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Datenbank Tierversuche

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Dokument 4671Titel: Ergebnisse fortlaufender Untersuchungen an Sauen mit zystischen Ovarien mittels Sonographie und Serum-Hormon-Bestimmung
Hintergrund: Vor dem Hintergrund, daß ein beträchtlicher Anteil von Sauen wegen Fruchtbarkeitsstörungen geschlachtet wird, soll der Einfluß von Eierstockszysten auf die Fruchtbarkeit untersucht und entsprechende diagnostische Untersuchungsmethoden beschrieben werden.
Tiere: 25 Schweine
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Fünfundzwanzig ältere Sauen werden vom Schlachthof gekauft und jeweils zu zweit in Laufboxen mit Stroheinstreu aufgestallt. Fünf Sauen dienen als Kontrollgruppe, bei zehn Tieren sind Eierstockszysten spontan aufgetreten und bei zehn weiteren werden Zysten durch Hormonbehandlung hervorgerufen. Die Geschlechtsorgane der Sauen werden alle zwei Tage mit einer in den Mastdarm eingeführten Hand abgetastet bzw. mit einem ebenfalls in den Mastdarm eingeführten Ultraschallkopf untersucht. Einmal pro Woche wird Blut aus der vorderen Hohlvene (am Übergang von Hals zur Brust) entnommen und bestimmte Hormone darin analysiert. Die Autorin bemerkt keine Anzeichen von Unbehagen während der Untersuchungen. Zu unterschiedlichen Zeitpunkten werden die Sauen von einem Eber gedeckt. Die Gesamtdauer der Versuche schwankt zwischen einigen Wochen und mehreren Monaten. Das weitere Schicksal der Tiere wird nicht erwähnt, sehr wahrscheinlich wurden sie geschlachtet. Anhand der Ergebnisse kommt die Autorin zu dem Schluß, daß auch Altsauen mit Eierstockszysten durchaus noch fruchtbar sind.

Bereich: Gynäkologie, Reproduktionsforschung

Originaltitel:

Autoren: Astrid Dorka (Wissenschaftliche Betreuung: H. Plonait)

Institute: Klinik für Klauentiere am Fachbereich Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 315



Dokument 4672Titel: Beurteilung der CO2-Betäubung von Laborratten auf Tierschutzgerechtigkeit
Hintergrund: Beurteilung der Tötung von Ratten mit CO2 auf ihre "Tierschutzgerechtigkeit"
Tiere: 107 Ratten
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden in Einzelhaltung untergebracht und durch regelmäßiges Anfassen an den Menschen gewöhnt. Zunächst wird in Vorversuchen das Verhalten von 59 Ratten beim Einströmen von CO2 in verschiedenen Konzentrationen in ihre abgedeckten Plastikkäfig beobachtet, um die am besten geeignete Konzentration zu ermitteln. Für die eigentlichen Versuche werden 48 Ratten verwendet. Die Tiere erhalten entweder eine Betäubung, eine Vollnarkose oder ein Placebo. Das Verhalten der Ratten wird beobachtet und protokolliert. Einige Tiere zeigen eine beschleunigte Atmung oder laufen ruhig im Käfig umher, während sie dem CO2 ausgesetzt sind. Bei den meisten Tieren sind keine Verhaltensänderungen zu beobachten. In bestimmten Zeitabständen (15, 75 und 120 sec.) nach Einströmen des CO2 werden die Ratten mit einer Guillotine geköpft ("dekapitiert"). Das aus dem Körper strömende Blut wird aufgefangen, um verschiedene Meßgröße (ACTH, Glucose, Corticosteron), die die Streßbelastung anzeigen, zu untersuchen. Weder in der Verhaltensbeurteilung noch in den Blutergebnissen können nach Ansicht der Autorin Hinweise auf Streß gefunden werden. Sie kommt zu dem Schluß, daß die Ratten nicht gelitten haben, und daß die Tötung mit CO2 daher als "tierschutzgerecht" erachtet werden kann.

Am Ende der Dissertation bedankt sich die Autorin bei den Mitarbeitern des Labors der Versuchstierkunde der Universität Heidelberg für die "fröhliche Arbeitsatmosphäre".

Bereich: Versuchstierkunde

Originaltitel:

Autoren: Nicola Küppers (Wissenschaftliche Betreuung: N.-C. Juhr)

Institute: Institut für Versuchstierkunde der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (vorgelegt über über den Fachbereich Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 314



Dokument 4673Titel: Auftreten von Azetaldehyd-Protein-Addukten in verschiedenen Organen von Ratten, die langfristig mit Ethanol gefüttert wurden: eine immunhistochemische Studie
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkung von Alkohol auf bestimmte Organe
Tiere: 60 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden ein Jahr lang mit 15%igem Alkohol ad libitum (frei zur Verfügung stehend) und einem Nagetierfutter gefüttert. Eine Kontrollgruppe erhält statt Alkohol Wasser. Nach 5, 9 bzw. 12 Monaten werden die Tiere gruppenweise unter ätherbetäubung getötet, die Organe entnommen und untersucht.

Bereich: Alkoholforschung

Originaltitel: Occurence of acetaldehyde protein adducts formed in various organs of chronically ethanol fed rats: An immunohistochemical study

Autoren: J.Biewald (1) , R.Nilius (2) , J.Langner (1)*

Institute: (1)* Abteilung für Medizinische Immunologie, Martin Luther Universität Halle-Wittenberg, 06097 Halle/S., (2) Privates Krankenhaus für Innere Medizin Max Uibeleisen, Bad Kissingen

Zeitschrift: International Journal of Molecular Medicine 1998: 2, 389-396,

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 293



Dokument 4674Titel: Verabreichung von Vasopressin beeinflußt das Angst-bezogene Verhalten von Ratten
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkung von Vasopressin auf das Angst-Verhalten von Ratten
Tiere: 58 Ratten (Zahl nicht eindeutig)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Den anästhesierten Ratten werden verschiedene Führungskanülen (Hohlnadeln) ins Gehirn gesetzt und mit Zahnzement und Kunststoffkleber am Schädel befestigt. Danach dürfen sich die Tiere ein Woche lang erholen, bevor die eigentlichen Experimente beginnen. Dazu werden die Kanülen an (Perfusions-)Pumpen angeschlossen, die im Laufe von 30 Minuten eine künstliche Gehirnflüssigkeit zusammen mit einem radioaktiv markierten Eiweißstoff (Arginin-Vasopressin) direkt ins Gehirn verabreichen. Nach 25 Minuten werden die Ratten aus ihren Käfigen genommen und in die Mitte eines Hohl-Kreuzes gesetzt, während laufend weiter Flüssigkeit in das Gehirn gepumpt wird. Dieses labyrinthartige Kreuz besteht aus zwei offenen und zwei geschlossenen Hohl-Armen, die in der Mitte durch eine gemeinsame offene Fläche verbunden sind. Nun wird das Verhalten der Ratten und die Zeit, die sie in den geschlossenen oder offenen Armen verbringen, gemessen. Am Ende der Experimente werden die Ratten mit einem Gift (Pentobarbital) getötet, die Gehirne entnommen und untersucht.

Bereich: Neurophysiologie

Originaltitel: Vasopressin administration modulates anxiety-related behavior in rats

Autoren: E.Appenrodt (1)* , R.Schnabel (1) , H.Schwarzberg (1)

Institute: (1)* Institut für Neurophysiologie, Otto-von-Guericke-Universität, Institut für Neurobiologie, 39120 Magdeburg

Zeitschrift: Physiology und Behavior 1998: 64, 543-547

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 292



Dokument 4675Titel: Hemmung der Langzeitpotenzierung im sich entwickelnden visuellen Cortex, aber nicht im Hippokampus, durch in utero Exposition mit polychlorierten Biphenylen bei der Ratte
Hintergrund: Untersuchung der Schädigung des Gehirns durch polychlorierte Biphenyle
Tiere: 28 Ratten (junge Ratten und ihre Muttertiere)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Den trächtigen Ratten werden zwischen dem 7. und 18. Tag der Trächtigkeit täglich die das Nervensystem schädigende Substanzen gespritzt. Von jedem Wurf wird ein Jungtier (insgesamt 28) durch Enthauptung getötet. Das Gehirn wird entnommen und für weitere Untersuchungen verwendet.

Bereich: Umweltoxikologie, Umweltmedizin

Originaltitel: Inhibition of long-term potentiation in developing rat visual cortex but not hippocampus by in utero exposure to polychlorinated biphenyls

Autoren: Lilo Altmann (1)* , Hellmuth Lilienthal (2) , Jürgen Hany (2) , Herbert Wiegand (1)

Institute: (1)* Medizinisches Institut für Umwelthygiene, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Abteilung für Neurotoxikologie, 40225 Düsseldorf, und (2) Medizinisches Institut für Umwelthygiene, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Abteilung für Biologische Psychologie, Düsseldorf

Zeitschrift: Developmental Brain Research 1998: 110, 257-260

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 291



Dokument 4676Titel: Präapoptotische Veränderungen in Leberzellen von mit TNF?-behandelten galaktosamin-sensitivierten Mäusen
Hintergrund: Untersuchung bestimmter Veränderungen von Leberzellen
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)(Anzahl nicht angegeben)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die 6 bis 8 Wochen alten Mäuse bekommen 16 Stunden vor den Experimenten kein Futter mehr. Dann wird ihnen die Substanz Galaktosamin in den Bauchraum und 20 Minuten später die zu testende Substanz (ein Tumornekrosefaktor) in die Schwanzvene gespritzt. Kontrolltieren wird nur eine der beiden Substanzen verabreicht. 5 Stunden nach der Behandlung werden die Ratten mit einem Barbiturat anästhesiert und getötet. Diverse Gewebeproben werden entnommen und untersucht.

Bereich: Zellphysiologie, Pharmakologie

Originaltitel: Pre-apoptotic alterations in hepatocytes of TNF?-treated galactosamine-sensitized mice

Autoren: Sabine Angermüller (1)* , Gerald Künstle (2) , Gisa Tiegs (3)

Institute: (1)* Abteilung für Anatomie und Zellbiologie II, Universität Heidelberg, 69120 Heidelberg, (2) Biochemische Pharmakologie, Universität Konstanz, und (3) Institut für Experimentelle und Klinische Pharma-ko-logie und Toxikologie, Universität Erlangen-Nürnberg

Zeitschrift: The Journal of Histochemistry and Cytochemistry, 1998: 46, 1175-1183

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 290



Dokument 4677Titel: Antworten der axotomierten Afferenzen auf die Blockade der Stickoxydsynthese nach spinaler Nervenläsion bei der Ratte
Hintergrund: Untersuchung von beschädigten Rückenmarksnerven
Tiere: 12 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Bei den anästhesierten Ratten werden die Querfortsätze des 6. Lendenwirbelkörpers der Wirbelsäule freigelegt und teilweise durchgesägt. Bestimmte darunterliegende Nerven des Rückenmarks werden abgebunden und durchgeschnitten. Anschließend wird die Wunde verschlossen. Die Tiere dürfen sich erholen. Vor und nach der Operation wird bei den Ratten die Schmerzempfindung an den Pfoten mit Hilfe von (Frey-)Haaren untersucht. Drei bis 45 Tage später werden die Tiere für die finalen Experimente erneut anästhesiert, neuromuskulär gelähmt und künstlich durch eine Kanüle in der Luftröhre beatmet. Katheter werden in die Halsvene zur Verabreichung von Flüssigkeit und Medikamenten gelegt. Nervenstränge werden freigelegt und durchtrennt. Freigelegtes Gewebe wird mit warmen Paraffinöl in einer aus Hautlappen gebildeten Mulde bedeckt. Mit Hilfe von Meßsystemen wird die Aktivität einzelner Nervenfasern gemessen. Am Ende der Experimente werden die Tiere durch eine intravenöse Injektion von Kaliumchlorid getötet.

Bereich: Neurophysiologie

Originaltitel: Responses of axotomized afferents to blockade of nitric oxide synthesis after spinal nerve lesion in the rat

Autoren: Heinz-Joachim Häbler (1)* , Xianguo Liu (1) , Sebastian Eschenfelder (1) , Wilfrid Jänig (1)

Institute: (1)* Physiologischen Institut, Christian-Albrecht-Universität, 24098 Kiel

Zeitschrift: Neuroscience Letters 1998: 254, 33-36

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 289



Dokument 4678Titel: Monotherapie mit Dextromethorphan oder Tirilazade - aber nicht die Kombination der beiden Substanzen - verbessert das Ergebnis nach einer vorübergehenden fokalen Mangeldurchblutung des Gehirns bei der Ratte
Hintergrund: Untersuchung der Wirkung von bestimmten Medikamenten auf die Hirnschädigung nach Mangeldurchblutung
Tiere: 44 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Den nüchternen Ratten wird Atropin unter die Haut gespritzt, bevor sie anästhesiert und künstlich beatmet werden. Mit Hilfe einer Heizlampe wird die Gehirn- und Körpertemperatur während des Experiments konstant bei 37,0°C gehalten. Zur Messung der Blutgase und des Blutdrucks und zur Verabreichung von Flüssigkeit und Medikamente werden Kanülen in die Schwanzarterie und in die linke Leistenvene gelegt. Dann werden die Tiere in einen stereotaktischen Halteapparat eingespannt und mehrere 1mm große Löcher in die Schädeldecke gebohrt. Mit Meßgeräten über jeder Hirnhemisphäre kann nun die Durchblutung des Gehirns aufgezeichnet werden. Die Durchblutung wird nun für einen Zeitraum von 90 Minuten unterbrochen. Dazu wird die rechte mittlere Hirnarterie mit Hilfe eines Nylonfadens verschlossen, der durch die äußere Halsarterie geschoben wird. Einige Tiere versterben hierbei durch ausgeprägte Hirnblutungen. Die überlebenden Ratten werden in vier Gruppen eingeteilt, die mit unterschiedlichen Medikamenten therapiert werden. Unabhängige Untersucher beurteilen die Tiere täglich auf neurologische Defizite. Dabei werden die Symptome nach 6 Graden eingeteilt (z.B. 0 = keine Spontanaktivität oder 5 = keine offensichtlichen Schäden). Nach sieben Tagen werden die Ratten erneut anästhesiert und mit einem Gift (Paraformaldehyd-Perfusion) getötet. Die Gehirne werden entnommen und untersucht.

Bereich: Neurochirurgie, Schlaganfallforschung

Originaltitel: Monotherapy with dextromethorphan or tirilazad - but not a combination of both - improves outcome after transient focal cerebral ischemia in rats

Autoren: Robert Schmidt-Elsaesser (1)* , Stefan Zausinger (1) , Edwin Hungerhuber (1) , Alexander Baethmann (1) , Hanns-Jürgen Reulen (1)

Institute: (1) Abteilung für Neurochirurgie, Ludwig-Maximilians-Universität, Klinikum Großhadern, 81377 München

Zeitschrift: Experimental Brain Research 1998: 122, 121-127

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 288



Dokument 4679Titel: Effecte von akutem und chronischem sozialen Streß auf die Abwehrlage der Blutzellen bei der Ratte
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen von Streß auf das Immunsystem
Tiere: 66 Ratten (mindestens)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden pärchenweise in Käfigen gehalten und 10 Wochen lang in Ruhe gelassen. Dann beginnen die Experimente, bei denen jeweils ein Männchen für 2 bzw. 48 Stunden in den Käfig von einem Rattenpärchen gesetzt wird. Das Verhalten der Tiere wird mit Hilfe einer Videokamera aufgezeichnet und anschließend nach Kriterien, wie beispielsweise Aggressivität und Fluchtverhalten, ausgewertet. Vor und nach der Konfrontation wird den "Eindringlingen" Blut entnommen und untersucht. Kontrollmännchen, die ungestört bei ihren Weibchen im Käfig bleiben, dienen als Kontrolle. Für die Blutentnahme werden die Tiere in eine Vorrichtung gezwängt und der Schwanz durch ein Loch zugänglich gemacht und 4 Minuten lang mit einer Heizlampe erwärmt. Dann wird die Schwanzvene durch einen Stauschlauch gestaut und Blut mit einer heparinisierten Nadel entnommen. Weiteres Schicksal der Tiere nicht beschrieben.

Bereich: Physiologie, Immunologie, Stressforschung

Originaltitel: Effects of acute and chronic social stress on blood cellular immunity in rats

Autoren: Volker Stefanski (1)* , Harald Engler (1)

Institute: (1)* Abteilung für Tierphysiologie, Universität Bayreuth, 95440 Bayreuth

Zeitschrift: Physiology and Behavior 1998: 64, 733-741

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 287



Dokument 4680Titel: Expression von c-fos, junB, c-jun, MKP-1 und hsp72 nach traumatischer Schädigung des Neocortex bei Ratten - Zusammenhang mit der Unterdrückung der Sprossung
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkung von Schädigungen der Hirnrinde
Tiere: 18 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden anästhesiert, neuromuskulär betäubt und nach einem Schnitt in die Luftröhre durch einen Schlauch künstlich beatmet. Katheter werden in die Blutgefäße der Leiste gelegt, um den Blutdruck messen, Blut abnehmen und Medikamente verabreichen zu können. Die Hirnströme werden aufgezeichnet. Ferner werden verschiedene Elektroden, Referenzelektroden und Meßinstrumente direkt ins Gehirn plaziert. Mit einem kleinen, mit flüssigem Stickstoff gekühlten Metallstab werden nun Verletzungen der Hirnrinde produziert. Nach 1, 3 oder 6 Stunden Überlebenszeit wird der Kopf der Tiere mit flüssigem Stickstoff schockgefroren, die Gehirne entnommen und für weitere histologische Untersuchungen verwendet.

Bereich: Neurologie

Originaltitel: Expression of c-fos, junB, c-jun, MKP-1 and hsp72 following traumatic neocortical lesions in rats - relation to spreading depression

Autoren: D.M.Hermann (1)* , G.Mies (1) , K.-A.Hossmann (1)

Institute: (1)* Max-Planck-Institut für Neurologische Forschung, Abteilung für Experimentelle Neurologie, 50931 Köln

Zeitschrift: Neuroscience 1999: 88, 599-608

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 286



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