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Datenbank Tierversuche

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Dokument 4021Titel: Der obere Olivenkomplex ist für die vollständige Expression der akustischen, nicht aber der taktilen Schreckreaktion der Ratte notwendig
Hintergrund: Untersuchung der Rolle von bestimmten Hirnregionen bei Schreckreizen
Tiere: 31 Ratten
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden anästhesiert und der Kopf in einen stereotaktischen Halteapparat eingespannt. Kleine Löcher werden in die Schädeldecke gebohrt und mit einer Glaspipette eine Lösung ins Gehirn appliziert. Nach der Operation dürfen sich die Tiere eine Woche lang erholen. Für die eigentlichen Messungen werden sie in kleine Maschendrahtkäfige in schallgedämpfte Kammern gesetzt (100 x 80 x 60 cm). In den Boden der Drahtkäfige sind Elektroden eingelassen, die die Bewegungen der Ratten messen. In einer Entfernung von 40 cm wird ein Lautsprecher aufgestellt, der kontinuierlich Hintergrundgeräusche, aber auch die akustischen Schreckreize (70-100 dB) produziert. Der taktile Schreckreiz wird durch einen Luftzug verursacht, der die Ratte an der Seite trifft. Mithilfe der Bodenelektroden werden nun die Schreckreaktionen der Tiere, aber auch deren Spontanbewegung untersucht. Am Ende der Messungen werden die Tiere getötet und die Gehirne untersucht.

Bereich: Neurologie

Originaltitel: The superior olivary complex is necessary for the full expression of the acoustic but not tactile startle response in rats

Autoren: Thomas Wagner (1), Peter K.D.Pilz (1), Markus Fendt (1)*

Institute: (1)* Abteilung Tierphysiologie, Universität Tübingen, 72076 Tübingen

Zeitschrift: Behavioural Brain Research 2000: 108, 181-188

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1119



Dokument 4022Titel: Messungen des visuellen Cortex mit bis zu 64 Mikroelektroden beim Kaninchen und Affen für einen Zeitraum von mehr als einem Jahr
Hintergrund: Untersuchungen über die langfristige Implantation von Elektroden im Gehirn
Tiere: 9 Tiere verschiedener Arten (8 Kaninchen, 1 Affe)
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Den Kaninchen wird unter Narkose ein Kopfhalter im Bereich der Nasenwurzel implantiert. Nach 2 bis 3 Wochen werden die Tiere erneut anästhesiert, neuromuskulär gelähmt, intubiert und künstlich beatmet. Der Kopf wird mit der Halteapparatur in einer bestimmten Position fixiert. Nun wird der Schädelknochen auf einer Kopfseite aufgebohrt und ein dünnes Führungsrohr mit den Messelektroden in das Gehirn vorgeschoben. Ein typischer Zielpunkt ist die für das Sehen zuständige Hirnrinde. Dann werden die Mikroelektroden aus dem Führungsrohr weiter in das Gehirn vorgeschoben und Messungen der neuronale Aktivität durchgeführt. Danach wird das Führungsrohr im Schädel fixiert und das Loch im Schädelknochen mit Zement verschlossen. Schließlich wird ein Mikrostecker mit zwei Schrauben aus Titan auf den Kopf zementiert und Knochenhaut bzw. Kopfhaut vernäht.

Bei dem Affen werden die Mikroelektroden in etwas anderer Weise in das Gehirngewebe eingebracht, wobei keine Kopfhalteapparatur verwendet wird. Nach 10 Tagen Erholung werden die ersten Messungen an den Kaninchen durchgeführt. Die Tiere werden in eine Box gesetzt, wobei Kopfbewegungen durch ein Kunststoffhalsband eingeschränkt werden. Weitere Bewegungen werden durch einen Magneten verhindert, der den Kopf mithilfe des Kopfhalters an einem Rahmen fixiert. An den auf dem Kopf zementierten Mikrostecker können Messgeräte angeschlossen werden.

Der Affe wird in eine Box gesetzt, in der seine Bewegungen eingeschränkt und der Kopf mit zwei gepolsterten Klammern unbeweglich gehalten wird. Die Augen kann das Tier jedoch frei bewegen. Es werden verschiedene sich bewegende optische Reize geboten und die Aktivität der Nervenzellen gemessen. Am Ende aller Messungen, d.h. nach ca. einem Jahr, werden drei Kaninchen getötet und ihre Gehirne untersucht. Das Schicksal des Affen ist nicht weiter beschrieben.

Bereich: Neurologie, Hirnforschung

Originaltitel: Rabbit and monkey visual cortex: more than a year of recording with up to 64 microelectrodes

Autoren: I. Porada (1)*, I. Bondar (1), W.B. Spatz (1), J. Krüger (1)

Institute: (1)* Institut für Biophysik, AG Hirnforschung, Universität Freiburg, 79104 Freiburg

Zeitschrift: Journal of Neuroscience Methodes 2000: 95, 13-28

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1118



Dokument 4023Titel: änderungen der metabolischen Aktivität im Rückenmark der Ratte bei adjuvanter Monarthritis
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen von chronischem Schmerz durch Gelenksentzündung
Tiere: 37 Ratten (mindestens)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden bei Standardlaborbedingungen zu vier Tieren pro Käfig gehalten. Unter Narkose wird eine bestimmte Lösung in ein Fußgelenk gespritzt, um eine Entzündung (Monarthritis) hervorzurufen. Bei Kontrolltieren wird lediglich eine Salzlösung injiziert. Die Ratten werden dann in Röhren aus Plexiglas gesetzt und anästhesiert. Katheter werden in die Blutgefäße der Leiste gelegt und die Wunden mit Lokalanästhetikum behandelt. Nach dem Erwachen aus der Narkose dürfen sich die Tiere 3 Stunden lang erholen. Nun wird eine radioaktive Substanz intravenös verabreicht und das entzündete Gelenk zur Durchblutungsförderung bewegt. Während der nächsten 45 Minuten werden mehrere Blutproben entnommen. Am Ende werden die Ratten enthauptet und das Rückenmark für weitere Untersuchungen entnommen. Bei anderen Ratten mit einer entzündlichen Monarthritis wird die gesteigerte Schmerzempfindung während der Erkrankung durch Bewegungen des Fußgelenkes 1, 2, 4, 8 und 14 Tage nach der Injektion untersucht. Die Schmerzreaktionen werden durch eine Skala von 0 bis 20 erfaßt. Bei wieder anderen Ratten wird im wachen Zustand zu Beginn der Verabreichung der radioaktiven Substanzen das entzündete Fußgelenk maximal gebeugt und gestreckt und die Schmerzreaktion gemessen.

Bereich: Neurologie, Schmerzforschung

Originaltitel: Metabolic activity changes in the rat spinal cord during adjuvant monoarthritis

Autoren: J.Schadrack (1)*, F.L.Neto (1), (2), A.Ableitner (1), J.M.Castro-Lopes (2), F.Willoch (1), (3), P.Bartenstein (3), W.Zieglgänsberger (1), T.R.Tölle (4)

Institute: (1)* Max-Planck-Institut für Psychatrie, 80804 München, (2) Institut für Histologie und Embryologie, Medizinische Fakultät Porto, Portugal, (3) Abteilung für Nuklearmedizin, Technische Universität München, und (4) Abteilung für Neurologie, Technische Universität München

Zeitschrift: Neuroscience 1999; 94, 595-605

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1117



Dokument 4024Titel: Desfluran und Isofluran verbessern das neurologische Ergebnis nach unvollständiger zerebraler Ischämie bei Ratten
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkung der Medikamente Isofluran und Desfluran auf die Ausprägung neurologischer Symptome nach Minderdurchblutung des Gehirns
Tiere: 40 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Ratten werden anästhesiert, neuromuskulär gelähmt und künstlich beatmet. Katheter (Plastikschläuche) werden in die Blutgefäße der rechten Leiste und in die Halsvene gelegt, um kontinuierliche Blutdruckmessungen und Blutentnahmen durchführen und Medikamente verabreichen zu können. Den Tieren werden gruppenweise bestimmte Substanzen verabreicht. Nun wird eine Minderdurchblutung des Gehirns hervorgerufen, indem für 30 Minuten die rechte Halsschlagader verschlossen und der Blutdruck auf 35 mm Hg gesenkt wird. Durch eine Nadel, die unter den rechten Schläfenmuskel gestochen wird, wird die Temperatur gemessen und durch eine Heizlampe konstant bei 37°C gehalten. Während der Durchblutungsunterbrechung werden bestimmte Blutwerte sowie die Hirnströme (EEG) mit Hilfe von unter der Kopfhaut implantierten Elektroden gemessen. Nach 30 min werden die Arterie wieder geöffnet, weitere Blutuntersuchungen durchgeführt und die Katheter entfernt. Die Tiere kommen zurück in ihre Käfige. Nach 24, 48 und 72 Stunden werden die Tiere hinsichtlich neurologischer Defizite untersucht. Die Symptome werden in eine Skala von 0 bis 17 eingeordnet: (0 = keine Defizite, 17 = durch Schlaganfall bedingter Tod). Weiteres Schicksal der Ratten nicht beschrieben.

Bereich: Anästhesiologie

Originaltitel: Desflurane and isoflurane improve neurological outcome after incomplete cerebral ischaemia in rats

Autoren: K.Engelhard (1)*, C.Werner (1), W.Reeker (1), H.Lu, O.Möllenberg (1), I.Mielke (1), E.Kochs (1)

Institute: (1)* Institut für Anästhesiologie der Technischen Universität München, Klinikum Rechts der Isar, 81675 München

Zeitschrift: British Journal of Anaesthesia 1999: 83, 415-421

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1116



Dokument 4025Titel: Inhibin B ist ein sensitiverer Marker der spermatogenen Schädigung als FSH beim Modell der Bestrahlung des nicht-humanen Primaten
Hintergrund: Untersuchung der Schädigung von Röntgenstrahlung auf Hoden, Hormone und Spermien
Tiere: 6 Affen
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Affen werden in Einzelkäfigen gehalten. In wöchentlichen Intervallen wird ihre Hodengröße bestimmt, das Ejakulat untersucht und Blut zur Hormonbestimmung unter Betäubung aus einer Beinvene entnommen. Nach 20 Tagen werden auf nicht näher beschriebene Art Gewebeproben aus den Hoden entnommen. Weitere 20 Tage später werden die Hoden beidseitig mit einer Röntgenstrahlungsdosis von 2Gy bestrahlt. Wieder werden Hodengröße, Ejakulat und Hormone wöchentlich bestimmt. Nach 14 Wochen wird ein Affe kastriert (Entfernung der Hoden) und nach weiteren 13 Wochen die anderen Affen biopsiert (Entnahme von Gewebeproben aus dem Hoden). Das Hodengewebe wird hinsichtlich Störungen der Spermienentwicklung untersucht. Weiteres Schicksal der Tiere nicht beschrieben.

Bereich: Reproduktionsmedizin

Originaltitel: Inhibin B is a more sensitive marker of spermatogenetic damage than FSH in the irradiated non-human primate model

Autoren: L.Foppiani (1), S.Schlatt (1), M.Simoni (1), G.F.Weinbauer (1), U.Hacker-Klom (2), E.Nieschlag (1)*

Institute: (1)* Institut für Reproduktionsmedizin, Universität Münster, 48129 Münster, und (2) Abteilung für Radiotherapie und Radioonkologie, Universität Münster

Zeitschrift: Journal of Endocrinology 1999: 162, 393-400

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1115



Dokument 4026Titel: Lokalisierte Schäden der retinalen Nervenfaserschichten beim chronischen experimentellen Hochdruckglaukom des Rhesusaffen
Hintergrund: Untersuchung zur Entstehung des grünen Stars
Tiere: 9 Affen (Rhesusaffen)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Affen werden über einen Zeitraum von vielen Jahren mit cholesterin- und fettreicher Nahrung gefüttert, um Arteriosklerose und Bluthochdruck zu produzieren. Dann wird bei allen Affen durch Laserkoagulation die Augeninnenstruktur so verändert, daß der Augeninnendruck ansteigt und ein Glaukom (grüner Star) entsteht. Vor und nach diesem Eingriff wird der Augeninnendruck mehrmals gemessen. Weiteres Schicksal der Affen nicht berichtet (Experimente in den USA unter Federführung des deutschen Autors durchgeführt).

Bereich: Augenheilkunde

Originaltitel: Localised retinal nerve fibre layer defects in chronic experimental high pressure glaucoma in rhesus monkeys

Autoren: Jost B.Jonas (1)*, Sohan Singh Hayreh (2)

Institute: (1)* Abteilung für Ophthalmologie und Augenklinik, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, 91054 Erlangen, und (2) Abteilung für Ophthalmologie und Visuelle Wissenschaften, Medizinisches College, Universität Iowa, USA

Zeitschrift: British Journal of Ophthalmology 1999: 83, 1291-1295

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1114



Dokument 4027Titel: Zelluläre Ursachen der gesteigerten Produktion von neurotrophen Faktoren aus dem Gehirn in einem Modell der allergischen Entzündung bei der Maus
Hintergrund: Untersuchung bestimmter körpereigener Stoffe bei allergischem Asthma
Tiere: 80 Mäuse (mindestens)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Bei Mäusen wird eine schwere Atemwegsentzündung durch Injektion einer Eiweißlösung an den Tagen 1, 14 und 21 hervorgerufen. An definierten anderen Tagen wird ein Aerosol lokal verabreicht. Um die allergenspezifischen Antikörper zu untersuchen, wird den Tieren Blut aus der Schwanzvene entnommen. Am Ende werden die Mäuse getötet, ein Kanüle in die Luftröhre geschoben und das Bronchialsekret entnommen und untersucht.

Bereich: Allergieforschung

Originaltitel: Cellular sources of enhanced brain-derived neurotrophic factor production in a mouse model of allergic inflammation

Autoren: Armin Braun, Marek Lommatzsch, Anne Mannsfeldt, Ulrich Neuhaus-Steinmetz, Axel Fischer, Norbert Schnoy, Gary R.lewin, Harald Renz (1)*

Institute: (1)* Institut für Laboratoriumsmedizin und Pathobiochemie, Charité:-Campus Virchow-Klinikum, 13353 Berlin, Max Delbrück-Zentrum, Humboldt Universität Berlin, und Institut für Anatomie und Zellbiologie, Justus-Liebig Universität, Gießen (ohne Zuordnung der Autoren)

Zeitschrift: American Journal of Respiratory Cellullar Molecular Biology 1999: 21, 537-546

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1113



Dokument 4028Titel: Unterschiedliche Expression von mRNA der Hitzeschockproteine 70-1 und 70-2 nach Minder- und Wiederdurchblutung der Niere bei der Ratte
Hintergrund: Untersuchung der Entstehung von Hitzeschockproteinen bei Durchblutungsstörungen der Nieren
Tiere: 60 Ratten (ca.)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden im Alter von 10 Wochen anästhesiert und die Nierendurchblutung auf nicht genauer beschriebene Art und Weise für 10, 40, 60, 120 und 180 Minuten unterbrochen. Danach wird die Durchblutung für 0, 5, 10, 30 oder 60 Minuten wieder hergestellt. Anschließend wird die Niere entfernt und untersucht. Nieren der anderen Körperseite und von nicht operierten Ratten dienen als Kontrolle.

Bereich: Urologie

Originaltitel: Differential expression of heat shock proteins 70-1 and 70-2 mRNA after ischemia-reperfusion injury of rat kidney

Autoren: Ziya Akcetin (1)*, Reinhard Pregla (1), Dorothea Darmer (2), Hans Heynemann (1), Johannes Haerting (3), Hans-Jürgen Brömme (2), Jürgen Holtz (2)

Institute: (1)* Abteilung für Urologie, Universität Halle-Wittenberg, 06097 Halle, (2) Abteilung für Pathophysiologie, Universität Halle-Wittenberg, Halle, und (3) Abteilung für Biometrie, Universität Halle-Wittenberg, Halle

Zeitschrift: Urological Research 1999: 27, 306-311

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1112



Dokument 4029Titel: Antwort von Follikelzellen des Zahns auf die Exposition der freigelegten Email-Matrix im Backenzahn bei der Ratte
Hintergrund: Untersuchung des Zahnwachstums
Tiere: 32 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Für Transplantationsexperimente werden Rattenjunge im Alter von fünf Tagen durch eine Injektion in den Bauchraum anästhesiert. Dann werden Kopf, Hals und Rachenraum zur Desinfizierung mit einer alkoholhaltigen Lösung gesäubert. Den Spendertieren wird der Kopf abgetrennt und der Teil mit den sich in Entwicklung befindenden Backenzähnen des Unterkiefers entnommen und speziell aufbereitet. Das Weichteilgewebe wird sorgfältig vom Knochen entfernt und ein Knochenfenster über dem ersten Backenzahn entnommen. Nun wird die Zahnkrone entfernt, das Zahnepithel entnommen und die Krone wieder in umgedrehter Position eingepflanzt. Das Knochenfenster kann dann wieder eingesetzt werden. Den Empfängerratten wird nun die Haut an der rechten Seite des Halses aufgeschnitten und das Stück Kieferknochen der Spenderratte unter die Haut implantiert. Die Wunde wird verschlossen und die Jungen zu ihren Muttertieren zurückgebracht.

Für die Retransplantationsexperimente werden die Rattenjungen zuvor mit Antibiotika behandelt. Dann werden die Tiere anästhesiert und mit einem Klebeband unter dem Mikroskop fixiert. Nun unterlaufen die Rattenjungen eine ähnliche Prozedur wie die Tiere im ersten Versuch, mit dem Unterschied, daß die Kieferknochen mit den Backenzähnen nicht anderen, sondern wieder den gleichen Ratten eingesetzt werden. Nach einer Beobachtungszeit von 2 bis 14 Tagen werden die Tiere durch Enthaupten getötet und die Backenzähne untersucht.

Bereich: Zahnmedizin

Originaltitel: Response of dental follicular cells to the exposure of denuded enamel matrix in rat molars

Autoren: Axel Spahr (1)*, Lars Hammarström (2)

Institute: (1)* Abteilung für Konservative Zahnmedizin, Periodontologie und Pedodontik, Universität Ulm, 89070 Ulm, und (2) Zentrum für Orale Biologie, Karolinska Institut, Huddinge, Schweden

Zeitschrift: European Journal of Oral Sciences 1999: 107, 360-367

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1111



Dokument 4030Titel: Dekompressive Kraniektomie, Wiederdurchblutung oder eine Kombination zur frühzeitigen Behandlung des akuten "malignen", halbseitigen Schlaganfalls bei der Ratte? Untersuchung möglicher Mechanismen durch MRT
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen einer Wiederdurchblutung und einer Schädeleröffnung auf das Gehirn beim Schlaganfall
Tiere: 28 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden anästhesiert und künstlich beatmet. Zur Verabreichung von Kontrastmittel und zur Messung von Blutdruck und Blutgasen werden Katheter (Plastikschläuche) in die Blutgefäße der Leiste gelegt. Dann werden die Tiere in eine Kopfhalteapparatur eingespannt und die rechte mittlere Gehirnarterie verschlossen (nicht näher beschrieben). Danach werden die Tiere sofort im MRT (bildgebendes Verfahren) untersucht. Eine Stunde später wird die Gehirnarterie wieder geöffnet oder eine Kraniektomie (Öffnung des Schädelknochens) durchgeführt. Dazu werden 10x5 mm große Teile des Schädelknochens an drei verschiedenen Stellen entfernt und die harte Hirnhaut eingeschnitten. Um die Ausmaße der zerebralen Minderdurchblutung (Schlaganfall) zu bestimmen, werden stündliche (bis zu 6h nach Infarkt) MRT-Untersuchungen wiederholt. Nach 24 h werden die Tiere getötet und die Gehirne untersucht. (Die Experimente wurden möglicherweise in den USA durchgeführt, der deutsche Autor ist federführend).

Bereich: Schlaganfallforschung, Bildgebende Verfahren

Originaltitel: Decompressive craniectomy, reperfusion, or a combination for early treatment of acute "malignant" cerebral hemispheric stroke in rats? Potential mechanisms studied by MRI

Autoren: Tobias Endelhorn (1), Arndt Doerfler (1)*, Andreas Kastrup (1), Christian Beaulieu (1), Alexander de Crespigny (1), Michael Forsting (2), Michael E.Moseley (1)

Institute: (1) Abteilung für Radiologie, Universität Stanford, Californien, und (2)* Abteilung für Neuroradiologie, Universität Essen, 45122 Essen

Zeitschrift: Stroke 1999: 30, 1456-1463

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1110



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