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Datenbank Tierversuche

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Dokument 3761Titel: Zeitlich begrenzte warme Mangeldurchblutung, 5/6-Nierenentfernung und einmalige Verabreichung von Uranylnitrat – Vergleich von drei Modellen zur Erzeugung einer Nierenfibrose bei der Ratte
Hintergrund: Vergleich von drei "Tiermodellen" zur Erzeugung einer Nierenschädigung
Tiere: Ratten (Anzahl unbekannt)(Abzahl unbekannt)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Bei Ratten soll auf drei verschiedene Arten eine Nierenfibrose (Vermehrung des Bindegewebes in der Niere) hervorgerufen werden.

1. Mangeldurchblutung der Niere: Bei einem Teil der Ratten wird unter Narkose durch einen Schnitt in der Mitte des Bauches die linke Niere freigelegt. Die blutzuführende Arterie wird für 20 oder 40 Minuten abgeklemmt. Danach wird die Klemme geöffnet und der Bauch wieder zugenäht. Am nächsten Tag werden die Tiere noch einmal narkotisiert. Nun wird die rechte Niere ganz herausgenommen. Kontrolltiere werden "scheinoperiert", d.h. die linke Niere wird freigelegt, aber nicht abgebunden, am nächsten Tag wird die rechte Niere herausgenommen.

2. 5/6 Nierenentfernung: Unter Narkose wird bei der zweiten Gruppe Ratten die linke Niere zu einem sehr großen Teil entfernt, nur ein kleines Stück der Niere bleibt bestehen. Drei Tage später wird die rechte Niere ganz entfernt. Bei den Kontrolltieren wird die erste Operation ohne Entfernung von Nierengewebe vorgenommen, die rechte Niere wird jedoch ganz entnommen.

3. Uranylnitrat: Die dritte Gruppe Ratten erhält eine giftige Substanz in die Bauchhöhle injiziert. Kontrolltieren wird stattdessen eine harmlose Kochsalzlösung gespritzt.

Zwischen 2 und 8 Wochen nach der Operation wird bei den Ratten aller Gruppen eine Nierenfunktionsprüfung vorgenommen. Dazu wird den Tieren eine Lösung in eine Vene infundiert und zu verschiedenen Zeitpunkten danach werden Urin- und Blutproben genommen. Anschließend werden die Ratten mit äther betäubt und auf nicht näher beschriebene Weise getötet.

Bereich: Nierenforschung

Originaltitel: Temporary warm ischemia, 5/6 nephrectomy and single uranyl nitrate administration – comparison of three models intended to cause renal fibrosis in rats

Autoren: Dorothea Appenroth (1)*, A. Lupp (1), J. Kriegsmann (2), S. Sawall (1), J. Splinther (1), M. Sommer (3), G. Stein (3), C. Fleck (1)

Institute: (1) Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena, 07740 Jena, (2) Institut für Pathologie, Johannes-Gutenberg-Universiät Mainz, (3) Abteilung für Innere Medizin IV, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Zeitschrift: Experimental Toxicology and Pathology 2001, 53, 316-324

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1438



Dokument 3762Titel: Isoretinoin lindert Nierenschäden bei einer chronischen Nierenkörperchenentzündung der Ratte
Hintergrund: Wirkung einer Testsubstanz auf eine experimentell hervorgerufene Nierenentzündung.
Tiere: 46 Ratten
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Bei den Ratten wird unter Narkose durch einen Schnitt in der Flankenregion, eine Niere herausgenommen. Anschließend erhalten die Tiere einen monoklonalen Antikörper (bestimmter Abwehrstoff) injiziert. Bei einigen Kontrolltieren wird nur die eine Niere herausgenommen, aber es werden keine Antikörper injiziert. Die Haut wird vernäht und die Tiere erwachen aus der Narkose. Durch die Entfernung einer Niere und der Antikörperinjektion kommt es zu einer Entzündung der Nierenkörperchen in der verbleibenden Niere. Je nach Gruppe wird den Tieren ab einem Tag nach der Operation eine Testsubstanz in verschiedenen Dosierungen oral eingegeben. Nach 3, 6, 7 und 8 Wochen wird bei den Ratten unter leichter äthernarkose mit Hilfe einer Manschette um den Schwanz der Blutdruck gemessen. Mehrfach werden die Tiere einzeln in einen Stoffwechselkäfig gesetzt, wo ihr Urin 24 Stunden lang aufgefangen wird. Nach 60 Tagen werden alle Tiere durch Überdosis eines Narkosemittels getötet.

Bereich: Pharmakologie, Nierenforschung

Originaltitel: Isoretinoin alleviates renal damage in rat chronic glomerulonephritis

Autoren: Matthias Schaier (1), Ingo Lehrke, Kerstin Schade, Christian Morath, Fujio Shimizu, Hiroshi Kawachi, Hermann-Josef Grone, Eberhard Ritz Jürgen Wagner (1)* (andere Autoren und Institute nicht zugeordnet)

Institute: (1) Abteilung für Nephrologie, Universität Heidelberg, 69115 Heidelberg, (2) Department of Nephrology, University of Niigata, Niigata, Japan, (3), Abteilung für Experimentelle Pathologie, Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg

Zeitschrift: Kidney International 2001: 60(6), 2222-2233?

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1437



Dokument 3763Titel: Wiederholte Verabreichung einer milden akuten Giftdosis von Di-n-Butyltindichlorid im Abstand von 3 Wochen ruft bei Ratten schwere Schäden in Bauchspeicheldrüse und Leber hervor
Hintergrund: Überprüfung der Giftigkeit einer chemischen Substanz, die in Plastik, Holzschutzmittel und Pestiziden vorkommt. Die Autoren führen 10 Arbeiten von 1958 bis heute an, aus denen die Giftwirkung der Substanz auf Leber und Bauchspeicheldrüse bereits hervorgeht.
Tiere: 182 Ratten
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Ratten wird ein mit 100%igem Alkohol und Glycerol vermischtes Gift in den Magen gepumpt. Aus den Quellenangaben geht hervor, dass die Giftigkeit dieser Substanz, die in Plastik, Holzschutzmittel und Pestiziden vorkommt, seit mindestens 1958 bekannt ist. Die Tiere erhalten das Gift entweder einmalig in einer niedrigen oder einer hohen Dosis oder es wird ihnen in niedriger Dosierung mehrfach im Abstand von 3 Wochen verabreicht. Besonders bei den Ratten, die das Gift wiederholt erhalten, entwickeln sich schwere Schäden an Leber und Bauchspeicheldrüse. Unter anderem kommt es zu einer Bauchspeicheldrüsenentzündung und zum Absterben von Lebergewebe. Zu verschiedenen Zeitpunkten, zwischen einem Tag nach der Verabreichung bis zu 12 Wochen danach, werden die Ratten durch Überdosis eines Narkosemittels getötet.

Bereich: Toxikologie

Originaltitel: Repeated administration of a mild acute toxic dose of di-n-butyltin dichloride at intervals of 3 weeks induces severe lesions in pancreas and liver of rats

Autoren: J. Merkord (1)*, H. Weber (2), G. Kröning (1), G. Hennighausen (1)

Institute: (1) Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie, Universität Rostock, 18057 Rostock, (2) Institut für Klinische Chemie und Pathobiochemie, Universität Rostock, 18057 Rostock

Zeitschrift: Human & Experimental Toxicology 2001: 20, 386-392

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1436



Dokument 3764Titel: S3226, ein neuer NHE3-Hemmer, schwächt ein durch Unterbrechung der Blutzufuhr hervorgerufenes akutes Nierenversagen bei der Ratte
Hintergrund: Wirkung einer neuen Substanz bei akutem Nierenversagen
Tiere: 50 Ratten
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Bei 36 Ratten wird unter Narkose die Flanke aufgeschnitten. die Arterien und Venen von beiden Nieren werden für 40 Minuten abgeklemmt. Dadurch kommt es zu einem akuten Nierenversagen. Zwei Gruppen von je 12 Ratten erhalten kurz vor oder kurz nach dem Abklemmen eine betsimmte Substanz injiziert. Die Kontrollgruppe mit 12 Ratten erhält eine harmlose Kochsalzlösung injiziert. Der Bauch wird wieder zugenäht. Die Tiere erwachen aus der Narkose und werden nun 7 Tage lang beobachtet. Am Tag 0, 1, 2, 3 und 7 nach der Operation wird jeweils unter Kurznarkose aus dem Venengeflecht hinter dem Auge eine Blutprobe genommen. Schließlich werden die Tiere auf nicht näher beschriebene Weise getötet.

Bei einem zweiten Experiment wird bei 24 Ratten eine Niere unter Narkose herausgeschnitten. Eine Woche später werden sie erneut in Narkose gelegt. Um Arterie und Vene der verbleibenden Niere wird eine aufblasbare Manschette gelegt. Die Niere wird in ein selbstgebautes Gerät gelegt, mit dem man den pH-Wert innerhalb der Zellen messen kann. Nun wird die Manschette für 40 Minuten aufgeblasen, um die Blutzufuhr zur Niere zu unterbinden. Jeweils vor oder nach der Unterbrechung der Blutzufuhr erhalten die Ratten die neue Substanz infundiert. Der pH-Wert wird mindestens 6 Stunden lang gemessen. Das weitere Schicksal dieser Tiere wird nicht beschrieben.

Bereich: Nierenforschung, Pharmakologie

Originaltitel: S3226, a novel NHE3 inhibitor, attenuates ischemia-induced acute renal failure in rats

Autoren: Max Hropot (1)*, Hans-Paul Juretschke (1), Karl Heimz Langer (1), Jan-Robert Schwark (1)

Institute: (1) Aventis Pharma Deutschland GmbH, 65926 Frankfurt /M.

Zeitschrift: Kidney International 2001: 60, 2283-2289

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1435



Dokument 3765Titel: Co-Lokalisation von Vasopressin und Oxytocin in magnozellulären Neuronen im Hypothalamus bei durstenden Ratten
Hintergrund: Veränderung im zentralen Steuersystems des Körpers (Hypothalamus) bei 3-tägigem Dursten
Tiere: 15 Ratten
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden in 3 Gruppen zu 5 Tieren eingeteilt. Gruppe 1 erhält freien Zugang zu Wasser und Futter. Gruppe 2 muss 3 Tage lang dursten; die Tiere erhalten zwar Futter, aber kein Wasser. Die Ratten werden anschließend unter leichter äthernarkose mit einer Guillotine geköpft. Ihre Gehirne werden in Scheiben geschnitten und auf bestimmte Hormone untersucht. Gruppe 3 erhält nach 3-tägigem Dursten für 24 Stunden freien Zugang zu Futter und Wasser. Anschließend werden sie ebenfalls geköpft. Die Ratten aus der Kontrollgruppe (Gruppe 1) werden nach 3 oder 5 Tagen geköpft.

Bereich: Hormonforschung

Originaltitel: Colocalization of vasopressin and oxytocin in hypothalamic magnocellular neurons in water-deprived rats

Autoren: A. Telleria-Diaz (1), V.V. Grinevich (1,2), G.F. Jirikowski (1)*

Institute: (1) Institut für Anatomie II, Klinikum der Friedrich-Schiller-Universität Jena, 07743 Jena, (2) Institute of Experimental Endocrinology, Russian Academy of Medical Science, Moskau, Russland

Zeitschrift: Neuropeptides 2001: 35(3,4), 162-167

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1434



Dokument 3766Titel: Biomaterialflicken auf den Magen von Ratten genäht rufen eine Reihe von gencodierenden Bauchspeicheldrüsenenzyme hervor
Hintergrund: Biomaterialgewebe zur chirurgischen Reparatur von Verletzungen im Magen-Darm-Bereich
Tiere: 60 Ratten
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Durch Injektion eines Barbiturates in die Bauchhöhle werden die Ratten narkotisiert. Der Bauch wird in der Mitte aufgeschnitten und die Magenwand eingeschnitten. Die Tiere werden nun in 3 Gruppen eingeteilt. Bei Gruppe 1 wird die Magenwand mit Nahtmaterial verschlossen. Gruppe 2 erhält ein 10 x 10 mm großes Stück Biomaterialgewebe auf den Schnitt in der Magenwand genäht und bei Gruppe 3 wird der Schnitt mit einem Gewebeflicken aus künstlichem Material verschlossen. Der Bauch wird wieder zugenäht und die Narkose beendet. Nach 1, 3, 7, 14 und 56 Tagen werden 4 Ratten je Gruppe auf nicht näher beschriebene Weise getötet. Die Mägen werden herausgeschnitten und untersucht.

Bereich: Biomaterial-Forschung

Originaltitel: Biomaterial patches sutured onto the rat stomach induces a set of genes encoding pancreatic enzymes

Autoren: Marian Löbler (1)*, Marko Saß (1), Carmen Kunze (2), Klaus-Peter Schmitz (2), Ulrich T. Hopt (1)

Institute: (1) Klinik und Poliklinik für Chirurgie, Universität Rostock, 18057 Rostock, (2) Kompetenzzentrum für Biomaterialien im Institut für Biomedizinische Technik, Universität Rostock, 18057 Rostock

Zeitschrift: Biomaterial 2002: 23, 577-583

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1433



Dokument 3767Titel: Semiquantitative Expressionsanalyse der Ephrin-Rezeptor-Tyrosin-Kinase mRNA bei einem Rattenmodell für eine traumatische Gehirnverletzung
Hintergrund: Molekulare Mechanismen beim Heilvorgang nach Hirntrauma
Tiere: 16 Ratten (ca.)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Ratten wird etwas Blut abgenommen, das unter die Hirnhaut im Bereich der Großhirnrinde gespritzt wird. Das Blut gerinnt dort und führt zu einem Hämatom (Blutgerinnsel), das auf das Gehirngewebe drückt. Dadurch kommt es zu einer Schädigung des Gehirngewebes in dem Bereich. Dieser Teil des Experimentes wird unter Narkose ausgeführt, doch die Auswirkungen der Gehirnschädigung erleben die Ratten bei vollem Bewusstsein. Nach 7, 18 und 28 Tagen werden je 4 Ratten durch Köpfen getötet. Eine Gruppe "scheinoperierter" Tiere (sie werden in Narkose gelegt, aber bei ihnen wird kein Blut unter die Hirnhaut gespritzt), wird nach 28 Tagen getötet.

Bereich: Neuropathologie

Originaltitel: Semiquantitative expression analysis of ephrine-receptor tyrosine kinase mRNA's in a rat model of traumatic brain injury

Autoren: Christian Biervert (1), Ervin Horvarth (1), Thomas Fahrig (1)*

Institute: ZNS-Forschung, Bayer AG, 42096 Wuppertal

Zeitschrift: Neuroscience Letters 2001: 315, 25-28

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1432



Dokument 3768Titel: Haarwachstumsmuster bei Nacktmäusen
Hintergrund: Haarwachstumsmuster bei Nacktmäusen
Tiere: 415 Mäuse
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Es werden vorwiegend Nacktmäuse, sowohl pigmentierte, als auch Albinos, verwendet sowie einige behaarte Mäuse. Die Nacktmäuse werden zunächst gezüchtet. Bei 30 pigmentierten Nacktmäusen wird die individuelle Färbung abgezeichnet. Außerdem werden sie in eine kleine Plexiglasbox gesteckt, um sie zu fotografieren. Unbehaarte und behaarte Mäuse werden zu unterschiedlichen Zeitpunkten, zwischen dem 3. und 421. Lebenstag durch eine Überdosis äther getötet. Ihre Haut wird abgezogen und aufgespannt, um die Verteilung der Haare unter dem Mikroskop zu beurteilen. Zwölf behaarte Albino-Mäuse werden narkotisiert. Ihr Fell wird mit Haarfärbemittel (Polycolor Creme von Henkel) schwarz gefärbt. Alle 3 bis 4 Wochen werden sie fotografiert, um das Nachwachsen der weißen Haare zu dokumentieren. Insgesamt müssen für diese Untersuchungen 415 Mäuse sterben, hinzu kommt eine unbekannte Anzahl der bei der Zucht verwendeten bzw. nicht verwendeten Mäuse.

Bereich: Versuchstierkunde

Originaltitel: Hair growth pattern in nude mice

Autoren: Klaus Militzer (1)*

Institute: Zentrales Tierlaboratorium, Universitätsklinikum Essen, 45147 Essen

Zeitschrift: Cell Tissues Organs 2001: 168, 285-294

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1431



Dokument 3769Titel: Tages-Temperaturrhythmus bei Kaninchenjungen und ihren Müttern
Hintergrund: Temperaturschwankungen bei säugenden Kaninchenjungen und ihren Müttern
Tiere: 44 Kaninchen (mehr als 44 Kaninchen (11 Kaninchenmütter mit ihren zwischen 3 und 8 Jungen))
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Elf weiblichen weißen Neuseeland-Kaninchen wird unter Narkose ein Temperaturmess- und Übertragungsgerät in die Bauchhöhle gepflanzt. Der Bauch wird wieder verschlossen. Die Tiere werden einzeln in 50x60x40 cm großen Stahlkäfigen mit Gitterboden gehalten. Die Käfige stehen in einem schallisolierten, permanent beleuchteten Raum. An der Seite eines jeden Käfigs wird ein Empfangsgerät angebracht, das rund um die Uhr die Temperatur der Kaninchen aufzeichnet. Die Tiere werden (auf nicht näher beschriebene Weise) befruchtet. Die Temperaturaufzeichnung erfolgt während der gesamten Trächtigkeit und der nachfolgenden Laktation (Milchproduktion). Jeweils ein Kaninchenjunges aus jedem Wurf wird am ersten Lebenstag narkotisiert. Ihm wird ebenfalls ein Temperaturmessgerät in die Bauchhöhle eingepflanzt. Die Jungen werden im Nachbarkäfig zu ihrer Mutter gehalten. Beide Käfige sind durch eine Schiebewand voneinander abzutrennen. Der Boden des Jungtierkäfigs besteht aus einem "Nest" mit Papierschnipseln. Die Mütter werden einmal täglich für eine Stunde, zwischen 9 und 10 Uhr, zu ihren Jungen gelassen, um sie zu säugen. Am 14. und 15. Lebenstag müssen 6 der instrumentierten Jungtiere hungern, d.h. ihre Mütter dürfen an diesen zwei Tagen nicht zu ihnen. Ab dem 20. Lebenstag erhalten die Jungtiere zusätzlich zur Muttermilch Heu. Die Temperaturaufzeichnungen werden bis zum 28. Tag fortgeführt. Das weitere Schicksal der Kaninchen ist nicht bekannt.

Bereich: Physiologie

Originaltitel: Circadian temperature rhythms in rabbit pups and in their does

Autoren: B. Jilge (1)*, B. Kuhnt (1), W. Landerer (1), S. Rest (1)

Institute: (1) Tierforschungszentrum der Universität Ulm, 89069 Ulm

Zeitschrift: Laboratory Animals 2001: 35, 364-373

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1430



Dokument 3770Titel: Eine mit einem Wachstums- und Differenzierungsfaktor (…) umhüllte Naht stimuliert das Sehnenwachstum bei einem Achillessehnenmodell der Ratte
Hintergrund: Vergleich zweier Nahtmaterialien bei der chirurgischen Reparatur der Achillessehne
Tiere: 80 Ratten
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose wird die Haut über der rechten Achillessehne auf 2-3 cm Länge eingeschnitten. Die Achillessehne wird freigelegt, durchtrennt und wieder zusammengenäht. Dabei werden bei je 40 Tieren zwei verschiedenes Nahtmaterialien verwendet. Die Sehne eines anderen, ebenfalls den Fuß bewegenden Muskels wird durchschnitten, aber nicht wieder zusammengenäht. Die Haut wird verschlossen. Nach 1, 2, 4, und 8 Wochen werden jeweils 10 Tiere aus jeder Gruppe durch CO2 getötet. Die Sehnen werden herausgeschnitten und untersucht.

Bereich: Chirurgie, Orthopädie

Originaltitel: A growth and differentiation factor-5 (GDF-5)-coated suture stimulates tendon healing in an Achilles tendon model in rats

Autoren: Markus Rickert (1)*, Martin Jung, Melki Adiyaman (1), Wiltrud Richter (1), Hans Georg Simanik (1)

Institute: (1) Abteilung für Orthopädie, Universitätsklinikum Heidelberg, 69118 Heidelberg

Zeitschrift: Growth Factors 2001: 19, 115-126

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1429



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