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Datenbank Tierversuche

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Dokument 1901Titel: Regulation des Proteinkinase-C-Isoenzyms und der Calcineurin-Expression bei einer durch Isoproterenol hervorgerufenen Hypertrophie des Herzens
Hintergrund: Untersuchung einer künstlich hervorgerufenen Vergrößerung des Herzens.
Tiere: 33 Ratten
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden von der Firma Thomae, Biberach, bezogen. Unter Narkose wird den Tieren eine Minipumpe unter die Haut des Nackens gepflanzt. Diese gibt in den folgenden Tagen kontinuierlich eine Substanz ab. Dadurch kommt es zu einer Vergrößerung des Herzens. Nach 2 oder 7 Tagen werden die Ratten getötet, Herzen und Lungen werden untersucht.

Bereich: Herz-Kreislauf-Forschung

Originaltitel: Regulation of protein kinase C isoenzyme and calcineurin expression in isoproterenol induced cardia hypertrophy

Autoren: Martin Braun (1)*, Gregor Simonis (1), Katja Birkner (1), Bernd Pauke (2), Ruth H. Strasser

Institute: (1) Abteilung für Kardiologie, Medizinische Klinik II, Technische Universität Dresden, 01307 Dresden, (2) Innere Medizin, St. Josefskrankenhaus, Heidelberg

Zeitschrift: Journal of Cardiovascular Pharmacology 2003: 41, 946-954

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3236



Dokument 1902Titel: Pioglitazone, ein spezifischer Ligand des Peroxisom-Proliferator-aktivierender Rezeptor-Gamma, beschleunigt die Heilung eines Magengeschwürs bei Ratten
Hintergrund: Wirkung eines Wirkstoffes auf ein Magengeschwür.
Tiere: 24 Ratten (mindestens)
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Den Ratten wird unter äther-Narkose der Bauch aufgeschnitten. Auf den Magen wird von außen Essigsäure gekippt. An der Stelle stirbt das Gewebe durch alle Schichten bis zur Innenseite des Magens ab. Die Ratten werden wieder zugenäht. In den nächsten Tagen entwickelt sich ein chronisches Magengeschwür. Die Tiere erhalten nun täglich 7 Tage lang eine Testsubstanz mit einer Schlundsonde direkt in den Magen gepumpt. Am 8. Tag wird den Ratten unter leichter (!) äthernarkose noch einmal der Bauch aufgeschnitten. Es werden verschiedene Messungen zum Blutfluss am Magen vorgenommen. Dann wird der Magen herausgeschnitten und die Tiere werden getötet.

Bereich: Gastroenterologie, Pharmakologie

Originaltitel: Pioglitazone, a specific ligand of peroxisome proliferator-activated receptor-gamma, accelerates gastric ulcer healing in rat

Autoren: Peter C. Konturek (1), Tomasz Brzozowski (2), Joanna Kania (1), Stanislaw J. Konturek (2)*, Slawomir Kwiecien (2), Robert Pajdo (1), Eckhart G. Hahn (1)

Institute: (1) Medizinische Klinik I, Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen, (2) Department of Physiology, Jagiellonian University Medical College, Krakow, Polen

Zeitschrift: European Journal of Pharmacology 2003: 472, 213-220

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3235



Dokument 1903Titel: Die Wechselwirkung zwischen FK778 und Tacrolimus bei der Verhinderung der Abstoßung eines Herztransplantats bei der Ratte ist von der Dosis abhängig
Hintergrund: Unterdrückung der Abstoßungsreaktion bei einer Herztransplantation
Tiere: 96 Ratten
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die eine Hälfte der Ratten dient als Spender, die andere als Empfänger von Herztransplantaten. Den "Spendern" wird das Herz entnommen und den "Empfängern" in die Bauchhöhle eingepflanzt. Die Blutgefäße des zweiten Herzens werden an die Aorta (Körperschlagader) und die Pfortader angeschlossen. Die Tiere werden in 8 Gruppen eingeteilt und erhalten ein oder zwei verschiedene Mittel zur Unterdrückung der Abstoßungsreaktion allein oder in Kombination und in unterschiedlicher Dosierung. Jeden Tag wird mit der Hand gefühlt, ob das transplantierte Herz noch schlägt. Schlägt es nicht mehr, deutet dies auf eine erfolgte Abstoßung hin und die Ratte wird getötet. Bei Kontrolltieren, die gar kein Medikament erhalten haben, hört das zweite Herz nach durchschnittlich 6 Tagen auf zu schlagen, bei den behandelten Gruppen nach 6,7 bis 31 Tagen. Bei der Gruppe mit der längsten Überlebenszeit gibt es aber auch die meisten Nebenwirkungen. Zwei Ratten aus dieser Gruppe haben schweren Durchfall, sie sind apathisch und augenscheinlich schwer krank. Ein Tier leidet zudem noch an Flüssigkeit in Brust- und Bauchhöhle. Die beiden Tiere werden vorzeitig getötet.

Bereich: Transplantationsmedizin

Originaltitel: The interaction between FK778 and tacrolimus in the prevention of rat cardiac allograft rejection is dose dependent

Autoren: Tobias Deuse (1), Sonja Schrepfer (1)*, Hermann Reichenspurner (1)

Institute: (1) Abteilung für Herz-Kreislauf-Chirurgie, Universitätskrankenhaus Eppendorf, 20246 Hamburg

Zeitschrift: Transplantation 2004: 77, 509-513

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3234



Dokument 1904Titel: Konditionale Entfernung des Nervenzell-Adhesionsmolekül reduziert die Präzision des räumliches Lernens, der Langzeit-Potenzierung und Depression im CA1-Subfeld des Mäusehippocampus
Hintergrund: Gedächtnistest mit gentechnisch veränderten Mäusen
Tiere: 28 Mäuse (mehr als)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Zunächst wird mit gentechnischen Methoden eine Mäuselinie "hergestellt", bei denen ein Gen fehlt, das für die Produktion eines bestimmten Proteins zuständig ist. Wie viele Mäuse insgesamt für die Etablierung dieser Linie gezüchtet und getötet werden, wird nicht erwähnt. Für die Versuche werden 28 Mäuse einem Gedächtnistest unterzogen. In einem runden Wasserbassin mit 150 cm Durchmesser findet sich an einer Stelle knapp unter der Wasseroberfläche eine Plattform. Außerhalb des Bassins und an der Decke darüber sind Poster mit verschiedenen schwarz-weiß Mustern angebracht, um den Tieren die Orientierung zu erleichtern. Die Tiere werden bei jedem Test an einer anderen Stelle in das Bassin gesetzt. Die Zeit, bis sie die Plattform gefunden haben, wird registriert. Die Tests werden 5 Tage lang 4-6 mal täglich durchgeführt. Dann werden die Mäuse narkotisiert und durch Injektion von Formalin getötet.

Die Arbeit wurde durch die Europäische Gemeinschaft, die Deutsche Forschungsgemeinschaft und der Alexander-Humboldt-Stiftung unterstützt.

Bereich: Molekularbiologie

Originaltitel: Conditional ablation of the neural cell adhesion molecule reduces precision of spatial learning, long-term potentiation, and depression in the CA1 subfield of mouse hippocampus

Autoren: Olena Bukalo (1), Nikolas Fentrop (1), Alan Y.W. Lee (1), Benedikt Salmen (1), Janice W.S. Law (1), Carsten T. Wotjak (1,2), Michaela Schweizer (1), Alexander Dityatev (1), Melitta Schachner (1)*

Institute: (1) Zentrum für Molekulare Neurobiologie, Universität Hamburg, 20246 Hamburg, (2) Max-Planck-Institut für Psychiatrie, München

Zeitschrift: The Journal of Neuroscience 2004, 18, 1565-1577

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3233



Dokument 1905Titel: Modulation der Wirtsabwehr durch Hydrocortison in Stressdosen während einer Blutvergiftung
Hintergrund: Wirkung von Kortison bei Blutvergiftung
Tiere: 48 Kaninchen (Chinchilla-Kaninchen)
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Die Kaninchen werden narkotisiert. Die Luftröhre wird eingeschnitten, um einen Schlauch einzuführen, über den die Beatmung erfolgt. In eine Ohrvene und eine Halsschlagader werden Katheter (Plastschläuche) gelegt. 60 Minuten lang werden E.coli Bakterien in die Blutbahn infundiert. Je nach Gruppe erhalten die Kaninchen Kortison in verschiedenen Konzentrationen oder eine Kochsalzlösung (Kontrollgruppe) gespritzt. Es werden mehrfach Blutproben genommen und verschiedene Messungen durchgeführt. 240 Minuten nach Beginn der Experimente werden die Tiere durch Überdosis des Narkosemittels getötet.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und den Forschungsfond der Fakultät für Klinische Medizin Mannheim der Universität Heidelberg unterstützt.

Bereich: Intensivmedizin

Originaltitel: Modulation of host defence by hydrocortisone on stress doses during endotoxemia

Autoren: Axel R. Heller (1)*, Susanne C. Heller (1), Anette Borkenstein (2), Sebastian N. Stehr (1), Thea Koch (1)

Institute: (1) Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Universitätsklinikum Carl-Gustav-Carus, 01309 Dresden, (2) Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene, Universitätsklinikum Mannheim

Zeitschrift: Intensive Care Medicine 2003: 29, 1456-1463

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3232



Dokument 1906Titel: Auswirkungen einer unmittelbaren und einer verzögerten Naht von Gesichtsnerv zu Gesichtsnerv auf die Gesichtsmuskeln der Ratte
Hintergrund: Auswirkungen von Durchtrennen und wieder Zusammennähen des Gesichtsnervs.
Tiere: 54 Ratten
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Bei den Ratten wird unter Narkose der Gesichtsnerv der rechten Seite durchtrennt. Bei 30 Ratten wird er unmittelbar danach wieder zusammengenäht. Bei 20 Tieren werden die Nervenenden mit einem Faden markiert, um sie später leichter wiederzufinden. Diese Ratten werden nach 4 Wochen noch einmal operiert, die Nervenenden werden nun zusammengenäht. Vier Ratten dienen als Kontrolle. In unterschiedlichen Zeitabständen, bis zu 180 Tage nach der Durchtrennung des Nerven, werden alle Tiere auf nicht näher beschriebene Weise getötet. Ein Lippenmuskel wird herausgeschnitten und untersucht.

Bereich: Chirurgie, Neurochirurgie

Originaltitel: Effects of immediate and delayed facial-facial nerve suture on rat facial muscle

Autoren: Jannis Constantinidis (1)*, Arasch Akbarian (2), Helmut Steinhart (1), Heinrich Iro (1), Angelika Mautes (2)

Institute: (1) Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Universität Erlangen- Nürnberg, 91054 Erlangen, (2) Abteilung für Neurochirurgie, Universität Erlangen- Nürnberg

Zeitschrift: Acta Oto-laryngologica 2003: 123 (8), 998-1003

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3231



Dokument 1907Titel: Anti-TGFß1-Antikörper zur Modulation der Expression des endogenen, transformierenden Wachstumsfaktor Beta 1 zur Verhinderung einer Fibrose nach plastischer Chirurgie bei der Ratte
Hintergrund: Rolle eines Wachstumsfaktors bei der Wundheilung.
Tiere: 30 Ratten
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden von Charles River Wiga, Sulzfeld, bezogen. Unter Narkose wird bei den Tieren ein 2,5 x 2,5 cm großes Stück Haut und Muskelgewebe mit Arterie und Vene aus einem Hinterbein geschnitten. Die Wunde am Bein wird zugenäht. Im Halsbereich wird ein 3 x 3 cm großes Stück Haut entfernt. Das Transplantat wird an diese Stelle eingepflanzt. Die ursprüngliche Beinarterie wird mit der Halsschlagader verbunden und die Beinvene mit der Halsvene. In die Wunde wird ein Mikrokatheter (Kunststoffschlauch) eingenäht. Über diesen wird in den nächsten Tagen bei der Hälfte der Ratten ein Antikörper injiziert, der einen bestimmten Wachstumsfaktor hemmen soll. Am 3., 4., 5., 7., 14. und 28. Tag nach der Operation werden jeweils Biopsien (kleine Gewebeproben) aus dem Wundheilungsbereich ausgestanzt. Das weitere Schicksal der Ratten wird nicht erwähnt.

Die Studie wurde unterstützt von: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Interdisziplinäres Zentrum für Klinische Forschung (IZKF) des Universitätsklinikums Erlangen-Nürnberg und Wilhelm-Sander-Stiftung.

Bereich: Wundheilung

Originaltitel: Anti-TGFß1 antibody for modulation of expression of endogenous transforming growth factor beta 1 to prevent fibrosis after plastic surgery in rats

Autoren: Stefan Schultze-Mosgau (1)*, Falk Wehrhan (1), Franz Rödel (2), Kerstin Amann (3), Martin Radespiel-Tröger (4), Jürgen Kopp (5), Gerhard Grabenbauer (2)

Institute: (1) Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Universität Erlangen-Nürnberg, 91054 Erlangen, (2) Abteilung für Strahlen-Onkologie, Universität Erlangen-Nürnberg, (3) Institut für Pathologie, Universität Erlangen-Nürnberg, (4) Abteilung für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie, Universität Erlangen-Nürnberg, (5) Klinik für Plastische und Handchirurgie, Universität Erlangen-Nürnberg

Zeitschrift: British Journal of Oral and Maxillofacial Surgery 2004: 42, 112-119

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3230



Dokument 1908Titel: Stickoxid-freisetzendes Aspirin schützt die Magenschleimhaut gegen eine Schädigung durch Alkohol bei Ratten mit einer funktionellen Ablösung der sensorischen Nerven
Hintergrund: Zerstörung der Magenschleimhaut durch 100%igen Alkohol.
Tiere: 50 Ratten
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Durch tägliche Injektion einer Substanz (Capsaicin) unter die Haut an drei Tagen wird bei einigen der Ratten eine Schädigung bestimmter Nerven hervorgerufen. Die Injektion selbst wird unter äthernarkose vorgenommen. Die Substanz wird außerdem den wachen Tieren in ein Auge geträufelt, um die Abwehrreaktion der Tiere zu beobachten. Die Ratten werden einem nicht näher beschriebenen "Wischbewegungstest" unterzogen. Das Ergebnis bestätigt, dass die Nerven tatsächlich geschädigt sind. Nun erhalten Ratten mit geschädigten und intakten Nerven 1,5 ml eines 100%igen Alkohols (Ethanol) mit einer Magensonde direkt in den Magen gepumpt. Einigen Tieren wird außerdem Aspirin verabreicht. Der Alkohol führt zu einer akuten Zerstörung der Magenschleimhaut. Eine Stunde später werden die Ratten mit äther narkotisiert. Der Bauch wird aufgeschnitten, am Magen werden verschiedene Messungen vorgenommen, dann werden die Tiere getötet.

Bereich: Gastroenterologie, Entzündungsforschung, Innere Medizin

Originaltitel: Nitric oxide-releasing aspirin protects gastric mucosa against ethanol damage in rats with functional ablation of sensory nerves

Autoren: P.C. Konturek (1)*, T. Brzozowski (2), J. Kania (1), S.J. Konturek (2), E.G. Hahn (1)

Institute: (1) Innere Medizin I, Universität Erlangen-Nürnberg, 91064 Erlangen, (2) Institute of Physiology, University School of Medicine, Jagiellonian University, Krakow, Polen

Zeitschrift: Inflammation Research 2003: 52, 359-365

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3229



Dokument 1909Titel: Gentransfer von exogener liposomaler IGF-I cDNA führt zu endogener zellulärer und physiologischer Reaktion bei einer akuten Wunde
Hintergrund: Gentherapie bei Verbrühungen.
Tiere: 22 Ratten
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose wird den Ratten die Haut auf dem Rücken geschoren. 30% der gesamten Hautoberfläche werden durch kochendes Wasser (99°C) verbrüht. Unmittelbar danach wird die Narkose beendet. Die Tiere erhalten Schmerzmittel und eine Flüssigkeitstherapie. Einmal wöchentlich werden ihnen Liposomen (Zellkörperchen) entweder allein oder mit einem bestimmten Gen beladen unter die Haut injiziert. 33 Tage nach der Verbrühung werden die Tiere durch Genickbruch getötet.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanziell unterstützt.

Bereich: Gentherapie

Originaltitel: Exogenous liposomal IGF-I cDNA gene transfer leads to endogenous cellular and physiological responses in an acute wound

Autoren: Marc G. Jeschke (1)*, Thomas Schubert (2), Dagmar Klein (1)

Institute: (1) Klinik für Chirurgie, Abteilung für Plastische und Handchirurgie, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, 40225 Düsseldorf, (2) Institut für Pathologie, Universität Regensburg

Zeitschrift: American Journal of Physiology. Regulatory, Integrative and Comparative Physiology 2004: 286, R958-R-966

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3228



Dokument 1910Titel: Adaption von Myoglobin-Knockout-Mäusen an Stress durch zu wenig Sauerstoff
Hintergrund: Sauerstoffmangelversorgung bei gentechnisch veränderten Mäusen.
Tiere: 40 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Es werden gentechnisch veränderte Mäuse "hergestellt", bei denen das Gen für Myoglobin, ein Sauerstoffspeichereiweiß im Muskel, fehlt. Die Tiere sind trotz dieses gravierenden Defektes lebensfähig. Die "Knockout-Mäuse" und "normale" Mäuse müssen zwei Wochen lang Luft atmen, die nur zu 10% aus Sauerstoff besteht, normal sind 21%. Während dieser Zeit werden verschiedene Untersuchungen vorgenommen, für die Tiere narkotisiert werden: Blutentnahmen aus dem Herzen, Magnetresonanz-Untersuchungen, Blutdruck- und Herzfrequenzmessungen. Schließlich werden die Mäuse durch Genickbruch getötet.

Diese Arbeit wurde durch das Biologisch-Medizinische Forschungszentrum der Universität Düsseldorf finanziell unterstützt.

Bereich: Herz-Kreislauf-Physiologie, Gentechnik

Originaltitel: Adaption of the myoglobin knockout mouse to hypoxic stress

Autoren: Georg Schlieper (1), Jie-Hoon Kim (1), Andrei Molojavyi (1), Christoph Jacoby (1), Tim Laussmann (1), Ulrich Flögel (1), Axel Gödecke (1), Jürgen Schrader (1)*

Institute: (1) Abteilung für Herz-Kreislauf-Physiologie, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, 40225 Düsseldorf

Zeitschrift: American Journal of Physiology. Regulatory, Integrative and Comparative Physiology 2004: 286, R786-R792

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3227



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