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Datenbank Tierversuche

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Dokument 1411Titel: Gradient-Echo- und CRAZED-Imaging zur Darstellung von Alzheimer-Ablagerungen bei einem (…) Mäusemodell
Hintergrund: Darstellung von Alzheimer-Ablagerungen bei transgenen Mäusen mit Hilfe der Kernspintomographie.
Tiere: 8 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Es werden transgene Mäuse verwendet, die durch gentechnische Veränderung Ablagerungen im Gehirn aufweisen, die denen von Alzheimer-Patienten ähneln. Außerdem werden fünf normale Mäuse verwendet. Die Mäuse werden unter Betäubung mittels Kernspintomographie untersucht. Anschließend werden die Tiere durch Genickbruch getötet. Ihre Gehirne werden entnommen und ebenfalls kernspintomographisch gescannt.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Alzheimer-Forschung, Bildgebende Verfahren

Originaltitel: Gradient-echo and CRAZED imaging for minute detection of Alzheimer plaques in an APP v7171X ADAM10-dn mouse model

Autoren: Cornelius Faber (1)*, Benjamin Zahneisen (1), Frank Tippmann (2), Anja Schroeder (2), Falk Fahrenholz (2)

Institute: (1) Abteilung für Experimentelle Physik 5, Universität Würzburg, Am Hubland, 97074 Würzburg, (2) Institut für Biochemie, Universität Mainz

Zeitschrift: Magnetic Resonance in Medicine 2007: 57, 696-703

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3735



Dokument 1412Titel: Hoch dosiertes Aspirin und eine Umbildung der linken Herzkammer nach einem Herzinfarkt
Hintergrund: Untersuchung, ob Aspirin die Entzündung des Herzens nach einem Herzinfarkt vermindert. Diese Therapie ist beim menschlichen Patienten längst etabliert.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Mäusen wird die linke Herzkranzarterie abgebunden, um einen Herzinfarkt auszulösen. Den Tieren wird eine Minipumpe unter die Haut zwischen den Schulterblättern implantiert. Diese gibt in den nächsten vier Wochen bei der Hälfte der Mäuse kontinuierlich eine Aspirin-Lösung an das Gewebe ab. Die andere Hälfte erhält eine Kochsalzlösung. Nach zwei Wochen wird die Pumpe ausgewechselt. Einen, 7 und 28 Tage nach ersten Operation wird bei den Tieren unter leichter Betäubung eine Herzultraschalluntersuchung vorgenommen. Schließlich werden die Mäuse auf nicht beschriebene Weise getötet. Die Herzen werden entnommen und untersucht.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft untersucht.

Bereich: Herz-Kreislauf-Forschung

Originaltitel: High dose aspirin and left ventricular remodeling after myocardial infarction

Autoren: Anna Adamek, Kai Hu, Barbara Bayer, Helga Wagner, Georg Ertl, Johann Bauersachs, Stefan Frantz*

Institute: Medizinische Klinik und Poliklinik I der Universität Würzburg, Josef-Schneider-Straße 2, , 97080 Würzburg

Zeitschrift: Basic Research in Cardiology 2007: 102, 334-340

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3734



Dokument 1413Titel: R2- und R2*-Mapping zum Aufspüren von zellgebundenen superparamagnetischen Nanopartikeln: In-vitro- und In-vivo-Tests an Mäusen
Hintergrund: Aufspüren von Zellen mittels Kernspintomographie.
Tiere: 9 Mäuse
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse stammen aus der Versuchstierzucht Charles River Laboratories, Sulzfeld. In menschliche Lungenkarzinomzellen werden Eisenoxidpartikel in Nanogröße eingebracht. Die Krebszellen mit den Nanopartikeln werden drei narkotisierten Mäusen unter die Haut beider Flanken injiziert. Drei Mäuse erhalten nur die Eisenoxidpartikel, weitere drei Tiere nur die Zellen injiziert. Anschließend werden die Mäuse mittels Kernspintomographie gescannt. Das weitere Schicksal der Mäuse wird nicht beschrieben.

Die Arbeit wurde unterstützt durch die deutsche Forschungsgemeinschaft und das Bundesministerium für Gesundheit und Forschung.

Bereich: Bildgebende Verfahren

Originaltitel: R2 and R2* mapping for sensing cell-bound superparamagnetic nanoparticles: in vitro and murine in vivo testing

Autoren: Rebecca Kuhlpeter (1), Hannes Dahnke (2), Lars Matuszewski (1), Thorsten Persigehl (1), Angelika von Waldbrunn (1), Thomas Allkemper (1), Walter L. Heindel (1), Tobias Schaeffer (2), Christoph Bremer (1,3)*

Institute: (1) Abteilung für Klinische Radiologie, Universitätsklinikum Münster, Albert-Schweitzer-Straße 33, 48129 Münster, (2) Philips Research Laboratories Hamburg, Hamburg, (3) Interdisziplinäres Zentrum für Klinische Forschung, Münster

Zeitschrift: Radiology 2007: 245 (2), 449-457

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3733



Dokument 1414Titel: Aus Nanopartikeln freigesetzte Thioflavine zielen ab auf Amyloid-ß im Hippocampus von APP/PS1-transgenen Mäusen
Hintergrund: Wirkstofftransport in bestimmte Hirnregionen durch Nanopartikel bei transgenen Mäusen, die als "Modell" für die Alzheimer-Krankheit dienen.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Es werden in Finnland gezüchtete, transgene Mäuse sowie deren "normale" Geschwister verwendet. Die Versuche finden an der Universität Leipzig statt. Die gentechnische Veränderung bei den Mäusen bewirkt, dass sie ab einem Alter von vier Monaten Ablagerungen im Gehirn ausbilden. Diese dienen als "Modell" für die Alzheimer-Krankheit. Unter Narkose wird der Kopf einer Maus in einen stereotaktischen Apparat eingespannt. Durch ein Loch im Schädelknochen wird eine Testsubstanz in einen bestimmten Hirnbereich injiziert. Diese besteht aus Latex-Nanopartikeln, die mit einem Wirkstoff gefüllt sind. Nach drei Tagen werden die Mäuse getötet, indem sie unter Narkose mit Formalin durchströmt werden.

Bereich: Nanomedizin, Alzheimer-Forschung

Originaltitel: Thioflavins released from nanoparticles target fibrillar amyloid ß in the hippocampus of APP/PS1 transgenic mice

Autoren: T. Siegemund (1,2), B.-R. Paulke (3), H. Schmiedel (2), N. Bordag (1), A. Hoffmann (4), T. Harkany (5), H. Tanila (6), J. Kacza (4), W. Härtig (1)*

Institute: (1) Abteilung für Neurochemie, Paul Flechsig Institut für Hirnforschung, Universität Leipzig,Jahnallee 59, 04109 Leipzig, (2) Fakultät für Physik und Geowissenschaften, Universität Leipzig, (3) Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung, Golm, (4) Abteilung für Histologie und Embryologie, Institut für Veterinäranatomie, Universität Leipzig, (5) Department of Medical Biochemistry and Biophysics, Karlolinska Institutet, Stockholm, Schweden, (6) Department of Neuroscience and Neurology, University of Kuopio, Kuopio, Finnland

Zeitschrift: International Journal of Developmental Neuroscience 2006: 24, 195-201

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3732



Dokument 1415Titel: STAT-1-Decoy-Oligonucleotid verbessert die Mikrodurchblutung und reduziert die akute Abstoßung bei allogenen Dünndarmtransplantaten bei der Ratte
Hintergrund: Verlangsamung der Abstoßungsreaktion von Darmtransplantaten durch Gentherapie.
Tiere: 60 Ratten
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Ratten wird der gesamte Dünndarm entnommen. Dieser wird zwei Stunden lang behandelt: Einige Därme werden mit einer bestimmten DNA-Lösung (Erbsubstanz) durchströmt, andere nur mit Kochsalzlösung. Dann werden die Därme in andere Ratten eingepflanzt. Vorausgegangene Experimente haben ergeben, dass die Abstoßungsreaktion nach drei Tagen einsetzt, der Darm wird dann nicht mehr richtig durchblutet. Am 7. Tag nach der Operation wird der transplantierte Darm gar nicht mehr durchblutet. Die Tiere werden betäubt, der Bauch wird aufgeschnitten. Die Durchblutung des Darms wird unter dem Mikroskop beurteilt, dann werden die Ratten getötet.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Gentherapie, Transplantationsmedizin

Originaltitel: STAT-1 decoy oligonucleotide improves microcirculation and reduces acute rejection in allogeneic rat small bowel transplants

Autoren: T. Stojanoviv (1)*, L. Scheele (2), A.H. Wagner (2), P. Middel (3), J. Bedke (4), I. Lautenschläger (1), I. Leister (5), S. Panzner (6), M. Hecker (2)

Institute: (1) Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Universitätsklinikum Göttingen, Robert-Koch-Straße 40, 37075 Göttingen, (2) Institut für Physiologie und Pathophysiologie, Universitätsklinikum Heidelberg, (3), Institut für Pathologie, Universitätsklinikum Göttingen, (4) Klinik für Urologie, Universitätsklinikum Heidelberg, Novosom AG, Halle, (6) Abteilung für Allgemeine Chirurgie, Universitätsklinikum Göttingen

Zeitschrift: Gene Therapie 2007: 14, 883-890

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3731



Dokument 1416Titel: Toxikologische Eigenschaften von Metaflumizon
Hintergrund: Gesamte Palette der Giftigkeitsprüfungen für ein neues Insektizid.
Tiere: Tiere verschiedener Arten (Anzahl unbekannt)(Ratten, Mäuse, Kaninchen, Meerschweinchen, Beagles (sehr viele))
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Es wird die ganze Palette der Giftigkeitsprüfungen für ein neues Insektenvernichtungsmittel durchgeführt:

- Toxikokinetik (Aufnahme, Verteilung und Ausscheidung der Substanz) bei der Ratte: Die radioaktiv markierte Testsubstanz wird Ratten oral mit einer Schlundsonde eingegeben oder auf die Rückenhaut gerieben. Blut, Urin und Kot werden untersucht.

- Akute Toxizität: Die Substanz wird Ratten und Mäusen einmalig in verschieden hohen Dosen per Schlundsonde eingegeben. Ratten müssen die Substanz einatmen. Dazu werden sie in eine Röhre gesteckt, aus der nur die Nase herausschaut.

- Haut- und Schleimhauttest: Die Substanz wird Kaninchen auf die geschorene Rückenhaut geschmiert und in die Augen geträufelt.

- Allergietest: Meerschweinchen wird die Substanz zweimal in die Haut injiziert.

- Subchronische Toxizität: Ratten erhalten die Testsubstanz 28 oder 90 Tage lang täglich mit der Schlundsonde in den Magen verabreicht. Beagle-Hunden wird die Substanz 90 Tage oder 12 Monate täglich als Kapsel eingeben. Ratten und Hunde verlieren an Gewicht. Ratten wird die Substanz 90 Tage lang täglich auf die Rückhaut gerieben. Ratten müssen die Substanz täglich 28 Tage lang eingezwängt in eine Röhre einatmen. Da dies zu extremem Stress bei den Tieren mit erheblichem Gewichtsverlust führt, wird der Test mit einer Ganzkörperexposition wiederholt.

- Chronische Toxizität: Gruppen von Ratten wird die Substanz in vier verschiedenen Dosierungen 12 oder 24 Monate lang täglich mit einer Schlundsonde verabreicht, Mäusen 18 Monate lang.

- Erbgutschädigende Eigenschaften (Mutagenität/Genotoxizität): Es werden eine Reihe von In-vitro-Tests durchgeführt sowie ein Test mit Ratten.

- Reproduktionstoxizität (Zwei-Generationen-Studie): Trächtige Ratten und Kaninchen erhalten die Substanz per Schlundsonde, dann deren Nachkommen und deren Nachkommen. In hohen Dosen kommt es vermehrt zu Fehlgeburten und schlechtem Allgemeinbefinden bei den Kaninchenmüttern.

- Neurotoxizität: Ratten wird die Substanz einmalig oral verabreicht, um die Auswirkungen auf das Nervensystem zu untersuchen.

Bereich: Toxikologie

Originaltitel: Toxicological properties of metaflumizone

Autoren: K. Hempel (1), F.G. Hess (2), C. Bögi (1), E. Fabian (1), J. Hellwig (1), I. Fegert (1)*

Institute: (1) BASF Aktiengesellschaft, 67056 Ludwigshafen, (2) BASF Cooperation, NC, USA

Zeitschrift: Veterinary Parasitology 2007: 150, 190-195

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3730



Dokument 1417Titel: Erhöhte Sterol- und Stanolwerte im Gehirn von Watanabe-Kaninchen, die mit Pflanzensterol- oder Pflanzenstanolestern aus Rabssamen gefüttert wurden
Hintergrund: Die Anreicherung von Margarine mit Substanzen aus Rapssamen ist ein neuer Ernährungstrend, um einen erhöhten Cholesterinspiegel zu senken. In der vorliegenden Studie sollten mögliche Risiken beurteilt werden.
Tiere: 54 Kaninchen
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Es werden 27 reinerbige Watanabe Kaninchen verwendet, die zuchtbedingt an einem zu hohen Cholesterinspiegel leiden sowie 27 mischerbige Watanabe-Kaninchen, bei denen dieser Defekt nicht ausgeprägt ist. Die Tiere stammen aus der hauseigenen Zucht des Dänischen Instituts für Ernährungs- und veterinärmedizinische Forschung. Die Versuche finden unter deutscher Federführung in Dänemark statt.

Die Kaninchen werden einzeln in Stahlkäfigen gehalten. Die reinerbigen Tiere erhalten entweder normales Futter oder mit Stenol oder Stanol angereichertes Futter. Diese aus Rapssamen gewonnenen Substanzen sollen in der menschlichen Ernährung Margarine zugesetzt werden, um den Cholesterinspiegel zu senken. Die mischerbigen Kaninchen erhalten mit Cholesterin angereichertes Futter sowie ebenfalls Stenol oder Stanol. Die Dosen liegen im Verhältnis zehnmal höher als die für Menschen empfohlene Menge. Nach 120 Tagen wird eine Blutprobe aus der Ohrvene entnommen. Dann werden die Tiere betäubt und durch Ausbluten getötet. Gehirn und Leber werden untersucht.

Die Arbeit wurde durch das 6. Rahmenprogramm der EU gefördert.

Bereich: Ernährungsforschung

Originaltitel: Increased plant sterol and stanol levels in brain of Watanabe rabbits fed rapeseed oil derived plant sterol or stanol esters

Autoren: Christiane B. Fricke (1), Marlene Schröder (2), Morten Poulsen (2), Klaus von Bergmann (1), Ingmar Wester (3), Ib Knudsen (2), Alicja Mortensen (2), Dieter Lütjohann (1)*

Institute: Abteilung für Klinische Pharmakologie, Universität Bonn, Sigmund-Freud-Straße 25, 53105 Bonn, (2) Danish Institute for Food and Veterinary Research, Söborg, Dänemark, Raisio Group, Raisio, Finnland

Zeitschrift: British Journal of Nutrition 2007: 98, 890-899

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3729



Dokument 1418Titel: Biologische Toleranz verschiedener Materialien in normaler und Nano-Größe bei einem Rattenmodell: Sarkomentwicklung durch Nanopartikel
Hintergrund: Untersuchung der Tumorbildung durch in Muskeln gepflanzte Nanopartikel bei Ratten. Die Autoren kommen zu folgendem Schluss: "Außerdem muss hervorgehoben werden, dass das Rattenimplantationsmodell zur Untersuchung der krebsauslösenden Eigenschaften von Materialien nicht auf die In-vivo-Situation beim Menschen übertragen werden kann. Es gibt immer noch kein relevantes Tiermodell, das die krebserzeugenden Eigenschaften von Biomaterialien für den Menschen voraussagen kann." Trotzdem sind für die Autoren weitere detaillierte Studien "für unser Verständnis der Nanobiologie" von hohem Interesse.
Tiere: 50 Ratten
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden von IFFA Credo, Frankreich, bezogen. Jeweils zehn Tiere erhalten mehrere Implantate eines von fünf verschiedenen Materialen: Titandioxid, Silikondioxid, Nickel, Kobalt und Polyvinylchlorid (PVC). Die Materialien werden jeweils in normaler Größe unter die Haut der rechten Brustwand gepflanzt und in Nanopartikelgröße in die Muskulatur der linken Brustwand. Für die Implantation werden die Tiere anästhesiert. Alle zehn Tiere der Nickelgruppe sterben nach 4-5 Monaten an Krebs oder werden wegen zu großer Tumoren vorzeitig getötet. Sechs Tiere der Kobaltgruppe entwickeln ebenfalls Krebs und werden vorzeitig getötet. Die restlichen Tiere werden nach sechs oder 12 Monaten durch Injektion eines Barbiturates getötet.

Die Arbeit wurde durch die Europäische Kommission unterstützt.

Bereich: Toxikologie, Nanopartikelforschung

Originaltitel: Biological tolerance of different materials in bulk and nanoparticulate form in a rat model: sarcoma development by nanoparticles

Autoren: Torsten Hansen (1)*, Gaelle Clermont (2), Antonio Alves (2), Rosy Eloy (2), Christoph Brochhausen (1), Jean Pierre Boutrand (2), Antonietta M. Gatti (3), C. James Kirkpatrick (1)

Institute: (1) Institut für Pathologie, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Langenbeckstraße 1, 55101 Mainz, (2) Biomatech S.A., Chasse-sur-Rhone, Frankreich, (3) Laboratorio die Biomateriali, Universita degli di Modena e Reggio Emilia, Modena, Italien

Zeitschrift: Journal of the Royal Society Interface 2006: 3, 767-775

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3728



Dokument 1419Titel: Kognitive Langzeitschwäche, Neuronenverlust und reduzierte cholinerge Innervation in der Hirnrinde nach Genesung von einer Blutvergiftung bei einem Nagetiermodell
Hintergrund: Neurologische Langzeitauswirkungen einer Blutvergiftung bei Ratten. Die Arbeit schließt mit der Bemerkung, dass dies auch an menschlichen Patienten untersucht werden sollte. Es bleibt die Frage offen, wozu dann erst die Tierversuche gemacht wurden.
Tiere: 36 Ratten
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Die Ratten stammen aus der Versuchstierzucht Charles River Laboratories, Sulzfeld. 18 Ratten werden Bestandteile von E.coli-Bakterien in die Bauchhöhle injiziert, weitere 18 Ratten erhalten eine harmlose Substanz ohne Bakterien. Die erste Gruppe entwickelt eine Blutvergiftung, die unbehandelt nach einiger Zeit wieder abklingt. Zwölf Wochen nach der Infektion werden alle Tiere verschiedenen Verhaltenstests unterzogen. Im "offenen Feld", einer Plexiglasbox, wird das Bewegungsverhalten einer Ratte fünf Minuten lang mit einer Videokamera aufgezeichnet. Vor dem nächsten Test wird das Gewicht der Ratten durch reduzierte Futtergabe auf 80-90% des ursprünglichen Gewichtes vermindert. In einem Lerntest wird eine hungrige Ratte in die Mitte eines aus acht Armen bestehenden Irrgartens gesetzt. An den Enden der jeweils 50 cm langen Arme befindet sich etwas Futter. Der Test wird täglich 14 Tage lang wiederholt. Es wird beobachtet, wie schnell eine Ratte lernt, die Futterrationen auf möglichst effektive Weise zu bekommen, d.h. indem sie nicht in schon leere Arme läuft. Der dritte Test ist ebenfalls ein Test zum Lernverhalten. Eine Ratte wird in eine helle Kammer gesetzt. Daneben befindet sich eine dunkle Kammer, die mit einer Tür verschlossen werden kann. Läuft die Ratte in die dunkle Kammer, fällt die Tür zu und das Tier bekommt über ein Bodengitter einen Elektroschock an die Füße. Nach 24 Stunden und sieben Tagen wird der Test wiederholt. Es wird beobachtet, ob die Ratte den dunklen Raum betritt.

Anschließend werden die Ratten durch Überdosis eines Barbiturates getötet. Ihre Gehirne werden in Scheiben geschnitten und untersucht.

Bereich: Sepsisforschung, Neurologie

Originaltitel: Long-term cognitive impairment, neuronal loss and reduced cortical cholinergic innervation after recovery from sepsis in a rodent model

Autoren: Alexander Semmler (1)*, Christian Frisch (2), Thomas Debeir (3), Mutiah Ramanathan (1), Thorsten Okulla (1), Thomas Klockgether (1), Michael T. Heneka (4)

Institute: (1) Universitätsklinikum Bonn, Abteilung für Neurologie, Sigmund-Freud-Str. 25, 53105 Bonn, (2) Universität Bonn, Abteilung für Epileptologie, Bonn, (3) INSERM U679, Hospital de la Salpetriere, Pars, Frankreich, (4) Universität Münster, Abteilung für Neurologie, Münster

Zeitschrift: Experimental Neurology 2007: 733-740

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3727



Dokument 1420Titel: Einfluss des Zeitpunkts, bei dem mit dem Alkoholtrinken angefangen wird, auf den Alkoholentzugseffekt und das Stresstrinken bei weiblichen Ratten
Hintergrund: Trinken weibliche Ratten, die als Jungtiere oder als Erwachsene mit dem Alkoholtrinken anfangen nach Stress oder nach Alkoholentzug mehr als vorher?
Tiere: 39 Ratten
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: 19 jungen weiblichen Ratten (31 Tage alt) und 20 erwachsenen weiblichen Ratten (71 Tage alt) werden drei Flaschen zur Auswahl angeboten: Wasser, 5% und 20% Alkohol. Der Flüssigkeitskonsum wird jeden Tag gemessen. Nach acht Wochen sind die Tiere alkoholsüchtig. Zwei Wochen erhalten sie nun keinen Alkohol. Anschließend wird der Alkohol wieder angeboten und der Alkoholentzugseffekt beobachtet, d.h. es wird beurteilt, ob die Tiere nach der zweiwöchigen Entzugsphase jetzt mehr Alkohol trinken als zuvor. In den folgenden 20 Wochen wird den Ratten weiter Alkohol in den drei Flaschen angeboten. In dieser Zeit werden zwei Stressversuche durchgeführt: An drei aufeinander folgenden Tagen müssen die Tiere jeweils 10 Minuten in einem Wasserbassin schwimmen. Es wird die Zeit gemessen, bis sie aufgeben zu schwimmen und sich treiben lassen. An drei anderen Tagen werden die Ratten in einen Käfig mit Metallgitterboden gesetzt. Es erfolgen vier Minuten lang mehrere Stromstöße and die Pfoten. Es wird beobachtet, ob die Tiere nach dem Stress mehr trinken als zuvor. In der 29. Woche wird der Alkohol wieder entfernt. In der 30. Woche erhalten die Tiere fünfmal eine Substanz in die Bauchhöhle gespritzt, die den Alkoholentzugseffekt vermindern soll. Anschließend wird das Trinkverhalten zwei Tage lang beobachtet. Das weitere Schicksal der Ratten wird nicht beschrieben.

Die Arbeit wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die EU unterstützt.

Bereich: Alkoholforschung

Originaltitel: Influence of age at drinking onset on the alcohol deprivation effect and stress-induced drinking in female rats

Autoren: Marc W. Füllgrabe, Valentina Vengeliene, Rainer Spanagel*

Institute: Abteilung für Psychopharmakologie, Universität Heidelberg, Zentralinstitut für Mentale Gesundheit, J5, 68159 Mannheim

Zeitschrift: Pharmacology, Biochemistry and Behavior 2007: 86, 320-326

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3726



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