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Datenbank Tierversuche

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Dokument 3781Titel: Mikrovaskuläre Folgen von Thrombosen in kleinen Venolen: Eine in vivo mikroskopische Studie unter Benutzung eines neuen Modells am Ohr der Nacktmaus
Hintergrund: Untersuchung der Blutzirkulation nach Thrombose
Tiere: 7 Mäuse
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Die Tiere werden durch Einspritzen eines Betäubungsmittels in die Bauchdecke narkotisiert. Sie werden auf einer Plexiglasplatte gelagert und eines ihrer Ohren auf einem Sockel befestigt. Durch eine Injektion wird eine Thrombose (Verschluß eines Blutgefäßes) in der Ohrmuschel erzeugt und die Blutzirkulation mit Hilfe eines speziellen Mikroskopes im Bereich dieses Gefäßes beurteilt. Die Messungen erfolgen vor bzw. 1, 3, 7 und 28 Tage nach Verschluß des Gefäßes. Weiteres Schicksal der Tiere nicht beschrieben.

Bereich: Chirurgie

Originaltitel: Microvascular consequences of thrombosis in small venules: An in vivo microscopic study using a novel model in the ear of the hairless mouse

Autoren: Sylvia Proske (1), Brigitte Vollmar (1), Michael D. Menger (1)*

Institute: (1)* Institut für Klinische und Experimentelle Chirurgie, Universität des Saarlandes, 66421 Homburg / Saar

Zeitschrift: Thrombosis Research 2000: 98, 491-498

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1215



Dokument 3782Titel: Unkonditionierte Angst und soziales Verhalten bei zwei selektiv für starkes und schwaches Angstverhalten gezüchteten Rattenlinien
Hintergrund: Untersuchung der Angstreaktion zweier Rattenstämme
Tiere: 42 Ratten
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Zwei Rattenstämme werden herangezüchtet, von denen einer eine starke und einer eine schwache Angstreaktion in einem Labyrinth-Test zeigt. Die Tiere werden in mehreren Experimenten Angstreizen ausgesetzt und ihr Verhalten beurteilt. Sie werden in ein unterschiedlich beleuchtetes Labyrinth gesetzt, wobei ihr Verhalten über eine Kamera beobachtet wird. Im zweiten Experiment werden die Ratten in eine schwarze Kiste gesetzt, die über einen schmalen Durchgang mit einer weißen Kiste verbunden ist. Dabei wird die Anzahl der Übertritte in die weiße Kiste gezählt. Im dritten Versuch werden die Ratten einem sozialen Streß ausgesetzt, indem sie jeweils paarweise in eine Plastikkiste gesetzt werden, wobei ihr gegenseitiges Verhalten beurteilt wird.

Bereich: Psychiatrie

Originaltitel: Unconditioned anxiety and social behaviour in two rat lines selectively bred for high and low anxiety-related behaviour

Autoren: Markus S.H.Henninger (1)*, Frauke Ohl (1), Sabine M.Hölter (1), Petra Weißenbacher (1), Nicola Toschi (1), Patrick Lörscher (1), Alexandra Wigger (1), Rainer Spanagel (1), Rainer Landgraf (1)

Institute: (1)* Max-Planck-Institut für Psychiatrie, 80804 München

Zeitschrift: Behaviour Brain Research 2000: 111, 153-163

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1214



Dokument 3783Titel: 14-Methoxymetopon, ein potentes Opioid, verursacht keine Atemdepression, weniger Sedierung und weniger Bradikardie als Sufentanil beim Hund
Hintergrund: Untersuchung der Wirkung eines Schmerzmittels (14-Methoxymetopon)
Tiere: 7 Hunde
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Den Hunden wird ein neues Schmerzmittel in 3 unterschiedlichen Dosierungen in die Vene gespritzt. Vor und nach der Gabe des Medikamentes wird den Tieren Blut aus der Beinschlagader zur Messung des Sauerstoff- und Kohlendioxidgehaltes des Blutes entnommen und der Blutdruck gemessen. Außerdem werden die Gehirnströme über in die Kopfhaut eingebrachte Nadelelektroden abgeleitet. Nun werden die Tiere Schmerzreizen in Form von in der Intensität ansteigenden Stromstößen ausgesetzt, die ihnen über am rasierten Brustkorb und an der Vorderpfote befestigte Elektroden zugefügt werden, bis die Tiere sich bewegen oder einen Ton von sich geben. Dabei werden auch die Gehirnströme beobachtet. Nach 14 Tagen wird der gesamte Versuch nochmals mit einem bereits bekannten Schmerzmittel wiederholt und die Ergebnisse miteinander verglichen.

Bereich: Anästhesiologie, Pharmakologie

Originaltitel: 14-Methoxymetopon, a potent opioid, induces no respiratory depression, less sedation and less bradicardia than Sufentanil in the dog

Autoren: Enno Freye (1)*, Helmut Schmidhammer (2), Leo Latasch (3)

Institute: (1)* Klinik für Gefäßchirurgie und Nierentransplantation, Universitätsklinikum Düsseldorf, 40xxx Düsseldorf, (2) Institut für Organische und Pharmazeutische Chemie, Universität Innsbruck, Österreich, und (3) Abteilung für Anästhesie, Nordwestkrankenhaus, Frankfurt

Zeitschrift: Anesthesia and Analgesia 2000: 90, 1359-1364

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1213



Dokument 3784Titel: Die Beurteilung des räumlichen Sehens - automatisierte Messung der Kontrastempfindlichkeitsfunktion der Kapuzenratte
Hintergrund: Untersuchung des räumlichen Sehens der Kapuzenratte mit Hilfe eines Computers
Tiere: 7 Ratten (Kapuzenratten)
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Die Tiere werden bei Standardlaborbedingungen gehalten, wobei ihnen aber nur für einige Minuten pro Tag Wasser zur Verfügung gestellt wird. Die Ratten werden einzeln in eine Kammer gesetzt, an deren einem Ende ein Monitor mit einem Berührungsfeld (Infrarot Touch Screen) angebracht ist. Über diesen Monitor werden den Ratten unterschiedliche Sinuswellen oder Grautöne (gray stimuli) gezeigt. Wenn die Ratten die Sinuswellen auf dem Bildschirm mit der Schnauze berühren, werden sie dafür mit Wasser belohnt. Damit soll getestet werden, wieweit die Ratten eine Welle auf dem Bildschirm erkennen.

Bereich: Neurobiologie

Originaltitel: Assessing spatial vision - automated meassurement of the contrast-sensitivity function in the hooded rat

Autoren: Jason Keller (1), Hans Strasburger (1), Daniel T. Cerutti (2), Bernhard A. Sabel (1)*

Institute: (1)* Institut für Medizinische Psychologie, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, 39120 Magdeburg, und (2) Abteilung für Psychologie, Duke University, Durham, USA

Zeitschrift: The Journal of Neuroscience Methods 2000: 97, 103-110

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1212



Dokument 3785Titel: Effekte auf das Verhalten durch Apamin, einem selektiven Inhibitor des SKca-Kanals, bei Mäusen und Ratten
Hintergrund: Auswirkung von Apamin auf das Verhalten von Ratten und Mäusen
Tiere: Tiere verschiedener Arten (Anzahl unbekannt)(Hunderte Ratten und Mäuse, exakte Anzahl unklar)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Wirkung der Testsubstanz (Apamin) wird bei Mäusen und Ratten beobachtet. In den "Wassertests" werden die Tiere in ein Wasserbecken bzw. in einen Wassertank gesetzt, in dem sich eine Rettungsplattform knapp unterhalb der Wasseroberfläche befindet. Nun wird untersucht, wie viel Zeit die Tiere mit oder ohne vorhergegangener Injektion der Testsubtanz benötigen, um die Plattform zu erreichen. Dabei werden sie an verschiedenen Stellen der Becken ins Wasser gesetzt. Erreichen sie die Plattform nach 90 Sekunden nicht, werden sie auf die Plattform gesetzt.

In einem anderen Versuch werden die Tiere in eine Box gebracht, in der ein guillotineartige Falltür zwei Kompartimente (Bereiche) voneinander trennt. Die Mäuse werden in das beleuchtete Kompartiment gesetzt und die Zeit gemessen bis sie sich in das dunkle Kompartiment wagen. Geschieht dies, so schließt sich die Falltüre. Durch den metallenen Fußboden werden nun Elektroschocks verabreicht und mit einer Infrarotkamera die Bewegungen der Tiere beobachtet. Auch dieser Versuch wird mit oder ohne vorherige Verabreichung der Testsubstanz durchgeführt.

Beim nächsten Versuch werden die Ratten in eine Box gesetzt und 8 Sekunden nach dem Konditionierungsreiz (Ton oder Licht) Elektroschocks von 0,4 mA Stärke verabreicht, wenn die Ratte in dieser Zeit nicht das andere Kompartiment der Box betreten hat.

In einem anderen Versuch werden die Ratten in eine Plastikbox mit Metallboden gesetzt. Bei Betätigung eines bestimmten Hebels werden sie mit einem Futterstückchen belohnt. Zuvor wird das Gewicht der Ratten durch weniger Futtergabe auf 85 % ihres Normalgewichts reduziert. Nun wird die Zeit bis zur Betätigung des Hebels durch die Ratte mit und ohne Gabe des Testsubstanz in unterschiedlicher Dosierung gemessen.

In einem weiteren Test werden die Ratten in einen wassergefüllten Glaszylinder gesetzt und die Zeit gemessen, in der sie fast unbeweglich auf der Wasseroberfläche treiben, ohne Schwimmbewegungen zu machen. Ein zusätzlicher Versuch untersucht mit einer Infrarotkamera die Bewegungen der Ratten nach Gabe von Kokain und der Testsubstanz.

Bereich: Pharmakologie, Psychiatrie

Originaltitel: Behavioral effects of apamin, a selective inhibitor of the Skca-channel, in mice and rats

Autoren: F.J.van der Staay (1)*, R.J.Fanelli (2), A.Blokland (3), B.H.Schmidt (1)

Institute: (1)* ZNS-Forschung, Bayer AG, 42096 Wuppertal, (2) Bayer, West Haven, USA, und (3) Abteilung für Psychologie, Universität Maastricht, Niederlande

Zeitschrift: Neuroscience and Behavioral Reviews 1999: 23, 1087-1110

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1211



Dokument 3786Titel: Die Wirkung von Somatostatin, Octreotide and Cortistatin auf den ischämischen Nervenschaden nach permanentem Verschluß der mittleren zerebralen Arterie bei der Ratte
Hintergrund: Untersuchung des Einflusses verschiedener Substanzen auf die Schädigung von Nervengewebe durch Minderdurchblutung bei Ratten
Tiere: 63 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden durch Einspritzen eines Betäubungsmittels in die Bauchhöhle narkotisiert. Dann wird ein Loch durch die Schädeldecke gebohrt und die Hirnhaut mit einer Nadel durchstoßen. 2 Wochen später werden die Ratten durch ein Narkosegas betäubt und mit Hilfe einer Maske künstlich beatmet. Die Schädeldecke wird auf der linken Seite eröffnet und die linke mittlere Hirnarterie (durch Elektrokoagulation) verschlossen. Die Wunde wird bedeckt und die Narkose beendet. Danach werden den Tieren unterschiedliche Substanzen in verschiedenen Konzentrationen durch das zuvor angebrachte Bohrloch verabreicht. Anschließend werden die Ratten wieder in ihre Käfige gebracht. 7 Tage später werden die Tiere erneut betäubt und mit Konservierungsmitteln durchströmt. Die Gehirne werden entnommen und bezüglich des entstandenen Schadens untersucht.

Bereich: Neuropharmakologie

Originaltitel: Effects of Somatostatin, Octreotide and Cortistatin on ischemic neuronal damage following permanent middle cerebral artery occlusion in the rat

Autoren: C. Rauca (1)*, K. Schäfer (1), V. Höllt (1)

Institute: (1)* Institut für Pharmakologie du Toxikologie, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, 39120 Magdeburg

Zeitschrift: Naunyn-Schmiedeberg´s Archives of Pharmacology 1999: 360, 633-638

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1210



Dokument 3787Titel: Selektive Cyclo-Oxygenase-2-Inhibitoren verstärken die durch Minderdurchblutung/Wiederdurchblutung im Magen der Ratte hervorgerufene Schädigung
Hintergrund: Untersuchung der Wirkung von Medikamenten auf den minderdurchbluteten Magen der Ratte
Tiere: 130 Ratten (mindestens)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Tieren werden in Gruppen aufgeteilt, denen unterschiedliche, teils den Magen schützende, teils ihn schädigende Substanzen verabreicht werden. Dann werden die Ratten durch Einspritzen eines Betäubungsmittels in die Bauchhöhle narkotisiert. Die Luftröhre wird aufgeschnitten. Nach Eröffnung der Bauchhöhle wird der Magenausgang zugebunden, der Magen mit Flüssigkeit gefüllt und die den Magen versorgende Schlagader für 30 Minuten abgeklemmt. Anschließend wird der Magen für 60 Minuten wieder durchblutet, dann entnommen und unter dem Mikroskop auf Schädigung hin untersucht. Bei einer Kontrollgruppe wird die Bauchhöhle eröffnet, ohne daß dabei die Schlagader abgeklemmt wird.

Bereich: Innere Medizin, Pharmakologie

Originaltitel: Selective cyclo-oxygenase-2 inhibitors aggravate ischemia-reperfusion injury in the rat stomach

Autoren: Nenad Maricic (1), Karlheinz Ehrlich (1), Britta Gretzer (1), Rufina Schuligoi (3), Michael Respondek (2), Brigitta M. Peskar (1)*

Institute: (1)* Abteilung für Experimentelle Klinische Medizin, Ruhr-Universität Bochum, 44780 Bochum, (2) Abteilung für Pathologie der Ruhr-Universität Bochum, und (3)Abteilung für Pharmakologie, Universität Graz, Österreich

Zeitschrift: British Journal of Pharmacology 1999: 128, 1659-1666

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1209



Dokument 3788Titel: Die akute Pathologie von Fettsäure-Aniliden und Linol-Diester des 3-Phenylamino-1,2-Propandiol bei Mäusen: Mögliche Bedeutung als ursächliche Substanzen für das toxische Ölsyndrom
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkung von toxischen Aniliden
Tiere: 100 Mäuse (mindestens)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Den Mäusen werden toxische Testsubstanzen (Anilide) zweimal wöchentlich in den Bauchraum gespritzt oder durch eine Mikropumpe in den Bauchraum verabreicht. Die Pumpe wird den 8 Wochen alten Ratten auf nicht näher beschriebene Art und Weise unter sterilen Bedingungen implantiert. Nach Verabreichung der Substanzen werden Körpergewicht, klinische Erscheinung und das Blutbild der Tiere kontrolliert. Bei Erscheinen von Krankheitszeichen oder nach 14 Tagen werden die Ratten getötet und untersucht.

Bereich: Toxikologie, Pharmakologie

Originaltitel: The acute pathology of fatty acid anilides and linoleic diester of 3-phenylamino-1,2-propanediol in mice: Possible implication as aetiologic agents for the toxic oil syndrom

Autoren: Susanne A.Bell (1)*, Christian Sander (1), Inge Kuntze (1), René: Chatelain (1)

Institute: (1)* Abteilung für Dermatologie, Ludwig-Maximilians-Universität München, 80337 München

Zeitschrift: Archives of Toxicology 1999: 73, 493-495

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1208



Dokument 3789Titel: Veränderte Anfallsneigung nach hochfrequenter transcranieller Magnetstimulation bei Ratten
Hintergrund: Untersuchung der Anfallsneigung bei Ratten nach vorhergehender Magnetstimulation des Gehirns
Tiere: 28 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden anästhesiert und in einer stereotaktischen Kopfhalteapparatur fixiert. Der Schädelknochen wird freigelegt und zwei Schrauben mit Zahnzement am Hinterkopf befestigt. In dieser Position können die wachen Ratten später der transkraniellen (d.h. durch den Schädel) Magnetstimulation ausgesetzt werden. Eine Woche nach der Operation werden die Tiere täglich an die Versuchsbedingungen gewöhnt. Nach 5 Tagen werden die wachen Ratten für etwa 2 Minuten mit dem Kopf fixiert und das Gehirn 3 Sekunden lang magnetisch stimuliert oder nur scheinstimuliert. Eine Woche später werden den Ratten bei gleichem Versuchsaufbau die Schrauben entfernt und eine Mess-/Reizelektrode in einer bestimmten Struktur im Inneren des Gehirns angebracht. Als Grundelektrode wird eine Schraube im gegenüberliegenden Schädelknochen befestigt. Nach einer Woche werden die Tiere elektrisch über die Elektroden stimuliert, so dass es zu epileptischen Anfällen kommt. Nach einer weiteren Woche wird die Stimulation mit steigenden Stromstärken wiederholt. Die Anfallsstärke wird nach einer Skala beurteilt. Am Ende werden die Tiere anästhesiert und per Durchströmung des Herzens mit Formaldehyd getötet. Die Gehirne werden entnommen und untersucht.

Bereich: Neurologie

Originaltitel: Altered seizures susceptibility after high-frequency transcranial magnetic stimulation in rats

Autoren: Ulrich Ebert (1)*, Ulf Ziemann (2)

Institute: (1)* Institut für Pharmakologie, Toxikologie und Pharmazie, Veterinärmedizinische Hochschule Hannover, 30559 Hannover, und (2) Abteilung für Klinische Neurophysiologie, Universität Göttingen

Zeitschrift: Neuroscience Letters 1999: 273, 155-158

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1207



Dokument 3790Titel: Kornea-Kindling bei Mäusen: Unterschiede hinsichtlich des Verhaltens und der Pharmakologie zum konventionellen Kindling
Hintergrund: Auswirkung bestimmter Medikamente auf epileptische Anfälle
Tiere: 90 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Mit Mäusen werden sogenannte "Kindling"-Experimente durchgeführt. Beim Kindling findet eine regelmäßige elektrophysiologische Reizung statt, die zu epileptischen Anfällen führt. Die Mäuse werden an 12 hintereinanderfolgenden Tagen alle 6 Stunden über die Hornhaut des Auges elektrisch gereizt, bis epileptische Anfälle auftreten. Dazu werden in Kochsalz getränkte Kupfer-Elektroden an der Hornhaut des Auges angebracht und Stromstöße von 3 mA Stärke und 3 Sekunden Dauer verabreicht. Die Intensität der entstandenen epileptischen Anfälle wird mit einer Skala von 1 bis 6 beurteilt (1 = leichte Zuckungen im Gesicht und Auge, bis 6 = tonische Streckung der Hinterpfoten). Mäuse, die nach 12 Tagen mit Anfällen der Stärke 3 oder größer reagieren, werden als "gekindelt" definiert. Um die krampfhemmende Wirkung von Phenytoin zu testen, werden den Mäusen zwei Stunden vor der Elektrostimulation unterschiedliche Dosierungen des Medikamentes in den Bauchraum gespritzt. Jede Maus wird viermal im Abstand von einer Woche mit Phenytoin behandelt. Zwei Stunden nach der letzten Medikamentengabe werden die Mäuse enthauptet und Blut und Gehirn untersucht. Ein erheblicher Teil der Tiere stirbt bereits während der Kindling-Reizung.

In einem weiteren Test werden gekindelte und gesunde Mäuse mit einer bestimmten Substanz (D-CPPene) behandelt. Das Verhalten der Tiere bzw. deren übermäßige bis verminderte Bewegungsaktivität im Käfig oder auf einer offenen Fläche, Bewegungsstörungen und ähnliches werden mithilfe weiterer Skalen beurteilt.

Bereich: Epilepsieforschung, Neuropharmakologie

Originaltitel: Corneal kindling in mice: behavioral and pharmacological differences to conventional kindling

Autoren: Heidrun Potschka (1), Wolfgang Löscher* (1)

Institute: (1)* Abteilung für Pharmakologie, Toxikologie und Pharmazie, Veterinärmedizinische Hochschule, 30559 Hannover

Zeitschrift: Epilepsy Research 1999: 37, 109-120

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1206



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