere durch Ausbluten getötet.

Bereich: Transplantationsmedizin

Originaltitel: Organ procurement in experimental pancreas transplantation with minimal microcirculatory impairment

Autoren: O. Drognitz (1)*, E. von Dobschuetz (1), H. Kissler (2), X. Liu (1), R. Obermaier (1), H. Neeff (1), U.T. Hopt (1), S. Benz (1)

Institute: (1) Klinik für Allgemeine und Visceralchirurgie, Universität Albert-Ludwig-Universität Freiburg, 79106 Freiburg im Breisgau, (2) Chirurgische Klinik, Universität Erlangen

Zeitschrift: European Surgery Research 2004: 36, 185-191

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3257



Dokument 1883Titel: Exogene und endogene Stickoxydulspender verbessern die Sauerstoffversorgung im Gewebe nach einer Mangeldurchblutung bei einer frühen Schädigung der Bauchspeicheldrüse durch Mangeldurchblutung/Wiederdurchblutung bei der Ratte
Hintergrund: Verhinderung einer Schädigung durch Mangeldurchblutung bei einer Transplantation der Bauchspeicheldrüse.
Tiere: 28 Ratten (mindestens)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden durch Injektion in die Bauchhöhle betäubt. Der Bauch wird aufgeschnitten, die Milz entfernt. Ein zur Bauchspeicheldrüse führendes Blutgefäß wird zwei Stunden lang abgeklemmt. Danach wird die Klemme entfernt, damit das Organ wieder durchblutet werden kann. Zwei Gruppen von Ratten erhalten zwei verschiedene Mittel, die die durch die Mangeldurchblutung bedingten Schäden in der Bauchspeicheldrüse reduzieren sollen. Am Ende des Experiments werden die Bauchspeicheldrüsen entfernt. Eine Tötung der Ratten wird nicht erwähnt.

Bereich: Transplantationschirurgie

Originaltitel: Exogenous and endogenous nitric oxide donors improve post-ischemic tissue oxygenation in early pancreatic ischemia/reperfusion injury in the rat

Autoren: R. Obermaier (1)*, E. von Dobschuetz (1), A. Benthues (2), N. Ansorge (2), W. Schareck (2), U.T. Hopt (1), S. Benz (1)

Institute: (1) Chirurgische Klinik, Universität Freiburg, 79106 Freiburg, (2) Klinik für Allgemeine, Gefäß-, Thorax- und Transplantationschirurgie, Universität Rostock

Zeitschrift: European Surgery Research 2004: 36, 219-225

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3256



Dokument 1884Titel: Modulation der Effektorzellfunktion bei einer experimentellen Autoimmun-Hirnentzündung durch Leflunomid-Mechanismen unabhängig von einem Pyrimidin-Schwund
Hintergrund: Mechanismen der Wirkung eines Mittels gegen Hirnentzündung.
Tiere: 29 Tiere verschiedener Arten (mehr als 29 Ratten, Meerschweinchen (unbekannte Anzahl))
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Ratten wird Hirngewebe von zuvor getöteten Meerschweinchen zusammen mit einer stark reizenden Substanz (Freund's Adjuvanz) in eine Pfote gespritzt. Aus den Lymphknoten dieser Ratten werden Zellkulturen angelegt. Offensichtlich werden die Tiere dafür getötet. Diese Zellen werden nun weiteren Ratten in die Schwanzvene injiziert. Es kommt bei diesen Tieren zu einer Hirnentzündung. Ein Teil der Tiere erhält ein Mittel gespritzt, das die körpereigene Abwehr schwächt. Eine Gruppe Kontrolltiere bleibt unbehandelt.

Bereich: Neurologie, Neuropharmakologie

Originaltitel: Modulation of effector cell function in experimental autoimmune encephalomyelitis by leflunomide-mechanisms independent of pyrimidine depletion

Autoren: Thomas Korn (1)*, Tim Magnus (1), Klaus Toyka (2), Stefan Jung (1)

Institute: (1) Abteilung für Neurologie, Universität des Saarlandes, 66421 Homburg/Saar, (2) Abteilung für Neurologie, Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Zeitschrift: Journal of Leukocyte Biology 2004: 76, 950-960

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3255



Dokument 1885Titel: (...) für die Diagnose von Bauchspeicheldrüsenkrebs: Aufnahmeeigenschaften in primären humanen Bauchspeicheldrüsentumorzellen und Bewertung von In-vivo-Modellen des humanen Bauchspeicheldrüsenadenokarzinoms
Hintergrund: Test einer Diagnosemöglichkeit von Bauchspeicheldrüsenkrebs.
Tiere: 87 Tiere verschiedener Arten (ca. 80 Mäuse und ca. 7 Ratten)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Tiere werden von Versuchstierzüchter Charles River Laboratories, Sulzfeld, bezogen. 72 Mäuse haben genetisch bedingt ein geschwächtes Immunsystem, ihr Körper stößt fremdes Gewebe nicht ab. Diese Mäuse erhalten menschliche Bauchspeicheldrüsenkrebszellen gespritzt, die Hälfte von ihnen unter die Haut einer Flanke, die andere in die Bauchspeicheldrüse. Die Mäuse der letzteren Gruppe werden betäubt, der Bauch wird aufgeschnitten und die Zellen werden in die Bauchspeicheldrüse injiziert. Bei insgesamt 15 Mäusen und Ratten wird eine reizende Substanz in eine Pfote gespritzt. Es kommt zu einer akuten Entzündung. Alle Tiere werden mehrfach mit einem Magnetresonanztomographen untersucht. Für diesen Zweck werden sie betäubt. Drei bis vier Wochen nach der Krebszelleninjektion haben sich bei den Mäusen Geschwülste gebildet. Sowohl den Tieren mit Geschwulst, als auch den Tieren mit entzündeter Pfote wird eine radioaktive Substanz injiziert, die sich in Tumorgewebe anreichert. Dann werden die Tiere unter Narkose mit einem Gerät untersucht, das die radioaktive Substanz bildlich darstellt. Anschließend werden sie getötet.

Bereich: Bildgebende Verfahren

Originaltitel: p-(123I)iodo-L-phenylalanine for detection of pancreatic cancer: basic investigations of the uptake characteristics in primary human pancreatic tumour cells and evaluation in in vivo models of human pancreatic adenocarcinoma

Autoren: Samuel Samnick (1)*, Bernd F.M. Romeike (2), Boris Kubuschok (3), Dirk Hellwig (1), Michaela Amon (4), Wolfgang Feiden (2), Michael D. Menger (4), Carl-Martin Kirsch (1)

Institute: (1) Abteilung für Nuklearmedizin, Universitätsklinik Saarland, 66421 Homburg/Saar, (2) Abteilung für Neuropathologie, Universitätsklinik Saarland, Homburg/Saar, (3) Abteilung für Innere Medizin, Universitätsklinik Saarland, Homburg/Saar, (4) Abteilung für Experimentelle Chirurgie, Universitätsklinik Saarland, Homburg/Saar

Zeitschrift: European Journal of Nuclear Medicine and Molecular Imaging 2004: 31 (4), 532-541

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3254



Dokument 1886Titel: Durch Stress hervorgerufene Depressionssymptome bei Mäusen stehen im Zusammenhang mit Defiziten beim erzwungenen Schwimmen und beim Erkundungsverhalten
Hintergrund: Depression durch chronischen Stress.
Tiere: 38 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse stammen von Versuchstierzüchter Charles River Laboratories, Sulzfeld. Zunächst werden mit den Tieren verschiedene Verhaltenstests durchgeführt:

- Eine fremde männliche Maus wird in den Käfig einer Maus gesetzt. Ihr Aggressions- oder Verteidigungsverhalten wird beobachtet.

- Eine Maus muss 6 Minuten lang in einem runden Wasserbassin schwimmen, aus dem sie nicht entrinnen kann. Es wird die Zeit bestimmt, bis sie aufgibt und sich treiben lässt.

- Das Erkundungsverhalten wird anhand von neuen Objekten (Plastikblume) oder einem neuen Käfig beobachtet.

- In drei weiteren Tests wird das Angstverhalten einer Maus getestet. Es wird beobachtet, inwieweit sie sich in angsteinflößendes helles Licht oder in ungeschützte Bereiche eines Versuchsaufbaus wagt.

Während der diese Tests mehrfach durchgeführt werden, erhalten die Tiere einmal pro Woche Wasser oder 1%-ige Zuckerlösung zur Auswahl. 26 Mäuse werden einer Stressgruppe zugeteilt, 12 einer Kontrollgruppe. Die Tiere der Stressgruppe werden einen Monat lang chronischem Stress ausgesetzt, und zwar einmal täglich abwechselnd drei verschiedenen Stressoren: Eine Maus wird in einer kleinen, löchrigen Plastikbox 15 Stunden lang in den Käfig einer Ratte gesetzt. Sie wird 2 Stunden lang in eine enge Plastikröhre gesteckt und 6 Minuten lang am Schwanz aufgehängt.

Wenn die Tiere weniger Interesse an der angebotenen Zuckerlösung zeigen, wird das als beginnende Depression gewertet. Die oben beschriebenen Verhaltensexperimente werden nun wiederholt. Das weitere Schicksal der Mäuse wird nicht erwähnt.

Es werden auch In-vitro-Tests mit Zellkulturen durchgeführt.

Die Arbeit wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Neuropsychopharmakologie, Psychiatrie

Originaltitel: Stress-induced anhedonia in mice is associated with deficits in forced swimming and exploration

Autoren: Tatyana Strekalova (1), Rainer Spanagel (1), Dusan Bartsch (1), Fritz A. Henn (1)*, Peter Gass (1)

Institute: (1) Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Universität Heidelberg, 68159 Mannheim

Zeitschrift: Neuropsychopharmacology 2004, 29, 2007-2017

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3253



Dokument 1887Titel: Unterschiedlicher Einfluss von normo- und hypotonischem Hirntod auf die Makro- und Mikrodurchblutung der Niere – eine experimentelle Untersuchung bei einem Schweinemodell
Hintergrund: Auswirkung des Hirntods auf die Nieren von Organspendern.
Tiere: 26 Schweine
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Versuche finden unter Narkose statt. In eine Halsvene und eine Halsarterie werden Katheter mit Blutdruckmesssonden gelegt. Der Bauch der Schweine wird aufgeschnitten, die Nieren freigelegt. An verschiedenen Blutgefäßen werden Blutflussmessgeräte angebracht, in die Nieren werden Elektroden gestochen. Die Kopfhaut wird aufgeschnitten und drei Löcher mit einem Durchmesser von jeweils 8 mm werden in den Schädel gebohrt. Durch die Löcher werden Druckmessgeräte sowie ein Ballonkatheter in das Gehirn geschoben. Der Ballonkatheter wird mit einer Kochsalzlösung gefüllt, so dass er sich ausdehnt und Gehirngewebe verdrängt. Bei einer Gruppe von Schweinen erfolgt die Ausdehnung schnell, bei einer langsam. Dadurch kommt es schnell oder langsam zum Hirntod. Gleichzeitig werden Messungen an den Nieren vorgenommen. Nach insgesamt 210 Minuten werden die Schweine getötet.

Bereich: Transplantationsmedizin

Originaltitel: Different impact of normo- and hypotensive brain death on renal macro- and microperfusion – an experimental evaluation in a porcine model

Autoren: Arianeb Mehrabi (1)*, Markus Golling (1), Michael Körting (1), Bahram Hashemi (2), Rezvan Ahmadi (2), Arash Kashfi (3), Peter Schemmer (1), Carsten N. Gutt (1), Payan S. Pahlavan (3), Jan Schmidt (1), Markus W. Büchler (1), Thomas W. Kraus (1)

Institute: (1) Klinik für Allgemeine, Viszerale und Transplantationschirurgie, Universität Heidelberg, 69120 Heidelberg, (2) Abteilung für Neurochirurgie, Universität Heidelberg, (3) Abteilung für Experimentelle Chirurgie, Universität Heidelberg

Zeitschrift: Nephrology Dialysis Transplantation 2004: 19, 2456-2463

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3252



Dokument 1888Titel: Kombinationstherapie einer moderaten Unterkühlung und Blutpfropfauflösung bei einem experimentellen thromboembolischen Hirnschlag – Eine MRI-Studie
Hintergrund: Wirkung zweier blutpfropfauflösenden Mittel und Unterkühlung auf einen experimentellen Schlaganfall bei der Maus.
Tiere: 60 Ratten
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden von Versuchstierzüchter Charles River Laboratories, Sulzfeld, bezogen. Es werden Vorversuche mit einer nicht genannten Anzahl von Ratten erwähnt. Bei den eigentlichen Experimenten werden die Ratten mittels Gasnarkose betäubt. In eine Halsschlagader werden 12 kleine Blutpfröpfe injiziert, die sich im Gehirn festsetzen und so die Blutzufuhr zum Gehirn unterbrechen. Ein Teil der Tiere wird mit Mitteln behandelt, die die Blutpfröpfe auflösen sollen. Andere Ratten werden auf 33 Grad heruntergekühlt, indem Alkohol auf ihren Körper aufgesprüht wird. Nach 3, 6 und 24 Stunden werden vom Gehirn der Tiere Aufnahmen mit einem Magnetresonanztomographen gemacht. Insgesamt 16 der 60 Ratten sterben vor Ablauf von 24 Stunden. Die überlebenden Tiere werden getötet.

Bereich: Schlaganfallforschung

Originaltitel: Combination therapy of moderate hypothermia and thrombolysis in experimental thromboembolic stroke – An MRI study

Autoren: Rainer Kollmar, (1)*, Nils Henninger (1), Jürgen Bardutzky (1), Peter D. Schellinger (1,2), Wolf-Rüdiger Schäbitz (1), Stefan Schwab (1)

Institute: (1) Abteilung für Neurologie, Universität Heidelberg, 69120 Heidelberg

Zeitschrift: Experimental Neurology 2004: 190, 204-212

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3251



Dokument 1889Titel: Durch Strahlung hervorgerufene Variationen der Ausprägung des interzellulären Adhesionsmolekül-1 (ICAM-1) in der inneren Zellschicht des Harnapparates: Zusammenhang mit Veränderungen der Harnblasenfunktion
Hintergrund: Wirkung von Strahlung auf die Harnblase.
Tiere: 198 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse stammen aus der hauseigenen Zucht der Universität Dresden. Es werden nur weibliche Mäuse verwendet. Durch Injektion in die Bauchhöhle werden die Tiere betäubt. Ein Katheter (Plastikschlauch) wird in die Blase eingeführt, um diese zu entleeren. Die Blase wird nun mit einer Kochsalzlösung gefüllt, während gleichzeitig Druckmessungen an der Blase erfolgen. Die Mäuse werden dann auf dem Rücken liegend an den gespreizten Beinen mit Klebeband auf einen Untergrund geklebt. Der Darm wird durch die Bauchdecke hindurch nach oben geschoben und dort mit einem Stoffband fixiert. Die Blase wird mit einem Röntgengerät mit 10 Gy bestrahlt. In der folgenden Zeit werden die Druckexperimente an der Blase alle 2 bis 3 Tage wiederholt. Die Mäuse werden zu unterschiedlichen Zeitpunkten, zwischen 2 und 360 Tagen nach der Bestrahlung durch Genickbruch getötet.

Bereich: Strahlentherapie, Radiologie

Originaltitel: Radiation-induced variations in urothelial expression of intercellular adhesion molecule 1 (ICAM-1): association with changes in urinary bladder function

Autoren: J. Jaal (1,3)*, K. Brüchner (2), C. Hoinkis (3), W. Dörr (1,2)

Institute: (1) Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie und Radioonkologie, Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus der Technischen Universität Dresden, 01307 Dresden, (2) Experimentelles Zentrum, Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus der Technischen Universität Dresden, (3) Tartu University Clinics, Clinic of Haematology and Oncology, Tartu, Estland

Zeitschrift: International Journal of Radioation Biology 2004: 80 (1), 65-72

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3250



Dokument 1890Titel: Dopaminerge Modulation von phototopischen Transfereigenschaften in der mittels ERG untersuchten Augennetzhaut des Goldfisches
Hintergrund: Untersuchungen am Auge des Goldfisches.
Tiere: Fische (Anzahl unbekannt)(Goldfische (Anzahl unbekannt))
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Fische werden von einem lokalen Händler bezogen. Durch Einsetzen in ein Narkosebad werden die Tiere betäubt, eine Injektion in einen Muskel lähmt die Fische anschließend. Sie werden außerhalb des Wassers in eine Schaumstoffvorrichtung gelegt. Die Kiemen werden mittels eines Schlauches im Maul mit Wasser durchströmt. Ihr Körper wird mit Tüchern feucht gehalten. Nun werden in die Augen zwei Kanülen (Hohlnadeln aus Stahl) gestochen. Durch die eine Kanüle wird eine Pipette in das Auge eingeführt, durch die später Wirkstoffe gegeben werden. In die zweite Kanüle wird mit Hilfe eine elektrischen Vorrichtung eine Elektrode in das Auge eingeführt. Mit dieser wird ein Elektroretinogramm (ERG) aufgezeichnet, dass heißt, es erfolgt eine Messung elektrischer Ströme der Augennetzhaut. Vor dem Auge leuchten verschiedene Lichtsignale. Über die eine Kanüle werden verschiedene Substanzen in das Auge injiziert: ein Botenstoff und dessen Gegenspieler. Das weitere Schicksal der Fische wird nicht beschrieben.

Bereich: Neurobiologie

Originaltitel: Dopaminergic modulation of photopic temporal transfer properties in goldfish retina investigated with the ERG

Autoren: Carlos Mora-Ferrer, (1)*, Konstantin Behrend (1)

Institute: (1) Institut für Zoologie, Abteilung III, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, 55099 Mainz

Zeitschrift: Vision Research 2004: 44, 2067-2081

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3249



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