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Datenbank Tierversuche

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Dokument 1541Titel: Der LPS-Rezeptor CD14 bei einer experimentellen Autoimmunenzephalomyelitis und Multiple Sklerose
Hintergrund: Rolle eines Rezeptors bei einem "Modell" für die Multiple Sklerose.
Tiere: 93 Mäuse
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: 47 gentechnisch veränderte Mäuse werden vom Jackson Laboratories, Bar Harbor, Maine, USA geliefert. Außerdem werden 46 normale Mäuse verwendet. Den genmanipulierten Mäusen fehlt CD14, ein Rezeptor, der bei der körpereigenen Immunreaktion eine Rolle spielt. Den Tieren wird Freunds Adjuvans, eine reizende Substanz, zusammen mit Tuberkulosebakterien unter die Haut gespritzt. Einen und drei Tage später wird Keuchhustenbakteriengift in die Bauchhöhle injiziert. Der Körper reagiert mit einer Abwehrreaktion gegen die eigenen Nervenzellen. Die Symptome sollen der Multiplen Sklerose ähneln. In den nächsten 30 Tagen werden die Mäuse beobachtet. Ihre Krankheitssymptome werden protokolliert. Die genmanipulierten Mäuse nehmen stärker ab und zeigen schwerere Symptome, wie Lähmungen der Hinterbeine. Dann werden alle Tiere unter Narkose durch Injektion von Formalin in das Herz getötet.

Die Arbeit wurde durch die Firma Biogen Idec Inc. unterstützt.

Bereich: Multiple-Sklerose-Forschung

Originaltitel: The LPS receptor, CD14 in experimental autoimmune encephalomyelitis and multiple sclerosis

Autoren: Silke Walter (1), Axinia Doering (2), Maryse Letiembre (3), Yang Liu (1), Wenlin Hao (1), Ricarda Diem (3), Christian Bernreuther (4), Markus Glatzel (4), Britta Engelhardt (2), Klaus Fassbender (1)*

Institute: (1) Abteilung für Neurologie, Universität des Saarlandes, 66424 Homburg/Saar, (2) Theodor Kocher Institut, Universität Bern, Schweiz, (3) Abteilung für Neurologie, Universität Göttingen, Abteilung für Neuropathologie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Zeitschrift: Cellular Physiology and Biochemistry 2006: 17, 167-172

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3667



Dokument 1542Titel: Anstieg der Konzentrationen von Testosteron, Nortestosteron und 17ß-Östradiol im peripheren Blutplasma von Schweinen nach einer in vivo Verabreichung unter die Zunge
Hintergrund: Die Verabreichung von Geschlechtshormonen in der Tiermast ist in der EU zwar verboten, wird aber in anderen Ländern praktiziert. In der vorliegenden Studie wurde untersucht, inwieweit Geschlechtshormone in der Nahrung des Menschen über die Mundschleimhaut aufgenommen und ins Blut gelangen.
Tiere: 25 Schweine
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Den Schweinen wird unter Narkose Geschlechtshormone (Testosteron, Nortestosteron oder 17ß-Östradiol) unter die Zunge getropft. In den folgenden drei Stunden werden bei den erwachten Tieren mehrere Blutproben aus der Halsvene entnommen. Das weitere Schicksal der Schweine wird nicht erwähnt.

Bereich: Lebensmittelkunde

Originaltitel: Rise of testosterone, nortestosterone, and 17ß-estradiol concentrations in peripheral blood plasma of pigs after sublingual application in vivo

Autoren: Rolf Claus*, Susanne Häußler, Markus Lacorn

Institute: Universität Hohenheim, Institut für Tierhaltung und Tierzüchtung, Fachgebiet Tierhaltung und Leistungsphysiologie, 70599 Stuttgart

Zeitschrift: Food and Chemical Toxicology 2007: 45: 225-228

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3666



Dokument 1543Titel: Einfluss von nicht-essentiellen Aminosäuren im Futter auf die Wachstumsleistung und den Aminosäurestoffwechsel der Buntbarschart Oreochromis niloticus (L.)
Hintergrund: Einfluss der Fischfutterzusammensetzung auf die Wachstumsleistung bei in Aquakulturen gehaltenen Buntbarschen.
Tiere: 24 Fische (Buntbarsche)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Die Buntbarsche stammen aus der Universität Göttingen. Sechs Fische werden zu Beginn der Versuche getötet, um Basiswerte zu ermitteln. Die anderen Tiere werden in drei Gruppen eingeteilt und erhalten 12 Wochen lang unterschiedlich zusammengesetztes Futter. Einmal wöchentlich werden sie gewogen. Schließlich werden alle Fische getötet. Ihre Lebern werden herausgeschnitten und untersucht.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Tierernährung

Originaltitel: Influence of dietary non-essential amino acid profile on growth performance and amino acid metabolism of Nile tilapia, Oreochromis niloticus (L.)

Autoren: J. Gaye-Siessegger (1), U. Focken (1), Hj. Abel (2), K. Becker (1)*

Institute: (1) Abteilung für Aquakultursysteme und Tierernährung in den Tropen und Subtropen, Universität Hohenheim, 70599 Stuttgart, (2) Institut für Tierphysiologie und Tierernährung, Georg August Universität Göttingen

Zeitschrift: Comperative Biochemistry and Physiology Part A, 2007: 146, 71-77

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3665



Dokument 1544Titel: Verringerte Cholesterolwerte im Plasma beim Altern von transgenen Mausmodellen der Alzheimer Krankheit
Hintergrund: Zusammenhang zwischen Cholesterol im Blut und Alzheimer.
Tiere: 113 Mäuse
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Es werden verschiedene Arten von transgenen Mäusen verwendet. Das Erbgut dieser Tiere wurde so verändert, dass sie Symptome der Alzheimer-Krankheit entwickeln. Jeweils einige Tiere werden im Alter von 2 bis 13 Monate durch Vergasen mit CO2 getötet. Ihre Gehirne werden untersucht.

Bereich: Alzheimer-Forschung

Originaltitel: Decreased plasma cholesterol levels during aging in transgenic mouse models of Alzheimer’s disease

Autoren: Oliver Wirths (1,2)*, Karin Thelen (3), Henning Breyhan (1,2), Berta Luzon-Toro (2), Karl-Heinz Hoffmann (1,2), Peter Falkai (1), Dieter Lütjohann (3), Thomas A. Bayer (1,2)

Institute: (1) Abteilung für Psychiatrie, Universität des Saarlandes, 66421 Homburg/Saar, (2) Abteilung für Neurobiologie, Universität des Saarlandes, Homburg/Saar, (3) Abteilung für Klinische Pharmakologie, Universität Bonn

Zeitschrift: Experimentel Gerontology 2006: 41, 220-224

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3664



Dokument 1545Titel: Pathophysiologische Rolle der Blutplättchen bei einer akuten experimentellen Bauchspeicheldrüsenentzündung: Einfluss einer Endothelin-A-Rezeptor-Blockade
Hintergrund: Bei Transplantationen der Bauchspeicheldrüse kommt es bei 20 % der Patienten zu einer Entzündung des Organs. In dieser Arbeit werden die Entstehungsmechanismen dieser Abstoßungsreaktion anhand einer experimentell ausgelösten Bauchspeicheldrüsenentzündung untersucht.
Tiere: 56 Ratten
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: In Vorversuchen wird die richtige Dosis einer Testsubstanz ermittelt. Das genaue Prozedere wird nicht beschrieben und auch die hierfür verwendete Tierzahl wird nicht erwähnt. Für den eigentlichen Versuch werden 56 Ratten verwendet. Den Ratten wird nach Injektion eines Narkosemittels in die Bauchhöhle der Bauch aufgeschnitten. Die zur Bauchspeicheldrüse führenden Blutgefäße werden bei der Hälfte der Tiere abgeklemmt. Das Organ wird nicht mehr durchblutet. Nach einer Stunde wird die Klemme wieder abgenommen und das Organ wird wieder durchblutet. Bei den so genannten scheinoperierten Tiere wird der gleiche Eingriff vorgenommen, nur dass die Blutzufuhr nicht unterbrochen wird. Ein Teil der Ratten erhält eine Testsubstanz in die Halsvene injiziert. Bei einigen Ratten wird nach 30 und 90 Minuten nach Öffnung der Klemme die Mikrodurchblutung der Bauchspeicheldrüse unter dem Mikroskop betrachtet. Die anderen Ratten werden eine Woche am Leben gelassen. Dann werden sie auf nicht beschriebene Weise getötet, um das Organ zu untersuchen.

Bereich: Transplantationsforschung, Pathophysiologie

Originaltitel: Pathophysiological role of platelets in acute experimental pancreatitis: influence of endothelin A receptor blockade

Autoren: Dirk Uhlmann (1)*, Heike Lauer (1), Frederik Serr (1), Stefan Ludwig (1), Andrea Tannapfel (2), Martin Fiedler (3), Johann Hauss (1), Helmut Witzigmann (1)

Institute: (1) Chirurgische Klinik II, Universität Leipzig, 04103 Leipzig, (2) Institut für Pathologie, Universität Leipzig, (3) Abteilung für Labormedizin, Klinische Chemie und Molekulardiagnostik, Universität Leipzig

Zeitschrift: Cell and Tissue Research (2007) 327, 485-492

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3663



Dokument 1546Titel: Sphingosin-1-Phosphat schützt Eierstöcke vor einer Schädigung durch Chemotherapie in vivo
Hintergrund: Test eines Wirkstoffes, der die Fruchtbarkeit nach Chemotherapie erhalten soll.
Tiere: 51 Mäuse (20 erwachsene Mäuse und 31 Nachkommen)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Die Versuche erfolgen an 20 weiblichen Mäusen, die in der Versuchstiereinrichtung der Universität Freiburg gezüchtet wurden. Den Tieren wird unter Narkose der Bauch aufgeschnitten. Eine Testsubstanz wird in die Eierstöcke injiziert. Kontrolltiere erhalten eine wirkungslose Substanz. Eine Stunde später wird ein Medikament, das beim Menschen zur Chemotherapie eingesetzt wird, in die Schwanzvene injiziert. Ein Teil der Mäuse wird nach zwei Wochen durch Ersticken mit CO2 getötet. Bei den verbleibenden Mäusen wird nach 4, 8 oder 12 Wochen ein Männchen in den Käfig gesetzt. Es wird geprüft, inwieweit die Tiere trächtig werden. Bei 4 Mäusen stellt sich Nachwuchs ein. Insgesamt werden 31 Mäuse geboren. Das Schicksal dieser Muttermäuse sowie deren Jungen wird nicht erwähnt.

Bereich: Pharmakologie

Originaltitel: Sphingosine 1-phosphate protects ovaries from chemotherapy-induced damage in vivo

Autoren: Katharina Hancke (1), Oliver Strauch (2), Christine Kissel (1), Heike Göbel (3), Wolfgang Schäfer (1), Dominik Denschlag (1,4)*

Institute: (1) Frauenklinik, Universität Freiburg, (2) Chirurgische Klinik, Universität Freiburg, (3) Institut für Pathologie, Universität Freiburg, (4) Medizinische Fakultät, Universität Freiburg, (4) Department of Obstetrics and Gynecology, McGill University Montreal, Kanada

Zeitschrift: Fertility and Sterility 2007: 87(1), 172-177

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3662



Dokument 1547Titel: Humanes Metapneumovirus ruft eine schwerere Erkrankung und stärkere angeborene Immunantwort bei BALB/c-Mäusen hervor als im Vergleich zum Respiratorischen Synzytium-Virus
Hintergrund: Vergleich des Krankheitsverlaufs bei Infektion mit zwei verschiedenen viralen Erregern von Atemwegsinfektionen.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse stammen aus der Versuchstierzucht Charles River, Sulzfeld. Die Tiere werden je nach Gruppe mit zwei verschiedenen Viren infiziert, die beim Menschen Atemwegsinfektionen hervorrufen. Dazu werden die Viren den Mäusen unter leichter Betäubung in die Nase gespritzt. Täglich werden sie gewogen. Mäuse, die mit einem der beiden Viren infiziert wurden, verlieren innerhalb von 10 Tagen 30% ihres Körpergewichtes. Sie haben gesträubtes Fell und Atemnot. Ab dem 10. Tag beginnen sie sich langsam zu erholen. Bei den Mäusen, die mit dem zweiten Virus infiziert wurden, sind die Symptome weniger schwer. Zu verschiedenen Zeitpunkten, bis 18 Tage nach der Infektion, werden jeweils einige Mäuse durch Ausbluten getötet, um ihre Lungen zu untersuchen.

Bereich: Pathologie, Lungenforschung

Originaltitel: Human metapneumovirus induces more severe disease and stronger innate immune response in BALB/c mice as compared with respiratory syncytial virus

Autoren: Barbara Huck (1,4), Dieter Neumann-Haefelin (1), Annette Schmitt-Graeff (2), Markus Weckmann (3), Jörg Mattes (3,5), Stephan Ehl (3), Valerie Falcone (1)*

Institute: (1) Institut für Virologie, Universität Freiburg, 79104 Freiburg, (2) Institut für Allgemeine Pathologie, Universität Freiburg, (3) Klinik für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Universität Freiburg, (4) Innere Medizin I, Universität Heidelberg, (5) School of Biomedical Science, University of Newcastle, Newcastle, Australien

Zeitschrift: Respiratory Research 2007; 8:6 doi:10.1186/1465-9921-8-6

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3661



Dokument 1548Titel: Zelluläre Kardiomyoplastie: Verbesserung der Funktion der linken Kammer geht einher mit der Ausschüttung von kardioaktiven Zytokinen
Hintergrund: Verwendung von embryonalen Stammzellen bei der Regeneration des Herzmuskels nach experimentellem Herzinfarkt.
Tiere: 42 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Der Brustkorb der Mäuse wird unter Narkose auf der linken Seite zwischen der 4. und 5. Rippe aufgeschnitten. Eine Herzkranzarterie wird mit einem Faden zugeschnürt. Ein Teil des Herzens wird dadurch nicht mehr durchblutet, es kommt zu einem Herzinfarkt. Scheinoperierte Tiere werden in der gleichen Weise operiert, nur dass der Faden nicht zugezogen wird. Sieben Tage später werden die Tiere mit Herzultraschall untersucht. Dann werden sie noch einmal aufgeschnitten. In den Infarktbereich des Herzens werden aus embryonalen Stammzellen gezüchtete Herzzellen injiziert. Zwei weitere Gruppen von Mäusen erhalten Muskelzellen oder eine Kochsalzlösung in das Herz injiziert. 28 Tage nach dem Infarkt werden die Tiere mittels Durchströmung mit Formalin getötet. Ihre Herzen werden untersucht.

Die Arbeit wurde unterstützt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Max-Planck-Gesellschaft, das Myores-Programm der Europäischen Kommission und das Wilhelm-Roux-Forschungsprogramm der Martin Luther Universität Jena.

Bereich: Stammzellforschung

Originaltitel: Cellular Cardiomyoplasty: Improvement of left ventricular function correlates with the release of cardioactive cytokines

Autoren: Henning Ebelt (1,2), Mirco Jungblut (2), Ying Zhang (1), Thomas Kubin (3), Sawa Kostin (3), Antje Technau (2), Svetlana Oustanina (2,3), Sylvia Niebrügge (4), Jürgen Lehmann (4), Karl Werdan (1), Thomas Braun (2,3)*

Institute: (1) Medizin III, Martin Luther Universität Halle, (2) Institut für Physiologische Chemie, Martin Luther Universität Halle, (3) Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung, 61231 Bad Nauheim, (4) Institut für Zellkulturtechnologie, Universität Bielefeld

Zeitschrift: Stem Cells 2007: 25, 236-244

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3660



Dokument 1549Titel: Abschwächung einer durch Antigene hervorgerufenen Arthritis bei Mäusen mittels Behandlung mit einem Decoy-Oligodeoxynucleotid, das den Signalüberträger und Aktivator der Transkription-1 (STAT-1) hemmt
Hintergrund: Rolle eines Entzündungsfaktors bei Mäusen, bei denen eine rheumaähnliche Knieentzündung hervorgerufen wurde.
Tiere: 100 Mäuse (mehr als)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse werden aus der Versuchstierzucht Charles River, Sulzbach, bezogen. Die Tiere werden zunächst immunisiert. Dazu wird im Bereich der Schwanzwurzel eine Mischung aus Rinderserumeiweiß, Freund’s Adjuvants (eine reizende Substanz) und abgetöteten Tuberkulosebakterien unter die Haut injiziert. Außerdem werden inaktivierte Keuchhustenbakterien in die Bauchhöhle injiziert. Eine Woche später wird die Prozedur wiederholt. Weitere 14 Tage später wird das Rinderserumeiweiß in das rechte Knie gespritzt. Der zuvor gegen diese Substanz sensibilisierte Körper reagiert mit einer Entzündung. Das Knie schwillt an. Je nach Gruppe erhalten die Mäuse unterschiedliche Konzentrationen einer Testsubstanz 4 Stunden vor der Knieinjektion ebenfalls in das Knie gespritzt. Drei oder 14 Tage später werden die Tiere durch Genickbruch getötet, um die Knie zu untersuchen.

Die Arbeit wurde unterstützt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und das Interdisziplinäre Zentrum für Klinische Forschung (IZKF) Jena.

Bereich: Rheumaforschung

Originaltitel: Attenuation of murine antigen-induced arthritis by treatment with a decoy oligodeoxynucleotide inhibiting signal transducer and activator of transcription-1 (STAT-1)

Autoren: Marion Hückel (1), Uta Schurigt (1), Andreas H. Wagner (2), Renate Stöckigt (1), Peter K. Petrow (1), Klaus Thoass (1), Mieczyslaw Gajda (1), Steffen Henzgen (3), Markus Hecker (2), Rolf Bräuer (1)*

Institute: (1) Institut für Pathologie, Friedrich Schiller Universität, Jena, (2) Institut für Physiologie und Pathophysiologie, Ruprecht Karls Universität, Heidelberg, (3) Institut für Pathologie, Dietrich Bonhoeffer Klinikum, Neubrandenburg

Zeitschrift: Arthritis Research & Therapy 2006: 8:R17 (doi: 10.1186/ar1869)

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3659



Dokument 1550Titel: änderungen bei dem neuen C5a-Rezeptor (C5L2) bei experimenteller Sepsis und Sepsis beim Menschen
Hintergrund: Rolle eines Faktors der menschlichen Immunabwehr bei Blutvergiftung.
Tiere: Tiere verschiedener Arten (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: In Kaninchen werden Antikörper gegen einen Faktor der Immunabwehr beim Menschen erzeugt. Dazu wird der Faktor Kaninchen injiziert. Nach einiger Zeit wird ihnen Blut abgenommen. Daraus werden die Antikörper gewonnen. Ratten werden narkotisiert. Der Bauch wird in der Mitte aufgeschnitten. Der Blinddarm wird abgebunden. Mit einer Kanüle wird ein Loch in den Blindarm gestochen. Der Blinddarm wird zurück in die Bauchhöhle gelegt und die Wunde wird zugenäht. Einige Tiere erhalten Kaninchenantikörper gespritzt. Durch das Loch tritt Darminhalt in die Bauchhöhle, wodurch es bei den Ratten zu einer Bauchfellentzündung und Blutvergiftung kommt. Das weitere Schicksal der Ratten wird nicht beschrieben. Eine Tötung ist äußerst wahrscheinlich.

Es werden außerdem In-vitro-Studien mit dem Immun-Faktor sowie Blutuntersuchungen von 26 menschlichen Patienten mit Blutvergiftung oder Blutvergiftungsschock durchgeführt. Zur Kontrolle werden auch 14 freiwillige Personen untersucht.

Bereich: Immunologie, Schockforschung

Originaltitel: Changes in the novel orphan C5a receptor (C5L2), during experimental sepsis and sepsis in humans

Autoren: Markus Huber-Lang (1), J. Vidya Sarma (4), Daniel Rittirsch (1), Heike Schreiber (1), Manfred Weiss (2), Michael Flierl (1), Ellen Younkin (4), Marion Schneider (2), Heidemarie Suger-Wiedeck (2), Florian Gebhard (1), Shannon D. McClintock (4), Thomas Neff (4), Firas Zetoune (2), Uwe Bruckner (1), Ren-Feng Guo (4), Peter N. Monk (3), Peter A. Ward (4)*

Institute: (1) Abteilung für Traumatologie, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Universität Ulm, Ulm, (2) Abteilung für Anästhesiologie, Universität Ulm, (3) Department of Neurology, University of Sheffield Medical School, Sheffield, (4) Department of Pathology, University of Michigan Medical School, Ann Arbor, MI, USA. (Obwohl der federführende Autor eine amerikanische Adresse hat, wurden die Versuche sehr wahrscheinlich in Ulm durchgeführt.)

Zeitschrift: The Journal of Immunology 2005: 174, 1104-1110

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3658



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