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Datenbank Tierversuche

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Dokument 4671Titel: Interzelluläres Adhäsionsmolekül-1 (ICAM-1) im motorischen Kern des Fazialisnerven bei der Maus nach axonaler Schädigung und während der Regeneration
Hintergrund: Untersuchung von physiologischen Veränderungen nach Schädigung und Regeneration des Gesichtsnerven
Tiere: 36 Mäuse
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die 2 bis 3 Monate alten Mäuse werden mit äther betäubt, bevor der Gesichtsnerv (Fazialisnerv) nahe seiner Austrittsstelle aus dem Schädelknochen durchtrennt wird. Nach 1 bis 42 Tagen werden die Tiere erneut mit äther narkotisiert und dann auf nicht näher beschriebene Art und Weise getötet ("sacrified"). Teile des Gehirns und Nerven werden untersucht.

Bereich: Neurologie

Originaltitel: Intercellular adhesion molecule-1 (ICAM-1) in the mouse facial motor nucleus after axonal injury and during regeneration

Autoren: A.Werner (1)*, C.U.A.Kloss (1) , J.Walter (1) , G.W.Kreutzberg (1) , G.Raivich (1)

Institute: (1)*Abteilung für Neuromorphologie, Max-Planck-Institut für Neurobiologie, 82152 Martinsried

Zeitschrift: Journal of Neurocytology 1998: 27, 219-232

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 464



Dokument 4672Titel: Veränderungen der hypothalamischen Katecholamine bei neugeborenen Nachkommen von Rattenmüttern mit Schwangerschaftsdiabetes
Hintergrund: Veränderungen im Gehirn bei neugeborenen Ratten von Muttertieren mit experimentellem Diabetes
Tiere: 60 Ratten (ca. 60 Rattenjunge und ihre Mütter)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Rattenweibchen werden im Alter von 3 Monaten mit den Männchen gepaart. Danach wird durch Nachweis von Sperma im Vaginalabstrich eine stattgefundene Empfängnis bestätigt. Nun wird den Muttertieren Streptomycin in den Bauchraum gespritzt, wodurch ein Diabetes (Zuckerkrankheit) hervorgerufen wird. Kontrolltiere erhalten lediglich eine Salzlösung injiziert. Am 20.Tag der Schwangerschaft wird den Ratten Zucker verabreicht und die Glukosetoleranz durch Blutzuckerkonzentrationsbestimmungen untersucht. Dazu werden die Tiere leicht betäubt, um das Blut aus einem Venengeflecht hinter dem Augapfel entnehmen zu können.

Die neugeborenen Ratten werden am ersten bzw. am 21. Lebenstag ohne Betäubung mit einer Guillotine enthauptet. Körpergewicht, Konzentrationen von Substanzen im Gehirn, Blutzucker und Insulin, aber auch einzelne Organe, wie beispielsweise die Bauchspeicheldrüse und das Gehirn, werden sofort nach dem Tod untersucht. Einige Ratten werden - 24 h bevor sie getötet werden - in einem stereotaktischen Halteapparat fixiert und das Gift Colchitozin in das Gehirn gespritzt. Danach werden auch diese Tiere enthauptet und das Gehirn untersucht.

Bereich: Hirnforschung, Hormonforschung

Originaltitel: Alterations of hypothalamic catecholamines in the newborn offspring of gestational diabetic mother rats

Autoren: A.Plagemann (1)*, T.Harder (1) , R.Lindner (2) , K.Melchior (1) , A.Rake (1) , F.Rittel (1) , W.Rohde (1) , G.Dörner (1)

Institute: (1)*Institut für Experimentelle Endokrinologie, Humboldt Universität Berlin (Charité:), 10098 Berlin, und (2) Institut für Pathologische und Klinische Biochemie, Humboldt Universität Berlin (Charité:)

Zeitschrift: Developmental Brain Research 1998: 109, 201-209

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 463



Dokument 4673Titel: Effekte von partiellen gegenüber reinen Antiöstrogenen auf die Ovulation und die Hypophysen-Ovar-Achse bei der Ratte
Hintergrund: Untersuchung der Wirkung von hormonellen Substanzen auf den weiblichen Sexualzyklus
Tiere: 18 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Den Ratten werden täglich bestimmte Testsubstanzen (Antiöstrogene, Tamoxifen u.a.) oder eine Lösung verabreicht. Bei einem Teil der Tiere werden tägliche Vaginalabstriche zur Zyklusbestimmung entnommen. Die Ratten werden wiederum an bestimmten Zyklustagen durch Enthaupten getötet und bestimmte Hormonkonzentrationen im Blut untersucht.

Bereich: Frauenheilkunde

Originaltitel: Effects of partial versus pure antiestrogens on ovulation and the pituitary-ovarian axis in the rat

Autoren: J.Donath (1)*, Y.Nishino (1)

Institute: (1)* Experimentelle Onkologie, Forschungslaboratorien, Schering AG, 13342 Berlin

Zeitschrift: Journal of Steroids and Biochemical Molecular Biology 1998: 66, 247-254

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 462



Dokument 4674Titel: Ein neues Model zur in vivo Untersuchung der synovialen Mikrozirkulation im Kniegelenk der Maus
Hintergrund: Untersuchung der Mikrodurchblutung des Kniegelenks
Tiere: 11 Mäuse
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse im Alter von 8-10 Wochen werden anästhesiert und Katheter zur Blutdruckmessung und Verabreichung von Flüssigkeit in die Schwanzarterie bzw. -vene gelegt. Das linke Bein der Maus wird in leicht gebeugter Stellung mit Silikon fixiert. Unterhalb der Kniescheibe wird die Haut auf eine Länge von 1cm eingeschnitten und die Sehne in der Mitte quer durchtrennt. Danach werden beide Anteile der Sehne entfernt und der darunterliegende Fettkörper sichtbar gemacht, ohne die Gelenkskapsel zu eröffnen. Nach Spülung mit 5 ml steriler Salzlösung wird eine Glasplatte auf die Gelenkskapsel gelegt und ein Mikroskop darauf gerichtet. Die Tiere werden schließlich durch eine intravenöse Injektion getötet, die Kniegelenke entfernt und histologisch untersucht.

Bereich: Chirurgie, Orthopädie

Originaltitel: A novel model for the study of synovial microcirculation in the mouse knee joint in vivo

Autoren: Andreas Veihelmann (1) , (2)*, Grzegorz Szczesny (1) , Dirk Nolte (1) , Fritz Krombach (1) , Hans-Jürgen Refior (2) , Konrad Messmer (1)

Institute: (1)*Institut für Chirurgische Forschung, Klinikum Großhadern, Ludwig-Maximilians Universität, 81377 München, und (2) Abteilung für Orthopädie, Klinikum Großhadern, Ludwig-Maximilians Universität München

Zeitschrift: Research in Experimental Medicine 1998: 198, 43-51

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 461



Dokument 4675Titel: Expression von Interleukin 6 im Striatum der Ratte nach stereotaktischer Injektion von Qinulinsäure
Hintergrund: Untersuchung von physiologischen Vorgängen im Gehirn
Tiere: 35 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden durch Injektion von Chloralhydrat in den Bauchraum betäubt und in einen stereotaktischen Halteapparat gespannt. Nun wird Qinolinsäure (ein Zellgift) oder bei Kontrolltieren eine Pufferlösung in eine bestimmte Hirnstruktur (rechtes Striatum) gespritzt. Nach einer Überlebenszeit von 1, 3, 6, 12 oder 24 Stunden werden die Tiere anästhesiert und durch Enthaupten getötet. Das Gehirn wird entnommen und untersucht.

Bereich: Neurophysiologie, Neurobiochemie

Originaltitel: Expression of interleukin 6 in the rat striatum following stereotaxic injection of quinolinic acid

Autoren: J.Schiefer (1)*, R.Töpper (1) , W.Schmidt (1) , F.Block (1) , P.C.Heinrich (2) , J.Noth (1) , M.Schwarz (1)

Institute: (1)*Abteilung für Neurologie, Technische Universität Aachen, 52057 Aachen, und (2) Institut für Biochemie, Technische Universität Aachen

Zeitschrift: Journal of Neuroimmunology 1998: 89, 168-176

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 460



Dokument 4676Titel: Die Rolle der 5-HT1B, 5-HT2A und 5-HT2C-Rezeptoren bei der Generalisation von 5-HT-Rezeptoragonisten zu äthanol.... bei der Ratte
Hintergrund: Erforschung der physiologischen Wirkung des Alkohols
Tiere: 13 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden in eine Kammer gesetzt, in der sich zwei Hebel in gleicher Entfernung von einem Futtertablett befinden. Je nach Versuchsansatz wird bei Betätigung des linken bzw. des rechten Hebels automatisch Futter nachgefüllt. Den Ratten wird nun entweder Alkohol oder eine Salzlösung in den Bauchraum gespritzt. Durch wiederholte Betätigung von einem der beiden Hebel (d.h. des je nach Versuchsansatz "richtigen" Hebels) und entsprechende Injektion einer der beiden Lösungen werden die Tiere nun daraufhin konditioniert (trainiert), die Betätigung von einem der beiden Hebel mit Alkohol bzw. mit der Salzlösung zu assoziieren, d.h. Alkohol von der Salzlösung zu unterscheiden. Der Einfluß von physiologischen Substanzen im Gehirn (sogenannte 5-HT-Rezeptoren) auf diese Vorgänge wird untersucht. Weiteres Schicksal der Tiere nicht berichtet.

Bereich: Physiologie, Pharmakologie, Alkoholforschung

Originaltitel: Role of 5-HT1B, 5-HT2A and 5-HT2C receptors in the generalization of 5-HT receptor agonists to the ethanol cue in the rat

Autoren: S.Maurel (1)*, R.Schreiber (1) , J.De Vry (1)

Institute: (1)*ZNS-Forschung, Bayer AG, 51063 Köln

Zeitschrift: Behavioural Pharmacology 1998: 9, 337-343

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 459



Dokument 4677Titel: Einfuß von Ethanol auf Pentylentetrazol-induziertes Kindling/epileptisches Anfallsgeschehen bei Ratten
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkung von Ethanol auf chemisch ausgelöste Krampfanfälle
Tiere: 61 Ratten (mindestens)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden in Gruppen zu 6 Tieren in Käfigen gehalten. Dreimal pro Woche wird ihnen eine Substanz (Pentylentetrazol) ins Bauchfell gespritzt, die epileptische Anfälle auslösen kann. Danach werden die Tiere 30 Minuten lang beobachtet und die auftretenden Krampfanfälle nach ihrem Schweregrad beurteilt. Die Ratten erhalten 20 Injektionen dieser Substanz, dann folgt eine 9-tägige Pause, wonach sie weitere 5 Injektionen verabreicht bekommen. Zur Untersuchung des Einflusses von Ethanol auf die chemisch ausgelösten epileptischen Anfälle erhalten die Ratten in unterschiedlichen Dosierungen und Zeitabständen eine Injektion von Ethanol in das Bauchfell. Den Kontrolltieren wird physiologische Kochsalzlösung in gleicher Menge injiziert. Zur Bestimmung der Ethanolkonzentration im Blut werden die Ratten anästhesiert. Dann wird Blut aus einem Venengeflecht hinter dem Auge entnommen. Dies wird bei jedem Tier zweimal durchgeführt. In einem anderen Experiment erhalten Ratten wieder die anfallinduzierende Substanz. Nachdem sie mindestens 5 schwerere Anfälle aufweisen, werden die Auswirkungen von Ethanol im Vergleich zu Kochsalzlösung und zwei Medikamenten gegen Epilepsie (Carbamazepin und Valproinsäure) untersucht und das Verhalten beobachtet. Über den weiteren Verbleib der Ratten wird nichts berichtet.

Bereich: Epilepsieforschung, Pharmakologie

Originaltitel: Influence of ethanol on the pentylenetetrazol-induced kindling in rats

Autoren: W.Fischer (1)*, H. Kittner (1)

Institute: (1)*Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Universität Leipzig, 04107 Leipzig

Zeitschrift: Journal of Neural Transmission 1998: 105, 1129-1142

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 458



Dokument 4678Titel: Venenumhüllte Stents zum endovaskulären Verschluß experimenteller arteriovenöser Fisteln beim Hund
Hintergrund: Untersuchung von arterio-venösen Verbindungen durch venenumhüllte Gefäßprothesen
Tiere: 3 Hunde (Labradore)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Bei den Hunden werden operativ unter Narkose beidseits künstliche Verbindungen zwischen der hirnversorgenden Arterie und der äußeren Halsvene geschaffen. Bei zwei Tieren treten danach Blutergüsse in der betroffenen Region auf.

25 bis 31 Tage später werden den Tieren verschiedene Arten von Gefäßprothesen, die mit von den Hunden stammenden Venen umhüllt sind, implantiert. Die Prothesen unterscheiden sich dadurch, daß sie sich entweder von selbst oder durch einen Ballon ausdehnen. Über eine rechte Oberschenkelvene werden die Gefäßprothesen mit Hilfe eines Katheters zu der künstlich geschaffenen Verbindung zwischen Arterie und Vene am Hals der Hunde plaziert. Für einen Zeitraum von 3 Wochen erhalten die Hunde daraufhin Schmerzmittel. In der Leistengegend treten bei zwei Tieren Blutergüsse auf, außerdem eine Infektion, die chirurgisch behandelt werden muß. Radiologische Untersuchungen zur Überprüfung der Durchlässigkeit der Gefäßprothese werden nach 1 und 3 Wochen und nach 3, 6 und 9 Monaten durchgeführt. Alle Gefäßprothesen werden nach 9 Monaten oder sofort nach Auftreten eines Verschlusses entfernt und das Gewebe untersucht. Über das weitere Schicksal der Hunde wird nichts berichtet.

Bereich: Radiologie, Herz-Kreislauf-Chirurgie

Originaltitel: Vein graft-coated stents for endovascular occlusion of canine experimental arteriovenous fistulae

Autoren: Frank Schellhammer (1) , (2)*, Ajay K.Wahkloo (2) , (3) , Heiner Nagursky (4) , Martin Schumacher (2)

Institute: (1)*Abteilung für Radiologie, Universität Köln, 50931 Köln, (2) Abteilung für Neuroradiologie Universität Freiburg, (3) Abteilung für Neurochirurgie, State University of New York, Buffalo, New York, USA, und (4) Abteilung für Mund- und Kieferchirurgie, Universität Freiburg

Zeitschrift: Investigative Radiology 1999: 34, 22-27

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 457



Dokument 4679Titel: Verlust der Immunreaktivität für RTI40, ein Typ-I-zellspezifisches Protein in Epithelzellen von Rattenlungen mit Bleomycin-induzierter Fibrose
Hintergrund: Untersuchung im Zusammenhang mit Schädigungen der Lunge
Tiere: Ratten (Anzahl unbekannt)(keine Angabe über Anzahl der Tiere)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Den Ratten wird über die Luftröhre Bleomycin verabreicht. Bleomycin löst eine Verdichtung und Schrumpfung des Lungengewebes aus. Eine Kontrollgruppe erhält nur eine Salz-lösung. Die Tiere werden 7, 14, 21, 28, 35 oder 42 Tage später getötet. Über die Vorgehensweise zur Tötung der Ratten werden keine Angaben gemacht. Die Lungen der Tiere werden untersucht.

Bereich: Pathologie, Immunhistologie

Originaltitel: Loss of immunoreactivity for RTI40, a type I cell-specific protein in alveolar epithelium of rat lungs with bleomycin-induced fibrosis

Autoren: R.Koslowski (1)*, L.G.Dobbs (2) , K-W.Wenzel (1) , D.Schuh (3) , M.Müller (3) , M.Kasper (4)

Institute: (1)*Institut für Physiologische Chemie, Medizinische Fakultät der Carl-Gustav-Carus-Technische Universität, 01109 Dresden, (2) Cardiovascular Research Institute and Department of Medicine, University of California, San Francisco, USA, (3) Institut für Pathologie, Medizinische Fakultät der Carl-Gustav-Carus-Technische Universität Dresden, und (4) Institut für Anatomie, Medizinische Fakultät der Carl-Gustav-Carus-Technische Universität Dresden

Zeitschrift: European Respiratory Journal 1998: 12, 1397-1403

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 456



Dokument 4680Titel: Gangliotomie der zweiten hinteren Spinalwurzel mit Glyzerin bei Ratten: eine experimentelle Studie zur Beurteilung einer minimal invasiven Behandlung des durch die Halswirbelsäule bedingten chronischen Kopfschmerzes
Hintergrund: Unterbrechung eines Nerven der Halswirbelsäule zur Behandlung von Kopfschmerz
Tiere: 25 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden durch eine Injektion in das Bauchfell anästhesiert. Der Kopf der Tiere wird in einen stereotaktischen Halter eingespannt, in der Mitte des Nackens wird ein Schnitt bis in die Höhe des 4.Halswirbels durchgeführt. Die Nackenmuskeln werden beidseits zurückgezogen und der erste und zweite Spinalnerv der Halswirbelsäule freigelegt. In einen bestimmten Abschnitt des 2.Spinalnervs wird mit Hilfe der stereotaktischen Vorrichtung 5µl Glyzerin gespritzt. Auf der gegenüberliegenden Seite wird in den entsprechenden Abschnitt des Spinalnervs 5µl physiologische Kochsalzlösung injiziert. Anschließend wird das Operationsfeld wieder zugenäht. Die Ratten werden nach unterschiedlichen Zeitabständen (1Stunde, 1Tag, 5, 10 oder 30 Tage) erneut anästhesiert und die gleiche oben erwähnte Operation durchgeführt. Diesmal wird der 2.Spinalnerv auf beiden Seiten entfernt. Dann werden die Tiere durch eine Überdosis eines Narkosemittels getötet.

Bereich: Neurochirurgie

Originaltitel: Glycerol gangliotomy of the second dorsal cervical root in rats: an experimental study to evaluate a minimal invasive approach for the treatment of the chronic cervicogenic headache

Autoren: Hans-Christoph Ludwig (1)*, M.Kolle (1) , J.Jansen (1)

Institute: (1)*Abteilung für Neurochirurgie, Georg August Universität, 73075 Göttingen

Zeitschrift: Cephalalgia 1998: 18, 612-617

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 455



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