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Datenbank Tierversuche

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Dokument 4421Titel: Die Kolektomie und Ileum-Pouch-anale Anastomose beim Versuchstier Hund - Operationstechnik und perioperatives Management
Hintergrund: Etablierung eines Tiermodells zur systematischen Untersuchung einer chirurgischen Methode in der Humanmedizin
Tiere: 12 Hunde (Foxhounds)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die in der RWTH gezüchteten Hunde werden in Edelstahlzwingern gehalten. Zunächst werden sie an die Handhabung durch Menschen und das Stehen auf einem Tisch gewöhnt. Nach einer 24-stündigen Fastenperiode werden die Hunde unter Vollnarkose operiert. In eine Hinterbeinvene wird ein Verweilkatheter (dünner Plastikschlauch) zur Infusion eines Tropfes gelegt. Der Bauch wird eröffnet. Der gesamte Dickdarm wird herausgeschnitten und der Dünndarm an den After angenäht. Zusätzlich wird aus einem Stück Dünndarm ein Beutel genäht, der als eine Art Dickdarmersatz dienen soll. Auf den Beutel werden sog. Dehnungsmeßstreifen sowie Elektroden genäht. Die Kabel dieser Meßeinrichtungen werden durch die seitliche Bauchwand gelegt und von dort unter der Haut bis zu den Schulterblättern verlegt, wo sie nach außen treten. Der Bauch wird wieder verschlossen. Die Operation dauert insgesamt 11 Stunden. Die Hunde werden für die nächsten 18 Stunden medikamentell in einem Dämmerschlaf gehalten und mit Schmerzmitteln versorgt. Nachdem die Hunde schließlich wieder erwacht sind, erhalten sie weiter Schmerzmittel, wenn sie Anzeichen von Schmerzen zeigen. Sie werden für eine Woche künstlich über einen Tropf ernährt. Danach erfolgt eine langsame Gewöhnung an zunächst verflüssigtes Futter und später feste Nahrung. Die Tiere verlieren in der Anfangsphase 15% ihres Gewichtes, erholen sich später aber wieder.

Sechs Wochen nach der Operation beginnen die Messungen. Die Hunde stehen dazu auf einem Tisch. Über die auf den Dünndarmbeutel aufgenähten Vorrichtungen werden die Bewegungen des Darms gemessen. Es erfolgen mehrfach Blutentnahmen sowie Röntgenaufnahmen nach Fütterung eines Kontrastmittels. In den nächsten Wochen werden die Tiere noch 4 weiteren Operationen unterzogen. Unter Vollnarkose wird der Dünndarmbeutel mit einer Flüssigkeit gefüllt, um dessen Dehnungsfähigkeit zu testen. Der gesamte Versuchszeitraum beträgt mindestens 7 ½ Monate. Das weitere Schicksal der Hunde wird nicht beschrieben. Im Anhang dankt der Autor "unseren Hunden Bella, Bonnie, Dunja, Drago, Dixie, Dolly, Donna, Elli, Elita, Eshah, Elsa und Eila".

Bereich: Chirurgie

Originaltitel:

Autoren: Ulrich Knoblauch (Wissenschaftliche Betreuung: H.-J. Hackbarth (Hannover) und W. Küpper (Aachen))

Institute: Institut für Tierhygiene und Tierschutz der Tierärztlichen Hochschule Hannover und Abteilung für Versuchstierkunde der Medizinischen Fakultät der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen (eingereicht über die Tierärztliche Hochschule Hannover)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 716



Dokument 4422Titel: Gewebewirkung des Neodym-YAG-Lasers bei transendoskopischen Operationen im oberen Atemtrakt beim Pferd
Hintergrund: Lasertherapie bei Pferden mit Atemwegserkrankungen
Tiere: 12 Pferde
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Bei den Versuchstieren handelt es sich um Pferde der Rassen Hannoveraner, deutsches Kleinpferd, Traber und Pony im Alter von 2,5 bis 20 Jahre. Es ist nicht ganz eindeutig, aber vermutlich sind die Pferde klinisch gesund. An jedem Pferd werden 3 Operationen mit einem Gerät getestet, das in der Humanmedizin schon seit vielen Jahren erfolgreich im Einsatz ist. Die Operationen erfolgen am medikamentell ruhiggestellten (sedierten), stehenden Pferd. Ein Endoskop (schlauchförmiges Instrument mit einem optischen System) wird durch ein Nasenloch eingeführt und bis in den Rachen vorgeschoben. Durch das Endoskop hindurch wird ein schlauchförmiges Laser-Gerät geschoben. Auf diese Weise kann mit dem Laser unter Sichtkontrolle (Endoskop) gearbeitet. werden. Es werden mit dem Laser in zwei verschiedene Strukturen des Kopfes und des Rachens kleine Fenster geschnitten sowie die Stimmritze bestrahlt. Bei letzterer Operation erfolgt zuvor eine örtliche Betäubung. Zu unterschiedlichen Zeitpunkten, nach 4 Stunden, 2 Tagen, 7 Tagen oder 22 Tagen nach der Operation werden die Pferde getötet, die behandelten Gewebe entnommen und gewebekundlich untersucht. Bei den Pferden, die erst zu späteren Zeitpunkten getötet werden, erfolgen zuvor noch mehrere endoskopische Kontrolluntersuchungen.

Bereich: Innere Medizin, Chirurgie, Pathologie

Originaltitel:

Autoren: Kim Ameer (Wissenschaftliche Betreuung: E. Deegen und W. Drommer)

Institute: Klinik für Pferde und Institut für Pathologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 715



Dokument 4423Titel: Der Einfluß von Ballaststoffen auf die Absorption enteraler Nährlösungen im Jejunum des Schweines
Hintergrund: Erkenntnisse über Nährlösungen für die künstliche Ernährung von Krankenhauspatienten
Tiere: 4 Schweine (Troll-Miniaturschweine)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Zunächst müssen die Schweine sich daran gewöhnen, streßfrei in einer Hängematte fixiert zu werden. In Narkose wird ihnen ein Verweilkatheter (dünner Plastikschlauch) in eine Halsvene gelegt. Das 30cm lange, außen liegende Ende des Katheters wird in einem Lederbeutel aufbewahrt, der sich unter einer Stoffjacke befindet. Die Jacke wird von den Schweinen während des gesamten Versuchszeitraumes von 8 bis 12 Wochen getragen. Zwei Wochen nach dem ersten Eingriff erfolgt eine weitere Operation unter Narkose. Die Bauchhöhle wird eröffnet. In den Dünndarm werden 2 Kanülen (dünne Rohre) aus Silikonkautschuk mit einem Abstand von 150 cm eingepflanzt. Die Kanülen ragen an der seitlichen Bauchwand des Schweines nach außen. Die Bauchhöhle wird wieder verschlossen. Die Schweine erhalten Schmerzmittel, prophylaktisch Antibiotika und werden für einige Tage über einen Tropf ernährt. Die Tiere dürfen sich 14 Tage von der Operation erholen, dann beginnen die eigentlichen Versuche.

Für die zwei Stunden dauernden Versuche wird ein unbetäubtes Schwein in die Hängematte gehängt. Die vordere Kanüle ist mit einem Ballon ausgestattet, der von außen aufgeblasen wird. Durch die vordere Kanüle wird von außen eine Nährlösung in den Dünndarm eingeleitet, die durch die hintere Kanüle wieder abgesaugt wird. Vergleicht man die Nährstoffe der eingeleiteten mit der abgesaugten Nährlösung, so läßt sich ermitteln, wie viele und welche Nährstoffe das Darmstück zwischen den beiden Kanülen aufgenommen hat. Es werden Nährlösungen unterschiedlicher Zusammensetzung und mit unterschiedlichen Ballaststoff-Zusätzen getestet.

Bereich: Gastroenterologie, Physiologie

Originaltitel:

Autoren: Axel Stockmann (Wissenschaftliche Betreuung: H.-J. Ehrlein)

Institute: Institut für Zoophysiologie der Universität Hohenheim Fachgebiet: Gastrointestinale Physiologie und Physiologisches Institut der Tierärztlichen Hochschule Hannover (eingereicht über die Tierärztliche Hochschule Hannover)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 714



Dokument 4424Titel: Untersuchungen zur Kryokonservierung von Rattenspermien und in-vitro Fertilisation
Hintergrund: Optimierung der Zucht von Versuchsratten
Tiere: 227 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: 180 männliche Ratten werden mit CO2 betäubt und durch Genickbruch getötet. Aus ihren Nebenhoden werden Spermien gewonnen. Diese werden unter unterschiedlichen Bedingungen eingefroren und wieder aufgetaut. Für eine in vitro (im Reagenzglas, außerhalb des Tieres) Befruchtung werden außer den Spermien auch Eizellen benötigt. Zur Gewinnung der Eizellen wird bei 40 weiblichen Ratten ein Eisprung ausgelöst. Dazu werden mehrfach verschiedene Geschlechtshormone injiziert. Eine Minipumpe wird unter die Haut gepflanzt (vermutlich geschieht dies in Narkose), die kontinuierlich Hormone abgibt. Schließlich werden die Ratten mit CO2 betäubt und durch Genickbruch getötet. Der Bauch wird eröffnet und die Eizellen aus dem Eileiter entnommen. Es folgt nun eine in vitro Befruchtung der Eizellen mit den Spermien. Die sich entwickelnden Embryonen werden in Leihmütter eingepflanzt. Dazu wird bei 7 weiblichen Ratten unter Narkose die Bauchhöhle eröffnet. Die Embryonen werden in den Eileiter eingebracht und der Bauch wird anschließend verschlossen. Da sich bei keiner der Leihmütter eine Trächtigkeit entwickelt, werden die Ratten nach 3 Wochen unter Betäubung getötet und die Gebärmütter untersucht.

Bereich: Versuchstierkunde

Originaltitel:

Autoren: Martina Mahnken (Wissenschaftliche Betreuung: H.J. Hedrich)

Institute: Institut für Versuchstierkunde der Medizinischen Hochschule Hannover (eingereicht über die Tierärztliche Hochschule Hannover)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 713



Dokument 4425Titel: Untersuchungen zu klinisch-chemischen Parametern im Blutplasma von Karpfen (Cyprinus carpio)
Hintergrund: Gewinnung von Vergleichswerten im Blut gesunder Karpfen für die Diagnostik bei kranken Karpfen
Tiere: 127 Fische
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Von 96 in einem Teich lebenden Karpfen sowie 35 unter Laborbedingungen lebenden Karpfen wird im Laufe eines Jahres mehrfach Blut entnommen. Dazu wird ein Karpfen in ein Wassergefäß mit einem Narkosemittel gesetzt. Sobald der Fisch auf die Seite kippt und keine Abwehrbewegungen mehr zeigt, wird er herausgenommen. Im Bereich der Afterflosse wird aus der hinteren Hohlvene Blut entnommen, der Fisch anschließend in ein Frischwasserbecken gesetzt. Bei 20 der im Labor lebenden Karpfen wird die Wassertemperatur geändert (20° oder 15°C) und wiederum Blut genommen. Im Blut werden verschiedene Meßgrößen bestimmt.

Bereich: Fischkrankheiten, Diagnostik

Originaltitel:

Autoren: Kerstin Böttcher (Wissenschaftliche Betreuung: Dieter Steinhagen und R. Mischke)

Institute: Fachgebiet für Fischkrankheiten und Fischhaltung und Klinik für kleine Haustiere der Tierärztlichen Hochschule Hannover

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 712



Dokument 4426Titel: Untersuchungen zur Überlebensdauer von Dermatonyssus gallinae in Abhängigkeit von Material, Temperatur und Luftfeuchte
Hintergrund: Überlebensrate der roten Vogelmilbe unter verschiedenen Bedingungen, Konsequenzen für den Bau und die Reinigung von Geflügelstallungen
Tiere: Hühner (Anzahl unbekannt)(Hühner)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Für seine Versuche mit einer bei Vögeln vorkommenden blutsaugenden Milbe (rote Vogelmilbe) benötigt der Autor eine große Menge dieser Parasiten. Ein Stamm dieser Milbenart wird seit 20 Jahren im Institut für Parasitologie gehalten. Die Milben werden mit dem Blut von Hühnern gefüttert. Dazu wird ein Huhn in einen kleinen Holzkasten mit Milben gesetzt. Die Milben saugen sich am Huhn voll und verstecken sich dann wieder in den Ritzen des Kastens. Der Autor probiert verschiedene Methoden der Fütterung aus: kürzere oder längere Aufenthaltsdauer (einige Stunden bis über Nacht) des Huhnes im Kasten, viele oder wenige Milben pro Kasten, kürzere oder längere Hungerperioden der Milben. Er verwendet außer Hennen auch Hähne und Küken und stellt fest, daß Hähne die Milbenfütterung besser überstehen als Hennen oder Küken. Befinden sich sehr viele Milben in dem Kasten, leiden die Hühner hinterher an Blutarmut. Die frisch gefütterten Milben werden aus dem Kasten gesammelt und ihre Überlebensrate unter verschiedenen Bedingungen (unterschiedliches Material, Temperatur und Luftfeuchte) untersucht.

Bereich: Veterinärparasitologie

Originaltitel:

Autoren: Thomas Bücher (Wissenschaftliche Betreuung: A. Liebisch)

Institute: Institut für Parasitologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 711



Dokument 4427Titel: Untersuchungen zur Pharmakokinetik von Prednisolon-Succinat und Prednisolon-Acetat und Betrachtung der Auswirkungen dieser Substanzen auf den Kortisolgehalt im Blut beim Pferd
Hintergrund: Bei Dopingkontrollen im Pferdesport dürfen zum Turnier- bzw. Rennzeitpunkt keine therapeutisch wirksamen, leistungsbeeinflussenden Substanzen nachgewiesen werden. Um vor einem Turnier ein bestimmtes Medikament rechtzeitig absetzen zu können, sind Kenntnisse über die Pharmakokinetik (Aufnahme, Verteilung und Ausscheidung von Arzneisubstanzen) nötig. In der vorliegenden Arbeit soll die Pharmakokinetik zweier langjährig etablierter Medikamente untersucht werden.
Tiere: 10 Pferde
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Für die Versuche werden 10 dreijährige Wallache der Rasse Hannoveraner verwendet. Die Herde wird in einem Laufstall auf Stroh gehalten und hat den ganzen Tag Auslauf auf einem Paddock. Im Sommer haben die Tiere täglich ein paar Stunden Weidegang. Die eine Hälfte der Pferde wird auf einem Hochgeschwindigkeitslaufband trainiert, die anderen Tiere bleiben untrainiert und dienen als Kontrolle. Zunächst wird den Pferden beigebracht, Harn abzusetzen, wann immer sie in den Stall gelassen werden. Hierzu werden sie erst ausgesperrt dann in den frisch eingestreuten Stall gelassen und gelobt, wenn Harn abgesetzt wird. Den Pferden wird ein Kortisonpräparat injiziert. Am Tag der Injektion wird den Tieren 10mal Blut aus einer Halsvene entnommen, an den Tagen vor und nach der Injektion 3-4mal täglich. Außerdem wird mehrmals täglich Harn aufgefangen. In Blut und Harn werden die Konzentration von Kortisol und anderer Meßgrößen bestimmt. Nach 6 Wochen wird ein anderes Kortisonpräparat gegeben und die Prozedur wiederholt. Die weitere Verwendung der Pferde wird nicht beschrieben.

Bereich: Pharmakologie

Originaltitel:

Autoren: Stephanie Beyer (Wissenschaftliche Betreuung: H.-J. Hapke)

Institute: Institut für Pharmakologie, Toxikologie und Pharmazie der Tierärztlichen Hochschule Hannover

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 710



Dokument 4428Titel: Der Einfluß verschiedener Blutentnahmetechniken auf die Belastungsantwort von Schafen im Stall und unter Transportbedingungen
Hintergrund: Die Blutentnahme als Streßfaktor bei Schafen im Stall oder auf dem Transport
Tiere: 12 Schafe
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Untersuchung von Streßmeßwerten im Blut von Tieren erfordert eine Probennahme, deren Vorbereitung und Durchführung häufig selbst als Belastungsfaktor wirkt. Zur Beurteilung von Belastungszuständen ist deshalb die Kenntnis des Einflusses der Probenahmetechnik wichtig. Bei 6 Schafen wird der Einfluß drei verschiedener Blutentnahmetechniken miteinander verglichen: Anstechen der Halsvene (Venenpunktion), Verweilkatheter (dünner Plastikschlauch) in einer Halsvene sowie ein automatisches Blutentnahmegerät. Bei letzterem handelt es sich um ein Gerät , das einem Schaf mit einem Brustgurt auf den Rücken geschnallt wird. Mit dem Gerät läßt sich ferngesteuert aus einem Halsvenenkatheter Blut entnehmen, ohne daß eine Person an das Tier herantreten muß. Für das Legen der Verweilkatheter werden die Schafe örtlich am Hals betäubt. Die drei Blutnahmetechniken werden im Wechsel an den sechs Schafen getestet. Im Blut werden verschiedene Meßwerte bestimmt, die in Streßsituationen in erhöhter Konzentration vorkommen können.

Im zweiten Teil der Arbeit erfolgt die Untersuchung von zwei dieser Techniken (Verweilkatheter und automatisches Blutentnahmegerät) während eines Transports. Hierfür werden die 6 Schafe aus dem ersten Versuchsabschnitt sowie 6 weitere Schafe verwendet. Allen Schafen werden Verweilkatheter in eine Halsvene gelegt. Einige Tiere erhalten zusätzlich das automatische Blutentnahmegerät auf den Rücken geschnallt. Bei allen Tieren wird außerdem ein Gerät zur Messung der Herzfrequenz (Häufigkeit der Herzschläge) um die Brustkorb geschnallt. Die Schafe werden nun 2, 5 oder 8 Stunden lang mit einem Transportfahrzeug über Autobahn und Landstraßen gefahren. Vor, während und nach dem Transport werden Blutproben entnommen und die Herzfrequenz bestimmt. Das weitere Schicksal der Schafe wird nicht beschrieben.

Bereich: Tierschutz

Originaltitel:

Autoren: Michael Marahrens (Wissenschaftliche Betreuung: J. Hartung)

Institute: Institut für Tierhygiene und Tierschutz der Tierärztlichen Hochschule Hannover

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 709



Dokument 4429Titel: Untersuchung zur Aufhebung von neonataler akustischer Deprivation durch das Cochlea-Implantat: Morphometrie am Nucleus cochlearis von Hauskatzen
Hintergrund: Entwicklung einer elektronischen Innenohrprotese für taube Kinder
Tiere: 25 Katzen
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Siebzehn Katzen werden experimentell "ertaubt", d.h. ihnen wird ab dem Tag ihrer Geburt eine das Hörorgan schädigende Substanz täglich unter die Haut gespritzt. Die Taubheit tritt im Alter von 21-28 Tagen ein. Im Alter von sieben bis 15 Wochen wird 9 Katzen auf einer Seite eine Elektrode in das Hörorgan gepflanzt. Diese Operation geschieht vermutlich unter Narkose. Die anderen 8 Katzen werden nicht operiert und dienen als Kontrolle. Eine Gruppe von 8 hörenden Katzen wird als weitere Kontrolle herangezogen.

Die Katzen mit den Elektroden werden durch diese über einen Zeitraum von sieben bis 18 Wochen an vier Stunden pro Tag, fünf Tage pro Woche elektrisch stimuliert. Alle Katzen werden am Ende der Versuche getötet, ihre Gehirne entnommen und untersucht.

Bereich: Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Originaltitel:

Autoren: Christine Mahnkopf (Wissenschaftliche Betreuung: S. Steinlechner (Tierärztliche Hochschule), G. Reuter (Medizinische Hochschule))

Institute: Institut für Zoologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover und Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde der Medizinischen Hochschule Hannover (eingereicht über die Tierärztliche Hochschule Hannover)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 708



Dokument 4430Titel: Vergleichende histologische, immunhistologische und transmissionselektronenmikroskopische Untersuchung von Gewebeveränderungen bei experimentell induzierter Früh- und Spätform der Mucosal Disease
Hintergrund: Erkenntnisse über eine bei Rindern vorkommende Virusinfektion
Tiere: 28 Rinder
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Rinder werden mit verschiedenen Stämmen eines bei Rindern vorkommenden Virus infiziert. Die Kontrolltiere bleiben unbehandelt. Zu unterschiedlichen Zeitpunkten bricht bei den infizierten Tieren die Krankheit aus. Die Rinder leiden an schwerem Durchfall und Austrocknung. Die Krankheit führt in der Regel innerhalb von 1 bis 2 Wochen zum Tod. Wenn die Rinder offensichtlich kurz vor ihrem Tod stehen, werden sie narkotisiert. Teile des Darms werden zur Untersuchung herausgeschnitten. Die Tiere werden noch in Narkose getötet.

Bereich: Pathologie, Virologie, Innere Medizin

Originaltitel:

Autoren: Anke Lanwehr (Wissenschaftliche Betreuung: J. Pohlenz)

Institute: Institut für Pathologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 707



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