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Datenbank Tierversuche

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Dokument 1761Titel: Quantitative Beurteilung der Abstoßung von Hauttransplantaten bei Mäusen unter Verwendung digitaler Fotografie
Hintergrund: Standardisierung der Bewertung der Abstoßungsreaktion von Hauttransplantaten bei Mäusen. Die Arbeit wird als Beitrag zum Tierschutz (Refinement) gesehen, weil so bei Transplantationsversuchen die Mäuse in einem frühen Stadium getötet werden können, bevor das gesamte Transplantat abgestoßen ist.
Tiere: 57 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose wird ein Stück Schwanzhaut von Mäusen jeweils anderen Mäusen auf den Rücken verpflanzt. Die Wunde wird bei den Empfängern 7 Tage lang mit einer Bandage versehen. In den folgenden 14 Tagen wird das transplantierte Gewebe, das nach und nach vom Körper abgestoßen wird, mit einer Digitalkamera fotografiert. Zum Schluss ist das Transplantat komplett abgestoßen. Bei einigen Mäusen werden eigene Hautstücke transplantiert. Andere Mäuse erhalten Medikamente zur Unterdrückung der körpereigenen Abwehr (Immunsuppressoren). Der auf den Fotos dokumentierte Abstoßungsgrad wird nach einem bestimmten Schema bewertet. Das weitere Schicksal der Tiere wird nicht erwähnt, eine Tötung ist wahrscheinlich.

Die Arbeit wurde durch ALTANA Pharma AG gesponsert.

Bereich: Tierschutz(!)

Originaltitel: Quantitative assessment of mouse skin transplant rejection using digital photography

Autoren: F. Schwoebel (1,2), J. Barsig (1), A. Wendel (2), J. Hamacher (2,3)*

Institute: (1) ALTANA Pharma AG, (2) Biochemische Pharmakologie, Universität Konstanz, (3) Innere Medizin V, Lungen-Abteilung, Universitätsklinikum Homburg, 66421 Homburg/Saar

Zeitschrift: Laboratory Animals 2005; 39, 209-214

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3382



Dokument 1762Titel: Rolle von TNF-a in einer hochdosierten Antigentherapie bei experimenteller Autoimmunneuritis: Hemmung von TNF-a durch neutralisierende Antikörper reduziert die T-Zellen-Auflösung und verhindert Lebernekrose
Hintergrund: Therapieversuche einer experimentellen Autoimmun-Nervenerkrankung.
Tiere: 108 Ratten (mindestens)
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Die Ratten stammen von Versuchstierzüchter Charles River, Sulzfeld. Bei Ratten wird eine Autoimmunnervenkrankheit hervorgerufen, d.h. eine Erkrankung, bei der sich die körpereigenen Abwehrzellen gegen die eigenen Nervenzellen richten. Dazu wird ein bestimmter Eiweißstoff zusammen mit Tuberkulosebakterien und einer reizenden Substanz in eine Pfote der Tiere gespritzt. Später werden Abwehrzellen in die Schwanzvene injiziert. Diese Zellen wurden zuvor aus anderen Ratten gewonnen. Die Prozedur hierfür wird nicht näher beschrieben. Ein Teil der Ratten erhält nun noch 5-7 Tage lang täglich einen Botenstoff des Immunsystems als Therapie gespritzt. Kontrolltiere bekommen diese Substanz nicht.

In den nächsten Tagen werden die Symptome beobachtet, unter denen die Tiere leiden und in Schweregrade eingeteilt: 0 = normal, 1 = weniger munter, 2 = schlaffer Schwanz, 3 = können sich nicht aufrichten, 4 = schwankender Gang, 5 = leichte Lähmung der Hinterbeine, 6 = moderate Lähmung, 7 = schwere Lähmung, 8 = Lähmung aller vier Beine, 9 = sterbend, 10 = tot.

Besonders die Tiere der Kontrollgruppen leiden an schweren Symptomen, wie Lähmungen der Beine. Die Ratten werden sechs Tage nach der letzten Injektion getötet. Die Arbeit wurde durch die Gemeinnützige Hertie-Stiftung unterstützt.

Bereich: Neuropathologie

Originaltitel: Role of TNF-a in high-dose antigen therapy in experimental autoimmune neuritis: Inhibition of TNF-a by neutralizing antibodies reduces T-cell apoptosis and prevents liver necrosis

Autoren: Andreas Weishaupt (1), Ralf Gold (1)*, Thomas Hartung (2), Stefanie Gaupp (1), Albrecht Wendel (2), Wolfgang Brück (3), Klaus V. Troyka (1)

Institute: (1) Abteilung für Neurologie, Klinische Forschungsgruppe für Muliple Sclerose und Neuroimmunologie, Universität Würzburg, 97080 Würzburg, (2) Biochemische Pharmakologie, Biologische Fakultät, Universität Konstanz, (3) Abteilung für Neuropathologie, Universität Berlin, Charitè: Campus Virchow, Berlin

Zeitschrift: Journal of Neuropathology and Experimental Neurology 2000, 59(5), 368-376

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3381



Dokument 1763Titel: Aktivierung der Hirnrinde durch Implantierung einer drahtlosen Netzhaut-Prothese
Hintergrund: Entwicklung eines Augennetzhaut-Implantats.
Tiere: 3 Katzen
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: Die Experimente werden unter Narkose durchgeführt. Eine Katze wird in einen stereotaktischen Apparat eingespannt, der Kopf unbeweglich fixiert. In den Schädel wird über der Sehrinde ein Loch gebohrt. Eine runde Metallkammer wird darüber zementiert. Im Bereich des Loches wird die harte Hirnhaut entfernt. Das Loch wird mit Silikonöl gefüllt und mit einem Glasplättchen abgedeckt. Darüber wird eine Videokamera installiert, mit der Aktivitäten des Gehirns aufgezeichnet werden. In ein Auge der Katze wird eine Netzhautprothese, eine Folie mit 25 Elektroden, auf die Netzhaut operiert. Dabei werden Linse und Glaskörper des Auges entfernt. Vor dem Auge wird ein Gerät positioniert, das drahtlos Signale an die Prothese sendet. Gleichzeitig werden die Reaktionen des Gehirngewebes gefilmt. Die Tiere werden vermutlich am Ende der Experimente getötet.

Die Arbeit wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt.

Bereich: Augenheilkunde, Biomaterialforschung

Originaltitel: Cortical activation via an implanted wireless retinal prosthesis

Autoren: Peter Walter (1)*, Zoltan F. Kisvarday (2,3), Michael Görtz (4,5), Nils Alteheld (1), Gernot Rossler (1), Thomas Stieglitz (6,7), Ulf T. Eysel (2)

Institute: (1) Augenklinik, RWTH Aachen, 52074 Aachen, (2) Abteilung für Neurophysiologie, Ruhr-Universität Bochum, (3) University of Debrecen, Ungarn, (4) Fraunhofer Institut für Mikrosysteme und Elektronik, Duisburg, (5) Institut für Elektrotechnik-Material, RWTH Aachen, (6) Neuro-Prosthetik-Gruppe, Fraunhofer Institut für Biomedizinische Technik, Freiburg, (7) Institut für Mikrosysteme, Universität Freiburg

Zeitschrift: Investigative Ophthalmology & Visual Science 2005: 46(5), 1780-1785

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3380



Dokument 1764Titel: Implantierung von Stimulierungselektroden unter die Augennetzhaut zur Demonstration von Reaktionen in der Sehrinde beim Yukatan-Minischwein im Zuge der Prothesenentwicklung
Hintergrund: Verwendung des Schweins als "Modell" zur Entwicklung von Augennetzhaut-Implantaten.
Tiere: 5 Schweine (Yukatan-Minischweine)
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose werden zwei Operationen vorgenommen: Aufzeichnungselektroden werden durch ein Bohrloch im Schädel in die Sehrinde des Gehirns gestochen. Die Drähte der Elektroden werden unter der Haut zum Nacken geführt, wo sie für die späteren Experimente leicht erreichbar sind. In das rechte Auge wird eine Netzhautprothese implantiert, die aus 8 winzigen Elektroden auf einer dünnen Folie besteht. Das Implantat wird über die Nase hinter die Netzhaut eingepflanzt. Die Schweine werden mindestens in den folgenden sechs Monaten für Experimente herangezogen. Dabei wird das Netzhautimplantat elektrisch oder mit Lichtreizen gereizt. Gleichzeitig werden über die Elektroden in der Sehrinde Hirnströme gemessen. Diese Versuche finden wahrscheinlich in Narkose statt. Das weitere Schicksal der Schweine wird nicht beschrieben.

Bereich: Augenheilkunde

Originaltitel: Implantation of stimulation electrodes in the subretinal space to demonstrate cortical responses in Yucatan minipig in the course of visual prosthesis development

Autoren: H.G. Sachs (1), F. Gekeler (2), H. Schwahn (2), W. Jakob (3), M. Köhler (4), F. Schulmeyer (4), J. Marienhagen (5), U. Brunner (1), C. Framme (1)

Institute: (1) Universitäts-Augenklinik, 93042 Regensburg, (2) Universitäts-Augenklinik II, Neuro-Ophthalmologie, Tübingen, (3) Klinik für Anästhesiologie, Universität Regensburg, (4) Neurochirurgische Klinik, Universität Regensburg, (5) Klinik für Nuklearmedizin, Universität Regensburg

Zeitschrift: European Journal of Ophthamology 2005: 15, 493-499

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3379



Dokument 1765Titel: Retino-kortikale Informationsübertragung durch Retina-Implantate
Hintergrund: Versuche zur Entwicklung von Augennetzhaut-Implantaten.
Tiere: Katzen (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: In dieser Arbeit werden Versuche aus fünf vorangegangenen Experimenten ausgewertet. Die Versuchsmethoden werden nicht näher beschrieben. Es wird auf vorangegangene Veröffentlichungen verwiesen. Den Katzen werden Elektroden in die Augennetzhaut und in die Sehrinde des Gehirns gestochen. Vor ihren Augen werden auf einem Bildschirm Lichtblitze gezeigt und die Netzhaut wird über die Elektroden elektrisch gereizt. Gleichzeitig werden Gehirnströme gemessen.

Die Arbeit wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt.

Bereich: Augenheilkunde, Sehforschung

Originaltitel: Retino-cortical information transmission achievable with a retina implant

Autoren: Marcus Eger (1), Marcus Wilms (1), Reinhard Eckhorn (1), Thomas Schanze (1), Lutz Hesse (2)*

Institute: (1) Institut für Physik, Arbeitsgruppe Neurophysik, Philipps-Universität Marburg, 35032 Marburg, (2) Universitäts-Augenklinik, Philipps-Universität Marburg

Zeitschrift: BioSystems 2005: 79, 133-142

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3378



Dokument 1766Titel: Endoskopische retrograde Cholangio-Pancreatographie bei gesunden Beagles
Hintergrund: Eine Methode zur Untersuchung der Gallenblase, die bereits beim Menschen eingesetzt wird, soll hier für die Tiermedizin an Hunden getestet werden.
Tiere: 7 Hunde (Beagles)
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden unter deutscher Federführung in Finnland durchgeführt. Die Beaglehunde werden in Narkose gelegt. Ein Endoskop (langer Schlauch mit optischem System) wird über Maul und Magen in den Darm eingeführt. Dort werden die Ausgänge der Gallengänge aufgesucht. In diese wird mit Hilfe des Endoskops ein Katheter (Plastikschlauch) geschoben. Die Gallenblase wird mit Kontrastmittel gefüllt. Die Tiere werden in verschiedenen Positionen geröntgt. Das weitere Schicksal der Hunde wird nicht erwähnt. Es ist wahrscheinlich, dass die Tiere nicht getötet werden.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Deutsche Veterinärmedizinische Gesellschaft, Helvi Knuuttila Foundation, Finnland und ScheBo Biotech AG, Gießen unterstützt.

Bereich: Tiermedizin

Originaltitel: Endoscopic retrograde cholangio-pancreatography in healthy beagles

Autoren: Thomas Spillmann (1)*, Irmeli Happonen (2), Tuomo Kähkönen (2), Thomas Fyhr (2), Elias Westermarck (2)

Institute: (1) Abteilung für Innere Medizin der Kleintiere, Veterinärmedizinische Fakultät, Universität Gießen, 35392 Gießen, (2) Department of Clinical Veterinary Sciences, Veterinary Faculty, University of Helsinki, Finnland

Zeitschrift: Veterinary Radiology & Ultrasound 2005: 46 (2), 97-104

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3377



Dokument 1767Titel: Studien über die Wirksamkeit von Enterocoliticin, einem Phage-Tail-ähnlichen Bacteriocin, als antimikrobieller Wirkstoff gegen Yersinia enterocolitica Serotyp O3 in einer Zellkultur und bei Mäusen
Hintergrund: Test eines Mittels gegen bestimmte Bakterien.
Tiere: 180 Mäuse (ca.)
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse stammen aus der Zentralen Versuchstierzucht des Bundesinstituts für Risikobewertung, Berlin. Die Tiere werden mit Erregern einer schweren Durchfallerkrankung infiziert. Eine Hälfte der Mäuse erhält zudem eine Bakterien-tötende Testsubstanz injiziert. Zu verschiedenen Zeitpunkten, bis zu 7 Tage nach der Infektion, werden die Tiere auf nicht näher beschriebene Weise getötet, um ihren Darm und andere Organe zu untersuchen.

Bereich: Infektionsforschung, Mikrobiologie

Originaltitel: Studies of the efficacy of enterocoliticin, a phage-tail like bacteriocin, as antimicrobial agent against Yersinia enterolitica Serotype O3 in a cell culture system and in mice

Autoren: C. Damasko (1), A. Konietzny (1), H. Kaspar (1,2), B. Appel (1), P. Dersch (1), E. Strauch (3)*

Institute: (1) Robert-Koch-Institut, 13353 Berlin, (2) Bundesinstitut für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Berlin (3) Bundesinstitut für Risikobewertung, Berlin

Zeitschrift: Journal of Veterinary Medicine 2005: B52, 171-179

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3376



Dokument 1768Titel: Clozapin verstärkt die Unterbrechung einer Prepulse-Hemmung nach subchronischer Verabreichung von Dizocilpin oder Phenylcyclidin bei Wistar-Ratten
Hintergrund: Übertragbarkeit eines "Tiermodells" für die Schizophrenie von Sprague-Dawley-Ratten auf Wistar-Ratten.
Tiere: 28 Ratten
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden von Harlan-Winkelmann, Borchen, bezogen. Die Tiere werden elf Tage lang einmal täglich mit Substanzen gespritzt, die Veränderungen im Gehirn bewirken. Auf diese Weise soll im "Tiermodell" Schizophrenie nachgeahmt werden. In den folgenden zehn Tagen werden täglich Tests durchgeführt. Dabei wird eine Ratte in einen Käfig mit Drahtgitterboden und einem Sensor darunter gesetzt. Über einen Lautsprecher werden verschiedene Töne abgespielt. Immer erst ein leiser Ton gefolgt von einem lauten Ton. Mit dem Sensor wird gemessen, inwieweit sich die Ratten vor dem lauten Ton erschrecken und zusammenzucken. Das weitere Schicksal der Ratten wird nicht beschrieben.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Psychopharmakologie

Originaltitel: Clozapine enhances disruption of prepulse inhibition after sub-chronic dizocilpine- or phenylcyclidine-treatment in Wistar rats

Autoren: Kerstin Schwabe (1), Jan Brosda (1), Nico Wegener (1), Michael Koch (1)*

Institute: (1) Abteilung für Neuropharmakologie, Hirnforschungsinstitut, Universität Bremen, 28334 Bremen

Zeitschrift: Pharmacology, Biochemistry and Behavior 2005: 80, 213-219

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3375



Dokument 1769Titel: Wirkung des Cannabis-Rezeptoragonisten WIN 55,212-2 auf das Verhalten und die Bewegungsaktivität bei Ratten
Hintergrund: Wirkung einer Cannabis-ähnlichen Substanz auf das Verhalten von Ratten.
Tiere: 40 Ratten
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden von Versuchstierzüchter Harlan Winkelmann, Borchen, bezogen. Sie werden in vier Gruppen eingeteilt. Je nach Gruppe erhalten sie unterschiedliche Dosierungen eines Cannabis-ähnlichen Stoffes injiziert. Die Kontrollgruppe erhält eine wirkungslose Substanz. Vor und nach der Injektion werden die Tiere im Abstand von jeweils mindestens 24 Stunden verschiedenen Verhaltenstests unterzogen. Beim "Bewegungsaktivitätstest" wird eine Ratte in eine große, mit Lichtschranken ausgestattete Box gesetzt und ihr Verhalten beobachtet. In einem anderen Test wird registriert, welche von zwei verschiedene Sorten Futter die Ratten lieber fressen. Bei einem dritten Test müssen die Tiere einen Hebel drücken, um ein Futterpellet zu erhalten. Beim jedem Pellet wird die Anzahl der Hebelbetätigungen erhöht. Das heißt, die Ratte muss jedes Mal häufiger drücken, um an Futter zu kommen. Es wird festgestellt, wann der Aufwand (bei welcher Anzahl von Hebelbetätigungen) für die Ratte zu groß wird.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Psychopharmakologie

Originaltitel: Effects of the cannabinoid receptor agonist win 55,212-2 on operant behavior and locomotor activity in rats

Autoren: Eva Drews (1), Miriam Schneider (1), Michael Koch (1)*

Institute: (1) Institut für Hirnforschung, Abteilung für Neuropharmakologie, Universität Bremen, 28334 Bremen

Zeitschrift: Pharmacology, Biochemistry and Behavior 2005: 80, 145-150

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3374



Dokument 1770Titel: Vermindertes soziales und Spielverhalten bei jungen und erwachsenen Ratten mit Hirnrindenschäden kurz nach der Geburt: Wirkung einer chronischen Einnahme eines Cannabis-ähnlichen Stoffes während der Pubertät
Hintergrund: Wirkung von Cannabis bei hirngeschädigten Ratten.
Tiere: 71 Ratten (mehr als)
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: Erwachsene Ratten werden von Versuchstierzüchter Harlan Winkelmann, Borchen, bezogen und paarweise gehalten. Ein Teil der Nachkommen wird gleich nach der Geburt getötet, damit jeder Wurf aus nicht mehr als acht, möglichst männlichen Jungtieren besteht. Am 7. Lebenstag werden die Rattenbabys auf Eis gelegt, um sie zu betäuben. Der Kopf wird in einen stereotaktischen Apparat eingespannt. Mit einer Injektionsnadel wird eine Substanz in das Gehirn injiziert, die bestimmte Gehirnbereiche zerstört. Vom 40. bis 65. Lebenstag erhalten die Tiere insgesamt 20 Injektion einer Cannabis-ähnlichen Substanz in die Bauchhöhle injiziert. Sowohl vor als auch nach der Cannabis-Behandlung wird das Sozialverhalten der Tiere getestet. Es wird beobachtet, wie sich die Ratten gegenüber Artgenossen verhalten und auf einem "offenen Feld", einer großen Platte bewegen. Am Ende der Experimente werden alle Ratten mit einem Gift getötet.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Psychopharmakologie

Originaltitel: Deficient social and play behavior in juvenile and adult rats after neonatal cortical lesion: Effects of chronic pubertal cannabinoid treatment

Autoren: Miriam Schneider (1)*, Michael Koch (1)

Institute: (1) Abteilung für Neuropharmakologie, Institut für Hirnforschung, Universität Bremen, 28334 Bremen

Zeitschrift: Neuropsychopharmacology 2005: 30, 944-957

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3373



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