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Datenbank Tierversuche

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Dokument 3991Titel: ?-Amyloid-Vorläuferprotein und ?-Amyloid-Peptidimmunreaktivität im Rattenhirn nach Verschluß der mittleren Zerebralarterie
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen des Verschlusses von Hirnarterien
Tiere: 23 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Zur zeitweiligen Unterbindung des Blutflusses in einer Gehirnarterie werden Ratten anästhesiert und auf dem Rücken liegend fixiert. In eine Arterie am Schwanz wird ein Katheter (Kunststoffschlauch) gelegt, um Blutdruck und Blutgase messen und Blutproben entnehmen zu können. Unter mikroskopischer Sicht werden die Halsschlagadern freigelegt und mit einem Silikonfaden umschlungen. Anschließend werden die Ratten auf den Bauch gelegt und die Oberfläche des Schädelknochens freigelegt. Mit einem Bohrer wird über der mittleren Hirnarterie ein Loch in den Schädelknochen gebohrt. Das Knochenstück wird vorsichtig mit einer Zange entfernt und die darunterliegende harte Hirnhaut mit einer Nadel eröffnet. Die mittlere Hirnarterie wird mit einem Haken soweit angehoben, daß der Blutfluß in dem Gefäß gestoppt wird. Anschließend wird der Blutfluß in den Halsschlagadern durch Zuziehen der zuvor angelegten Schlingen unterbrochen. Nach 3 Stunden werden alle Gefäße wieder geöffnet. Die Wunden werden vernäht und der Katheter aus der Schwanzarterie entfernt. Die Tiere werden in ihre Käfige zurückgebracht. Die Ratten weisen nach Unterbinden der Gefäße deutliche neurologische Schäden, wie Lähmungen von Gliedmaßen, auf. 3 Ratten sterben vor Beendigung des Versuches. 3 Kontrolltiere werden ebenfalls operiert, jedoch wird der Blutfluß in den Arterien nicht unterbunden. Diese Ratten haben später keine neurologischen Ausfälle. Nach 7 Tagen werden die Tiere erneut anästhesiert und eine konservierende Lösung infundiert. Die Gehirne werden entnommen und untersucht.

Bereich: Schlaganfallforschung, Neurologie

Originaltitel: ?-amyloid precurser protein and ?-amyloid peptide immunreactivity in the rat brain after middle cerebral artery occlusion

Autoren: A.Popa-Wagner (1)*, E.Schröder (1), L.C.Walker (2), C.Kessel (1)

Institute: (1)* Klinik für Neurologie, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, 17487 Greifswald, und (2) Parke-Davis, Division of Warner-Lambert, Ann Arbor, Michigan, USA

Zeitschrift: Stroke 1998: 29, 2196-2202

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1086



Dokument 3992Titel: Mangelnde sensomotorische Schrankenfunktion nach Krampfanfällen durch Stimulation des Mandelkerns bei Ratten
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen von Krampfanfällen
Tiere: 44 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Ratten werden durch eine Injektion in die Bauchhöhle anästhesiert, der Kopf wird in einen stereotaktischen Halter eingespannt. Der Schädelknochen wird freigelegt und Meßelektroden aus Stahl im Gehirn plaziert. Die Elektroden werden mit Hilfe von Schrauben und Zement in ihrer Position fixiert. Für den Zeitraum von einer Woche nach der Operation erhalten die Ratten ein Antibiotikum zum Schutz vor Infektionen. Zwei Wochen nach der Operation wird bei einem Teil der Tiere das Gehirn durch die Elektroden mit Strom gereizt. Die elektrische Spannung wird solange erhöht, bis im EEG (Messung der Hirnströme) Zeichen eines Krampfanfalls sichtbar werden. Die Krampfanfälle werden in 5 Schweregrade (von 1 = Bewegungslosigkeit, Schließen der Augen und leichtes Gesichtszucken, bis 5 = Verlust des Gleichgewichts und Krampfanfall des gesamten Körpers) eingeteilt. Die Dauer des Krampfanfalls wird dokumentiert. An den folgenden Tagen werden die Ratten mit Strom gereizt, bis bei ihnen 10 schwere Anfälle von Grad 5 nachweisbar sind. Die Tiere, bei denen nur Elektroden implantiert, jedoch keine Krampfanfälle ausgelöst wurden, dienen als Kontrolle.

Weiteren Ratten wird eine Substanz, die nach 30 Minuten zu epileptischen Anfällen führt, unter die Haut gespritzt. Ein Teil der Ratten erleidet dabei einen generalisierten Krampfanfall. Eine Ratte muß vorzeitig getötet werden.

Alle Ratten werden 1 bis 2 Wochen nach der Behandlung einem weiteren Versuch unterzogen. Dazu werden sie in einen Maschendrahtkäfig mit Stahlboden gesetzt, der sich in einer schalldichten Kammer befindet. 30 cm über dem Käfig ist ein Lautsprecher angebracht. In den Testkammern werden den Ratten über den Lautsprecher verschiedene akustische Signale dargeboten: 1. ein plötzlicher lauter Ton (100 dB), 2. ein langsam ansteigender und abfallender Ton (70 dB), gefolgt von einem plötzlich einsetzenden lauten Ton, 3. nur der leisere Ton und 4. kein Reiz. Jede Ratte wird 5 mal in Abständen von 30 Sekunden der Tonabfolge unterzogen und die spontane motorische Aktivität der Tiere in den Intervallpausen gemessen. Zum Abschluß werden die Ratten durch eine giftige Substanz getötet, die Gehirne entnommen und untersucht.

Bereich: Neurologie

Originaltitel: Deficient sensorimotor gating following seizures in amygdala-kindled rats

Autoren: Michael Koch (1)*, Ulrich Ebert (2)

Institute: (1)* Tierphysiologie, Universität Tübingen, 72076 Tübingen, und (2) Institut für Pharmakologie, Toxikologie und Pharmazie der Tierärztlichen Hochschule Hannover

Zeitschrift: Biological Psychiatry 1998: 44, 290-297

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1085



Dokument 3993Titel: Projektionen vom motorischen Plan des Colliculus Superior zu den Omnipause-Neuronen bei Affen
Hintergrund: Untersuchung von für die Augensteuerung zuständigen Nervenbahnen beim Affen
Tiere: 6 Affen (Makaken)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Unter Anästhesie wird Affen ein kleines Loch in die Schädeldecke gebohrt. Durch dieses Loch wird eine radioaktive Markierungssubstanz in einen Gehirnbereich gespritzt, der für die Augenbewegungen zuständig ist. Die Lage des Gehirnbereich wird gefunden, indem eine elektrische Reizelektrode in das Gehirn der Affen eingeführt wird und das dadurch hervorgerufene Augenzittern (Sakkaden und Nystagmus) beobachtet wird. 2-3 Wochen nach Injektion werden die Affen durch ein Gift getötet. Das Gehirn wird entnommen und untersucht.

Bereich: Neuroanatomie

Originaltitel: Projections from the superior colliculus motor map to omnipause neurons in monkey

Autoren: Jean A. Büttner-Ennever (1)*, Anja K.E.Horn (1), V.Henn (2), B.Cohen (3)

Institute: (1)* Anatomisches Institut, Ludwig-Maximilian Universität, 80336 München, (2) Abteilung für Neurologie, Universitätsspital Zürich, und (3) Abteilung für Neurologie, Mount Sinai Medical School, City University of New York, USA

Zeitschrift: The Journal of Comparative Neurology 1999: 413, 55-67

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1084



Dokument 3994Titel: Experimentelle Arthritis verändert die schmerzstillende Potenz von intrathekal oder intraartikulär verabreichtem Morphin bei Ratten nicht
Hintergrund: Untersuchung der schmerzstillenden Wirkung von Morphin bei Gelenksentzündung
Tiere: 35 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Ratten werden in 2 Gruppen aufgeteilt: Der einen Gruppe wird unter Betäubung ein dünner Schlauch in den Rückenmarksraum gelegt, der anderen nicht. Fünf Tage später wird allen Ratten unter Betäubung eine entzündungsfördernde Substanz in das rechte Kniegelenk gespritzt, um eine künstliche Arthritis zu produzieren. Die Tiere wachen 5 bis 10 Minuten nach der Anästhesie wieder auf. Das Ausmaß der Entzündung wird durch Messung des Umfangs der Schwellung des Knies beurteilt. Der erstgenannten Gruppe wird nun ein Schmerzmittel (Morphin) in den Rückenmarksbereich injiziert, der anderen Gruppe wird Morphin direkt ins Gelenk gespritzt. Die schmerzstillende Wirkung des Morphins wird beurteilt, indem der rechte Fuss der Ratte entweder einem thermischen oder einem mechanischen Schmerzreiz ausgesetzt wird. Beim thermischen Reiz wird die Glasplatte, auf der das Tier sitzt, mit einer sich darunter befindlichen Halogenlampe aufgeheizt. Beim mechanischen Reiz wird die Pfote des Tieres durch eine Art Stahlbürste (sog. Frey Haare) durch das Gitter, auf dem das Tier sitzt, gereizt. Es wird beurteilt, ob und wann die Tiere die Pfote zurückziehen bzw. beginnen, die Pfote zu lecken. Am Ende der Versuche werden die Ratten mit Gift getötet.

Bereich: Schmerzforschung, Anästhesiologie, Intensivmedizin

Originaltitel: Experimental arthritis in the rat does not alter the analgesic potency of intrathecal or intraarticular morphine

Autoren: Hartmut Buerkle (1)*, Esther Pogatzki (1), Matthias Pauser (1), Carsten Bantel (1), Gerd Brodner (1), Thomas Möllhoff (1), Hugo van Aken (1)

Institute: (1)* Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, 48129 Münster

Zeitschrift: Anesthesia Analgesia 1999: 89, 403-408

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1083



Dokument 3995Titel: Angiotensinhemmung und Ausschüttung von atrialem natriuretischem Peptid nach akuter Volumenvergrösserung bei Ratten mit aorto-cavalem Shunt
Hintergrund: Untersuchung der Kreislaufregulation bei Herzversagen
Tiere: 54 Ratten (ca.)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Nach der Aufteilung in eine Versuchs- und eine Kontrollgruppe weden alle Ratten mit einem Narkosegas betäubt. Anschliessend wird ihre Bauchhöhle eröffnet und bei der Versuchsgruppe eine künstliche Verbindung zwischen Hauptschlagader und Hauptvene hergestellt. Einem Teil der Ratten wird 30 Tage nach der Operation unter Betäubung 5 ml Flüssigkeit eingeflößt, nachdem ein Schlauch in die Blase, eine Meßsonde zur Blutdruckmessung in die Halsschlagader und ein Schlauch in die Halsvene gelegt worden war. Daraufhin werden Kreislaufparameter (Puls, Blutdruck) unter verschiedenen Medikamenten gemessen. In einer weiteren Versuchsreihe wird einem Teil der Ratten 30 Tage nach der Operation das Herz entfernt und untersucht.

Bereich: Herz-Kreislauf-Forschung

Originaltitel: Angiotensin inhibition and atrial natriuretic peptide release after acute volume expansion in rats with aortocaval shunt

Autoren: Roland Willenbrock (1)*, Michaela Scheuermann (1), Gaetan Thibault (2), Markus Haass (3), Klaus Höhnel (1), Juergen Bohlender (1), Friedrich C.Luft (1), Rainer Diez (1)

Institute: (1)* Franz-Volhard-Klinik am Max-Delbrück-Zentrum für Molekulare Medizin, Universitätskrankenhaus Charite, Humboldtuniversität, 13125 Berlin, (2) Klinisches Forschungsinstitut von Montreal, Kanada, und (3) Abteilung für Kardiologie, Universität Heidelberg

Zeitschrift: Cardiovascular Research 1999: 42, 733-742

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1082



Dokument 3996Titel: Vermektomie erhöht die Expression von Parvalbumin und verbessert die motorische Leistung bei Weaver Mutanten-Mäusen: Ein Tiermodell für cerebelläre Ataxie
Hintergrund: Untersuchung der Beeinflussung einer Erkrankung des Kleinhirns durch teilweise Zerstörung des Kleinhirns
Tiere: 21 Mäuse
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: 13 der 21 Mäuse haben einen genetischen Defekt, der zu einer Schädigung des Kleinhirns und damit zu Bewegungsstörungen führt. 7 Tiere sind gesund. Ein Teil der Tiere aus der kranken und aus der gesunden Gruppe wird operiert. Dazu werden die Tiere durch ein Narkosegas betäubt, anschliessend wird das Schädeldach über dem Kleinhirn eröffnet und das Kleinhirn teilweise abgesaugt bzw. elektrisch verödet. Die Wunde wird durch einen Wundkleber wieder verschlossen. Daraufhin werden die Auswirkungen der Operation durch Verhaltensbeobachtung im Vergleich der operierten mit den nicht operierten Mäusen über Wochen beurteilt. Abschliessend werden die Mäuse durch ein Gift getötet.

Bereich: Neurophysiologie, Neurologie

Originaltitel: Vermectomy enhances parvalbumin expression and improves motor performance in Weaver mutant mice: An animal model for cerebellar ataxia

Autoren: U.Grüsser-Cornehls (1)*, C.Grüsser (1), J.Bäuerle (1)

Institute: (1)* Abteilung für Physiologie, Fachbereich Humanmedizin, Freie Universität Berlin, 14195 Berlin

Zeitschrift: Neuroscience 1999: 91, 315-326

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1081



Dokument 3997Titel: Differenzierte Verminderung der auditorischen und der kontextuellen Angstkonditionierung durch Protein-Synthese-Hemmung bei C57BL/6N Mäusen
Hintergrund: Untersuchung des Einflusses bestimmter Medikamente auf Lernvorgänge bei Mäusen
Tiere: 508 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Ratten werden zum Erlernen von Angst in eine Angst-Konditionierungs-Kammer gebracht, wo sie unter verschiedenen Bedingungen (helle Beleuchtung, lautes Hintergrundgeräusch von 68 dB mit zusätzlichen lauten Tönen) einem Angstreiz in Form eines Stromschlags (0,7 mA, 2 Sekunden) über das Fussbodengitter ausgesetzt werden. Dabei erlernen die Ratten eine Verknüpfung von Angst mit den in der Kammer herrschenden Bedingungen, denen sie dann später ohne den angstauslösenden Reiz (Stromschlag) ausgesetzt werden. Das Erlernen dieser Angstreaktion mit und ohne Medikamente, die in die Bauchhöhle gepritzt werden, wird anhand von Eigenschaften wie z.B. Totstellreflex, Puls und Atemfrequenz gemessen. Dazu wird den Tieren unter Betäubung die Bauchhöhle eröffnet und ein Gerät zur Messung der Herzströme eingepflanzt, wobei die Meßelektroden unter der Haut verlegt werden.

Bereich: Neuroendokrinologie

Originaltitel: Differential impairment of auditory and contextual fear conditioning by protein synthesis inhibition in C57BL/6N mice

Autoren: Oliver Stiedl (1)*, Markki Palve (1), Jelena Radulovic (1), Karin Birkenfeld (1), Joachim Spiess (1)

Institute: (1)* Abteilung für Molekulare Neuroendokrinologie, Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin, 37075 Göttingen

Zeitschrift: Behavioral Neuroscience 1999: 113, 496-506

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1080



Dokument 3998Titel: Exposition von Sprague-Dawley-Ratten bezüglich einem 50-Herz, 100myTesla Magnetfeld über 27 Wochen begünstigt die Entstehung von Tumoren der Brust im 7,12-Dimethylbenz(a)-Anthracen Modell für Brustkrebs
Hintergrund: Untersuchung der krebserzeugenden Wirkung von Magnetfeldern
Tiere: 198 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: 198 Ratten werden in eine Versuchs- und eine Kontrollgruppe aufgeteilt. Die Versuchsgruppe wird 27 Wochen lang permanent einem Magnetfeld ausgesetzt, während die Kontrollgruppe unter gleichen Bedingungen, aber ohne einem Magnetfeld ausgesetzt zu sein, gehalten wird. Allen Ratten wird 1 Woche nach Versuchsbeginn einmalig eine krebserzeugende Substanz über einen Schlauch in den Magen verabreicht. Ab der 7. Woche nach Versuchsbeginn werden die Ratten ein Mal pro Woche auf Brusttumoren hin abgetastet. 27 Wochen nach Versuchsbeginn werden alle Ratten getötet und ihr Brustgewebe mikroskopisch untersucht. Zu diesem Zeitpunkt haben 64 der Versuchs- und 50 der Kontrollgruppentiere einen sichtbaren Tumor entwickelt. 3 Ratten werden vorzeitig wegen grosser, blutender Tumoren getötet, eine Ratte stirbt im Verlauf des Versuches.

Bereich: Umwelttoxikologie, Krebsforschung

Originaltitel: Exposure of Sprague-Dawley rats to a 50-Hertz, 100-my Tesla magnetic field for 27 weeks facilitates mammary tumorigenesis in the 7,12-Dimethylbenz(a)-anthracene model of breast cancer

Autoren: Susanne Thun-Battersby (1), Meike Mevissen (1), Wolfgang Löscher (1)*

Institute: (1)*Abteilung für Pharmakologie, Toxikologie und Pharmazie der Tiermedizinischen Hochschule Hannover, 30559 Hannover

Zeitschrift: Cancer Research 1999: 59, 3627-3633

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1079



Dokument 3999Titel: Fetoskopische transösophageale Elektrokardiografie und Stimulation bei Schafföten
Hintergrund: Diagnose- und Therapiemöglichkeiten von Herzrhythmusstörungen im Mutterleib
Tiere: 10 Schafe (Mutterschafe mit ihren Föten)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: 10 trächtige Schafe werden in Rückenlage positioniert. Ein Beatmungsschlauch wird in ihre Luftröhre eingebracht, über den sie und ihre Föten mit Narkosegas betäubt und künstlich beatmet werden. Anschliessend werden 3-4 Trokare (Hülsen mit 5 mm Durchmesser, über die endoskopische Instrumente in Körperhöhlen eingeführt werden können) durch die Bauchdecke und die Gebärmutter in die Fruchtwasserhöhle gelegt. Über diese wird das Fruchtwasser abgesaugt und die Fruchtwasserhöhle aufgeblasen.

Der Kopf des Föten wird endoskopisch mittels einer Naht an der Vorderwand der Gebärrmutter aufgehängt. Bei 7 Föten wird ein Schlauch in den Rachenraum geschoben, über den dann verschiedene Sonden zur Ableitung von Herzerregung (EKG) und zur elektrischen Stimulation des Herzens in die Speiseröhre und damit an die Hinterwand des Herzens eingebracht werden. Bei 7 Föten findet eine weitere Messung der Herzerregung statt, indem Elektroden an die Schultern des Fötus angenäht bzw. angedrückt werden. Als Komplikation wird bei einem Schaf der Magen mit einem Trokar verletzt. Nach diesem Experiment werden 5 Mutterschafe und ihre Föten durch ein Gift getötet. Bei den verbleibenden Mutterschafen wird die Fruchtwasserhöhle mit Kochsalzlösung gefüllt, die durch die Trokare entstandenen Löcher verschlossen und die Geburt abgewartet, um Schädigungen der Lämmer durch dieses Verfahren zu beobachten. Mutterschafe und ihre Lämmer werden nach dem Tod untersucht.

Bereich: Kinderheilkunde, Geburtshilfe

Originaltitel: Fetoscopic transoesophageal electrocardiography and stimulation in fetal sheep

Autoren: Thomas Kohl (1), (2)*, Paulus F.Kirchhof (3), Wiebke Gogarten (4), Julia Reckers (1), Boulos Asfour (2), Ralf Witteler (5), Wilhelm Haverkamp (3), Lars Eckardt (3), Abraham E.Marcus (4), Hugo VanAken (4), Günter Breithardt (3), Johannes Vogt (1), Hans H.Scheld (2)

Institute: (1)* Abteilung für Kinderkardiologie, (2) Abteilung für Herz-Thorax-Chirurgie, (3) Abteilung für Kardiologie und Angiologie, (4) Abteilung für Anästhesie, und (5) Abteilung für Geburtshilfe, Universität Münster, 48149 Münster

Zeitschrift: Circulation 1999: 100, 772-776

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1078



Dokument 4000Titel: Behandlung experimenteller Osteomyelitis durch Staphylococcus aureus mit hyperbarem Sauerstoff und Cefazolin bei Ratten
Hintergrund: Untersuchung verschiedener Behandlungsmethoden bei Knochenmarksentzündung
Tiere: 104 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Bei Ratten wird eine chronische Knochenmarksentzündung herbeigeführt. Dazu wird die Haut des Unterschenkels über eine Länge von 1,6 cm aufgeschnitten, anschliessend der Schienbeinknochen angebohrt (Durchmesser des Bohrers 1 mm) und durch diese Öffnung eine Aufschlämmung von Staphylokokken (Bakterien) in den Knochen eingespritzt. Daraufhin werden die Tiere in 4 Gruppen aufgeteilt: Gruppe I wird gar nicht behandelt, Gruppe II in einer Überdruckkammer mit 100 % Sauerstoff gehalten, bei Gruppe III wird ein Schlauch in eine Halsvene gelegt, über den ein Antibiotikum aus einem unter der Haut eingepflanzten Minivorratsbehälter in die Vene gelangt und Gruppe IV wird unter Sauerstoffüberdruck bei Behandlung mit Antibiotikum gehalten. Zur Beurteilung der Behandlung werden alle Ratten 5 bzw. 7 Wochen nach Versuchsbeginn unter Betäubung getötet und Ausmaß von Knochenverlust, Abszeßbildung, Entzündungen und Hautschäden untersucht. Einige Tiere sterben bereits im Verlauf der Experimente.

Bereich: Chirurgie, Infektionsforschung

Originaltitel: Therapy with hyperbaric oxygen and cefazolin for experimental osteomyelitis due to Staphylococcus aureus in rats

Autoren: V.Mendel (1), B.Reichert (1), H.-J.Simanowski (1), H.-Ch.Scholz (1)

Institute: (1)* Abteilung für Allgemeinchirurgie, Diakonissenhospital, 24939 Flensburg

Zeitschrift: Undersea Hyperbaric Medicine 1999: 26, 169-174

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1077



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