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Datenbank Tierversuche

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Dokument 541Titel: Die Isoformen 1 und 2 des Proteins Merlin agieren als Tumorunterdrücker und sind nötig für eine optimale Spermienreifung
Hintergrund: Untersuchungen zur Funktion eines bestimmten Gens, das Tumorwachstum unterdrücken soll.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom Zweckverband Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt Jena-Saale-Holzland genehmigt. Genmanipulierte Mäuse werden über sechs Generationen gekreuzt. Den Tieren fehlt das Gen für ein Protein, das die Bildung von Tumoren unterdrückt. Ein Fehlen des Gens bzw. des Proteins begünstigt Krebsentstehung. Mittels Gewebeuntersuchung durch Abschneiden der Schwanzspitze wird die genetische Änderung bestätigt. 30 % der Tiere erkranken an einer der folgenden Krankheiten: Bindegewebskrebs, Leberkrebs, Lymphknotenkrebs, Lungenkrebs, Nierenkrebs, Zystenniere, Leberzirrhose und chronische Leberentzündung.

Zur Beurteilung der Muskelkraft wird eine Maus auf ein Gitter gesetzt. Dieses wird umgedreht und die Zeit gemessen, bis das Tier sich nicht mehr halten kann und herunterfällt. Zwei Monate alte Mäuse werden verpaart und die Anzahl der Nachkommen erfasst. Männliche Nachkommen werden getötet, um die Spermien im Nebenhodengewebe zu untersuchen. Die Tötung dieser und anderer Mäuse erfolgt entweder durch Genickbruch oder in einer Gaskammer mit Kohlendioxid. Proben unterschiedlicher Organe werden untersucht. Bei Verletzungen (z. B. Kratzwunden) oder Krankheiten (z. B. Tumorentwicklung) werden Tiere vorzeitig getötet.

Bereich: Mutationsforschung, Gentechnik

Originaltitel: Merlin isoforms 1 and 2 both act as tumour suppressors and are required for optimal sperm maturation

Autoren: Ansgar Zoch (1), Steffen Mayerl (1), Alexander Schulz (1), Thomas Greither (2), Lucien Frappart (1), Juliane Rübsam (1), Heike Heuer (1,3), Marco Giovannini (4), Helen Morrison (1)*

Institute: (1) Leibniz Institut für Altersforschung Fritz-Lippmann-Institut Jena, Beutenbergstr. 11, 07745 Jena, (2) Klinik für Reproduktionsmedizin und Andrologie, Universitätsklinikum Halle (Saale), Halle (Saale), (3) Leibniz Institut für umweltmedizinische Forschung, Düsseldorf, (4) Center for Neural Tumor Research and Section on Genetics of Hereditary Ear Disorders, House Research Institute, University of California Los Angeles, Los Angeles, Kalifornien, USA

Zeitschrift: PLoS ONE 2015: 10(8); e0129151 / doi:10.1371/journal.pone.0129151

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4687



Dokument 542Titel: Die Rolle von Katecholaminen bei der Stressübertragung zwischen Mutter und Kind beim Schaf
Hintergrund: Untersuchungen zu den Auswirkungen von Stress beim Mutterschaf auf das ungeborene Lamm. Beim Menschen ist längst bekannt, dass der Nachwuchs Verhaltensstörungen entwickeln kann, wenn die Mutter in der Schwangerschaft gestresst ist.
Tiere: 7 Schafe (Merino-Schafe)
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden vom Thüringer Landesamt für Verbraucherschutz genehmigt. Sieben schwangere Schafe werden im zweiten Drittel der Schwangerschaft unter Anästhesie operiert. Katheter werden in der Halsschlagader und Halsvene gelegt. Bauch und Gebärmutter werden geöffnet und ein weiterer Katheter in der Blutader zur Gebärmutter gelegt. Bei den nun zugänglichen ungeborenen Schafen werden ebenfalls Katheter in Halsschlagader und Halsvene gelegt. Die Katheter werden dort belassen und Gebärmutter und Bauch chirurgisch verschlossen.

5 Tage nach der Operation werden die Schafe Isolationsstress ausgesetzt, indem sie für zwei Stunden von den übrigen Tieren getrennt werden. Am nächsten Tag werden die Schafe wieder Isolationsstress ausgesetzt wie tags zuvor. Diesmal wird den Tieren zusätzlich ein Wirkstoff injiziert, der die Ausschüttung des Stresshormons Adrenalin hemmt.

Blutproben werden 20 Minuten zuvor, sowie nach 2, 15, 60 und 120 Minuten in Isolation genommen. Zudem werden diverse Messgrößen wie Blutdruck bei Mutter und Fötus bestimmt. Das weitere Schicksal der Tiere wird nicht erwähnt.

Die Arbeit wurde unterstützt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Siebten Rahmenprogramm für Forschung und technologische Entwicklung der EU.

Bereich: Stressforschung, Geburtshilfe

Originaltitel: Role of catecholamines in maternal-fetal stress transfer in sheep

Autoren: Florian Rakers (1)*, Sabine Bischoff (2), Rene Schiffner (1), Michelle Haase (1), Sven Rupprecht (1), Michael Kiehntopf (3),W. Nikolaus Kühn-Velten (4), Harald Schubert (2), Otto W. Witte (5), Mark J. Nijland (6, 7), Peter W. Nathanielsz (6, 7), Matthias Schwab (1)

Institute: (1) Hans Berger Klinik für Neurologie, Universitätsklinikum, Erlanger Allee 101, 07747 Jena, (2) Institut für Versuchstierkunde, Universitätsklinikum Jena, (3) Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsdiagnostik, Universitätsklinikum Jena, (4) Medizinisches Labor Bremen, Bremen, (5) Center for Sepsis Control and Care (CSCC), Universitätsklinikum Jena, (6) Center for Pregnancy and Newborn Research, Department of Obstetrics and Gynecology, University of Texas, San Antonio, Texas, USA, (7) School of Medicine, San Antonio, Texas, USA

Zeitschrift: American Journal of Obstetrics and Gynecology 2015: 213; 684.e1-9

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4686



Dokument 543Titel: Automatisierte Phenotypisierung und erweiterte Datenförderung am Beispiel transgener Ratten mit Chorea Huntington
Hintergrund: Untersuchung eines neuen Stoffwechselkäfigs hinsichtlich seiner Eignung zur standardisierten Durchführung von Experimenten.
Tiere: 48 Ratten
Jahr: 2014

Versuchsbeschreibung: Alle Experimente wurden durch die zuständige Behörde der Landesregierung Bayern in Ansbach (Franken) genehmigt.

Es werden männliche Ratten mit einer bestimmten genetischen Veränderung verwendet, durch die Symptome der Huntington Krankheit des Menschen, einer fortschreitenden Nervenkrankheit, ausgelöst werden, sowie „Wildtyp-Ratten“, bei denen die Genveränderung nicht auftritt. Ihr Genotyp wird im Alter von 3 Wochen bestimmt, indem die Schwanzspitze abgeschnitten und analysiert wird. Im Alter von 2 bis 6 Monaten müssen 48 Tiere verschiedene Verhaltens- und Lernexperimente in einem speziellen und neu entwickelten Stoffwechselkäfig sowie einem weiteren Käfig durchlaufen, um zu testen, ob sich diese Käfige gut dazu eignen. Die Ratten werden dazu für maximal 72 Stunden einzeln in den Stoffwechselkäfig (Phenomaster) verbracht, ein kleiner Plastikkasten, in dem Messgrößen wie Sauerstoffgehalt, Futter- und Wasseraufnahme sowie Bewegungsaktivität gemessen werden können. In diesem Käfig sollen die Tiere einen Hebel betätigen, um Futter zu erhalten. Dies wird mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden wiederholt.

Anderen Ratten wird ein Messgerät in die Bauchhöhle eingepflanzt, das kontinuierlich Körpertemperatur und Blutdruck misst. Die Tiere werden in einen Käfig (IntelliCage) getestet, in dem bis zu 10 Ratten gehalten werden können und in dem die Tiere für eine deutlich längere Zeit verbleiben:

- das Verschließen der Wasserflaschen mit Türen und Erhalten von Wasser nur durch das Berühren der Türe mit der Nase; - das räumliche Orientierungs- und Unterscheidungsvermögen durch die abwechselnde Nutzung von je einer bestimmten Wasserflasche in einer bestimmten Käfigecke je Tier.

Zur Kontrolle werden zudem diverse klassische Verhaltens- und Lernexperimente in standardisierten älteren Versuchsanordnungen durchgeführt, unter anderem:

- Der soziale Interaktionstest zur Ängstlichkeit, bei dem zwei Ratten aus unterschiedlichen sozialen Gruppen in eine unbekannte Umgebung gesetzt werden und beobachtet wird wie oft sie direkten Körperkontakt haben (als Zeichen von Angst und Unsicherheit in der neuen Umgebung).

- Bei einem Test zur Erfassung motorischer Funktionsdefizite wird eine Ratte auf eine rutschfeste Stange (6 cm Durchmesser) gesetzt, die immer schneller dreht. Es wird die Zeit festgehalten bis die Ratte herunterfällt.

- Präpulsinhibition: Eine Ratte wird in eine Box gesetzt, die an ein Gerät angeschlossen ist, das die Erschütterungen bei Zusammenzucken der Ratte (= Schreckreaktion) misst. Bei einem lauten Ton (120 dB) zuckt die Ratte zusammen. Wenn zunächst moderat laute Töne (68-84 dB) abgespielt werden und dann der laute Ton, fällt die Schreckreaktion bei gesunden Menschen und Ratten geringer aus. Zuckt die Ratte genauso stark zusammen wie bei dem Einzelton, wird das als Symptom für Huntington oder Schizophrenie gewertet.

- Vermeidetest: Eine Ratte wird in eine Shuttle-Box gesetzt, ein Kasten mit zwei durch eine Öffnung getrennte Abteile. Über das Bodengitter wird dem Tier ein Elektroschock (Fußschock) verabreicht. Gleichzeitig ertönt ein Ton und eine Lampe leuchtet auf. Die Ratte kann dem Schmerz entgehen, indem sie in das andere Abteil ohne Strom im Gitter läuft. Ertönt der Ton oder erleuchtet die Lampe ohne Stromstoß, läuft eine gesunde Ratte trotzdem in das andere Abteil. Die genmanipulierten Tiere lernen den Zusammenhang weniger gut und bleiben sitzen.

Was am Ende mit den Ratten passiert wird nicht erwähnt.

Die Arbeit wurde durch die Europäische Gemeinschaft „RATstream STREP project“ unterstützt.

Bereich: Versuchstierkunde, Gentechnik, Neurologie

Originaltitel: Automated phenotyping and advanced data mining exemplified in rats transgenic for Huntington’s disease

Autoren: Yvonne K. Urbach (1), Kerstin A. Raber (1), Fabio Canneva (1), Anne-C. Plank (1), Theresa Andreasson (2), Henrik Ponten (2), Johan Kullingsjö (2), Huu Phuc Nguyen (2), Olaf Riess (3), Stephan von Hörsten (1)*

Institute: (1) Experimentell-Therapeutische Abteilung, Präklinisches Experimentelles Tierzentrum (PETZ), Universitätsklinikum Erlangen, Palmsanlage 5, 91054 Erlangen, (2) NeuroSearch Sweden AB, Göteburg, Schweden, (3) Institut für Medizinische Genetik und angewandte Genomik, Eberhard–Karls-Universität Tübingen, Tübingen

Zeitschrift: Journal of Neuroscience Methods 2014:234; 38-53

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4685



Dokument 544Titel: Spiegelmer-Hemmung von MCP-1/CCP2 – Potential als ergänzende immunsuppressive Therapie bei Transplantationen
Hintergrund: Untersuchung der Abstoßungsreaktion bei genetisch veränderten, herztransplantierten Mäusen unter einer neuen immunsupprimierenden Therapie.
Tiere: 68 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung: Es werden 68 genetisch veränderte Mäuse zweier Varianten (C57/B6, BALB/c) von Charles-River aus Sulzfeld bezogen. Die Mäuse werden in Narkose gelegt und es werden die Herzen der Spendermäuse entnommen. Diese werden dann den Empfängermäusen neben deren eigenes Herz eingesetzt und mit diesem verbunden. Die Mäuse werden in fünf Gruppen eingeteilt. Jede Mäusegruppe erhält eine andere Therapie mit entweder dem interessierenden Spiegelmer-Stoff in verschiedenen Dosierungen oder einem herkömmlichen Medikament zur Unterdrückung der körpereigenen Abwehr (Cyclosporin A) in verschiedenen Konzentrationen. Eine Gruppe erhält beide Substanzen in Kombination. Eine Gruppe dient als Kontrollgruppe. Diese Tiere erhalten einen inaktiven Wirkstoff und müssen die Abstoßungsreaktion unbehandelt aushalten. Allen Tieren wird die tägliche Medikation in den Bauchraum gespritzt. Zudem wird die Herzpumpfunktion täglich durch Abtasten überprüft.

In der unbehandelten Kontrollgruppe sind alle Mäuse nach 9 Tagen tot. In den anderen Gruppen sterben die Mäuse nach 9-23 Tagen.

Bereich: Transplantationmedizin, Immunologie

Originaltitel: Spiegelmer Inhibition of MCP-1/CCR2 – Potential as an Adjunct Immunosuppressive Therapy in Transplantation

Autoren: A. Kalnins (1), M. N. Thomas (1), M. Andrassy (2), S. Müller (3), A. Wagner (1), S. Pratschke (1), M. Rentsch (1), S. Klussmann (4), T. Kauke (1), M. K. Angele (1), A. V. Bazhin (1), M. Fischereder (5), J. Werner (1), M. Guba (1), J. Andrassy (1)*

Institute: (1) Klinik für Allgemeine, Viszeral- und Transplantations-, Gefäß- und Thoraxchirurgie, Ludwig-Maximilians-Universität München, Marchioninistr. 15, 81377 München, (2) Medizinische Universitätsklinik, Ruprecht-Karls-Universität, Heidelberg, (3) Klinik für Pathologie, Ludwig-Maximilians-Universität, München, (4) NOXXON Pharma AG, Berlin, (5) Abteilung für Nephrologie, Klinik für Innere Medizin, Med IV, Ludwig-Maximilians-Universität, München

Zeitschrift: Scandinavian Journal of Immunology 2015: 82(2);102-109

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4684



Dokument 545Titel: Präklinische heterotope intrathorakale Xenotransplantation von Herzen: eine eventuell nützliche klinische Technik
Hintergrund: Überlebenszeit und Untersuchung der Abstoßungsreaktion bei Affen mit implantierten Schweineherzen unter verschiedenen die Immunreaktion unterdrückenden Behandlungsschemata. Das Ergebnis: Die meisten Affen sterben trotz massiver Immunsuppression wenige Tage bis Wochen nach der Operation aufgrund massiver Nebenwirkungen der Behandlung, Infektionen oder anderen Komplikationen.
Tiere: 42 Tiere verschiedener Arten (21 Schweine (13 kg) und 21 Paviane)
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden durch die zuständigen Stellen und die Regierung von Oberbayern genehmigt. Die Experimente werden zwischen 2009 und 2013 an der Universität München durchgeführt. Es werden 21, genetisch veränderte Ferkel der Rassen Deutsche Landrasse und Yorkshire aus dem Institut für molekulare Tierzucht und Biotechnologie der veterinärmedizinischen Fakultät der Universität München als Spender verwendet. Sie werden in zwei Gruppen aufgeteilt. In den beiden Gruppen befinden sich jeweils mehrere Schweine mit unterschiedlichen Genotypen (genetische Varianten). Sie werden in Narkose gelegt und ihre Herzen werden entnommen. Dazu wird der Brustkorb in der Mitte am Brustbein eröffnet und es wird ein Blutverdünner zugesetzt. Die entnommenen Herzen werden in einer konservierenden Lösung in Plastikbeuteln eingelegt und in Kühlboxen aufbewahrt.

21 in Gefangenschaft aufgezogene Paviane (13 Anubispaviane und 8 Mantelpaviane) aus dem deutschen Primatenzentrum Göttingen dienen als Empfänger der Herzen. Sie werden in zwei Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe erhält eine andere medikamentöse Vorbehandlung.

Die Affen werden in Narkose gelegt und ihr Körper wird auf 30 Grad heruntergekühlt. Der Brustkorb der Affen wird in der Mittellinie am Brustbein eröffnet. Es wird unter Nutzung der Herz-Lungen-Maschine und eines Blutverdünners das Spenderschweineherz rechts neben das Affenherz eingesetzt und mit diesem verknüpft. Das Spenderherz drückt auf die rechte Lunge der Affen, trotzdem wird diese Position des Spenderherzens gewählt. Nach Beendigung des Einsetzens werden die beiden Herzen defibrilliert und so wieder aktiviert und die Herz-Lungen-Maschine abgestellt. Die Affen werden wieder erwärmt und aus der Narkose aufgeweckt.

Den meisten Affen (bis auf 4) wird während der Operation ein Messgerät einoperiert (unklar, ob in die Brust- oder Bauchhöhle), das kontinuierlich den Blutdruck misst. Bei den anderen, die diese telemetrische Überwachung nicht haben, wird zweimal pro Woche ein Herzultraschall durchgeführt. Zudem wird allen Affen täglich Blut entnommen, um die Abwehrreaktion des Körpers zu überwachen. An Tag fünf nach der Operation wird bei den Affen aus Gruppe 2 eine Bestrahlung verschiedener Lymphknoten vorgenommen.

Fünf Affen versterben schon während der Operation, vier weitere versterben wenige Tage nach der Operation aufgrund der immunsuppressiven Behandlung oder der Operationsmethodik. Die restlichen Tiere benötigen ein Sauerstoffzelt um ihre Käfige, um eine ausreichende Sauerstoffversorgung aufrechterhalten zu können und leiden an Infektionen. Viele Tiere sind nach kurzer Zeit in einem schlechten Allgemeinzustand und werden getötet. Todesursachen oder Tötungsgrund sind unter anderem: Hirnembolie, Kammerflimmern, Herzversagen, Lungenödem, Lungenversagen, Herzrhythmusstörungen oder Blutvergiftung mit Pilzen. Die längste Überlebenszeit beträgt 50 Tage.

Die Studie wird durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt.

Bereich: Xenotransplantation

Originaltitel: Pre-clinical heterotopic intrathoracic heart xenotransplantation: a possibly useful clinical technique

Autoren: Jan-Michael Abicht (1,2)*, Tanja Mayr (1,2)*, Bruno Reichart (2), Stefan Buchholz (3), Fabian Werner (3), Isabelle Lutzmann (3), Michael Schmoeckel (3,4), Andreas Bauer (1), Michael Thormann (3), Martin Langenmayer (5), Nadja Herbach (5), Heike Pohla (6), Rudolf Herzog (2), Christopher G. A. McGregor (7,8), David Ayares (9), Eckhard Wolf (10), Nikolai Klymiuk (10), Andrea Baehr (10), Alexander Kind (11), Christian Hagl (3), Ute Ganswindt (12), Claus Belka (12), Sonja Guethoff (2,3), Paolo Brenner (2,3)

Institute: (1) Klinik für Anästhesiologie, Ludwig-Maximilians-Universität, Marchionistr., 81377 München, (2) Transregionales, gemeinschaftliches Forschungslabor 127, Walter-Brendel-Zentrum für experimentelle Medizin, Ludwig-Maximilians-Universität, München, (3) Klinik für kardiovaskuläre Chirurgie, Ludwig-Maximilians-Universität, München, (4) Klinik für Herzchirurgie, Asklepios Klinik St Georg, Hamburg, (5) Institut für Veterinärpathologie, Ludwig-Maximilians-Universität, München, (6) Tumorimmunologie Labor, LIFE Zentrum, Ludwig-Maximilians-Universität, München, (7) Mayo Clinic, Rochester, MN, USA, (8) University College London, London, UK, (9) Revivicor, Blacksburg, VA, USA, (10) Abteilung für molekulare Tierzucht und Biotechnologie, Ludwig-Maximilians-Universität, München, (11) Lehrstuhl für Biotechnologie der Nutztiere, Wissenschaftszentrum Weihenstephan, Technische Universität München, (12) Abteilung für Radioonkologie, Ludwig Maximilian Universität, München

Zeitschrift: Xenotransplantation 2015: 22; 427–442; doi: 10.1111/xen.12213

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4683



Dokument 546Titel: Wirkung, wenn Nerven der Nieren abgetrennt werden, auf neurohumorale Aktivität, welche Kammerflimmern bei obstruktiver Schlafapnoe auslöst
Hintergrund: In dieser Studie sollten an Schweinen die Erfahrungen menschlicher Patienten mit Atemaussetzern während des Schlafes (Schlafapnoe) simuliert werden. Die künstlich hervorgerufenen Atempausen dauern hierbei ca. viermal so lange wie gewöhnlich bei menschlichen Patienten.
Tiere: 66 Schweine (25-30 kg)
Jahr: 2013

Versuchsbeschreibung: Die Schweine werden in 5 Gruppen eingeteilt. Allen Schweinen wird unter Anästhesie ein Luftröhrenschnitt gesetzt, um ein Schließen der Luftröhre künstlich auslösen zu können.

Bei allen Schweinen wird unter Narkose ein Schnitt durch Haut und Muskeln in der Leiste gemacht, um an die Nieren zu gelangen. Bei 26 Schweinen werden alle sichtbaren Nerven durchtrennt, bevor die Wunde wieder verschlossen wird. Zur Blutdruckmessung wird ein Katheter durch die Oberschenkelvene in den rechten Vorhof des Herzens geführt.

Bei 24 weiteren Schweinen und den 26 Schweinen, welchen die Nieren-Nerven gekappt wurden, wird während der Anästhesie mehrmals stündlich für jeweils zwei Minuten die Luftröhre mit Unterdruck verschlossen. Bei den Tieren kommt es dadurch zu Vorhofflimmern und hohem Blutdruck. Acht Schweinen werden zwei Wirkstoffe für Herzerkrankungen gegeben. Nach vier Stunden unter Narkose werden alle Schweine, einschließlich von acht Kontrolltieren, denen die Luftröhre nicht verschlossen wurde, getötet. Blut- und Gewebeproben werden molekularbiologisch und gewebekundlich untersucht.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Atmungsphysiologie, Herz-Kreislauf-Physiologie

Originaltitel: Effect of Renal Denervation on Neurohumoral Activation Triggering Atrial Fibrillation in Obstructive Sleep Apnea

Autoren: Dominik Linz* (1), Mathias Hohl* (1), Alexander Nickel (1), Felix Mahfoud (1), Michael Wagner (1), Sebastian Ewen (1), Ulrich Schotten(2), Christoph Maack (1), Klaus Wirth† (3), Michael Böhm† (1)

Institute: (1) Universitätsklinikum des Saarlandes, Klinik für Innere Medizin III, Kirrberger Straße 100, 66421Homburg/Saar, (2) Cardiovascular Research Institute Maastricht, Niederlande, (3) Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, R&D, Aging/Disability of CVC origin, Frankfurt

Zeitschrift: Hypertension 2013: 62; 767-774

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4682



Dokument 547Titel: Chronische Inhalation von Zigarettenrauch reduziert die Fressaktivitäten von weißen Blutkörperchen im peripheren Blut
Hintergrund: Es wurde untersucht, ob sich die Aktivität bestimmter Immunzellen im Blut durch Zigarettenrauch reduziert. Statt dem Blut menschlicher Patienten soll das Blut von Mäusen Aufschluss geben, indem versucht wird, bei Mäusen ein Krankheitsbild (COPD) innerhalb 6 Monaten zu erzeugen, das beim Menschen über Jahrzehnte durch langanhaltendes Fehlverhalten entsteht.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden vom Landesamt für Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz im Saarland genehmigt. Weibliche Mäuse werden in einer speziellen Box sechs Monate lang dreimal täglich an fünf Tagen der Woche für 87 Minuten Zigarettenrauch (insg. 4,35 Stunden täglich) ausgesetzt. Nach Ablauf der sechs Monate wird den Tieren auf nicht genannte Weise eine Blutprobe entnommen. Die Blutproben werden zellbiologisch untersucht. Das weitere Schicksal der Tiere wird nicht beschrieben.

Bereich: Tabakforschung, Innere Medizin, Pathophysiologie

Originaltitel: Chronic inhalation of cigarette smoke reduces phagocytosis in peripheral blood leukocytes

Autoren: Thomas Tschernig* (1), Andrea Rabung (1), Meike Voss (2), Carola Meier (1), Robert Bals (2) and Christoph Beisswenger (2)

Institute: (1) Medizinische Fakultät, Institut für Anatomie und Zellbiologie, Universität des Saarlandes, Kirrberger Straße, 66421 Homburg/Saar, (2) Abteilung für Innere Medizin V, Universitätsklinik des Saarlandes, 66421 Homburg/Saar

Zeitschrift: BMC Research Notes 2015: 8; 705. DOI 10.1186/s13104-015-1706-7

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4681



Dokument 548Titel: Ein chirurgischer Ansatz mit geringer Komplikationshäufigkeit zur Operation des Gleitlagers am Oberschenkelknochen von Schafen
Hintergrund: Da eine beim Menschen problemlos angewandte Operationsmethode am Knie bei Schafen zu schweren Komplikationen führt, wird hier eine neue Operationsmethode am Schaf erprobt. Dabei geht es ausschließlich um die „Verbesserung“ eines üblichen „Tiermodells“.
Tiere: 72 Schafe (Merinoschafe)
Jahr: 2013

Versuchsbeschreibung: Unter Anästhesie werden die Schafe an jeweils beiden Kniegelenken operiert. 14 Schafe werden gemäß einem üblichen Protokoll operiert. Hierzu wird die Haut über dem Kniegelenk mit einem 10 cm langen Schnitt geöffnet. Die Gelenkkapsel wird geöffnet und die Kniescheibe zur Seite geschoben. Bei menschlichen Patienten ist diese Operation problemlos durchzuführen. Aufgrund der unterschiedlichen Anatomie, kommt es nach dieser Operation beim Schaf oft zu einer Patellaluxation, d.h. die Kniescheibe springt aus ihrer Führung. Eine neue Operationsmethode, bei der diese Komplikation nicht auftreten soll, wird an 58 Schafen getestet. Ein 5 cm langer Schnitt über das Kniegelenk öffnet die Haut und das Unterhautgewebe wird zerteilt. Die Gelenkkapsel wird ebenfalls mit einem Schnitt geöffnet und das Fettpolster zur Seite geschoben oder Teile davon entfernt, um besseren Zugriff auf das Gleitlager zu haben. Die Kniescheibe wird angehoben, aber nicht wie bei der anderen Operation zur Seite geschoben.

Die Wunden werden wieder zugenäht. Bis zu zwei Tage nach der Operation erhalten die Tiere Schmerzmittel und Antibiotika. Die Schafe werden die folgenden 6 Monaten regelmäßig untersucht hinsichtlich der Beinstellung und –belastung, Rötung des Gelenks, Schwellungen und Fieberentwicklung. Bei sieben Schafen der ersten Gruppe kommt es zu einer Patellaluxation mit schwerer Lahmheit, Bei zwei von ihnen tritt die Kniescheibenverschiebung sogar beidseitig auf. Diese Tiere können kaum mehr stehen. Es wird noch versucht, sie ein zweites Mal zu operieren, aber sie versterben während der Operation. Die fünf anderen Schafe mit Patellaluxation werden ebenfalls erneut operiert, um die Kniescheibe wieder in Position zu bringen. Bei vier von ihnen springt die Kniescheibe nach der Operation erneut aus der Bahn. Bei zwei von ihnen ist die Lahmheit so schlimm, dass sie getötet werden. Das Schicksal der anderen Schafe wird nicht erwähnt.

Die Forschung wird unterstützt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)

Bereich: Knochenchirurgie

Originaltitel: A low morbidity surgical approach to the sheep femoral trochlea

Autoren: Patrick Orth (1, 2), Henning Madry* (1, 2)

Institute: (1) Zentrum für experimentelle Orthopädie und Osteoarthritisforschung, Universität des Saarlandes 66421 Homburg /Saar, (2) Klinik für orthopädische Chirurgie, Universitätsklinik des Saarlandes, 66421 Homburg/Saar

Zeitschrift: BMC Musculoskeletal Disorders 2013:14: 5

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4680



Dokument 549Titel: Verbesserte Heilung im Schaf bei Verletzungen am Knorpel, sowie von Verletzungen am Knorpel und Knochen des Gleitlagers im Vergleich zum Gelenkskopf
Hintergrund: Die Ergebnisse, dass Wunden im Kniegelenk an unterschiedlichen Positionen unterschiedlich gut heilen, dienen in erster Linie der Tierversuchsforschung. Die Autoren betonen, dass es Unterschiede in Gangart und Ruhelage des Knies bei Menschen und vierbeinigen Tieren gibt und daher erst Studien am Patienten die Ergebnisse dieser Forschung bestätigen müssen.
Tiere: 14 Schafe
Jahr: 2013

Versuchsbeschreibung: Die zwei bis vier Jahre alten Schafe werden sediert und an zwei tragenden Flächen des Kniegelenks operiert. Bei sieben Schafen wird der Knorpel am unteren Ende des Oberschenkelknochens auf einer Fläche von 4 mm x 8 mm ausgeschält. In diese Verletzung werden zusätzlich 6 Löcher (1 mm Durchmesser und 10 mm Tiefe) gebohrt, die bis in das Knochenmark reichen.

Bei sieben weiteren Schafen werden mit einem Handbohrer zwei Löcher (3,2 mm Durchmesser, 5 mm Tiefe) durch Knorpel und Knochen gebohrt. Nach der Operation erhalten die Tiere zwei Wochen lang Schmerzmittel. Nach 6 Monaten werden die Tiere auf nicht näher beschriebene Art getötet, die Kniegelenke entnommen und gewebekundliche Schnitte angefertigt.

Die Studien werden unterstützt von der Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS), der Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie (AGA) und dem Verein Deutsche Arthrose-Hilfe e.V.

Bereich: Knochenchirurgie

Originaltitel: Improved Repair of Chondral and Osteochondral Defects in the Ovine Trochlea Compared with the Medial Condyle

Autoren: Patrick Orth (1, 2), Heinz-Lothar Meyer (1), Lars Goebel (1), Mona Eldracher (1), Mei Fang Ong (3), Magali Cucchiarini (1), Henning Madry* (1, 2)

Institute: (1) Zentrum für Experimentelle Orthopädie, Universitätsklinikum des Saarlandes, Gebäude 37-38, 66421, Homburg/Saar, (2) Klinik für orthopädische Chirurgie, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg/Saar, (3) Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Medizinische Informatik (IMBEI), Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg/Saar

Zeitschrift: Journal of Orthopaedic Research 2013: 31; 1772-1779

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4679



Dokument 550Titel: Knochenneubildung unter Gebrauch eines neuen injizierbaren Knochenersatzmaterials durch Mischung von Calciumphosphat und Biphosphonat als Verbundmaterial – ein Tiermodell
Hintergrund: In dieser Studie sollte beobachtet werden, ob ein bei Osteoporose eingesetztes Medikament bei direkter Gabe auf eine künstliche Knochenverletzung positive Eigenschaften auf den Heilungsprozess hat.
Tiere: 24 Kaninchen (Weiße Neuseeländer)
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung: Die Arbeit wurde von der Hamburger Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz genehmigt. Die Kaninchen werden in zwei Gruppen unterteilt. Unter Narkose wird die Haut über dem Schienbein aufgeschnitten. Ein Loch von 8,1 mm Durchmesser und 6 mm Länge wird in den Knochen gebohrt. Anschließend wird die Knochenverletzung bei 12 Kaninchen mit herkömmlichen und bei 12 Kaninchen mit experimentellem künstlichem Knochenersatzmaterial aufgefüllt. Die Wunde wird verschlossen. Den Tieren wird ein Schmerzmittel gegeben.

Nach 2, 4 und 12 Wochen werden jeweils 4 Kaninchen der zwei Gruppen getötet und das Schienbein entnommen.

Die Arbeit wurde unterstützt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Bereich: Knochenchirurgie, Biomaterialforschung

Originaltitel: Bone augmentation using a new injectable bone graft substitute by combining calcium phosphate and bisphosphonate as composite - an animal model

Autoren: Carsten W. Schlickewei*(1), Georg Laaff (1), Anne Andresen (1), Till O. Klatte (1), Johannes M. Rueger (1), Johannes Ruesing (2), Matthias Epple (1), Wolfgang Lehmann (1)

Institute: (1) Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Martinistraße 52, 20246 Hamburg, (2) Anorganische Chemie und Zentrum für Nanointegration (CeNIDE), Universität Duisburg-Essen

Zeitschrift: Journal of Orthopaedic Surgery and Research 2015: 10(1); 116. 10.1186/s13018-015-0263-z

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4678



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