facebook
twitter
youtube
instagram

Datenbank Tierversuche

Ihre Abfrage

5045 Ergebnisse wurden gefunden

Alle Abfrageresultate in neuem Fenster öffnen und zum Markieren und Kopieren von Textstellen bitte hier klicken >>

Dokument 1211Titel: Ischämische Präkonditionierung hat keinen Einfluss auf die Phosphorylierung von Connexin 43 durch Proteinphosphatasen
Hintergrund: Die Studie untersucht die Bedeutung spezifischer Eiweiße des Herzmuskels für die Herzinfarktgröße bei Minischweinen. Vergleichbare Studien erfolgten bereits an anderen Tierspezies.
Tiere: 25 Schweine (Göttinger Minischweine)
Jahr: 2008

Versuchsbeschreibung: Der Versuch wurde von der Genehmigungsbehörde Düsseldorf genehmigt. Für die Studie werden Göttinger Minischweine verwendet. Die Schweinchen werden narkotisiert. Der Brustkorb wird linksseitig aufgeschnitten. In die linke vordere absteigende Arterie wird eine Kanüle eingebracht, die mit einem externen Kreislauf verbunden ist. Die Durchblutung des Herzens wird nun für 90 Minuten vermindert und so ein Herzinfarkt ausgelöst. Der Blutfluss im Herzmuskel wird währenddessen mittels radioaktiv markierter Mikrokügelchen gemessen. Jeweils vor und nach der Minderdurchblutung werden Gewebeproben (Biopsien) aus dem Herzen entnommen. 120 Minuten nach Wiederherstellung der Durchblutung des Herzens wird die Herzmuskelwand zur Darstellung der Infarktgröße angefärbt. Die Schweine werden am Ende des Experimentes getötet.

Die Studie wurde von der Universität Essen und der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

Bereich: Herz-Kreislauf-Forschung, Molekularmedizin

Originaltitel: No impact of protein phosphastases on connexin 43 phosphorylation in ischemic preconditioning

Autoren: Andreas Totzeck (1), Kerstin Boengler (1), Anita van de Sand (1), Ina Konietzka (1), Petra Gres (1), David Garcia-Dorado (2), Gerd Heusch (1), Rainer Schulz (1)*

Institute: (1) Institut für Pathophysiologie, Universitätsklinikum Essen, Hufelandstr. 55, 45122 Essen, (2) Servicio de Cardiologia, Hospital Vall d’Hebron, Barcelona, Spanien

Zeitschrift: American Journal of Heart Circulation and Physiology 2008: 295, H2106-H2112

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3936



Dokument 1212Titel: Zusätzliche Sauerstoffzufuhr bei Wiederherstellung der Herzdurchblutung nach künstlichem Herzstillstand vermindert eine Funktionsstörung des Herzmuskels und begrenzt die durch Minderdurchblutung hervorgerufene Herzschädigung in einem Schweinemodell
Hintergrund: Die Studie untersucht eine Methode zur Verminderung der sauerstoffbedingten Herzmuskelschädigung nach Herzoperation bei Schweinen.
Tiere: 21 Schweine (Hausschweine)
Jahr: 2009

Versuchsbeschreibung: Für die Studie werden normale Hausschweine verwendet. Die Schweine werden in Narkose versetzt. Zur Kontrolle der Atmung wird die Luftröhre eröffnet und eine mit einem Beatmungsgerät verbundene Kanüle eingeführt. Die linke innere Drosselvene und die linke Oberschenkelarterie werden eingeschnitten. Ausgehend von der linken inneren Drosselvene wird nun ein die Temperatur regulierender Katheter über die rechte Herzvorkammer in die Lungenarterie geschoben. Ein weiterer Katheter wird ausgehend von der rechten Halsschlagader in die linke Herzkammer eingeführt. Dann wird der Brustkorb und der Herzbeutel geöffnet. Die linke vordere absteigende Herzkranzarterie wird eingeschnitten und ein Blutflussmesser eingesetzt. Für Blutentnahmen wird zudem ein Katheter in die Herzkranzarterie eingeführt. Für die Zufuhr von Sauerstoff werden flexible Kanülen in die Aorta (Hauptschlagader) und die rechte Vorkammer eingeführt, die mit einem Sauerstoffgerät verbunden sind. Die Aorta wird nun für 90 Minuten abgeklemmt. 30 Minuten nach Wiederherstellung der Durchblutung wird der Herz-Lungen-Katheter entfernt. Während der 120-minütigen Prozedur wird durch 2-minütige Infusion von warmer "kardiopleger" Lösung ein Herzstillstand hervorgerufen und dies alle 20 Minuten wiederholt. Danach werden über 60 Minuten Herzkreislaufparameter gemessen und Blutproben entnommen werden. Am Ende des Experimentes werden die Schweine getötet.

Bereich: Herz-Kreislauf-Chirurgie

Originaltitel: Hypoxic reoxygenation during initial reperfusion attenuates cardiac dysfunction and limits ischemia-reperfusion injury after cardioplegic arrest in a porcine model

Autoren: U. Abdel-Rahman* (1), P. Risteski (1), K. Tizi (1), S. Kerscher (2), S. Bejati (1), K. Zwicker (2), M. Scholz (3), U. Brandt (2), A. Moritz (1)

Institute: (1) Klinik für Thorax- und Herz-Kreislaufchirurgie, Johann Wolfgang Goethe-Universität, Theodor-Stern-Kai 7, 60590 Frankfurt/Main, (2) Zentrum für Biologische Chemie, Forschungsgruppe für Molekulare Bioenergetik, Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt/Main, (3) Klinik für Traumachirurgie, Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf

Zeitschrift: The Journal of Thoracic and Cardiovascular Surgery 2009: 137, 978-982

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3935



Dokument 1213Titel: Abstoßungsreaktion nach Transplantation von kleinen Leberabschnitten: Bedeutung der Transplantatgröße
Hintergrund: Untersuchung des Einflusses der Transplantatgröße auf die Abstoßung und Regeneration bei Lebertransplantation.
Tiere: 66 Ratten (mindestens)
Jahr: 2008

Versuchsbeschreibung: Für die Studie werden Ratten unterschiedlicher Zuchtstämme (ACI-Ratten, Braune Norwegerratten, Lewis-Ratten) aus der Versuchstierzucht Charles River WIGA (Sulzfeld, Deutschland) bezogen. Die im Folgenden beschriebenen chirurgischen Eingriffe werden an den Ratten im narkotisierten Zustand durchgeführt. Zunächst wird der Bauchraum der Spendertiere durch einen Einschnitt eröffnet. Die die Leber haltenden Bänder werden durchtrennt und die durch die Leber verlaufende Hohlvene von den rechten Nieren- und Nebennierengefäßen getrennt. Anschließend wird die Pfortader von den Venen des Magen-Darm-Trakts und der Milz getrennt. Der Gallengang wird durchgeschnitten und mit einer Kanüle versehen. Nach dem Abklemmen der Lebervene, des Gallengangs und der Leberarterie wird die Leber herausgetrennt. Die Transplantate werden zunächst mit verschiedenen Lösungen perfundiert (durchströmt) und auf 50 % und 30 % ihrer Größe reduziert. Nach Öffnung des Bauchraumes der Empfängerratten wird die Leber herausoperiert. Das vorbereitete Lebertransplantat wird in den Bauchraum der Empfängerratten eingesetzt und die am Transplantat befindliche Hohlvene des Spendertieres mit der Hohlvene des Empfängertieres verbunden. Die Pfortader, die innere Leberhohlvene und der Gallengang werden ebenfalls vernäht. Anschließend wird der Bauchraum der Empfängerratte zugenäht. Nach der Operation erhalten die Ratten Antibiotika, schmerzhemmende Medikamente und eine Traubenzuckerlösung injiziert. Die Tiere werden über definierte Zeiträume (2 bis 30 Tage) beobachtet und danach getötet.

Die Studie wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

Bereich: Transplantationsmedizin, Leberforschung

Originaltitel: Induction of rejection after small-for-size liver transplantation: size matters

Autoren: Olaf Dirsch (1), Jun Li (2), Qing He (2), Yuan Ji (2,3), Yan Li Gu (2), Uta Dahmen* (2)

Institute: (1) Institut für Pathologie, Universitätsklinikum Köln, Köln, (2) Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplatationschirurgie, Universitätsklinikum Essen, Hufelandstr. 55, 45122 Essen, (3) Department of Pathology, Zhongshan Hospital, Fudan University, Shanghai, China

Zeitschrift: Journal of Investigative Surgery 2008: 21, 288-298

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3934



Dokument 1214Titel: In vivo-Nachweis von magnetisch markierten embryonalen Stammzellen im Rattengehirn mittels hochenergetischer (17,6 T) Magnetresonanzbildgebung
Hintergrund: Verschiedene Studien an Ratten haben bisher gezeigt, dass Magnetresonanzbildgebung zur Verlaufsbeobachtung von ins Gehirn transplantierter Stammzellen geeignet ist. Die vorliegende Studie untersucht nun, ob die Technik empfindlich genug ist, um auch geringe Mengen transplantierter Stammzellen sichtbar zu machen.
Tiere: 23 Ratten
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: Für die Studie werden Wistar-Ratten, ein für die tierexperimentelle Forschung gezüchteter Albinostamm, von Charles River WIGA (Sulzfeld, Deutschland) verwendet. Die Ratten werden zunächst in Narkose versetzt und der Kopf beidseitig in einem Gestell fixiert. Über eine Minikanüle werden mit magnetischen Eisenpartikeln markierte embryonale Stammzellen in die linke Gehirnhälfte der Ratten gespritzt. Um ein Zurückfließen der Zellen zu verhindern, wird die Kanüle erst nach 10 Minuten aus dem Gehirn entfernt. Direkt nach der Transplantation der Stammzellen und bei einigen Tieren auch mehrfach danach wird ein MRI (Magnetresonanzimaging) vom Gehirn der Ratten gemacht. Die Ratten werden zu verschiedenen Zeitpunkten, bis zu vier Wochen nach der Transplantation, mit einer Überdosis Schlafmittel getötet. Die Gehirne werden zur weiteren Untersuchung entnommen. >p> Die Studie wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie von der Alexander von Humboldt Stiftung gefördert.

Bereich: Stammzellforschung, Bildgebende Verfahren

Originaltitel: In vivo detection of magnetically labelled embryonic stem cells in the rat brain using high-field (17.6 T) magnetic resonance imaging

Autoren: Albrecht Stroh* (1), Cornelius Faber (2), Thomas Neuberger (2), Peer Lorenz (3), Katharina Sieland (1), Peter M. Jakob (2), Andrew Webb (2), Herbert Pilgrimm (4), Ralf Schober (5), Elena E. Pohl (6), Claus Zimmer (1, 7)

Institute: (1) Institut für Radiologie und Neuroradiologie, Charité: Universitätsklinikum, Schumannstr. 20/21, 10117 Berlin, (2) Institut für Physik, EP5, Universität Würzburg, (3) Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Charité: Universitätsklinikum, Berlin, (4) Ferropharm GmbH, Teltow, (5) Institut für Neuropathologie, Universitätsklinikum Leipzig, (6) Forschungszentrum für Neurowissenschaften, Charité: Universitätsklinikum, Berlin, (7) Institut für Neuroradiologie, Universitätsklinikum Leipzig

Zeitschrift: NeuroImage 2005: 24, 635-645

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3933



Dokument 1215Titel: Wirkung eines Natriummangels in der Nahrung auf die Natriumkanäle (ENaC), BDNF und TrkB mRNA-Expression in der obersten Zellschicht in der Rattenzunge
Hintergrund: Molekulare Mechanismen des Salzschmeckens in den Zungenpapillen der Ratte.
Tiere: 10 Ratten
Jahr: 2009

Versuchsbeschreibung: Zwei Gruppen von je 5 Ratten werden 15 Tage lang unterschiedlich ernährt. Eine Gruppe erhält Futter mit einer normalen Kochsalzmenge von 1%, die andere mit einem verminderten Salzgehalt von 0,03%. Ansonsten ist das Futter identisch. Am 15. Tag werden die Tiere mit CO2 betäubt und durch Genickbruch getötet. Ein Stück des Dickdarms und die Zungen werden herausgeschnitten, um molekulare Veränderungen zu untersuchen.

Bereich: Ernährungsforschung

Originaltitel: Effects of dietary Na+ deprivation on epithelial Na+ channel (ENaC), BDNF, and TrkB mRNA expression in the rat tongue

Autoren: Tao Huang, Frauke Stähler*

Institute: Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke, Abteilung für Molekulare Genetik, Arthur-Scheunert-Allee 114-116, 14558 Nuthetal

Zeitschrift: BMC Neuroscience 2009 (10) 19 / doi :10.1186/1471-2202-10-19

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3932



Dokument 1216Titel: Antithrombotische und gerinnungshemmende Wirkung des direkten Thrombinhemmers Dabigatran und seines oralen Promedikaments Dabigatran-Etexilat bei einem Kaninchenmodell einer venösen Thrombose
Hintergrund: Test eines neuen Blutgerinnungsmittels im Vergleich zu bekannten Mitteln.
Tiere: 120 Kaninchen (ca. 120 Kaninchen (Weiße Neuseeländer))
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Die Versuche finden bei Boehringer Ingelheim in Biberach statt. Es werden 95 männliche, weiße Neuseeländerkaninchen verwendet. Den Tieren werden unter Narkose Katheter in beide Halsvenen und eine Beinvene gelegt. Ein 4 cm langes Stück beider Halsvene wird chirurgisch freigelegt. Oben und unten werden Klemmen aufgesetzt, so dass der Blutstrom unterbrochen wird. Das Blut aus dem 4 cm langen, abgeklemmten Stück Vene wird entfernt. dann wird die Vene mit einer Substanz gefüllt, die die Innenwand des Blutgefäßes schädigt. Nach 5 Minuten wird die Flüssigkeit wieder abgesaugt und das Venenstück mit einer Kochsalzlösung gespült. Mit einer Schlinge um das Blutgefäß wird der Durchmesser auf 0,8 mm verkleinert. Dann werden die Klemmen wieder geöffnet. Durch die Schädigung der Innenwand und der Verkleinerung des Durchmessers bilden sich Blutgerinnsel. 2,5 Minuten nach Beginn der Schädigung, aber bevor die Klemmen entfernt werden, wird ein Gerinnungshemmer in die Blutbahn der Kaninchen injiziert. Je nach Gruppe wird ein neuer oder einer von drei verschiedenen in der Medizin seit langem eingesetzten Gerinnungshemmern jeweils in 4 verschiedenen Dosierungen verwendet. Bei fünf weiteren Gruppen wird 120 Minuten vor der Operation eine orale Form des neuen Gerinnungshemmers per Schlundsonde verabreicht. Nach Öffnung der Klemmen lässt man das Blut 25 Minuten lang fließen. Anschließend werden die Venensegmente herausgeschnitten, um die Bildung von Blutgerinnseln zu beurteilen. Eine Tötung der Kaninchen wird nicht erwähnt, ist aber anzunehmen.

Bereich: Pharmakologie

Originaltitel: Antithrombotic and anticoagulant effects of the direct thrombin inhibitor dabigatran, and ist oral prodrug, dabigatran etexilate, in a rabbit model of venous thrombosis

Autoren: W. Wienen (1)*, J.-M. Stassen (2), H. Priepke (1), U.J. Ries (1), N. Hauel (1)

Institute: (1) Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co KG, Birkendorfer Straße, 88397 Biberach, (2) Thromb-X NV, Leuven, Belgien

Zeitschrift: Journal of Thrombosis and Haemostasis 2007, 5, 1237-1242

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3931



Dokument 1217Titel: Gallus gallus domesticus) (Wirkung einer D-AP5-Injektion in die Hirnregion Hippocampus in einem Vermeide-Lernexperiment mit erwachsenen Legehennen
Hintergrund: Untersuchung des Lernverhaltens von Legehennen als "Modell" für das Lernverhalten beim Menschen. Hühnerküken sind für diesen Zweck ein etabliertes "Modell" heißt es in der Arbeit. Die Autoren wollten nun ein "Modell" mit erwachsenen Hühnern etablieren.
Tiere: 96 Hühner (Legehennen (Lohmann Selected Leghorn))
Jahr: 2008

Versuchsbeschreibung: Die Hennen stammen von der Firma Lohmann. Die Versuche wurden vom Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES), Oldenburg, genehmigt und fanden in Celle statt.

Ab zwei bis drei Tage vor Beginn des Experiments werden die Hennen in Einzelkäfigen von 35 x 65 x 70 cm Größe gehalten. Es wird ein Lernverhaltenstest durchgeführt. Eine Henne wird auf eine Plattform in einer Box gesetzt. Unterhalb der Plattform befindet sich ein Gitter. Sobald die Henne die Plattform verlässt und auf das Gitter tritt, wird das Gitter unter Strom gesetzt und das Tier erhält einen Elektroschock. Anschließend wird die Henne in ihren Käfig zurückgesetzt. 24 Stunden später wird das Tier erneut auf die Plattform in der Box gesetzt. Diesmal steht das Gitter nicht unter Strom. Es wird die Zeit gemessen, bis die Henne auf das Gitter tritt. Bleibt die Henne auf der Plattform, wird dies als erlerntes Vermeide-Verhalten gewertet.

Ein Teil der Hennen wird zuvor unter Narkose operiert. Der Kopf wird in ein stereotaktisches Haltegerät eingespannt. Über einer bestimmten Stelle des Gehirns, die für das Lernen zuständig ist, wird in den Schädelknochen wird ein Loch gebohrt. Eine Plastikröhre wird in das Loch gesteckt und mit Dentalzement fixiert. Nach einer Erholungsphase von 2-3 Tagen, wird über die Plastikröhre eine Injektionsnadel in das Gehirn eingeführt und eine Substanz in den Hippocampus, eine Hirnregion, die für das Lernen zuständig ist, injiziert. Eine Betäubung hierfür wird nicht erwähnt. Die Substanz soll die Nervenaktivitäten in dieser Region hemmen. 15 Minuten später wird der Fußschock-Test durchgeführt. Bei anderen Gruppen von Tieren wird zur Kontrolle eine wirkungslose Substanz gespritzt oder die Tiere werden operiert, ohne dass eine Röhre eingepflanzt wird. Am Ende der Experimente werden alle Hühner auf nicht genannte Weise getötet, um den korrekten Sitz der Nadeln zu untersuchen.

Bereich: Neurobiologie

Originaltitel: Effects of intra-hippocampal D-AP5 injections on one trial passive avoidance learning in adult laying hens

Autoren: E. Tobias Krause (1), Marc Naguib (1,3), Stefanie Petow (2)*

Institute: (1) Abteilung für Tierverhalten, Universität Bielefeld, (2) Friedrich-Loeffler-Institut, Institut für Tierschutz und Tierhaltung, Dörnbergstraße 25 + 27, 29223 Celle, (3) Netherlands Institute of Ecology, Department of Animal Population Biology, ZG Heteren, Niederlande

Zeitschrift: Acta Neurobiologiae Experimentalis 2008: 68, 494-501

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3930



Dokument 1218Titel: Klinische Beurteilung einer experimentell hervorgerufenen choroidalen Gefäßneubildung bei pigmentierten Kaninchen durch subretinale Injektion von Lipidhydroperoxid und einer anschließenden vorläufigen photodynamischen Behandlung mit Tookad
Hintergrund: Die Autoren bemerken, dass es für eine Augenkrankheit, bei der sich Blutgefäße in der Augennetzhaut bilden und zu Blindheit führen, trotz zahlreicher Versuche kein adäquates "Tiermodell" gibt. Neue Behandlungsmethoden würden daher direkt am Menschen getestet. In der vorliegenden Studie soll ein von einem anderen Autor beschriebenes "Tiermodell" nachvollzogen werden. Außerdem soll eine Laserbehandlungsmethode getestet werden, die bereits in klinischen Versuchen am menschlichen Patienten getestet wird. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass ihr "Tiermodell" nur eingeschränkt geeignet sei, da mehr unerwünschte als gewünschte Veränderungen am Kaninchenauge auftreten würden.
Tiere: 33 Kaninchen (ca.)
Jahr: 2008

Versuchsbeschreibung: Es werden pigmentierte Chinchilla-Kaninchen nicht genannter Herkunft verwendet. Die Operation erfolgt an 33 Augen, wobei nicht erwähnt wird, ob bei den Kaninchen jeweils ein oder beide Augen operiert werden. Die Operation erfolgt unter Narkose. Die Pupillen werden medikamentös weit gestellt. Mit Hilfe eines Operationsmikroskops wird ein kleiner Schnitt in die Lederhaut des Auges geschnitten. Mit einer feinen Nadel wird eine Chemikalie durch den Schnitt unter die Netzhaut (Retina) gespritzt. Diese bewirkt eine Schädigung der Netzhaut. Die Lederhaut wird mit Nähten verschlossen. Nach 3, 7, 14 und 28 Tagen werden die Augen der Tiere unter erneuter Narkose untersucht. Unter anderem wird eine fluoreszierende Flüssigkeit in eine Ohrvene injiziert, um eine Neubildung von Blutgefäßen in der Netzhaut sichtbar zu machen. 14 bzw. 28 Tage nach der ersten Operation werden bei einigen Kaninchen die Augen entfernt. Anschließend werden die Tiere getötet. Bei drei Augen wird eine Licht-Behandlung der Augenschäden getestet. Dabei wird ein Farbstoff in eine Vene injiziert. Ein Laserstrahl wird durch das Auge auf die neugewachsenen Blutgefäße in der Netzhaut gerichtet. Der Farbstoff im Blut und der Laserstrahl bewirken einen Verschluss des Blutgefäßes.

Bereich: Augenheilkunde

Originaltitel: Clinical evaluation of experimentally induced choroidal neovasculaization in pigmented rabbits by subretinal injection of lipid hydroperoxide and consecutive preliminary photodynamic treatment with Tookad

Autoren: Carsten Framme (1,2)*, Helmut G. Sachs (2), Karin Kobuch (2), Barbara Flucke (1), Reginald Birngruber (1)

Institute: (1) Medizinisches Laserzentrum Lübeck, Lübeck, (2) Universitätsaugenklinik Regensburg, Franz-Josef-Strauss-Straße 11, 93042 Regensburg

Zeitschrift: Ophthalmologica 2008: 222, 254-264

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3929



Dokument 1219Titel: Zuverlässigkeit kontinuierlicher Messung des Herzminutenvolumens während Bauchhöhlenhochdruck ist abhängig von wiederholter Kalibrierung: Eine experimentelle Tierstudie
Hintergrund: Bei Intensivpatienten erfolgt eine kontinuierliche Überwachung des Herzminutenvolumens als Maß für die Pumpleistung des Herzens, um Herz-Kreislauf-Schwankungen zu bemerken. In der vorliegenden Arbeit werden 4 verschiedenen Messmethoden für das Herzminutenvolumen bei jungen, gesunden Schweinen verglichen, bei denen verschiedene "Notfallsituationen" künstlich hervorgerufen werden.
Tiere: 10 Schweine (Deutsche Landrasse, 58 kg)
Jahr: 2008

Versuchsbeschreibung: Die Herkunft der 10 jungen Schweine wird nicht genannt. Das Experiment erfolgt unter Narkose. Eines der 10 Schweine stirbt vorzeitig durch Verletzung der Milzvene.

Das Herzminutenvolumen, also die Menge Blut, die das Herz pro Minute pumpt, wird mit 4 verschiedenen Methoden gemessen. Dann werden Notfallsituationen bei Intensivpatienten simuliert: Es werden 500 ml einer Stärke-Lösung in den Blutkreislauf der Schweine infundiert. Kurze Zeit darauf wird eine Nadel durch den Bauchnabel in die Bauchhöhle gestochen. Es wird Kohlendioxid (CO2) in die Bauchhöhle geblasen, um einen erhöhten Druck in der Bauchhöhle zu erzeugen. Schließlich werden gleichzeitig die Flüssigkeit infundiert und CO2 in die Bauchhöhle gepumpt. Jedes Mal erfolgt die Messung des Herzminutenvolumens mit den 4 verschiedenen Methoden. Das weitere Schicksal der Schweine wird nicht erwähnt.

Bereich: Anästhesiologie, Intensivmedizin

Originaltitel: Reliability of continuous cardiac output measurement during intra-abdominal hypertension relies on repeated calibrations: an experimental animal study

Autoren: Matthias Gruenewald*, Jochen Renner, Patrick Meybohm, Jan Höcker, Jens Scholz, Berthold Bein

Institute: Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, Schwanenweg 21, 24105 Kiel

Zeitschrift: Critical Care 2008: 12, R132 (doi:10.1186/cc7102), open online access: http://ccforum.com/content/12/5/R132

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3928



Dokument 1220Titel: Einfluss des Jods in der Nahrung auf den Jodgehalt im Schweinefleisch und die Verteilung des Spurenelements im Körper
Hintergrund: Untersuchung des Jodgehalts im Schweinefleisch bei jodreicher Ernährung. Das Ergebnis: Der Jodgehalt im Schweinefleisch ist auch bei hohen Dosen Jod im Schweinefutter sehr gering.
Tiere: 70 Schweine
Jahr: 2008

Versuchsbeschreibung: Die Schweine wiegen zu Beginn des Experiments 27 kg. Die Herkunft wird nicht genannt. Die Tiere werden in 5 Gruppen zu je 14 Tieren aufgeteilt und einzeln gehalten. Die Tiere erhalten Sojaschrot, angereichert mit Jod in verschiedenen Dosierungen (0,5, 1, 2 oder 5 mg/kg). Eine Gruppe erhält kein Jod im Futter. Bei einem Gewicht von 115 kg, das entspricht einem Alter von 97-125 Tagen, werden je 4 Schweine pro Gruppe getötet, um die Schilddrüse, Muskeln und verschiedene Organe auf den Jodgehalt zu untersuchen. Es wird nicht erwähnt, was mit den anderen 10 Tieren pro Gruppe geschieht.

Bereich: Tierernährung

Originaltitel: Influence of dietary iodine on the iodine content of pork and the distribution of the trace element in the body

Autoren: Katrin Franke (1)*, Friedrick Schöne (2), Andreas Berk (1), Matthias Leiterer (2), Gerhard Flachowsky (1)

Institute: (1) Institut für Tierernährung, Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), Bundesforschungsanstalt für Tiergesundheit, Bundesallee 50, 38116 Braunschweig, (2) Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft (TLL), Jena

Zeitschrift: European Journal of Nutrition 2008: 47, 40-46

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3927



<< Zurück zur Suche


Weitere Resultate finden Sie auf den folgenden Seiten:

<< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 300 301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 360 361 362 363 364 365 366 367 368 369 370 371 372 373 374 375 376 377 378 379 380 381 382 383 384 385 386 387 388 389 390 391 392 393 394 395 396 397 398 399 400 401 402 403 404 405 406 407 408 409 410 411 412 413 414 415 416 417 418 419 420 421 422 423 424 425 426 427 428 429 430 431 432 433 434 435 436 437 438 439 440 441 442 443 444 445 446 447 448 449 450 451 452 453 454 455 456 457 458 459 460 461 462 463 464 465 466 467 468 469 470 471 472 473 474 475 476 477 478 479 480 481 482 483 484 485 486 487 488 489 490 491 492 493 494 495 496 497 498 499 500 501 502 503 504 505 >>

Drucken | Alle Abfrageresultate in neuem Fenster öffnen