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Datenbank Tierversuche

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Dokument 4501Titel: Verallgemeinerung der Angstreaktionen von C57BL/6N Mäusen, die einem bestimmten Angstkonditionierungsprogramm mit einem Probeversuch unterworfen sind
Hintergrund: Untersuchung des Angstverhaltens von Mäusen
Tiere: 150 Mäuse (circa)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Bei diesen Experimenten werden die Mäuse einzeln in Käfigen (wörtlich "mouse hotel", Mäuse-Hotel) bei freiem Zugang zu Wasser und einer Standarddiät gehalten. Das Angstkonditionierungssystem (engl. "fear conditioning", Angewöhnung von Furcht und Angst) besteht aus einer 58 x 30 x 27 cm großen grauen Box, die mit einer 12 V starken Lampe an der Decke beleuchtet wird. Die erste Versuchsanordnung (Context 1), eine 35 x 20 x 20 cm großen Plexiglasbox, enthält ein verschiebbares Bodengitter aus Stahl. Dieses Gitter ist an ein Gerät angeschlossen, das Elektroschocks definierter Dauer und Intensität produziert. Die zweite Versuchanordnung (Context 2) besteht ebenfalls aus einer 35 x 20 x 20 cm großen Plexiglasbox, welche durch ein 20 V starkes Licht erhellt wird. Eine Plastikwand teilt die Box diagonal in zwei Hälften. Context 3, ebenfalls eine Box aus Plexiglas gleicher Größe, wird nur durch Raumlicht beleuchtet. Ein weiteres System, der "Plus-Test", dient zur Beurteilung der ängstlichkeit der Mäuse. An eine zentrale Plattform von 5 x 5 cm Größe, 40 cm über dem Fußboden, schließen sich zwei offene und zwei geschlossene Arme an. Das Verhalten der Tiere, d.h. ihre Bewegungen und die Zeit, die sie in den jeweiligen Armen verbringen, wird durch eine Videokamera aufgezeichnet. Bei allen Experimenten werden die Mäuse zuerst im Context 1 einmalig trainiert. Dafür werden die Tiere durch eine runde Deckenöffnung in die Box gesetzt. Nach 3 Minuten wird ein elektrischer Fußschock (2 sec, 0,7 mA) ausgelöst. Die Aktivität der Tiere wird durch ein spezielles Infrarotsystem erfaßt. Bei jedem Versuchsdurchgang werden die Mäuse zufällig auf die Konditionierungssysteme (Context 1-3, diesmal jedoch ohne Elektroschock) verteilt. Durch einen unabhängigen Beobachter wird das "Freezing" der Tiere erfaßt. Unter "Freezing" (Einfrieren, vergleichbar mit Totstellreflex) wird das Fehlen jeglicher Bewegung außer Atmung und Herzschlag, in diesem Fall als konditionierte, also erlernte Angst, verstanden. Auch im "Plus-Test" zeigen die konditionierten Mäuse ein deutlich ängstlicheres Verhalten.

Bereich: Verhaltensforschung, Hirnforschung

Originaltitel: Generalization of fear responses in C57BL/6N mice subjected to one-trial foreground contextual fear conditioning

Autoren: Jelena Radulovic (1)*, Jens Kammermeier (1) , Joachim Spiess (1)

Institute: (1)*Abteilung für Molekulare Neuroendokrinologie, Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin, 37075 Göttingen

Zeitschrift: Behavioural Brain Research1998: 95, 179-189

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 490



Dokument 4502Titel: Vergleichende Analysen der Wirkung von L-DOPA auf schmerzverarbeitende und nicht-notizeptive Reflexwege im Rückenmark bei der Katze
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkung von Substanzen (L-DOPA) auf bestimmte Reflexe im Rückenmark
Tiere: 9 Katzen
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Katzen werden anästhesiert und durch einen Schnitt in die Luftröhre künstlich beatmet. Daraufhin werden sämtliche Arterien, die das Gehirn versorgen, verschlossen, so daß das Gehirn nicht mehr durchblutet wird (Hirntod). Zusätzlich wird das Rückenmark in Höhe des ersten Halswirbelkörpers durchtrennt. Die Betäubung wird nun eingestellt und die Katzen neuromuskulär gelähmt. Arterieller Blutdruck, Körpertemperatur und CO2-Konzentration der Ausatmungsluft werden kontinuierlich gemessen. Nun wird der linke Hinterlauf fast vollständig denerviert, d.h. alle Nerven außer dem unterem Teil des Tibialisnerven werden durchtrennt und die Enden an Elektroden angeschlossen. Durch Stimulation der Nerven werden nun Reflexe ausgelöst, wobei die Stimulation auf verschiedene Weise erfolgt: Durch Temperaturen von 48-55°C oder elektrische Stimulation der Hautnerven oder des hinteren Kniegelenks. Die Messungen werden vor, während und nach intravenöser Verabreichung von verschiedenen Substanzen (L-DOPA, Naloxon) durchgeführt.

Bereich: Physiologie, Pharmakologie, Neuropharmakologie

Originaltitel: Comparative analysis of L-DOPA actions on nociceptive and non-nociceptive spinal reflex pathways in the cat

Autoren: Eike D.Schomburg (1)*, Heinz Steffens (1)

Institute: (1)*Institut für Physiologie, Universität Göttingen, 37073 Göttingen

Zeitschrift: Neuroscience Research 1998: 31, 307-316

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 489



Dokument 4503Titel: Antiöstrogene Effekte von niedrig dosiertem 2,3,7,8-TCCD beim Nachwuchs von Rattenweibchen, die während Schwangerschaft und Stillperiode exponiert waren
Hintergrund: Wirkung des Sevesogiftes Dioxin auf weibliche Ratten und ihre Jungen
Tiere: 500 Ratten (weibliche Ratten und ihre Jungen)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Den Ratten wird das radioaktive C-TCDD (Dioxin, Sevesogift) in unterschiedlicher Dosierung mit einer Mikrospritze unter die Haut des Rückens gespritzt. Dies geschieht morgens zwischen 8 und 9 Uhr zwei Wochen vor der Paarung, während der Paarung, während der Schwangerschaft und während der Stillperiode. Einem Teil der Tiere wird lediglich das Lösungsmittel verabreicht.

Die behandelten Weibchen der ersten Generation werden 8 Tage lang mit unbehandelten Männchen gepaart. Dabei wird täglich ein Vaginalabstrich auf die Anwesenheit von Sperma untersucht und so der genaue Zeitpunkt der Befruchtung bestimmt. Die Muttertiere werden während der Zeit ihrer Trächtigkeit, die Jungtiere nach ihrer Geburt gewogen und die Auswirkungen des TCDD auf diese Tiere untersucht. Einige Rattenweibchen werden am 21.Tag ihrer Trächtigkeit getötet, die Feten entnommen und ihre Organe untersucht. Weitere Jungtiere werden im Alter von 22 Tagen umgebracht und die TCDD-Konzentration in der Leber gemessen.

Die weiblichen Jungtiere der nächsten Generation werden ab ihrem 35. Lebenstag täglich hinsichtlich der Öffnung ihrer Vagina untersucht. Ab dem 60. Tag werden Vaginalabstriche entnommen und so die Auswirkungen des TCDD auf den Östrogenzyklus und den Uterus untersucht. Am 220. Tag wird ein Teil der Tiere getötet und die weiblichen Geschlechtsorgane entnommen und untersucht. Die anderen Rattenweibchen werden mit unbehandelten Männchen gepaart. Am 21.Tag der Trächtigkeit werden auch sie getötet und sie und ihre Feten untersucht.

Bereich: Pharmakologie, Toxikologie

Originaltitel: Antiestrogenic effects of low doses of 2,3,7,8-TCDD in offspring of female rats exposed through-out pregnancy and lactation

Autoren: A.S.Faqi (1) , I.Chahoud (1)*

Institute: (1)*Institut für Klinische Pharmakologie und Toxikologie, Freie Universität Berlin 14195 Berlin

Zeitschrift: Bulletin Environmental Contamination and Toxicology 1998: 61, 462-469

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 488



Dokument 4504Titel: Verzögerte Hochregulierung von Zac1 und PACAP Type I Rezeptoren nach vorübergehender fokaler Minderdurchblutung des Gehirns bei Mäusen
Hintergrund: Untersuchungen nach verminderter Gehirndurchblutung
Tiere: 30 Mäuse
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse werden anästhesiert, die linke Halsschlagader freigelegt und abgebunden. Eine Art Katheter (Schlauch) wird durch die Carotisarterie bis ins Gehirn vorgeschoben, um dort die mittlere Hirnarterie zu verschließen. Nach einer Stunde wird der Katheter zurückgezogen und somit die Durchblutung wieder hergestellt. Mit Hilfe von Meßgeräten wird der Blutfluß untersucht. Zusätzlich wird radioaktivmarkiertes Leuzin in den Bauchraum gespritzt. Nach einer Überlebenszeit von 1, 3, 6 Stunden, 1 Tag, 3 Tagen oder 7 Tagen werden die Tiere betäubt, die Gehirne schockgefroren und für weitere Untersuchungen entnommen.

Bereich: Neurologie, Hirnforschung

Originaltitel: Delayed up-regulation of Zac1 and PACAP type I receptor after transient focal cerebral ischemia in mice

Autoren: Frank Gillardon (1)*, Ryuji Hata (1) , Konstantin-Alexander Hossmann (1)

Institute: (1)*Max-Planck-Institut für Neurologische Forschung, 50931 Köln

Zeitschrift: Molecular Brain Research1998: 61, 207-210

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 487



Dokument 4505Titel: Der Nervenwachstumsfaktor ruft Hyperalgesie bei Mäusen hervor, bei denen der Neurotrophinrezeptor p75 mit geringer Affinität fehlt
Hintergrund: Untersuchung im Zusammenhang mit der durch Wachstumsfaktoren vermittelten erhöhten Schmerzempfindlichkeit
Tiere: 116 Mäuse (Anzahl nicht eindeutig)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Den Mäusen wird der Nervenwachstumsfaktor unter die Haut gespritzt. 2, 4, 8, 16, 24 und 36 Stunden später wird die Konzentration dieses Stoffes im Blut bestimmt. Die Tiere werden durch ein Gift betäubt und durch Ausbluten getötet. Bei anderen Mäusen wird an zwei folgenden Tagen die Überempfindlichkeit gegenüber thermalen und mechanischen Reizen mit oder ohne Gabe des Nervenwachstumsfaktors mit Hilfe des Schwanzwegschlage-Tests bzw. durch Reizung mit Freyhaaren getestet.

Bereich: Neurologie

Originaltitel: Nerve growth factor evokes hyperalgesia in mice lacking the low-affinity neurotrophin receptor p75

Autoren: Ilka Bergmann (1) , Rudolf Reiter (2) , Klaus V.Toyka (1) , Martin Koltzenburg (1)*

Institute: (1)*Abteilung für Neurologie, Universität Würzburg, 97080 Würzburg, und (2) Roche Diagnostics, Boehringer Mannheim, Mannheim

Zeitschrift: Neuroscience Letters 1998: 255, 87-90

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 486



Dokument 4506Titel: Die Rolle eines Nerven-Wachstumsfaktors im Modell einer allergischen Atemwegsinfektion und Asthma bei der Maus
Hintergrund: Untersuchung der Rolle von Nervenwachstumsfaktoren bei Allergien der Luftwege
Tiere: 32 Mäuse (mindestens)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse werden durch Injektion von Aluminiumhydroxid in den Bauchraum an den Tagen 1, 14 und 21 gegenüber OVA (??) sensibilisiert. An den Tagen 28 und 29 werden den Tieren Allergien hervorrufende Stoffe lokal als Aerosol (Spray) verabreicht. Nicht sensibilisierte Mäuse erhalten anfangs lediglich eine Salzlösung und an den Tagen 28 und 29 OVA. Drei Stunden vorher werden den Tieren unter leichter Betäubung bestimmte Substanzen durch die Nase verabreicht. Nach 24 Stunden werden die Mäuse auf nicht näher beschriebene Art und Weise getötet, die Luftwege abgesaugt und die Muskeln der Luftröhre für weitere Untersuchungen entnommen.

Bereich: Immunologie, Allergieforschung

Originaltitel: Role of nerve growth factor in a mouse model of allergic airway inflammation and asthma

Autoren: Armin Braun (1) , Elena Appel (2) , Rina Baruch (2) , Udo Herz (1) , Vladimir Botchkarev (3) , Ralf Paus (3) , Chaya Brodie (2) , Harald Renz (1)*

Institute: (1)*Abteilung für Labormedizin und Pathobiochemie, Charite-Virchow-Klinikum der Humboldt-Universität Berlin, 13353 Berlin, (2) Abteilung für Life Sciences, Bar-Ilan Universität, Ramat-Gan, Israel, und (3) Abteilung für Dermatologie, Charite-Virchow-Klinikum der Humboldt-Universität Berlin

Zeitschrift: European Journal of Immunology 1998: 28, 3240-3251

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 485



Dokument 4507Titel: Zerebrale Vasokonstriktion während längerer ventrikulärer Tachykardie induziert eine Reaktion auf Streß durch Minderdurchblutung des Hirngewebes bei Ratten
Hintergrund: Untersuchung der Durchblutung des Gehirns bei zu niedrigem Blutdruck und schnellem Herzschlag
Tiere: 107 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden durch eine Injektion in den Bauchraum anästhesiert. Zwei Polyethylenkatheter (Plastikschläuche) in den Leistenarterien dienen zur kontinuierlichen Blutdruckmessung und Blutentnahme. Zusätzlich wird ein Katheter von der Halsschlagader aus, die im weiteren Verlauf verschlossen wird, bis in die linke Herzkammer vorgeschoben. Eine Elektrode wird an der Herzspitze positioniert, um die Schlagfrequenz des Herzens zu erhöhen. Verschieden markierte Mikrospären (Mikrokügelchen, 15 µm Durchmesser) werden in die linke Herzkammer gespritzt und die Hirndurchblutung bestimmt. Dabei werden unterschiedliche Situationen, z.B. niedriger Blutdruck oder vermindertes Blutvolumen, erzeugt und verschiedene Medikamente (Rezeptorblocker) verabreicht. Am Ende der Experimente werden die Tiere getötet und ihre Gehirne untersucht.

Bereich: Herz-Kreislauf-Forschung

Originaltitel: Cerebral vasoconstriction during sustained ventricular tachycardia induces an ischemic stress response of brain tissue in rats

Autoren: Andreas Hagendorff (1)*, Christian Dettmers (2) , Peter Danos (3) , Melanie Hümmelgen (1) , Christian Vahlhaus (1) , Claus Martin (4) , Gerd Heusch (4) , Berndt Lüderitz (1)

Institute: (1)*Abteilung für Kardiologie, Universität Bonn, 53105 Bonn, (2) Abteilung für Neurologie, Universität Jena, (3) Abteilung für Psychatrie, Universität Magdeburg, und (4) Abteilung für Pathophysiologie, Universität Essen

Zeitschrift: Journal of Molecular and Cellular Cardiology 1998: 30, 2081-2094

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 484



Dokument 4508Titel: Verbessertes Überleben und Besserung der nephrotoxischen Nierenentzündung bei ...Knockout-Mäusen
Hintergrund: Untersuchung zum Verlauf von Nierenschädigungen
Tiere: 35 Mäuse
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Bei Mäusen wird eine schwere Nierenschädigung durch intravenöse Verabreichung bestimmter Substanzen hervorgerufen. Urin- und Blutproben werden vorher und 7, 14, 21 bzw. 28 Tage später entnommen und untersucht. Die Mäuse werden in verschiedenen zeitlichen Abständen getötet und die Nieren untersucht.

Bereich: Nierenforschung

Originaltitel: Improved survival and amelioration of nephrotoxic nephritis in intercellular adhesion molecule-1 knockout mice

Autoren: Ulf Janssen (1) , Tammo Ostendorf (1) , Sören Gaertner (1) , Frank Eitner (1) , Hans-Jürgen Hedrich (2) , Karel J.M.Assmann (3) , Jürgen Floege (1)*

Institute: (1)*Abteilung für Nephrologie, Medizinische Hochschule Hannover, 30623 Hannover, (2) Institut für Versuchstierkunde der Medizinische Hochschule Hannover, und (3) Abteilung für Pathologie, Universität Nijmegen, Niederlande

Zeitschrift: Journal of the American Society for Nephrology 1998: 9, 1805-1814

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 483



Dokument 4509Titel: Entzündungsmediatoren sensibilisieren frisch geschädigte Nervenfasern hinsichtlich mechanischer Stimulation bei der Ratte
Hintergrund: Untersuchung der Nervenaktivität von geschädigten Nerven
Tiere: 17 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden durch eine Injektion anästhesiert und künstlich beatmet. Nun werden bestimmte Nerven freigelegt, durchtrennt und an Elektroden angeschlossen. Die Nerven werden auf unterschiedliche Weise gereizt und bioelektrische Aktivitäten gemessen. Bestimmte Entzündungen hervorrufende Substanzen werden in einer öligen Lösung an die Enden der durchtrennten Nerven aufgetragen. Am Ende der eletrophysiologischen Versuche werden die Tiere durch eine intravenöse Infusion von Kaliumchlorid getötet.

Bereich: Neurophysiologie

Originaltitel: Inflammatory mediators sensitize acutely axotomized nerve fibers to mechanical stimulation in the rat

Autoren: Martin Michaelis (1)*, Carola Vogel (1) , Karl-Heinz Blenk (1) , Adalsteinn Arnarson (1) , Wilfrid Jänig (1)

Institute: (1)*Physiologisches Institut, Christian-Albrechts-Universität Kiel, 24098 Kiel

Zeitschrift: The Journal of Neuroscience 1998: 18, 7581-7587

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 482



Dokument 4510Titel: Afferenzen des Flexorreflexes setzen den Schritt-Zyklus während fiktiver Bewegung bei der Katze zurück
Hintergrund: Untersuchung bestimmter Bewegungsmuster im Rückenmark nach Schädigung des Gehirns
Tiere: 8 Katzen
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Katzen werden anästhesiert und beatmet. Dann wird die gesamte Blutzufuhr zum Kopf durch Verschluß der zuführenden Arterien unterbrochen, das Rückenmark in Höhe des ersten Halswirbels durchschnitten (anaemical decapitation) und die Tiere neuromuskulär gelähmt. Nun wird die Betäubung eingestellt und die CO2-Konzentration in der Atemluft erhöht. In Höhe der unteren Lendenwirbelsäule wird ein Wirbelkörper aufgefräst und das Rückenmark freigelegt. Danach werden Nerven, die die Hinterpfoten versorgen, freigelegt, durchgeschnitten und an Meßgeräte angeschlossen. Die Nerven werden elektrisch stimuliert. Am Anfang der Nervendurchtrennung werden den Katzen verschiedene stimulierende Substanzen verabreicht, die rhythmische Bewegungen herbeiführen. Durch die unterbrochene Blutversorgung des Gehirns sind die Tiere hirntot. (Experiment in Dänemark unter Leitung des deutschen Wissenschaftlers E.D.Sch. durchgeführt.)

Bereich: Neurophysiologie

Originaltitel: Flexor reflex afferents reset the step cycle during fictive locomotion in the cat

Autoren: Eike D.Schomburg (1)*, N.Peters (1) , I.Barajon (1) , H.Hultborn (1)

Institute: (1) Abteilung für Physiologie, Unterabteilung für Neurophysiologie, The Panum Institut, Universität Kopenhagen, Dänemark, und Abteilung für Physiologie, Universität Göttingen, Humananatomisches Institut, Universität Mailand, Italien, (* jetzt: Institut für Physiologie, Universität Göttingen, 37073 Göttingen)

Zeitschrift: Experimental Brain Research 1998: 122, 339-350

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 481



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