facebook
twitter
youtube
instagram

Datenbank Tierversuche

Ihre Abfrage

5045 Ergebnisse wurden gefunden

Alle Abfrageresultate in neuem Fenster öffnen und zum Markieren und Kopieren von Textstellen bitte hier klicken >>

Dokument 781Titel: Translations-Magnetresonanzspektroskopie offenbart exzessive zentrale Glutamatwerte während Alkoholentzug bei Menschen und Ratten
Hintergrund: Vergleich der mittels Magnetresonanzspektroskopie (MRS) festgestellten Veränderungen im Gehirn von Menschen und Ratten mit Alkoholentzugserscheinungen. Die Autoren geben an, dass es bislang nur Tierversuchsdaten zu dem Thema geben würde und führen eine Patientenstudie durch. Parallel dazu werden erneut Tierversuche durchgeführt.
Tiere: 16 Ratten
Jahr: 2012

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden vom Regierungspräsidium Karlsruhe genehmigt. Es werden männliche Ratten aus der Versuchstierzucht Charles River, Sulzfeld, verwendet. Die Ratten werden mit Hilfe eines speziellen bildgebenden Verfahrens, der Magnetresonanzspektroskopie (MRS), mehrfach gescannt. Dann werden die Tiere alkoholsüchtig gemacht, indem sie jeden zweiten Tag verdampften Alkohol einatmen müssen. Es ist unklar, ob der Alkoholnebel in den Käfig eingeleitet wird oder ob die Tiere beim Einatmen fixiert werden. Über mehrere Wochen atmen die Tiere so abwechselnd Alkohol oder normale Luft. Nach einigen Wochen – die Ratten sind inzwischen süchtig und leiden an den jeweils alkoholfreien Tagen an Entzugserscheinungen wie steifer Schwanz und gesträubtes Fell – werden die Tiere an drei aufeinander folgenden Tagen gescannt. Dann wird der Alkohol für drei Wochen ganz abgesetzt. Am Ende der dreiwöchigen Periode erfolgt eine weiterer Scan mit MRS. Eine anschließende Tötung der Ratten wird nicht erwähnt, ist aber wahrscheinlich.

Parallel wird eine Studie mit 47 alkoholkranken Patienten sowie 57 gesunden Freiwilligen durchgeführt. Die MRS-Scans erfolgen am Anfang und Ende eines freiwilligen Entzugs.

Die Arbeit wurde unterstützt durch: die Deutsche Forschungsgemeinschaft, das Nationale Genomforschungsnetz (NGFN), ERA-Net Translational Neuroimaging in Alcoholism (TRANSALC) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Bereich: Alkoholforschung

Originaltitel: Translational magnetic resonance spectroscopy reveals excessive central glutamate levels during alcohol withdrawal in humans and rats

Autoren: Derik Hermann (1), Wolfgang Weber-Fehr (6), Alexander Sartorius (4,6), Mareen Hoerst (2), Ulrich Frischknecht (1), Nuran Tunc-Starka (2), Stephanie Perreau-Lenz (3), Anita C. Hansson (3), Bertram Krumm (5), Falk Kiefer (1), Rainer Spanagel (3), Karl Mann (1), Gabriele Ende (2), Wolfgang H. Sommer (3)*

Institute: (1) Abteilung Suchtmedizin, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, J5, 68159 Mannheim, (2) Abteilung Neuro-Imaging, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim, (3) Abteilung Psychopharmakologie, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim, (4) Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim, (5) Abteilung Biostatistik, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim, (6) Forschungsgruppe für Translationales Neuro-Imaging, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim

Zeitschrift: Biological Psychiatry 2012: 71; 1015-1021

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4376



Dokument 782Titel: Clarithromycin wird durch einen Aufnahmemechanismus im Darm aufgenommen, der empfindlich gegenüber einer erheblichen Hemmung durch Rifampicin ist: Ergebnisse einer Kurzzeit-Wechselwirkungsstudie bei Fohlen
Hintergrund: Wechselwirkung zweier Antibiotika beim Fohlen.
Tiere: 9 Pferde (Fohlen)
Jahr: 2012

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden von der Genehmigungsbehörde in Mecklenburg-Vorpommern genehmigt und fanden daher wahrscheinlich in Greifswald statt. Die Fohlen sind zu Beginn der Experimente 6-10 Wochen alt. Die Tiere werden in Einzelboxen gehalten. Die Tiere erhalten nacheinander zwei verschiedene Antibiotika (Clarithromycin und Rifampicin) erst einzeln und dann in Kombination verabreicht. Die Verabreichungsdauer beträgt 5 Tage. Zwischen den 5-tägigen Verabreichungen liegen jeweils 11 Tage, damit das vorhergehende Medikament vom Körper abgebaut ("ausgewaschen") werden kann. In eine Halsvene wird ein Dauerkatheter (Plastikschlauch) gelegt, um mehrfach Blutproben zu entnehmen. Die Fohlen werden am Ende der Experimente nicht getötet.

Die Studie wurde das Paul-Schöckemöhle-Gestüt Lewitz, Neustadt-Glewe, und die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Tiermedizin

Originaltitel: Clarithromycin is absorbed by an intestinal uptake mechanism that is sensitive to major inhibition by rifampicin: results of a short-term drug interaction study in foals

Autoren: Jette Peters (1), Karen Eggers (2), Stefan Oswald (1), Wiebke Block (2), Dieter Lütjohann (3), Marc Lämmer (2), Monica Venner (2), Werner Siegmund (1)*

Institute: (1) Institut für Klinische Pharmakologie, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Felix-Hausdorff-Str. 3, 17487 Griefswald, (2) Paul-Schöckemöhle-Gestüt Lewitz, Neustadt-Glewe, (3) Institut für Klinische Chemie und Klinische Pharmakologie, Universität Bonn, Bonn

Zeitschrift: Drug Metabolism and Disposition 2012: 40, 522-528

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4375



Dokument 783Titel: Wirkung eines hochgereinigten 2,2’,3,4,4’,5,5’-Hepatochlorbiphenyl (PCB 180) auf die Leber von männlichen und weiblichen Ratten
Hintergrund: Polychloritierte Biphenyle (PCB) sind bekannt als lebergiftig und weit verbreitet in der Umwelt, Lebensmitteln, menschlichem Gewebe sowie der Muttermilch. In dieser Studie wird die Lebergiftigkeit eines PCBs bei männlichen und weiblichen Ratten untersucht.
Tiere: 80 Ratten
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Die Versuche fanden unter deutscher Federführung in Kuopio, Finnland, statt. Die Ratten stammen aus der Versuchstierzucht Harlan, Zeist, Niederlande. Den Ratten wird per Schlundsonde ein polychloritiertes Biphenyl (PCB) in den Magen verabreicht. Acht Gruppen zu je 10 Ratten (5 männliche und 5 weibliche) erhalten die Chemikalie in unterschiedlichen Dosierungen. Die Verabreichung erfolgt täglich über 28 Tage. Anschließend werden die Ratten durch CO2 betäubt und durch Ausbluten getötet. Dazu wird eine Nadel in der Herz gestochen, und das Blut wird abgesaugt.

Die Versuche wurden durch die Europäische Kommission unterstützt.

Bereich: Toxikologie, Lebensmitteltoxikologie

Originaltitel: Hepatic effects of a highly purified 2,2’,3,4,4’,5,5’-hepatochlorbiphenyl (PCB 180) in male and female rats

Autoren: Robert Roos (1), Patrick L. Anderson (2), Krister Halldin (3), Helen Håkansson (3), Emma Westerholm (3), Timo Hamers (4), Gerd Hamscher (5), Päivi Heikkinen (6), Merja Korkalainen (6), Heather A. Leslie (4), Marjo Niittynen (6), Satu Sankari (7), Hans-Joachim Schmitz (1), Leo T.M. van der Ven (8), Matti Viluksela (7), Dieter Schrenk (1)*

Institute: (1) Fachbereich Chemie, Abteilung für Lebensmittelchemie und Toxikologie, Technische Universität Kaiserslautern, Erwin-Schrödinger-Str. 52, 67663 Kaiserslautern, (2) Department of Chemistry, Umeå University, Umeå, Schweden, (2) Institute of Environmental Medicine, Karolinska Institute, Stockholm, Schweden, (4) Institute of Environmental Studies, Amsterdam, Niederlande, (5) Institut für Lebensmittelchemie und -biotechnologie, Justus-Liebig-Universität Gießen, Gießen, (6) Department of Environmental Health, National Institute for Health and Welfare, Kuopio, Finnland, (7) Department of Equine and Small Animal Medicine, University of Helsiniki, Finnland, (8) Laboratory of Health Protection Research, National Institute for Public Health and the Environment, Bilthoven, Niederlande

Zeitschrift: Toxicology 2011: 284, 42-53

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4374



Dokument 784Titel: N7-Glycidamid-Guanin-DNA-Adduktformation durch oral aufgenommenes Acrylamid bei Ratten: Eine Dosis-Reaktions-Studie, ausgerichtet an den nahrungsbezogenen Aufnahmewerten beim Menschen
Hintergrund: Giftigkeit von Acrylamid bei Ratten.
Tiere: 54 Ratten
Jahr: 2012

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden von der Versuchstierzucht Charles River bezogen. Die Tiere werden zunächst für viermal 8 Stunden in einen metabolischen Käfig gesetzt, um sie daran zu gewöhnen. Dabei handelt es sich um einen hermetisch verschlossenen Glaszylinder mit einem Lochboden, mit dem alle Ausscheidungen sowie die Atemluft aufgefangen werden. In einem Vorversuch werden fünf verschieden hohe Dosen Acrylamid an je drei Ratten durch Eingabe per Schlundsonde verabreicht. Dazu werden die Tiere mit einem Narkosegas für 60 Sekunden leicht betäubt. Beim eigentlichen Versuch werden vier unterschiedliche, eher niedrige Dosen Acrylamid an je 8 Ratten verabreicht. Acrylamid ist ein giftiger Stoff, der beim Erhitzen von Lebensmitteln entstehen kann, und der in Verdacht steht, Krebs auszulösen. Nach Verabreichung werden die Ratten einzeln in metabolischen Käfigen gehalten. Nach 16 Stunden werden die Tiere durch Genickbruch getötet, um verschiedene Organe zu untersuchen.

Die Arbeit wurde unterstützt durch das Institut für Wissenschaftliche Informationen über Kaffee, la Tour de Peilz, Schweiz.

Bereich: Toxikologie, Lebensmitteltoxikologie

Originaltitel: N7-glycidamide-guanine DNA adduct formation by orally ingested acrylamide in rats: A dose-response study encompassing human diet-related exposure levels

Autoren: Nico Watzek (1), Nadine Böhm (1), Julia Feld (1), Denise Scherbl (1), Franz Berger (1), Karl Heinz Merz (1), Alfonso Lampen (2), Thorsten Reemtsma (2), Steven R. Tannenbaum (3), Paul L. Skipper (3), Matthias Baum (1), Elke Richling (1), Gerhard Eisenbrand (1)*

Institute: (1) Fachbereich Chemie, Abteilung für Lebensmittelchemie und Toxikologie, Technische Universität Kaiserslautern, Erwin-Schrödinger-Str. 52, 67663 Kaiserslautern, (2) Bundesinstitut für Risikobewertung, 14195 Berlin, (3) Biological Engineering Division, Massachusetts Institute of Technology, Cambridge, MA, USA

Zeitschrift: Chemical Research in Toxicology 2012: 25, 381-390

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4373



Dokument 785Titel: Hemmung der IL-6 Trans-Signalübertragung schützt Mäuse vor dem Tod durch Malaria
Hintergrund: Rolle eines Botenstoffs des körpereigenen Abwehrsystems bei einer Malaria-Infektion.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2012

Versuchsbeschreibung: Mäuse werden mit gentechnischen Methoden generiert, denen das Gen für einen Botenstoff des körpereigenen Immunsystems fehlt (Knockout-Mäuse). Die Tiere werden durch Injektion in die Bauchhöhle mit Malaria-Parasiten infiziert. Es handelt sich um eine Malaria-Art, die der schwersten, beim Menschen vorkommenden Art ähnelt. Mäuse, bei denen das Gen noch vorhanden ist, sterben 10-15 Tage nach Infektion mit den Malaria-Erregern zu 100%. Die Tiere sterben an einem multiplen Organversagen, d.h., alle Organe fallen aus. Bei den Knock-out-Mäusen stirbt nur die Hälfte der Tiere. Weiteren Gruppen von Knockout-Mäusen und Nicht-Knockout-Mäusen wird der Botenstoff 1, 4 und 7 Tage nach der Infektion in die Bauchhöhle injiziert. Nun sind die Knockout-Mäuse alle nach 10 Tagen tot, während bei den Nicht-Knock-out-Mäusen nach 10 Tagen 40 % überleben.

Die Arbeit wurde unterstützt durch: Zentrum für Molekulare Medizin und Exzellenz-Cluster Zelluläre Stressantwort bei altersbedingten Krankheiten, Universität Köln; Europäische Union, Deutsche Forschungsgemeinschaft, Competence Network for Adipositas, Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Bereich: Immunologie, Parasitologie

Originaltitel: Inhibition of IL-6 trans-signaling protects from malaria-induced lethality in mice

Autoren: Claudia M. Wunderlich (1), Denis Delic (1,2), Kristina Behnke (2), Andreas Meryk (2), Peter Ströhle (1), Bhagiarth Chaurasia (1), Saleh Al-Quraishy (3), Frank Wunderlich (2), Jens C. Brüning (1), F. Thomas Wunderlich (1)*

Institute: (1) Zentrum für Endokrinologie, Diabetes und Präventive Medizin, Zentrum für Molekulare Medizin Köln, Exzellenz-Cluster Zelluläre Stressantwort bei altersbedingten Krankheiten, Institut für Genetik Köln, Max-Planck-Institut für Neurologische Forschung, Gleuelerstr. 50, 50931 Köln, (2) Molekulare Parasitologie, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, (3) Department of Zoology, College of Science, King Saud University, Riad, Saudi-Arabien

Zeitschrift: The Journal of Immunology 2012: 188, 4141-4144

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4372



Dokument 786Titel: Immunoregulatorische Eigenschaften in vivo des neuen Antioxidants SkQ1, dessen Ziel die Mitochondrien sind
Hintergrund: Wirkung einer Testsubstanz auf die Zellen der körpereigenen Abwehr bei Mäusen.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2012

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom Regierungspräsidium Karlsruhe genehmigt und finden in der Tierversuchsanlage der Universität Heidelberg statt. Die Mäuse erhalten eine Testsubstanz über das Trinkwasser verabreicht. In einer zweiten Gruppe Mäuse enthält das Trinkwasser keine Testsubstanz. Nach 21 Tagen werden die Tiere beider Gruppen auf nicht genannte Weise "geopfert", um ihre Milzen auf Veränderungen bestimmter Immunzellen zu untersuchen. Es werden außerdem Antikörper von Mäusen, Ratten und Hamstern verwendet.

Die Arbeit wurde unterstützt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Russian Foundation for Basic Research.

Bereich: Immunologie, Molekularbiologie

Originaltitel: In vivo immunoregulatory properties of the novel mitochondria-targeted antioxidant SkQ1

Autoren: Yuhui Yang (1), Svetlana Karakhanova (1), Sabine Soltek (1), Jens Werner (1), Pavel P. Philippov (2,3), Alexandr V. Bazhin (1)*

Institute: (1) Klinik für Allgemeine Chirurgie, Universitätsklinikum Heidelberg, 69120 Heidelberg, (2) Department of Cell Signalling, Belezersky Institute of Physico-Chemical Biology, Lomonosov Moscow State University, Moskau, Russland, (3) Institute of Mitoengineering, Lomonosov Moscow State University, Moskau, Russland

Zeitschrift: Moleculare Immunology 2012: 52, 19-29

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4371



Dokument 787Titel: Alkoholexposition um den Zeitpunkt der Geburt stört das räumliche Lernverhalten und die Genexpression bezogen auf die Glutamatübertragung in einem bestimmten Hirnbereich beim Erwachsenen
Hintergrund: Neugeborene Ratten werden mit Alkohol begast, um den Alkoholkonsum einer schwangeren Frau in der letzten Schwangerschafswoche zu simulieren. Als Erwachsene zeigen die Ratten ein Defizit im räumlichen Lernvermögen. Anders ausgedrückt: Kinder von trinkenden Müttern brauchen als Erwachsene ein Navi.
Tiere: 54 Ratten (mehr als)
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom Regierungspräsidium Karlsruhe genehmigt. Es werden Ratten der Zuchtlinie Wistar Han aus der Versuchstierzucht Janvier, Frankreich, verwendet. Weibliche Ratten werden eine Woche lang mit männlichen zusammengehalten. Acht schwangere Weibchen werden während ihrer ganzen Schwangerschaft bis 8 Tage nach der Niederkunft einzeln in luftdicht verschlossenen Plastikkästen gehalten. Über einen Schlauch werden die Kästen mit Luft versorgt. Vom Tag der Niederkunft bis zum 8. Tag danach wird für drei Stunden täglich verdampfter reiner Alkohol (Ethanol) in die Kästen geleitet. Es werden Pilotstudien erwähnt, in denen verschiedene Zeiträume der Alkoholexposition bei männlichen, weiblichen und schwangeren weiblichen Ratten ausprobiert werden. In dieser Studie erfolgt die Exposition für 3 Stunden täglich in der ersten Woche nach der Geburt. Dies soll Alkoholkonsum in der letzten Schwangerschafswoche beim Menschen simulieren. Acht Ratten werden als Kontrolle weiterhin mit Luft ohne Alkoholdämpfe versorgt. Am 8. Lebenstag werden je 8 Rattenjunge aus beiden Gruppen durch Köpfen getötet, um Blut und Gehirn zu untersuchen. Die Geschwister werden im Alter von 5 Monaten verschiedenen Verhaltenstests unterzogen.

Eine Ratte wird in eine Kiste gesetzt, deren Mitte hell erleuchtet ist. Es wird beobachtet, ob sich die Ratte eher in der Angst einflößenden hellen Mitte oder an den schützenden Rändern aufhält. In einem plus-förmigen Irrgarten gibt es zwei oben offene und zwei oben geschlossene Arme. Es wird beobachtet, ob die Ratte die schützenden geschlossenen Arme den offenen Armen vorzieht. Der Morris water maze ist ein Wasserbassin, in dem sich eine durchsichtige Plexiglasplatte von 10x10 cm unterhalb der Wasseroberfläche befindet. Eine Ratte wird in das Wasser gesetzt und es wird die Zeit gemessen, bis sie die Plattform gefunden hat. Der Test wird mehrfach wiederholt, um so das räumliche Lernvermögen des Tieres zu testen. Schwimmt die Ratte ziellos umher, wird das als schlechtes Lernverhalten gewertet. Nach Absolvierung aller Tests werden die Ratten durch Köpfen getötet. Ihr Gehirn wird in Scheiben geschnitten und molekularbiologisch untersucht.

Die Arbeit wurde unterstützt durch: European Reseach Advisory Board, Stiftung für das Behinderte Kind, Deutsche Forschungsgemeinschaft und Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Bereich: Alkoholforschung, Psychiatrie

Originaltitel: Perinatal exposure to alcohol disturbs spatial learning and glutamate transmission-related gene expression in the adult hippocampus

Autoren: Mathias Zink*, Thomas Ferbert, Stefanie T. Frank, Patricia Seufert, Peter J. Gebicke-Haerter, Rainer Spanagel

Institute: Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Abteilung für Psychopharmakologie, Universität Heidelberg, 68072 Mannheim

Zeitschrift: European Journal of Neuroscience 2011: 34, 457-458

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4370



Dokument 788Titel: Chronische elektrische Nervenreizung erhöht den parasympathischen Tonus am Herzen durch neurotrophische Effekte
Hintergrund: Wirkung einer zwei Jahre langen elektrischen Reizung des Nervenknotens in der Herzscheidewand auf das Herz.
Tiere: 6 Tiere verschiedener Arten (6 Mischlingshunde, Ratten (unbekannte Anzahl))
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Die Mischlingshunde ungenannter Herkunft wiegen zu Beginn der Experimente 19-27 kg. Unter Narkose wird bei vier Hunden ein Elektrokabel an dem Nervenknoten in der Herzscheidewand zwischen den Herzkammern befestigt. Von dort wird das Kabel durch die Brusthöhle zu einem Gerät geführt, das unter die Haut eingepflanzt wird. Die genaue Stelle wird nicht genannt, aber üblicherweise werden Geräte zwischen den Schulterblättern implantiert. Der Nervenknoten der Herzscheidewand wird nun über einen Zeitraum von zwei Jahren dauerhaft ununterbrochen elektrisch gereizt. Zwei weitere Hunde bleiben ohne elektrische Stimulation und dienen als Kontrolle. Nach zwei Jahren werden die Hunde auf nicht genannte Weise getötet, um die Herzen histologisch (gewebekundlich) zu untersuchen. Es werden außerdem Ratten aus der Versuchstierzucht Charles River, Sulzfeld, getötet, um aus dem Nervenknoten der Herzscheidewand Zellkulturen herzustellen. Die Nervenzellen werden elektrisch gereizt.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Herz-Kreislauf-Physiologie, Herz-Kreislauf-Forschung

Originaltitel: Chronic electrical neuronal stimulation increases cardiac parasympathetic tone by eliciting neurotrophic effects

Autoren: Obaida R. Rana (1)*, Erol Saygili (1), Christopher Gemein (1), Matthias D.H. Zink (1), Alexandra Buhr (1), Esra Saygili (1), Karl Mischke (1), Kay W. Nolte (2), Joachim Weis (2), Christian Weber (3), Nikolaus Marx (1), Patrick Schauerte (1)

Institute: (1) Herzklinik, Universitätsklinikum, RWTH Aachen, Pauwelstr. 30, 52074 Aachen, (2) Institut für Neuropathologie, Universitätsklinikum, RWTH Aachen, (3) Institut für Molekulare Herz-Kreislaufforschung, Universitätsklinikum, RWTH Aachen

Zeitschrift: Circulation Research 2011: 108, 1209-1219

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4369



Dokument 789Titel: Nicht-invasive Beurteilung der Herzleistung unter mechanischer Beatmung – ein neuer Ansatz unter Verwendung einer Edelgas-Atmungsmethode
Hintergrund: Test eines Geräts zur Messung der Herzleistung unter Narkose. Das Gerät wurde bereits an wachen, nicht aber narkotisierten Menschen getestet.
Tiere: 6 Hunde (Mischlingshunde)
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom Landesamt für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz (LANUV), Recklinghausen, genehmigt. Die Mischlingshunde stammen aus der Versuchstierzucht Marshall Bioresources, North Rose, NY, USA. Sie sind durchschnittlich 11 Monate alt 22-24 kg schwer. Die Versuche finden unter Narkose statt. In verschiedene Blutgefäße an den Vorder- und Hinterbeinen, am Hals sowie in die Harnblase werden Katheter (Kunststoffschläuche) eingeführt. Die Tiere werden künstlich beatmet. An das Beatmungsgerät wird ein neues Gerät angeschlossen, mit dem die Herzleistung bestimmt werden kann. Die Herzleistung wird außerdem auf herkömmliche Weise mit einem der Katheter gemessen. Dann wird die künstliche Beatmung abgestellt und die Hunde atmen spontan (noch unter Narkose). Die Messungen werden fortgeführt. Das weitere Schicksal der Hunde wird nicht erwähnt. Wahrscheinlich werden sie nicht getötet.

Bereich: Biomedizinische Technik

Originaltitel: Non-invasive assessment of cardia output during mechanical ventilation – a novel approach using an inert gas rebreathing method

Autoren: Werner Nickl (1), Till Bugaj (1,2), Thomas Mondritzki (2), Kathrin Kuhlebrock (2), Winfried Dinh (1), Thomas Krahn (2), Florian Sohler (2), Hubert Truebel (1,2)*

Institute: (1) Universität Witten/Herdecke und HELIOS-Klinikum, Wuppertal, (2) Bayer Schering Pharma, Zentrum für Herzkreislaufforschung, Aprather Weg 18, 42096 Wuppertal

Zeitschrift: Biomedizinische Technik 2011: 58, 147-151

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4368



Dokument 790Titel: Einfluss des Pfeilermaterials und das Entfernen und wieder Aufsetzen auf Veränderungen des weichen und harten Gewebes im Bereich von Implantaten mit Plattform-Wechsler
Hintergrund: Auswirkung des Abnehmens und Wiederaufsetzens von Implantataufsätzen.
Tiere: 3 Hunde (Foxhounds)
Jahr: 2012

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom Landesamt für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz, Recklinghausen, genehmigt. Die Hunde nicht genannter Herkunft sind bei Versuchsbeginn 12-24 Monate alt. Den Hunden werden unter Vollnarkose auf beiden Seiten des Oberkiefers je fünf Backenzähne gezogen, insgesamt also zehn Zähne. Nach einer Heilphase von 8 Wochen, werden die Tiere erneut narkotisiert. Die Schleimhaut über dem Kieferkamm wird aufgeschnitten und zurückgeklappt. An die Stelle der Zähne werden Titanimplantate in den Kieferknochen eingeschraubt. Darauf werden Aufsätze geschraubt, wobei zwei verschiedene Materialien zum Einsatz kommen: Titan und Zirkoniumdioxid. In den folgenden acht Wochen werden bei den Hunden dreimal wöchentlich die Zähne bzw. Implantataufsätze geputzt. Zwei und sechs Wochen später werden die Hunde leicht betäubt. Die Aufsätze werden abgenommen und wieder aufgeschraubt. Acht Wochen nach der Implantation der Implantate werden die Hunde durch Überdosis von Pentobarbital getötet. Die Kiefer mit den Implantaten werden gewebekundlich untersucht.

Die Arbeit wurde von der Camlog-Stiftung, Basel, Schweiz, finanziell unterstützt. Die Firma Camlog stellt die getesteten Implantate und Aufsätze her.

Bereich: Implantologie, Kieferorthopädie

Originaltitel: Impact of abutment material and dis-/re-connection on soft and hard tissue changes at implants with platform-switching

Autoren: Kathrin Becker*, Ilja Mihitovic, Vladimir Golubovic, Frank Schwarz

Institute: Klinik für Mundchirurgie, Westdeutsche Kieferklinik, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, 40225 Düsseldorf

Zeitschrift: Journal of Clinical Periodontology 2012: 39, 774-780

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4367



<< Zurück zur Suche


Weitere Resultate finden Sie auf den folgenden Seiten:

<< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 300 301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 360 361 362 363 364 365 366 367 368 369 370 371 372 373 374 375 376 377 378 379 380 381 382 383 384 385 386 387 388 389 390 391 392 393 394 395 396 397 398 399 400 401 402 403 404 405 406 407 408 409 410 411 412 413 414 415 416 417 418 419 420 421 422 423 424 425 426 427 428 429 430 431 432 433 434 435 436 437 438 439 440 441 442 443 444 445 446 447 448 449 450 451 452 453 454 455 456 457 458 459 460 461 462 463 464 465 466 467 468 469 470 471 472 473 474 475 476 477 478 479 480 481 482 483 484 485 486 487 488 489 490 491 492 493 494 495 496 497 498 499 500 501 502 503 504 505 >>

Drucken | Alle Abfrageresultate in neuem Fenster öffnen