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Datenbank Tierversuche

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Dokument 2051Titel: Wechselwirkungen von linearen Gleichgewichts- und Sehstimulierungen im ventralen intraparietalen Bereich des Makaken
Hintergrund: Verarbeitung von Gleichgewichts- und visuellen Reizen.
Tiere: 2 Affen (Rhesusaffen)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose werden den Affen ein Kopfhalter und eine Kammer auf den Schädel gepflanzt. Durch die Kammer werden später Elektroden in das Gehirn eingeführt. In die Augen werden zur Kontrolle der Augenbewegungen kleine Metallspulen eingesetzt. Für die eigentlichen Experimente werden die Tiere in einen Primatenstuhl gesetzt, ihr Kopf wird unbeweglich an dem Kopfhalter angeschraubt. Auf einem Bildschirm vor den Augen der Affen werden weiße Punkte auf schwarzem Grund gezeigt. Gleichzeitig werden über die Elektroden Gehirnströme gemessen. Der Primatenstuhl ist auf einer Schaukel montiert, die nun vor und zurück schwingt, während weiter Punktmuster auf dem Bildschirm zu sehen sind und Gehirnströme gemessen werden. Dann werden die Ströme bei völliger Dunkelheit gemessen, indem der Kopf des Affen mit einem Tuch abgedeckt wird. Dabei wird der Affe weiter vor und zurück geschaukelt. Schließlich werden die Tiere mit einer Überdosis eines Barbiturates getötet.

Bereich: Hirnforschung

Originaltitel: Interaction of linear vestibular and visual stimulation in the macaque ventral intraparietal area (VIP)

Autoren: Anja Schlack (1), Klaus-Peter Hoffmann (1), Frank Bremmer (1)

Institute: (1) Allgemeine Zoologie und Neurobiologie, Ruhr-Universität Bochum, 44780 Bochum

Zeitschrift: European Journal of Neuroscience 2002: 16, 1877-1886

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3086



Dokument 2052Titel: Projektionen der Hirnrinde zum Kern des Sehstranges und des dorsalen terminalen Nucleus und zum dorsolateralen Brückenkern bei Makaken: eine retrograde Markierungsstudie
Hintergrund: Markierung von Nervenstrukturen in der Sehrinde.
Tiere: 6 Affen (3 Rhesusaffen, 3 Javaneraffen)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Die Affen werden narkotisiert. Der Kopf wird in einen stereotaktischen Haltapparat eingespannt. Kopfhaut und Schädelknochen werden aufgeschnitten. Bestimmte Nervenstrukturen werden aufgesucht, indem sie mit einer Elektrode elektrisch stimuliert und die Reaktionen in Form von Hirnströmen gemessen werden. Ist eine bestimmte Stelle gefunden, werden dort mit einer Glaspipette verschiedene Markierungsfarbstoffe injiziert. Bei den meisten Affen werden so die Anfänge mehrere Nervenstrukturen angefärbt. Die Farbstoffe färben in den folgenden Tagen die Nerven vom Anfangspunkt aus retrograd (rückläufig) an. Die Operationswunde wird wieder verschlossen. Die Affen erhalten Schmerzmittel und Antibiotika. In den nächsten Tagen müssen sie mit den Augen auf einem Bildschirm Punkte fixieren. Die Prozedur wird nicht näher beschrieben. Üblicherweise werden die Tiere zunächst dursten gelassen, werden in einen Primatenstuhl gesetzt und erhalten für eine richtig gelöste Aufgabe etwas zu Trinken. Zu unterschiedlichen Zeitpunkten, spätestens aber nach 8 Tagen werden die Affen durch Überdosis eines Barbiturates getötet. Im herausgeschnittenen Gehirn können die angefärbten Nervenstrukturen verfolgt werden.

Bereich: Neurophysiologie

Originaltitel: Cortical projections to the nucleus of the optic tract and dorsal terminal nucleus and to the dorsolateral pontine nucleus in macaques: a dual retrograde tracing study

Autoren: Claudia Distler (1)*, Michael J. Mustari (2), Klaus-Peter Hoffmann (1)

Institute: (1) Allgemeine Zoologie und Neurobiologie, Ruhr-Universität Bochum, 44780 Bochum, (2) Yerkes Regional Primate Center, Atlanta, Georgia, USA

Zeitschrift: The Journal of Comparative Neurology 2002: 444, 144-158

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3085



Dokument 2053Titel: Elektrische Reaktion des Gehirns auf Füllung der Harnblase: erste experimentelle Ergebnisse
Hintergrund: Reaktion des Gehirns bei Harnblasenfüllung.
Tiere: 6 Kaninchen
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose wird den Kaninchen ein Katheter in die Harnblase gelegt. Die Kopfhaut wird geschoren, EEG-Elektroden werden angelegt. Über den Katheter wird die Blase 1.500 Mal mit Luft gefüllt. Gleichzeitig werden die EEG-Ströme gemessen. Das weitere Schicksal der Kaninchen wird nicht beschrieben.

Bereich: Urologie

Originaltitel: Cerebral electrical response on urinary bladder filling: First experimental findings

Autoren: Stephan Bross (1)*, Stefan Schumacher (2), Jeroen R. Scheepe (1), Peter M. Braun (1), Peter Alken (1), Klaus P. Jünemann (1)

Institute: (1) Neuro-Urologisches Labor, Urologische Klinik, Universitätskrankenhaus Mannheim, Universität Heidelberg, 68135 Mannheim, (2) Urologische Klinik, Universität Bonn, Bonn

Zeitschrift: Neurology and Urodynamics 2002: 21, 214-224

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3084



Dokument 2054Titel: Selektive Neuronen für das Richtungssehen im Pretectum der Regenbogenforelle
Hintergrund: Nervenstrukturen im Gehirn der Forelle.
Tiere: 9 Fische (Regenbogenforellen)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Die Forellen werden in einem Wasserbecken liegend narkotisiert und fixiert. In ihr Gehirn werden Mikroelektroden gestochen. Vor dem rechten Auge der Fische werden Punktmuster auf die Beckenwand projiziert. Gleichzeitig werden Gehirnströme gemessen. Am Ende der Experimente werden die Tiere getötet, indem Formalin in ihr Herz gespritzt wird.

Bereich: Neurobiologie

Originaltitel: Visual direction-selective neurons in the pretectum of the rainbow trout

Autoren: Matthias Klar (1)*, Klaus-Peter Hoffmann (1)

Institute: (1) Lehrstuhl für Allgemeine Zoologie und Neurobiologie, Ruhr-Universität Bochum, 44780 Bochum

Zeitschrift: Brain Research Bulletin 2002: 57(3/4), 431-433

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3083



Dokument 2055Titel: Verbesserung der knöchernen Integration bioinerter Keramiken durch Modifikation der Oberfläche – Ergebnisse eines Tierversuchs
Hintergrund: Einwachsen von Keramikimplantaten in den Knochen.
Tiere: Schweine (Anzahl unbekannt)(Göttinger Minipigs (Anzahl unklar))
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Minischweinen werden je zwei Keramikimplante in einen Oberschenkelknochen gepflanzt. Es handelt sich um Zylinder mit vier verschiedenen Oberflächenstrukturen und einem Durchmesser von 8 mm. Das andere Bein wird auch operiert, ohne ein Implantat einzusetzen. Die Operation wird nicht näher beschrieben. Nach 12 Wochen werden die Tiere getötet, die Knochen mit den Implantaten werden untersucht.

Bereich: Biomaterial-Forschung

Originaltitel: Verbesserung der knöchernen Integration bioinerter Keramiken durch Modifikation der Oberfläche – Ergebnisse eines Tierversuchs

Autoren: U.Schreiner (1)*, H. Schroeder-Boersch (1), M. Schwarz (1), G. Scheller (1)

Institute: (1) Orthopädische Universitätsklinik Mannheim, Fakultät für Klinische Medizin der Universität Heidelberg, 68167 Mannheim

Zeitschrift: Biomedizinische Technik 2002: 47(6), 164-168

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3082



Dokument 2056Titel: Kokain erhöht die Serotonin-Aktivität im Hippocampus und im Nucleus accumbens in vivo: Antagonismus des 5-HT1a-Rezeptors blockiert das Verhalten aber erhöht die Serotonin-Aktivität
Hintergrund: Wirkung von Kokain im Gehirn.
Tiere: Ratten (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose wird bei den Ratten der Kopf in einen stereotaktischen Halteapparat eingespannt. Die Kopfhaut wird eingeschnitten, in den Schädel werden zwei Löcher gebohrt. Zwei Führungskanülen (Hohlnadeln) werden über den Löchern mit zwei Schrauben und Zahnzement verankert. Die Tiere dürfen sich 6 Tage von der Operation erholen. Dann werden sie einzeln in eine Plexiglasbox gesetzt. Durch die Führungskanülen werden Sonden in das Gehirn gesteckt. Diese sind an einer Mikroinfusionspumpe angeschlossen, die sich an einem Schwenkarm über der Box befindet. Durch eine der Sonden wird eine Kochsalzlösung in das Gehirn geleitet, mit der anderen wird die Flüssigkeit wieder aufgefangen. Die Ratten erhalten nun Kokain allein oder zusammen mit einem Hemmstoff in die Bauchhöhle gespritzt. Das Gehirn wird über die Sonden weitere 240 Minuten durchströmt. Gleichzeitig wird das Verhalten der Tiere protokolliert. Am Ende des Experiments werden die Ratten getötet, indem unter Narkose das Herz mit Formalin durchströmt wird.

Bereich: Neurobiochemie

Originaltitel: Cocaine increases serotonergic activity in the hippocampus and nucleus accumbens in vivo: 5-HT1a-receptor antagonism blocks behavioral but potentiates serotonergic activation

Autoren: Christian P. Müller (1)*, Robert J. Carey (2), Maria A. De Souza Silva (1), Gerhard Jocham (1), Joseph P. Huston (1)

Institute: (1) Institut für Physiologische Psychologie I und Zentrum für Biologische und Medizinische Forschung, Universität Düsseldorf, 40225 Düsseldorf, (2) VA Medical Center and Sunny Up State Medical University, Syracuse, New York, USA

Zeitschrift: Synapse 2002: 45, 67-77

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3081



Dokument 2057Titel: Erhöhter und verzögerter, durch Stress hervorgerufener Alkoholkonsum bei Mäusen, denen der funktionelle CRH1-Rezeptor fehlt
Hintergrund: Zusammenhang zwischen Stress und Alkoholkonsum.
Tiere: 32 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Es werden mutierte Mäuse verwendet, denen ein für die Steuerung der Reaktion des Körpers auf Stress zuständiges Hormon fehlt sowie "normale" Mäuse. Den Tieren wird Wasser und Alkohol zur Auswahl angeboten. Die Konzentration des Alkohols ist zunächst 2%ig, wird nach einiger Zeit auf 4% und schließlich auf 8% erhöht. Nachdem sie sich 8 Wochen an den 8%igen Alkohol gewöhnt haben, werden sie einem an drei aufeinander folgenden Tagen einem "sozialen Verteidigungsstress" ausgesetzt. Wie dies geschieht, wird nicht beschrieben. Der Alkoholkonsum wird weiter beobachtet. Einige Wochen später werden sie einem "physischen und emotionalen Stress" ausgesetzt. Sie müssen an drei aufeinander folgenden Tagen schwimmen. es wird nicht erwähnt, wie lange sie jeweils schwimmen müssen. Der Alkoholkonsum wird über die nächsten Monate verfolgt. Das weitere Schicksal dieser Mäuse wird nicht beschrieben. Bei einer anderen Gruppe Mäuse werden nach Alkoholeinnahme Blutproben genommen. Einige Tiere werden zur Untersuchung des Gehirns getötet.

Bereich: Alkoholforschung, Psychiatrie

Originaltitel: Enhanced and delayed stress-induced alcohol drinking in mice lacking functional CRH1 receptors

Autoren: Inge Sillaber (1)*, Gerhard Rammes (1), Stephan Zimmermann (1), Beatrice Mahal (1), Walter Zieglgänsberger (1), Wolfgang Wurst (1,2), Florian Holsboer (1), Rainer Spanagel (1,3)

Institute: (1) Max-Planck-Institut für Psychiatrie, 80804 München, (2) Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit (GSF), Institut für Säugetiergenetik, München, (3) Zentralinstitut für seelische Gesundheit, Universität Heidelberg, Mannheim

Zeitschrift: Science 2002: 296, 931-933

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3080



Dokument 2058Titel: Erhöhte konditionierte Hemmungsvermeidung durch einen kombinierten Extrakt von Zingiber officiale und Ginkgo biloba
Hintergrund: Angstlösende Eigenschaften eines pflanzlichen Pharmakons.
Tiere: 50 Ratten
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Jeweils einer Gruppe von Ratten wird mittels Schlundsonde eine Mischung aus zwei pflanzlichen Pharmaka in den Magen eingegeben. Eine Gruppe erhält als Kontrolle Wasser. Dann wird ein Vermeidungs-Lerntest durchgeführt. Eine Ratte wird in eine Kammer gesetzt, deren eine Hälfte hell erleuchtet und die andere abgedunkelt ist. Dazwischen befindet sich eine verschließbare Tür. Das Tier wird in die helle Hälfte gesetzt. Die Zeit, bis die Ratte in die dunkle Hälfte läuft, wird gemessen. Die Tür wird hinter ihr geschlossen. Der Test wird zweimal wiederholt. Beim dritten Mal bekommt die Ratte, unmittelbar nachdem sie in die dunkle Hälfte gelaufen ist und die Tür hinter ihr geschlossen wurde, einen Stromschlag an die Füße. Nach 24 Stunden wird die Ratte wieder in die helle Kammer gesetzt. Es wird festgestellt, ob sie gelernt hat, die dunkle Kammer zu vermeiden. Das weitere Schicksal der Ratten wird nicht beschrieben.

Bereich: Pharmakologie

Originaltitel: Enhanced conditioned inhibitory avoidance by a combined extract of Zingiber officiale and Ginkgo biloba

Autoren: B. Topic (1)*, R.U. Hasenöhrl (1), R. Häcker (2), J.P. Huston (1)

Institute: (1) Institut für Physiologische Psychologie, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, 40255 Düsseldorf, (2) M et Pharma AG, Stans, Schweiz

Zeitschrift: Phytotherapy Research 2002: 16, 312-315

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3079



Dokument 2059Titel: Naloxon verbessert die Durchblutung der inneren Organe durch Wirkungen auf das zentralnervöse System
Hintergrund: Wirkung einer Substanz auf Herz und Kreislauf.
Tiere: 20 Hunde (Mischlingshunde)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Die Hunde werden "chronisch instrumentiert", d.h. ihnen werden diverse Messinstrumente einoperiert: Unter Narkose wird im fünften Zwischenrippenspalt der Brustkorb geöffnet. Mehrere Katheter (Plastikschlauch) werden in die Aorta und die linke Herzkammer gelegt. Die Enden der Schläuche werden unter der Haut am Brustkorb bis zwischen die Schulterblätter gelegt, wo sie nach außen treten. Der Brustkorb wird geschlossen. In der 12-tägigen Erholungsphase werden die Hunde trainiert ruhig auf der Seite zu liegen. Bei den eigentlichen Experimenten wird mit Hilfe der in der Aorta liegenden Katheter der Blutfluss an einem auf der Seite liegenden, wachen Hund gemessen, indem winzige farbige Kügelchen in den Blutstrom infundiert werden. Dann wird eine pharmakologische Substanz gespritzt und der Blutfluss erneut gemessen. Anschließend werden die Tiere auf nicht näher beschrieben weise getötet.

Bereich: Herz-Kreislauf-Forschung

Originaltitel: Naloxone improves splanchnic perfusion in conscious dogs through effects on the central nervous system

Autoren: Thomas Peter Weber (1), Andreas Meissner (1), Jörg Stypmann (2), Maike Grosse Hartlage (1), Hugo Van Aken (1)*, Norbert Rolf (1)

Institute: (1) Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin, Westfälische Wilhelm-Universität, 48149 Münster, (2) Abteilung für Kardiologie und Angiologie, Innere Medzin C, Westfälische Wilhelm-Universität Münster

Zeitschrift: Anesthesiology 2002: 96, 438-441

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3078



Dokument 2060Titel: Fischer 344- und Wistar-Ratten unterscheiden sich im Angst- und Gewöhnungsverhalten, nicht aber in der Leistung im Wasserirrgarten-Test
Hintergrund: Zusammenhang zwischen Gewöhnungs- und Angstverhalten.
Tiere: 190 Ratten
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Mit Ratten von zwei unterschiedlichen Stämmen werden diverse Tests zum Gewöhnungs- und Angstverhalten durchgeführt. Die Tiere des einen Stammes sind dabei als eher ängstlich, die des anderen als weniger ängstlich bekannt. Im "Konflikt-Test" wird eine Ratte, die zuvor 16 Stunden nicht gefüttert wurde, in eine 100 x 100 x 40 cm große, hell erleuchtete Holzbox gesetzt, in deren Mitte etwas Futter liegt. Mit Hilfe von Lichtschranken wird der Weg der Ratte bis zur Futteraufnahme verfolgt.

Im "Schwarze-und-weiße-Box-Test" wird registriert, wie lange sich eine Ratte in einer eher angsteinflößenden weißen Box oder einer Schutz bietenden schwarzen Box aufhält. Der "erhöhte Plus-Irrgarten-Test" funktioniert ähnlich. In einem plus-förmigen Aufbau hat die Ratte zwei geschlossene, Schutz bietende und zwei offene, angsteinflößende Arme zur Auswahl. Ihr Verhalten wird protokolliert.

Im "Morris-Wasser-Irrgarten-Test" wird die Gewöhnung getestet. In einem runden Wasserbassin befindet sich eine kleine, durchsichtige Plattform 1,5 cm unter der Wasseroberfläche. Die Ratten werden jeden Tag in das Bassin gesetzt und lernen, die Plattform schnell zu finden. Am 10. Tag wird die Plattform entfernt und es wird gemessen, wie lange die Ratte an der Stelle schwimmt, an der vorher die Plattform war.

Im "offenen Feld-Test" wird eine Ratte für 5 Minuten auf eine schwarze Holzplatte gesetzt, ihr Verhalten wird beobachtet. Zeigt sich die Ratte am nächsten Tag weniger interessiert die neue Umgebung zu erkunden, wird das als Gewöhnungseffekt verbucht.

Schließlich werden die motorischen Fähigkeiten der Tiere auf dem "Rota-Rod" getestet. Eine Ratte wird auf eine sich drehende Walze gesetzt, die Zeit bis zum Runterfallen wird gemessen. Eine Tötung der Ratten wird nicht erwähnt.

Bereich: Psychologie

Originaltitel: Fischer 344 and Wistar Rats differ in anxiety and habituation but not in water maze performance

Autoren: Bettina Bert (1)*, Heidrun Fink (1), Joseph P. Huston (2), Mechthild Voits (3)

Institute: (1) Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Veterinärmedizinische Fakultät, Freie Universität Berlin, 14195 Berlin, (2) Institut für Physiologische Psychologie, Zentrum für Biologische und Medizinische Forschung, Universität Düsseldorf, (3) Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Medizinische Fakultät (Charité:), Humboldt-Universität Berlin

Zeitschrift: Neurobiology of Learning and Memory 2002: 78, 11-22

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3077



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