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Datenbank Tierversuche

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Dokument 621Titel: Langzeitaktivität der Schmerzweiterleitung im Muskel ruft ein beidseitiges Reflexmuster im Rückenmark der Katze hervor
Hintergrund: Nervenströme im Rückenmark bei Katzen mit Muskelentzündung.
Tiere: 24 Katzen
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES), Oldenburg, genehmigt. Es werden ausgewachsene Katzen ungenannter Herkunft verwendet.

Bei einigen Katzen wird zunächst eine akute oder eine subakute Muskelentzündung ausgelöst. Dazu wird unter Narkose Carrageen (Substanz aus Rotalgen) bzw. Freunds Adjuvans (Reizende Substanz aus Mineralöl und Bakterien) in einen oder beide Wadenmuskeln gespritzt. Die Tiere zeigen in der Folge Schmerzhaftigkeit des Muskels beim Anfassen, bewegen sich aber ansonsten normal. 9-12 Tage nach der Injektion wird unter terminaler Narkose (d.h. die Tiere erwachen nicht mehr aus der Narkose) bei allen Katzen, auch denen ohne Muskelentzündung, folgender Versuch durchgeführt: Auf dem Bauch liegend werden die Wirbelkörper des letzten Lendenwirbels und des Steißbeins aufgeschnitten, um an das Rückenmark zu gelangen. Sämtliche Nerven, die vom Rückenmark abgehen, werden durchtrennt, bis auf die Nerven zum Wadenmuskel und zurück. An diesen Nerven werden Elektroden kurz vor dem Rückenmark und im Bereich des Wadenmuskels angelegt. Die Nerven des entzündeten Muskels werden mit elektrischem Strom gereizt und kurz vor dem Rückenmark werden die ankommenden Nervenströme gemessen. Am Ende des Experiments werden die Tiere entweder durch Injektion von Kaliumchlorid oder mittels Durchströmung mit Formalin getötet.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Neurophysiologie

Originaltitel: Long lasting activity of nociceptive muscular afferents facilitates bilateral flexion reflex pattern in the feline spinal cord

Autoren: E.D. Schomburg (1)*, H. Steffens (1,2), A.I. Pilyavskii (3), V.A. Maisky (3), W. Brück (4), P. Dibaj (5), T.A. Sears (6)

Institute: (1) Institut für Physiologie, Universität Göttingen, Humboldtallee 23, 37073 Göttingen, (2) Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie, Göttingen, (3) Department of Movement Physiology, Bogomoletz Institute of Physiology, Kiev, Ukraine, (4) Institut für Neuropathologie, Universität Göttingen, (5) Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin, Göttingen, (6) Wolfson CARD, Guy‘ Campus, King’s College, London, Großbritannien

Zeitschrift: Neuroscience Research 2015: 95; 51-58

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4600



Dokument 622Titel: Umkehrbarkeit der germinativen und endokrinen Hodenfunktion nach einer Langzeit-Verhütung mit einem GnRH-Agonist-Implantat beim Kater – eine Follow-up-Studie
Hintergrund: Test der Wirksamkeit eines bereits auf dem Markt befindlichen Verhütungsmittels für Kater.
Tiere: 12 Katzen
Jahr: 2014

Versuchsbeschreibung: Die Versuche finden unter deutscher Federführung in Bulgarien statt. Es werden 7 unkastrierte Kater der Rasse Europäisch Kurzhaar verwendet, außerdem 5 Kätzinnen. Die Kater erhalten ein Hormonimplantat unter die Haut im Nacken implantiert. Einmal pro Woche wird eine Blutprobe genommen. Alle vier Wochen wird den Katern eine rollige Kätzin präsentiert, um das Paarungsverhalten der Kater zu testen. Der Versuch erstreckt sich über einen Zeitraum von 60 Wochen nach der Implantation. Wenn die Wirkung des Verhütungs-Implantats nachlässt, d.h. sich wieder typisches Katerverhalten zeigt, wird mit den wöchentlichen Blutproben und Untersuchungen noch mindestens sechs Wochen fortgefahren. Schließlich werden vier der Kater mit Kätzinnen zusammengebracht, bis diese schwanger sind. Anschließend werden die Kater kastriert. Die drei anderen Kater werden gleich kastriert. Ihr weiteres Schicksal ist unbekannt.

Bereich: Tiermedizin

Originaltitel: Reversibility of germinative and endocrine testicular function after long-term contraception with a GnRH-agonist implant in the tom – a follow-up study

Autoren: Sandra Goericke-Pesch (1)*, Plamen Georgiev (2), Anton Antonov (2), Angel Vodenicharov (3), Christelle Navarro (4), Axel Wethrend (1)

Institute: (1) Klinikum Veterinärmedizin, Klinik für Geburtshilfe, Gynäkologie und Andrologie der Groß- und Kleintiere, Justus-Liebig-Universität Gießen, Gießen, (2) Clinic for Obstetrics, Reproduction and Reproductive Disorders, Veterinary Faculty, Trakian University, Stara Zagora, Bulgarien, (3) Institute for Anatomy and Histology, Veterinary Faculty, Trakian University, Stara Zagora, Bulgarien, (4) Virbac, Medical Department, Carros Cedex, Frankreich

Zeitschrift: Theriogenology 2014: 81; 941-946

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4599



Dokument 623Titel: Wirkung von Kaliumchlorid und Kaliumbikarbonat im Futter auf den pH-Wert und die Mineralausscheidung im Harn von ausgewachsenen Katzen
Hintergrund: Auswirkung des Kaliumgehalts im Katzenfutter auf die Bildung von Harnsteinen bei Katzen.
Tiere: 8 Katzen
Jahr: 2014

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGESO) in Berlin genehmigt. Es werden 8 ausgewachsene Europäische Kurzhaarkatzen ungenannter Herkunft verwendet. Die Tiere erhalten 17 Tage lang ein Futtermittel mit einem bestimmten Kaliumgehalt. Nach 9 Tagen Gewöhnung an das Futter, werden sie für 8 Tage in einen sogenannten metabolischen Käfig gesetzt. Das ist ein kleiner Käfig, in dem alle Ausscheidungen des Tieres aufgefangen werden. Die Größe des Käfigs wird nichtgenannt. Am Ende der 17 Tage wird eine Blutprobe genommen. Jede Katze durchläuft diese Prozedur insgesamt sieben Mal, jeweils mit einem anderen Futter mit unterschiedlichem Kaliumgehalt.

Bereich: Tierernährung

Originaltitel: Effects of potassium chloride and potassium bicarbonate in the diet on urinary pH and mineral excretion of adult cats

Autoren: Nadine Paßlack (1)*, Thomas Brenten (2), Konrad Neumann (3), Jürgen Zentek (1)

Institute: (1) Institut für Tierernährung, Tiermedizinische Fakultät, Freie Universität Berlin, Königin-Luise-Str. 49, 14195 Berlin, (2) Mars GmbH, 27283 Verden, (3) Institut für Biometrie und Klinische Epidemiologie, Charité – Universitätsmedizin, Hindenburgdamm 30, 12203 Berlin

Zeitschrift: British Journal of Nutrition 2014: 111; 785-797

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4598



Dokument 624Titel: Die Kalzium- und Oxalat-Ausscheidung im Urin von gesunden, ausgewachsenen Katzen wird nicht durch einen erhöhten Anteil von Knochenmehl in Dosenfutter beeinflusst
Hintergrund: Auswirkung von Dosenfutter mit verschiedenem Kalzium- und Phosphatgehalt auf die Bildung von Harnsteinen bei Katzen.
Tiere: 8 Katzen
Jahr: 2013

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden vom Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGESO) in Berlin genehmigt. Es werden 8 ausgewachsene Europäische Kurzhaarkatzen ungenannter Herkunft verwendet. Die Tiere erhalten jeweils 17 Tage lang eine von drei Testdosenfuttersorten. Nach einer Gewöhnungsphase von 7 Tagen wird jeweils eine Katze für 4 Tage in einen sogenannten metabolischen Käfig gesetzt. Das ist ein kleiner Käfig, in dem alle Ausscheidungen des Tieres aufgefangen werden. Nach zwei Tagen Pause muss das Tier für vier weitere Tage in den metabolischen Käfig. Am letzten Tag des Tests wird eine Blutprobe genommen. Nach einer gewissen Zeit erfolgt derselbe Test mit einem anderen Futtermittel. Das weitere Schicksal der Katzen wird nicht erwähnt, wahrscheinlich bleiben sie am Leben.

Bereich: Tierernährung

Originaltitel: Urinary calcium and oxalate excretion in healthy adult cats are not affected by increasing dietary levels of bone meal in a canned diet

Autoren: Nadine Paßlack*, Jürgen Zentek

Institute: Institut für Tierernährung, Tiermedizinische Fakultät, Freie Universität Berlin, Königin-Luise-Str. 49, 14195 Berlin

Zeitschrift: PLOS ONE 2013: 8(8); e70530

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4597



Dokument 625Titel: Die Hör-Reaktion verändert die Entwicklung der Lautäußerung bei Kätzchen
Hintergrund: Analyse der Lautäußerungen von tauben, schwerhörigen und normal-hörenden Katzen im Verlauf ihrer Entwicklung.
Tiere: 11 Katzen
Jahr: 2014

Versuchsbeschreibung: Es werden 4 normal-hörende Katzen, 4 schwerhörige Katzen und 3 von Geburt an taube Katzen verwendet. Die letzten beiden Gruppen stammen aus der Zuchtkolonie weißer Katzen, aus der zuchtbedingt immer wieder taube oder schwerhörige Tiere hervorgehen. Die Herkunft der normalen Katzen wird nicht erwähnt. Die Experimente beginnen im Alter von 4 Wochen. Das Hörvermögen der Kätzchen wird unter Betäubung getestet. Dabei werden Klicklaute vor dem Ohr präsentiert und gleichzeitig Hirnströme gemessen. Es wird nicht erwähnt, ob diese Messungen invasiv, also durch Aufbohren und Einlassen von Elektroden geschieht, oder durch außen aufgesetzte Elektroden. Im Alter von einem bis vier Monaten werden die Tiere alle zwei Wochen folgender Prozedur unterzogen: Eine Katze wird für 30 Minuten in eine 45x30x30 cm kleine schalldichte Kiste gesetzt. Durch die Isolation wird die Katze zum Miauen gebracht, das aufgezeichnet wird. Die Lautäußerungen der tauben, schwerhörigen und normalen Katzen im Verlauf ihrer Entwicklung werden analysiert und verglichen.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Neurophysiologie

Originaltitel: Auditory feedback modulates development of kitten vocalizations

Autoren: Peter Hubka, Wiebke Konerding, Andrej Kral*

Institute: Institut für AudioNeuroTechnologie und Institut für Experimentelle Otologie, ENT Klinik, Exzellenz-Cluster »Hearing4all«, Medizinische Hochschule Hannover, Feodor-Lynen-Str. 35, 30175 Hannover

Zeitschrift: Cell Tissue Research 2014: 361(1); 179-294

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4596



Dokument 626Titel: Reflexübertragung an Lenden-Motoneuronen ist bei Mäusen ähnlich und unterschiedlich wie bei der Katze
Hintergrund: Vergleich von Nervenimpulsen vom Rückenmark zum Hinterbein bei Maus und Katze.
Tiere: 24 Mäuse
Jahr: 2013

Versuchsbeschreibung: Die Versuche finden vermutlich an der Universität Göttingen statt. Die Mäuse werden narkotisiert. Auf dem Bauch liegend werden Fenster in vier Lendenwirbel geschnitten, um an die vom Rückenmark abgehenden Nerven zu gelangen. Ein Nerv, der vom Rückenmark zum Hinterbein zieht, wird durchschnitten. Ebenso werden zwei Hinterbeinnerven am unteren Ende durchtrennt. Das Nervende am Rückenmark wird mit einer Elektrode gereizt. Am Nervende am Bein werden mit einer weiteren Elektrode Impulse gemessen. Diese Versuche werden an verschiedenen Nervensträngen durchgeführt. Das weitere Schicksal der Mäuse wird nicht erwähnt. Wahrscheinlich werden sie in Narkose getötet. Die Ergebnisse der Untersuchung werden mit Ergebnissen an Katzen verglichen, die aber nicht Gegenstand dieser Studie sind.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und The Swedish Foundation for International Cooperation in Research and Higher Education unterstützt.

Bereich: Neurophysiologie

Originaltitel: Reflex transmission to lumbar a-motoneurones in the mouse similar and different to those in the cat

Autoren: Eike D. Schomburg (1)*, Ivana Kalezic (1), Payam Dibaj (2), Heinz Steffen (1)

Institute: (1) Institut für Physiologie, Universität Göttingen, Humboldtallee 23, 37073 Göttingen, (2) Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin, Göttingen

Zeitschrift: Neuroscience Research 2013: 76; 133-140

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4595



Dokument 627Titel: Eine molekulare Wechselbeziehung der Augendominanzsäulen bei der sich entwicklenden Säuger-Sehrinde
Hintergrund: Untersuchung des Gehirns von jungen Kätzchen mit einem zugenähten Auge.
Tiere: Katzen (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2013

Versuchsbeschreibung: Es werden Katzen im Alter von 1-28 Tagen verwendet. Die Herkunft wird nicht erwähnt. Bei den Tieren wird unter Narkose ein Loch in den Schädelknochen geschnitten. Die harte Hirnhaut wird entfernt. Das so freigelegte Hirngewebe wird mit einer geleeartigen Substanz und einem Glasplättchen abgedeckt und vor Austrocknung geschützt. Über dem Loch werden eine Lampe, die das Gewebe hell erleuchtet, und eine Kamera angebracht. Das Hirngewebe wird gefilmt, während abwechselnd vor dem einen oder anderen Auge der Katze sich bewegende Muster auf einem Bildschirm gezeigt werden. Bei 16 Tage alten Katzen wird eine Gewebeprobe aus dem Hirngewebe genommen.

Bei anderen Kätzchen wird ein Augenlid zugenäht und das Tier wird über Nacht in totaler Dunkelheit gehalten. Dann wird das Tier für 30 Minuten in normales Licht gebracht und anschließend durch Überdosis von Pentobarbital getötet. Das Gehirn wird entfernt und untersucht.

Bei weiteren Kätzchen wird ein Augenlid für 4 oder 8 Tage zugenäht. In der letzten Nacht wird die Katze in totaler Dunkelheit gehalten, dann in normales Tageslicht gebracht und anschließend getötet.

Die Arbeit wurde durch die Max-Planck-Gesellschaft, die Japan Society for the Promotion of Science und die European Molecular Biology Organization unterstützt.

Bereich: Hirnforschung, Sehforschung, Neurobiologie

Originaltitel: A molecular correlate of ocular dominance columns in the developing mammalians visual cortex

Autoren: Koichi Tomita (1,2), Max Sperling (1), Sidney B. Cambridge (1,3), Tobias Bonhoeffer (1), Mark Hübener (1)*

Institute: (1) Max-Planck-Institut für Neurobiologie, Am Klopferspitz 18, 82152 Martinsried, (2) National Institute for Physiological Sciences, Aichi, Japan, (3) Institut für Anatomie und Zellbiologie, Universität Heidelberg, Heidelberg

Zeitschrift: Cerebral Cortex 2013: 23; 2531-2541

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4594



Dokument 628Titel: Wirksamkeit eines neuen topischen Kombinationspräparats mit Fipronil, (S)-Methopren, Eprinomectin und Praziquantel gegen Larven- und adulte Stadien des Katzenlungenwurms Aelurostrongylus abstrusus
Hintergrund: Wirksamkeit eines neuen Kombinationspräparats gegen Katzenlungenwürmer.
Tiere: 48 Katzen
Jahr: 2014

Versuchsbeschreibung: Die Katzen wurden für Versuchszwecke gezüchtet – wo wird nicht erwähnt. Während des Versuchszeitraums von 60 Tagen werden die Katzen einzeln gehalten. Jede Katze wird mir 225 Larven des Katzenlungenwurms Aelurostrongylus abstrusus oral infiziert. Die Würmer stammen ursprünglich von einer natürlich infizierten Katze aus Albanien und werden seit vier Jahren abwechselnd in Schnecken und Katzen im Labor gezüchtet.

Die 48 Katzen werden in 6 Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe erhält ein neues Kombinationspräparat aus verschiedenen Parasitenmitteln zu unterschiedlichen Zeitpunkten nach der Wurminfektion auf die Haut zwischen den Schulterblättern aufgetragen. Eine Gruppe bleibt zum Vergleich unbehandelt. Es werden mehrfach Kotproben untersucht. Die Katzen bleiben vermutlich nach Ende des 60-tägigen Untersuchungszeitraums am Leben. Ihr weiteres Schicksal ist unklar.

Bereich: Parasitologie, Veterinärmedizin

Originaltitel: Efficacy of a novel topical combination of fipronil, (S)-methoprene, eprinomectin and praziquantel against larval and adult stages of the cat lungworm, Aelurostrongylus abstrusus

Autoren: Martin Knaus (1)*, S. Theodore Chester (2), Joseph Rosentel (2), Axel Kühnert (1), Steffen Rehbein (1)

Institute: (1) Merial GmbH, Katharinenhof Forschungszentrum, 83101 Rohrdorf, (2) Merial Limited, Duluth, GA, USA

Zeitschrift: Veterinary Parasitology 2014: 202; 64-68

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4593



Dokument 629Titel: Differentiale Induktion von Ly6G- und Ly6C-Suppressorzellen, die aus positive Myeloid stammen, in chronischer Nieren- und Leberentzündung sowie Fibrose
Hintergrund: Untersuchung von Zellen und Proteinen von Mäusen mit einer zugefügten chronischen Entzündung der Leber oder Niere.
Tiere: 90 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom zuständigen Amt von Nordrhein-Westfalen genehmigt. Die Mäuse werden in der Zentralen Tierversuchseinrichtung der Universität Bonn gezüchtet. Ziel des Versuchs ist, bei den Tieren eine Fibrose (Veränderung des Bindegewebes) der Nieren und Leber durch eine chronische Entzündung auszulösen. Um eine Nierenentzündung auszulösen wird ein spezielles (adeninreiches) Futter gefüttert. Um eine Leberentzündung auszulösen, wird unter Narkose der Bauch aufgeschnitten und der Gallengang abgebunden. Bei manchen Mäusen werden beide Entzündungen ausgelöst. Andere Mäuse werden zum Vergleich »scheinoperiert«, d.h., der Bauch wird aufgeschnitten, aber der Gallengang wird nicht abgeschnürt. Anderen Mäusen werden insgesamt 3-mal Bakteriengifte (LPS) und ein Entzündungsbotenstoff (IFN-?) gespitzt, wodurch es zur Bildung bestimmte Immunzellen kommt. Die Mäuse werden spätestens nach zwei Wochen durch Genickbruch getötet.

Diese Arbeit wird durch die Deutschen Forschungsgemeinschaft (SFB) und der Universität Bonn (BONFOR) unterstützt.

Bereich: Entzündungsforschung, Innere Medizin

Originaltitel: Differential induction of Ly6G and Ly6C positive myeloid derived suppressor cells in chronic kidney and liver inflammation and fibrosis

Autoren: Bastian Höchst (1,2), Julita Mikulec (1), Tania Baccega (3), Christina Metzger (1), Meike Welz (1), Julia Peusquens (4), Frank Tacke (4), Percy Knolle (1,2), Christian Kurts (3), Linda Diehl (1,5)*, Isis Ludwig-Portugall (3)*

Institute: (1) Institut für Molekulare Medizin, Universitätsklinikum Bonn, Sigmund-Freund-Str. 25, 53127 Bonn, (2) Molekulare Immunologie, Technische Universität München, (3) Institut für Experimentelle Immunologie, Universitätsklinikum Bonn, (4) Medizinische Klinik III, Uniklinik RWTH Aachen, (5) Experimentelle Immunologie und Hepatologie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Zeitschrift: PLoS One 2015: 10(3); e0119662. doi: 10.1371/journal.pone.0119662

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4592



Dokument 630Titel: Verminderte Fast-spiking-Funktion von Interneuronen in einem genetischen Mausmodell der Depression
Hintergrund: Bei genveränderten Mäuse mit einer Mutation ähnlich mancher depressiven Menschen werden die Ausschläge der Nervenzellen unter bestimmten Versuchsbedingungen aufgezeichnet.
Tiere: 500 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom Regierungspräsidium Freiburg genehmigt. Es wird eine spezielle genetisch veränderte Mäuselinie verwendet, die Symptome der menschlichen Schizophrenie und Depression zeigen sollen. In der Regel werden hierfür Mäuse über mindestens 9 Generationen ingezüchtet. Die Herkunft der Mäuse wird nicht genannt. Es werden verschiedene Verhaltenstests mit den genmanipulierten und zum Vergleich mit »normalen« Mäusen durchgeführt:

a) Eine Maus wird für 6 Minuten am Schwanz in einer Höhe von 25 cm mit Klebeband an eine Stange festgeklebt. Wenn sie sich hängen lässt, gilt das als depressives Verhalten.

b) Die Maus kommt für 6 Minuten in ein Wasserbassin. Wenn sie aufhört zu schwimmen, wird dies als Depression angesehen.

c) Die Maus wird für 10 Minuten auf eine 30x30 cm große Platte gesetzt, um ihr Verhalten zu filmen.

d) Die Maus wird alleine in einen Käfig mit zwei Trinkflaschen gesetzt, bei denen sie zwischen Wasser und einer Zuckerlösung wählen kann. Hat die Maus wenig Interesse an der Zuckerlösung, gilt dies als Anhedonie, die Unfähigkeit, Freude zu empfinden.

e) Räumliches Gedächtnis: Die Maus wird für 1,5 Minuten in ein Bassin mit milchigem Wasser gesetzt. Es wird die Zeit gemessen, bis sie eine Plattform unter der Wasseroberfläche gefunden hat. Der Test wird mehrfach wiederholt, um zu testen, ob sie sich an die Lage der Plattform erinnern kann.

f) Die Maus erhält 5 Tage lang wenig Futter. Sie wird in einen Y-förmigen Irrgarten gesetzt, wo sie Futter nur in einem Arm findet. Der Test wird mehrfach wiederholt, um das Gedächtnis der Maus zu testen.

Für die Messungen im Gehirn wird unter Anästhesie eine Elektrode in das Gehirn eingelassen. Anschließend werden die Mäuse getötet. Bei anderen Mäusen wird die Elektrode dauerhaft in das Gehirn einoperiert und mit Zahnzement am Schädel befestigt. Die Messungen werden am wachen Tier durchgeführt. Schließlich werden alle Mäuse unter Betäubung enthauptet.

Diese Arbeit wurde durch die Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), dem Scottish Northern Research Partnership, der Spemann Graduate School for Biology and Medicine, dem Lichtenberg Professorship Award und der Schram Foundation unterstützt.

Bereich: Depressionsforschung, Psychiatrie

Originaltitel: Impaired fast-spiking interneuron function in a genetic mouse model of depression

Autoren: Jonas-Frederic Sauer, Michael Strüber, Marlene Bartos

Institute: Physiologisches Institut I, Systemische und Zellula¨re Neurophysiologie, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Hermann-Herder-Str. 7, 79104 Freiburg

Zeitschrift: Elife 2015: doi. 10.7554/eLife.04979

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4591



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