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Datenbank Tierversuche

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Dokument 1201Titel: Der neue selektive PDE9-Hemmer BAY 73-6691 verbessert das Lernverhalten und das Gedächtnis von Nagern
Hintergrund: Verhaltenstests bei Ratten und Mäusen nach Gabe eines neuen Wirkstoffs, der das Gedächtnis bei der Behandlung von Alzheimer verbessern soll. In einer offensichtlich nachträglich hinzugefügten Fußnote des Artikels heißt es, dass die weitere Entwicklung des Wirkstoffs aufgegeben wurde.
Tiere: 492 Tiere verschiedener Arten (mehr als 312 Ratten und 180 Mäuse)
Jahr: 2008

Versuchsbeschreibung: Die Versuche finden am Leibniz Institut für Neurobiologie in Magdeburg, der Universität Maastricht und bei Bayer in Wuppertal statt. Es werden Wistar und Fischer 344 x Brown Norway Ratten verwendet sowie C57BL Mäuse. Die Tiere stammen je nach Versuch von folgenden Versuchstierzüchtern: Harlan Winkelmann, Borchen, Charles River, Sulzfeld, Harlan Sprague Dawley, Indianapolis, USA, Harlan Sprague Dawley, Niederlande, Charles River, Niederlande und IFFA Credo, l’Arbresle, Frankreich.

Eine ungenannte Anzahl Wistar und Fischer 344 x Brown Norway Ratten werden durch Köpfen (Dekapitation) getötet, um an ihren in Scheiben geschnittenen Gehirnen Experimente durchzuführen. Dabei werden Nervenzellen elektrisch gereizt und die Reaktion anderer Nervenzellen vor und nach Zugabe des Testwirkstoffs gemessen.

Mit 312 Wistar-Ratten und 180 Mäusen werden verschiedene Lern- und Gedächtnistests durchgeführt:

1. Eine erwachsene Ratte wird einzeln in einen Käfig gesetzt. Dazu wird 2 Minuten lang eine junge Ratte gesetzt. Das Verhalten der alten gegenüber der jungen Ratte wird beobachtet. Im Abstand von 24 Stunden wird die gleiche junge Ratte wieder zu der erwachsenen gesetzt. In manchen Gruppen wird eine neue junge Ratte verwendet. Es wird registriert, ob die erwachsene Ratte das Jungtier wiedererkennt. Die Tiere werden zuvor in mehrere Gruppen eingeteilt. Einige Gruppen erhalten den Testwirkstoff vor der ersten, andere nach der zweiten Konfrontation mit der Jungratte per Schlundsonde eingegeben. Es werden unterschiedliche Konzentrationen des Wirkstoffs verwendet. Kontrollgruppen erhalten eine wirkungslose Substanz. Das Experiment wird auch mit 80 Mäusen durchgeführt, wobei die Wirksubstanz 30 Minuten vor der ersten Konfrontation verabreicht wird. >p> 2. Eine Ratte wird in eine Testarena von 83 cm Durchmesser gesetzt, in dem sich eines von 4 Objekten befindet: ein Plastikkegel, eine sandgefüllte Glasflasche, ein Metallwürfel mit zwei Löchern oder ein Aluminiumklotz. Es wird 3 Minuten lang beobachtet, wie die Ratte auf die Objekte reagiert. Im Abstand von 24 Stunden wird der Versuch wiederholt. Der Testwirkstoff wird jeweils 30 Minuten vor dem Test per Schlundsonde verabreicht.

3. Eine Kiste ist in eine hell erleuchteten und eine abgedunkelten Kammer eingeteilt. In der Wand zwischen den beiden Kammern befindet sich eine verschließbare Tür. Der Boden ist mit einem Metallgitter ausgestattet. Eine Ratte wird in das helle Abteil gesetzt. Ratten bevorzugen Dunkelheit. Wenn das Tier in die dunkle Kammer läuft, geht die Tür hinter ihm zu und über das Bodengitter erfolgt ein Stromstoß. Am nächsten Tag wird überprüft, ob das Tier sich den Stromstoß gemerkt hat und das dunkle Abteil vermeidet. Zuvor wird wieder die Testsubstanz verabreicht.

4. Eine Maus wird in einen Arm eines T-förmigen Irrgartens aus Plexiglas gesetzt. Wenn die Maus in einen der Arme läuft, wird jeweils der andere durch eine Tür verschlossen. Läuft die Maus in den Startarm, wird die Tür wieder geöffnet, und es wird beobachtet, ob sie neugierig in den ihr noch unbekannten Arm läuft. Nach Gabe des Testwirkstoffs wird der Test wiederholt.

Das weitere Schicksal der Tiere wird nicht erwähnt.

Bereich: Psychopharmakologie

Originaltitel: The novel selective PDE9 inhibitor BAY 73-6691 improves learning and memory in rodents

Autoren: F. Josef van der Staay (1)*, Kris Rutten (3), Lars Bärfacker (2), jean DeVry (1), Christina Erb (1), Heike Heckroth (2), Dagmar Karthaus (2), Adrian Tersteegen (2), Marja van Kampen (1), Arjan Blokland (4), Jos Prickaerts (3), Klaus G. Reymann (5), Ulrich H. Schröder (5), Martin Hendrix (2)

Institute: (1) Bayer HealthCare AG, Global Drug Discovery, Abteilung für ZNS-Forschung, 42096 Wuppertal-Elberfeld, (2) Bayer HealthCare AG, Global Drug Discovery, Abteilung für Chemische Forschung, 42096 Wuppertal-Elberfeld, (3) Maastricht University, Department of Psychiatry and Neuropsychology, Maastricht, Niederlande, (4) Maastricht University, Department of Psychology, Maastricht, Niederlande, (5) Leibniz Institut für Neurobiologie, Brenneckestr. 6, 39118 Magdeburg

Zeitschrift: Neuropharmacology 2008: 55, 908-918

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3947



Dokument 1202Titel: Einfluss einer verminderten Nahrungszufuhr auf die Sterberate und altersabhängige Phänotypen bei dem kurzlebigen Fisch Nothobranchius furzeri (Prachtgrundkärpfling
Hintergrund: Es ist bekannt, dass verminderte Nahrungszufuhr bei verschiedenen Tierarten (z.B. Ratten und Mäusen) lebensverlängernd wirkt. Prachtgrundkärpflinge leben natürlicherweise nur wenige Wochen bis Monate. In dieser Arbeit wird diese Fischart als "Modell" für die Altersforschung vorgeschlagen.
Tiere: Fische (Anzahl unbekannt)(Prachtgrundkärpflinge)
Jahr: 2009

Versuchsbeschreibung: Es werden Tiere drei verschiedener Zuchtlinien einer Prachtgrundkärpflingart, eine aus Süd- und Ostafrika stammenden Fischart, verwendet. Diese Fischart hat natürlicherweise eine Lebensspanne von nur wenigen Wochen bis mehreren Monaten. Eine Linie wird seit 1969 in Labors ingezüchtet, zwei weitere Wildtyp-Linien stammen von Fischen ab, die 2004 in Simbabwe gefangen wurden. Die Fische der Inzuchtlinie leben im Durchschnitt 9 Wochen, die der beiden Wildtyp-Linien 20-24 Wochen.

Die Fische erhalten ihr ganzes Leben lang nur jeden zweiten Tag Futter. Kontrolltiere werden jeden Tag gefüttert. Einmal pro Woche wird kontrolliert, wie viele Fische gestorben sind. Einige Fische werden in verschiedenen Altersstadien getötet, um ihre Organe zu untersuchen. Mit einzelnen Fischen werden Aktivitäts- und Verhaltenstests gemacht. Um die Schwimmaktivität der Fische zu beurteilen, wird jeweils ein Tier in ein Becken gesetzt, wo es 5 Minuten lang mit einer Videokamera gefilmt wird. Beim Lern-Test wird ein Fisch in ein Becken gesetzt, das durch eine Wand in zwei Hälften geteilt ist. In der Mitte der Wand befindet sich ein 3x3 cm großes Loch. Für 30 Sekunden erscheint ein rotes Licht. 15 Sekunden später wird das Wasser, in der Hälfte, in der sich der Fisch befindet, 15 Sekunden lang umgerührt. Der Fisch reagiert mit Flucht in das andere Abteil. Dort wird das Experiment wiederholt, insgesamt 50-Mal. Der Fisch soll lernen, bei Erscheinen des roten Lichts, gleich durch das Loch in das andere Abteil zu schwimmen, bevor sein Wasser umgerührt wird.

Bereich: Altersforschung

Originaltitel: Effects of dietary restriction on mortality and age-related phenotypes in the short-lived fish Nothobranchius furzeri

Autoren: Eva Terzibasi (1), Christal Lefrancois (3,4), Paolo Domenici (4), Nils Hartmann (2), Michael Graf (2), Alessandro Cellerino (1)*

Institute: (1) Biologie des Alterns, Fritz Lipmann Institut für Altersforschung, Leibniz Institut, 07745 Jena, (2) Molekulare Genetik, Fritz Lipmann Institut für Altersforschung, Leibniz Institut, 07745 Jena, (3) Littoral Environment et Societes-centre national de la recherche scientifique, Unite Maxte de Recherche 6250, University of La Rochelle, Frankreich, (4) International Marine Center – Consiglio Nazionale delle Richerche, Oristano, Italien

Zeitschrift: Aging Cell 2009: 8, 88-99

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3945



Dokument 1203Titel: Entwicklung und Charakterisierung eines neuartigen Rattenmodells für den schnellen Einstrom von eosinophilen weißen Blutkörperchen in die Lunge
Hintergrund: Entwicklung eines "Tiermodells" für die Testung von Asthmamedikamenten.
Tiere: Tiere verschiedener Arten (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2008

Versuchsbeschreibung: Für die Studie werden Braune Norwegerratten und Balb/c Mäuse von Charles River, Sulzfeld, verwendet. In zahlreichen Experimenten werden verschiedene Impfschemata mit der Allergie auslösenden Substanz Ovalbumin an den Tieren getestet. Die Impfungen erfolgen immer durch Injektion in die Bauchhöhle. In einigen Experimenten erhalten die Tiere zusätzlich abgetötete Keuchhustenbakterien (Bordetella pertussis) injiziert. Zur Auslösung von Asthma werden die Tiere zu definierten Zeitpunkten nach der letzten Impfung mit dem Allergie auslösenden Eiweiß Ovalbumin in der Atemluft belastet. In einigen Experimenten erhalten die Tiere an definierten Tagen vor und nach Ovalbuminbelastung in der Atemluft Asthmamedikamente als Spray verabreicht. Zum Ende eines jeden Experiments werden die Tiere getötet und Lungen und Blut zur Untersuchung entnommen.

Bereich: Pharmakologie, Asthmaforschung

Originaltitel: Development and characterisation of a novel and rapid lung eosinophil influx model in the rat

Autoren: Melanie Werner-Klein, Rolf Göggel, Andreas Westhof, Klaus J. Erb*

Institute: Institut für Lungenforschung, Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co.KG, H91-0201, Birkendorferstr. 65, 88397 Biberach a.d. Riss

Zeitschrift: Pulmonary Pharmacology & Therapeutics 2008: 21, 648-656

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3944



Dokument 1204Titel: Experimentelles Hervorrufen von Lymphgewebe in der Bindehaut und deren Sichtbarmachung mit dreidimensionaler Bildgebung
Hintergrund: Obwohl es vergleichbare Studien an Meerschweinchen, Kaninchen, Hunden und Truthähnen bereits gibt, hat die Studie zum Ziel, nun ein "Mausmodell" zur Untersuchung von Mechanismen der Immunabwehr am Auge zu entwickeln.
Tiere: 50 Mäuse
Jahr: 2008

Versuchsbeschreibung: Für die Studie werden weibliche Mäuse der BALB/c Linie von Charles River, Sulzfeld, verwendet. Alle nachstehend beschriebenen Behandlungen erfolgen unter Narkose. An den Tagen 0, 2, 4, 6 und 8 des Experimentes wird 24 Mäusen eine Lösung mit der Bakterienart Clamydia trachomatis auf die Bindehaut geträufelt. An den Tagen 0, 2 und 4 des Experimentes werden 12 Mäuse mit einer Lösung bestehend aus dem Bakteriengift Choleratoxin und dem Eiweiß Ovalbumin geimpft. Alle verabreichten Substanzen können nachweislich Bindehautentzündung auslösen. An den Tagen 0, 2, 4, 6 und 8 des Experimentes wird je sechs Mäusen eine nicht krank machende Kontrolllösung auf die Bindehaut geträufelt. An den Tagen 5, 7, 9, 11, 13 und 15 des Experimentes werden je sieben Tiere getötet und die Augen zur Untersuchung mit einem bildgebenden Verfahren entnommen.

Die Studie wurde von der Universität Lübeck finanziell gefördert.

Bereich: Versuchstierkunde

Originaltitel: Experimental induction and three-dimensional two-photon imaging of conjunctiva-associated lymphoid tissue

Autoren: Philipp Steven* (1,2), Jan Rupp (3), Gereon Hüttmann (4), Norbert Koop (4), Carmen Lensing (3), Horst Laqua (1), Andreas Gebert (2)

Institute: (1) Augenklinik, Universität Lübeck, Ratzeburger Allee 160, 23538 Lübeck, (2) Institut für Anatomie, Universität Lübeck, (3) Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene, Universität Lübeck, (4) Institut für Biomedizinische Optik, Universität Lübeck

Zeitschrift: Investigative Ophtalmology & Visual Science 2008: 49, 1512-1517

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3943



Dokument 1205Titel: Untersuchung des Effektes von mit Fusariumtoxin kontaminierten Weizen, mit oder ohne Konservierung mit Natriummetabisulfit, auf die Leberfunktion von Ferkeln mittels des 13C-Methacetin-Atmungstests
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkung von mit Metabisulfit konserviertem und mit Pilzgift kontaminiertem Weizen auf die Leberfunktion von Mastschweinen.
Tiere: 80 Schweine (Ferkel)
Jahr: 2008

Versuchsbeschreibung: Je 20 Ferkel erhalten über 28 Tage eine Diät mit dem Pilzgift Fusariumtoxin kontaminiertem Weizen. Bei Gruppe A ist das Futter zusätzlich mit dem Konservierungsmittel Metabisulfit versetzt, bei Gruppe B ohne. Gruppe C erhält nicht kontaminierten Weizen mit Metabisulfit und Gruppe D nicht kontaminierten Weizen ohne Metabisulfit. Das Körpergewicht und die Nahrungsaufnahme werden wöchentlich dokumentiert. Die Ferkel werden zu viert in Ställen mit Lattenrostboden gehalten. Nach drei Wochen wird bei acht Tieren aus jeder Gruppe an einer oberflächlich gelegenen Nackenvene Blut abgenommen. Diese Ferkel werden zusätzlich einem Atemtest unterzogen. Dazu wird die Substanz 13C-Methacetin in die Muskulatur gespritzt. Atemgasproben werden zu den Zeitpunkten 0, 15, 30, 45, 60, 90, 120, 180 und 360 Minuten nach Injektion von 13C-Methacetin gesammelt. Das Atemgas wird mit einer Atemmaske aufgefangen, die den Tieren zu diesem Zweck über die Schnauze gezogen wird. Nach 28 Tagen werden die 32 Ferkel, die dem Atemtest unterzogen wurden, getötet. Leber, Nieren, Herz und Milz werden zur Untersuchung entnommen.

Bereich: Tierernährung

Originaltitel: Effects of a Fusarium toxin-contaminated triticale, either untreated or treated with sodium metabisulphite (Na2S2O5, SBS), on weaned piglets with a special focus on liver function as determined by 13C-methacetin breath test

Autoren: Sven Dänicke* (1), Andreas Beinecke (2), Tanja Goyarts (1), Hana Valenta (1), Marita Beyer (3), Hans-Ulrich Humpf (3)

Institute: (1) Institut für Tierernährung, Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesinstitut für Tiergesundheit, Braunschweig, (2) Institut für Pathologie, Veterinärmedizinische Fakultät, Hannover, (3) Institut für Lebensmittelchemie, Universität Münster, Münster

Zeitschrift: Archives of Animal Nutrition 2008: 62, 263-286

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3942



Dokument 1206Titel: Hyperforin und Aristoforin hemmen die Vermehrung von Lymphgangszellen im Zellkulturexperiment und unterdrücken die tumor-vermittelte Lymphgangsbildung in vivo
Hintergrund: Untersuchung der krebshemmenden Wirkung des pflanzlichen Wirkstoffes Hyperforin und dessen chemischen Abkömmlings Aristoforin im Zellkulturversuch und an lebenden Ratten.
Tiere: Tiere verschiedener Arten (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2009

Versuchsbeschreibung: Für Zellkulturexperimente werden Geweberinge aus den Lymphgängen von C57Bl/6 Mäusen gewonnen. Zusätzlich werden sogenannte In-vivo-Experimente an lebenden weiblichen Wistar-Ratten, einem für die tierexperimentelle Forschung gezüchteter Albinorattenstamm, durchgeführt. Dazu werden den Ratten Krebszellen unter die Haut gespritzt. Nach acht Tagen erfolgt eine zweiwöchige Therapie mit den krebshemmenden Substanzen Hyperforin und Aristoforin. Diese werden täglich in den wachsenden Tumor der Ratten injiziert. Danach werden die Ratten getötet und der Tumor entnommen.

Die Studie wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

Bereich: Krebsforschung

Originaltitel: Hyperforin and aristoforin inhibit lymphatic endothelial cell proliferation in vitro and supress tumor-induced lymphangiogenesis in vivo

Autoren: Melanie Rothley (1), Anja Schmid (1), Wilko Thiele (1,2), Vivien Schacht (3), Diana Plaumann (1), Michael Gartner (1,4), Aybike Yektaoglu (4), Francoise Bruyere (5), Agnes Noël (5), Athanassios Giannis* (4), Jonathan P. Sleeman* (1,2)

Institute: (1) Forschungszentrum Karlsruhe, Institut für Toxikologie und Genetik, Karlsruhe, (2), Universität Heidelberg, Universitätsklinikum Mannheim, Ludolf-Krehl-Str. 13-17, Mannheim, (3) Klinik für Dermatologie, Universität Freiburg, Hauptstrasse 7, Freiburg, (4) Institut für Organische Chemie, Universität Leipzig, Johannisallee 29, Leipzig, (5) Laboratory of Tumor and Development Biology, Groupe Interdisziplinaire de Gé:noproté:omique Appliqué:-Cancer (GIGA-Cancer), University of Liè:ge, Belgien

Zeitschrift: International Journal of Cancer 2009: 125, 34-42

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3941



Dokument 1207Titel: Wirkung dreier Wiederbelebungsstrategien nach unkontrolliertem Blutungsschock auf das Gehirn: eine randomisierte, kontrollierte, experimentelle Studie
Hintergrund: Untersuchung verschiedener Strategien zur Wiederbelebung nach künstlich hervorgerufenem unkontrollierten Blutverlust bei gesunden Hausschweinen.
Tiere: 24 Schweine (Deutsche Hausschweine (12-16 Wochen alt, 40-50 kg))
Jahr: 2009

Versuchsbeschreibung: Für die Studie werden 24 junge gesunde deutsche Hausschweine verwendet. Das Experiment wird in Narkose vorgenommen. Zwei Elektroden werden zur Aufzeichnung eines Elektrokardiogrammes (EKG) am Oberkörper der Schweine befestigt. Über die rechte Drosselvene wird ein Katheter bis in die Lungenarterie geschoben. Zur Messung von Herzparametern und zur Blutentnahme wird ein zweiter Katheter ausgehend von der Oberschenkelarterie bis ins Herz geschoben. Zur Verabreichung von Medikamenten wird ein dritter Katheter in die vordere Hohlvene eingebracht. Zwischen die Augen wird zusätzliches Narkosemittel injiziert. Mittels eines Bohrers wird nun ein Loch in den Schädel zwischen den Augen gebohrt und eine Sonde darin befestigt. Sonden für Infrarotspektrometrie werden beiderseits des Schädels unterhalb der Haut befestigt. Eine Dopplersonde zur Messung der Blutflussgeschwindigkeit wird mit einem Elastikband auf der Haut oberhalb der linken mittleren Hirnarterie in Position gebracht. Alle eingesetzten Katheter werden mit Druckmonitoren verbunden.

Die Bauchdecke wird aufgeschnitten. Um einen unkontrollierten Blutverlust (hämorrhagischer Schock) hervorzurufen, wird ein 12 cm langer und 3 cm tiefer Leberschnitt gemacht. Das aus der Wunde in die Bauchhöhle sickernde Blut wird kontinuierlich entfernt. Sobald der Druck in den Arterien unter 25 mmHg abfällt oder die Herzfrequenz weniger als 80 % des Maximalwertes beträgt, wird eine 30-minütige Medikamententherapie eingeleitet. Dazu werden die Schweine in drei Gruppen eingeteilt, die jede eine andere Behandlung erhält. Anschließend wird das Eintreffen in die "Notaufnahme" nachgestellt. Die Blutung wird durch manuellen Druckverschluss des Lebereinschnittes kontrolliert, während zur Stabilisierung des Blutdrucks eine kontrollierte Flüssigkeitszufuhr erfolgt. Dreißig Minuten nach Simulation der "Notaufnahme" wird das Experiment abgebrochen. In zwei Gruppen sterben jeweils die Hälfte der Tiere vorzeitig (4 von 8 Tieren), in einer Gruppe überleben zunächst alle Tiere. Alle Schweine, die das Experiment überlebt haben, werden schließlich durch eine Überdosis Schlafmittel getötet.

Bereich: Traumatologie, Unfallmedizin, Intensivmedizin

Originaltitel: Cerebral effects of three resuscitation protocols in uncontrolled haemorrhagic shock: A randomised controlled experimental study

Autoren: Erol Cavus* (1), Patrick Meybohm (1), Volker Doerges (1), Hans-Hermann Hugo (2), Markus Steinfath (1), Johann Nordstroem (1), Jens Scholz (1), Berthold Bein (1)

Institute: (1) Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, Schwanenweg 21, 24105 Kiel (2) Klinik für Neurochirurgie und Neuropathologie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel

Zeitschrift: Resuscitation 2009: 80, 567-572

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3940



Dokument 1208Titel: Der Einfluss von Sekretin auf die extrazelluläre Aminosäurekonzentration im Hippocampus der Ratte
Hintergrund: Untersuchung der Wirkung des Magenhormons Sekretin auf Botenstoffe im Gehirn von Ratten.
Tiere: Ratten (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Für die Studie werden männliche Lewis-Ratten, ein für die tierexperimentelle Forschung gezüchteter Rattenstamm aus der Versuchstierzucht Charles River, Sulzfeld, verwendet. Unter Narkose wird eine Mikrodialysesonde und eine Kanüle in den linken Hippocampus (eine bestimmte Hirnregion) der Ratten eingepflanzt. Die Sonde wird mit zwei Schrauben sowie mit Zahnzement am Schädelknochen befestigt. Die Mikrodialysesonde dient der Filtration von Gehirnflüssigkeit, wobei bestimmte Eiweiße gebunden werden. Die Mikrodialyse-Experimente werden bei vollem Bewusstsein der Tiere durchgeführt. Zunächst wird das Gehirn mit einer physiologischen Lösung durchströmt. Dabei werden sechs Filtrate mit Gehirnflüssigkeit gewonnen. Anschließend wird das Magenhormon Sekretin oder eine Kochsalzlösung (bei Kontrolltieren) in die Bauchhöhle injiziert. Die Mikrodialyse erfolgt für weitere zwei Stunden. Am Ende des Experimentes werden die Ratten mit Kohlendioxid erstickt. Die Ratten werden enthauptet und das Gehirn entnommen.

Bereich: Neurophysiologie, Hirnforschung

Originaltitel: Effects of secretin on extracellular amino acid concentrations in rat hippocampus

Autoren: A. Kuntz (1), H.-W. Clement* (1), W. Lehnert (2), D. van Calker (3), K. Hennighausen (1), M. Gerlach (4), E. Schulz (1)

Institute: (1) Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter, Hauptstrasse 8, 79104 Freiburg, (2) Metabolische Einheit, Universitätskinderklinik Freiburg, (3), Klinik für Psychiatrie, Universitätsklinikum Freiburg, (4) Klinische Neurochemie, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Universität Würzburg, Würzburg

Zeitschrift: Journal of Neural Transmission 2004: 111, 931-939

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3939



Dokument 1209Titel: Die partielle Entkernung der Bandscheibe des Schafes als In-vivo-Modell für eine Bandscheibendegeneration
Hintergrund: Ziel der Studie ist die Entwicklung eines geeigneten "Tiermodells" für die fortschreitende Bandscheibendegeneration nach Bandscheibenoperation.
Tiere: 27 Schafe (Merinoschafe)
Jahr: 2009

Versuchsbeschreibung: Für die Studie werden etwa 2 Jahre alte weibliche Merinoschafe verwendet. Den Tieren wird operativ ein Teil der zwischen dem 3. (L3) und 4. Lendenwirbel (L4) gelegenen Bandscheibe entfernt. Links von der Lendenwirbelsäule wird die Haut auf einer Länge von etwa 10 cm eingeschnitten. Danach werden das Unterhautfettgewebe und die darunter liegenden Muskelschichten durchtrennt. Das Bandscheibenfach zwischen dem L3-L4 wird freigelegt. Mittels eines Skalpells wird der kollagen-faserknorpelige Randteil der Bandscheibe kreuzförmig eingeschnitten (5x5 mm). Ein 2 mm großes Stück des Bandscheibenkerns wird mit einer Fasszange entnommen. Danach erfolgt ein schichtweiser Wundverschluss. Die Tiere werden nach der Operation in zwei Gruppen unterteilt. Zwei Wochen nach der Operation werden die Tiere von ihren geschlossenen Stallungen in Freilandhaltung verlegt. Die Tiere der Gruppe 1 werden vor und nach der Operation sowie nach 8 und 12 Wochen geröntgt. In der Gruppe 2 erfolgen zusätzlich Aufnahmen nach 24, 36 und 48 Wochen. Kernspintomographische Untersuchungen werden bei den Tieren der Gruppe 2 in den Wochen 1, 4, 8, 12, 24 und 48 nach der Operation durchgeführt. Nach 12 (Gruppe 1) bzw. 48 Wochen (Gruppe 2) werden 20 Schafe und sieben Kontrollschafe (keine OP) durch Injektion von Kaliumchlorid getötet. Die Lendenwirbelsäule wird zur weiteren Untersuchung entnommen.

Bereich: Knochenchirurgie

Originaltitel: Partial nucleotomy of the ovine disc as an in vivo model for disc degeneration

Autoren: Ellen Guder* (1), S. Hill (2), F. Kandziora (2,3), K.J. Schnake (2,3)

Institute: (1) Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Universitätsklinikum Rostock, Doberaner Strasse, 18057 Rostock, (2) Zentrum für Muskuloskeletale Chirurgie, Charité:-Universitätsmedizin Berlin, (3), Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie, Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik, Frankfurt am Main

Zeitschrift: Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie 2009: 147, 52-58

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3938



Dokument 1210Titel: Eine experimentell hervorgerufene Dickdarmentzündung bei Ratten führt im Dünndarm zur vermehrten Bildung des transformierenden Wachstumsfaktors a und des epidermalen Wachstumsfaktors
Hintergrund: Untersuchung potenziell schützender Eiweiße im Darm der Ratte nach künstlich hervorgerufener Darmschleimhautentzündung.
Tiere: 42 Ratten (mindestens)
Jahr: 2008

Versuchsbeschreibung: Für die Studie werden männliche Sprague-Dawley Ratten verwendet. Dieser Albino-Rattenstamm wird häufig als Versuchstier verwendet. Die Ratten werden narkotisiert. Aus dem vorderen Teil des Dickdarms werden mit Hilfe eines weichen aufblasbaren Katheters die Exkremente entfernt. Über einen Einlauf wird eine die Darmschleimhaut schädigende Lösung verabreicht (bzw. eine Salzlösung für die Kontrollgruppe). Sechs Ratten werden sofort durch Ersticken getötet. Weitere sechs Tiere werden jeweils nach 6, 8, 12, 24, 48 und 72 Stunden getötet. Es erfolgen Gewebeentnahmen des Magen-Darm-Trakts.

Bereich: Gastroenterologie, Molekularmedizin

Originaltitel: Increased duodenal expression of transforming growth factor-a and epidermal growth factor during experimental colitis in rats

Autoren: Kerem Bulut (1), Peter Felderbauer (1), Karoline Hoeck (2), Wolfgang E. Schmidt (1), Peter Hoffmann* (2)

Institute: (1) Klinik für Innere Medizin I, St Josef Krankenhaus, Ruhr-Universität Bochum, und (2) Klinik für Innere Medizin I, Kliniken Essen-Mitte, Huyssens-Stiftung, Henricistr. 92, 45136 Essen

Zeitschrift: European Journal of Gastroenterology & Hepatology 2008: 20, 989-994

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3937



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