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Datenbank Tierversuche

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Dokument 1541Titel: Entfernung von Nierengewebe durch Hochintensitäts-fokusierten Ultraschall von außerhalb des Körpers
Hintergrund: Entfernung von Nierengewebe ohne Operation.
Tiere: 12 Hunde (Beagles)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose wird durch die Haut mit einem speziellen Ultraschallgerät etwas Gewebe von beiden Nieren entfernt. Anschließend werden 7 der 12 Hunde getötet, um die Nieren zu untersuchen. Ein weiterer Hund wird am nächsten Tag, 3 Hunde nach 3 Tagen und einer nach 7 Tagen getötet. Die Gewebeentfernung mittels Ultraschall wird auch bei 19 menschlichen Patienten mit Nierentumoren getestet.

Bereich: Urologie

Originaltitel: Extracorporally induced ablation of renal tissue by high-intensity focused ultrasound

Autoren: Axel Häcker (1)*, Maurice S. Michel (1), Ernst Marlinghaus (2), Kai U. Köhrmann (3), Peter Alken (1)

Institute: (1) Urologische Klinik, Universitätsklinik Mannheim, Fakultät für Klinische Medizin Mannheim, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, 68135 Mannheim, (2) Storz Medical AG, Kreuzlingen, Schweiz, (3) Theresienkrankenhaus Mannheim

Zeitschrift: BJU International 2006, 97: 779-785

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3522



Dokument 1542Titel: Extrazelluläre Korrelate der Glutamattoxizität in einer Kurzzeit-Mangeldurchblutung des Gehirns: Ein direkter In-vivo-Vergleich zwischen weißer und grauer Substanz
Hintergrund: Mechanismen im Gehirn bei Mangeldurchblutung.
Tiere: 11 Katzen
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: Die Katzen werden in Narkose gelegt. In jeweils eine Beinvene und –arterie werden Katheter gelegt, die Luftröhre wird zur künstlichen Beatmung aufgeschnitten. Im Bereich unterhalb des Halses werden die Arterien, die zum Kopf führen, freigelegt. In den Schädel werden zwei Löcher gebohrt. Durch diese werden eine Sonde und zwei Elektroden das Gehirn eingeführt. Die Löcher werden mit einem Gel gefüllt. Nun werden die zum Kopf führenden Arterien verschlossen. Die Prozedur wird nicht näher beschrieben. Es wird stattdessen auf eine ältere Arbeit verwiesen. Durch den Verschluss der Schlagadern wird die Blutzufuhr zum Gehirn unterbrochen. Nach 10 Minuten werden die Arterien wieder geöffnet und das Gehirn wird 120 Minuten lang wieder normal durchblutet. Mit Hilfe der Sonde und der Elektroden werden verschiedene Messungen vorgenommen. Das weitere Schicksal der Katzen wird nicht erwähnt.

Bereich: Neurophysiologie

Originaltitel: Extracellular correlates of glutamate toxicity in short-term cerebral ischemia and reperfusion: A direct in vivo comparison between white and gray matter

Autoren: Christian Dohmen (1,2)*, Eiji Kumura (3), Gerd Rosner (1), Wolf-Dieter Heiss (1,2), Rudolf Graf (1)

Institute: (1) Max-Planck-Institut für neurologische Forschung, 50931 Köln, (2) Institut für Neurologie, Universität Köln, (3) Department of Neurosurgery, Hanwa Memorial Hospital, Osaka, Japan

Zeitschrift: Brain Research 2005: 1037, 43-51

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3521



Dokument 1543Titel: Aktivierung der Rinde über implantierte drahtlose Netzhautprothesen
Hintergrund: Netzhautprothesen für Blinde.
Tiere: 3 Katzen
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: Die Katzen werden narkotisiert. In den Schädel wird ein Loch gebohrt. Darüber wird eine zylindrische Metallkammer auf dem Schädelknochen montiert. Die Kammer wird mit Silikonöl gefüllt und mit einem Glasplättchen abgedeckt, damit das Hirngewebe nicht austrocknet. In die Augenhornhaut eines Auges wird ein 1 cm langer Schnitt gemacht. Die Linse und das Glaskörper des Auges werden entfernt. Auf die Netzhaut wird eine Folie mit 25 Elektroden befestigt. Von dort führt ein Kabel durch das Auge in den vorderen Bereich des Auges, wo ein Minicomputer positioniert wird. Vor dem Auge wird eine Kamera und ein Transmitter angebracht. Die von der Kamera aufgenommenen Bilder werden von dem Transmitter an den Minicomputer übertragen, der die Informationen in Form von elektrischen Signalen an die Elektroden auf der Netzhaut weitergibt. Durch das Loch im Schädel werden Elektroden in die Sehrinde gesteckt, um die Hirnströme zu messen. Das weitere Schicksal der Katzen wird nicht erwähnt.

Die Arbeit wurde durch das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung unterstützt.

Bereich: Augenheilkunde

Originaltitel: Cortical activation via an implanted wireless retinal prosthesis

Autoren: Peter Walter (1)*, Zoltan F. Kisvarday (2,3), Michael Götz (4,5), Nils Alteheld (1), Gernot Rossler (1), Thomas Stieglitz (6,7), Ulf T. Eysel (2)

Institute: (1) Augenklinik, RWTH Aachen, 52074 Aachen, (2) Institut für Neurophysiologie, Ruhr-Universität Bochum, (3) Department of Anatomy, Histology and Embryology, University of Debrecen, Debrecen, Ungarn, (4) Fraunhofer Institut für Mikrosysteme und Elektronik, Duisburg, (5) Institut für Material in der Elektrotechnik, RWTH Aachen, Aachen, (6) Neural Prosthetics Group, Fraunhofer Institut für Biomedizinische Technik, St. Ingbert, (7) Institut für Mikrosysteme, Universität Freiburg

Zeitschrift: Investigative Ophthalmology & Visual Science 2005: 46(5), 1780-1785

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3520



Dokument 1544Titel: Paired-pulse transcranial magnetic stimulation Protokoll angewendet auf die Sehrinde bei anästhesierten Katzen: Wirkung auf visuell hervorgerufene Single-Unit-Aktivität
Hintergrund: Hirnströme in der Sehrinde der Katze
Tiere: Katzen (Anzahl unbekannt)(unbekannte Anzahl)
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: Die Katzen bleiben während des ganzen, 5 Tage dauernden Experimentes unter Narkose. Sie werden künstlich beatmet und ernährt. In den Schädel werden zwei Löcher gebohrt, durch die Elektroden in das Gehirn eingeführt werden. Die Augen werden mit Kontaktlinsen auf einen Monitor gerichtet, auf dem sich ein heller Balken hin und her bewegt. Über die Elektroden werden Hirnströme gemessen. Am Ende der Experimente werden die Katzen durch Infusion von Formalin getötet.

Die Arbeit wurde unterstützt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBF).

Bereich: Sehforschung

Originaltitel: Paired-pulse transcranial magnetic stimulation protocol applied to visual cortex of anaesthetized cats: effects on visually evoked single-unit activity

Autoren: Vera Moliadze, Dimitrios Giannikopoulos, Ulf T. Exsel, Klaus Funke*

Institute: Abteilung für Neurophysiologie, Ruhr-Universität Bochum, 44780 Bochum

Zeitschrift: Journal of Physiology 2005: 566 (3), 955-965

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3519



Dokument 1545Titel: Subretinale Implantation und Test von Polyimid-Filmelektroden bei Katzen
Hintergrund: Netzhautprothesen für Blinde.
Tiere: 3 Katzen
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: Die Experimente finden in Marburg statt. Die Katzen werden in Narkose gelegt. In die Lederhaut des linken Auges wird ein Schnitt gemacht, durch den ein Film mit mehreren Elektroden in das Auge eingeführt wird. Der Film wird unter der Augennetzhaut angebracht. Über der Sehrinde wird ein Loch in den Schädel der Katzen gebohrt. Mit einem Antriebsgerät werden sieben Elektroden durch das Loch in die Sehrinde geschoben. Über die Elektroden hinter der Netzhaut werden elektrische Impulse abgegeben. Gleichzeitig werden die Hirnströme in der Sehrinde gemessen. Die Katzen erwachen nach der Operation aus der Narkose. Ihre Augen werden in den folgenden drei Monaten regelmäßig untersucht. Das weitere Schicksal der Katzen wird nicht erwähnt.

Die Arbeit wurde durch das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung gefördert (BMBF).

Bereich: Augenheilkunde

Originaltitel: Subretinal implantation and testing of polyimide film electrodes in cats

Autoren: Helmut G. Sachs (1)*, Thomas Schanze (2), Marcus Wilms (2), Andreas Rentzos (2), Ursula Brunner (1), Florian Gekeler (3), Lutz Hesse (4,5)

Institute: (1) Universitäts-Augenklinik, Universität Regensburg, 93042 Regensburg, (2) Abteilung für Physik, Philipps-Universität Marburg, (3) Universitäts-Augenklinik, Universität Tübingen, (4) Abteilung für Augenheilkunde, Universität Marburg, (5) Klinikum am Gesundbrunnen-Augenklinik, SLK-Kliniken Heilbronn GmbH, Heilbronn

Zeitschrift: Graefe's Archive of Clinical and Experimental Ophthalmology 2005, 243, 464-468

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3518



Dokument 1546Titel: Frühe pathologische Veränderungen im Zentralen Nervensystem von akut mit FIV infizierten Katzen
Hintergrund: Krankmachende Veränderungen bei einer Katzenkrankheit (FIV, Felines Immundefizienz-Syndrom-Virus).
Tiere: 21 Katzen (6 Monate alt)
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: Die Katzen werden von IFFA Cré:do, Lyon, Frankreich, bezogen. 17 der 21 Tiere werden durch Injektion in eine Vene mit FIV (Felines Immundefizienz-Syndrom-Virus) infiziert. Vier Katzen bleiben als Kontrolle unbehandelt. Jeweils 3 bis 4 Katzen werden 14, 28, 92 oder 183 Tage nach der Infektion auf nicht näher genannte Weise getötet.

Bereich: Virologie, Tiermedizin, Pathologie

Originaltitel: Early pathological changes in the central nervous system of acutely feline-immunodeficiency-virus-infected cats

Autoren: Andreas Hein (1), Jean-Pierre Martin (2), Rüdiger Dörries (1)*

Institute: (1) Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene, Universitätsklinikum Mannheim, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, 68167 Mannheim, (2) INSERM U 544, Institut de Virologie, Universié: Louis Pasteur, Strasbourg, Frankreich

Zeitschrift: Virologie 2005: 343, 162-170

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3517



Dokument 1547Titel: Fördert eine enterale Ernährung mit mehrfach-ungesättigten Fettsäuren oxidativen Stress und Tumorwachstum beim Krebs der Bauchspeicheldrüsengänge? Eine experimentelle Studie mit Syrischen Hamstern
Hintergrund: Zusammenhang zwischen Fett in der Nahrung und Bauchspeicheldrüsenkrebs.
Tiere: 90 Hamster (Syrische Hamster)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die Hamster stammen von Versuchstierzüchter Harlan Winkelmann, Borchen. Die 90 Tiere werden in 6 Gruppen zu je 15 Hamstern eingeteilt. Je zwei Gruppen erhalten mit Soja-, Oliven-, oder Fischöl angereichertes Futter. Bei jeweils einer von zwei Gruppen wird Bauchspeicheldrüsenkrebs ausgelöst. Dazu wird den Tieren einmal wöchentlich eine Chemikalie unter die Haut gespritzt. 32 Wochen nach Beginn der Experimente werden alle Tiere unter äthernarkose getötet.

Bereich: Krebsforschung, Ernährungsforschung

Originaltitel: Does enteral nutrition of dietary polyunsaturated fatty acids promote oxidative stress and tumour growth in ductal pancreatic cancer? Experimental trial in Syrian Hamster

Autoren: J.I. Gregor (1), I. Heukamp (2), M. Kilian (1), C. Kiewert (1), I. Schimke (3), G. Kristiansen (4), M.K. Walz (5), C.A. Jacobi (1), F.A. Wenger (5)*

Institute: (1) Klinik für Allgemeine, Viszerale, Gefäß- und Thoraxchirurgie, Charité: Campus Mitte, Humboldt-Universität Berlin, 10117 Berlin, (2) Klinik für Innere Medizin IV, Charité: Campus Mitte, Humboldt-Universität Berlin, (3) Klinik für Innere Medizin I, Charité: Campus Mitte, Humboldt-Universität Berlin, (4) Institut für Pathologie, Charité: Campus Mitte, Humboldt-Universität Berlin, (5) Klinik für Chirurgie und Zentrum für Minimalinvasive Chirurgie, Kliniken Essen-Mitte, Essen

Zeitschrift: Prostaglandins, Leukotrienes and Essential Fatty Acids 2006, 74, 67-74

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3516



Dokument 1548Titel: Kodierung der Bewegungsrichtung in verschiedenen Frequenzbereichen lokaler Feldpotentiale der motorischen Rinde
Hintergrund: Hirnströme bei Armbewegungen.
Tiere: 2 Affen (Rhesusaffen)
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: Die Versuche fanden in Israel statt. Bei zwei Rhesusaffen werden über einem Bohrloch je zwei viereckige Kammern auf dem Schädel befestigt. Durch die Kammern werden jeweils 8 Elektroden in das Gehirn eingeführt. Die Tiere werden trainiert, mit einem Hebel ein Objekt auf einem Bildschirm zu verfolgen. Üblicherweise wird bei dieser Art der Versuche Wasserentzug als "Trainingsmethode" angewendet. Dass heißt, die Tiere bekommen für eine richtig erledigte Aufgabe einen Tropfen Saft. Außerhalb der Versuche erhalten die Affen normalerweise gar nichts zu trinken, um sie für die Experimente genügend durstig zu machen. Währen die Affen die Hebel mal mit dem linken, mal mit dem rechten Arm bewegen, werden über die Elektroden Hirnströme gemessen. Das weitere Schicksal der Affen wird nicht erwähnt.

Bereich: Hirnforschung

Originaltitel: Encoding of movement direction in different frequency ranges of motor cortical local field potentials

Autoren: Jörn Rickert (1,2)*, Simone Cardoso de Oliveira (2), Eilon Vaadia (4), Ad Aertsen (1,2), Stefan Rotter (1,2,5), Carsten Mehring (2,3)

Institute: (1) Abteilung für Neurobiologie und Biophysik, Institut für Biologie III, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, 79104 Freiburg, (2) Bernstein Center for Computational Neuroscience, Center for Neural Dynamics, Freiburg, (3) Abteilung für Neurobiologie und Tierphysiologie, Institut für Biologie I, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, (4) Department of Physiology, Hadassah Medical School and Interdisciplinary Center for Neural Computation, The Hebrew University of Jerusalem, Jerusalem, Israel, (5) Theorie und Datenanalyse, Institut für Grenzgebiete der Psychologie und geistige Gesundheit, Freiburg

Zeitschrift: The Journal of Neuroscience 2005: 25(39), 8815-8824

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3515



Dokument 1549Titel: Unterschiedliche Regulation der Kir4.1- und Kir2.1-Expression in der mangeldurchbluteten Augennetzhaut der Ratte
Hintergrund: Vorgänge in der Augennetzhaut bei Mangeldurchblutung.
Tiere: 18 Ratten
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose wird den Ratten eine Kanüle in ein Auge gestochen, die an einen Beutel mit Infusionsflüssigkeit angeschlossen ist. Der Beutel wird 60 Minuten lang hochgehalten, wodurch der Innendruck im Auge der Ratte stark erhöht wird. Dann werden Nadel und Beutel entfernt, das Auge kann sich erholen. Sieben Tage später werden die Tiere durch CO2-Inhalation getötet. Beide Augen werden herausgenommen und untersucht.

Die Arbeit wurde unterstützt durch: Interdisziplinäres Zentrum für Klinische Forschung (IZKF) der Universität Leipzig, und der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Bereich: Augenheilkunde

Originaltitel: Differential regulation of Kir4.1 and Kir2.1 expression in the ischemic rat retina

Autoren: Ianors Iandiev (1,2), Solveig Tenckhoff (3), Thomas Pannicke (1), Bernd Biedermann (1), Margrit Holborn (3), Peter Wiedemann (3), Andreas Reichenbach (1), Andreas Bringmann (3)*

Institute: (1) Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung, Universität Leipzig, 04109 Leipzig, (2) Interdisziplinäres Zentrum für Klinische Forschung (IZKF), Universität Leipzig, Leipzig, (3) Abteilung für Ophthalmologie und Augenklinik, Universität Leipzig, Leipzig

Zeitschrift: Neuroscience Letters 2006: 396, 97-101

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3514



Dokument 1550Titel: Wiederbelebung mit hypertoner Flüssigkeit nach Hirnblutung bei Ratten: Ein Vergleich zwischen Wiederbelebung mit einer kleinen Menge und Mannitol
Hintergrund: Vergleich verschiedener Behandlungen bei Gehirnblutung.
Tiere: 60 Ratten
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose werden bei den Ratten Katheter in die Schwanz- und eine Hinterbeinvene gelegt. Der Schädel wird in einen stereotaktischen Apparat eingespannt. Drei Löcher werden in den Schädel gebohrt. In zwei Löcher werden Sonden zur Blutflussmessung in das Gehirn eingeführt. Der Hals wird an der rechten Seite aufgeschnitten, um die rechte Halsarterie aufzusuchen. In diese wird ein chirurgischer Nahtfaden eingeführt und in Richtung Gehirn geschoben. An einer bestimmten Stelle wird das Blutgefäß mit dem Faden durchstoßen. Der Faden wird wieder herausgezogen. Es kommt zu einer Blutung im Gehirn. Die Ratten werden in vier Gruppen eingeteilt und je nach Gruppe unterschiedlich behandelt. Die Sonden werden entfernt, die Löcher mit Zahnzement verschlossen. Die Ratten erwachen aus der Narkose. In den folgenden ein bis drei Tagen sterben je nach Gruppe unterschiedlich viele Ratten an der Hirnblutung. Insgesamt sterben 37 von 60 Ratten vor Abschluss der Experimente. Ihre Gehirne sind zu einer diffusen Masse angeschwollen. Die überlebenden Tiere werden sieben Tage nach der Operation mittels Injektion von Formalin in das Herz getötet.

Bereich: Neurochirurgie

Originaltitel: Hypertonic fluid resuscitation from subarachnoid hemorrhage in rats: A comparison between small volume resuscitation and mannitol

Autoren: Christian Bermueller (1)*, Serge C. Thal (2), Nikolaus Plesnila (3), Robert Schmid-Elsaesser (4), Uwe Kreimeier (5), Stefan Zausinger (4)

Institute: (1) Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Universität Ulm, 89070 Ulm, (2) Abteilung für Anästhesiologie, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, (3) Institut für Chirurgische Forschung, Ludwig-Maximilians-Universität München, (4) Abteilung für Neurochirurgie, Ludwig-Maximilians-Universität München, Abteilung für Anästhesiologie, Klinikum Großhadern, Ludwig-Maximilians-Universität München

Zeitschrift: Journal of Neurological Sciences 2006: 241, 73-82

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3513



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