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Datenbank Tierversuche

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Dokument 1521Titel: Die Vasopressin-Funktion der Niere: Weitere Charakterisierung von Medullipin und einem zweiten, Angiolysin genannten, Hormon
Hintergrund: Bluthochdruckforschung
Tiere: Ratten (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Es werden Ratten verwendet, die zuchtbedingt an spontanem Bluthochdruck leiden sowie "normale" Ratten. Die Tiere werden von Versuchstierzüchter Charles River, Sulzfeld, bezogen. Unter Narkose wird der Bauch aufgeschnitten. Eine Testsubstanz wird in die untere Hohlvene injiziert. Gleichzeitig wird in der Aorta und einer Arterie der Blutdruck gemessen. Das weitere Schicksal der Ratten wird nicht erwähnt.

Bereich: Herz-Kreislauf-Forschung, Bluthochdruckforschung

Originaltitel: The vasodepressor function of the kidney: further characterization of medullipin and a second hormone designated angiolysin

Autoren: Bernhard Glodny (1)*, Guido F. Pauli (2)

Institute: (1) Abteilung für Radiologie, Medizinische Hochschule Innsbruck, 6020 Innsbruck, Österreich, (2) Department of Medicinal Chemistry and Pharmacognosy, College of Pharmacy, University of Illinois, Chicago, USA

Zeitschrift: Hypertension Research 2006: 29(7), 533-544

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3542



Dokument 1522Titel: Ein rekombinantes Anti-ICAM-1-Fab-Fragment ist so wirkungsvoll wie der komplette IgG-Antikörper bei der Behandlung von Verbrennungen bei Kaninchen
Hintergrund: Test eines gegen einen Entzündungsfaktor gerichteten Antikörpers bei Verbrennungen dritten Grades.
Tiere: 48 Kaninchen
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose wird der Rücken der Kaninchen geschoren. Ein auf 100 Grad C erhitztes Messingstück von 1 x 3 cm Größe wird für 20 Sekunden auf die Rückenhaut aufgesetzt, um Verbrennungen dritten Grades zu erzielen. Dieses wird sechsmal wiederholt. Insgesamt wird also eine Fläche von 6 x 3 cm verbrannt. Die Tiere erhalten in den folgenden Tagen Schmerzmittel verabreicht. Sie werden in 5 Gruppen eingeteilt. Je nach Gruppe werden die Tiere unterschiedlich mit in eine Ohrvene injizierten Testwirkstoffen behandelt. 1, 2, 3, 4, 24, 48 und 72 Stunden nach der Verbrennung wird ein fluoreszierender Farbstoff in die Blutbahn injiziert. Durch Messung der Fluoreszenz in den Blutgefäßen im Bereich der Verbrennungen wird der Blutfluss bestimmt. Nach drei Tagen werden die Tiere auf nicht näher beschriebene Weise getötet.

Bereich: Verbrennungen, Traumatologie, Notfallmedizin

Originaltitel: A recombinant anti-ICAM-1 Fab fragment is as effective as the complete IgG antibody in treatment of burns in rabbits

Autoren: P.Ch. Fuchs (1)*, T.L. Hartmann (1), C. Schrimpf (1), J. Haunschild (2), T. Litzenburger (2), N. Pallua (1)

Institute: (1) Klinik für Plastische Chirurgie, Hand- und Verbrennungschirurgie, Universitätsklinikum Aachen, 52074 Aachen, (2) MorphSys AG, Martinsried

Zeitschrift: Burns 2006: 32, 430-435

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3541



Dokument 1523Titel: Beurteilung eines neu entwickelten Korbgerätes zur perkutanen Thrombembolieentfernung bei Schafen mit zentralen Lungenembolien
Hintergrund: Test eines Gerätes zur Entfernung von Blutpfröpfen.
Tiere: 6 Schafe
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Zunächst werden Blutpfröpfe (Thromben) produziert. Dazu werden zwei Liter Schweinblut sieben Tage lang bei 4 Grad stehen gelassen. Aus dem Blutklumpen werden Stücke von 5 cm Länge und 1,3 cm Durchmesser herausgeschnitten. Bei den narkotisierten Schafen wird ein langer Katheter (Plastikschlauch) durch eine Halsvene bis zum rechten Vorhof des Herzens vorgeschoben. Der Thrombus wird durch den Katheter injiziert. Er gelangt mit dem Blutstrom in die Lungenvene, bleibt dort hängen und verursacht eine Lungenembolie. Ein zweiter langer Katheter wird über eine Beinvene bis zur Lungenvene geschoben. Dieser Katheter hat eine Vorrichtung an seinem Ende, mit der der Blutpfropf angesaugt und entfernt wird. Anschließend wird eine Angiographie (Darstellung von Blutgefäßen) gemacht, um zu testen, ob die Lungenvene wieder durchgängig ist. Die Schafe werden auf nicht beschriebene Weise getötet.

Bereich: Biomedizinische Technik

Originaltitel: Evaluation of a newly developed percutaneous thrombectomy basket device in sheep with central pulmonary embolisms

Autoren: Rajeev K. Verma (1)*, Jochen G. Pfeffer (2), Tadek Stopinsky (3), Rolf W. Günther (1), Thomas Schmitz-Rode (2)

Institute: (1) Institut für Diagnostische Radiologie, Universitätsklinikum, RWTH Aachen, 52074 Aachen, (2) Abteilung für Angewandte Medizintechnik, Helmholtz-Institut, RWTH Aachen, (3) Institut für Versuchstierkunde, Universitätsklinikum, RWTH Aachen

Zeitschrift: Investigative Radiology 2006: 41 (10), 729-734

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3540



Dokument 1524Titel: Einfluss verschiedener Behandlungsmethoden auf die Heilung von durch einen Faden hervorgerufene Peri-Implantitis-Schäden: Eine experimentelle Studie an Hunden
Hintergrund: Behandlung einer künstlich hervorgerufenen Entzündung um Zahnimplantate.
Tiere: 5 Hunde (Beagles)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Fünf sechs-jährigen Beagles werden unter Narkose acht Backenzähne (6 Prämolaren und 1 Molar) aus dem Unterkiefer gezogen. Nach vier Wochen Heilungszeit werden die Tiere erneut narkotisiert. In die Löcher werden sechs Schraubenimplantate eingebracht. Die Zähne und Implantate werden von nun an einmal täglich mit einer Zahnbürste geputzt. Es werden mehrfach Röntgenaufnahmen gemacht. Nach drei Monaten werden Baumwollfäden um die Implantate gelegt. Durch diese werden Taschen im Zahnfleisch gebildet, in denen sich Bakterien ansiedeln können. Die Zähne werden ab dieser Operation auch nicht mehr geputzt. Die Fäden bewirken eine Entzündung und Zerstörung des Knochengewebes um die Implantate. Es werden regelmäßig Röntgenaufnahmen vom Unterkiefer gemacht. Wenn das Knochengewebe um die Implantate zu 40% zerstört ist, werden die Fäden unter erneuter Narkose entfernt. Weitere 4 Wochen später werden die Knochenschäden auf unterschiedliche Weise behandelt. Zum Teil wird das entzündete und abgestorbene Gewebe mit einem Löffel abgeschabt oder es wird mit Laser behandelt. Die Zähne und Implantate werden wieder regelmäßig geputzt. Drei Monate nach der Behandlung werden die Hunde durch Überdosis eines Barbiturates getötet, die Kiefer werden untersucht.

Die Arbeit wurde durch die DGI – Deutsche Gesellschaft für Implantologie unterstützt.

Bereich: Kieferorthopädie, Zahnmedizin

Originaltitel: Influence of different treatment appraoches on non-submerged and submerged healing of ligature induced peri-implantitis lesions: an experimental study in dogs

Autoren: Frank Schwarz (1)*, Sören Jepsen (2), Monika Herten (1), Martin Sager (3), Daniel Rothamel (1), Jürgen Becker (1)

Institute: (1) Abteilung für Mundchirurgie, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, 40225 Düsseldorf, (2) Abteilung für Periodontologie, Operative und Präventive Zahnmedizin, Universität Bonn, (3) Tierversuchsinstitut, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Zeitschrift: Journal of Clinical Periodontology 2006: 33, 584-595

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3539



Dokument 1525Titel: Einwachsen von Knochen-Knorpel-Transplantaten unter dem Einfluss von Wachstumsfaktoren: Sechs-Monats-Ergebnisse einer Tierstudie
Hintergrund: Einfluss eines Wachstumsfaktors bei Knochen-Knorpel-Transplantaten im Kniegelenk.
Tiere: 16 Schafe
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die Schafe werden narkotisiert. Am rechten Knie wird die Haut aufgeschnitten. Die Kniescheibe wird zur Seite geschoben. Auf der Innen- und der Außenseite des Kniegelenkes wird jeweils ein 6,3 mm Loch in den Knorpel und in den unteren Teil des Oberschenkelknochens gebohrt. Aus dem vorderen Bereich des Gelenkes wird ebenfalls ein Stück Knorpel und Knochen herausgeschnitten. Dieses wird in zwei Teile geteilt und in zwei verschiedenen Lösungen getränkt. Die eine Lösung enthält einen menschlichen Wachstumsfaktor. Die getränkten Knorpel-Knochenstücke werden in die zuvor gebohrten Löcher gefüllt. Sechs Wochen später werden die Schafe getötet, um ihre Knie zu untersuchen.

Die Arbeit wurde von der Deutschen Arthrose Hilfe finanziell unterstützt.

Bereich: Orthopädie

Originaltitel: Ingrowth of osteochondral grafts under the influence of growth factors: 6-months results of an animal study

Autoren: Christian H. Siebert (1)*, Ulrich Schneider (1), Sasa Sopka (2), Ture Wahner (2), Oliver Miltner (1), Christopher Niedhart (1)

Institute: (1) Orthopädische Klinik, Universitätsklinikum der RWTH Aachen, 52074 Aachen, (2) Interdisziplinäres Zentrum für Klinische Forschung (IZKF-Biomat), Aachen

Zeitschrift: Archives of Orthopaedics and Trauma Surgery 2006: 126, 247-252

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3538



Dokument 1526Titel: Dopaminumsatz wird im Caudatus/Putamen von asymptomatischen MPTP-behandelten Rhesusaffen heraufreguliert
Hintergrund: Warum treten keine Parkinson-Symptome auf, auch wenn ein Großteil bestimmter Gehirnzellen zerstört ist?
Tiere: 16 Affen (Rhesusaffen)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die verwendeten Affen sind zwischen 7 und 23 Jahre alt. Ihre Herkunft wird nicht erwähnt. Vier Affen wird 12 bis 36 Tage lang alle 1 bis 2 Tage eine Substanz in einen Muskel gespritzt, die bestimmte Hirnzellen zerstört. Die Tiere entwickeln schwere Parkinson-Symptome, die nach einem Schema beurteilt werden. Eine zweite Gruppe von fünf Affen erhält die Substanz 2 bis 7 Monate lang meist zweimal pro Woche verabreicht. Bei dieser Gruppe sollen die Zellen zerstört werden, ohne dass die Tiere Symptome bekommen. Sobald sich Parkinson-Symptome zeigen, werden die Injektionen unterbrochen und erst fortgeführt, wen die Symptome wieder verschwunden sind. Eine dritte Gruppe von 7 Affen bleibt als Kontrolle unbehandelt. Alle Tiere werden durch Überdosis eines Barbiturates getötet, um ihre Gehirne zu untersuchen.

Bereich: Parkinson-Forschung, Neurobiochemie

Originaltitel: Dopamine turnover is upregulated in the caudate/putamen of asymptomatic MPTP-treated rhesus monkeys

Autoren: Christian Pifl*, Oleh Hornykiewicz

Institute: Zentrum für Hirnforschung, Medizinische Universität Wien, 1090 Wien, Österreich

Zeitschrift: Neurochemistry 2006: 49, 519-524

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3537



Dokument 1527Titel: Unterschiedliche Expression der Klasse-I-Moleküle des großen Histokompatibilitätskomplexes im Gehirn eines Neuweltaffen, dem Weißbüscheläffchen (Callithrix jacchus)
Hintergrund: Vorkommen bestimmter Gene im Affengehirn.
Tiere: 8 Affen (Weißbüscheläffchen)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die Weißbüscheläffchen stammen aus der Zucht des Deutschen Primatenzentrums. Zwei Affen erhalten täglich 39 Tage lang ein Immunsuppressivum oral verabreicht. Diese beiden Tiere sowie sechs weitere Affen werden durch Überdosis eines Narkosemittels getötet. Ihre Gehirne werden entfernt und für die eigentlichen Experimente verwendet.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Europäische Kommission unterstützt.

Bereich: Neuroimunologie, Molekularbiologie

Originaltitel: Differential expression of major histocompatibility complex class I molecules in the brain of a New World monkey, the common marmoset (Callithrix jacchus)

Autoren: Ulrike Rölleke (1,2), Gabriele Flügge (2,3), Stephanie Plehm (1), Christina Schlumbohm (2), Victor William Armstrong (4), Ralf Dressel (5), Barbara Uchanska-Ziegler (6), Andreas Ziegler (6), Eberhard Fuchs (2,3), Bolizar Czeh (2,3), Lutz Walter (1)*

Institute: (1) Abteilung für Primatengenetik, Deutsches Primatenzentrum, 37077 Göttingen, (2) Abteilung für Klinische Neurobiologie, Deutsches Primatenzentrum, Göttingen, (3) DFG Forschungszentrum für die Molekulare Physiologie des Gehirns (CMPB), (4) Abteilung für Klinische Chemie, Deutsches Primatenzentrum, Göttingen, (5) Institut für Zelluläre und Molekulare Immunologie, Universität Göttingen, (6) Institut für Immungenetik, Charite-Universitätsmedizin Berlin, Humboldt Universität Berlin

Zeitschrift: Journal of Neuroimmunology 2006: 176, 39-50

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3536



Dokument 1528Titel: mPer1- und mPer2-Mutantenmäuse zeigen normales räumliches und Kontex-Lernverhalten in standardisierten Tests für Hipoocampus-abhängiges Lernen
Hintergrund: Rolle zweier Gene für das Lernvermögen.
Tiere: 94 Mäuse
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Es werden Mäuse gezüchtet, denen durch eine Mutation ein bestimmtes Gen fehlt, das für die Regulierung des Tagesrhythmus wichtig ist. Einer zweiten Mäusezuchtlinie fehlt ein weiteres Tagesrhythmus-Gen. Außerdem werden "normale" Mäuse verwendet. Mit den Tieren werden Tests zum Lern- und Erinnerungsvermögen durchgeführt.

In einem Wasserbecken von 150 cm Durchmesser muss eine Maus schwimmen und eine 14x14 cm große Plattform finden, die sich an einer Stelle knapp unter der Wasseroberfläche befindet. Dieser Test wird sechsmal wiederholt. Das Verhalten der Maus wird mit einer Videokamera aufgezeichnet. Es wird bewertet, wie schnell die Maus die Plattform wiederfindet.

Im "Angstkonditionierungs-Test" wird eine Maus in eine Box gesetzt, wo sie einen Stromschlag über den Boden bekommt. Am nächsten Tag wird die Maus wieder in Box gesetzt und es wird beobachtet, inwieweit die Maus vor Angst erstarrt.

Eine Maus wird in ein "offenes Feld" gesetzt, eine weißen Plastikplatte von 150 cm Durchmesser und einem 35 cm hohen Plastikrand. Es wird registriert, ob sich die Maus eher am sicheren Rand oder in der offenen Mitte aufhält.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und NCCR "Neural Plasticity and Repair" unterstützt.

Bereich: Neurobiologie, Molekularbiologie

Originaltitel: mPer1 and mPer2 mutant mice show regular spatial and contextual learning in standardized tests for hippocamus-dependent learning

Autoren: M. Zueger (1), A. Urani (1), S. Chourbaji (1), C. Zacher (1), H.P. Lipp (2), U. Albrecht (3), R. Spanagel (1), D.P. Wolfer (2), P. Gass (1)*

Institute: (1) Zentralinstitut für Mentale Gesundheit Mannheim, Universität Heidelberg, 68159 Mannheim, (2) Institut für Anatomie, Universität Zürich-Irchel, Zürich, Schweiz, (3) Abteilung für Medizin, Institut für Biochemie, Universität Fribourg, Fribourg, Schweiz

Zeitschrift: Journal of Neural Transmission 2006: 113, 347-356

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3535



Dokument 1529Titel: Bei diabetischen Kaninchen wird die Expression von Leber-ENPP1 hervorgerufen
Hintergrund: Molekulare Veränderungen bei Kaninchen, die künstlich diabetisch gemacht wurden.
Tiere: 10 Kaninchen
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die Kaninchen stammen aus der Versuchstierzucht Charles River Laboratories, Kisslegg. Fünf Tieren wird eine Substanz in eine Vene injiziert, die gezielt die Insulin-produzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse zerstören. Als Folge bekommen die Kaninchen Diabetes. Die fünf anderen Kaninchen erhalten eine Kochsalzlösung injiziert und dienen als Kontrolle. Sieben Tage später werden die Tiere in Narkose gelegt und durch Ausbluten getötet.

Bereich: Diabetes-Forschung

Originaltitel: Hepatic ENPP1 expression is induced in diabetic rabbits

Autoren: Philipp Eller, Kathrin Hochegger, Andreas Wehinger, Ivan Tancevski, Wilfried Schgoer, Andreas Ritsch, Josef R. Patsch*

Institute: Innere Medizin, Abteilung Allgemeine Innere Medizin, Universitätsklinikum, 6020 Innsbruck, Österreich

Zeitschrift: Mammalian genome: official journal of the International Mammalian Genome Society 2006: 17 (8), 886-891

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3534



Dokument 1530Titel: Einfluss der Tondauer und der Zeit zwischen zwei Tönen auf die Fähigkeit eines Makaken zwischen Frequenzkonturen zu unterscheiden
Hintergrund: Hörvermögen des Affen
Tiere: 1 Affe (Javaneraffe)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Der Affe wurde bereits für mindestens zwei andere Studien zur Unterscheidung von Tönen verwendet. In einer Studie musste er mehr als 100.000 Mal zwischen Tönen unterscheiden, während gleichzeitig in der Hörrinde Hirnströme gemessen wurden. Dem Tier muss schon vor längerer Zeit über einem Bohrloch im Schädelknochen eine verschließbare Kammer für Elektroden montiert worden sein. Diese Vorrichtung wird für die vorliegende Arbeit nicht gebraucht.

Der Affe wird in einem Affenstuhl fixiert. Bei Erleuchten einer Lampe muss er einen Hebel berühren. Es werden verschiedene Töne vorgespielt. Bei einem Ton mit sinkender Frequenz muss er den Hebel innerhalb weniger Millisekunden loslassen. Dafür erhält er 0,2 ml Wasser, also etwa ein bis zwei Tropfen. Bei einem falschen Ton oder bei zu langsamen Reagieren, gibt es kein Wasser. Affen erhalten bei dieser Art der Versuche üblicherweise außerhalb der Versuche überhaupt nichts zu trinken, damit sie genügend durstig sind, um zu kooperieren.

Jede Sitzung dauert eine bis drei Stunden mit ein bis zwei kurzen Pausen. Die Autoren bemerken, dass der Affe trotz seiner Erfahrung von mehr als 200.000 Versuchen, viele Fehler macht, was sie auf die sehr anspruchsvolle Arbeit, die eine hohe Konzentration des Tieres erfordert, zurückführen.

Die Arbeit wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

Bereich: Hörforschung, Neurobiologie

Originaltitel: Influence of tone duration and intertone interval on the discrimination of frequency contours in a macaque monkey

Autoren: Michael Brosch*, Elena Oshurkova, Cornelia Bucks, Henning Scheich

Institute: Leibniz-Institut für Neurobiologie, 39118 Magdeburg

Zeitschrift: Neuroscience Letters 2006: 97-101

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3533



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