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Datenbank Tierversuche

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Dokument 581Titel: In-vitro- und In-vivo-Beurteilung eines Hydrogel-Reservoirs als Dauerverabreichungssystem für Medikamente für die Innenohrbehandlung
Hintergrund: An Meerschweinchen wird eine Methode getestet, Medikamente kontinuierlich an das Innenohr zu verabreichen. Außer Acht gelassen wird dabei, dass die Hörschnecke beim Menschen 2 ½ Windungen hat, beim Meerschweinchen vier.
Tiere: 28 Meerschweinchen
Jahr: 2014

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden vom Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) genehmigt und finden an der Medizinischen Hochschule Hannover statt. Die Meerschweinchen der Zuchtlinie Dunkin Harley stammen aus der Versuchstierzucht Harlan Winkelmann, Borken.

Die Meerschweinchen werden unter Narkose operiert. Die Paukenhöhle (knöcherne Struktur hinter dem Ohr) wird mit Skalpell und Pinzette geöffnet. Von dort wird ein Loch in die Hörschnecke (Struktur im Innenohr) gebohrt. Durch dieses wird ein Hydrogelkissen 3 mm tief in die Paukentreppe eingebracht. Ein Silikonschlauch führt vom Hydrogelkissen nach außen zu einem Beutel (Reservoir), das an der äußeren Haut festgenäht wird. Die Löcher in der Hörschnecke und der Paukenhohle werden mit Zahnzement verschlossen. Bei 11 Meerschweinchen wird das Medikament Dexamethason in den Beutel gefüllt, das nun durch das Hydrogel kontinuierlich an das Innenohr abgegeben wird. Zehn Meerschweinchen erhalten stattdessen eine wirkungslose Substanz. Bei 7 Meerschweinchen wird die Operation in ähnlicher Weise durchgeführt: Die Löcher werden gebohrt und das Hydrogelkissen wird eingebracht, aber gleich anschließend wieder entfernt. Die Löcher werden verschlossen. Auf diese Weise wird ein Hörschaden hervorgerufen. Bei manchen Meerschweinchen wird die Operation bei beiden Ohren, bei anderen nur an einem Ohr durchgeführt.

Am Tag vor der Operation sowie am Tag 3, 7, 14, 21 und 28 nach der Operation wird ein Hörtest mit den Tieren unter Narkose durchgeführt. Dazu werden vier Elektroden um das Ohr herum angebracht, die die Hirnstammreaktionen messen, während über Lautsprecher Töne abgespielt werden. Am 28. Tag wird bei den Tieren der Brustkorb geöffnet und eine Fixierungslösung wird in das Herz injiziert. Dies hat den Tod der Tiere zur Folge. Die Innenohren werden gewebekundlich untersucht. Es werden außerdem In-vitro-Tests mit dem Hydrogel durchgeführt.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und das 6. Rahmenprogramm der EU unterstützt.

Bereich: HNO-Kunde

Originaltitel: In vitro and in vivo evaluation of a hydrogel reservoir as a continuous drug delivery system for inner ear treatment

Autoren: Mareike Hütten (1,2), Anandhan Dhanasingh (3,4), Roland Hessler (3), Timo Stöver (5), Karl-Heinz Esser (2), Martin Möller (4), Thomas Lenarz (1), Claude Jolly (3), Jürgen Groll (4,6)*, Verena Scheper (1,7)*

Institute: (1) Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Medizinische Hochschule Hannover, Karl-Neuberg-Str. 1, 30625 Hannover, (2) Institut für Zoologie, Tierärztliche Hochschule Hannover, Hannover, (3) MED-EL Innsbruck, Research & Development, Innsbruck, Österreich, (4) Interaktive Materials Research-DWI e.V. und Institut für Technik und Makromolekularchemie, RWTH Aachen, Aachen, (5) HNO-Klinik, J.W. Goethe-Universität Frankfurt, (6) Abteilung für Funktionelle Materialien in der Medizin und Zahnmedizin, Universität Würzburg, (7) Institut für Audioneurotechnologie, Medizinische Hochschule Hannover

Zeitschrift: PLOS ONE 2014: 9(8); e104564. doi:10.1371/journal.pone.0104564

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4646



Dokument 582Titel: Monozyten-Gewebe-Transglutaminase in einem Rattenmodell für reversible akute Abstoßung und chronischem Nierenschaden im Transplantat
Hintergrund: Untersuchung der Abstoßungsreaktionen nach einer Nierentransplantation bei Ratten.
Tiere: 64 Ratten (mindestens)
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung: Ratten der Zuchtlinie Lewis werden bei Janvier, Frankreich, gekauft, Ratten der Zuchtlinie Fischer-344 bei Harlan Winkelmann. Tiere beider Zuchtlinie dienen als Spender, Lewis-Ratten als Empfänger einer Nierentransplantation. Bei den Spendern werden die Nieren entnommen und den Empfängern eingepflanzt, wobei unklar ist, ob jeweils nur eine Niere verpflanzt wird oder beide. Sicher ist nur, dass beim Empfänger beide Nieren entfernt werden, bevor die neue eingesetzt wird. Es werden keine Immunsuppressiva zur Unterdrückung der Abstoßungsreaktion gegeben. Tag 9 nach der Operation ist der Höhepunkt der Abstoßungsreaktion. Jeweils einige Tiere werden 9 und 42 nach der Operation durch Injektion von Pentobarbital in die Bauchhöhle getötet. Die Nieren werden durchspült, um Entzündungszellen aufzufangen und zu untersuchen.

In einem zweiten Experiment werden die Nieren von Fischer-344-Ratten auf Lewis-Ratten transplantiert. Diesen Tieren wird eine Minipumpe unter die Rückenhaut gepflanzt, die 28 Tage lang ein Immunsuppressivum abgibt. Ratten einer Kontrolgruppe erhalten ein Placebo durch die Minipumpe verabreicht. Die Ratten werden für 24 Stunden in einen metabolischen Käfig gesetzt, ein Gefäß, in dem der Urin aufgefangen wird. Außerdem wird den Tieren mehrfach auf nicht genannte Weise Blut abgenommen. Zwölf Wochen nach der Transplantation werden alle Ratten getötet.

Diese Arbeit wird von der Universität Gießen und dem Excellence Cluster Cardio-Pulmonary System (ECCPS) gefördert.

Bereich: Transplantationsmedizin

Originaltitel: Monocytic Tissue Transglutaminase in a Rat Model for Reversible Acute Rejection and Chronic Renal Allograft Injury

Autoren: Anna Zakrzewicz, Srebrena Atanasova, Winfried Padberg, Veronika Grau*

Institute: Sektion Experimentelle Chirurgie, Klinik für Allgemein- und Thoraxchirurgie, Universitätsklinikum, Justus Liebig Universität Gießen, Rudolf-Buchheim-Str. 7, 35392 Gießen

Zeitschrift: Mediators of Inflammation 2015: 429653. doi: 10.1155/2015/429653

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4645



Dokument 583Titel: 17O Relaxationszeiten im Gehirn von Ratten mit 16,4 Tesla
Hintergrund: Untersuchung des Sauerstoffstoffwechsels mittels Bildgebung.
Tiere: 14 Ratten
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden bei Charles River in Sulzfeld gekauft. Unter Narkose wird der Kopf der Ratten in einem stereotaktischen Apparat eingespannt. Das Gehirn der Ratten wird mittels eines bildgebenden Verfahrens untersucht. Zehn Tiere werden nach den Untersuchungen aus der Narkose aufgeweckt. Was danach mit den Tieren passiert, wird nicht erwähnt. Vier Ratten werden nach einer zweistündigen Narkose mit einer Überdosis Isofluran getötet.

Diese Arbeit wird durch die Max-Planck Gesellschaft und den National Institutes of Health, USA, gefördert.

Bereich: Neurologie

Originaltitel: 17O relaxation times in the rat brain at 16.4 tesla

Autoren: Hannes M. Wiesner (1,2), David Z. Balla (1), G. Shajan (1), Klaus Scheffler (1,3), Kamil Ugurbil (2), Wei Chen (2), Kamil Uludag (4), Rolf Pohmann (1)

Institute: (1) Hochfeld-Magnetresonanz Zentrum, Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik, Tübingen, (2) Center for Magnetic Resonance Research, Department of Radiology, University of Minnesota Medical School, Minneapolis, Minnesota, USA, (3) Biomedizinische Magnetresonanz, Universitätsklinikum, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Tübingen, (4) Maastricht Brain Imaging Center (M-BIC), Department of Cognitive Neuroscience, Faculty of Psychology and Neuroscience, Maastricht University, Maastricht, Niederlande

Zeitschrift: Magnetic Resonance in Medicine 2015: doi: 10.1002/mrm.25814

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4644



Dokument 584Titel: Systemische Escherichia coli Infektion beeinflusst nicht die klinischen Symptome und Neurodegeneration in experimenteller autoimmuner Enzephalomyelitis
Hintergrund: Auswirkung einer Bakterieninfektion bei einem Model für Multiple Sklerose bei Ratten.
Tiere: 171 Ratten (mindestens)
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden vom Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES), Braunschweig, genehmigt. Die Ratten werden bei Charles River in Sulzfeld gekauft. Den Ratten wird unter Narkose eine Mischung aus einem bestimmten Protein, einem Mineralöl (Freunds Adjuvans) und abgetöteten Tuberkulosebakterien unter die Haut an der Schwanzwurzel gespritzt. Dadurch kommt es zu einer Reaktion des Körpers, bei der die Immunabwehr die eigenen Nervenzellen angreift. So wird eine experimentelle Enzephalomyelitis ausgelöst, d.h. eine Entzündung von Gehirn und Rückenmark, die als Model für Multiple Sklerose (MS) beim Menschen dient.

Die Ratten werden dann in vier Gruppen aufgeteilt. Ein Teil der Tiere wird 7 Tage nach dem Auslösen der Enzephalomyelitis mit E. coli Bakterien infiziert, indem diese in die Bauchhöhle injiziert werden. Ein anderer Teil der Ratten wird erst bei Ausbruch der Enzephalomyelitis infiziert. Die zwei Kontrollgruppen werden nicht mit E. coli infiziert. Die Ratten werden beobachtet und die Schwere der eintretenden Lähmung wird klassifiziert. Damit es noch überlebende Tiere für die Versuche gibt, wird den infizierten Ratten 3 Tage nach der Infektion ein Antibiotikum verabreicht. 20 % der infizierten Ratten sterben innerhalb der ersten 4 Tage nach der Infektion.

Einigen Ratten wird unter Narkose Blut aus der Schwanzvene abgenommen. Einigen Ratten wird unter Narkose der Schädel aufgebohrt, um einen Farbstoff in das Gehirn zu spritzen. Die Versuche werden 8 Tage nach Ausbruch der Enzephalomyelitis beendet, das heißt, dass alle überlebenden Ratten getötet werden. Wie wird nicht erwähnt.

Diese Arbeit wurde durch die Else-Kröner-Fresenius-Stiftung und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.

Bereich: Multiple-Sklerose-Forschung

Originaltitel: Systemic Escherichia coli infection does not influence clinical symptoms and neurodegeneration in experimental autoimmune encephalomyelitis

Autoren: Prateek Kumar (1), Katharina Friebe (1), Rieka Schallhorn (1), Zahra Moinfar (1), Roland Nau (2), Mathias Ba?hr (1), Sandra Schu?tze (2), Katharina Hein (1)*

Institute: (1) Neurologischen Klinik der Universitätsmedizin Göttingen, Georg-August-Universität Göttingen, (2) Neuropathologie der Universitätsmedizin Göttingen, Georg-August-Universität Göttingen

Zeitschrift: BMC Neuroscience 2015:16(1); 36. doi: 10.1186/s12868-015-0172-4

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4643



Dokument 585Titel: Bei der Hautreaktion auf krebserzeugende Substanzen ist der xenobiotische Rezeptor Pregnan X Rezeptor beteiligt
Hintergrund: Untersuchung der DNA-Veränderung in der Haut genveränderter Mäuse nach dem Auftragen eines Karzinogens.
Tiere: 300 Mäuse (mindestens )
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung in Österreich genehmigt. Es werden Mäuse der Zuchtlinie C57BL/6 von Charles River in Sulzfeld gekauft. Außerdem werden drei verschiedene genmanipulierte Mäuselinien gezüchtet, indem diese mit den C57BL/6 über mehrere Generationen gekreuzt werden. Den genmanipulierten Mäusen wurde ein menschliches Gen ins Erbgut eingeschleust. Eine der Mäuselinien reagiert besonders auf Krebs auslösende Chemikalien auf der Haut, eine andere reagiert auf ein Diphteriegift. Dieses Toxin wird den Tieren in den Bauchhöhle gespritzt. Sowohl genmanipulierten als auch normalen Mäusen wird eine Chemikalie namens DMBA, einer Krebs auslösenden Substanz, auf jeweils ein Ohr gerieben. Die Autoren sind der Meinung, sie könnten DMBA nicht an menschlichen Hautzellen testen. Deshalb müssten sie Mäuse benutzen, die in zwei Genen dem Menschen angeglichen werden. Diese zwei Gene würden die Relevanz der Studien für den Menschen beweisen. 48 Stunden nach der DMBA Behandlung werden die Ohren untersucht. Hierfür werden vermutlich die Mäuse getötet, wie wird nicht erwähnt. Diese Arbeit wurde vom Österreichischen Wissenschaftsfonds unterstützt.

Bereich: Toxikologie

Originaltitel: Skin response to a carcinogen involves the xenobiotic receptor pregnane X receptor

Autoren: Andreas Elentner (1), Daniela Ortner (1), Bjorn Clausen (2), Frank J. Gonzalez (3), Pedro M. Fernández- Salguero (4), Matthias Schmuth (1), Sandrine Dubrac (1)*

Institute: (1) Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie, Medizinische Universität Innsbruck, Innsbruck, Österreich, (2) Institut für Molekulare Medizin, Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität, Mainz, (3) Laboratory of Metabolism, Center for Cancer Research, National Cancer Institute, National Institutes of Health, Bethesda, Maryland, USA, (4) Department of Biochemistry, Molecular Biology and Genetic, Faculty of Sciences, University of Extremadura, Badajoz, Spanien

Zeitschrift: Experimental Dermatology 2015; doi: 10.1111/exd.12766

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4642



Dokument 586Titel: Kardiomyozyten-spezifische transgene Expression von Prolyl-4-Hydroxylase Domain 3 beeinträchtigt die Antwort des Herzmuskels auf Mangeldurchblutung
Hintergrund: Auswirkung eines menschlichen Proteins auf einen experimentellen Herzinfarkt bei Mäusen.
Tiere: 60 Mäuse (mindestens )
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden vom Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) genehmigt. Es wird eine genetisch veränderte Mäuselinien (Knock-out-Mäuse) „hergestellt“, die ein menschliches Gen aufweist. Die Mäuse mit dem menschlichen Protein werden mit ihren Geschwistern verglichen, bei denen die Genveränderung nicht auftritt. Alle zwei Monate bis zu einem Alter von 14 Monaten werden einige Mäuse beider Gruppen unter Narkose mittels Echokardiografie untersucht. Anderen Mäusen wird unter Narkose der Brustkorb aufgeschnitten, um die linke vordere absteigende Herzarterie abgebunden, um einen Herzinfarkt zu auszulösen. Vor und nach den Operationen wird den Tieren Schmerzmittel über das Trinkwasser verabreicht. Die Tiere werden sechs, bzw. 24 Stunden nach der Operation unter Narkose durch Entnahme des Herzens getötet.

Die Arbeit wurde vom Deutsche Zentrum für Herz Kreislaufforschung (DZHK) gefördert.

Bereich: Herz-Kreislauf-Forschung

Originaltitel: Cardiomyocyte-Specific Transgenic Expression of Prolyl-4-Hydroxylase Domain 3 Impairs the Myocardial Response to Ischemia

Autoren: Anke Zieseniss (1,2), Amke R. Hesse (1,2), Aline Jatho (1), Sabine Krull (1), Marion Ho?lscher (1), Sabine Vogel (1), Do?rthe M. Katschinski (1,2)*

Institute: (1)* Institut für Herz- und Kreislaufphysiologie, Universitätsmedizin Göttingen, Göttingen, (2) DZHK - Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung, Göttingen

Zeitschrift: Cellular Physiology and Biochemistry 2015: 36(3); 843-851

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4641



Dokument 587Titel: Hämatologische Parameter in der frühen Phase einer Influenza-A-Virus-Infektion in anfälligen Inzucht-Mausstämmen
Hintergrund: Bei menschlichen Patienten mit Infektionen werden regelmäßig Blutproben genommen, um den Krankheitsverlauf zu evaluieren. Bei Mäusen ist das bislang nicht üblich. Die Autoren wollen dies in dieser Studie nachholen.
Tiere: 120 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden vom Niedersächsischen Landesamt fu?r Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES), Oldenburg, genehmigt. Es werden zwei verschiedene Mäuselinien verwendet, von denen eine besonders sensibel auf eine Grippeinfektion mit Influenza-A-Viren reagiert (DBA/2J) und eine gegenüber dieser eher resistent ist (C57BL/6). Die Tiere werden unter Narkose mit einem an Mäuse angepasste Grippeviren über die Nase infiziert. Die Mäuse werden täglich gewogen und der Krankheitsgrad durch den Gewichtsverlust bestimmt. Die DBA/2J-Mäuse verlieren innerhalb von 5 Tagen durchschnittlich 25% ihres Gewichts, die C57BL/6-Mäuse „nur“ 10%. 6, 12, 18, 24, 48 und 120 Stunden nach der Infektion werden jeweils einige Tiere mit Kohlendioxyd getötet. Blut wird aus dem Herzen gewonnen und untersucht.

Diese Arbeit wurde durch die Helmholtz-Gesellschaft unterstützt.

Bereich: Virologie

Originaltitel: Hematological parameters in the early phase of influenza A virus infection in differentially susceptible inbred mouse strains

Autoren: Matthias Preusse (1,4), Klaus Schughart (2,5,6), Esther Wilk (3), Frank Klawonn (2), Frank Pessler (1,4)*

Institute: (1)* Zentrum für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung, TWINCORE, Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung GmbH, Feodor-Lynen-Str. 7, 30625 Hannover, (2) Bioinformatik, Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig, (3) Abteilung für Infektionsgenetik, Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig, (4) Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig, (5) Tierärztliche Hochschule Hannover, Hannover, (6) University of Tennessee Health Science Center, Memphis, TN USA

Zeitschrift: BMC Research Notes 2015: 8; 225. doi: 10.1186/s13104-015-1195-8

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4640



Dokument 588Titel: vglut2- und gad- Expression zeigen unterschiedliche Muster der dualen GABAergen versus glutamatergen Cotransmitter-Phänotypen der dopaminergen und noradrenergen Neuronen im Hirn von Zebrafischen
Hintergrund: An 8 Zebrafischen sowie an Fischlarven wird untersucht, welche Botenstoffe (sog. Neurotransmitter) von bestimmten Neuronen im Gehirn, die u.a. das Verhalten beeinflussen, ausgeschüttet werden.
Tiere: Fische (Anzahl unbekannt)(Zebrafische)
Jahr: 2014

Versuchsbeschreibung: Der Versuch wurde vom Regierungspräsidium Freiburg genehmigt. Die Fischlarven und Fische werden im eigenen Institut gezüchtet. Eine unbekannte Anzahl Fischeier wird bis zu Tag 4 des Larvenstadiums am Leben gelassen und dann zur Untersuchung in eine Lösung eingelegt. 8 Zebrafische werden am 30. Lebenstag betäubt und getötet und die Gehirne zu Untersuchungszwecken entnommen.

Die Arbeit wurde gefördert von der DFG, dem Freiburger Institut für fortschrittliche Studien (FRIAS) und der Europäischen Kommission.

Bereich: Neurophysiolgie, Entwicklungsbiologie

Originaltitel: vglut2 and gad Expression Reveal Distinct Patterns of dual GABAergic versus glutamatergic cotransmitter phenotypes of dopaminergic and noradrenergic neurons in the zebra?sh brain

Autoren: Alida Filippi (1), Thomas Müller (1,2), Wolfgang Driever (1,2)*

Institute: (1) Entwicklungsbiologie, Institut für Biologie I, Fakultät für Biologie, Universität Freiburg, Hauptstraße 1, 79104 Freiburg, (2) Zentrum für Biologische Signalstudien (BIOSS), Schänzlestr. 18, 79104 Freiburg

Zeitschrift: The Journal of Comparative Neurology Research in Systems Neuroscience 2014: 522; 2019-2037

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4639



Dokument 589Titel: Zoledronat verursacht Osteonekrose im Kiefer von Schafen
Hintergrund: An Schafen wird der Einfluss eines Medikaments auf das Entstehen von Knochennekrose (Absterben des Knochens) im Kiefer untersucht.
Tiere: 8 Schafe (8 Weiße Alpenschafe)
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung: Der Versuch findet unter deutscher Federführung in der Schweiz statt. Die Schafe werden in zwei Gruppen eingeteilt. Gruppe 1 erhält 16 Wochen lang alle 3 Wochen Zoledronat, ein Medikament, das den Abbau von Knochengewebe hemmt und bei Krebserkrankungen und Osteoporose angewandt wird, in eine Halsvene gespitzt. Nach 16 Wochen werden unter Narkose zwei Backenzähne im Unterkiefer gezogen. Bei Gruppe 2 werden ebenfalls die Zähne gezogen, die Tiere erhalten jedoch kein Zoledronat. Die Wunde eines gezogenen Zahns wird zugenäht, die andere Zahnlücke wird offen gelassen. Nach der Operation werden die Tiere 3 Tage einzeln gehalten, danach in Gruppen. Alle mit Zoledronat behandelten Schafe leiden unter verminderter Wundheilung und freigelegten Knochen an der Operationsstelle sowie an Knochenexposition auch an Stellen, an denen keine Zähne entfernt wurden. In der Kontrollgruppe tritt bei einem Tier ein Stück Zahnwurzel hervor. 16 Wochen nach Zahnentfernung werden alle Schafe durch ein Narkosemittel zu Untersuchungszwecken getötet. Die Arbeit wurde von der AO-Stiftung gefördert.

Bereich: Zahnmedizin

Originaltitel: Zoledronate induces osteonecrosis of the jaw in sheep

Autoren: Pit Jacob Voss (1)*, Martin Stoddart (2), Thomas Ziebart (3), Stephan Zeiter (2), Katja Nelson (1), Gido Bittermann (1), Rainer Schmelzeisen (1), Philipp Poxleitner (1, 2)

Institute: (1) Universitätsklinikum Freiburg, Department für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Hugstetter Straße 55, 79106 Freiburg, (2) AO Research Institute Davos, Schweiz, (3) Universitätsklinikum Mainz, Department für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

Zeitschrift: Journal of Cranio-Mxillo-Facial Surgery 2015, doi: 10.1016/j.jcms.2015.04.020

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4635



Dokument 590Titel: Strukturerhalt des Zahnfaches nach Kieferkammerweiterung mit simultan gesteuerter Knochenregeneration: eine präklinische Studie
Hintergrund: Es wird eine Technik zur Regeneration des Kieferknochens an Schweinen erprobt, die bereits in der Zahnmedizin angewandt wird
Tiere: 12 Schweine (Minischweine)
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung:

Der Versuch findet unter deutscher Federführung in Malmö, Schweden statt und wurde von der dortigen zuständigen Behörde genehmigt. Verwendet werden 12 Göttinger Minischweine. Unter Narkose werden den Tieren acht Backenzähne aus dem Unterkiefer gezogen. Dann werden mit einem runden Bohrer die wangenseitige Knochenwand des Unterkiefers und die zwischen den Zahnwurzeln liegende Wand entfernt. Zur Kontrolle werden Röntgenaufnahmen gemacht.

Nach drei Monaten Heilungsphase werden die Schweine erneut operiert. Im Bereich der gezogenen Zähne wird ein Lappen Mundschleimhaut über dem Unterkieferknochen abpräpariert und weggeklappt. Bei einigen Schweinen wird zusätzlich die Knochenhaut beiseite präpariert, so dass der Kieferknochen freiliegt. Auf beiden Unterkieferseiten werden je zwei Titan-Implantate eingebracht. Bei einigen Schweinen wird zudem als Knochenersatz ein Biomaterial, vermischt mit Blut, sowie eine Kollagenmembran an der wangenseitigen Knochenwand aufgebracht. Die Schleimhautlappen werden zurückgeklappt und vernäht. Ein Schwein erleidet eine Kieferknochenfraktur. 8 Schweine werden 6 Wochen und 4 Tiere 12 Wochen nach dem Einbringen der Implantate getötet.

Die Arbeit wurde von der ITI-Stiftung, Basel, Schweiz, unterstützt.

Bereich: Zahnmedizin, Kieferorthopädie, Implantologie

Originaltitel: Ridge preservation after ridge expansion with simultaneous guided bone regeneration: a preclinical study

Autoren: Andreas Stricker (1, 2)*, Jonathan Fleiner (3), Stefan Stübinger (5), Henrik Fleiner (1), Daniel Buser (6), Dieter D. Bosshardt (7, 8)

Institute: (1) Universitätsklinikum Freiburg, Department für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Hugstetter Straße 55, 79106 Freiburg, (2) Zentrum für Zahnärztliche Implantologie, Parodontologie und 3D-Kopf-Hals-Imaging, Konstanz, (3) Oral Imaging Center, Faculty of Medicine, Katholieke, Universität Leuven, Belgien, (4) Musculoskeletal Research Unit, Equine Hospital, Vetsuisse Faculty, Universität Zürich, Schweiz, (5) Center of Applied Biotechnology and Molecular Medicine (CABMM), Vetsuisse Faculty, Zürich, Schweiz, (6) Department of Oral Surgery and Stomatology, School of Dental Medicine, Universität Bern, Schweiz, (7) Schenk Laboratory of Oral Histology, School of Dental Medicine, Universität Bern, Schweiz, (8) Department of Periodontology, School of Dental Medicine, Universität Bern, Schweiz

Zeitschrift: Clinical Oral Implants Research 2015: 0, 1-9, doi: 10.1111/clr.12574

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4633



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