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Datenbank Tierversuche

 

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Dokument 4041Titel: Makroskopisch und mikroskopisch-anatomische Untersuchungen an Nieren und Nebennieren von Schweinen der Rasse Mini-LEWE und Deutsches Edelschwein nach Einwirkung operativer Belastungssituationen unter Berücksichtigung von Blutdruck und Herfrequenz
Hintergrund: Erkenntnisse über die relativ "neue" Versuchstierrasse Mini-LEWE-Schwein im Vergleich zum Deutschen Edelschwein bei operativen Eingriffen.
Tiere: 29 Schweine (8 Deutsche Edelschweine, 21 Mini-LEWE-Schweine)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose wird den Schweinen das Brustbein aufgesägt, der Brustbeutel aufgeschnitten. An das freigelegte Herz werden verschiedene Meßinstrumente angelegt. Nun erfolgen Manipulationen, wie Gabe verschiedener Medikamente und Abklemmen der Aorta (große Körperschlagader), während der Blutdruck und Herzfrequenz gemessen werden. Noch in Narkose werden die Schweine getötet.

Bereich: Versuchstierkunde

Originaltitel:

Autoren: Heiko Rademacher (Wiss. Betreuung: R. Berg, D. Modersohn)

Institute: Institut für Veterinär-Anatomie des Fachbereichs Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 1154



Dokument 4042Titel: Vergleichende anatomische und physiologische Untersuchungen über die intraulnare und intravenöse Injektion beim Vogel
Hintergrund: Belastung von Injektionen verschiedener Technik bei der Taube.
Tiere: 13 Tauben (Tauben)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Den Tauben wird ein EKG abgeleitet, indem ihnen ein kleiner, 20g schwerer Sender in eine Art Rucksack auf den Rücken schnallt und zwei Elektroden an die seitliche Bauchwand geklebt werden. In einer dunklen Kiste wird das EKG in Ruhe aufgezeichnet. Nun werden die Tiere aus dem Karton genommen und es wird ein Antibiotikum mit zwei verschiedenen Injektionsmethoden injiziert. Sechs Tauben erhalten das Medikament in eine Flügelvene gespritzt. Sechs anderen Tiere wird beim ersten Versuch eine Kanüle (Hohlnadel) in das Knochenmark der Elle geschoben. Die Kanüle verbleibt während der gesamten Versuchsdauer von 30 Tagen im Knochen. Bei den weiteren Versuchen wird das Antibiotikum am unbetäubten Tier durch die Kanüle in den Knochen injiziert. Nach der jeweiligen Injektion wird wieder das EKG abgeleitet, bis die Tiere sich beruhigt haben. Diese Versuche werden wöchentlich wiederholt.

Bei einer weiteren Taube wird unter Narkose der Flügel geröntgt, nachdem ein Kontrastmittel in die Elle injiziert wurde. Diese Untersuchungen erfolgen zusätzlich an 11 toten Vögeln verschiedener Arten. Das weitere Schicksal der Tauben wird nicht beschrieben.

Bereich: Tiermedizin (Innere Medizin), Tierschutz

Originaltitel:

Autoren: Steffen Böttcher (Wisse. Betreuung: Heike Tönhardt, M. Hafez)

Institute: Institut für Veterinär-Physiologie des Fachbereichs Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 1153



Dokument 4043Titel: Der Einfluß von Vitamin C und Vitamin E auf die Nebennierenrindenfunktion beim Meerschweinchen
Hintergrund: Einfluß eines Vitamin-C- bzw. Vitamin-E-Mangels auf die Hormonausschüttung der Nebenniere.
Tiere: 136 Meerschweinchen
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: In Vorversuchen soll zunächst ermittelt werden, zu welchem Zeitpunkt alles in der Nebennierenrinde gespeicherte Vitamin C und E verbraucht ist, ohne daß klinische Mangelerscheinungen eintreten. Die Meerschweinchen erhalten eine Vitamin-C- oder Vitamin-E-armen Diät. Zu verschiedenen Zeitpunkten werden die Tiere getötet und ihre Organe untersucht. Es stellt sich heraus, daß die Angaben zum Vitamin-C-Gehalt auf der Futterpackung falsch sind, so daß die Ergebnisse nicht verwendet werden können.

Für die Hauptversuche werden die Tiere ebenfalls mit Futter ernährt, das einen Mangel an Vitamin C und/oder E aufweist. Regelmäßig werden sie für jeweils 24 Stunden einzeln in sogenannte Stoffwechselkäfige gesetzt, um ihre Ausscheidungen aufzufangen. Nach bis zu 15 Tagen bei Vitamin-C-Verarmung und 72 Tagen bei Vitamin-E-Verarmung werden die Tiere getötet und untersucht.

Bereich: Hormonforschung

Originaltitel:

Autoren: Katharina Möbius (wiss. Betreuung: Hans-Jörg Risse, Wolfgang Oelkers)

Institute: Abteilung Innere Medizin/Endokrinologie des Klinikums Benjamin Franklin der Freien Universität Berlin (eingereicht über den Fachbereich Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 1152



Dokument 4044Titel: Genetische Untersuchungen zur Entstehung spontaner Uterus- und Mammatumoren bei der Laborratte (Rattus norvegicus)
Hintergrund: Vererblichkeit der Anfälligkeit für Krebsentstehung
Tiere: 146 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Für die Versuche werden unter anderem Rattenmutanten verwendet, denen verkleinerte Augen sowie hohe Anfälligkeit für Tumore angeboren ist. Andere Tiere zeigen Fellveränderungen. Ein weitere Stamm ist relativ unfruchtbar und bekommt häufig Tumoren der weiblichen Geschlechtsorgane. Neun Tiere entwickeln eine hochgradig vereiterte Gebärmutter, die zum Tod der Tiere führt. Weitere Ratten sterben spontan an Tumoren. Die übrigen Ratten werden spätestens nach 27 Monaten mit Kohlendioxid getötet und untersucht.

Bereich: Krebsforschung

Originaltitel:

Autoren: Barbara Beckmann (Wissenschaftliche Betreuung: H. J. Hedrich)

Institute: Institut für Versuchstierkunde der Medizinischen Hochschule Hannover (eingereicht über die Tierärztliche Hochschule Hannover)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 1151



Dokument 4045Titel: Untersuchungen zur Pathophysiologie der circling- (ci2) Ratte, einer neuen Rattenmutante mit spontanem Drehverhalten
Hintergrund: Untersuchung, ob sich eine Rattenmutante als "Tiermodell" für eine Erkrankung des Menschen (Morbus Parkinson) eignet
Tiere: 78 Ratten (mehr als)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Es werden Rattenmutanten verwendet, die durch eine Bewegungsstörung, nämlich spontanes Drehen besonders bei Stress auffallen. In Vorversuchen wird eine unbekannte Anzahl Ratten eingesetzt.

Für die eigentlichen Versuche werden die Ratten in Narkose gelegt. Nun wird der Kopf der Tiere in einen "stereotaktischen Apparat" verbracht. Mittels Ohrstiften und Oberkieferhalterung wird der Kopf fixiert. Auf dem Schädel wird die Haut durchtrennt und die oberste Schicht des Schädelknochens abgeschabt. An zwei Stellen wird der Schädel durchbohrt. Neben die Löcher werden drei Schrauben eingeschraubt. In die Löcher werden Kanülen (dünne Hohlnadeln) geschoben. Mit Kunststoff werden die Kanülen mit den Schrauben am Schädel verankert. Nun wird die Haut wieder vernäht.

Eine Woche später werden die Versuche durchgeführt. Unter Kurznarkose werden in die Kanülen kleine Sonden eingeführt. So können an den wachen Tieren über einen Schlauch Messungen im Gehirn unter verschiedenen Bedingungen sowie nach Verabreichung von Substanzen durchgeführt werden. Am Ende der Versuche wird den Tieren eine fixierende Lösung injiziert, durch die sie getötet werden.

Bereich: Parkinsson-Forschung, Neurologie

Originaltitel:

Autoren: Maren Fedrowitz (Wissenschaftliche Betreuung: W. Löscher)

Institute: Institut für Pharmakologie, Toxikologie und Pharmazie der Tierärztlichen Hochschule Hannover

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 1150



Dokument 4046Titel: Morphologische Untersuchungen zur Deprivation des primären auditorischen Cortex bei der Hauskatze (Felix sylvestris f. catus)
Hintergrund: Auswirkungen von Hörstörungen und elektrischen Hörhilfen auf das Gehirn
Tiere: 25 Katzen
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Acht Katzen hören normal, 17 werden als Neugeborene durch Injektion einer gehörschädigenden Substanz ertaubt. Teilweise wird den ertaubten Tieren eine Elektrode ins Innenohr gepflanzt, die elektrisch stimuliert wird. Am Ende der Versuche werden die Katzen getötet und untersucht.

Bereich: Neurologie

Originaltitel:

Autoren: Maja Eichhorn (Wissenschaftliche Betreuung: S. Steinlechner; G. Reuter)

Institute: Institut für Zoologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover und Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde der Medizinischen Hochschule Hannover (eingereicht über die Tierärztliche Hochschule Hannover)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 1149



Dokument 4047Titel: Ein Vergleich oxidativer Parameter bei Alveolarmakrophagen der Spezies Mensch, Javaner Makake, Sprague-Dawley-Ratte und Syrischer Goldhamster
Hintergrund: Prüfung der Eignung von Nagern und Affen für Versuche, die Auswirkungen bestimmter Stoffe auf die Lunge des Menschen nachweisen sollen
Tiere: 49 Tiere verschiedener Arten (16 Affen (Makaken); 16 Hamster; 17 Ratten)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Bei den Affen wird unter Narkose eine Lungenspülung durchgeführt. Die weitere Verwendung der Tiere wird nicht beschrieben. Den Nagern wird unter Narkose Herz und Lunge entnommen, wodurch sie getötet werden.

Bereich: Umwelttoxikologie

Originaltitel:

Autoren: Ariane Neuber (Wissenschaftliche Betreuung: J. Behr)

Institute: Pneumologische Abteilung der Medizinischen Klinik I, Klinikum Großhadern und Institut für Chirurgische Forschung der Ludwig-Maximilians-Universität München; eingereicht über die Tierärztliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 1148



Dokument 4048Titel: Zur experimentellen Implantation von modifizierten koronaren InFlow-Dynamic-Stents mit Goldbeschichtung beim Schwein - angiographische, histomorphologische und histomorphometrische Untersuchungen
Hintergrund: Bei der koronaren Herzkrankheit des Menschen, bei der es zu Problemen der Durchblutung des Herzens durch verengte Blutgefäße kommt, werden zunehmend "Stents" eingesetzt. Diese leitet man durch ein Gefäß, das durch die Haut erreichbar ist, durch das Blutgefäßsystem bis in die verengten Blutgefäße. Dort werden die "Stents" mit einem Ballonkatheter (dünner Schlauch mit aufblasbarem Gummiballon am Ende) geweitet und verbleiben im Gefäß, wodurch der Blutfluß wieder gewährleistet ist. In dieser Arbeit geht es um die Einsetzbarkeit eines neuentwickelten "Stents".
Tiere: 6 Schweine
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Tiere werden in Narkose gelegt. Durch eine Halsvene wird ein Katheter (dünner Schlauch) bis kurz vor das Herz geschoben. In die Halsarterie wird ein "Besteck" eingeführt, durch das unter Zuhilfenahme eines optischen Systems Instrumente in eine Herzarterie eingebracht werden können. Diese wird um ca. 20% geweitet. Unter Narkose werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt. Die Implantation eines weiteren "Stents" in einem anderen Gefäß erfolgt in entsprechender Weise. Anschließend werden die Wunden verschlossen. Ein Tier stirbt drei Tage später ohne vorherige Auffälligkeiten. Die Schweine werden 28 Tage nach der Operation durch Überdosierung eines Narkosemittels getötet und untersucht.

Bereich: Herz-Kreislauf--Forschung

Originaltitel:

Autoren: Antonin Rybnikar (Wissenschaftliche Betreuung: E. Alt)

Institute: I. Medizinsche Klinik und Institut für Experimentelle Chirurgie der Technischen Universität München (eingereicht über die Tierärztliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 1147



Dokument 4049Titel: Untersuchungen zu Immunreaktionen von Regenbogenforellen (Oncorhynchus mykiss) bei der Drehkrankheit der Salmoniden
Hintergrund: Untersuchung der körpereigenen Abwehr von Fischen bei Infektion mit einem Parasiten
Tiere: 82 Fische (Regenbogenforellen)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Natürlich infizierte Fische werden betäubt und enthauptet. Mit dem gewonnenen Material werden 82 Forellen infiziert. Ein Ausbrechen der Krankheit führt zu Strukurauflösung des Knorpels. Dies äußert sich in deformierten Schädeln, mißgestalteten Kiefern und Kiemdeckeln sowie Verkrümmungen der Wirbelsäule. Die hintere Körperpartie färbt sich teilweise schwarz, und die Tiere zeigen Drehbewegungen. Einige der Forellen sterben. Nach unterschiedlichen Zeitabständen - bis zu 100 Tage - werden die Fische ein weiteres Mal infiziert, anschließend durch Genickschnitt getötet und untersucht.

Bereich: Veterinärparasitologie

Originaltitel:

Autoren: Eva Demmel (Wissenschaftliche Betreuung: M. El-Matbouli)

Institute: Institut für Zoologie, Fischereibiologie und Fischkrankheiten der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 1146



Dokument 4050Titel: Etablierung einer Polymerase-Kettenreaktion (PCR) zum Nachweis von Eperytrozoon suis
Hintergrund: Verbesserte Diagnostik der Eperythrozoonose. Diese Erkrankung verläuft in der Regel "latent", d.h. die Schweine tragen zwar die Erreger, die Erkrankung bricht jedoch nicht aus. Erst bei Belastung kann es zu Fieber, Gelbfärbung der Haut, Apathie, Appetitlosigkeit, Blutarmut u.a. kommen. Ein Ausbruch der Krankheit kann durch optimale Haltungsbedingungen verhindert werden.
Tiere: 15 Schweine
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Schweine stammen aus Betrieben, in denen der Verdacht auf ein Vorliegen einer bestimmten bakteriellen Erkrankung besteht. Elf dieser Schweine wird unter Narkose die Milz entfernt. Wenn sie mit dem Erreger infiziert sind, bricht die Krankheit daraufhin aus; so geschieht es bei sechs Tieren. Die anderen Schweine ohne Milz werden zur "biologischen Diagnostik" verwendet: Man injiziert ihnen Blut von verdächtigen Tieren und beobachtet, ob die Erkrankung ausbricht. Den vier übrigen Schweinen wird ebenfalls Blut von verdächtigen Tieren injiziert. Zu unterschiedlichen Zeitpunkten wird den Schweinen Blut entnommen.

Bereich: Schweinekrankheiten, Mikrobiologie

Originaltitel:

Autoren: Dagmar Adelt (Wissenschaftliche Betreuung: M.M. Wittenbrink)

Institute: II. Medizinische Tierklinik, Lehrstuhl für Krankheiten des Schweines und Institut für Medizinische Mikrobiologie, Infektions- und Seuchenmedizin der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 1145



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