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Datenbank Tierversuche

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Dokument 4801Titel: Abgeschwächte neuroendokrine Antwort auf emotionale und körpliche Streßfaktoren führt bei trächtigen Ratten zu Veränderungen der Adenohypophyse
Hintergrund: Untersuchungen der Auswirkungen von Streß auf die Hormonproduktion bei trächtigen und laktierenden (stillenden) Ratten
Tiere: 118 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die (jungfräulichen) Rattenweibchen werden über Nacht mit sexuell erfahrenen Männchen gepaart. Die trächtigen Ratten werden dann zum Teil in Gruppen von vier bis sechs Tieren pro Käfig, zum Teil in Einzelkäfigen, bis kurz vor der Geburt der Jungen gehalten. Am 4. bis 6.Tag der Laktation (Säugen der Jungen) werden die folgenden Operationen zur laufenden Blutentnahme durch-geführt: Die Tiere werden anästhesiert und Verweilkatheter (Schläuche aus Kunststoff) in ihre Halsvenen eingeführt. Die Katheter werden bis in den rechten Herzvorhof vorgeschoben und das andere Ende im Halsbereich herausgeführt. Die Tiere werden dann wieder zurück in ihre Käfige gebracht.

Mit diesen voroperierten Tieren werden einige Tage später die eigentlichen Experimente durchgeführt. Die Ratten werden in die Mitte eines kreuzförmigen Gangsystems gesetzt. Zwei Arme des Hohlkreuzes sind durch eine Wand an ihren Enden verschlossen, die anderen beiden sind dagegen offen. Die Tiere befinden sich nun im Konflikt zwischen Furcht vor offenen unbekannten Räumlichkeiten und ihrem Entdeckungstrieb. Durch Videokameras wird das Verhalten der Ratten beobachtet und die Zeit gemessen, die sie in den offenen Armen verbringen.

In einem weiteren Versuch werden die Tiere 90 Sekunden lang in einen schwarzen Wasserkübel gesetzt und so emotionalem und körperlichem Streß ausgesetzt. Nach dem Schwimmen werden die Ratten 10 Sekunden lang mit einem Handtuch abgetrocknet und in ihre Käfige zurückgesetzt. Vor und nach den Versuchen werden Blutproben entnommen und Hormone der Hirnanhangsdrüse untersucht. Am folgenden Tage wird den Tieren ein Hormon gespritzt und dann erneut Blutproben entnommen. Am Ende der Experimente werden die Ratten durch ein Gift getötet und die Schwangerschaft nochmals überprüft.

In einem anderen Experiment werden trächtige und nicht-trächtige Ratten im wachen Zustand aus ihren Käfigen in den Experimentierraum gebracht und dort sofort enthauptet. Die Hirnanhangsdrüse wird entnommen und untersucht. ähnliches geschieht mit nicht-trächtigen Ratten und Ratten am 11., 17. und 22. Tag ihrer Trächtigkeit.

(Die Experimente wurden zum Teil in Edinburgh durchgeführt. Verantwortlicher Autor ist jedoch ein Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts München.)

Bereich: Physiologie, Hormonforschung, Stressforschung

Originaltitel: Attenuated neuroendocrine responses to emotional and physical stressors in pregnant rats involve adenohypophysical changes

Autoren: I.D.Neumann (1)* , H.A.Johnstone (2) , M.Hatzinger (1) , G.Liebsch (1) , M.Shipston (2) , J.A.Russell (2) , R.Landgraf (1) , A.J.Douglas (2)

Institute: (1)* Max Planck Institut für Psychatrie, 80804 München, und (2) Abteilung für Physiologie, University Medical School, Edinburgh, UK

Zeitschrift: Journal of Physiology 1998: 508.1, 289-300

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 246



Dokument 4802Titel: Transplantation eines menschlichen Eierstockkarzinoms auf Nacktmäuse: Chemotherapie-Versuche mit Paclitaxel, Cisplatin, Vinoelbine und Titanocenedichlorid
Hintergrund: Untersuchung bestimmter Medikamente in der Therapie von Eierstockkarzinomen
Tiere: 48 Mäuse
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Mäusen wird Gewebe eines menschlichen Ovarialkarzinoms unter die Rückenhaut implantiert. Nun werden die Tiere mit unterschiedlichen Medikamenten therapiert. Tumorwachstum und Körpergewicht der Mäuse werden alle zwei Tage kontrolliert. Nach 17 Tagen werden die Tiere auf nicht näher beschriebene Art getötet ("sacrified") und die Tumoren untersucht. Ein Teil der Tiere verendet schon vor Ablauf der Beobachtungsperiode.

Bereich: Frauenheilkunde

Originaltitel: Human ovarian cancer xenografts in nude mice: chemotherapy trials with paclitaxel, cisplatin, vinorelbine and titanocene dichloride

Autoren: C.Villena-Heinsen (1)* , M.Friedrich (1) , AK Ertan (1) , C.Farnhammer (1) , W.Schmidt (1)

Institute: (1)* Abteilung für Geburtshilfe und Frauenheilkunde, Universität des Saarlands, Homburg

Zeitschrift: Anti-Cancer Drugs 1998: 9, 557-563

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 245



Dokument 4803Titel: Selektive Hemmung der Ansammlung von Leberkollagen durch einen neuen Propyl-4-Hydroxylase-Hemmer bei der experimentellen Leberfibrose der Ratte
Hintergrund: Untersuchung der Wirkung eines neuen Medikaments bei Lebererkrankungen
Tiere: 47 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Den Ratten wird eine radioaktive Aminosäure in den Bauchraum gespritzt. Vorher bzw. 2 und 4 Stunden nachher wird ihnen auf die gleiche Weise eine Testsubstanz verabreicht. Wenige Stunden später werden die Tiere getötet und die Leber zu weiteren Untersuchungen herausgeschnitten.
Bei anderen Ratten wird durch neunwöchige Verabreichung von Tetrachlorkohlenstoff eine Leberfibrose hervorgerufen. Gleichzeitig wird auch die zu testende Substanz in den Bauchraum gespritzt. Am Ende der Experimente werden die Tiere mit äther betäubt und durch Ausbluten getötet. Die Leber wird herausgeschnitten und untersucht. Bei einem Teil der Tiere wird an verschiedenen Tagen Blut aus Blutgefäßen hinter dem Augapfel entgenommen und untersucht. Am Ende der Experimente werden die Tiere mit äther betäubt und durch Ausbluten aus der großen Hohlvene getötet.

Bereich: Pharmakologie

Originaltitel: Selective inhibition of hepatic collagen accumulation in experimental liver fibrosis in rats by a new propyl 4-hydroxylase inhibitor

Autoren: Martin Bickel (1)* , Karl-Heinz Baringhaus (1) , Martin Gerl (1) , Volkmar Günzler (1) , Jiri Kanta (2) , Ludwig Schmidts (1) , Michael Stapf (1) , Georg Tschank (1) , Klaus Weidmann (1) , Ulrich Werner (1)

Institute: (1)* Hoechst Marion Roussel Deutschland GmbH, 65926 Frankfurt, und (2) Fakultät für Medzin, Abteilung für Biochemie, Karls-Universität, Hradec Kralove, Tschechische Republik

Zeitschrift: Hepatology 1998: 28, 404-411

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 244



Dokument 4804Titel: Verteilung und Gewebsverträglichkeit von intrathekalem Thizanidin beim Schaf
Hintergrund: Untersuchung eines bestimmten Medikaments bei der Schmerztherapie
Tiere: 4 Schafe
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Schafe werden sediert und anästhesiert. Ein Katheter aus Gummi wird zwischen den Rückenmarkshäuten bis auf Höhe des 3. Lendenwirbels vorgeschoben. Eine Infusionspumpe wird unter die Haute des seitlichen Bauches implantiert und an den Katheter angeschlossen. Durch ein Bohrloch in der Schädeldecke wird ein Ommaya-Reservoir (?, dem Bearbeiter nicht bekannt) in den Seitenventrikel des Gehirns eingeführt. Proben der Hirnflüssigkeit können entnommen werden. 2 bis 3 Wochen nach der Operation beginnt die Therapie mit einer Testsubstanz, die durch den Katheter in den Rückenmarksraum verabreicht wird. Ein Kontrolltier erhält eine unwirksame Lösung. Während der Beobachtungszeit von 7 bis 14 Monaten dürfen sich die Schafe frei bewegen. Blutproben werden aus der Vene des Ohres oder des Vorderbeins entnommen und mit Werten von unbehandelten Schafen verglichen. Am Ende werden die Tiere mit einem Gift getötet ("sacrified"), das Gehirn und Rückenmark entnommen und untersucht.

Bereich: Neurologie, Neurochirurgie

Originaltitel: Distribution, tolerability and tissue compatibility of intrathecal tizanidine in the sheep

Autoren: G.Ochs (1)* , M.Loew (1) , J.Tonn (2) , K.Toyka (1)

Institute: (1)* Abteilung für Neurologie und (2) Neurochirurgie, Julius-Maximilians-Universität Würzburg, 97080 Würzburg

Zeitschrift: Acta Anaesthesiologica Scandinavica 1998: 42, 786-793

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 243



Dokument 4805Titel: Die Rolle des sehr späten Antigen-4 und seines vaskulären Zelladhäsionsmolekül-1-Gegenliganden in der Pathogenese der experimentellen Autoimmunneuritis bei der Lewisratte
Hintergrund: Untersuchung von bestimmten Substanzen bei einer Nervenentzündung
Tiere: 24 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Bei einem Teil der Ratten wird durch Injektion bestimmter Zellen in die Schwanzvene, bei anderen Ratten durch Injektion des Tuberkuloseerregers in die Pfote eine autoimmune Nervenentzündung hervorgerufen. Nach 5, 9 und 13 Tagen werden den Tieren die zu untersuchenden Substanzen in die Schwanzvene gespritzt und der Krankheitsverlauf beobachtet. Die Ratten werden täglich gewogen und ihre Krankheitssymptome in einer Skala von 0 bis 10 (z.B. 0 = normal, ..., 5 = milde halbseitige Lähmung, 8 = volle Lähmung, 9 = moribund d.h. im Sterben liegend, 10 = tot) eingeordnet. Am Ende der Experimente werden die Tiere anästhesiert und durch das Herz mit einer tödlichen Lösung durchströmt. Gewebeproben werden entnommen und untersucht.

Bereich: Neurologie

Originaltitel: The role of the very late antigen-4 and its counterligand vascular cell adhesion molecule-1 in the pathogenesis of experimental autoimmune neuritis of the Lewis rat

Autoren: U.Enders (1) , R.Lobb (2) , R.B.Pepinsky (2) , H.-P.Hartung (1)* , K.V.Toyka (1) , R.Gold (1)

Institute: (1)* Abteilung für Neurologie, Julius-Maximilians Universität Würzburg, 97080 Würzburg, und (2) Biogen, Inc., Cambridge, Massachusetts, USA

Zeitschrift: Brain 1998: 121, 1257-1266

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 242



Dokument 4806Titel: Chronische Effekte der frühzeitigen Hemmung des Angiotensin-Converting-Enzyms und des Angiotensin AT1-Rezeptor-Subtypen bei der Ratte mit Herzinfarkt: Die Rolle des Bradykinins
Hintergrund: Untersuchungen der Auswirkung einer frühzeitigen Verabreichung bestimmter Substanzen nach einem Herzinfarkt
Tiere: 357 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden mit äther betäubt und künstlich beatmet. Der Brustkorb wird auf der linken Seite aufgeschnitten und das Herz freigelegt. Die linke Herzkranzarterie wird nun mit einem OP-Nähfaden abgeschnürt, um einen Herzinfarkt hervorzurufen. Das Herz wieder in seine normale Position zurückgelegt und die Wunde verschlossen. Die Ratten werden nun in Gruppen eingeteilt, die alle unterschiedliche Medikamente oder Medikamentenkombinationen verabreicht bekommen. Nach acht Wochen werden die Tiere erneut anästhesiert und durch Kanülen in der Luftröhre künstlich beatmet. Nun werden verschiedene Katheter in die Blutgefäße der Leiste und des Halses bis zum Herzen gelegt. Dann wird der Brustkorb erneut geöffnet und Meßinstrumente an der Aorta angebracht, um die Herzaktivität zu messen. Am Ende des Experiments wird die Herztätigkeit durch eine Kaliumchloridlösung gestoppt, das Herz herausgenommen und untersucht.

Bereich: Innere Medizin, Herz-Kreislauf-Forschung

Originaltitel: Chronic effects of early started angiotensin converting enzyme inhibition and angiotensin AT1-receptor subtype blockade in rats with myocardial infarction: role of bradykinin

Autoren: Kai Hu (1) , Peter Gaudron (1) , Hans-Joachim Anders (1) , Frank Weidemann (1) , Oliver Turschner (1) , Matthias Nahrendorf (1) , Georg Ertl (1)*

Institute: (1)* II. Medizinische Klinik, Klinikum Mannheim der Universität Heidelberg, 68167 Mannheim

Zeitschrift: Cardiovascular Research 1998: 39, 401-412

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 241



Dokument 4807Titel: Blockierung und Freilauf des Laufrads wirkt sich in unterschiedlicher Weise auf die Stabilität der Tagesperiodik bei drei Rattenrassen aus
Hintergrund: Untersuchung der tageszeitlichen Aktivität von Ratten mit blockierten und mit funktionierenden Laufrädern
Tiere: 24 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Ratten von drei unterschiedlichen Rassen werden im Alter von 5-10 Wochen einzeln in einen Käfig mit einem Laufrad gesetzt. Bei der Hälfte der Tiere wird das Laufrad mechanisch blockiert. Nach 5 Wochen werden die Käfige ausgetauscht, so daß nun die andere Hälfte der Ratten ein blockiertes Laufrad erhält. Nach 7 Wochen erfolgt ein weiterer Wechsel. Im Zeitraum der Experimente werden die Ratten mehrmals gewogen und ihre tageszeitliche Aktivität durch Infrarotdetektoren und eine magnetische Meßvorrichtung am Laufrad gemessen. Weiteres Schicksal der Tiere nicht beschrieben.

Bereich: Neurobiologie

Originaltitel: Locking and unlocking of running wheel affects circadian period stability differently in three inbred strains of rats

Autoren: Markus Kohler (1)* , Franziska Wollnik (1)

Institute: (1)* Institut für Biologie, Universität Stuttgart, 70550 Stuttgart

Zeitschrift: Journal of Biological Rhythms 1998: 13, 296-304

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 240



Dokument 4808Titel: Unterschiedliche Stimulation für die c-fos- Expression im Nucleus hypothalamicus der Ratte während kurzzeitiger Hitzeakklimation und leichter Dehydratisierung
Hintergrund: Untersuchung der Wirkung von erhöhter Außentemperatur und beschränkter Flüssigkeitszufuhr auf bestimmte Hirnstrukturen
Tiere: 44 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die 8-9 Wochen alten Ratten werden für einen Zeitraum von 2 Tagen entweder bei normaler Raumtemperatur von 22°C oder bei 34°C gehalten. Währenddessen hat jeweils die Hälfte der Tiere freien Zugang zu Wasser, der Rest bekommt 24 Stunden nichts zu trinken. Der Einfluß der Außentemperatur auf das Trinkverhalten und das Körpergewicht der Ratten wird untersucht. Am Ende der Experimente werden die Tiere durch eine Injektion in den Bauchraum anästhesiert, mit einer giftigen Substanz durchspült und so getötet. Die Gehirne werden entnommen und untersucht.

Bereich: Physiologie

Originaltitel: Differential stimulation of c-fos expression in hypothalamic nuclei of the rat brain during short-term heat acclimation and mild dehydration

Autoren: Panagiotis Patronas (1) , Michael Horowitz (2) , Eckhart Simon (1) , Rüdiger Gerstberger (1)*

Institute: (1)* Max-Planck-Institut für Physiologische und Klinische Forschung, W.G.Kerckhoff-Institut, 61231 Bad Nauheim, und (2) Abteilung für Physiologie, Hasassah Medical School, The Hebrew University, Jerusalem, Israel

Zeitschrift: Brain Research 1998: 798, 127-139

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 239



Dokument 4809Titel: Xenin - ein neuer Nahrungsaufnahme-Hemmer bei Ratten
Hintergrund: Untersuchung der Wirkung des Peptids Xenin auf die Regulation der Nahrungsaufnahme bei Ratten
Tiere: 36 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die nüchternen Ratten werden zur Fütterung in eine Plexiglasbox gesetzt. Dabei wird die Menge an Futter und Wasser, die die Ratten pro Zeiteinheit zu sich nehmen, gemessen. In Narkose werden Löcher in die Schädeldecke gebohrt, durch die Hohlnadeln aus Stahl (Kanülen) in bestimmte Hirnregionen plaziert werden. Diese werden mit Schrauben und Zement in der Schädeldecke befestigt. Eine Woche nach der Operation und später wird die Nahrungsaufnahme wieder gemessen, aber diesmal unter Verabreichung bestimmter Substanzen durch die Kanülen ins Gehirn. Dabei erhält jedes Tier an verschiedenen Tagen entweder die Testsubstanz oder als Kontrolle eine Salzlösung. Am Ende der Experimente wird ein Farbstoff ins Gehirn gespritzt, die Ratten auf nicht näher beschriebene Art und Weise getötet und die Gehirne untersucht.

Bereich: Innere Medizin, Hirnforschung, Pharmakologie

Originaltitel: Xenin - a novel suppressor of food intake in rats

Autoren: Ch.Alexiou (1) , J.P.Zimmermann (1) , R.R.Schick (1) , V.Schusdziarra (1)*

Institute: (1)* Abteilung für Innere Medizin II, Technische Universität München, 81675 München

Zeitschrift: Brain Research 1998: 800, 294-299

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 238



Dokument 4810Titel: Effekte des Kalziumkanalantagonisten Mibefradil auf Hämodynamik und morphologische Parameter bei durch Herzinfarkt hervorgerufenes Herzversagen bei Ratten
Hintergrund: Untersuchung der Wirkung einer Testsubstanz (Calziumantagonist) auf die Herzkreislauffunktion nach Herzinfarkt
Tiere: 96 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden anästhesiert und künstlich beatmet. Der Brustkorb der Tiere wird rasiert und zwischen der dritten und der vierten Rippe aufgeschnitten und die entsprechende Muskulatur beiseite geschoben. Der Raum zwischen den Rippen wird mit Haken offengehalten und so das Herz freigelegt. Die linke Herzkranzarterie wird mit einem OP-Nähfaden abgebunden und somit ein künstlicher Herzinfarkt produziert. Die erfolgreiche Unterbrechung der Herzdurchblutung ist anhand von Herzrhythmusstörungen der Tiere zu erkennen. Ratten, die zwar operiert werden, bei denen aber kein Verschluß der Herzkranzgefäße stattfindet, dienen als Kontrolle. Den Tieren wird nun zu unterschiedlichen Zeitpunkten eine Testsubstanz oder ein Plazebo (wirkungslose Substanz) durch eine Magensonde verabreicht. Die Behandlung mit den wachen Tieren wird 6 Wochen fortgeführt. Dann werden die Ratten wieder betäubt und verschiedene Katheter in die Blutgefäße und in die linke Herzkammer gelegt und die Herz--aktivität nach Verabreichung eines Medikaments gemessen. Die Enden der Katheter werden dabei unter der Haut bis zum Hals der Ratten geleitet und dort herausgeführt. Die Tiere erwachen wieder aus der Narkose. Nach 24stündigen Messungen werden die Ratten getötet ("sacrified"), das Herz herausgeschnitten und untersucht.

Bereich: Pharmakologie, Pathologie

Originaltitel: Effects of the calcium channel antagonist mibefradil on haemodynamic and morphological parameters in myocardial infarction-induced cardiac failure in rats

Autoren: Steffan Sandmann (1) , (2) , Heidi Spitznagel (1) , (2) , Oliver Chung (1) , (2) , Qin-Gui Xia (1) , (2) , Sascha Illner (1) , (2) , Gunnar Jänichen (1) , (2) , Birthe Rossius (1) , (2) , Mat J.A.P.Daemen (3) , Thomas Unger (1) , (2)*

Institute: (1)* Institut für Pharmakologie, Christian-Albrechts-Universität für Kiel, 24105 Kiel, (2) Deutsches Institut für Bluthochdruckforschung, Heidelberg, und (3) Abteilung für Pathologie, Universität Maastricht

Zeitschrift: Cardiovascular Research 1998: 39, 339-350

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 237



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