facebook
twitter
youtube
instagram

Datenbank Tierversuche

Ihre Abfrage

4964 Ergebnisse wurden gefunden

Alle Abfrageresultate in neuem Fenster öffnen und zum Markieren und Kopieren von Textstellen bitte hier klicken >>

Dokument 1511Titel: Eine Verringerung der Sulfatitspeicherung im Zentralnervensystem durch embryonale Stammzellen bei einem Tiermodell der metachromatischen Leukodystrophie
Hintergrund: Gentherapie einer nur beim Menschen vorkommenden Stoffwechselstörung bei gentechnisch veränderten Mäusen.
Tiere: 20 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Es werden gentechnisch veränderte Mäuse verwendet, denen ein bestimmtes Enzym fehlt. Dadurch entwickeln sie im Laufe ihres Lebens neurologische Symptome, die der metachromatischen Leukodystrophie ähneln. Diese Krankheit kommt natürlicherweise nur beim Menschen vor. Im Alter von zwei Tagen werden die Tiere auf Eis gelegt, um sie durch die Unterkühlung zu betäuben. Eine Nadel wird zweimal durch Haut und Schädelknochen direkt in das Gehirn gestochen. Es werden gentechnisch veränderte, embryonale Stammzellen injiziert. Nach 14 oder 28 Tagen werden die Mäuse durch Injektion eines Giftes in die Bauchhöhle getötet.

Die Arbeit wurde unterstützt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, die Hertie-Stiftung und die Alexander-von-Humboldt-Stiftung.

Bereich: Gentherapie

Originaltitel: Embryonic stem cell-based reduction of central nervous system sulfatide storage in an animal model of metachromatic leukodystrophy

Autoren: D. Klein (1), T. Schmandt (2), E. Muth-Köhne (2), A. Perez-Bouza (2,3), M. Segschneider (2), V. Gieselmann (1), O. Brüstle (2)*

Institute: (1) Institut für Physiologische Chemie, Universität Bonn, 53105 Bonn, (2) Institut für Wiederherstellungs-Neurobiologie, Life and Brain Center, Universität Bonn und Hertie-Stiftung, Bonn, (3) Institut für Pathologie, Universitätsklinikum der RWTH Aachen. Aachen

Zeitschrift: Gene Therapy 2006: 13, 1686-1695

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3552



Dokument 1512Titel: Ultraschalluntersuchung bei Nagetieren, die mit Fadenwürmern infiziert wurden: Diagnose von adulten Litomosoides sigmodontis und Brugia malayi filariae
Hintergrund: Diagnose von tropischen Fadenwürmern mit Ultraschall.
Tiere: 4 Tiere verschiedener Arten (1 Mongolische Rennmaus, 3 Vielzitzenmäuse)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Es wird eine Mongolische Rennmaus verwendet, die natürlich mit 7-10 cm langen, tropischen Fadenwürmern infiziert ist. Drei Vielzitzenmäuse werden mit Larven eines anderen Fadenwurms infiziert. Diese Würmer werden 3-4 cm lang. Rund ein Jahr nach der Infektion werden die vier Tiere anästhesiert und mit Ultraschall untersucht. Anschließend werden die Tiere durch Genickbruch getötet und untersucht.

Bereich: Parasitologie

Originaltitel: Ultrasonography in filaria-infected rodents: detection of adult Litomosoides sigmodontis and Brugia malayi filariae

Autoren: S. Mand (1)*, S. Specht (1), H. Zahner (2), A. Hoerauf (1)

Institute: (1) Institut für Medizinische Parasitologie, Medizinische Fakultät, Universität Bonn, 53105 Bonn, (2) Institut für Parasitologie, Justus-Liebig-Universität Gießen, Gießen

Zeitschrift: Tropical Medicine and International Health 2006: 11(9), 1382-1387

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3551



Dokument 1513Titel: Beurteilung von Tränenkanal-Stents aus Polyurethan: In-vivo-Studien bei Neuseeland-Kaninchen
Hintergrund: Vergleich verschiedener Tränenkanal-Stents, die beim Menschen zum Teil schon seit den 90er Jahren eingesetzt werden.
Tiere: 8 Kaninchen (Neuseeland-Kaninchen)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose werden den acht Kaninchen 15 Tränenkanal-Stents eingepflanzt, dünne Kunststoffröhren, die entlang des Tränenkanals vom inneren Augenwinkel zur Nase führen. Es werden drei verschiedene Arten von Stents verwendet. Ein Tränenkanal eines Kaninchens bleibt als Kontrolle frei. Nach einer, zwei und vier Wochen sowie nach drei Monaten werden die Kaninchen erneut in Narkose gelegt. Es wird getestet, ob die Kanäle noch durchgängig sind. Es wird Kontrastmittel in die Tränenkanäle gespritzt, dann werden die Tiere geröntgt. Einige der Stents setzen sich zu und die Tiere entwickeln schwere Tränensackentzündungen mit eitrigem Ausfluss und geröteten, wässrigen Augen. Bei einigen Tieren sind die Symptome so schwerwiegend, dass sie schon nach zwei Monaten, also vor Abschluss der Experimente, getötet werden. Die restlichen Kaninchen werden drei Monate nach der ersten Operation getötet.

Die Arbeit wurde unterstützt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft.

Bereich: Ophthalmologie, Chirurgie

Originaltitel: Evaluation of polyurethane nasolacrimal duct stents: in vivo studies in New Zealand rabbits

Autoren: K.E. Wilhelm (1)*, B. Grabolle (1), H. Urbach (1), R. Tolba (2), H. Schld (1), F. Paulsen (3)

Institute: (1) Abteilung für Radiologie, Universitätsklinikum Bonn, 53105 Bonn, (2) Haus für Experimentelle Therapie, Kliniken der Universität Bonn, (3) Abteilung für Anatomie und Zellbiologie, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Halle

Zeitschrift: Cardiovascular and Interventional Radiology 2006: 29, 846-853

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3550



Dokument 1514Titel: Reaktion des Stoffwechsels auf die Fütterung bei Tupinambis merianae: Tageszeitlicher Rhythmus und möglicherweise eingeschränkte Atmung
Hintergrund: Stoffwechseländerungen bei südamerikanischen Echsen, denen die Scheidewand zwischen Lungen und Leber und den anderen Organen chirurgisch entfernt wurde.
Tiere: 11 Reptilien (Tejus (südamerikanische Echsen))
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die Versuche finden unter deutscher Federführung in Brasilien statt. Tejus, südamerikanische Echsen, die ohne Schwanz 45 cm lang sind, werden einzeln in Plastikboxen (74 cm x 56 cm x 41 cm) gehalten. Tejus haben kein Zwerchfell, sondern eine Scheidewand, die Lunge und Leber von den restlichen Organen trennt. Bei sechs Tieren wird diese Scheidewand chirurgisch entfernt. Ein Jahr später erfolgen die Experimente. Die Tiere erhalten zuvor 10 Tage lang kein Futter. Sie werden einzeln in Kammern gehalten, in denen die verbrauchte Sauerstoffmenge gemessen wird. Nach mindestens 48 Stunden in der Kammer erhalten die Echsen gehacktes Fleisch als Futter. Anschließend wird der Sauerstoffgehalt weitere 160 Stunden bestimmt. Mit fünf nicht operierten Tieren werden die gleiche Versuche durchgeführt. Das weitere Schicksal der Echsen wird nicht beschrieben.

Bereich: Zoologie

Originaltitel: Metabolic response to feeding in Tupinambis merianae: Circadian rhythm and a possible respiratory contraint

Autoren: Wilfried Klein (1,2)*, Steven F. Perry (1), Augusto S. Abe (2), Denis V. Andrade (2)

Institute: (1) Institut für Zoologie, Universität Bonn, 53115 Bonn, (2) Departamento de Zoologica, Universidade Estadual Paulista-Rio Claro, Sao Paulo, Brasilien

Zeitschrift: Physiological and Biochemical Zoology 2006: 79(3), 593-601

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3549



Dokument 1515Titel: Oreochromis mossambicus) (Anpassung des makularen Gleichgewichtsaugenreflexes an veränderte Schwerkraftbedingungen bei einem Fisch (Oreochromis mossambicus)
Hintergrund: Wirkung der Schwerkraft auf das Gleichgewichtssystem von Fischen.
Tiere: Fische (Anzahl unbekannt)(Mosambik-Maulbrüter)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Fische (Mosambik-Maulbrüter) werden bei zwei Space Shuttle Missionen (STS-55, 1993 und STS-84, 1997) ins All geschossen und nach 9 bzw. 10 Tagen wieder zurück gebracht. Zeitgleich werden Fische auf der Erde 9 Tage lang unter verschiedenen Schwerkräften (1g, 3g) gehalten. Eine erhöhte Schwerkraft wird erreicht, indem die Behälter mit den Tieren zentrifugiert werden. In den Wochen danach wird sowohl bei den Fischen des Raumflugs als auch bei den auf der Erde gebliebenen Tieren das Gleichgewichtssystem getestet. Ein Fisch wird dazu mechanisch immobilisiert. Wie, wird nicht erwähnt. Dann wird der Fisch in 15-Grad-Schritten 360 Grad um seine Längsachse gedreht. Mit einer Videokamera werden die Augenbewegungen des Fisches aufgenommen. Das weitere Schicksal der Fische wird nicht beschrieben.

Die Arbeit wurde durch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt unterstützt.

Bereich: Weltraumforschung

Originaltitel: Adaptation of the macular vestibuloocular reflex to altered gravitational conditions in a fish

Autoren: E. Horn*, C. Sebastian

Institute: Gravitations-Physiology, Abteilung für Neurobiologie, Universität Ulm, 89081 Ulm

Zeitschrift: Advanced Space Research 2002: 30(4), 711-720

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3548



Dokument 1516Titel: Durch veränderte Schwerkräfte werden bei Kaulquappen (Xenopus laevis) Veränderungen des Gleichgewichtsaugenreflexes hervorgerufen
Hintergrund: Entwicklung von Kaulquappen im Weltall.
Tiere: 288 Frösche (mindestens 288 Kaulquappen des Afrikanischen Krallenfrosches)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Kaulquappen und Embryos des Afrikanischen Krallenfrosches werden 1997 bei der Space-Shuttle-Mission STS-84 ins All geschossen. Die Tiere werden in vier Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe wird den Schwerkraftbedingungen in der Umlaufbahn ausgesetzt (0g–0g), die zweite Gruppe wird in einer Zentrifuge einer leicht erhöhten Schwerkraft (1g–1g) ausgesetzt. Die dritte Gruppe wird nach fünf Tagen im All in die Zentrifuge gesetzt (0g-1g) und bei der letzten Gruppe wird es umgekehrt gehandhabt (1g-0g).

Zeitgleich finden analoge Experimente auf der Erde statt. Nach Rückkehr zur Erde nach 9 Tagen wird bei allen Tieren der Gleichgewichts-Augenreflex getestet. Dazu werden die Kaulquappen in 15-Grad-Schritten 360 Grad um die eigene Achse gedreht. Ihre kompensatorischen Augenbewegungen werden registriert. Bei den Kaulquappen des Raumflugs werden nach Rückkehr zum Teil Missbildungen des Schwanzes festgestellt, die sich nach zwei Wochen wieder zurückbilden.

In einer anderen Versuchsreihe werden Embryos und Kaulquappen einer erhöhten Schwerkraft (3g) in einer Zentrifuge ausgesetzt. Zweimal wird bei ihnen der Reflex mit der oben beschriebenen Methode getestet. Das weitere Schicksal der Kaulquappen wird nicht erwähnt.

Die Arbeit wurde durch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt unterstützt.

Bereich: Weltraumforschung

Originaltitel: Features of vestibuloocular reflex modulations induced by altered gravitational forces in tadpoles (Xenopus laevis)

Autoren: C. Sebastian, E. Horn

Institute: Gravitations-Physiology, Abteilung für Neurobiologie, Universität Ulm, 89081 Ulm

Zeitschrift: Advanced Space Research 2001: 28(4), 579-588

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3547



Dokument 1517Titel: Grillen im Weltraum: Morphologische, physiologische und Verhaltensänderungen hervorgerufen durch Weltraumflug und erhöhte Schwerkraft
Hintergrund: Schwerkraftwahrnehmung bei Grillen im Weltall.
Tiere: Wirbellose (Anzahl unbekannt)(Grillen)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Das Experiments ist Teil der STS-90 Neurolab-Mission, die vom 17. April bis 3. Mai 1998 an Bord der Raumfähre Columbia stattfand. Eine nicht genannte Anzahl von Grilleneiern und –larven wird während des Raumflugs in einem Inkubator gehalten. Die Tiere befinden sich in einer Zentrifuge, die durch ihre Drehung eine leicht erhöhte Schwerkraft erzeugt. Zeitgleich werden auf der Erde Grillen in einer Zentrifuge gehalten, bei der durch eine höhere Umdrehung eine höhere Schwerkraft erzeugt wird. Mehrfach werden sowohl die Grillen im Weltall als auch die auf der Erde 360 Grad um die eigene Achse gedreht. Der Vorgang wird nicht genauer beschrieben. Vermutlich werden die Tiere dazu in eine Röhre gesteckt. Gleichzeitig werden die Kopfbewegungen mit einer Videokamera registriert. Bei einigen Tieren wird am Hinterleib ein Nervenbündel durchschnitten. Das freie Ende wird mit einer Saugelektrode angesaugt. Über die Elektrode werden Nervenströme gemessen, während die Grille um ihre eigene Achse gedreht wird. Nach ihrer Rückkehr aus dem All werden die Grillen sowie die auf der Erde verbliebenen getötet, um ihre Nerven zu untersuchen.

Die Arbeit wurde durch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt unterstützt.

Bereich: Weltraumforschung

Originaltitel: Crickets in space: morphological, physiological and behavioral alterations induced by space flight and hypergravity

Autoren: E. Horn (1), H. Agricola (3), S. Böser (1), S. Förster (1), G. Kämper (1), P. Riewe (1,2), C. Sebastian (1)

Institute: (1) Gravitations-Physiology, Abteilung für Neurobiologie, Universität Ulm, 89081 Ulm, (2) Department of Zoology, University of Cambridge, Cambridge, UK, (3) Institut für Zellbiologie, Universität Jena, Jena

Zeitschrift: Advanced Space Research 2002: 30(4), 819-828

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3546



Dokument 1518Titel: Infusion ansteigender Endotoxindosen ruft fortschreitende akute Lungenschädigung hervor, aber verhindert frühen Lungenhochdruck bei Schweinen
Hintergrund: Entwicklung eines "Tiermodells" für Blutvergiftung.
Tiere: 12 Schweine (12 Ferkel, 2-5 Monate alt)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: In Narkose werden bei den Ferkeln mehrere Katheter in verschiedene Arterien und Venen gelegt. Auch die Harnblase wird katheterisiert. Bei 9 Ferkeln werden über einen Zeitraum von zwei Stunden Bestandteile von Coli-Bakterien in die Blutbahn infundiert. Drei Kontrolltiere erhalten keine Bakterien. Während der nächsten fünf Stunden werden verschiedene Messungen vorgenommen. Dann werden die Tiere durch Überdosis eines Barbiturates getötet.

Bereich: Schockforschung, Sepsisforschung, Intensivmedizin

Originaltitel: Infusion of increasing doses of endotoxin induces progressive acute lung injury but prevents early pulmonary hypertension in pigs

Autoren: Robert Schmidhammer (1), Esther Wassermann (1), Peter Germann (2), Heinz Redl (1)*, Roman Ullrich (2)

Institute: (1) Ludwig Bolzmann Institut für Experimentelle und Klinische Traumatologie, 1200 Wien, Österreich, (2) Abteilung für Anästhesiologie und Allgemeine Intensivmedizin, Allgemeines Krankenhaus Wien, Universität Wien, Österreich

Zeitschrift: Shock 2006, 25(4), 389-394

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3545



Dokument 1519Titel: Freie funktionelle Muskeltransplantation für Gesichtswiederherstellung: Experimenteller Vergleich zwischen einer Operation in ein oder zwei Schritten
Hintergrund: Vergleich zweier Operationstechniken bei der chirurgischen Wiederherstellung von Gesichtsmuskeln.
Tiere: 30 Kaninchen
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die Kaninchen stammen aus der Versuchstierzucht Charles River GmbH, Sulzfeld. Jeweils 15 Kaninchen werden auf unterschiedliche Weise operiert. Bei der einen Operation wird der unterhalb des Ohres gelegene Gesichtsmuskel entfernt. Ein auf der Innenseite des Oberschenkels gelegene Muskel wird mitsamt seinen Nerven und Blutgefäßen herausgeschnitten und anstelle des Gesichtsmuskels eingesetzt. Bei der anderen Gruppe Kaninchen wird zunächst ein Nerv des linken Hinterbeins herausgeschnitten und an einen Nerv des linken Gesichtsmuskel angenäht. Das andere Ende des Nervs wird quer über das Gesicht unter der Haut verlegt, endet aber an keinem Muskel. Acht Monate später werden die Tiere erneut anästhesiert. Der Gesichtsmuskel unterhalb des rechten Ohres wird entfernt. Ein Muskel der Innenseite des rechten Hinterbeins wird herausgeschnitten und an die Stelle des Gesichtsmuskels eingesetzt. Das Ende des vor acht Monaten verlegten Nervs wird an den Nerv des eingepflanzten Muskels genäht. Dreizehn Monate nach der ersten Operation werden die Kaninchen beider Gruppen ein weiteres Mal in Narkose gelegt. Die verpflanzten Muskeln werden chirurgisch freigelegt. Mit Hilfe einer Elektrode wird Strom an den Muskel angelegt, um seine Funktionsfähigkeit zu überprüfen. Dann werden die Tiere durch Injektion eines Giftes getötet.

Die Arbeit wurde unterstützt durch den "Jubiläumsfonds" der Österreichischen Nationalbank.

Bereich: Wiederherstellungschirurgie

Originaltitel: Free functional muscle transplantation for facial reanimation: experimental comparison between the one- and two-stage approach

Autoren: Matthias Rab (1)*, W. Haslik (1), M. Grünbeck (1), M. Schmidt (2), B. Gradl (2), P. Giovanoli (1), M. Frey (1)

Institute: (1) Abteilung für Plastische und Wiederherstellungschirurgie, Chirurgische Klinik, Medizinische Universität Wien, Österreich, (2) Abteilung III, Institut für Anatomie, Medizinische Universität Wien, Österreich

Zeitschrift: Journal of Plastic, Reconstructive & Anesthetic Surgery 2006, 59, 797-806

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3544



Dokument 1520Titel: Plasmin moduliert die durch den endothelialen Gefäß-Wachstumsfaktor A vermittelte Gefäßbildung bei der Wundheilung
Hintergrund: Rolle eines Wachstumsfaktors bei der Wundheilung.
Tiere: 320 Mäuse (ca.)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Es werden transgene Mäuse verwendet, die eine schlechte Wundheilung aufweisen sowie Mäuse mit normaler Wundheilung. Die Tiere werden im Zentrum für Molekulare Medizin der Universität Köln gezüchtet und gehalten. Die Mäuse werden narkotisiert. Ihre Rückenhaut wird geschoren. Vier Biopsie-Löcher von 6 mm Durchmesser werden in die Rückenhaut gestanzt. In der folgenden Woche werden die Tiere unterschiedlich behandelt. Ein Teil der Mäuse bekommt einen gentechnisch hergestellten, menschlichen Wachstumsfaktor in die Rückenhaut gespritzt. Andere Mäuse erhalten eine wirkungslose Substanz.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Wundheilung

Originaltitel: Plasmin modulates vascular endothelial growth factor-A-mediated angiogenesis during wound repair

Autoren: Detlev Roth (1), Michael Piekarek (1), Mats Paulsson (2,3), Hildegard Christ (4), Wilhelm Bloch (5), Thomas Krieg (1,3), Jeffrey M. Davidson (6,7), Sabine Eming (1)*

Institute: (1) Hautklinik, Universität Köln, 50931 Köln, (2) Zentrum für Biochemie, Universität Köln, (3) Zentrum für Molekulare Medizin, Medizinische Fakultät, Universität Köln, (4) Institut für Medizinische Statistik, Informatik und Epidemiologie, Universität Köln, (5) Institut für Molekulare und Zelluläre Sportmedizin, Universität Köln, (6) Department of Pathology, Vanderbilt University School of Medicine, Nashville, Tennessee, USA, (7) Veterans Administration Medical Center, Nashville, Tennessee, USA

Zeitschrift: American Journal of Pathology 2006: 168, 670-684

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3543



<< Zurück zur Suche


Weitere Resultate finden Sie auf den folgenden Seiten:

<< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 300 301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 360 361 362 363 364 365 366 367 368 369 370 371 372 373 374 375 376 377 378 379 380 381 382 383 384 385 386 387 388 389 390 391 392 393 394 395 396 397 398 399 400 401 402 403 404 405 406 407 408 409 410 411 412 413 414 415 416 417 418 419 420 421 422 423 424 425 426 427 428 429 430 431 432 433 434 435 436 437 438 439 440 441 442 443 444 445 446 447 448 449 450 451 452 453 454 455 456 457 458 459 460 461 462 463 464 465 466 467 468 469 470 471 472 473 474 475 476 477 478 479 480 481 482 483 484 485 486 487 488 489 490 491 492 493 494 495 496 497 >>

Drucken | Alle Abfrageresultate in neuem Fenster öffnen