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Datenbank Tierversuche

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Dokument 3631Titel: Schwellung der Endothelzellen der Kapillaren und der Herzmuskelzellen im ischämischen Herzmuskel des Hundes bei künstlich hervorgerufenem Herzstillstand
Hintergrund: Verhinderung der Schädigung durch Blutleere bei einem in der Herzchirurgie verursachten künstlichen Herzstillstand
Tiere: 24 Hunde (Mischlingshunde)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Die Hunde werden narkotisiert. Die Beatmung erfolgt durch einen in die Luftröhre gelegten Schlauch. Das Brustbein wird der Länge nach aufgefräst. Alle zum Herzen führenden Venen sowie die Aorta (Hauptschlagader) werden abgeklemmt. Auf diese Weise wird ein Herzstillstand hervorgerufen. Ein Katheter wird in die Aorta bis zur Aortenklappe geschoben. Durch diesen werden die Herzkranzgefäße mithilfe einer Pumpe mit einer Lösung durchströmt. Bei jeweils 6 Hunden wird eine andere Lösung verwendet. Der rechte und linke Herzvorhof sowie die linke Herzkammer werden aufgeschnitten, um einen Teil des darin noch befindliche Blutes auszuräumen. Am Ende der Experimente wird das Herz zur Untersuchung herausgeschnitten, die Hunde sterben.

Bereich: Herz-Kreislauf-Chirurgie

Originaltitel: Swelling of capillary endothelioal cells and cardiomyocytes in the ischaemic myocardium of artificially arrested canine hearts

Autoren: Andreas Schmiedl (1,2)*, Philipp A. Schnabel (3), Heiko Kausch Blecken von Schmeling (4), Katharina Marten (2), Joachim Richter (2)

Institute: (1) Institut für Anatomie, Medizinische Hochschule Hannover, 30625 Hannover, (2) Institut für Anatomie, Abteilung für Elektronenmikroskopie, Göttingen, (3) Institut für Pathologie, Universität Heidelberg, (4) Chirurgische Klinik, Zentralklinikum Bremen-Nord, Bremen

Zeitschrift: Journal of Electron Microscopy 2001: 50(4), 349-357

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1423



Dokument 3632Titel: Anti-TNF-neutralisierende Antikörper reduzieren das schmerzbedingte Verhalten bei zwei verschiedenen Mäusemodellen für eine schmerzhafte Neuropathie
Hintergrund: Behandlung einer schmerzhaften Nervenerkrankung
Tiere: 65 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose wird bei 20 Mäusen ein Hinterbein aufgeschnitten und der Ischiasnerv freigelegt. Mit drei Fäden wird er abgebunden. Das andere Bein wird ebenfalls aufgeschnitten. Der Nerv wird freigelegt, ohne abzubinden ("Scheinoperation"), anschließend wird die Wunde wieder verschlossen. Bei 35 Mäusen wird der Ischiasnerv ebenfalls unter Narkose freigelegt. Dann wird bei einem Teilstück des Nervs die Hälfte des Durchmessers abgetragen. Zehn nicht operierte Mäuse dienen als Kontrolle. Ein Teil der operierten Tiere werden während des Eingriffs mit einem bestimmten Antikörper behandelt, indem die antikörperhaltige Lösung auf den operierten Nerv geträufelt wird. Die Kontrolltiere erhalten Antikörper als Injektion. 4 Tage später wird die Behandlung wiederholt. Ein Teil der operierten Mäuse bleibt unbehandelt.

Nun werden Experimente zur Ermittlung der Schmerzschwelle durchgeführt. Die genaue Durchführung wird nicht beschrieben. Bei einem Test geht es um die Bestimmung der Hinterpfoten-Rückziehzeit. Offensichtlich wird hier als Schmerzauslöser eine heiße Lichtquelle oder ähnliches verwendet. In einem anderen Test wird mit feinen Haaren die Empfindlichkeit der Haut festgestellt. Bei einem Teil der Mäuse wird das Nervengewebe nach 8 Tagen untersucht, vermutlich werden die Tiere hierfür getötet. Das Schicksal der restlichen Mäuse ist unbekannt.

Bereich: Neurologie

Originaltitel: Anti-TNF-neutralizing antibodies reduce pain-related behavior in two different mouse models of painful mononeuropathy

Autoren: Claudia Sommer (1)*, Thies Lindenlaub (1), Philipp Teuteberg (1), Maria Schäfers (1), Thomas Hartung (2), Klaus V. Toyka (1)

Institute: (1) Neurologische Klinik der Universität Würzburg, 97080 Würzburg, (2) Biochemische Pharmakologie, Konstanz

Zeitschrift: Brain Research 2001: 913, 86-89

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1422



Dokument 3633Titel: Sichtbarmachen der Mikrozirkulation in der weichen Hirnhaut unter Verwendung der neuen orthogonalen polarisierenden Spektral-(OPS)-Imaging-Technik nach Hirnverletzung
Hintergrund: Erprobung einer Technik zum Sichtbarmachen von Blutgefäßen in der weichen Hirnhaut
Tiere: 5 Ratten (mindestens)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose wird der Kopf einer Ratte in einen stereotaktischen Apparat eingespannt. Der Schädel wird an einer Stelle aufgeschnitten, ein Knochenstück entfernt. Über dem freigelegten Hirnbereich wird ein pneumatisch getriebener Bolzen in Position gebracht. Mit einer festgelegten Kraft wird die Hirnrinde bis in 5mm Tiefe geschädigt. Vor, während und nach der Verletzung wird die weiche Hirnhaut mit polarisiertem Licht bestrahlt, so dass mithilfe einer speziellen Kamera die Blutgefäße sichtbar gemacht werden können. Das weitere Schicksal der Ratten wird nicht erwähnt.

Bereich: Neurochirurgie

Originaltitel: Visualization of rat pial microcirculation using the novel orthogonal polarized spectral (OPS) imaging after brain injury

Autoren: Ulrich-Wilhelm Thomale (1), Klaus-Dieter Schaser (2), Andreas W. Unterberg (1), John F. Stover (1)*

Institute: (1) Institut für Neurochirurgie, Charité:-Virchow-Klinik, Humboldt-Universität Berlin, 13353 Berlin, (2) Abteilung für Trauma- und Rekonstruktionschirurgie, Charité:-Virchow-Klinik, Humboldt-Universität Berlin

Zeitschrift: Journal of Neuroscience Methods 2001: 108, 85-90

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1421



Dokument 3634Titel: Wirksame Down-Regulation des Klasse-I-Major-Histokompatibilitäts-Komplexes durch das Simian-Immunodefizienzvirus Nef geht mit einem starken Auswahlvorteil bei infizierten Rhesusaffen einher
Hintergrund: Erforschung der krankmachenden Eigenschaft eines bestimmten Faktors des Affen-AIDS-Virus.
Tiere: 3 Affen (Rhesusaffen)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Drei junge Rhesusaffen werden durch eine Injektion in eine Vene mit einer mutierten Variante des Affen-AIDS-Erregers infiziert. Alle drei Tiere entwickeln Blutarmut und geschwollene Lymphknoten. Die Symptome verschwinden nach einigen Wochen. Regelmäßig werden Blutproben genommen. Die Affen überleben mindestens 1 Jahr. Das weitere Schicksal der Tiere wird nicht erwähnt.

Bereich: AIDS-Forschung

Originaltitel: Efficient class I major histocompatibility complex down-regulation by simian immunodeficiency virus ned is associated with a strong selective advantage in infected rhesus macaques

Autoren: Jan Münch (1), Nicole Stolte (2), Dietmar Fuchs (3), Christiane Stahl-Hennig (2), Frank Kirchhoff (1)*

Institute: (1) Institut für Klinische und Molekulare Virologie, Universität Erlangen-Nürnberg, 91054 Erlangen, (2) Deutsches Primatenzentrum Göttingen, (3) Institut für Medizinische Chemie und Biochemie, Universität Innsbruck und Ludwig-Bolzmann-Institut für AIDS-Forschung, Innsbruck, Österreich

Zeitschrift: Journal of Virology 2001: 75(21), 10532-10536

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1420



Dokument 3635Titel: Zelluläre und humorale Immunantwort und Schutz gegen Schistosomen bei Schimpansen mithilfe einer Impfung durch mit Strahlen abgeschwächten Erregern
Hintergrund: Impfung gegen eine Tropenkrankheit
Tiere: 6 Affen (Schimpansen)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Die Experimente finden am Biomedical Primate Research Center (BPRC), Rijwijk, Niederlande statt. Drei Schimpansen werden gegen eine Tropenkrankheit geimpft, die andern drei Tiere bleiben als Kontrolle ungeimpft. Dazu werden die Tiere narkotisiert. Es wird ein Stück Fell auf dem Bauch geschoren. Darauf werden 9.000 durch Strahlen abgeschwächte Parasiten gesetzt. Diese tropischen Würmer bohren sich durch die Haut und siedeln sich in verschiedenen Organen an. Diese Impfung wird zweimal im Abstand von 5 Wochen wiederholt. Drei Wochen nach der letzten Impfung werden 2.000 normale, nicht abgeschwächte Parasiten auf die Bauchhaut der geimpften Schimpansen gesetzt. Die Kontrolltiere werden ebenfalls auf diese Weise infiziert. Im Laufe der nächsten Wochen werden mehreren Blut- und Kotproben untersucht. Die Tiere leiden unter Unwohlsein und Appetitverlust, einige bekommen blutigen Durchfall. Nach 28 bis 36 Tage nach der Infektion werden die Affen mit einem Wurmmittel behandelt, um die Infektion zu beenden. Die Tiere werden nicht getötet, sondern verbleiben im BPRC.

Bereich: Tropenmedizin, Parasitologie, Immunologie

Originaltitel: Cellular und humoral immune responses and protection against Schistosomes induced by a radiation-attenuated vaccine in chimpanzees

Autoren: Matthias Eberl (1)*, Jan A.M. Langermans (2), Patrice A. Frost (3), Richard A. Vervenne (2), Govert J. van Dam (4), André: M. Deelder (4), Alan W. Thomas (2), Patricia S. Coulson (1), R. Alan Wilson (1)

Institute: (1) Biochemisches Institut, Justus-Liebig-Universität Gießen, 35392 Gießen und Department of Biology, University of York, York, UK, (2) Department of Biology, University of York, York, UK, (3) Biomedical Primate Research Center (BPRC), Rijwijk, Niederlande, (4), Department of Parasitology, Leiden University Medical Centre, Leiden, Niederlande

Zeitschrift: Infection and Immunity 2001: 69(9), 5352-5362

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1419



Dokument 3636Titel: Veränderungen der äußeren Nerven beim Hund während eines experimentellen Auseinanderziehen einer Frakturheilstelle
Hintergrund: Die chirurgische Methode zur Verlängerung von Knochen wird schon seit 1980 beim Menschen eingesetzt. Hier soll eine mögliche Schädigung der umliegenden Nerven untersucht werden.
Tiere: 30 Hunde (Beagles)
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Die Hunde werden narkotisiert. Das rechte Schienbein wird durchgesägt und ein so genannter Ring-Fixateur angebracht. Dazu werden je 3 Metallstifte ober- und unterhalb der Frakturstelle durch den Knochen gebohrt. Von außen werden diese mit mehreren Metallstreben verschraubt und in die richtige Position gebracht. Bei 24 Hunden werden mithilfe der Metallstreben zweimal täglich die Knochenenden um je 0,5 mm auseinandergezogen. Bei 6 Kontrollhunden wird der Frakturspalt nicht auseinandergezogen. Nach 25 Tagen endet das Auseinanderziehen. Am gleichen Tag werden 12 Hunde der Versuchsgruppe und 3 Kontrolltiere durch eine Überdosis eines Barbiturates getötet. Die anderen Hunde werden auf die gleiche Weise weitere 25 Tage später getötet.

Bereich: Orthopädie, Chirurgie

Originaltitel: Changes in canine peripheral nerves during experimental callus distraction

Autoren: Bernd Fink (1)*, Eva Neuen-Jacob (2), Jörg Lehmann (1), Annette Francke (1), Wolfgang Rüther (1)

Institute: (1) Orthopädische Abteilung, Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf, 20246 Hamburg, (2) Abteilung für Neuropathologie, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Düsseldorf

Zeitschrift: Clinical Orthopaedics and Related Research 2000: 376, 252-267

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1418



Dokument 3637Titel: Entwicklungsbedingte Kleinhirnigkeit bei Meerschweinchen -Aktivität der embryonalen Gliazellen als Zeichen für den Tod bestimmter Nervenzellen
Hintergrund: Hervorrufen bestimmter Nervenschäden im Gehirn durch Verabreichung eines Giftes an das Muttertier
Tiere: Meerschweinchen (Anzahl unbekannt)(Anzahl unbekannt)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Meerschweinchen wird am 24. Tag der Trächtigkeit entweder ein Missbildungen hervorrufendes Gift, eine Markierungssubstanz oder eine harmlose Substanz in die Bauchhöhle injiziert. Fünf Stunden nach der Markierungsinjektion bzw. 48 oder 96 Stunden nach der Giftinjektion werden die Tiere narkotisiert und die Embryos herausgeschnitten. Diese werden in Formalin eingelegt und später auf Nervenschädigungen im Gehirn untersucht. Das weitere Schicksal der Mütter wird nicht erwähnt.

Bereich: Neurologie

Originaltitel: Developmentally induced microencephalopathy in guinea pigs - embryonic glial cell activation marks selective neuronal death

Autoren: Steffen Roßner (1)*, Martina K. Brückner (2), Volker Bigl (1)

Institute: (1) Abteilung für Neurochemie, (2) Abteilung für Neuroanatomie, Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung, Universität Leipzig, 04109 Leipzig

Zeitschrift: International Journal of Developmental Neuroscience 2001: 19, 313-318

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1417



Dokument 3638Titel: Ischämische Vorgewöhnung von 5 Minuten, aber nicht 10 Minuten Länge verbessert die Lungenfunktion nach einer warmen Ischämie in einem Hundemodell
Hintergrund: Verhinderung der Schädigung der Lungen bei Lungenoperationen
Tiere: 18 Hunde (Foxhounds)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Die Hunde werden in 3 Gruppen à: 6 Tiere eingeteilt. Unter Narkose wird bei allen Tieren der Brustkorb auf der linken Seite aufgeschnitten. In die rechte und linke Lungenarterie sowie die Aorta werden Blutdruckmesssonden gelegt. Durch einen Schnitt in der Luftröhre wird ein Schlauch in die rechte Lungenhälfte geführt, über den die Beatmung während der Narkose erfolgt. Bei der Kontrollgruppe A werden nun auf der linken Lungenseite die Arterie, alle Venen und der Hauptbronchus für 3 Stunden abgeklemmt. Danach werden die Klemmen geöffnet und die Lunge wird wieder normal durchblutet. Außerdem wird ein zweiter Schlauch durch den Schnitt in der Luftröhre in die linke Lunge geführt, um diese zu belüften.

Bei den Versuchsgruppen B und C wird der gleiche Versuch durchgeführt, jedoch wird hier zuvor die Lunge durch kurzzeitiges Abklemmen an den Zustand der Blutleere "gewöhnt". Bei Gruppe B wird für 5 Minuten abgeklemmt und 15 Minuten normal durchblutet, bevor die 3-stündige Phase der Mangelduchblutung folgt. Bei Gruppe C wird zweimal für 10 Minuten abgeklemmt mit jeweils 10 Minuten der Wiederdurchblutung. Am Ende der Versuche werden die Lungen mit einer Spülflüssigkeit gespült. Die Tiere werden durch Ausbluten getötet. Beide Lungen werden entnommen und untersucht.

Bereich: Intensivmedizin

Originaltitel: Ischemic pre-conditioning of 5 minutes but not of 10 minutes improves lung function after warm ischemia in a canine model

Autoren: Ivar Friedrich (1)*, Jan Spillner (1), Er-Xiong Lu (2), Babette Bartling (1), Markus Barnscheidt (2), Armin Sablotzki (1), Ulrich Schade (4), Christoph Reidemeister (2), Rolf Edgar Silber (1), Andreas Gunther (3), Jochen Borgermann (1)

Institute: (1) Kardiothorax-Chirurgie, Martin-Luther-Universität Halle, 06097 Halle, (2) Thorax- und Kardiovaskuläre Chirurgie, Universität Essen, Essen, (3) Abteilung für Innere Medizin, Justus-Liebig-Universität Gießen, Gießen, (4) Klinische Forschungsgruppe Schock und MOF, Universität Essen, Essen

Zeitschrift: The Journal of Heart and Lung Transplantation 2001: 20(9), 985-995

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1416



Dokument 3639Titel: Eine wiederholte Behandlung mit Cholecystokinin Octapeptid verbessert die Leistung von alten Fischer 344 Ratten im Irrgarten
Hintergrund: Verbesserung der Gedächtnisleistung bei Alzheimer-Patienten
Tiere: 93 Ratten
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Es werden 19 erwachsene (3 Monate alte) und 74 alte (26 Monate alte) Ratten verwendet. Sie erhalten einmal täglich entweder ein Hormon, dessen gedächtnisverbessernde Eigenschaft getestet werden soll, oder als Kontrolle eine harmlose Kochsalzlösung in die Bauchhöhle injiziert.

Das Gedächtnis der Tiere wird im "Wasser-Irrgarten-Test" (water-maze) getestet. Ein rundes Becken von 2 m Durchmesser ist bis zu einer Höhe von 42 cm mit Wasser gefüllt. Außerdem befindet sich eine durchsichtige, 16x16 cm große Plattform darin, die 1,5 cm unterhalb des Wasserspiegels angebracht ist. Die Ratten werden zunächst an das Wasser gewöhnt, indem sie für 90 Sekunden in das Becken ohne Plattform gesetzt werden. An 9 aufeinanderfolgenden Tagen wird dann 3mal täglich folgender Versuch durchgeführt: Eine Ratte wird ins Wasser gesetzt. Das Schwimmverhalten und die Zeit, bis sie die Plattform gefunden hat, wird gemessen. 30 Sekunden darf sie auf der Plattform verweilen, dann wird sie wieder in das Wasser gesetzt und muss erneut zur Plattform schwimmen. Ratten, die die Plattform nicht innerhalb von 90 Sekunden finden, werden für 30 Sekunden darauf gesetzt. Am 10. Tag wird die Plattform entfernt. Es wird die Zeit bestimmt, die das Tier in dem Bereich herumschwimmt, in der sich zuvor die Plattform befunden hat. Am 11. Tag wird eine sichtbare Plattform an einer anderen Stelle des Beckens angebracht. Wiederum wird das Schwimmverhalten beobachtet.

Als nächstes wird die Motorkoordination getestet. Dazu wird eine Ratte auf eine 7cm dicke, um die eigene Achse rotierende Trommel gesetzt. Tag 12 dient zum Gewöhnen an die Trommel. Am 13. Tag des Experiments findet der eigentliche Versuch statt: eine Ratte wird auf die Trommel gesetzt, die sich immer schneller dreht. Die Ratte versucht die Balance zu halten, bis sie irgendwann herunterfällt. Die Zeit bis zum Herunterfallen wird bestimmt.

Das weitere Schicksal der Tiere wird nicht beschrieben.

Bereich: Pharmakologie, Alzheimer-Forschung

Originaltitel: Repeated treatment with cholecystokin octapeptide improves maze performance in aged Fischer 344 rats

Autoren: Mechthild Voits (1), Rüdiger U. Hasenöhrl (2)*, Joseph P. Huston (2), Heidrun Fink (3)

Institute: (1) Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Medizinische Fakultät (Charité:), Humboldt-Universität Berlin, 10098 Berlin, (2) Institut für Physiologische Psychologie und Zentrum für Biologische und Medizinische Forschung, Universität Düsseldorf, Düsseldorf, (3) Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Veterinärmedizinische Fakultät, Freie Universität Berlin, Berlin

Zeitschrift: Peptides 2001: 22, 1325-1330

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1415



Dokument 3640Titel: Beweis für eine Trennung von MPTP-Giftigkeit und der Tyrosinase-Aktivität basierend auf einer vererbten Anfälligkeit der Mäusestämme
Hintergrund: Reaktion zweier Mäusestämme auf ein in der Parkinson-Forschung verwendetes Nervengift.
Tiere: 47 Mäuse
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Es werden 24 Wild-Typ-Mäuse und 23 mutierte Mäuse eines bestimmten Albinostammes verwendet. Die Tiere werden einzeln in Plastikkäfigen gehalten. Je 12 Tieren erhalten 4 Injektionen eines Nervengiftes in die Bauchhöhle injiziert. Dieses Gift zerstört bestimmte Hirnzellen, so dass es zu Parkinson-ähnlichen Symptomen kommt. Den restlichen Tieren wird als Kontrolle eine Kochsalzlösung injiziert. In den folgenden Tagen werden mehrere Verhaltensexperimente durchgeführt. Eine Maus wird in die Mitte eines so genanntes "offenen Feldes" gesetzt, einem quadratischen Käfig mit weißem Boden und durchsichtigen Wänden. Ihr Verhalten wird mit Infrarotschranken verfolgt. In einem zweiten Experiment wird ein Papierhandtuch in den "Heimatkäfig" der Mäuse gelegt. Täglich wird das Nestbauverhalten der Tiere registriert. Sieben Tage nach den Injektionen werden die Mäuse durch Genickschlag getötet. Ihre Gehirne werden in Scheiben geschnitten und untersucht.

Bereich: Neurologie, Parkinson-Forschung

Originaltitel: Evidence for a dissociation between MPTP toxicity and tyrosinase activity based on congenic mouse strain susceptibility

Autoren: Katja Hofe (1), Marco Sedelis (2), Georg W. Auburger 1), Sarah Morgan (2), Joseph P. Huston (2), Rainer K.W. Schwarting (2)*

Institute: (1) Institut für Neurologie, (2) Institut für Physiologische Psychologie I, Zentrum für Biologische und Medizinische Forschung, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, 40225 Düsseldorf

Zeitschrift: Experimental Neurology 2001: 168, 116-122

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1414



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