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Datenbank Tierversuche

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Dokument 4021Titel: Blockade der zentralen Angiotensin-AT1-Rezeptoren verbessert die neurologischen Ergebnisse und vermindert die Expression von Transkriptionsfaktoren AP-1 nach fokaler Gehirnischämie bei Ratten
Hintergrund: Beeinflussung von neurologischen Defiziten nach Minderdurchblutung des Gehirns
Tiere: 45 Ratten (mindestens)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Bei Ratten werden Kanülen (Hohlnadeln aus Stahl) zur Verabreichung von Testsubstanzen in das Gehirn implantiert. Dazu wird die Schädeldecke freigelegt und die Kanülen in das Gehirn (bzw. Gehirnventrikel) vorgeschoben. Der äußere Teil der Kanülen wird mit Schrauben und Zement am Schädelknochen befestigt und die Kopfhaut zugenäht. Die genaue Lokalisation der Kanülen wird mit Hilfe eines stereotaktischen Kopfhalteapparats bestimmt. Sogenannte osmotische Minipumpen, die die Testsubstanzen in gewünschter Dosierung und Geschwin-digkeit freisetzen, werden in eine Hauttasche am Rücken der Tiere eingenäht und mit den im Schädel implantierten Kanülen verbunden.

Nach drei Tagen wird ein Katheter (Plastikschlauch) für Blutdruckmessungen und intravenöser Medikamentengabe durch die Leistenarterie bzw. -vene gelegt. Beide Katheter werden unter der Haut zum Rücken des Tieres geleitet. Bei den eigentlichen Experimenten bleiben die Ratten bei Bewußtsein. Während die Testsubstanz über einen Zeitraum von fünf Tagen durch die Minipumpe in das Gehirn verabreicht wird, können sich die Tiere frei bewegen. Der Blutdruck wird dabei kontinuierlich gemessen.

Nun wird eine Minderversorgung des Gehirns hervorgerufen, indem ein Nylonfaden durch die Halsschlagader geschoben und die mittlere Gehirnarterie verschlossen wird. Nach 90 Minuten wird der Faden herausgezogen und das Gehirn wieder durchblutet. Kontrolltieren werden auch entsprechende Katheter gelegt, die Hirnarterie wird jedoch nicht verschlossen. 24 Stunden später werden die Ratten hinsichtlich neurologischer Defizite untersucht. Diese werden in drei Schweregrade eingeteilt (0 = keine Defizite bis 3 = Schwäche in der Vorderpfote und Umfallen bei seitlichem Anstoßen). Anschließend werden die Tiere narkotisiert und mit einer giftigen Lösung getötet. Die Gehirne werden entnommen und untersucht.

Bereich: Schlaganfallforschung, Neurologie, Pharmakologie

Originaltitel: Blockade of central angiotensin AT1 receptors improves neurological outcome and reduces expression of AP-1 transcription factors after focal brain ischemia in rats

Autoren: Wen-Jie Dai (1), Alexandra Funk (1), Thomas Herdegen (1), Thomas Unger (1), Juraj Culman (1)*

Institute: (1)* Institut für Pharmakologie, Christian-Albrechts-Universität, 24105 Kiel

Zeitschrift: Stroke 1999: 30, 2391-2399

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1056



Dokument 4022Titel: Gegenregulation von Interleukin-18-mRNA und Proteinexpression während der Wundheilung der Haut bei Mäusen
Hintergrund: Untersuchung von physiologischen Vorgängen bei der Wundheilung
Tiere: 80 Mäuse
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Mäuse werden durch eine Injektion in die Bauchhöhle anästhesiert und am Rücken rasiert. Nach Desinfektion mit 70%igem Alkohol werden den Tieren durch Herausschneiden von Haut und Unterhautfettgewebe sechs Wunden von je 5 mm Durchmesser in einem Abstand von 3-4 mm zugefügt. Nach 1, 3, 5, 7 und 13 Tagen werden Proben der Wundränder mit Wundschorf entnommen. Gewebe von nicht verletzten Mäusen dient als Kontrolle. Am Ende werden die Tiere getötet und das Gewebe untersucht.

Bereich: Dermatologie, Wundheilung

Originaltitel: Counterregulation of interleukin-18 mRNA and protein expression during cutaneous wound repair in mice

Autoren: Heiko Kämpfer (1), Uwe Kalina (2), Heiko Mühl (1), Josef Pfeilschifter (1), Stefan Frank (1)*

Institute: (1)* Zentrum für Pharmakologie, Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität, 60590 Frankfurt, und (2) Zentrum der Inneren Medizin, Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt

Zeitschrift: Journal of Investigative Dermatology 1999: 113, 369-374

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1055



Dokument 4023Titel: Chronische Hochdosis Kreatin-Fütterung vermindert das linksventrikuläre Remodeling bei post-myokardial infarzierten Rattenherzen nicht
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen einer Substanz auf den Herzmuskel nach Herzinfarkt
Tiere: 27 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Bei Ratten wird unter Ether-Narkose der Brustkorb auf der linken Seite aufgeschnitten und das linke Herzkranzgefäß abgebunden. 40-50% der Tiere sterben in den darauffolgenden 24 Stunden an einem Herzinfarkt. Einigen Kontrolltieren wird der Brustkorb zwar aufgeschnitten, das Herzkranzgefäß jedoch unversehrt gelassen. Die überlebenden Ratten erhalten über das Futter eine Testsubstanz. Nach 8 Wochen werden die Ratten erneut durch eine Injektion in die Bauchhöhle anästhesiert. Der Brustkorb wird eröffnet, das Herz herausgenommen und das Ausmaß des Herzinfarktes untersucht.

Bereich: Innere Medizin

Originaltitel: Chronic high-dose creatine feeding does not attenuate left ventricular remodeling in rats hearts post-myocardial infarction

Autoren: Michael Horn (1), Helga Remkes (1), Charlotte Dienesch (1), Georg Ertl (2), Stefan Neubauer (1)*

Institute: (1)* Medizinische Universitätsklinik Würzburg, 97080 Würzburg, und (2) Klinikum Mannheim, Abteilung Kardiologie, Universität Heidelberg

Zeitschrift: Cardiovascular Research 1999: 43, 117-124

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1054



Dokument 4024Titel: Laser-induzierte Thermotherapie kombiniert mit hepatischer arterieller Embolisation zur Behandlung von Lebertumoren in einem Ratten-Modell
Hintergrund: Untersuchung der Wirksamkeit einer neuen Tumortherapie
Tiere: 20 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Ratten werden Zellen eines Rattendickdarmtumors in die Leber eingebracht. Dazu werden die Ratten anästhesiert, der Bauch wird in der Mitte aufgeschnitten. Die Tumorzellen werden anschließend unter die Leberkapsel injiziert. Der Punktionsort wird mit einem speziellem Kleber verschlossen, um ein Abfließen der Tumorzellen zu verhindern. Die Bauchdecke wird wieder verschlossen. 14 Tage später wird den Ratten noch einmal unter Narkose der Bauch in der Mitte aufgeschnitten, die Leber wird auf sterile Kompressen vorgeschoben. Es werden nur Lebertumoren mit einem Durchmesser von größer als 12 mm in die Studie eingeschlossen. Eine Leberarterie wird aufgeschnitten, ein Plastikschlauch eingelegt und mit einer Naht fixiert. Über diesen Schlauch kann eine Lösung direkt in die Leber injiziert werden, welche den arteriellen Blutfluß zu den Lebertumoren für einige Zeit unterbindet. Nach der Injektion wird der Plastikschlauch wieder entfernt und die Arterie vernäht. Des weiteren wird ein Laser 0,5 cm tief direkt in das Zentrum des Tumors eingeführt. Nach der Behandlung werden Laser und Sonde entfernt und der Bauch wieder zugenäht. Die Tiere werden 24 Stunden, 7 oder 14 Tage nach der Behandlung durch eine Überdosis eines Narkosemittels getötet, das Tumorgewebe wird untersucht.

Bereich: Krebsforschung

Originaltitel: Laser-induced thermotherapy combined with hepatic arterial embolization in the treatment of liver tumors in a rat tumor model

Autoren: Christoph-T.Gerner (1)*, Christoph Isbert (1), Dirk Albrecht (1), Andre Roggan (2), Jörg Pelz (1), Jörg Ritz (1), Gerhard Müller (2), Heinz J.Buhr (1)

Institute: (1)* Abteilung für Viszeral-, Vaskulär- und Thoraxchirurgie, und (2) Institut für Medizinische Physik/ Laser Medizin, Medizinisches Zentrum Benjamin Franklin, Freie Universität Berlin, 12200 Berlin

Zeitschrift: Annals of Surgery 1999: 230, 55-62

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1053



Dokument 4025Titel: Eicosanoid-Produktion durch erwachsene Fasciola hepatica und Plasma-Eicosanoid-Spiegel während Fasziolosis bei Schafen
Hintergrund: Untersuchung von Veränderungen bei chronischer Leberegelinfektion
Tiere: 9 Schafe
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: 5 Schafe werden mit Larven des großen Leberegels infiziert. 4 nicht-infizierte Schafe dienen als Kontrolltiere. Den Tieren wird einmal wöchentlich über 17 Wochen Blut entnommen. 3 bis 12 Wochen nach der Infektion sind bei den Schafen Zeichen von Fieber und Blutarmut zu finden. Außerdem steigen die Leberwerte an. Die infizierten Schafe werden 20 Wochen nach der Infektion getötet. Die Leberegel werden aus den Gallenwegen isoliert und untersucht.

Bereich: Veterinärparasitologie

Originaltitel: Eicosanoid production by adult fasciola hepatica and plasma eicosanoid patterns during fasciolosis in sheep

Autoren: S.F.Ali (1), A.Joachim (1), A.Daugschies (1)*

Institute: (1)* Institut für Parasitologie, Veterinärmedizinische Hochsschule, 30559 Hannover

Zeitschrift: International Journal for Parasitology 1999: 29, 743-748

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1052



Dokument 4026Titel: Hyperreaktive Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse bei Ratten, die selektiert nach einem hohen Angstverhalten gezüchtet wurden
Hintergrund: Untersuchung verschiedener Hormonkonzentrationen im Blut bei Ratten mit hohem und niedrigem Angstverhalten
Tiere: 20 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Für den Versuch werden zwei Rattenarten verwendet, die über mehrere Generationen hinweg selektiert nach hohem und niedrigem Angstverhalten gezüchtet wurden. Im Alter von 10 Wochen werden jeweils 10 Ratten mit hohem und mit niedrigem Angstverhalten einem Verhaltenstest unterzogen. Dazu werden die Tiere einzeln für 5 Minuten auf eine zentrale Plattform eines Versuchsländes gesetzt, von der kreuzförmig jeweils zwei offene und zwei von Seitenwänden umschlossene Arme abgehen. Die gesamte Versuchsanordnung ist 70 cm vom Fußboden erhöht angebracht. Es wird die Zeit gemessen, die die Tiere auf den offenen Versuchsarmen verbringen. Diese ist bei Ratten mit hohem Angstverhalten deutlich kürzer als bei Ratten mit niedrigen Angstverhalten. 4 Wochen später wird den gleichen Tieren unter Narkose ein Schlauch in eine große Vene am Hals eingelegt und fixiert. Die Ratten werden danach in Einzelkäfigen gehalten und können sich trotz des Schlauches frei bewegen. Der Plastikschlauch wird mit einer antibiotikahaltigen Lösung gefüllt und 3 Tage später noch einmal mit der gleichen Lösung durchgespült. 5 Tage nach Anlage des Katheters wird den Ratten morgens über das Schlauchsystem Blut entnommen. Danach werden sie wieder dem erwähnten Verhaltenstest unterzogen. Anschließend werden nach 5, 15 und nach 60 Minuten weitere Blutproben entnommen, aus denen verschiedene Hormonkonzentrationen ermittelt werden.

Bereich: Psychiatrie

Originaltitel: Hyper-reactive hypothalamo-pituitary-adrenocortical axis in rats bred for high anxiety-related behaviour

Autoren: R.Landgraf (1)*, A.Wigger (1), F.Holsboer (1), I.D.Neumann (1)

Institute: (1)* Max-Planck-Institut für Psychiatrie, 80804 München

Zeitschrift: Journal of Neuroendocrinology 1999: 11, 405-407

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1051



Dokument 4027Titel: Methotrexat-Albumin-Konjugate bewirken eine Wachstumsverzögerung bei Dunning R3327 HI Prostatakarzinom-tragenden Ratten
Hintergrund: Untersuchung der Wirksamkeit verschiedener Chemotherapeutika bei Prostatakrebs
Tiere: 55 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Ratten werden Tumorfragmente von Prostatakrebs unter die Haut implantiert. Nach 8 Wochen erreichen die Krebsgeschwüre ein Gewicht von 2-3 g. Die Tiere werden mit Kohlendioxyd getötet und die Tumore entnommen. Anschließend werden die Tumore in Fragmente von 3 mm Durchmesser geteilt und anderen Ratten über einen Hauteinschnitt am linken Hinterbein eingepflanzt. 5 Wochen später haben die Krebsgeschwüre eine Größe von über 1 Kubikzentimeter erreicht. 5 dieser Tiere wird ein Chemotherapeutikum über eine Vene am Schwanz verabreicht. Während des Versuchs sind die Ratten mit einem Narkosgasgemisch anästhesiert. Nach Gabe des Chemotherapeutikums werden nach 1, 4, 8, 24, 48 und nach 72 Stunden Blutproben aus einem Gefäß an der Schwanzspitze entnommen. Nach der letzten Blutentnahme werden die Ratten getötet, die Tumore entnommen.

Bei 20 Ratten wird in einem weiteren Versuch die dosisabhängige Schädlichkeit des Chemotherapeutikums ausgetestet. Dazu erhalten die Tiere in Abständen von 4 Tagen Injektionen des Chemotherapeutikums. Einige Tage nach der 5. Injektion treten bei beiden Versuchsgruppen Vergiftungserscheinungen wie Durchfall oder zotteliges Fell auf. Für einen weitern Versuch werden drei Gruppen bestehend aus jeweils 10 tumortragenden Ratten gebildet. Die Tiere erhalten je nach Gruppenzugehörigkeit alle 4 Tage eine Injektion des Chemotherapeutikums. Die Tiere werden täglich hinsichtlich des Auftretens von Vergiftungserscheinungen untersucht. Der Versuch wird beendet, als nach 24 Versuchstagen das Tumorleiden der Kontrolltiere ein kritisches Ausmaß erreicht hat. Die Ratten werden getötet, die Tumore entnommen und gewogen.

Bereich: Krebsforschung

Originaltitel: Methotrexate-albumin conjugate causes tumor growth delay in Dunning R3327 HI prostate cancer-bearing rats

Autoren: Gerd Stahle (1)*, Andreas Wunder (2), Hans Herrmann Schrenk (2), Gernot Hartung (3), Dieter L.Heene (1), Hannsjörg Sinn (1)

Institute: (1)* Erste Medizinische Klinik, Universitätsklinik Mannheim, Fakultät für Klinische Medizin Mannheim, Universität Heidelberg, 68135 Mannheim, (2) Abteilung für Radiochemie, Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg, und (3) Dritte Medizinische Klinik, Universitätsklinik Mannheim, Fakultät für Klinische Medizin Mannheim, Universität Heidelberg, Mannheim

Zeitschrift: Anti-Cancer Drugs 1999: 10, 405-411

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1050



Dokument 4028Titel: Nucleus fastigii Aktivität während unterschiedlicher Frequenzen und Orientierungen einer vertikal vestibulären Stimulation bei Affen
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen einer Stimulation des Gleichgewichtsorgans auf Aktivitäten im Gehirn
Tiere: 3 Affen (Rhesusaffen)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Zunächst werden die Affen an die experimentelle Umgebung und den sogenannten Primantenstuhl gewöhnt. Unter Anästhesie und sterilen Bedingungen wird den Tieren eine spezielle Kammer zur Messung von Hirnströmen durch Mikroelektroden in das Gehirn implantiert. Während des Versuchs müssen die Affen in einem Stuhl sitzen. Der Kopf wird mit Hilfe von Schrauben in aufrechter Position fixiert. Für eine vertikale Stimulation des Gleichgewichtsorgans werden die Affen um eine horizontale Achse bis zu einem 200Winkel gekippt. Außerdem werden die Affen über eine automatische Drehscheibe in 5 verschiedene horizontale Orientierungen ausgerichtet und dabei um 1800 gedreht. Nach Abschluß des Experimentes werden die Affen durch Injektion eines Narkosemittels anästhesiert, die Gehirne werden entnommen und untersucht.

Bereich: Neurophysiologie, Neurobiologie

Originaltitel: Fastigal nucleus activity during different frequencies and orientations of vertical vestibular stimulation in the monkey

Autoren: C.Siebold (1), J.F.Kleine (1), L.Glonti, T.Tchelidze (1), U.Büttner (1)*

Institute: (1)* Abteilung für Neurologie, Klinikum Großhadern der Universität München, 81377 München

Zeitschrift: Journal of Neurophysiology 1999: 82, 34-41

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1049



Dokument 4029Titel: Fehlen von cortico-striatalen Projektionen vom primär akustischen Kortex beim Affen Saimiri sciureus
Hintergrund: Untersuchung der Verbindung zwischen zwei Gehirnregionen
Tiere: 10 Affen (Totenkopfäffchen)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Affen werden mit dem Kopf in einen stereotaktischen Halter eingespannt. Mit Hilfe einer Mikrospritze wird den Tieren dann ein radioaktiv markiertes Eiweiß an einer definierten Stelle in das Gehirn injiziert. 2 Wochen später werden die Affen anästhesiert, die Gehirne werden entnommen und untersucht.

Bereich: Neurologie, Neurobiologie

Originaltitel: Lack of cortico-striatal projections from the primary auditory cortex in the squirrel monkey

Autoren: Stefan Borgmann (1), Uwe Jürgens (2)*

Institute: (1) Institut für Medizinische Mikrobiologie, Universität Magdeburg, und (2)* Deutsches Primatenzentrum, 37077 Göttingen

Zeitschrift: Brain Research 1999: 836, 225-228

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1048



Dokument 4030Titel: Mastzellen tragen zum PACAP- induzierten Ödem bei
Hintergrund: Untersuchung der Rolle bestimmter Zellen bei Hautreaktionen
Tiere: 75 Ratten (ca.)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Ratten werden Zellen, die zuvor aus dem Knochenmark anderer Ratten gewonnen wurden, in die Ohrmuschel injiziert. Den Ratten wird unter Narkose mit Ether eine bestimmte körpereigene Substanz in unterschiedlichen Dosierungen in die Haut des linken Ohres gespritzt. In das rechte Ohr wird den Ratten eine Kochsalzlösung zur Kontrolle unter die Haut injiziert. Zu verschiedenen Zeitabständen wird, ebenfalls unter Anästhesie, die Dicke des Ohres gemessen. Zum Abschluß des Versuches werden die Ratten getötet und das Gewebe der Ohren untersucht.

Bereich: Innere Medizin

Originaltitel: Mast cells contribute to PACAP-induced oedema in mice

Autoren: Anjona Schmidt-Choudhury (1) (5)*, Glenn T.Furuta (5), Stephen J.Galli (4) (5), Wolfgang E.Schmidt (2) (3), Barry K.Wershil (3) (4)

Institute: (1)* Abteilung für Pädiatrie, Universität Kiel, 24105 Kiel, (2) Erste Abteilung der Medizin, Universität Kiel, (3) Abteilung der Medizin 1, St. Josef Krankenhaus, Ruhr-Universität Bochum, (4) Abteilung der Pathologie, Beth Israel Deaconess Medical Center and Harvard Medical School , Boston, USA, und (5) Pädiatrische Gastroenterologie und Ernährung, Harvard Medical School , Boston, USA

Zeitschrift: Regulatory Peptides 1999: 82, 65-69

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1047



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