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Datenbank Tierversuche

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Dokument 321Titel: Vergleich eines neuen miniaturisierten extrakorporalen Membran-Oxygenierungssystems mit integrierter Rotationsblutpumpe mit einem Standardsystem in einem Schweine-Modell mit einer akuten Lungenverletzung
Hintergrund: Vergleich von zwei Maschinen, die das Blut mit Sauerstoff anreichern sollen.
Tiere: 14 Schweine (Deutsche Landrasse, Gewicht 57-62 kg)
Jahr: 2016

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen genehmigt. Die Extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO) ist eine technische Methode, das Blut eines Patienten mit einer Lungenkrankheit oder einem Lungenversagen durch eine Maschine künstlich mit Sauerstoff anzureichern. Dies wird genutzt, bei Patienten, die akute Atemnot haben. Diese Maschinen sind im Notfall allerdings nicht schnell genug verfügbar. Deshalb wurde ein Miniaturgerät (ILIAS) mit einer integrierten Pumpe entwickelt. Das Gerät wird in dieser Studie mit dem Standardgerät (ECMO) verglichen, indem es an Schweinen ausprobiert wird.

Um eine Lungenverletzung zu simulieren, werden bei 14 Schweinen die Lungen mit einer Kochsalzlösung gespült, bis die Lungenfunktion der Tiere so geschädigt ist, dass keine ausreichende Sauerstoffanreicherung des Blutes mehr stattfindet. Dazu werden die Tiere in Narkose gelegt. Diverse Katheter (Plastikschläuche) werden in Venen, Arterie und die Harnblase gelegt. Anschließend werden die Schweine intubiert. Dann wird ein Liter Kochsalzlösung durch die Luftröhre in die Lunge gespült und wieder abgesaugt. Diese Prozedur wird alle 60 Minuten wiederholt, bis die Lunge schwer geschädigt ist. Im Anschluss wird bei je 5 Schweinen die Maschinen ECMO oder ILIAS angeschlossen. Eine Kontrollgruppe mit 4 Schweinen wird ohne diese Maschinen beatmet. Einige Tiere erleiden Untertemperatur, normalisieren sich dann aber wieder durch Wärmezufuhr. Weitere Tiere zeigen eine starke Hämolyse (Zerstörung der roten Blutkörperchen), als an ihnen das ILIAS-System getestet wird. Die Ursachen hierfür können nicht abschließend geklärt werden und sollen in weiteren Versuchen erforscht werden. Nach Abschluss des 8-stündigen Versuchs werden alle Tiere noch unter Vollnarkose durch eine T61-Spritze ins Herz getötet.

Die Arbeit wurde unterstützt durch die Firma Xenios, Hersteller des ILIAS-Systems.

Bereich: Herz-Kreislauf-Chirurgie, Herz-Kreislauf-Forschung, Lungenforschung

Originaltitel: Comparison of a new miniaturized extracorporeal membrane oxygenation system with integrated rotary blood pump to a standard system in a porcine model of acute lung injury

Autoren: Kevin Pilarczyk (1)*, Jens Heckmann (1), Kathrin Lyskawa (1), Andreas Strauß (2), Nils Haake (3), Ingo Wiese (1), Heinz Jakob (1), Markus Kamler (1), Nikolaus Pizanis (1)

Institute: (1) Klinik für Thorax- und Kardiovaskuläre Chirurgie Universitätsklinikum Essen, Hufelandstraße 55, 45147 Essen, (2) Andreas Strauß Medizintechnik, Schinkelstr. 32 44801Bochum, (3) Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Abteilung für Kardiovaskuläre Chirurgie, Kiel

Zeitschrift: Artificial Organs 2016: 40(7); 645-658

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4844



Dokument 322Titel: An ihrem Antigen-Rezeptor genetisch veränderte Cytokin-induzierte Killerzellen überwinden die Behandlungsresistenz der Vorläufer-B-Zellen bei akuter lymphoblastischer Leukämie und verbessern das Überleben
Hintergrund: Untersuchungen über den Einfluss von gentechnisch veränderten menschlichen Immunzellen auf das Tumorwachstum bei künstlich mit menschlichen Krebszellen krankgemachten Mäusen.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2016

Versuchsbeschreibung: Die Studie wird genehmigt vom Regierungspräsidium Darmstadt. Es werden genmanipulierte Mäuse verwendet, die ein defektes Immunsystem aufweisen, so dass sie fremde Zellen nicht abstoßen. Im ersten Teil der Studie werden einer unbekannten Anzahl an Mäusen bestimmte menschliche Krebszellen unter die Haut gespritzt, die zum Wachstum eines Tumors im Bauch der Tiere führen. Zwei Wochen später bekommen die Tiere eine Injektion gentechnisch veränderter Immunzellen in die Vene. Diese Zellen sind bereits mit einem Fluoreszinfarbstoff markiert. Um die Tumorentwicklung zu überwachen, werden die Mäuse 55 und 100 Stunden nach der Tumorzellinjektion in Narkose gelegt. Danach bekommen sie einen Farbstoff in die Bauchhöhle gespritzt, der sich in den Tumorzellen anreichert. 10 Minuten nach der Farbstoffgabe wird mit Hilfe eines bestimmten Bildgebungsverfahren dieser Farbstoff (und damit der Umfang des Tumors) und die fluoreszierenden Immunzellen sichtbar gemacht. 5 Wochen nach der "Infizierung" mit den Tumorzellen werden die Mäuse getötet und die entstandenen Tumore für histologische Untersuchungen entfernt.

Im zweiten Teil der Studie werden ebenfalls einer unbekannten Anzahl an Mäusen andere menschliche Krebszellen in die Vene gespritzt. 6 und 11 Tage nach der Tumorinjektion bekommt eine Gruppe Mäuse über eine Vene die fluoreszinmarkierten Immunzellen gespritzt, eine Kontrollgruppe bekommt anstelle dessen Kochsalzlösung. Die Kontrolle des Tumorwachstums erfolgt wie im ersten Teil der Studie. Auch diese Mäuse werden getötet, um die Tumore für weitere Untersuchungen zu entfernen.

Zu einem unbekannten Zeitpunkt der Studie wird allen Tieren außerdem über die Schwanzvene Blut entnommen, welches weiter untersucht wird.

Die Studie wird gefördert durch folgende Sponsoren: Deutsche Forschungsgemeinschaft, Georg-Speyer-Haus, Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt, LOEWE-Zentrum für Zell- und Gentherapie Frankfurt, Bundesministerium für Gesundheit, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

Bereich: Krebsforschung, Immunologie

Originaltitel: Chimeric antigen receptor-engineered cytokine-induced killer cells overcome treatment resistance of pre-B-cell acute lymphoblastic leukemia and enhance survival

Autoren: Sarah Oelsner (1,2), Juliane Wagner (2,3), Miriam E. Friede (1), Verena Pfirrmann (2), Sabrina Genßler (1), Eva Rettinger (2), Christian J. Buchholz (4,5), Heike Pfeifer (6), Ralf Schubert (7), Oliver G. Ottmann (8), Evelyn Ullrich (2,3), Peter Bader (2)*, Winfried S. Wels (1,9)*

Institute: (1) Georg-Speyer-Haus, Institut für Tumorbiologie und Experimentelle Therapie, Paul-Ehrlich-Str. 42-44, 60596 Frankfurt, (2) Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Schwerpunkt Stammzelltransplantation und Immunologie, Goethe Universität Frankfurt, Theodor-Stern-Kai 7, 60590 Frankfurt, (3) LOEWE-Zentrum für Zell- und Gentherapie, Goethe Universität Frankfurt, Frankfurt, (4) Molekulare Biotechnologie und Gentherapie, Paul-Ehrlich-Institut, Langen, (5) Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK) Heidelberg, Heidelberg, (6) Zentrum der Inneren Medizin, Hämatologie/ Medizinische Onkologie, Goethe Universität, Frankfurt, (7) Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Schwerpunkt Allergologie, Pneumologie und Mukoviszidose, Goethe Universität, Frankfurt, (8) Department of Haematology, Division of Cancer and Genetics, Cardiff University School of Medicine, Cardiff, UK, (9) Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), Standort Frankfurt/ Mainz, Theodor-Stern-Kai 7, 60590 Frankfurt

Zeitschrift: International Journal of Cancer 2016: 139; 1799 - 1809

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4843



Dokument 323Titel: Der lösliche Guanylate Cyclase Stimulator Riociguat und der Phosphodiesterase-5 Hemmer Sildenafil verbessern einen hohen Blutdruck im Lungenkreislauf, ausgelöst durch Linksherzerkrankungen in der Maus
Hintergrund: Untersuchungen über die Wirkweise zweier verschiedener Medikamente auf den Blutdruck im Lungenkreislauf und eine Vergrößerung des linken Herzens bei Mäusen mit einer künstlich erzeugten Linksherzerkrankung.
Tiere: 80 Mäuse
Jahr: 2016

Versuchsbeschreibung: Genehmigt wird die Studie vom Regierungspräsidium Gießen. Die Mäuse stammen von Charles River Laboratories, Sulzfeld. Zunächst wird bei 60 Mäusen das menschliche Symptom des erhöhten Blutdrucks im Lungenkreislauf künstlich hergestellt. Dazu wird der Brustkorb der Tiere unter Narkose aufgeschnitten und das Brustbein weggeklappt. Anschließend wird herznah um einen bestimmten Bereich der Aorta (Hauptschlagader) ein Titanclip gesetzt, so dass der Durchmesser des Gefäßes nur noch 0,3 mm beträgt. Brusthöhle und Haut werden wieder zugenäht und die Mäuse bekommen Schmerzmittel gespritzt. Die restlichen 20 Mäuse werden einer Schein-Operation unterzogen, d.h. der Brustkorb wird eröffnet, es wird aber kein Clip gesetzt.

Innerhalb der nächsten Wochen entwickeln die Mäuse mit dem Aortenclip eine starke Vergrößerung des linken Herzens und eine Erhöhung des Blutdruckes im Lungenkreislauf. 6 Wochen nach der Operation erfolgt die Einteilung der Tiere in 3 Gruppen, von denen 2 Gruppen die nächsten 14 Tage je ein unterschiedliches Herzmedikament bekommen (über Trinkwasser oder Futter; eines der Medikamente ist Sildenafil, besser bekannt unter dem Handelsnamen Viagra) und die Tiere der dritten Gruppe ein Placebo. Die scheinoperierten Mäuse (4. Gruppe) bekommen ebenfalls ein Placebo. Bei allen Tieren wird direkt vor der Operation sowie 6 und 8 Wochen nach der Operation ein EKG durchgeführt. Am Ende der Studie werden die Mäuse wieder in Narkose gelegt. Es erfolgen Blutdruckmessungen an verschiedenen Bereichen rund um das Herz und die Aorta, indem Katheter über die rechte große Halsvene und die rechte große Halsschlagader bis in die Aorta bzw. das Herz geschoben werden. Anschließend werden Blutproben genommen, die Tiere mittels Entbluten getötet und ihre Lungen und Herzen für weitere Untersuchungen entfernt.

Die Arbeit wurde gefördert vom Exzellenzcluster Kardio-Pulmonales System.

Bereich: Herz-Kreislauf-Forschung, Bluthochdruckforschung

Originaltitel: Soluble guanylate cyclase stimulator riociguat and phosphordiesterase 5 inhibitor sildenafil ameliorate pulmonary hypertension due to left heart disease in mice

Autoren: Kabita Pradhan (1), Akylbek Sydykov (1), Xia Tian (1), Argen Mamzhakypov (1), Balram Neupane (1), Himal Luitel (1), Norbert Weissmann (1), Werner Seeger (1,2), Friedrich Grimminger (1), Axel Kretschmer (3), Johannes-Peter Stasch (3), Hossein Ardeschir Ghofrani (1), Ralph Theo Schermuly (1)*

Institute: (1) Exzellenzcluster Kardio-Pulmonales System, Universität Gießen - Marburg Lung Center (UGMLC), Mitglied im Deutschen Zentrum für Lungenforschung, Klinikstr. 33, 35392 Gießen, (2) Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung, Bad Nauheim, (3) Bayer Health Care, Wuppertal

Zeitschrift: International Journal of Cardiology 2016: 216; 85–91

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4842



Dokument 324Titel: Individuelle Erkennung von sozialem Rang und sozialer Gedächtnisleistung hängt von einem funktionalen Biorhythmus ab
Hintergrund: Studie zur Erforschung, inwiefern eine Störung des Biorhythmus beim Zwerghamster Einfluss auf dessen soziales Verhalten gegenüber und Wiedererkennen von Artgenossen hat.
Tiere: 43 Hamster (Mindestens 43 Dsungarischer Zwerghamster )
Jahr: 2016

Versuchsbeschreibung: Die in der Studie eingesetzten männlichen Dsungarischen Zwerghamster stammen aus der hauseigenen Zucht. Die Auswahl der Hamster erfolgt danach, wie geregelt ihr Aktivitätsrhythmus im Laufe von 24 Stunden ist. Gemessen wird diese Aktivität mittels Infrarotsensoren. In der Wildtyp-Gruppe befinden sich Hamster, die einen normalen Rhythmus zeigen (nächtliche Aktivität). In der AR-Gruppe (Arrhythmie) sind Tiere, die genetisch bedingt zeitlich verzögert und verkürzt aktiv sind. Solche Tiere entwickeln natürlicherweise meistens irgendwann eine Unregelmäßigkeit in ihrem Verhalten. Um dies zu provozieren, werden sie als Vorbereitung auf die eigentliche Studie während ihrer sowieso schon verkürzten nächtlichen Aktivitätsphase mit Licht bestrahlt. Das führt dazu, dass nach 2 Wochen "Lichttherapie" von 16 Stunden (2–18 Uhr) die Hälfte der Tiere unregelmäßige Aktivitätsmuster ausbilden. Diese Hamster werden dann für die Studie benutzt.

Experiment 1: Jeweils zwei eigentlich als Einzelgänger lebende Hamster werden in einem 50 x 50 cm großen Areal zusammengesetzt und ihr Verhalten beobachtet. Die Konfrontation wird beendet, wenn entweder ein Tier mehr als 3 Sekunden auf dem Rücken liegt, beide Tiere kämpfend umherrollen oder ein Tier versucht wegzulaufen. Danach erfolgt – je nach Verhalten - die Einteilung in "dominant" und "untergeordnet". Diese Prozedur wird nach 10 Minuten noch einmal wiederholt. 24 Stunden nach dem Zusammensetzen darf jedes Tier einzeln das Versuchsareal, welches zwei leere Plastikboxen beinhaltet für 10 Minuten erkunden. Direkt nach dieser Erkundungstour werden dem Hamster unter einer Plastikbox entweder der bereits bekannte Hamster aus der Konfrontation oder ein fremder Hamster hingestellt um seine Reaktion darauf zu testen. In dem Versuchsareal befindet sich dabei noch eine weitere, leere Box. Insgesamt werden alle 3 Versuchsanordnungen (Konfrontation, Erkunden des Versuchsareals und eines bekannten/ unbekannten Hamsters) 6 x im wöchentlichen Abstand durchgeführt.

Experiment 2: Der Konfrontationstest und die Erkundung des Versuchsareals laufen genauso ab, wie in Experiment 1 beschrieben. Allerdings stehen in dem Areal diesmal keine leeren Plastikboxen. In der dritten "Trainingseinheit" sitzen unter je 1 Plastikbox zwei unbekannte Junghamster, die für 10 Minuten erkundet werden dürfen. In einer vierten "Testeinheit" werden den Hamstern entweder 2 Minuten oder 24 Stunden nach der Erkundung der Junghamster erneut jeweils ein bekannter Junghamster und ein "neuer" Junghamster unter einer Plastikbox zur 10-minütigen Erkundung präsentiert und das Verhalten beobachtet. Das weitere Schicksal der Tiere wird nicht erwähnt.

Bereich: Biorhythmusforschung, Verhaltensforschung, Sinnesphysiologie

Originaltitel: Individual recognition of social rank and social memory performance depends on a functional circadian system

Autoren: L. Müller, D. Weinert*

Institute: Institut für Biologie/ Zoologie, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Domplatz 4, 06108 Halle

Zeitschrift: Behavioural Processes 2016: 132; 85 - 93

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4841



Dokument 325Titel: Extra-orale Defektauffüllung mit eigenen, Rinder- und Pferde- Knochenblöcke: Eine präklinische histomorphometrische Vergleichsstudie
Hintergrund: Schweinen werden Löcher in die Schädeldecke gebohrt und mit Knochensubstanzen von Rind und Pferd aufgefüllt.
Tiere: 20 Schweine
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden von einem "State Animal Research Committee" unter der Nummer 22.1/3879/003/2008 genehmigt. Wer dieses Committee ist, wird nicht erwähnt. Woher die Tiere stammen, wird ebenfalls nicht erwähnt. Bei den 18 Monate alten Schweinen wird unter Narkose die Kopfhaut aufgeschnitten. In den Schädelknochen werden je Schwein sechs Löcher von 10 mm Durchmesser und 10 mm Tiefe gebohrt. Jeweils 3 Löcher werden mit Materialien aus Pferde- oder Rinderknochen der Schweizer Firma Geistlich Pharma AG gefüllt. In 3 Löcher wird eigenes Knochenmaterial des jeweiligen Schweins eingebracht, das beim Ausbohren gewonnen wurde. Nach 30 und 60 Tagen werden jeweils einige Schweine mit einer Überdosis Pentobarbital getötet.

Die Studie wird von der Schweizer Firma Geistlich Pharma AG, Wollhusen, finanziert.

Bereich: Wiederherstellungschirurgie, Kieferorthopädie

Originaltitel: Extra-oral defect augmentation using autologous, bovine and equine bone blocks: A preclinical histomorphometrical comparative study

Autoren: Tobias Moest*, Falk Wehrhan, Rainer Lutz, Christian Martin Schmitt, Friedrich Wilhelm Neukam, Karl Andres Schlegel

Institute: Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgische Klinik, Universitätsklinikum Erlangen-Nürnberg, Glückstr. 11, 91054 Erlangen

Zeitschrift: Journal of Cranio-Maxillo-Facial Surgery 2015: 43(4); 559-566

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4840



Dokument 326Titel: Eine PEG-Matrix ermöglicht die zellvermittelte lokale BMP-2-Gen-Übertragung und erhöht die Knochenbildung und Regeneration in einem Schweinemodell mit Defekt des Gesichtsknochens
Hintergrund: Test verschiedener Füllmaterialien, um Knochendefekte aufzufüllen.
Tiere: 15 Schweine
Jahr: 2012

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden von der Genehmigungsbehörde in Mittelfranken unter der Nummer 54-2531,31-25/07 genehmigt. Woher die Tiere stammen wird nicht erwähnt. Bei den 18 Monate alten Schweinen wird unter Narkose die Kopfhaut aufgeschnitten. In den Schädelknochen werden je Schwein neun Löcher von 10 mm Durchmesser und 10 mm Tiefe gebohrt. Es werden verschiedene künstliche Materialien in die Löcher eingebracht. Nach 2, 4 und 12 Wochen werden jeweils einige Tiere mit einer Überdosis Pentobarbital getötet, die Schädelknochen werden untersucht.

Die Studie wird von der Schweizer Firma Institut Straumann AG finanziell unterstützt.

Bereich: Wiederherstellungschirurgie, Kieferorthopädie

Originaltitel: PEG matrix enables cell-mediated local BMP-2 gene delivery and increased bone formation in a porcine critical size defect model of craniofacial bone regeneration

Autoren: Falk Wehrhan (1)*, Kerstin Amann (2), Aart Molenberg (3), Rainer Lutz (1), Friedrich Wilhelm Neukam (1), Karl Andreas Schlegel (1)

Institute: (1) Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgische Klinik, Universitätsklinikum Erlangen-Nürnberg, Glückstr. 11, 91054 Erlangen, (2) Pathologisches Institut, Universitätsklinikum Erlangen, (3) Institut Straumann AG, Basel, Schweiz

Zeitschrift: Clinical Oral Implants Research 2012: 7; 805-813

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4839



Dokument 327Titel: Regeneration von Peri-Implantat-Defekten im diabetischen Schwein: Eine präklinische Studie
Hintergrund: Aus zahlreichen Patientenstudien ist seit Jahren bekannt, dass Zuckerkrankheit mit Knochenschwund und Zahnausfall einhergeht und sich negativ auf das Einsetzen von Zahnimplantate auswirkt. Hier wird dies an Schweinen mit künstlich ausgelöstem Diabetes und künstlich herbeigeführten Knochenschäden untersucht.
Tiere: 6 Schweine (4 Monate alt)
Jahr: 2016

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden von der Regierung von Franken unter der Nummer 54-2531-25/07, genehmigt. Woher die Schweine stammen, wird nicht erwähnt. Die Tiere werden in einer 6 Quadratmeter großen Bucht gehalten. Um bei den Tieren Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) auszulösen, wird ihnen das Krebsmedikament Streptozotocin in eine Ohrvene gespritzt. Streptozotocin (STZ) ist giftig für die insulinproduzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse und tötet diese ab. Hierdurch soll eine Zuckerkrankheit simuliert werden. Drei Schweine erhalten die Injektion, 3 Schweine bleiben als Kontrollgruppe unbehandelt. Bei allen Tieren wird zum Zeitpunkt der Giftinjektion sowie 6 und 12 Monate später eine Biopsie (Gewebeprobe) am Ohr und am Schädel genommen.

12 Monate nach der Behandlung mit Streptozotocin werden die Schweine unter Narkose operiert. Haut und Knochenhaut werden im unteren Bereich des unteren Kieferknochens aufgeschnitten. Mit einem Bohrer werden mehrere Löcher gebohrt, die einen geschädigten Kieferknochen beim Menschen simulieren sollen. Dann werden jedem Schwein 4 Zahnimplantate in den Kieferknochen geschraubt. Knochenhaut und Haut werden vernäht. Die Tiere erhalten bis drei Tage nach der Operation ein Schmerzmittel. Drei Monate nach der Operation werden alle Schweine mit einer Überdosis Pentobarbital getötet.

Bereich: Implantologie, Kieferorthopädie, Zahnmedizin

Originaltitel: Peri-implant defect regeneration in the diabetic pig: A preclinical study

Autoren: Cornelius von Wilmowsky (1), Karl Andreas Schlegel (1), Christoph Baran (1), Emeka Nkenke (2), Friedrich Wilhelm Neukam (1), Tobias Moest (1)*

Institute: (1) Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgische Klinik, Universitätsklinikum Erlangen-Nürnberg, Glückstr. 11, 91054 Erlangen, (2) Universitätsklinik für Mund- Kiefer- und Gesichtschirurgie, Medizinische Universität Wien, Wien, Österreich

Zeitschrift: Journal of Cranio-Maxillo-Facial Surgery 2016: 44(7); 827-834

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4838



Dokument 328Titel: Diabetes mellitus beeinflusst die Bildung von periimplantären Knochen negativ im diabetischen Hausschwein
Hintergrund: Aus zahlreichen Patientenstudien ist seit Jahren bekannt, dass Zuckerkrankheit mit Knochenschwund und Zahnausfall einhergeht und sich negativ auf das Einsetzen von Zahnimplantate auswirkt. Hier wird dies an Schweinen mit künstlich ausgelöstem Diabetes untersucht. Andere Autoren haben bereits mit Ratten, Mäusen und Kaninchen experimentiert. Da diese Tierarten jedoch eine sehr viel schnellere Knochenheilungsrate haben als Menschen, so dass die Ergebnisse nicht übertragbar sind, wird hier auf Schweine zurückgegriffen.
Tiere: 25 Schweine (12 Wochen alt)
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden von der Regierung von Unterfranken in Ansbach unter der Nummer 54-2531-25/07, genehmigt. Woher die Schweine stammen, wird nicht erwähnt. Um bei 15 Tieren Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) auszulösen, wird ihnen das Krebsmedikament Streptozotocin (STZ) in eine Ohrvene gespritzt. Streptozotocin hat als Nebenwirkung, dass es giftig für die insulinproduzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse ist und diese abtötet. Hierdurch soll eine Zuckerkrankheit simuliert werden. Zehn Schweine werden als Kontrollgruppe nicht mit dem Gift behandelt. Bei allen Tieren wird 6 und 12 Monate später eine Biopsie (Gewebeprobe) am Ohr und am Schädelknochen genommen. 15 Monate nach der Behandlung mit Streptozotocin werden den Tieren unter Narkose je 5 Zahnimplantate in den vorderen Schädelknochen implantiert. Dazu werden Kopfhaut und Knochenhaut aufgeschnitten, die Implantate eingeschraubt und beide Häute darüber vernäht. Die Tiere erhalten bis drei Tage nach der Operation ein Schmerzmittel. Bis drei Monate nach der Operation werden alle Tiere mit einer Überdosis Pentobarbital getötet.

Bereich: Implantologie, Kieferorthopädie, Zahnmedizin

Originaltitel: Diabetes mellitus negatively affects peri-implant bone formation in the diabetic domestic pig

Autoren: Cornelius von Wilmowsky (1)*, Philipp Stockmann (1), Igor Harsch (2), Kerstin Amann (3), Philipp Metzler (1), Rainer Lutz (1), Tobias Moest (1), Friedrich Wilhelm Neukam (1), Karl Andreas Schlegel (1)

Institute: (1) Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgische Klinik, Universitätsklinikum Erlangen-Nürnberg, Glückstr. 11, 91054 Erlangen, (2) Medizinische Klinik I, Endokrinologie, Universitätsklinikum Erlangen, (3) Pathologisches Institut, Universitätsklinikum Erlangen

Zeitschrift: Journal of Clinical Periodontology 2011: 38; 771–779

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4837



Dokument 329Titel: Etablierung einer neuen Pull-out-Festigkeitsprüfmethode zur Quantifizierung der frühen Osseointegration - Eine experimentelle Pilotstudie
Hintergrund: Entwicklung eines "Tiermodells" zur Beurteilung des Einwachsens von Zahnimplantaten. Dazu werden Schweinen Implantate in den Schädel geschraubt und nach 3 Wochen herausgerissen.
Tiere: 6 Schweine
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden von einer Behörde unter der Nummer 22.1/121/3/2011, genehmigt. Welche Behörde dies sei, wird nicht erwähnt. Die Schweine werden bei der Firma Renner GmbH in Franken gekauft. Die Tiere werden in 6 qm großen Buchten gehalten. Unter Narkose wird die Kopfhaut aufgeschnitten und die Knochenhaut großflächig vom Schädelknochen abgehoben. Es werden 12 Löcher von 4,2 mm Durchmesser und 13 mm Tiefe in den Schädelknochen gebohrt. In die Löcher werden Zahnimplantate der Firma DENTSPLY mit zwei unterschiedlichen Beschichtungen eingeschraubt. Über den 12 aus dem Knochen herausragenden Implantaten werden die Knochenhaut und die Haut vernäht. Drei Wochen nach der Operation werden die Schweine mit einer Überdosis Pentobarbital getötet. Das Knochenstück mit den Implantaten wird als Ganzes herausgesägt. Mit einem speziellen Gerät werden die Implantate einzeln herausgerissen. Die Kraft, die benötigt wird, um ein Implantat herauszureißen, wird als Maß für das Einwachsen des Implantats angesehen.

Diese Arbeit wird von DENTSPLY Implants Manufacturing GmbH, Mannheim finanziert.

Bereich: Implantologie, Kieferorthopädie, Zahnmedizin

Originaltitel: Establishment of a new pull-out strength testing method to quantify early osseointegration - An experimental pilot study

Autoren: J. Nonhoff (1), Tobias Moest (2)*, Christian Martin Schmitt (2), T. Weisel (1), S. Bauer (1), Karl Andreas Schlegel (2)

Institute: (1) DENTSPLY Implants Manufacturing GmbH, Mannheim, (2) Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgische Klinik, Universitätsklinikum Erlangen-Nürnberg, Glückstr. 11, 91054 Erlangen

Zeitschrift: Journal of Cranio-Maxillo-Facial Surgery 2015: 43(10); 1966-1973

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4836



Dokument 330Titel: Suche nach einem zuverlässigen Modell für die Bisphosphonat-bezogene Osteonekrose des Kiefers: Etablierung eines Modells bei Schweinen und Beschreibung seiner histomorphometrischen Eigenschaften
Hintergrund: Das Krebsmedikament Zoledronat hat als Nebenwirkung den Abbau von Knochengewebe im Kiefer. Hier wird versucht, das Phänomen im "Tiermodell" bei Schweinen nachzuahmen, um die Ursache der Nebenwirkungen zu ergründen. Andere Forscher haben dies bereits bei Ratten, Mäusen, Hunden und Schweinen versucht.
Tiere: 12 Schweine
Jahr: 2016

Versuchsbeschreibung: Die Versuche seien lizensiert unter der Nummer L.N.22.1/121/3/2011, von wem, wird nicht erwähnt. Es gibt auch keine Aussage dazu, woher die Tiere stammen und wo sie gehalten werden. Die 100 kg schweren Tiere werden einzeln in 6 qm großen Abteilen gehalten. 6 Schweinen wird 5 Wochen lang jede Woche das Krebsmedikament Zoledronat gespritzt. 6 Schweine bleiben zum Vergleich unbehandelt. Zoledronat hat als Nebenwirkung den Abbau von Knochengewebe im Kiefer. Nach 60 Tagen werden allen Schweinen unter Anästhesie 4 Backenzähne gezogen. Die Tage nach der Operation wird den Tieren ein Schmerzmittel gespritzt. 30 und 60 Tage nach der Operation werden jeweils 6 Schweine mit einer Überdosis Pentobarbital getötet. Die Kieferknochen werden untersucht.

Bereich: Kieferorthopädie, Zahnmedizin

Originaltitel: Search for a reliable model for bisphosphonate-related osteonecrosis of the jaw: establishment of a model in pigs and description of its histomorphometric characteristics

Autoren: Konstantinos T. Mitsimponas (1,2)*, Tobias Moest (1), Christos Iliopoulos (1), Thomas Rueger (1), Cornelia Katharina Mueller (1), Rainer Lutz (1), K. Shakib (2), Friedrich Wilhelm Neukam (1), Karl Andreas Schlegel (1)

Institute: (1) Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgische Klinik, Universitätsklinikum Erlangen-Nürnberg, Glückstr. 11, 91054 Erlangen, (2) Department of Oral and Maxillofacial Surgery, Royal Free NHS Trust, Chase Farm Hospital, 127 The Ridgeway, Enfield, Middlesex EN2 8JL, UK

Zeitschrift: British Journal of Oral and Maxillofacial Surgery 2016: 54(8); 883-888

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4835



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