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Datenbank Tierversuche

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Dokument 1661Titel: Grillen im Weltraum: Morphologische, physiologische und Verhaltensänderungen hervorgerufen durch Weltraumflug und erhöhte Schwerkraft
Hintergrund: Schwerkraftwahrnehmung bei Grillen im Weltall.
Tiere: Wirbellose (Anzahl unbekannt)(Grillen)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Das Experiments ist Teil der STS-90 Neurolab-Mission, die vom 17. April bis 3. Mai 1998 an Bord der Raumfähre Columbia stattfand. Eine nicht genannte Anzahl von Grilleneiern und –larven wird während des Raumflugs in einem Inkubator gehalten. Die Tiere befinden sich in einer Zentrifuge, die durch ihre Drehung eine leicht erhöhte Schwerkraft erzeugt. Zeitgleich werden auf der Erde Grillen in einer Zentrifuge gehalten, bei der durch eine höhere Umdrehung eine höhere Schwerkraft erzeugt wird. Mehrfach werden sowohl die Grillen im Weltall als auch die auf der Erde 360 Grad um die eigene Achse gedreht. Der Vorgang wird nicht genauer beschrieben. Vermutlich werden die Tiere dazu in eine Röhre gesteckt. Gleichzeitig werden die Kopfbewegungen mit einer Videokamera registriert. Bei einigen Tieren wird am Hinterleib ein Nervenbündel durchschnitten. Das freie Ende wird mit einer Saugelektrode angesaugt. Über die Elektrode werden Nervenströme gemessen, während die Grille um ihre eigene Achse gedreht wird. Nach ihrer Rückkehr aus dem All werden die Grillen sowie die auf der Erde verbliebenen getötet, um ihre Nerven zu untersuchen.

Die Arbeit wurde durch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt unterstützt.

Bereich: Weltraumforschung

Originaltitel: Crickets in space: morphological, physiological and behavioral alterations induced by space flight and hypergravity

Autoren: E. Horn (1), H. Agricola (3), S. Böser (1), S. Förster (1), G. Kämper (1), P. Riewe (1,2), C. Sebastian (1)

Institute: (1) Gravitations-Physiology, Abteilung für Neurobiologie, Universität Ulm, 89081 Ulm, (2) Department of Zoology, University of Cambridge, Cambridge, UK, (3) Institut für Zellbiologie, Universität Jena, Jena

Zeitschrift: Advanced Space Research 2002: 30(4), 819-828

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3546



Dokument 1662Titel: Infusion ansteigender Endotoxindosen ruft fortschreitende akute Lungenschädigung hervor, aber verhindert frühen Lungenhochdruck bei Schweinen
Hintergrund: Entwicklung eines "Tiermodells" für Blutvergiftung.
Tiere: 12 Schweine (12 Ferkel, 2-5 Monate alt)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: In Narkose werden bei den Ferkeln mehrere Katheter in verschiedene Arterien und Venen gelegt. Auch die Harnblase wird katheterisiert. Bei 9 Ferkeln werden über einen Zeitraum von zwei Stunden Bestandteile von Coli-Bakterien in die Blutbahn infundiert. Drei Kontrolltiere erhalten keine Bakterien. Während der nächsten fünf Stunden werden verschiedene Messungen vorgenommen. Dann werden die Tiere durch Überdosis eines Barbiturates getötet.

Bereich: Schockforschung, Sepsisforschung, Intensivmedizin

Originaltitel: Infusion of increasing doses of endotoxin induces progressive acute lung injury but prevents early pulmonary hypertension in pigs

Autoren: Robert Schmidhammer (1), Esther Wassermann (1), Peter Germann (2), Heinz Redl (1)*, Roman Ullrich (2)

Institute: (1) Ludwig Bolzmann Institut für Experimentelle und Klinische Traumatologie, 1200 Wien, Österreich, (2) Abteilung für Anästhesiologie und Allgemeine Intensivmedizin, Allgemeines Krankenhaus Wien, Universität Wien, Österreich

Zeitschrift: Shock 2006, 25(4), 389-394

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3545



Dokument 1663Titel: Freie funktionelle Muskeltransplantation für Gesichtswiederherstellung: Experimenteller Vergleich zwischen einer Operation in ein oder zwei Schritten
Hintergrund: Vergleich zweier Operationstechniken bei der chirurgischen Wiederherstellung von Gesichtsmuskeln.
Tiere: 30 Kaninchen
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die Kaninchen stammen aus der Versuchstierzucht Charles River GmbH, Sulzfeld. Jeweils 15 Kaninchen werden auf unterschiedliche Weise operiert. Bei der einen Operation wird der unterhalb des Ohres gelegene Gesichtsmuskel entfernt. Ein auf der Innenseite des Oberschenkels gelegene Muskel wird mitsamt seinen Nerven und Blutgefäßen herausgeschnitten und anstelle des Gesichtsmuskels eingesetzt. Bei der anderen Gruppe Kaninchen wird zunächst ein Nerv des linken Hinterbeins herausgeschnitten und an einen Nerv des linken Gesichtsmuskel angenäht. Das andere Ende des Nervs wird quer über das Gesicht unter der Haut verlegt, endet aber an keinem Muskel. Acht Monate später werden die Tiere erneut anästhesiert. Der Gesichtsmuskel unterhalb des rechten Ohres wird entfernt. Ein Muskel der Innenseite des rechten Hinterbeins wird herausgeschnitten und an die Stelle des Gesichtsmuskels eingesetzt. Das Ende des vor acht Monaten verlegten Nervs wird an den Nerv des eingepflanzten Muskels genäht. Dreizehn Monate nach der ersten Operation werden die Kaninchen beider Gruppen ein weiteres Mal in Narkose gelegt. Die verpflanzten Muskeln werden chirurgisch freigelegt. Mit Hilfe einer Elektrode wird Strom an den Muskel angelegt, um seine Funktionsfähigkeit zu überprüfen. Dann werden die Tiere durch Injektion eines Giftes getötet.

Die Arbeit wurde unterstützt durch den "Jubiläumsfonds" der Österreichischen Nationalbank.

Bereich: Wiederherstellungschirurgie

Originaltitel: Free functional muscle transplantation for facial reanimation: experimental comparison between the one- and two-stage approach

Autoren: Matthias Rab (1)*, W. Haslik (1), M. Grünbeck (1), M. Schmidt (2), B. Gradl (2), P. Giovanoli (1), M. Frey (1)

Institute: (1) Abteilung für Plastische und Wiederherstellungschirurgie, Chirurgische Klinik, Medizinische Universität Wien, Österreich, (2) Abteilung III, Institut für Anatomie, Medizinische Universität Wien, Österreich

Zeitschrift: Journal of Plastic, Reconstructive & Anesthetic Surgery 2006, 59, 797-806

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3544



Dokument 1664Titel: Plasmin moduliert die durch den endothelialen Gefäß-Wachstumsfaktor A vermittelte Gefäßbildung bei der Wundheilung
Hintergrund: Rolle eines Wachstumsfaktors bei der Wundheilung.
Tiere: 320 Mäuse (ca.)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Es werden transgene Mäuse verwendet, die eine schlechte Wundheilung aufweisen sowie Mäuse mit normaler Wundheilung. Die Tiere werden im Zentrum für Molekulare Medizin der Universität Köln gezüchtet und gehalten. Die Mäuse werden narkotisiert. Ihre Rückenhaut wird geschoren. Vier Biopsie-Löcher von 6 mm Durchmesser werden in die Rückenhaut gestanzt. In der folgenden Woche werden die Tiere unterschiedlich behandelt. Ein Teil der Mäuse bekommt einen gentechnisch hergestellten, menschlichen Wachstumsfaktor in die Rückenhaut gespritzt. Andere Mäuse erhalten eine wirkungslose Substanz.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Wundheilung

Originaltitel: Plasmin modulates vascular endothelial growth factor-A-mediated angiogenesis during wound repair

Autoren: Detlev Roth (1), Michael Piekarek (1), Mats Paulsson (2,3), Hildegard Christ (4), Wilhelm Bloch (5), Thomas Krieg (1,3), Jeffrey M. Davidson (6,7), Sabine Eming (1)*

Institute: (1) Hautklinik, Universität Köln, 50931 Köln, (2) Zentrum für Biochemie, Universität Köln, (3) Zentrum für Molekulare Medizin, Medizinische Fakultät, Universität Köln, (4) Institut für Medizinische Statistik, Informatik und Epidemiologie, Universität Köln, (5) Institut für Molekulare und Zelluläre Sportmedizin, Universität Köln, (6) Department of Pathology, Vanderbilt University School of Medicine, Nashville, Tennessee, USA, (7) Veterans Administration Medical Center, Nashville, Tennessee, USA

Zeitschrift: American Journal of Pathology 2006: 168, 670-684

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3543



Dokument 1665Titel: Die Vasopressin-Funktion der Niere: Weitere Charakterisierung von Medullipin und einem zweiten, Angiolysin genannten, Hormon
Hintergrund: Bluthochdruckforschung
Tiere: Ratten (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Es werden Ratten verwendet, die zuchtbedingt an spontanem Bluthochdruck leiden sowie "normale" Ratten. Die Tiere werden von Versuchstierzüchter Charles River, Sulzfeld, bezogen. Unter Narkose wird der Bauch aufgeschnitten. Eine Testsubstanz wird in die untere Hohlvene injiziert. Gleichzeitig wird in der Aorta und einer Arterie der Blutdruck gemessen. Das weitere Schicksal der Ratten wird nicht erwähnt.

Bereich: Herz-Kreislauf-Forschung, Bluthochdruckforschung

Originaltitel: The vasodepressor function of the kidney: further characterization of medullipin and a second hormone designated angiolysin

Autoren: Bernhard Glodny (1)*, Guido F. Pauli (2)

Institute: (1) Abteilung für Radiologie, Medizinische Hochschule Innsbruck, 6020 Innsbruck, Österreich, (2) Department of Medicinal Chemistry and Pharmacognosy, College of Pharmacy, University of Illinois, Chicago, USA

Zeitschrift: Hypertension Research 2006: 29(7), 533-544

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3542



Dokument 1666Titel: Ein rekombinantes Anti-ICAM-1-Fab-Fragment ist so wirkungsvoll wie der komplette IgG-Antikörper bei der Behandlung von Verbrennungen bei Kaninchen
Hintergrund: Test eines gegen einen Entzündungsfaktor gerichteten Antikörpers bei Verbrennungen dritten Grades.
Tiere: 48 Kaninchen
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose wird der Rücken der Kaninchen geschoren. Ein auf 100 Grad C erhitztes Messingstück von 1 x 3 cm Größe wird für 20 Sekunden auf die Rückenhaut aufgesetzt, um Verbrennungen dritten Grades zu erzielen. Dieses wird sechsmal wiederholt. Insgesamt wird also eine Fläche von 6 x 3 cm verbrannt. Die Tiere erhalten in den folgenden Tagen Schmerzmittel verabreicht. Sie werden in 5 Gruppen eingeteilt. Je nach Gruppe werden die Tiere unterschiedlich mit in eine Ohrvene injizierten Testwirkstoffen behandelt. 1, 2, 3, 4, 24, 48 und 72 Stunden nach der Verbrennung wird ein fluoreszierender Farbstoff in die Blutbahn injiziert. Durch Messung der Fluoreszenz in den Blutgefäßen im Bereich der Verbrennungen wird der Blutfluss bestimmt. Nach drei Tagen werden die Tiere auf nicht näher beschriebene Weise getötet.

Bereich: Verbrennungen, Traumatologie, Notfallmedizin

Originaltitel: A recombinant anti-ICAM-1 Fab fragment is as effective as the complete IgG antibody in treatment of burns in rabbits

Autoren: P.Ch. Fuchs (1)*, T.L. Hartmann (1), C. Schrimpf (1), J. Haunschild (2), T. Litzenburger (2), N. Pallua (1)

Institute: (1) Klinik für Plastische Chirurgie, Hand- und Verbrennungschirurgie, Universitätsklinikum Aachen, 52074 Aachen, (2) MorphSys AG, Martinsried

Zeitschrift: Burns 2006: 32, 430-435

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3541



Dokument 1667Titel: Beurteilung eines neu entwickelten Korbgerätes zur perkutanen Thrombembolieentfernung bei Schafen mit zentralen Lungenembolien
Hintergrund: Test eines Gerätes zur Entfernung von Blutpfröpfen.
Tiere: 6 Schafe
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Zunächst werden Blutpfröpfe (Thromben) produziert. Dazu werden zwei Liter Schweinblut sieben Tage lang bei 4 Grad stehen gelassen. Aus dem Blutklumpen werden Stücke von 5 cm Länge und 1,3 cm Durchmesser herausgeschnitten. Bei den narkotisierten Schafen wird ein langer Katheter (Plastikschlauch) durch eine Halsvene bis zum rechten Vorhof des Herzens vorgeschoben. Der Thrombus wird durch den Katheter injiziert. Er gelangt mit dem Blutstrom in die Lungenvene, bleibt dort hängen und verursacht eine Lungenembolie. Ein zweiter langer Katheter wird über eine Beinvene bis zur Lungenvene geschoben. Dieser Katheter hat eine Vorrichtung an seinem Ende, mit der der Blutpfropf angesaugt und entfernt wird. Anschließend wird eine Angiographie (Darstellung von Blutgefäßen) gemacht, um zu testen, ob die Lungenvene wieder durchgängig ist. Die Schafe werden auf nicht beschriebene Weise getötet.

Bereich: Biomedizinische Technik

Originaltitel: Evaluation of a newly developed percutaneous thrombectomy basket device in sheep with central pulmonary embolisms

Autoren: Rajeev K. Verma (1)*, Jochen G. Pfeffer (2), Tadek Stopinsky (3), Rolf W. Günther (1), Thomas Schmitz-Rode (2)

Institute: (1) Institut für Diagnostische Radiologie, Universitätsklinikum, RWTH Aachen, 52074 Aachen, (2) Abteilung für Angewandte Medizintechnik, Helmholtz-Institut, RWTH Aachen, (3) Institut für Versuchstierkunde, Universitätsklinikum, RWTH Aachen

Zeitschrift: Investigative Radiology 2006: 41 (10), 729-734

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3540



Dokument 1668Titel: Einfluss verschiedener Behandlungsmethoden auf die Heilung von durch einen Faden hervorgerufene Peri-Implantitis-Schäden: Eine experimentelle Studie an Hunden
Hintergrund: Behandlung einer künstlich hervorgerufenen Entzündung um Zahnimplantate.
Tiere: 5 Hunde (Beagles)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Fünf sechs-jährigen Beagles werden unter Narkose acht Backenzähne (6 Prämolaren und 1 Molar) aus dem Unterkiefer gezogen. Nach vier Wochen Heilungszeit werden die Tiere erneut narkotisiert. In die Löcher werden sechs Schraubenimplantate eingebracht. Die Zähne und Implantate werden von nun an einmal täglich mit einer Zahnbürste geputzt. Es werden mehrfach Röntgenaufnahmen gemacht. Nach drei Monaten werden Baumwollfäden um die Implantate gelegt. Durch diese werden Taschen im Zahnfleisch gebildet, in denen sich Bakterien ansiedeln können. Die Zähne werden ab dieser Operation auch nicht mehr geputzt. Die Fäden bewirken eine Entzündung und Zerstörung des Knochengewebes um die Implantate. Es werden regelmäßig Röntgenaufnahmen vom Unterkiefer gemacht. Wenn das Knochengewebe um die Implantate zu 40% zerstört ist, werden die Fäden unter erneuter Narkose entfernt. Weitere 4 Wochen später werden die Knochenschäden auf unterschiedliche Weise behandelt. Zum Teil wird das entzündete und abgestorbene Gewebe mit einem Löffel abgeschabt oder es wird mit Laser behandelt. Die Zähne und Implantate werden wieder regelmäßig geputzt. Drei Monate nach der Behandlung werden die Hunde durch Überdosis eines Barbiturates getötet, die Kiefer werden untersucht.

Die Arbeit wurde durch die DGI – Deutsche Gesellschaft für Implantologie unterstützt.

Bereich: Kieferorthopädie, Zahnmedizin

Originaltitel: Influence of different treatment appraoches on non-submerged and submerged healing of ligature induced peri-implantitis lesions: an experimental study in dogs

Autoren: Frank Schwarz (1)*, Sören Jepsen (2), Monika Herten (1), Martin Sager (3), Daniel Rothamel (1), Jürgen Becker (1)

Institute: (1) Abteilung für Mundchirurgie, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, 40225 Düsseldorf, (2) Abteilung für Periodontologie, Operative und Präventive Zahnmedizin, Universität Bonn, (3) Tierversuchsinstitut, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Zeitschrift: Journal of Clinical Periodontology 2006: 33, 584-595

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3539



Dokument 1669Titel: Einwachsen von Knochen-Knorpel-Transplantaten unter dem Einfluss von Wachstumsfaktoren: Sechs-Monats-Ergebnisse einer Tierstudie
Hintergrund: Einfluss eines Wachstumsfaktors bei Knochen-Knorpel-Transplantaten im Kniegelenk.
Tiere: 16 Schafe
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die Schafe werden narkotisiert. Am rechten Knie wird die Haut aufgeschnitten. Die Kniescheibe wird zur Seite geschoben. Auf der Innen- und der Außenseite des Kniegelenkes wird jeweils ein 6,3 mm Loch in den Knorpel und in den unteren Teil des Oberschenkelknochens gebohrt. Aus dem vorderen Bereich des Gelenkes wird ebenfalls ein Stück Knorpel und Knochen herausgeschnitten. Dieses wird in zwei Teile geteilt und in zwei verschiedenen Lösungen getränkt. Die eine Lösung enthält einen menschlichen Wachstumsfaktor. Die getränkten Knorpel-Knochenstücke werden in die zuvor gebohrten Löcher gefüllt. Sechs Wochen später werden die Schafe getötet, um ihre Knie zu untersuchen.

Die Arbeit wurde von der Deutschen Arthrose Hilfe finanziell unterstützt.

Bereich: Orthopädie

Originaltitel: Ingrowth of osteochondral grafts under the influence of growth factors: 6-months results of an animal study

Autoren: Christian H. Siebert (1)*, Ulrich Schneider (1), Sasa Sopka (2), Ture Wahner (2), Oliver Miltner (1), Christopher Niedhart (1)

Institute: (1) Orthopädische Klinik, Universitätsklinikum der RWTH Aachen, 52074 Aachen, (2) Interdisziplinäres Zentrum für Klinische Forschung (IZKF-Biomat), Aachen

Zeitschrift: Archives of Orthopaedics and Trauma Surgery 2006: 126, 247-252

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3538



Dokument 1670Titel: Dopaminumsatz wird im Caudatus/Putamen von asymptomatischen MPTP-behandelten Rhesusaffen heraufreguliert
Hintergrund: Warum treten keine Parkinson-Symptome auf, auch wenn ein Großteil bestimmter Gehirnzellen zerstört ist?
Tiere: 16 Affen (Rhesusaffen)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die verwendeten Affen sind zwischen 7 und 23 Jahre alt. Ihre Herkunft wird nicht erwähnt. Vier Affen wird 12 bis 36 Tage lang alle 1 bis 2 Tage eine Substanz in einen Muskel gespritzt, die bestimmte Hirnzellen zerstört. Die Tiere entwickeln schwere Parkinson-Symptome, die nach einem Schema beurteilt werden. Eine zweite Gruppe von fünf Affen erhält die Substanz 2 bis 7 Monate lang meist zweimal pro Woche verabreicht. Bei dieser Gruppe sollen die Zellen zerstört werden, ohne dass die Tiere Symptome bekommen. Sobald sich Parkinson-Symptome zeigen, werden die Injektionen unterbrochen und erst fortgeführt, wen die Symptome wieder verschwunden sind. Eine dritte Gruppe von 7 Affen bleibt als Kontrolle unbehandelt. Alle Tiere werden durch Überdosis eines Barbiturates getötet, um ihre Gehirne zu untersuchen.

Bereich: Parkinson-Forschung, Neurobiochemie

Originaltitel: Dopamine turnover is upregulated in the caudate/putamen of asymptomatic MPTP-treated rhesus monkeys

Autoren: Christian Pifl*, Oleh Hornykiewicz

Institute: Zentrum für Hirnforschung, Medizinische Universität Wien, 1090 Wien, Österreich

Zeitschrift: Neurochemistry 2006: 49, 519-524

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3537



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