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Datenbank Tierversuche

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Dokument 1891Titel: Eine disintegrierte Metalloproteinase verhindert eine Bildung von Amyloid-Plaques und Schäden im Hippokampus bei einem Mäuse-Alzheimermodell
Hintergrund: Untersuchungen an gentechnisch veränderten "Alzheimer-Mäusen".
Tiere: 123 Mäuse (mindestens 123 Mäuse, wahrscheinlich sehr viel mehr)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Es werden transgene (gentechnisch veränderte ) Mäuse "hergestellt". Bei den Tieren lagern sich im Alter von 12 Monaten "Plaques" im Gehirn ab, was der Alzheimer Krankheit des Menschen gleichen soll. Zur Charakterisierung des "Maus-Modells" werden zahlreiche Mäuse getötet. Ihre Gehirne werden untersucht. Andere, 9-10 Monate alte Mäuse werden einem Gedächtnistest unterzogen. Sie müssen in einem Wasserbassin schwimmend eine Plattform unterhalb der Wasseroberfläche finden. Dieser Versuch wird vier Tage lang viermal pro Tag wiederholt. Dann wird die Plattform entfernt und beobachtet, ob die Mäuse zu ihrer ursprünglichen Stelle schwimmen. Suchen sie die Plattform an der richtigen Stelle im Bassin, wird dies als gute Gedächtnisleistung bewertet.

Die Arbeit wurde unterstützt durch: Deutsche Forschungsgemeinschaft, Fritz-Thyssen-Stiftung, Boehringer-Ingelheim-Stiftung, Fonds voor Wetenschappelijk Onderzoek-Vlaanderen und Queen Elisabeth Fund for Medical Research.

Bereich: Alzheimer-Forschung

Originaltitel: A disintegrin-metalloproteinase prevents amyloid plaque formation and hippocampal defects in an Alzheimer disease mouse model

Autoren: Rolf Postina (1), Anja Schroeder (1), Ilse Dewachter (2), Jürgen Bohl (3), Ulrich Schmitt (4), Elzbieta Kojro (1), Claudia Prinzen (1), Kristina Endres (1), Christoph Hiemke (4), Manfred Blessing (5,6), Pascaline Flamez (7), Antoine Dequenne (7), Emile Godaux (7), Fred van Leuven (2), Falk Fahrenholz (1)*

Institute: (1) Instut für Biochemie, Universität Mainz, 55099 Mainz, (2) Experimental Genetics Group, Katholieke Universiteit Leuven, Belgien, (3) Institut für Neuropathologie, Universität Mainz, (4) Institut für Psychiatrie, Universität Mainz, (5) Institut für Pathophysiologie, Universität Mainz, (6) Biotechnologie und Biomedizin Zentrum (BBZ), Veterinärmedizinische Fakultät, Universität Leipzig, (7) Laboratory of Neuroscience, University of Mons-Hainaut, Belgien

Zeitschrift: The Journal of Clinical Investigation 2004: 113 (10), 1456-1464

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3248



Dokument 1892Titel: Umkehrbare Bildung von Lymphomen bei konditionellen, C-MYC-expremierenden Mäusen
Hintergrund: Behandlung von Lymphknotenkrebs bei gentechnisch veränderten Mäusen.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)(sehr viele)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Es werden acht Linien gentechnisch veränderter Mäuse "hergestellt". Bei Mäusen einer der Linien entwickeln sich innerhalb von 10 Wochen Lymphknotenkrebs. Auch andere Organe, wie Milz, Thymus und Leber sind betroffen. Die Tiere zeigen Anzeichen von Krankheit: sie haben struppiges Fell, bewegen sich langsam und sitzen zusammengekauert. Innerhalb der nächsten drei Wochen sterben sie. Die meisten Experimente werden mit diesen Mäusen gemacht. Tiere der anderen sieben Linien entwickeln zu einem späteren Zeitpunkt ihres Lebens Lymphknotentumore.

Mäuse mit Tumoren erhalten 9 Tage lang ein Antibiotikum über ihr Trinkwasser. Während dieser Zeit wird ihnen täglich auf nicht näher beschriebene Weise Blut abgenommen. Bei einem anderen Experiment werden Tumorzellen der kranken Mäuse auf gesunde Mäuse übertragen. Diese Tiere entwickeln Krebs innerhalb von zwei Wochen. Einige von ihnen werden mit dem Antibiotikum behandelt.

Die Arbeit wurde durch den Landesschwerpunkt, Fonds der Chemischen Industrie unterstützt.

Bereich: Krebsforschung

Originaltitel: Reversible lymphomagenesis in conditionally C-MYC expressing mice

Autoren: Dragan Marinkovic (1), Tatjana Marinkovic (1), Bettina Mahr (2), Jochen Hess (1), Thomas Wirth (1)*

Institute: (1) Institut für Physikalische Chemie, Universität Ulm, 89081 Ulm, (2) Institut für Humangenetik, Universität Ulm

Zeitschrift: International Journal of Cancer 2004: 110, 336-342

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3247



Dokument 1893Titel: Gehör-Wahrnehmung gegenüber Gehör-Erkennung: Darstellung von komplexen Kommunikationslauten in Hör-Bereichen der Hirnrinde bei der Maus
Hintergrund: Untersuchung von Gehirnbereichen, die bei Mäusemüttern durch Rufe von Mäusebabys aktiviert werden.
Tiere: 21 Mäuse (21 Mäusemütter, ihre Jungen sowie männliche Mäuse)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Weibliche Mäuse werden durch Injektion in die Bauchhöhle narkotisiert. Die Kopfhaut wird aufgeschnitten und ein Loch mit 4 mm Durchmesser wird in den Schädel gebohrt. In den für das Hören zuständigen Bereich des Gehirns werden Glaselektroden gestochen. Über Lautsprecher werden verschiedene Töne angespielt, während gleichzeitig Gehirnströme gemessen werden. Anschließend wird ein blauer Farbstoff in das Gehirn injiziert. Die Kopfhaut wird wieder zugenäht. Eine Woche später werden die Mäuse mit männlichen Mäusen verpaart. Ein bis zwei Tage nachdem die Tiere ihre Jungen zur Welt gebracht haben, werden sie mit jeweils fünf Babys in einen anderen Käfig gesetzt. Dort werden den Mäusemüttern künstliche Töne vorgespielt, die den Rufen von Mäusebabys ähneln. Anschließend werden die Mäusemütter durch Genickbruch getötet, ihre Gehirne werden untersucht. Das Schicksal der Mäusebabys und der männlichen Mäuse wird nicht erwähnt. Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Neurobiologie

Originaltitel: Auditory perception vs. recognition: representation of complex communication sounds in the mouse auditory cortical fields

Autoren: Diana B. Geissler (1)*, Günter Ehret (1)

Institute: (1) Institut für Neurobiologie, Universität Ulm, 89069 Ulm

Zeitschrift: European Journal of Neuroscience 2004: 19, 1027-1040

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3246



Dokument 1894Titel: Koordinierte Aktivierung von VEGFR-1 und VEGFR-2 ist ein wirksamer Reiz für die Bildung von Blutgefäßen, die zu einer verbesserten regionalen Durchblutung führt
Hintergrund: Mechanismus der Bildung von Blutgefäßen.
Tiere: 79 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Unter Kurzzeitnarkose wird an einem Hinterbein der Mäuse die Haut aufgeschnitten und die Arterie (Schlagader) abgebunden. Zweimal täglich erhalten die Tiere einen von fünf verschiedenen Wachstumsfaktoren in die Schwanzvene injiziert. Nach 7 Tagen werden die Mäuse erneut narkotisiert. Es wird eine radioaktive Substanz in die Blutbahn injiziert. Mit einem Szintigraphie-Gerät wird der Fluss der radioaktiven Substanz verfolgt, um so die Durchblutung des Hinterbeines zu untersuchen. 16 Stunden später werden die Mäuse unter erneuter Narkose aufgeschnitten. In die Blutbahn wird ein Kontrastmittel gespritzt, das Blutgefäße sichtbar macht. Anschließend werden die Tiere getötet. Die Blutgefäße der Hinterbeine werden untersucht. Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Herz-Kreislauf-Forschung

Originaltitel: Coordinated activation of VEGFR-1 and VEGFR-2 is a potent arteriogenic stimulus leading to enhancement of regional perfusion

Autoren: Alexander Babiak (1), Anke-Mira Schumm (1), Christoph Wangler (1), Marios Loukas (1), Jianbo Wu (1), Saskia Dombrowski (1), Christiane Matuschek (2), Jörg Kotzerke (2), Christoph Dehio (3), Johannes Waltenberger (1,4)

Institute: (1) Innere Medizin II, Universitätsklinik Ulm, (2) Abteilung für Nuklearmedizin, Universitätsklinik Ulm, (3) Biozentrum der Universität Basel, Schweiz, Department of Interventional Cardiology, University Hospital Maastricht and Cardiovascular Research Institute Maastricht, Maastricht, Niederlande

Zeitschrift: Cardiovascular Research 2004: 61, 789-795

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3245



Dokument 1895Titel: Gen-Ausprägung der Arylalkylamine-N-acetyltransferase in Netzhaut und Zirbeldrüse von Ratten, die nach verschiedenen Beleuchtungsmustern gehalten wurden
Hintergrund: Untersuchung des Tag- und Nachtrhythmus.
Tiere: 57 Ratten (mindestens)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Gruppen von Ratten werden jeweils zwei Wochen lang nach verschiedenen Beleuchtungsmustern gehalten: je 12 h Licht und Dunkel oder 4 h Licht, 20 Dunkel oder 20 h Licht, 4 h Dunkel. Anschließend werden die Tiere unter äthernarkose geköpft. Ihre Augennetzhäute und die Zirbeldrüsen werden herausgeschnitten und untersucht. Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Anatomie, Physiologie

Originaltitel: Arylalkylamine N-acetyltransferase gene expression in retina and pineal gland of rats under various photoperiods

Autoren: Lydia Engel (1), Lutz Vollrath (1), Rainer Spessert (1)*

Institute: (1) Institut für Anatomie, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, 55099 Mainz

Zeitschrift: Biochemical and Biophysical Research Communications 2004: 318, 983-986

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3243



Dokument 1896Titel: 14-Methoxymetopon, ein wirksames Opioid, ruft beim Hund keine erschwerte Atmung und weniger verlangsamten Herzschlag hervor als Sufentanil
Hintergrund: Vergleich zweier Schmerzmittel.
Tiere: 7 Hunde (Rasse unbekannt)
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Die Hunde wurden in der Universität gezüchtet. Es werden zwei starke Schmerzmittel (Opiate) an ihnen getestet. Den Tieren wird eines der Mittel injiziert. Dann wird über eine am Brustkorb angebrachte Elektrode ein elektrischer Schmerzreiz erzeugt. Der Reiz wird solange verstärkt, bis der Hund auf den Schmerz reagiert, z.B. durch Zucken oder Jaulen. Verschiedene Messungen (Blutdruck, EEG, Blutentnahme) werden vorgenommen. Die Schmerzreaktion wird auf diese Weise auch an einer Vorderpfote geprüft. Die Dosis des Schmerzmittels wird nun zweimal erhöht und die Test wiederholt. Zwei Wochen später erfolgt die gleiche Prozedur mit einem anderen Schmerzmittel. Das weitere Schicksal der Hunde wird nicht erwähnt.

Bereich: Schmerzforschung, Pharmakologie

Originaltitel: 14-Methoxymetopon, a potent opioid, induces no respiratory depression, less sedation, and less bradycardia than sufentanil in the dog

Autoren: Enno Freye (1)*, Helmut Schmidhammer (2), Leo Latasch (2)

Institute: (1) Klinik für Gefäßchirurgie und Nierentransplantation, Universitätsklinikum Düsseldorf, (2) Institut für Organische und Pharmazeutische Chemie, Universität Innsbruck, Österreich

Zeitschrift: Anesthesia & Analgesia 2000: 90 (6), 1359-1364

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3242



Dokument 1897Titel: Energetische Beschränkung der sexuellen Aktivität beim männlichen Siebenschläfer
Hintergrund: Winterschlaf des Siebenschläfers
Tiere: 4 Sonstige (Siebenschläfer)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Vier Siebenschläfer (kleine Nagetiere) werden in Gefangenschaft an der Universität Marburg gehalten. Bei ihnen wird unter Narkose ein Temperaturmessgerät mit Sender unter die Haupt gepflanzt. Mit diesem wird regelmäßig während des Winterschlafes der Tiere die Temperatur gemessen. Außerdem werden Feldstudien an freilebenden Siebenschläfern durchgeführt.

Bereich: Zoologie, Verhaltensforschung

Originaltitel: Energetic constraints on sexual activity in the male edible dormouse (Glis glis)

Autoren: Joanna Fietz (1,2)*, W. Schlund (3), K.H. Dausmann (1), M. Regelmann (4), G. Heldmeier (1)

Institute: (1) Institut für Tierphysiologie, Philipps-Universität Marburg, (2) Institut für Experimentelle Ökologie, Universität Ulm, 89081 Ulm, (3) Naturschutzzentrum Ruhestein im Schwarzwald, Seebach, (4) Institut für Tierökologie, Eberhard-Karls-Universität Tübingen

Zeitschrift: Oecologia 2004: 138, 202-209

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3241



Dokument 1898Titel: Akute moderate Verminderung der Natriumkonzentration im Blut und deren schnelle Korrektur: Wirkung auf Strukturen im Gehirn bei einem Tiermodell des TURP-Syndroms
Hintergrund: Vorstellung eines 'Tiermodells' für eine Komplikation, die bei Prostata-Operationen beim Menschen vorkommt.
Tiere: 21 Ratten
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden durch Injektion in die Bauchhöhle narkotisiert. Ihnen wird eine Flüssigkeit injiziert, die dem Körper Natrium entzieht und den Wasserhaushalt des Körpers aus dem Gleichgewicht bringt. Eine Gruppe von 7 Ratten erhält anschließend eine Flüssigkeit gespritzt, die das Gleichgewicht wieder herstellt. Bei einer zweiten Gruppe von 7 Ratten wird eine andere Flüssigkeit injiziert, die das Gleichgewicht nicht wieder herstellt. Die Tiere einer dritten Gruppe bleibt als Kontrolle unbehandelt. Die klinischen Erscheinungen bei den Tieren, wie Nervenstörungen, werden nicht erwähnt. Zehn Tage später werden die Ratten getötet, indem sie unter erneuter Narkose mit Formalin durchströmt werden.

Bereich: Urologie, Anästhesiologie

Originaltitel: Acute moderate hyponatraemia and its rapid correction: effects on striatal and pontine ultrastructure in an animal model of the TURP syndrome

Autoren: Stefan Reuss (1)*, K. Bürger (2), H. Claus (2), T. Reinhardt (2), U. Disque-Kaiser (1), A.L. Depta (2), M. David (2), H.W. Gervais (2)

Institute: (1) Institut für Anatomie, Johannes-Gutenberg-Universtät Mainz, 55099 Mainz, (2) Institut für Anästhesiologie , Johannes-Gutenberg-Universtät Mainz

Zeitschrift: European Journal of Anaesthesiology 2004: 21, 231-236

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3240



Dokument 1899Titel: Wechselwirkung zwischen einer Perfluorocarbon-Emulsion und einem Röntgen-Kontrastmittel
Hintergrund: Es soll untersucht werden, inwieweit sich eine künstliche Blutflüssigkeit, die bereits seit Jahren beim Menschen eingesetzt wird, für tierexperimentelle Eingriffe am Herzen eignet.
Tiere: 2 Schweine (3-4 Monate alt)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose wird bei den Schweinen das Brustbein aufgesägt, der Brustkorb geöffnet und das Herz freigelegt. Verschiedene Katheter (Plastikschläuche) werden in eine Hinterbeinarterie und eine Halsvene gelegt. Am Herzen werden Messgeräte angebracht. Ein Röntgenkontrastmittel wird in die Blutbahn injiziert. In eines der Herzkranzgefäße wird ein Ballonkatheter eingeführt. Den Tieren werden 200 ml Blut entzogen, gleichzeitig werden 200 ml einer künstlichen Blutersatzflüssigkeit injiziert. Der Ballon wird aufgeblasen. Es kommt zu einer Mangeldurchblutung des Herzens und somit zu einem Herzinfarkt. Die Tiere sterben noch auf dem OP-Tisch an Herzversagen. Als Ursache wird eine Verklumpung des Röntgenkontrastmittels mit dem künstlichen Blut festgestellt und Verstopfung kleiner Blutgefäße.

Bereich: Biomaterialforschung

Originaltitel: Interaction between a perfluorocarbon emulsion and radiographic contrast media

Autoren: Ralf-Peter Franke (1)*, Peter Reuter (1), Wolfgang Röhlke (1), Klaus Matschke (2), Steffi Keller (2), Bernd Klosterhafen (3), Christian Mittermayer (3), Christoph Mrowietz (4), Friedrich Jung (4)

Institute: (1) Institut für Biomaterialen, Universität Ulm, 89081 Ulm, (2) Herzzentrum Dresden, Technische Universität Dresden, (3) Institut für Pathologie, Rheinisch-Westfälische Technische Universität Aachen, (4) Institut für Herz-Kreislauf-Forschung Dresden, Dresden

Zeitschrift: Journal of Invasive Cardiology 2004: 16, 110-112

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3239



Dokument 1900Titel: Analyse der Empfindlichkeit für Ortsfrequenzen im primären Sehkortex wacher Affen
Hintergrund: Sehforschung
Tiere: 1 Affe (Rhesusaffe)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Vor den Experimenten wird dem Affen ein Kunststoffzylinder mit 9 mm Durchmesser über einem Bohrloch im Schädelknochen operiert. Dieser lässt sich von außen leicht öffnen und verschließen und ermöglichst so einen künstlichen Zugang zum Gehirn. Für die Experimente wird der Affe eine Fixierungsvorrichtung, dem so genannten Primatenstuhl, festgeschnallt. Sein Kopf wird festgeschraubt, vermutlich an einem zuvor auf den Schädel geschraubten Bolzen, der allerdings in der Arbeit nicht erwähnt wird. Durch das Loch im Schädel werden Elektroden mit einem Motorsystem in das Gehirn eingefahren. Der Affe muss einen Hebel berühren und auf einen Punkt auf einem Bildschirm blicken. Neben dem Punkt erscheinen Streifenmuster, er muss aber weiterhin auf den Punkt blicken. Sobald die Helligkeit des Punktes nachlässt, muss er den Hebel loslassen. Für eine richtig erledigte Aufgabe erhält das Tier Wasser als "Belohnung". Die Blickrichtung des Affen wird mit einer Kamera überwacht. Sobald er den Blick von dem Punkt abwendet, oder sonst etwas falsch macht, wird der Durchgang ohne Wassertropfen abgebrochen und beginnt von neuem. Üblicherweise erhalten bei solchen Experimenten Affen zuvor nichts zu trinken, um sie gefügig zu machen. Während der Affe die Aufgaben erledigt, werden Messungen über die Elektroden im Gehirn vorgenommen. Das weitere Schicksal des Affen wird nicht erwähnt.

Bereich: Sehforschung, Hirnforschung

Originaltitel:

Autoren: Frank Michler

Institute: Diplomarbeit dem Fachbereich Biologie, der Philipps-Universität Marburg vorgelegt, angefertigt in der Arbeitsgruppe Angewandte Physik und Neurophysik des FB Physik der Philipps-Universität Marburg

Zeitschrift: Diplomarbeit dem Fachbereich Biologie, der Philipps-Universität Marburg vorgelegt

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3237



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