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Datenbank Tierversuche

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Dokument 4711Titel: Einfluß der Fütterung auf das Vorkommen und die Enterotoxinbildung von Clostridium perfringens im Darmkanal des Hundes
Hintergrund: Erkenntnisse über Durchfallerkrankungen beim Hund
Tiere: 6 Hunde (5 Beagles und 1 Beaglemischling)
Jahr: 1996

Versuchsbeschreibung: Die Versuchshunde werden einzeln in Zwingern innerhalb von geschlossenen Räumen gehalten. Sie sind zwischen zwei und elf Jahre alt.

Die Arbeit gliedert sich in vier Versuchsabschnitte. In der ersten Versuchsreihe wird die eine Hälfte der Hunde mit eiweißreicher, die andere Hälfte mit eiweißarmer Diät gefüttert. Kotproben der Tiere werden auf das Vorhandensein eines bestimmten Bakteriums, das bei Hunden Durchfall verursachen kann, untersucht.

Als nächstes werden die Hunde mit diesem Bakterium über das Futter infiziert. Wiederum erhält eine Hälfte der Tiere eiweißreiches und die andere Hälfte eiweißarmes Futter. Einer der Hunde bekommt bei diesem Versuch Durchfall.

Um festzustellen, ob sich das Bakterium über längere Zeit im Darmkanal aufhalten kann, werden die Tiere acht Wochen nach der Infektion zuerst mit der eiweißarmen und anschließend mit der eiweißreichen Ration gefüttert. Täglich werden Kotproben gesammelt und untersucht.

Schließlich soll die Wirksamkeit einer antibiotischen Behandlung getestet werden. Die Hunde werden nun mit der eiweißreichen Diät ernährt und erneut in zwei Gruppen geteilt. Bei der Hälfte der Tiere erfolgt eine antibiotische Behandlung über fünf Tage, die anderen Hunde bleiben unbehandelt. Die Tiere werden für diesen Versuch nicht erneut infiziert. Wiederum erfolgt eine Untersuchung des Kotes. Die weitere Verwendung der Hunde wird nicht beschrieben.

Bereich: Bakteriologie

Originaltitel:

Autoren: Iris van der Steen (Wissenschaftliche Betreuung: G. Amtsberg)

Institute: Institut für Mikrobiologie und Tierseuchen und Institut für Tierernährung der Tierärztlichen Hochschule Hannover

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 423



Dokument 4712Titel: Etablierung eines Sepsismodells am wachen Schwein unter Berücksichtigung hämodynamischer und laborchemischer Veränderungen
Hintergrund: Etablierung eines Modells für Sepsis und septischen Schock
Tiere: 16 Schweine (mehr als 16 Schweine (mehr als 2 Miniaturschweine und 14 Schweine der "Deutschen Landrasse"))
Jahr: 1996

Versuchsbeschreibung: Bereits zahlreiche Autoren haben in der Vergangenheit versucht, ein geeignetes Tiermodell für die bei menschlichen Krankenhauspatienten vorkommende Sepsis (Blutvergiftung) und den septischen Schock zu finden. Der Autor schreibt, daß die hohe Anzahl der Modelle für Sepsis und septischen Schock ein Beweis für deren Unzulänglichkeit sind. Er bemerkt weiter, daß die Übertragung der aus tierexperimentellen Studien gewonnenen Erkenntnisse auf die komplexe klinische Situation eines septischen Schocks oder einer Sepsis häufig zu vorschnell erfolgt. Der Fülle der vorhandenen unzulänglichen Modelle soll in der vorliegenden Arbeit nun ein weiteres hinzugefügt werden.

Zunächst wird in Vorversuchen getestet, in welcher Weise ein Herzkatheter (dünner Plastikschlauch) am besten anzulegen ist. Außerdem werden verschiedene Formen der Bakterienverabreichung zur Erzeugung der Sepsis ausprobiert. Das Einbringen von bakteriengefüllten Beuteln erweist sich als ungeeignet, da die Öffnung der Beutel und der Verlauf der Sepsis nicht kontrolliert werden kann. Bei sechs Schweinen werden die Bakterien sodann per Infusion direkt in die Blutbahn gegeben, entweder in Form von Schüben (Bolus) oder als kontinuierliche Infusion. Die Tiere sollen die Prozedur 84 Stunden überleben. Vier der sechs Schweine sterben vor Ablauf der 84 Stunden. Für die Hauptversuche wird sich für die kontinuierliche Bakterieninfusion entschieden.

Die Hauptversuche erfolgen an acht Schweinen im Alter von drei bis fünf Monaten. In Vollnarkose wird die Haut und das darunter liegende Gewebe am Übergang vom Hals zur Brust eingeschnitten. Ein Katheter wird zur Blutdruckmessung und Blutentnahme in die dort entlangziehende Arterie gelegt und bis zum Herzen vorgeschoben. Ein weiterer Katheter dient der Infusion der Bakterien. Nach einer 16-stündigen Erholungspause beginnen die Versuche am wachen Tier. Die ersten Symptome zeigen sich ein bis zwei Stunden nach Einleiten der Bakterien in die Blutbahn. Sie äußern sich durch Fieber, erhöhte Herz- und Atemfrequenz, Körperzittern und Erbrechen. Das Allgemeinbefinden verschlechtert sich zunehmend. Schließlich kommt es zu Atemnot mit Festliegen in Seitenlage und teilweise zu einem komatösen Zustand. Zu bestimmten Zeitpunkten werden die Temperatur, Herz- und Atemfrequenz, Blutdruck sowie diverse Blutwerte ermittelt. Nach 84 Stunden werden die Schweine narkotisiert und getötet. Ihre Organe werden entnommen und untersucht.

Bereich: Intensivmedizin, Schockforschung

Originaltitel:

Autoren: Ivo Martin Lücke (Wissenschaftliche Betreuung: L. Brunnberg, Freiburg i. Br.)

Institute: Chirurgische Forschung der Chirurgischen Universitätsklinik Freiburg i. Br. (vorgelegt über den Fachbereich Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 422



Dokument 4713Titel: Beziehungen der Futteraufnahmebedingungen und des Futteraufnahmeverhaltens zur cephalen Phase des Verzehrs am Beispiel der Plasmakonzentration an Insulin, Glucagon und Glucose beim Hausschwein
Hintergrund: Beziehung der Nahrungsaufnahme zu den damit verbundenen Mechanismen im Gehirn
Tiere: 9 Schweine
Jahr: 1996

Versuchsbeschreibung: Die zu Versuchsbeginn vier Monate alten Schweine werden auf Betonböden mit Einstreu gehalten. Sie werden daran gewöhnt, daß sie Futter von einem Futterautomaten erhalten, nachdem sie einen Hebel betätigt haben. In Kurzzeitnarkose wird den Tieren eine Kanüle (dünne Hohlnadel aus Stahl) in eine Ohrvene gelegt. Durch diese wird ein langer Katheter (dünner Plastikschlauch) bis zum Herzen vorgeschoben. Das Ende des Katheters wird am Ohr befestigt. Auf diese Weise kann den Tieren während der Nahrungsaufnahme Herzblut entnommen werden. In dem Blut wird die Konzentration von Blutzucker, Insulin (Hormon, das den Blutzuckerspiegel senkt) und Glucagon (Hormon, das den Blutzuckerspiegel erhöht) bestimmt.

In insgesamt neun Versuchsreihen werden jeweils unter verschiedenen Futteraufnahmebedingungen die Verweildauer des Schweins am Futterautomaten, die Häufigkeit der Hebelbetätigungen sowie die Blutwerte registriert: Beispielsweise bekommen die Schweine vor dem Füttern sechs bis 24 Stunden nichts zu fressen, ihr Futter wird mit Süßstoff versetzt oder es erfolgt auf die Betätigung des Futterhebels keine Futterausgabe. Die weitere Verwendung der Schweine wird nicht beschrieben.

Bereich: Veterinärphysiologie

Originaltitel:

Autoren: Dirk Barnewitz (Wissenschaftliche Betreuung: Heike Tönhardt)

Institute: Institut für Veterinär-Physiologie des Fachbereichs Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 421



Dokument 4714Titel: Tierexperimentelle Untersuchungen zur Nephrotoxizität von FK 506
Hintergrund: Um die Abstoßungsreaktion bei Transplantationen zu verhindern, werden dem Patienten sog. Immunsuppressiva verabreicht, d.h. Medikamente, die die körpereigene Abwehr unterdrücken. Cyclosporin A ist eines von ihnen, das allerdings neben seiner erwünschten immunsuppressiven auch unerwünschte Nebeneffekte, insbesondere eine nierenschädigende Wirkung zeigt. Ein weiteres Immunsuppressivum, das in einem japanischen Pilz vorkommende FK 506, wird seit 1989 in der Humanmedizin eingesetzt. Seine nierenschädigenden Nebenwirkungen wurden bereits seit dieser Zeit vermutet und später von zahlreichen Autoren bestätigt. In der vorliegenden Arbeit sollen nun die nierenschädigende Wirkung dieser beiden Immunsuppressiva erneut bestätigt und verglichen werden.
Tiere: 180 Ratten
Jahr: 1996

Versuchsbeschreibung: Ratten wird täglich Cyclosporin A mit einer Magenschlundsonde je nach Versuchsgruppe in unterschiedlichen Dosierungen verabreicht. Andere Ratten erhalten tägliche Gaben von FK 506 in die Bauchhöhle injiziert. Den Kontrolltieren werden neutrale Substanzen verabreicht. Die Tiere werden für die Versuchsdauer von zehn Tagen in sog. Stoffwechselkäfige gesetzt, die es ermöglichen, alle Ausscheidungen zur Untersuchung zu gewinnen.

In einer weiteren Versuchsreihe soll die Beeinflussung einer Minderdurchblutung der Nieren auf die nierenschädigende Wirkung der beiden Medikamente studiert werden. Den Ratten wird in Narkose, nach Aufschneiden der Bauchhöhle, die Blutzufuhr zu den Nieren abgeklemmt. Nach 20 Minuten wird die Klemme geöffnet und die Bauchdecke verschlossen. Die Tiere erhalten nun zehn Tage lang eines der beiden Immunsuppressiva wie oben beschrieben.

Die mit den Medikamenten behandelten Ratten leiden an Appetitmangel, starken Gewichtsverlusten und schlechtem Allgemeinbefinden. Am Versuchsende wird den Tieren in tiefer äthernarkose Blut aus dem Herzen genommen. Anschließend erfolgt die Tötung der Tiere. Die Nieren werden entnommen und gewebekundlich untersucht. Es zeigen sich schwere Schädigungen der Nieren.

Die Autorin kommt zu dem Schluß, daß trotz der schweren Nebenwirkungen, die FK 506 hervorruft, der Substanz weiterhin große Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte. Sie regt an, in weiteren Studien die Versuchsdauer auf 14 Tage zu verlängern und auch die Minderdurchblutung der Nieren zeitlich auszudehnen.

Bereich: Pharmakologie, Toxikologie

Originaltitel:

Autoren: Annette Baltes-Owczarzak (Wissenschaftliche Betreuung: K. Wagner)

Institute: Universitätsklinikum Essen (vorgelegt über den Fachbereich Veterinärmedizin der Justus-Liebig-Universität Gießen)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 420



Dokument 4715Titel: Chemie und Biochemie der niedermolekularen Peptide aus dem Gift von Bothrops neuwiedi
Hintergrund: Zusammensetzung und Wirkung eines Schlangengiftes
Tiere: Tiere verschiedener Arten (Anzahl unbekannt)(6 Ratten, 8 Mäuse, Meerschweinchen (unbekannte Anzahl))
Jahr: 1996

Versuchsbeschreibung: Das für die Studie benötigte Gift einer zu den Grubenottern zählenden südamerikanischen Giftschlange wird von einem Institut aus Brasilien bezogen. Zunächst wird die chemische Zusammensetzung des Giftes untersucht. Zur Testung der Eigenschaften und der Wirkung des Giftes werden Ratten und Mäuse sowie der Darm von Meerschweinchen verwendet.

Die Meerschweinchen werden durch Genickschlag betäubt und durch einen Kehlschnitt entblutet. Nach Eröffnung der Bauchhöhle wird ein 10 cm langes Stück Darm entnommen, dem nun bestimmte Bestandteile des Schlangengiftes zugesetzt werden.

An 6 Ratten wird die blutdrucksenkende Wirkung des Giftes studiert. Den Ratten werden dazu unter Narkose dünne Schläuche in zwei Blutgefäße der Hinterbeine gelegt. Die Schläuche werden so unter der Haut verlegt, daß sie am Nacken wieder zum Vorschein treten. Die Versuche erfolgen am darauffolgenden Tag, nachdem sich die Tiere von der Operation erholt haben. Die Schläuche werden an ein Blutdruckmeßgerät angeschlossen. Der Blutdruck wird gemessen, während den Ratten bestimmte Bestandteile des Schlangengiftes injiziert werden.

Weiterhin werden die blutungsauslösenden Eigenschaften des Schlangengiftes an 8 Mäusen untersucht. Den Mäusen werden Teile des Giftes unter die Haut gespritzt. Zwei Stunden später werden sie mit einer Überdosis äther getötet. Die Rückenhaut wird gelöst, um die entstandene Blutungen zu begutachten.

Bereich: Biochemie, Toxikologie

Originaltitel:

Autoren: Ann-Karen Galle (Wissenschaftliche Betreuung: G. G. Habermehl)

Institute: Chemisches Institut der Tierärztlichen Hochschule Hannover

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 419



Dokument 4716Titel: Untersuchungen zur ex vivo Gewinnung boviner Kumulus-Oozysten-Komplexe mittels endoskopisch geführter Follikelpunktion
Hintergrund: Optimierung der Rinderzucht
Tiere: 40 Rinder
Jahr: 1995

Versuchsbeschreibung: Mit einer speziellen Untersuchungstechnik soll aus den Eierstöcken von Färsen (weibliche Rinder vor der ersten Geburt) Proben entnommen werden. Zunächst wird diese Methode in sog. Vorversuchen an sechs Färsen geübt. Die Färse wird medikamentell ruhiggestellt. Durch Einleiten eines lokalen Betäubungsmittels in den Wirbelkanal wird der hintere Bereich des Tieres betäubt. In die Scheide wird ein Trokar (in einer Röhre steckende, dicke Nadel) eingeführt und das Scheidendach damit durchbohrt. Nun wird durch die Röhre des Trokars ein dünner Stab in die Bauchhöhle vorgeschoben, an dessen Ende sich eine Minivideokamera sowie eine Absaugvorrichtung befinden (Endoskop). Ein zweiter Mitarbeiter streckt einen Arm in den Mastdarm des Tieres, umgreift einen der unterhalb des Mastdarms liegenden Eierstöcke und positioniert diesen vor das Endoskop. Unter Sichtkontrolle (Minivideokamera) werden nun die Eierstockbläschen angestochen und der Inhalt ausgesaugt. Die sechs Färsen werden dieser Prozedur etwa dreimal pro Woche bis zu sieben Wochen lang zur Übung unterzogen.

Für die eigentlichen Versuche wird diese Methode der Probengewinnung ein- bis zweimal wöchentlich an anderen Färsen und Kühen durchgeführt. Die Inhalte der Eierstockbläschen werden auf den Gehalt bestimmter Hormone untersucht. Einem Teil der Versuchstiere werden eines von zwei Geschlechtshormonen oder ein Wachstumshormon verabreicht. Mit Hilfe der oben beschriebenen Probenentnahmetechnik wird die Auswirkung dieser Hormone auf die Anzahl der Bläschen und die Zusammensetzung ihres Inhaltes studiert.

Die Tiere einer Gruppe (11 Färsen und eine Kuh) haben Namen, wie "Alma", "Gundi", "Doro", "Jutta", usw. Diesen Rindern werden zur Blutentnahme Verweilkatheter (dünne Plastikschläuche) in verschiedene Blutgefäße unter die Haut gepflanzt. In siebentägigen Abständen werden ihnen wie oben beschrieben die Eierstockbläschen ausgesaugt. Einigen von ihnen wird ein Wachstumshormon verabreicht. Der Autor schreibt, daß die Tiere "Alma", "Biggi" und "Urschl" etwa drei Wochen nach Versuchsbeginn erkrankten, so daß die Untersuchungen eingestellt werden mußten. Die Tiere litten an Fieber, Appetitmangel, Schwellung der Fußgelenke und Verhärtung der Hinterbeinmuskulatur. Als Ursache wurden die Verweilkatheter angenommen. Nachdem diese entfernt worden waren, erholten sich "Alma" und "Urschl". "Biggi" jedoch mußte getötet werden.

In einer weiteren Versuchsreihe werden aus dem Bläscheninhalt von drei "züchterisch hochwertigen" Kühen Embryonen "produziert". Diese Embryonen werden den Kühen anschließend in die Gebärmutter eingepflanzt, woraus sich bei zwei Tieren eine Trächtigkeit entwickelt.

Bereich: Reproduktionsforschung

Originaltitel:

Autoren: Hendrik Wenigerkind (Wissenschaftliche Betreuung: G. Brem, LMU München)

Institute: Institut für Tierzucht der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München, Lehrstuhl für molekulare Tierzucht und Haustiergenetik und Institut für Physiologie des Forschungszentrums für Milch und Lebensmittel Weihenstephan der Technischen Universität München

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 418



Dokument 4717Titel: Analyse der prädiabetischen Inselentzündung bei BB-Ratten - Genexpression von Zytokinen und NO-Synthase im Pankreas sowie Modulation durch Bakterienbestandteile und Insulin
Hintergrund: Immunologische Vorgänge bei der zuckerkranken Ratte
Tiere: 185 Ratten
Jahr: 1996

Versuchsbeschreibung: Ratten einer bestimmten Züchtung ("BB-Ratten") entwickeln im Alter von 50 bis 70 Tagen Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus). Diese Rattenzüchtung wird in der Diabetes-Forschung als Modell für den menschlichen Jugenddiabetes verwendet. In einer ersten Versuchsreihe wird 45 "BB-Ratten" und fünf "normalen" Ratten im Alter zwischen 50 und 70 Tagen zur Blutzuckerbestimmung Blut aus der Schwanzspitze entnommen. Anschließend werden sie mit äther betäubt, danach mit einem Narkosemittel in tiefe Narkose versetzt und durch Ausbluten des Herzens getötet. Die Bauchspeicheldrüsen werden entnommen und bestimmte Substanzen der körpereigenen Abwehr und Teile der Erbsubstanz untersucht.

Um den Einfluß der körpereigenen Abwehr auf die Entwicklung der Zuckerkrankheit zu studieren, werden in einer zweiten Versuchsreihe 50 Tage alten "BB-Ratten" drei unterschiedliche Bakteriengifte (unter anderen Diphterie- und Tetanus-Gift) in die Fußsohle injiziert. Zum Vergleich bleiben einige Ratten unbehandelt. Am 70. Lebenstag wird den Tieren Blut entnommen. Danach werden sie wie oben beschrieben getötet und ihre Bauchspeicheldrüsen untersucht. Es wird ermittelt, ob die mit Bakteriengift behandelten Ratten häufiger oder seltener an Diabetes erkranken als die unbehandelten Kontrolltiere.

In einer 3. Versuchsanordnung wird 10 "BB-Ratten" eine Kapsel mit Insulin (Hormon, dessen fehlende Wirkung Zuckerkrankheit auslöst) unter die Haut im Nacken eingepflanzt. Zwanzig Tage später werden die Tiere wie oben beschrieben getötet und untersucht.

Bereich: Immunologie, Diabetes-Forschung

Originaltitel:

Autoren: Ute Wörz-Pagenstert (Wissenschaftliche Betreuung: W. Leibold, Hannover und H. Kolb, Düsseldorf)

Institute: Arbeitsgruppe Immunologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover und Diabetes-Forschungsinstitut an der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 417



Dokument 4718Titel: Isolierung eines natürlichen ACE-Inhibitors aus dem Rinderherzen
Hintergrund: Isolierung einer kreislaufwirksamen Substanz aus Rinderherzen
Tiere: Tiere verschiedener Arten (Anzahl unbekannt)(Ratten, Kaninchen (unbekannte Anzahl), Rinderherzen vom Schlachthof)
Jahr: 1996

Versuchsbeschreibung: Aus frischen Rinderherzen vom Schlachthof wird ein natürlicher neuer Hemmer eines blutdruckregulierenden Enzyms (ACE) isoliert. Die hemmenden Eigenschaften werden mit Hilfe von ACE getestet, das aus Ratten- und Kaninchenlungen gewonnen wird. Dafür wird eine unbekannte Anzahl von Ratten und Kaninchen getötet, um die Lungen zu entnehmen.

Bereich: Biochemie, Pharmakologie

Originaltitel:

Autoren: Asli Gül Imirzalioglu (Wissenschaftliche Betreuung: W. Schaper, Bad Nauheim)

Institute: Max-Planck-Institut für physiologische und klinische Forschung Bad Nauheim, W.G. Kerckhoff-Institut, Abteilung für experimentelle Kardiologie (vorgelegt über den Fachbereich Veterinärmedizin der Justus-Liebig-Universität Gießen)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 416



Dokument 4719Titel: Zur Eignung der Mycoplasma gallisepticum-Mutante TS 100 als Lebendimpfstoff bei Hühnern
Hintergrund: Testung eines möglichen Impfstoffes gegen eine bakterielle Geflügelkrankheit
Tiere: 223 Hühner (mindestens 223 Hühnerküken)
Jahr: 1996

Versuchsbeschreibung: Hühnerküken wird im Alter von drei Tagen entweder die 'normale' Form (Feldstamm) eines bei Geflügel vorkommenden Bakteriums oder eine mutierte Form des Bakteriums gespritzt. Die Bakterien werden durch einen Einstich in die Brusthöhle des Kükens in einen Luftsack eingebracht. Eine Gruppe Kontrolltiere wird nicht infiziert. Die Krankheitsanzeichen bei den infizierten Küken reicht von verminderter Futteraufnahme bis zu Atembeschwerden mit Luftsackentzündung und Lahmheiten mit schweren Gelenkentzündungen. Je na

Bereich: Geflügelkrankheiten, Bakteriologie

Originaltitel:

Autoren: Lison Odenthal (Wissenschaftliche Betreuung: K.-H. Hinz)

Institute: Klinik für Geflügel der Tierärztlichen Hochschule Hannover

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 415



Dokument 4720Titel: Untersuchungen zum Wirkungsmechanismus von Präformierten Natürlichen Antikörpern (PNAK) an kultivierten schlagenden Herzmuskelzellen
Hintergrund: Mechanismus der Abwehrreaktion von kultivierten Rattenherzzellen bei Zusatz von Serum einer anderen Art
Tiere: Tiere verschiedener Arten (Anzahl unbekannt)(Ratten (Babies, unbekannte Anzahl), Kaninchen (unbekannte Anzahl, zur Antikörperherstellung))
Jahr: 1995

Versuchsbeschreibung: Eine nicht genannte Anzahl von ein bis drei Tage alten Ratten wird durch Genickdruck getötet. Die Herzen werden entnommen und Herzzellkulturen angesetzt. Wird den Kulturen Humanserum, also Blutbestandteile einer anderen Art, zugesetzt, kommt es vorübergehend zum Stillstand der schlagenden Herzzellen. Der körpereigene Abwehrmechanismus hierfür wird in der vorliegenden Arbeit erforscht. Für die Untersuchungen an den Zellkulturen wird auch antikörperhaltiges Kaninchenserum verwendet. Dazu wird Kaninchen Blut entnommen, die Antikörper gegen zuvor injizierte Rattenherzzellen gebildet haben.

Bereich: Xenotransplantationsforschung, Immunologie

Originaltitel:

Autoren: Dieter Klein (Wissenschaftliche Betreuung: C. Hammer, Med. Fakultät der Universität München und K. Werdan, Klinikum Großhadern)

Institute: Institut für Chirurgische Forschung der Medizinischen Fakultät der Universität München und Medizinische Klinik I, Klinikum Großhadern der Universität München (vorgelegt über die Tierärztliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 414



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