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Datenbank Tierversuche

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Dokument 4711Titel: Verspäteter Verlust der ETB Rezeptor vermittelten Vasorelaxation nach kalter Schädigung des parietalen Cortex bei der Ratte
Hintergrund: Untersuchung von Auswirkungen einer Schädigung des Gehirns
Tiere: 40 Ratten (mindestens)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden in drei Gruppen geteilt. Die erste Gruppe bleibt als Kontrolle unbehandelt. Bei den Ratten der zweiten Gruppe wird unter Vollnarkose ein bestimmter Bereich des Gehirns durch Kälte geschädigt. Dazu wird der Schädel aufgebohrt und ein zuvor auf minus 78 Grad gekühlter Kupferzylinder von 5 mm Durchmesser für 60 Sekunden auf die Hirnhaut gepreßt. Die Kopfhaut wird vernäht. 16 bis 48 Stunden nach der Operation werden die Ratten unter erneuter Anästhesie getötet. Mit den Tieren der dritten Gruppe wird genauso verfahren, jedoch wird der Kupferzylinder nicht gekühlt. Das Gehirn der Tiere wird entfernt und untersucht.

Bereich: Neurophysiologie, Hirnforschung

Originaltitel: Delayed loss of ETB receptor-mediated vasorelaxation after cold lesion of the rat parietal cortex

Autoren: Christoph Görlach (1)* , Anna-Lena Siré:n (3), Frederike Knerlich (3), Gabriele Feger (1), Andreas Fricke (3), Martin Barth (4), Lothar Schilling (4), Hannelore Ehrenreich (2), (3), Michael Wahl (1)

Institute: (1)* Physiologisches Institut, Universität München, 80336 München, (2)Abteilungen für Neurologie und Psychiatrie, Universität Göttingen, (3)Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin, Göttingen, und (4)Abteilung für Neurochirurgie, Medizinische Fakultät Mannheim, Universität Heidelberg

Zeitschrift: Journal of Cerebral Blood Flow and Metabolism 1998: 18, 1357-1364

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 358



Dokument 4712Titel: Attenuierte c-fos mRNA Induktion nach Verschluß der mittleren Cerebellararterie bei CREB-Knockout-Mäusen beeinflußt eine fokale ischämische Schädigung nicht
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen von Durchblutungsstörungen des Gehirns
Tiere: 11 Mäuse
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Fünf Mäuse mit einem bestimmten genetischen Defekt und 6 normale Mäuse werden in Vollnarkose operiert. Um eine Minderdurchblutung einer definierten Gehirnregion zu erzielen, wird eine Halsschlagader freigelegt. Durch einen Einschnitt wird ein mit Silikonharz beschichteter Nähfaden in das Gefäß gefädelt und in Richtung Gehirn vorgeschoben, bis er in einer das Gehirn durchblutenden Arterie zu liegen kommt. Nach 3 Stunden wird die Narkose beendet und der Einfluß der Minderdurchblutung auf die Bewegungsleistung beurteilt. Die wachen Tiere zeigten ausgeprägte Bewegungsstörungen. Schließlich werden die Mäuse (vermutlich in Narkose) durch Einfrieren des Gehirns getötet und die Gehirne untersucht.

Bereich: Neurologie, Hirnforschung

Originaltitel: Attenuated c-fos mRNA induction after middle cerebral artery occlusion in CREB knockout mice does not modulate focal ischemic injury

Autoren: Ryuji Hata (1)* , Peter Grass (2), Günter Mies (1), Christoph Wiessner (1), Konstantin-Alexander Hossmann (1)

Institute: (1) Max-Planck-Institut für Neurologische Forschung, Abteilung für Experimentelle Neurologie, 50931 Köln, und (2)Abteilung für Molekularbiologie der Zelle I, Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg

Zeitschrift: Journal of Cerebral Blood Flow and Metabolism 1998: 18, 1325-1335

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 357



Dokument 4713Titel: Verbesserung der motorischen Leistung von Weaver mutierten Mäusen nach Schädigung des Kleinhirns
Hintergrund: Auswirkung der Entfernung des Kleinhirns auf Bewegung und Balance von Mäusen mit einer angeborenen Störung im Gehirn
Tiere: 17 Mäuse
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Weaver-Mäuse sind Mutanten, bei denen durch einen Gendefekt bestimmte Zellen des Kleinhirns nach der Geburt entarten. Dadurch bedingt leiden sie an schweren Bewegungsstörungen, wie Instabilität des Ganges, Verlust der Balance, Schwanken und Umfallen beim Gehen. Einem Teil der Mäuse wird unter äthernarkose nach Eröffnung der Schädeldecke der größte Teil des Kleinhirns durch Aussaugen entfernt. Vor und nach der Operation werden Verhaltensexperimente vorgenommen. Es wird ausgezählt, wie oft die Tiere innerhalb von 5 Minuten umfallen. Bei einem anderen Experiment müssen die Mäuse auf einen Drahtgitter oder einer Holzbank balancieren. Die Zeit vom Aufsetzen der Maus bis zum Herunterfallen wird ermittelt. Schließlich werden die Mäuse getötet und die Gehirne gewebekundlich untersucht. Die Autorinnen kommen zu der Erkenntnis, daß die Bewegungsleistung der mutierten Mäuse von der Entfernung des Kleinhirns profitiert hat.

Bereich: Neurologie, Hirnforschung

Originaltitel: Improvement in motor performance of Weaver mutant mice following lesions of the cerebellum

Autoren: Cornelia Grüsser (1), Ursula Grüsser-Cornehls (1)*

Institute: (1)* Freie Universität Berlin, Fachbereich Humanmedizin, Universitätsklinikum Benjamin Franklin, Abteilung für Physiologie, 14195 Berlin

Zeitschrift: Behavioural Brain Research 1998: 97, 189-194

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 356



Dokument 4714Titel: Diskrete Quinolinsäure-Läsionen des prälimbischen medialen präfrontalen Cortex beeinflußt bei der Ratte Kokain- und MK 801-, aber nicht Morphin- und Amphetamin-induzierte Belohnungs- und Psychomotoraktivierung, die mit einem konditionierten Ortspräferenz-Paradigma gemessen wurde
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkung von chemischen Verletzungen des Gehirns
Tiere: 41 Ratten (mindestens)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Bei Ratten wird unter Anästhesie der Kopf in einem stereotaktischen Apparat fixiert und eine Kanüle (Hohlnadel aus Stahl) durch das Schädeldach in das Gehirn geschoben. Durch die Kanüle wird ein Gift eingeleitet, das einen bestimmten Bereich des Gehirns schädigt. Zehn Tage nach der Operation beginnen die Verhaltensexperimente. Eine Ratte wird in eine Plexiglasbox von 30x60x30 cm Größe gesetzt, die durch eine Wand mit einer Tür in 2 gleich große Abteile geteilt ist. Das eine Abteil ist mit grauem Papier ausgekleidet, das andere mit schwarz-weiß gestreiftem Papier. Es wird beobachtet, welches der beiden Abteile die Ratte bevorzugt. In vorhergehenden Experimenten hatte sich gezeigt, daß die Ratten keines der beiden Abteile bevorzugen, deshalb werden die Tiere nun auf eines der Abteile konditioniert (wie, z.B. Futter oder Stromstöße, ist nicht beschrieben).

Den Ratten werden über 6 Tage mehrfach verschiedene Substanzen (Morphin, Amphetamin, Cocain) in die Bauchhöhle gespritzt, dann werden die Tiere wieder in die Plexiglasbox gesetzt. Die Zeit, die ein Tier in einem der beiden Abteile verbringt, wird registriert, weiter werden die Bewegungsaktivitäten mit einer Videokamera aufgezeichnet. Am Ende der Experimente werden die Ratten durch eine Barbiturat-Überdosis getötet, die Gehirne entnommen und untersucht.

Bereich: Neurologie, Hirnforschung

Originaltitel: Discrete quinolinic acid lesions of the rat prelimbic medial prefrontal cortex affect cocaine- and MK-801-, but not morphine- and amphetamine-induced reward and psychomotor activation as measured with the place preference conditioning paradigm

Autoren: Thomas M.Tzschentke (1)* , W.J.Schmidt (1)

Institute: (1)* Abteilung für Neuropharmakologie, Zoologisches Institut, Universität Tübingen, 72074 Tübingen

Zeitschrift: Behavioural Brain Research 1998: 97, 115-117

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 355



Dokument 4715Titel: Schützende Rolle des endogenen Kohlenmonoxids bei der Mikrozirkulation der Leber nach hämorrhagischem Schock bei Ratten
Hintergrund: Studie über die physiologische Veränderungen in der Leber nach Blutungsschock
Tiere: 37 Ratten (mindestens)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Bei Ratten wird ein Blutungsschock hervorgerufen. Das gesamte Experiment verläuft in Vollnarkose: Den Tieren wird zunächst ein Katheter (Plastikschlauch) in die Schwanzvene zur Einleitung einer Infusionslösung gelegt. Eine Hauptschlagader wird katheterisiert (ebenfalls mit Plastikschlauch versehen) und mit einem Blutdruckmeßgerät verbunden. Die Luftröhre wird aufgeschnitten, um eine spontane Atmung zu gewährleisten. Nun werden die Tiere teilweise ausgeblutet, um einen Blutungsschock zu erzeugen. Das Blut wird aufgefangen und aufbewahrt. Ein bestimmter Blutdruck (40 mm Hg) wird über einen Zeitraum von einer Stunde aufrechterhalten, indem je nach Bedarf mehr Blut entzogen oder Infusionslösung infundiert wird. Dann erfolgt eine 5-stündige Wiederbelebungsphase durch Infusion des eigenen, zuvor entzogenen Blutes. Nun wird die Bauchhöhle eröffnet und die Gefäße der Leber an ein Gerät angeschlossen, mit dessen Hilfe das Organ mit einer speziellen Flüssigkeit durchströmt wird. Die Leber verbleibt dabei im Körper der Ratte (in situ). Die für die Durchströmungsflüssigkeit benötigten roten Blutkörperchen werden aus Blutspenderratten gewonnen, denen unter Anästhesie Blut entzogen wird.

Bei einer Kontrollgruppe erfolgen - bis auf den Blutentzug - die gleichen Versuche wie bei der Blutungsschock-Gruppe. Weiteres Schicksal der Tiere nicht berichtet, vermutlich wachen sie aus der Narkose nicht mehr auf.

Bereich: Anästhesiologie, Schockforschung

Originaltitel: Protective role of endogenous carbon monoxide in hepatic microcirculatory dysfunction after hemorhagic shock in rats

Autoren: Benedikt H.J.Pannen (1)* , Nicola Köhler (1), Burkhard Hole (1), Michael Bauer (2), Mark G.Clemens (3), Klaus K.Geiger (1)

Institute: (1)* Anästhesiologische Universitätsklinik Freiburg, 79106 Freiburg, (2)Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Universität des Saarlandes, Homburg, und (3)Abteilung für Biologie, University of North Carolina, Charlotte, North Carolina, USA

Zeitschrift: Journal of Clinical Investigations 1998: 102, 1220-1228

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 354



Dokument 4716Titel: Nerven-Wachstumsfactor (NGF) und diabetische Neuropathie bei der Ratte: Morphologische Untersuchungen an Wadennerv, am oberen Wurzelganglion und am Rückenmark
Hintergrund: Funktion eines Nerven-Wachstumsfaktors bei einer durch Diabetes hervorgerufenen Nervenschädigung
Tiere: 114 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Durch eine Injektion einer giftigen Substanz (Streptozotocin) in die Schwanzvene wird bei Ratten Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ausgelöst. Innerhalb von 48 Stunden zeigen sich die Symptome mit Gewichtsverlust und häufigem Urinieren. Nach einer Woche und nach 12 Wochen wird Blut entnommen und der Diabetes durch die Bestimmung der Blutglucose bestätigt. Die Tiere werden nun für einen 12-wöchigen Versuch in Gruppen eingeteilt. Einem Teil der Tiere wird ein Nerven-Wachstumsfaktor unter die Haut gespritzt, andere erhalten tägliche Insulininjektionen, wieder anderen Ratten wird eine Kombination dieser beiden Substanzen verabreicht. Zwei Gruppen unbehandelter Ratten dienen als Kontrolle. Am Ende der Experimente werden die Ratten unter Anästhesie mit Formaldehyd durchströmt, um ihre Organe zu fixieren. Bestimmte Nerven und das Rückenmark werden herausgeschnitten und untersucht.

Bereich: Neurologie

Originaltitel: Nerve Growth Factor (NGF) and Diabetic Neuropathy in the Rat: Morphological Investigations of the Sural Nerve, Dorsal Root Ganglion and Spinal Cord

Autoren: J.W. Unger (1), T. Klitzsch (1), S. Pera (1), R. Reiter (2)

Institute: (1) Abteilung für Neuroanatomie, Universität München, 80336 München, und (2) Boehringer Mannheim GmbH, 68305 Mannheim

Zeitschrift: Experimental Neurology 1998: 153, 23-34

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 353



Dokument 4717Titel: G-Protein-Muster und Adenyl-Cyclase-Aktivität im Rattenhirn nach Langzeitgabe von Ethanol
Hintergrund: Wirkung von Alkohol und Entzug auf bestimmte Regionen des Gehirns
Tiere: 62 Ratten (ca.)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden einzeln in Käfigen unter standardisierten Bedingungen gehalten. Eine Gruppe von 20 Ratten kann während eines Zeitraums von 40 Wochen selbst zwischen Wasser oder einer 5%igen oder 20%igen Alkohollösung wählen. Eine andere Gruppe von 20 Ratten erhält 4 Wochen lang 6,5%igen Alkohol zwangsweise über verflüssigtes Futter. Wasser wird diesen Tieren nicht angeboten. Die Kontrolltiere (22 Ratten) erhalten mit Leitungswasser vermischtes Futter. Einen, 8 oder 28 Tage nach Entzug des Alkohols werden die Ratten durch Dekapitierung (Köpfen) getötet. Die Veränderungen im Gehirn werden analysiert.

Bereich: Alkoholforschung, Suchtforschung

Originaltitel: G-Protein pattern and adenylyl cyclase activity in the brain of rats after long-term ethanol

Autoren: David Wenrich (1), Birgit Lichtenberg-Kraag (1), Hans Rommelspacher (1)*

Institute: (1)* Abteilung für Klinische Neurobiologie, Freie Universität Berlin, 14050 Berlin

Zeitschrift: Alcohol 1998: 16, 285-293

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 352



Dokument 4718Titel: Resistenz gegenüber einer Trypanosoma cuzi Infektion bei Mäusen hängt nicht unbedingt mit der Interferon-?-Produktion in vivo zusammen
Hintergrund: Untersuchung der Rolle von Interferon bei der Widerstandsfähigkeit gegenüber einer tödlichen Trypanosoma cruzi Infektion
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)(unbekannte Anzahl)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Der einzellige Parasit Trypanosoma cruzi, Erreger der Chagas-Krankheit beim Menschen, wird gezüchtet, indem er durch einmal wöchentliche Injektion in die Bauchhöhle von einer Maus zur nächsten übertragen wird. Zum Zeitpunkt der höchsten Parasitenkonzentration wird den Mäusen Blut entnommen und weitere Tiere 2 verschiedener Mäusestämme durch Bauchhöhleninjektion infiziert. Die Tiere des für diesen Erreger empfänglichen Stammes (BALB/c) sterben innerhalb von 17 bis 21 Tagen. Resistente Mäuse des Stammes B6D2 überleben mehr als 200 Tage. Den Mäusen wird wiederholt Blut zur Untersuchung abgenommen.

Bereich: Tropenmedizin

Originaltitel: Resistance to Trypanosoma cruzi infection in mice does not necessarily correlate with production of interferon-? in vivo

Autoren: Christian Meyer zum Büschenfelde (1), Sven Cramer (1), Bernhard Fleischer (1)* , Stefanie Frosch (1)

Institute: (1)* Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin, 20359 Hamburg

Zeitschrift: Medical Microbiolology and Immunology 1998: 187, 107-113

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 351



Dokument 4719Titel: Beseitigung einer durch Chlamydia trachomatis hervorgerufenen Polyserositis bei SCID Mäusen benötigt sowohl CD4+ als auch CD8+ Zellen
Hintergrund: Erforschung der Antwort des Immunsystems auf eine bakterielle Infektion
Tiere: 28 Mäuse (mindestens)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Mäusen aus zwei verschiedenen Stämmen wird eine Bakterienlösung (Chlamydia trachomatis) in die Bauchhöhle injiziert. Bei einem Mäusestamm, der durch eine genetische Veränderung an einem Mangel bestimmter Abwehrzellen des Blutes leidet (SCID), entwickelt sich eine Entzündung aller Häute der Körperhöhlen und Organe, insbesondere eine Bauchfell-, Brustfell-, Herzbeutel-, und Leberfellentzündung. Unbehandelt sterben dieses Mäuse innerhalb von 8 Wochen. Bei einem anderen Mäusestamm mit normalen Blutzellen, wird der Erreger von den Abwehrzellen eliminiert, eine Krankheit bricht nicht aus. Diese Mäuse werden 3 Tage nach einer experimentellen Chlamydia-trachomatis-Infektion durch CO2 getötet, ihre Milzen werden entnommen und bestimmte Abwehrzellen daraus isoliert. Diese Zellen werden nun infizierten-SCID Mäusen in die Bauchhöhle gespritzt. Nach 30 Tagen werden sie getötet und ihre Organe untersucht.

Bereich: Medizinische Mikrobiologie, Immunologie

Originaltitel: Clearence of Chlamydia trachomatis - induced polyserositis in SCID mice requires both CD4+ and CD8+ cells

Autoren: Sybille Thoma-Uszynski (1), Ulrike Simnacher (1), Reinhard Marre (1), Andreas Essig (1)*

Institute: (1)* Abteilung für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene, Universität Ulm, 89081 Ulm

Zeitschrift: Medical Microbiolology and Immunology 1998: 187, 71-78

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 350



Dokument 4720Titel: Ein reproduzierbares Modell des thromboembolischen Schlaganfalls bei der Maus
Hintergrund: Etablierung eines Modells für den Schlaganfall
Tiere: 20 Mäuse
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Bei 20 Mäusen wird in Vollnarkose ein Schlaganfall erzeugt, indem kleine Blutgerinnsel in die Halsschlagader eingebracht werden. Dazu wird die Nackenhaut eingeschnitten, eine Arterie freigelegt, abgebunden und eingeschnitten. Ein Plastikschlauch wird eingeführt. Je 5 Mäuse erhalten durch den Schlauch 6, 8 oder 10 Gerinnsel von 1,5 mm Länge bzw. 4 Gerinnsel von 4 mm Länge. Der Blutfluß im Gehirn wird kontinuierlich über 2 Stunden registriert. Anschließend wird die Narkose beendet und die Tiere in ihre Käfige zurückgesetzt. Bei allen Tieren werden schwere neurologische Schäden registriert. 24 Stunden später werden die Mäuse erneut anästhesiert, dekapitiert (geköpft) und die Gehirne untersucht.

Bereich: Neurologie, Schlaganfallforschung

Originaltitel: A reproducible model of thromboembolic stroke in mice

Autoren: Ertugrul Kilic (1), Dirk M. Hermann (1), Konstantin-Alexander Hossmann (1)*

Institute: (1)* Max-Planck-Institut für Neurologische Forschung, Abteilung für Experimentelle Neurologie, 50931 Köln

Zeitschrift: NeuroReport 1998: 9, 2967-2970

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 349



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