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Datenbank Tierversuche

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Dokument 901Titel: Chronische Progesteron-Behandlung von männlichen Ratten mit einer einseitigen 6-Hydroxydopamin-Schädigung des dorsalen Streifenhügels verstärkt die Parkinson-Symptome
Hintergrund: Untersuchungen, ob das weibliche Sexualhormon Progesteron künstlich hervorgerufene Parkinson-Symptome bei männlichen Ratten beeinflusst. Die Autoren stellen fest, dass Progesteron die Symptome eher verschlimmert, obwohl es in einem anderen Versuch mit Mäusen mit einem anderen Parkinson-"Modell", die Symptome verminderte. Sie folgern, dass es interessant wäre, das Hormon VOR der künstlichen Nervenzellschädigung statt danach zu verabreichen.
Tiere: 29 Ratten
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Die männlichen Ratten der Zuchtlinie Wistar stammen aus der Tierversuchsanlage der Universität Düsseldorf. Unter Narkose wird bei den Tieren der Kopf in einen stereotaktischen Halteapparat eingespannt. Die Kopfhaut wird aufgeschnitten. Über einem bestimmten Hirnbereich werden vier Löcher in den Schädelknochen gebohrt. Durch diese wird eine Substanz in das Hirngewebe injiziert, die bestimmte (dopaminerge) Nervenzellen schädigt. So sollen Parkinson-Symptome simuliert werden. Ab dem nächsten Tag wird den Tieren täglich 13 Tage lang das weibliche Sexualhormon Progesteron unter die Haut injiziert. Zwei Gruppen von Ratten erhalten Progesteron in zwei unterschiedlichen Dosierungen, eine Gruppe erhält stattdessen eine wirkungslose Injektion. Während dieser Zeit werden mehrfach verschiedene Bewegungs- und Verhaltenstests durchgeführt:

1. Eine Ratte wird in einen durchsichtigen Plastikzylinder gesetzt. Es wird 5 Minuten lang beobachtet, wie oft sie die Wände des Zylinders mit den Vorderpfoten berührt.

2. Eine Ratte wird auf ein Gitter gesetzt. Es wird 5 Minuten lang die Bewegungssicherheit beobachtet: greift die Ratte die Gitterstäbe oder rutscht sie mit den Füßen ab.

3. Eine Ratte wird in die Mitte einer Kiste (offenes Feld) gesetzt und ihr Verhalten 30 Minuten lang mit einer Videokamera aufgezeichnet. Es wird beobachtet, ob sich das Tier im Kreis dreht.

Am 15. Tag nach der Nervenzellenschädigung werden die Ratten unter CO2-Betäubung geköpft. Ihre Gehirne werden untersucht.

Bereich: Parkinson-Forschung

Originaltitel: Chronic progesterone treatment of male rats with unilateral 6-hydroxydopamine lesion of the dorsal striatum exasperates parkinsonian symptoms

Autoren: O.Y. Chao, J.P. Huston*, A. von Bothmer, M.E. Pum

Institute: Institut für Experimentelle Psychologie, Physiologische Psychologie, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Gebäude 23.02, 40225 Düsseldorf

Zeitschrift: Neuroscience 2011: 196, 228-236

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4252



Dokument 902Titel: Nierenschützende Wirkung einer Kombination des Endothelin-converting Enzyms und des neutralen Endopeptidase-Hemmers SLV338 in einer akuten und chronischen experimentellen Nierenschädigung
Hintergrund: Behandlung einer akuten und chronischen Nierenschädigung.
Tiere: 70 Ratten (mindestens)
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Versuch 1 fand im Auftrag der Firma Solvay Pharmaceuticals GmbH (jetzt Abbott Products GmbH, Hannover) bei der Firma Phenos GmbH, Hannover, statt und wurde vom Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Hannover, genehmigt. Versuch 2 wurde im Auftrag von Solvay Pharmaceuticals GmbH von der Firma Pelvipharm, Gif-sur-Yvette, Frankreich, durchgeführt.

Versuch 1: Ratten wird unter Narkose der Bauch aufgeschnitten. Die Blutzufuhr zur linken Niere wird für 55 Minuten abgeklemmt. Gleichzeitig wird die rechte Niere entfernt. So soll eine akute Nierenschädigung simuliert werden. Ein Teil der Ratten erhält eine Behandlung mit einer Testsubstanz. Die Infusion der Substanz erfolgt zwei Stunden lang ab 20 Minuten vor der Abklemmung. Eine Gruppe Ratten erhält eine wirkungslose Substanz. Bei einer weiteren Gruppe Ratten wird die rechte Niere entfernt, aber die linke Niere wird nicht abgeklemmt. Nach der Operation wachen die Ratten auf und werden sie werden in den nächsten 8 Tagen beobachtet. In der ersten Gruppe sterben 20 % der Tiere, in der Kontrollgruppe sterben 67 % der Tiere. Die Ratten der Gruppe 3 überleben alle. Am 2. und 8. Tag nach der Operation wird den Tieren eine Blutprobe entnommen. Das weitere Schicksal der überlebenden Ratten wird nicht erwähnt.

Versuch 2: Bei Ratten wird eine chronische Nierenschädigung erzeugt, indem den Tieren 4 Wochen lang eine Nieren schädigende Substanz ins Trinkwasser gemischt wird. Eine Gruppe Ratten erhält die Testsubstanz aus Versuch 1 während des gleichen Zeitraums ins Futter gemischt. Eine Gruppe bleibt unbehandelt und bei einer Gruppe werden die Nieren nicht geschädigt. Einmal in der Woche wird der Blutdruck gemessen, indem eine Manschette um den Schwanz gelegt wird. In Woche 3 werden die Tiere für 24 Stunden einzeln in einen metabolischen Käfig gesetzt, ein kleines Gefäß, in dem alle Ausscheidung des Tieres aufgefangen werden. Schließlich werden die Ratten auf nicht genannte Weise getötet, um die Nieren zu untersuchen.

Die Arbeit wurde durch die Firma Solvay Pharmaceuticals GmbH (jetzt Abbott Products GmbH, Hannover) sowie durch die Else Kröner-Fresenius Stiftung und die Werner Jackstädt Stiftung unterstützt.

Bereich: Nierenforschung

Originaltitel: Renoprotective effects of combined endothelin-converting enzyme / neutral endopeptidase inhibitor SLV338 in acute and chronic experimental renal damage

Autoren: Yuliya Sharkovska (1,2,4), Philipp Kalk (2,3), Karoline von Websky (1,2), Katharina Relle (1,2), Thiemo Pfab (2,3), Markus Alter (2,3), Yvan Fischer (5), Berthold Hocher (1,2)*

Institute: (1) Institut für Ernährungswissenschaft, Lehrstuhl für Physiologie und Pathophysiologie der Ernährung, Universität Potsdam, Arthur-Scheunert-Allee 114-116, 14558 Nuthetal (Potsdam), (2) Herzzentrum / Institut für Pharmakologie, Charite, Campus Mitte, Berlin, (3) Abteilung für Nephrologie, Charite, Campus Benjamin Franklin, Berlin, (4) Institut für Vegetative Anatomie, Charite, Campus Mitte, Berlin, (5) Abbott Products GmbH, Freundallee 9a, 30173 Hannover

Zeitschrift: Clinical Laboratory 2011: 57, 507-515

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4251



Dokument 903Titel: Hemmung der Caspase-3-vermittelten Apoptose verbessert die Heilung des Rückenmarks bei einem regenerationsfähigem Wirbeltier
Hintergrund: Untersuchungen zur Frage, wie der abgeschnittene Schwanz von elektrischen Fischen schneller nachwächst.
Tiere: 32 Fische (elektrische Fische der Art Brauner Messerfisch)
Jahr: 2010

Versuchsbeschreibung: 32 aus Südamerika stammende Braune Messerfische werden von einem Importeur für tropische Fische bezogen. Die Süßwasserfischart gehört zu den schwach elektrischen Fischen. Die Tiere werden einzeln in Aquarien gehalten. In Experiment 1 werden 12 Fische durch Urethan im Wasser betäubt. Ein Zentimeter ihres Schwanzes wird abgeschnitten. Anschließend erhalten je drei Fische eine Substanz in verschiedenen Dosierungen in die Bauchhöhle injiziert, die den Zelltod hemmt. 24 Stunden nach der Amputation werden die Tiere erneut betäubt und durch Durchströmung mit Formalin getötet. Das Schwanzende wird in Scheiben geschnitten und untersucht.

Beim zweiten Experiment wird bei zehn Fischen ebenfalls ein 1 cm langes Stück des Schwanzes abgeschnitten. Die Tiere erhalten ebenfalls die den Zelltod hemmende Substanz und zudem eine Markierungssubstanz, die bestimmte Zellen markiert. Fünf Tage später werden die Tiere getötet. Das Schwanzende wird in Scheiben geschnitten und die markierten Zellen werden mit Hilfe von Antikörpern vom Kaninchen und Blutserum von Schafen und Ziegen sichtbar gemacht.

Im dritten Experiment wird bei 10 Fischen 7 Tage lang täglich der elektrische Strom gemessen, den die Tiere aussenden. Dazu wird ein Fisch in eine Plastikröhre gesteckt, in die Aufzeichnungselektroden hineinragen. Die Enden der Röhre sind mit Gaze verschlossen. Die Aufzeichnung dauert 5-10 Minuten. Am 8. Tag wird den Fischen 1 cm des Schwanzes amputiert und sie erhalten die Hemmsubstanz injiziert. In den folgenden 30 Tagen wird der elektrische Strom der Tiere täglich gemessen. Anschließend werden auch sie getötet.

Bereich: Neurobiologie, Biologie

Originaltitel: Inhibition of caspase-3-mediated apoptosis improves spinal cord repair in a regeneration-competent vertebrate system

Autoren: Ruxandra F. Sirbulescu (1), Günther K.H. Zupanc (1,2)*

Institute: (1) School of Engineering and Science, International Jacobs University Bremen, Campus Ring 1, 28759 Bremen, (2) Department of Biology, Northeastern University, Boston, MA, USA

Zeitschrift: Neuroscience 2010: 171, 599-612

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4250



Dokument 904Titel: Verschlechterung der kognitiven Leistung nach Reelin-Hemmung in der medialen präfrontalen Hirnrinde bei jungen und erwachsenen Ratten
Hintergrund: Einfluss eines Proteins auf das Verhalten von Ratten.
Tiere: 72 Ratten (mehr als)
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Die Ratten (Zuchtlinie: Wistar) stammen aus der Versuchstierzucht Harlan Winkelmann, Borchen. Die Versuche werden vom Senat Bremen genehmigt. Mit einigen Ratten wird gezüchtet. Am Tag der Geburt werden die Würfe auf 8 Tiere reduziert, d.h., es werden so viele Babys getötet, bis jeder Wurf aus genau 8 Tieren besteht. Die Versuche erfolgen an den Jungtieren im Alter von 43 Tagen. Außerdem werden erwachsene Ratten im Alter von 93 Tagen verwendet. Bei allen Tieren werden zwei Führungsröhren in den Schädel implantiert. Dazu wird unter Narkose der Kopf der Tiere in einen stereotaktischen Halteapparat eingespannt. Zwei Löcher werden in den Schädelknochen gebohrt, durch die zwei Röhren aus rostfreiem Stahl in das Hirngewebe eingelassen werden. Die Röhren werden mit Zahnzement und Knochenschrauben verankert. Die Röhren werden mit einem Deckel verschlossen. Nach einer Woche Erholungszeit werden Injektionskanülen durch beide Röhren in das Hirngewebe gesteckt und fixiert. Diese sind über einem Schlauch mit einem Mikroinjektionsgerät verbunden. Über die Injektionskanülen erfolgen in den nächsten 10 Tagen 5 Injektionen einer Substanz in das Gehirn, die ein bestimmtes Protein (Reelin) hemmen soll. Die Ratten werden hierfür nicht betäubt ("freely moving rats"), wobei nicht klar ist, ob das auch für das Einführen der Injektionskanüle gilt. Bei den jungen Ratten werden folgende Verhaltensexperimente 10 Tage nach der letzten Injektion durchgeführt, bei den erwachsenen Ratten gleichzeitig während des Injektionszeitraums.

1. Eine Ratte wird in eine Kammer gesetzt, die mit einem Erschütterungsmessfühler (Piezoelektrischer Sensor) ausgestattet ist. Es erschallen 75 Töne verschiedener Lautstärke (bis 105 dB) mit unterschiedlichem Abstand. Das Messgerät misst die durch Erschrecken ausgelösten Erschütterungen des Tieres.

2. In einem T-förmigen Irrgarten befindet sich abwechselnd am Ende der beiden kurzen Arme ein Futterpellet. Die Ratte wird in den langen Arm gesetzt und soll lernen, abwechselnd in den einen oder anderen Arm mit dem Futterpellet zu laufen.

3. Zu einer einzeln in einer Box sitzenden Ratte werden verschiedene Objekte (Glasmesszylinder, Kronkorken) platziert. Am nächsten Tag werden die gleichen oder andere Objekte in der Box gelegt. Es wird beobachtet, ob die Ratte für die bekannten Objekte weniger Interesse zeigt, sie also erkennt.

4. In einer Box ("Offenes Feld") wird mittels Infrarotschranken beurteilt, ob sich die Ratte eher an den für sie schützenden Seiten aufhält oder in der offenen, Angst einflößenden Mitte.

Am Ende der Verhaltensexperimente werden die Ratten betäubt und durch Injektion von Formalin ins Herz durchströmt und getötet.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft teilweise unterstützt.

Bereich: Neurobiochemie

Originaltitel: Impairment of cognitive performance after reelin knockdown in the medial prefrontal cortex of pubertal or adult rats

Autoren: Jan Brosda (1,2)*. Frank Dietz (3), Michael Koch (1)

Institute: (1)* Institut für Hirnforschung, Abteilung für Neuropharmakologie, Universität Bremen, 28334 Bremen, (2) Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Fachbereich Veterinärmedizin, Freie Universität Berlin, 14195 Berlin, (3) Zentrum für Biomolekulare Interaktion, Abteilung für Biochemie, Universität Bremen, Bremen

Zeitschrift: Neurobiology 2011: 44, 239-247

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4249



Dokument 905Titel: Temporäre Kontrolle der Spermatogenese ist unabhängig vom zentralen Tagesrhythmusschrittmacher beim Dschungarischen Hamster (Phodopus sungorus)
Hintergrund: Untersuchungen zum Zusammenhang von Tagesrhythmus (innerer Uhr) und der Spermienproduktion im Hoden von Dschungarischen Hamstern.
Tiere: 92 Hamster (Dschungarische Hamster)
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Die männlichen Dschungarischen Hamster werden im Labor der School of Engineering and Science, Bremen, gezüchtet und gehalten. Die zuständige Behörde genehmigt den Tierversuch. 32 Hamster werden unter normalen Tagesrhythmusverhältnissen gehalten (16 Stunden Licht, 8 Stunden Dunkelheit). Alle drei Stunden werden vier Tiere durch Ersticken mit CO2 getötet. In ihren Nieren und Hoden wird die Ausprägung von zwei Genen analysiert, die als "innere Uhr" den Tagesrhythmus bestimmen. 60 Hamster werden in 3 Gruppen zu je 20 Tieren eingeteilt. Eine Gruppe wird in einem normalen 24-Stunden-Rhythmus gehalten, eine Gruppe unter einem 23-Stunden- (16 h Licht, 7 h dunkel) und die dritte Gruppe unter einem 25-Stunden-Rhythmus (16 h Licht, 9 h dunkel). Die Hamster werden einzeln gehalten. Nach 23 Tagen wird bei 10 Hamstern aus jeder Gruppe eine Substanz in die Bauchhöhle injiziert, die Spermien produzierende Zellen im Hoden markiert. Drei Stunden später werden die Tiere durch CO2-Erstickung getötet. Bei den restlichen Hamstern erfolgen Injektion der Markersubstanz und Tötung weitere 10 Tage später.

Bereich: Tierphysiologie

Originaltitel: Temporal control of spermatogenesis is independent of the central circardian pacemaker in Djungarian Hamsters (Phodopus sungorus)

Autoren: Melanie Klose, Karen Grote, Alexander Lerchl*

Institute: School of Engineering and Science, International Jacobs University Bremen, Campus Ring 1, 28759 Bremen

Zeitschrift: Biology of Reproduction 2011: 84, 124-129

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4248



Dokument 906Titel: Verabreichung von niedrig dosiertem FK 506 beschleunigt die histomorphometrische Regeneration und funktionelle Wiederherstellung nach Allograft-Nerventransplantation bei einem Rattenmodell
Hintergrund: Untersuchung der Verwendung von Immunsuppressiva bei einer Transplantation des Ischiasnervs bei Ratten.
Tiere: 40 Ratten (40 oder 80 Ratten)
Jahr: 2010

Versuchsbeschreibung: Es werden erwachsene, männliche Ratten zweier Linien (Lewis und Dark Agouti) von der Versuchstierzucht Harlan Winkelmann, Borchen, verwendet. Die Tiere werden in 5 Gruppen zu je 4 Lewis- und 4 Dark Agouti-Ratten. Gruppe I bleibt als Kontrolle unbehandelt. Die Tiere der Gruppen II, III,. IV und V werden unter Narkose operiert. Der Gesäßmuskel einer Seite wird gespalten, um an den Ischiasnerv zu gelangen. Aus diesem wird ein 15 mm langes Stück herausgeschnitten. In die Lücke wird ein gleichlanges Stück des Ischiasnervs einer anderen Ratte transplantiert. Je nach Gruppe wird dabei unterschiedlich verfahren. Gruppe II erhält ein Transplantat von Ratten derselben Linie. Die Gruppen III, IV und V erhalten Nerven der jeweils anderen Rattenzuchtlinie. Es ist unklar, ob die "Spender" der Nerven hierfür getötet oder ob die Nerven unter den operierten Ratten ausgetauscht werden. In letzterem Fall würden 40 Ratten verwendet werden, in ersterem Fall die doppelte Anzahl, also 80 Tiere. Die Ratten der Gruppen IV und V erhalten ein Immunsuppressivum (Medikament, das die körpereigenen Abwehrkräfte schwächt) in zwei unterschiedlichen Dosierungen.

Nach 4, 8, 12 und 16 Wochen wird anhand des Laufs der Ratten beurteilt, inwieweit sich der transplantierte Nerv regeneriert hat. Dazu werden die Hinterpfoten einer Ratte in dunkle Tinte getaucht. Das Tier muss über ein Stück Papier laufen. Außerdem wird der Gang der Ratten mit einer Videokamera aufgezeichnet und ausgewertet. Nach dem letzten Lauftest, also 16 Wochen nach der Operation, werden die Ratten durch Injektion von Chlorhydrat getötet. Die Ischiasnerven beider Beine werden herausgeschnitten und feingeweblich untersucht.

Die Arbeit wurde durch die Firma Astellas GmbH, München, unterstützt.

Bereich: Wiederherstellungschirurgie

Originaltitel: Administration of low-dose FK 506 accelerates histomorphometric regeneration and functional outcomes after allograft nerve repair in a rat model

Autoren: Jan Rustemeyer (1,2)*, Remske Van de Wal (2), Christine Keipert (2), Ursula Dicke (2)

Institute: (1) Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Klinikum Bremen Mitte, St.-Jürgen-Str. 1, 28177 Bremen, (2) Institut für Hirnforschung, Universität Bremen, 28334 Bremen

Zeitschrift: Journal of Cranio-Maxillo-Facial Surgery 2010: 38, 134-140

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4247



Dokument 907Titel: Giftigkeit von Cucurbit(7)uril und Cucurbit(8)uril: eine In-vitro- und In-vivo-Sondierungsstudie
Hintergrund: Giftigkeitsprüfung einer chemischen Substanz.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2010

Versuchsbeschreibung: Es werden Giftigkeitsstudien für eine Substanz durchgeführt, die sich möglicherweise als Stabilisator und Lösungsmittel für Medikamente eignet. Zunächst wird die Giftigkeit mittels einer Zelllinie von Hamstereierstockzellen (CHO) getestet. Dann wird die Substanz Gruppen von Mäusen in aufsteigenden Dosierungen (1, 10, 100, 150, 200, 250, 300 mg/kg Körpergewicht) in eine Vene injiziert, in welche Vene, wird nicht erwähnt. Täglich wird eine Woche lang das Gewicht der Mäuse bestimmt. Bei einem Gewichtsverlust von mehr als 10 % wird die Dosierung als giftig angesehen. Mäuse, denen 250 mg/kg injiziert werden, erleiden einen toxischen Schock. Die Tiere erholen sich nach einer Weile wieder. Der Versuch mit dieser Dosierung wird mit 4 anderen Mäusen wiederholt, wobei die Injektion nun sehr langsam erfolgt. Ein Gewichtsverlust von mehr als 10 % tritt bei der Dosierung von 250 mg/kg und mehr auf. Diese Dosierung ist um ein Vielfaches höher als sie für den Menschen eingesetzt werden würde.

Außerdem wird die Substanz an Gruppen von Mäusen in unterschiedlichen Dosierungen (1, 10, 100, 200, 300, 450, 600 mg/kg Körpergewicht) per Schlundsonde in den Magen verabreicht. Eine Woche lang wird täglich das Gewicht der Tiere bestimmt. Ein Gewichtsverlust von über 10 % wird nicht beobachtet. Das weitere Schicksal der Mäuse wird nicht erwähnt.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und den Fonds der Chemischen Industrie unterstützt.

Bereich: Toxikologie

Originaltitel: Toxicity of cucurbit(7)uril and cucurbit(8)uril: an exploratory in vitro and in vivo study

Autoren: Vanya D. Uzunova (1), Carleen Cullinane (2), Klaudia Brix (1), Werner M. Nau (1)*, Anthony I. Day (3)*

Institute: (1) School of Engineering and Science, International Jacobs University Bremen, Campus Ring 1, 28759 Bremen, (2) Research Division, Peter MacCallum Centre, Melbourne, Australien, (3) School of Physical, Environmental and Mathematical Sciences, Australian Defence Force Academy, Campbell, Australien

Zeitschrift: Organic & Biomolecular Chemistry 2010: 8, 2037-2042

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4246



Dokument 908Titel: Einfluss der Temperatur auf die Regeneration der Wirbelsäule bei dem schwach elektrischen Fisch Apteronotus leptorhynchus
Hintergrund: Die Autoren finden heraus, dass elektrische Fische verletztes Rückenmarksgewebe bei etwas erhöhten Temperaturen besser regenerieren können als bei Kälte. Bei Säugetieren wirkt sich dagegen Kälte positiv auf die Heilungsfähigkeit aus. Trotz dieser fundamentalen Unterschiede postulieren die Autoren, dass die Suche nach den Faktoren, die die Regenerationsfähigkeit bei kaltblütigen Tieren verbessern, wichtig für die Entwicklung von Behandlungsstrategien bei Säugetieren sein könnte.
Tiere: 22 Fische (elektrische Fische der Art Brauner Messerfisch)
Jahr: 2010

Versuchsbeschreibung: 22 aus Südamerika stammende Braune Messerfische werden von einem Importeur für tropische Fische bezogen. Die Süßwasserfischart gehört zu den schwach elektrischen Fischen. Die Tiere werden einzeln in Aquarien gehalten. Zwölf Fische werden betäubt und ihnen wird ein 1 cm langes Stück des Schwanzes abgeschnitten. Jeweils sechs Fische werden bei 30 Grad C oder 22 Grad C Wassertemperatur gehalten. Nach 18 Stunden und 10 Tagen werden jeweils drei Fische aus jeder Gruppe getötet, indem sie betäubt und mit Formalin durchströmt werden. Bei zehn Fischen wird die Fähigkeit, elektrischen Strom auszusenden vor und nach der Amputation untersucht. Je 5 Tiere werden bei 22 C oder 30 C gehalten. Sieben Tage lang wird täglich der elektrische Strom gemessen, den die Fische produzieren. Dazu wird ein Fisch in eine Plastikröhre gesteckt. Die Enden werden mit einer Gaze verschlossen. In die Röhre ragen Elektroden, die den elektrischen Strom des Tieres messen. Die Prozedur erfolgt täglich 5-10 Minuten lang. Nach sieben Tagen wird unter Betäubung 1 cm des Schwanzes abgeschnitten. Die Strommessungen erfolgen täglich über weitere 38 Tage. Das weitere Schicksal dieser Fische wird nicht erwähnt.

Die Arbeit wurde unterstützt durch die Ernst A.-C. Lange-Stiftung und die Jacobs University Bremen.

Bereich: Zoologie, Neurobiologie

Originaltitel: Effect of temperature on spinal cord regeneration in the weakly electric fish Apteronotus leptorhynchus

Autoren: Ruxandra F. Sirbulescu (1), Günther K.H. Zupanc (1,2)*

Institute: (1) School of Engineering and Science, International Jacobs University Bremen, Campus Ring 1, 28759 Bremen, (2) Department of Biology, Northeastern University, Boston, MA, USA

Zeitschrift: Journal of Comperative Physiology A 2010: 196, 359-368

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4245



Dokument 909Titel: Eine neuartige Elektrodenkammer mit einer leicht austauschbaren Vorrichtung für eine Elektrodenserie und Mikroantriebsgerät für die chronische Aufzeichnung bei Makakenaffen
Hintergrund: Die üblicherweise in der tierexperimentellen Hirnforschung verwendeten Elektroden werden entweder chronisch, d.h. langfristig implantiert und sind dann nicht verschiebbar oder sie werden täglich neu in das Hirngewebe eingelassen. In dieser Arbeit wird eine neuartige Vorrichtung getestet, bei der chronisch implantierte Elektroden verschoben werden können.
Tiere: 3 Affen (Makaken (ohne Nennung der Art))
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: An drei männlichen Makaken (ohne Bezeichnung der Art) wird eine neuartige Elektrodenkammer zur langfristigen Aufzeichnung von Nervenströmen im Gehirn getestet. Unter Narkose wird bei den Tieren ein Loch in den Schädelknochen gebohrt. Die neue Vorrichtung besteht aus einer Platte aus Acrylzement in die zwei Stecker für die Elektroden eingefasst sind sowie eine Hohlschraube von 8,5 mm Durchmesser, die in das Loch im Schädel geschraubt wird. Oberhalb der Schraube befindet sich ein Miniantriebsgerät, mit dem bis zu sechs Elektroden durch das Loch in das Hirngewebe eingelassen werden können. Die Vorrichtung wird mit einem abnehmbaren Metallzylinder ummantelt. Hier nicht erwähnt, aber üblicherweise wird den Tieren außerdem ein Haltebolzen auf dem Schädel verankert, mit dem der Kopf des unbetäubten Tieres unbeweglich an einem Gestell fixiert werden kann.

Bei den Tests muss ein Affe mit fixiertem Kopf in einem Primatenstuhl sitzen. Die Fixierung wird üblicherweise durch Anschrauben des Kopfes an ein Haltegestell erreicht. Mit den Augen muss er Punkte und Balken anstarren. Die Augenbewegungen des Tieres werden mit einem Video-Augenverfolgungsgerät beobachtet. Macht der Affe die Aufgabe richtig, erhält er tropfenweise Wasser. Um die Tiere zur "Mitarbeit" zu zwingen, erhalten sie außerhalb der Versuche wenig oder gar keine Flüssigkeit.

Die Elektrodensätze mit jeweils 6 Elektroden verbleiben permanent im Hirngewebe. Sie werden im Abstand von mehreren Monaten ausgetauscht, bei dem Affen "S" 6-mal, bei den Affen "F" und "P" je 2-mal. Affe "S" wird nach 15 Monaten getötet, indem er unter Betäubung mit Formalin durchströmt wird. Die Versuche mit den beiden anderen Affen erfolgen über einen Zeitraum von Monaten. Ihr weiteres Schicksal wird nicht erwähnt.

Die Arbeit wurde unterstützt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, FSP Neurotechnologie der Universität Bremen und die Studienstiftung des deutschen Volkes.

Bereich: Hirnforschung

Originaltitel: A new type of recording chamber with an easy-to-exchange microdrive array for chronic recordings in macaque monkeys

Autoren: F. Orlando Galashan (1), Hanna C. Rempel (1), Anneke Meyer (1), Eva Gruber-Dujardin (2), Andreas K. Kreiter (1), Detlef Wegener (1)*

Institute: (1) Institut für Hirnforschung, Zentrum für Kognitive Wissenschaften, Universität Bremen, 28334 Bremen, (2) Deutsches Primatenzentrum, Abteilung Pathologie, Göttingen

Zeitschrift: Journal of Neurophysiology 2011: 105, 3092-3105

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4244



Dokument 910Titel: Kathepsin-K-Mangel bei Mäusen bewirkt strukturelle und metabolische Veränderungen im Zentralnervensystem, die mit Lern- und Gedächtnisschwächen in Verbindung stehen
Hintergrund: Einfluss eines Enzyms im Hirngewebe von Mäusen auf das Angstverhalten und die Lern- und Gedächtnisleistung.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)(sehr viele)
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Es werden Mäuse verwendet, denen durch Genmanipulation ein Gen für ein bestimmtes Enzym (Katepsin K) fehlt, das im Hirn- und Knochenstoffwechsel eine Rolle spielt. Außerdem werden Wildtyp-Mäuse ohne Gendefekt verwendet. Die Gen-Mäuse werden je nach Experiment über 6 bis 11 Generationen mit "normalen" Mäusen verpaart (rückgekreuzt). Bei den folgenden Verhaltensexperimenten werden jeweils einige Genmäuse und einige Wildtyp-Mäuse im Alter von 4-6 Monaten getestet. Die Tiere werden vor Beginn der Experimente vier Wochen in Einzelkäfigen gehalten.

1. Erhöhter Plus-Irrgarten. In einem 50 cm über dem Boden angebrachtem plus-förmigen Irrgarten sind zwei Arme mit Seitenwänden ausgestattet und zwei ohne. Mit einer Videokamera wird das Verhalten einer Maus 5 Minuten lang verfolgt, die in die Mitte des Irrgartens gesetzt wird. Hält sie sich viel in den offenen Armen auf, wird das als nicht-ängstliches Verhalten gewertet, während Mäuse, die lieber in den seitlich geschützten Armen laufen, als ängstlich gelten.

2. Lochtest. In der Mitte einer Holzkiste (60x60x35 cm) sind 4 Löcher im Boden. Es wird mit einer Videokamera beobachtet, ob sich die Maus für die Löcher in der offenen Mitte der Kiste interessiert (nicht-ängstlich) oder ob sie sich lieber an den schützenden Wänden aufhält (ängstlich).

3. Neues-Objekt-Erkennungstest. In einer Kiste werden vier Plastikgegenstände (Legosteine, Holzwürfel, Gipsei) platziert. Eine Maus wird für drei Minuten in die Kiste gesetzt. Am nächsten Tag wird der Holzklotz durch eine Muschel ausgetauscht. Es wird registriert, ob sich die Maus für dieses neue Objekt mehr interessiert als für die Gegenstände, die sie schon kennt. Dieses wird als gute Gedächtnisleistung gewertet.

4. Erhöhter Multiple-Choice-Irrgarten. 50 cm über dem Boden wird ein Irrgarten aus 5 cm breiten Plastikstreifen von insgesamt 265 cm Länge aufgebaut. An drei Stellen muss sich die Maus zwischen zwei Gängen entscheiden. Am Ende des Irrgartens wartet ein Käfig mit Haus auf das Tier. Der Test wird an 12 aufeinander folgenden Tagen wiederholt. Verbessert sich die Maus von Tag zu Tag in der Schnelligkeit das Häuschen zu finden, gilt das als gute Lernleistung.

Mäuse mit dem Gendefekt schneiden in diesen Tests gegenüber den Wildtyp-Mäusen als weniger ängstlich, aber schlechter lern- und erinnerungsfähig ab.

Am Ende der Experimente werden die Mäuse betäubt und durch Entbluten getötet. Die Arbeit wurde durch die Jacobs University Bremen unterstützt.

Bereich: Molekularneurologie

Originaltitel: Cathepsin K deficiency in mice induces structural and metabolic changes in the central nervous system that are associated with learning and memory deficits

Autoren: Stephanie Dauth (1), Ruxandra Sirbulescu (1,3), Silvia Jordans (1,4), Maren Rehders (1), Linda Avena (1), Julia Oswald (1), Alexander Lerchl (1), Paul Saftig (2), Klaudia Brix (1)*

Institute: (1) School of Engineering and Science, Forschungszentrum MOLIFE – Molecular Life Science, Jacobs University Bremen, Campus Ring 1, 28759 Bremen, (2) Institut für Biochemie, Christian-Albrechts-Universität Kiel, (3) Department of Biology, Northeastern University, Boston, MA, USA, (4) Institut für Biochemie und Molekularbiology, Friedrich-Wilhelm-Universität Bonn

Zeitschrift: BioMed Central Neuroscience 2011: 12, 74

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4243



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