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Datenbank Tierversuche

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Dokument 911Titel: Vergleich zweier Transplantate zwischen Vene und Arterie in einer Tierstudie: eines geraden und eines Venaflo-Typ-Transplantats mit Manschette
Hintergrund: Der Einsatz zweier Sorten Kunststoffschläuche zur chirurgischen Verbindung zwischen Blutgefäßen in der Humanchirurgie ist unbefriedigend, weil sie sich schnell zusetzen. Da es aber nur klinische Beobachtungen, aber keine Tierstudien dazu gibt, sollen hier die beiden Schlauchsorten verglichen werden. Als "Modell" für die meist älteren Patienten werden Ferkel verwendet. Die klinischen Beobachtungen werden durch den Tierversuch bestätigt.
Tiere: 16 Schweine (30-35 kg, 10-16 Wochen)
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Es werden 16 weibliche Ferkel der Deutschen Landrasse im Alter von 10-16 Wochen verwendet. Unter Narkose wird der Bauch aufgeschnitten. Im Beckenbereich werden die Beckenvene und –arterie abgebunden und chirurgisch durch einen Kunststoffschlauch mit einander verbunden. Bei jeweils 8 Schweinen werden zwei verschiedene Sorten Schläuche verwendet, die beide in der Humanmedizin im Einsatz sind. Der Bauch wird zugenäht. Einmal wöchentlich wird per Ultraschall untersucht, ob die Schläuche noch durchgängig sind. Sechs Wochen nach der Operation werden die Tiere erneut narkotisiert. Der Blutfluss durch die Schläuche wird gemessen. Dann werden die Tiere getötet, um die verbundenen Blutgefäße feingeweblich zu untersuchen. Schläuche der einen Sorte hatten sich zu 25% zugesetzt, die der anderen Sorte zu 62%.

Bereich: Chirurgie

Originaltitel: Comparison of straight and Venaflo-type cuffed arteriovenous ePTFE grafts in an animal study

Autoren: Michael Heise (1)*, Inga Husmann (1), Ann-Kathrin Grüneberg (1), Alexander Knobel (1), Petra Kirschner (1), Christoph Heidenhain (2)

Institute: (1) Allgemeine, Viszerale und Gefäßchirurgie, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Erlanger Allee 101, 07743 Jena, (2) Chirurgische Klinik, Humboldt-Universität, Charité:, Campus Virchow Klinikum, Berlin

Zeitschrift: Journal of Vascular Surgery 2011: 53; 1661-1667

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4308



Dokument 912Titel: Auswirkung des Probiotikums Enterococcus faecalis auf ein gnotobiotisches Mausmodell für experimentelle Kolitis
Hintergrund: Wirkung probiotischer Bakterien bei genveränderten Mäusen, die zu Dickdarmentzündung neigen.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Die Versuche finden unter deutscher Federführung in North Carolina, USA, statt. Es werden "normale" Wildtyp-Mäuse verwendet sowie keimfrei aufgezogene gentechnisch veränderte Mäuse, denen ein bestimmtes Gen fehlt. Diese Tiere sind besonders empfänglich, eine chronische Dickdarmentzündung (Kolitis) zu entwickeln. Tieren beider Gruppen werden probiotische Bakterien verabreicht, indem sie über eine Schlundsonde in den Magen eingegeben und mittels eines Wattestäbchens in den After eingebracht werden. Probiotischen Bakterien wird, in Lebensmitteln zugesetzt, eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt. Es werden zwei verschiedene Varianten der Bakterien eingesetzt. Die genmanipulierten Mäuse entwickeln eine schwere Dickdarmentzündung, die Wildtyp-Mäuse nicht. Nach 14 Wochen werden die Mäuse getötet, um die Entzündungsreaktionen im Darm zu untersuchen.

Die Arbeit wurde durch einen EU-Zuschuss gefördert.

Bereich: Ernährungswissenschaften, Gastronenterologie

Originaltitel: Impact of a probiotic Enterococcus faecalis in a gnotobiotic mouse model of experimental colitis

Autoren: Micha Hoffmann (1), Anja Messlik (1), Sandra C. Kim (2), Ryan B. Sartor (2), Dirk Haller (1)

Institute: (1) Technische Universität München, Lehrstuhl für Biofunktionalität, ZIEL – Forschungszentrum für Ernährung und Lebensmittelwissenschaften, CDD – Center for Diet and Disease, Freising-Weihenstephan, (2) Department of Medicine, Center for Gastrointestinal Biology and Disease, University of North Caroline, Chapel Hill, NC, USA

Zeitschrift: Molecular Nutrition and Food Research 2011: 55, 703-713

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4307



Dokument 913Titel: c-rel promotet Typ-1- und Typ-17-Immunantworten während einer Infektion mit Leishmania major
Hintergrund: Untersuchung der Rolle eines bestimmten Gens bei der Immunantwort auf eine Parasiteninfektion.
Tiere: 74 Mäuse (mehr als)
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Es werden gentechnisch veränderte Mäuse von der Cornell University, NY, USA, verwendet sowie "Wildtyp"-Mäuse (C57Bl/6) aus der Versuchstierzucht Charles River Laboratories (ohne Ortsangabe). Die Wildtyp-Mäuse werden an der Biomedizinischen Forschungseinrichtung der Universität Marburg und die genveränderten Mäuse am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie Berlin gezüchtet. Bei den genmanipulierten Mäusen wurde ein Gen ausgeschaltet, dessen Funktion untersucht werden soll und das bei der Entzündungsreaktion des Körpers eine Rolle spielen soll. Jeweils einige Mäuse aus jeder Gruppe werden mit einzelligen Parasiten, Leishmania major, Erreger der Leishmaniose, infiziert, indem die Parasiten in die Fußsohle der rechten Hinterpfote gespritzt werden. In den folgenden Tagen wird täglich die Dicke der Pfote im Vergleich zur gesunden linken Pfote bestimmt. Bei beiden Mäuselinien schwillt die Pfote zunächst an. Nach rund drei Wochen geht die Schwellung bei den Wildtyp-Mäusen zurück, während es bei den Genmäusen zu weiterem Anschwellen mit Geschwürbildung kommt. Es werden verschiedene Experimente durchgeführt, bei denen die Mäuse zum Teil eine Woche lang mit einem Entzündungshemmer behandelt werden. Die Tötung der Tiere erfolgt nach 5 oder 8 Wochen, um die inneren Organe auf das Vorhandensein von Parasiten zu untersuchen.

Bereich: Immunologie

Originaltitel: c-rel promotes type 1 and type 17 immune responses during Leishmania major infection

Autoren: Katharina Reinhard (1), Madgalena Huber (1), Corinna Wostl (1), Anne Hellhund (1), Anne Toboldt (1), Elfadil Abass (1), Bärbel Casper (1), Thorsten Joeris (2), Christian Herr (3), Robert Bals (3), Ulrich Steinhoff (1,2), Michael Lohoff (1), Alexander Visekruna (1)*

Institute: (1) Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene, Universität Marburg, Hans-Meerwein-Str. 2, 35032 Marburg, (2) Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie, Berlin, (3) Klinik für Innere Medizin V - Pulmologie, Respiratorische Intensivmedizin und Allergologie, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg

Zeitschrift: European Journal of Immunology 2011: 41, 1388-1398

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4306



Dokument 914Titel: Die Pathologie einer experimentellen Poxvirus-Infektion bei Weißbüscheläffchen (Callithrix jacchus): Weitere Charakterisierung eines neuen Primatenmodells für die Orthopox-Infektion
Hintergrund: Entwicklung eines "Primatenmodells" für ein Virus, das ein Potential für den Bioterrorismus hat, um die Mechanismen der Krankheitsentstehung zu erforschen und ggf. Impfstoffe zu entwickeln.
Tiere: 32 Affen (Weißbüscheläffchen)
Jahr: 2012

Versuchsbeschreibung: Die Weißbüscheläffchen stammen aus der Zuchtkolonie des Deutsches Primatenzentrum Göttingen. Für die Versuche werden sie einzeln in Käfigen von 130 x 53 x 80 cm Größe gehalten. Die Tiere werden mit Orthopoxviren infiziert, die ein Potential für Bioterrorismus haben. Je nach Gruppe werden die Affen auf unterschiedlichem Weg (in die Vene, in die Nase oder oral) und mit unterschiedlichen Dosierungen infiziert. Fast alle Tiere entwickeln innerhalb kurzer Zeit schwere Symptome: Atembeschwerden, Abgeschlagenheit, Appetitmangel, Nasenausfluss, Rötungen und Pusteln auf der Haut im Gesicht, am Bauch und an den Schleimhäuten, Blutungen an Haut, Darm, Leber und Blase, geschwollene Lymphknoten. Zweimal pro Woche werden Blutproben genommen. Bis auf 4 Affen, die oral infiziert waren, sterben alle Tiere innerhalb von 4 bis 14 Tagen oder sie werden mit einer Überdosis Barbiturat getötet, wenn sie im Sterben liegend gefunden werden. Das Schicksal der vier Affen, die keine Symptome entwickeln, wird nicht erwähnt. Die Organe der toten Tiere werden auf Veränderungen untersucht.

Bereich: Virologie, Zoonose-Forschung

Originaltitel: The pathology of experimental poxvirus infection in common marmosets (Callithrix jacchus): Further characterization of a new primate model for orthopoxvirus infection

Autoren: K. Mätz-Rensing (1)*, C. Stahl-Hennig (1), M. Kramski (2,3), G. Pauli (2), H. Ellerbrok (2), F.-J. Kaup (1)

Institute: (1) Deutsches Primatenzentrum (DPZ), Kellnerweg 4, 37077 Göttingen, (2) Robert-Koch-Institut, Berlin, (3) Department of Microbiology and Immunology, University of Melbourne, Melbourne, Australien

Zeitschrift: Journal of Comparative Pathology 2012: 146, 230-242

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4305



Dokument 915Titel: Nächtliche Erhöhung der Körpertemperatur durch sozialen Stress bei männlichen Spitzhörnchen: Relation zu niedrigem Testosteronspiegel und Einfluss des Alters
Hintergrund: Ergebnis: Männliche Spitzhörnchen, die tagsüber Stress ausgesetzt sind, haben nicht nur tags, sondern auch nachts eine erhöhte Körpertemperatur, aber einen normalen Testosteronspiegel. Und: ältere Tiere gehen gelassener mit Stress um als junge.
Tiere: 43 Affen (Spitzhörnchen)
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Es werden 43 männliche Spitzhörnchen (Tupaia belangeri) aus der Zucht des Deutschen Primatenzentrums in Göttingen verwendet. Die Tiere sind zwischen 7 und 29 Monate alt. Die in Südostasien vorkommenden Spitzhörnchen haben äußerlich ähnlichkeit mit Eichhörnchen, werden aber zu den Halbaffen gezählt. Männliche Tiere weisen ein ausgeprägtes Territorialverhalten auf und werden einzeln gehalten.

Zunächst wird bei den Tieren unter Narkose der Bauch aufgeschnitten, um einen Temperaturmessfühler mit Übertragungsgerät in die Bauchhöhle einzupflanzen. So kann kontinuierlich die Körperinnentemperatur drahtlos gemessen werden. Der Bauch wird wieder zugenäht und die Tiere können sich zwei Wochen lang erholen. Dann werden die Spitzhörnchen an tägliches Handling gewöhnt. Jeden Morgen werden sie aus ihrer Schlafhöhle geholt, der Unterleib wird massiert, um sie zum Urinabsatz zu bewegen. Zwei Wochen später werden die Tiere täglich für eine Stunde sozialem Stress ausgesetzt. Dazu wird die Trennwand zum Nachbarkäfig entfernt, in dem sich ein dominantes Männchen befindet, das das unterlegende Tier attackiert. Nur bei schweren Kämpfen schreiten die Experimentatoren ein und trennen die Tiere, um Verletzungen zu vermeiden. Jeden Tag wird ein anderes dominantes Männchen verwendet, damit die Tiere sich nicht aneinander gewöhnen und das unterlegende Männchen in Stress gerät. In den morgendlichen Urinproben wird Testosteron gewonnen. Außerdem erhalten die Tiere jeden Tag eine harmlose Substanz per Schlundsonde in den Magen eingegeben. Dieses ist Teil eines anderen Experiments, für das die Tiere offensichtlich verwendet werden. Am Ende der Versuche werden die Spitzhörnchen nicht getötet.

Bereich: Verhaltensphysiologie

Originaltitel: Nocturnal hyperthermia induced by social stress in male tree shrews: relation to low testosterone and effects of age

Autoren: Susan Kohlhause (1), Kerstin Hoffmann (1), Christine Schlumbohm (1), Eberhard Fuchs (1,2,3), Gabriele Flügge (1,2)*

Institute: (1) Labor für Klinische Neurobiologie, Deutsches Primatenzentrum (DPZ), Kellnerweg 4, 37077 Göttingen, (2) DFG Forschungszentrum Molekularphysiologie des Gehirns (CMPB), Universität Göttingen, (3) Neurologische Klinik, Medizinische Fakultät, Universität Göttingen

Zeitschrift: Physiology & Behavior 2011: 104, 786-795

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4304



Dokument 916Titel: Ein mikrochirurgisch hervorgerufenes Modell einer reinen Arterienaussackung bei Ratten
Hintergrund: Vorstellung eines chirurgischen "Modells" für die Arterienaussackung (Aneurysma), das sowohl für chirurgisches Training als auch Forschungszwecke gedacht ist.
Tiere: 20 Ratten
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden unter Narkose operiert. Der Bauch wird aufgeschnitten, um an die Bauchaorta (große Körperschlagader) zu gelangen. Im unteren Halsbereich werden Haut und Muskeln aufgeschnitten, um die Kopfschlagader freizulegen. Beide Blutgefäße werden abgeklemmt. Aus der Kopfschlagader werden zwei Stücke herausgeschnitten und sie werden so zusammengenäht, dass daraus ein an einer Seite offener Sack entsteht. In die Bauchschlagader wird ein Schnitt gemacht und der Sack wird darauf genäht. So soll ein Aneurysma (Arterienaussackung) beim Menschen simuliert werden. Das weitere Schicksal der Ratten wird nicht erwähnt.

Bereich: Chirurgie

Originaltitel: Microsurgically induced pure arterial aneurysm model in rats

Autoren: T. Mücke (1)*, F. Hölzle (1), K.-D. Wolff (1), A. Harders (2), M. Scholz (2)

Institute: (1) Technische Universität München, Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Ismaninger Str. 22, 81675 München, (2) Ruhr-Universität Bochum, Klinik für Neurochirurgie, Bochum

Zeitschrift: Central European Neurosurgery 2011: 72, 38-41

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4303



Dokument 917Titel: Beurteilung der Effektivität und Biokompatibilität einer neuen, semisynthetischen Kollagenmatrix als Ersatz für die harte Hirnhaut bei einem Großtiermodell
Hintergrund: Test einer künstlichen Hirnhaut.
Tiere: 34 Schweine
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Die Versuche finden unter deutscher Federführung in Ungarn statt. Die Schweine ungenannter Herkunft werden unter Narkose operiert. Die Kopfhaut wird eingeschnitten, der Schädelknochen freigelegt. Aus der Knochenhaut wird ein 2x2 cm großes Stück herausgeschnitten. In den Schädelknochen wird ein Loch gebohrt, durch das eine Druckmesssonde eingeführt wird. An einer anderen Stelle des Schädels wird ein 2,5 x 2 cm großes Knochenstück herausgeschnitten. Aus der darunter liegenden Hirnhaut wird ein 1,5 x 1 cm großes Stück herausgeschnitten. Dann wird durch Absaugen eine Schädigung des Hirngewebes simuliert. Nun werden die Schweine in drei Gruppen eingeteilt. Die Defekte in der Hirnhaut werden auf unterschiedliche Weise abgedeckt. Zwei Gruppen erhalten zwei verschiedene künstliche Materialien. Das eine künstliche Material wird von dem Sponsor der Arbeit, B. Braun Aesculap, Tuttlingen, hergestellt. Bei einer Gruppe Schweine wird das zuvor herausgeschnittene Knochenhautstück auf den Defekt genäht. Die Kopfhaut wird vernäht. Jeweils einige Tiere aus jeder Gruppe werden ein oder sechs Monate nach der Operation getötet, indem sie unter Narkose mit Formalin durchströmt werden.

Die Arbeit wurde durch die Firma B. Braun Aesculap gesponsert.

Bereich: Biomaterialforschung, Chirurgie

Originaltitel: Evaluation of efficacy and biocompatibility of a novel semisynthetic collagen matrix as a dural onlay graft in a large animal model

Autoren: Axel Neulen (1,5)*, Angelika Gutenberg (1), Ildiko Takacs (2), Hyörgy Weber (2), Jürgen Wegmann (3), Walter Schulz-Schaeffer (4), Alf Giese (1,5)

Institute: Abteilung für Neurochirurgie, Zentrum für Neurologische Medizin, Universität Göttingen, Göttingen, (2) Department of Surgical Research and Techniques, Medical School, University of Pecs, Pecs, Ungarn, (3) B. Braun, Aesculap AG, Tuttlingen, (4) Abteilung für Neuropathologie, Zentrum für Neurologische Medizin, Universität Göttingen, Göttingen, (5)* Abteilung für Neurochirurgie, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Langenbeckstr. 1, 55101 Mainz

Zeitschrift: Acta Neurochirurgie 2011: 153 (11), 2241-2250

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4302



Dokument 918Titel: Schutz vor einer schweren Schädigung des Darms durch Mangeldurchblutung und Wiederdurchblutung bei Ratten durch Verabreichung von Resveratrol in die Vene
Hintergrund: Test einer Substanz, die bei Operationen Gewebeschäden des Darms vermindern soll.
Tiere: 30 Ratten
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Die männlichen Ratten wurden in der Zentralen Tierversuchsanlage des Universitätsklinikums Essen gezüchtet. Den Tieren werden unter Narkose zwei Katheter (Plastschläuche) in eine Halsarterie und -vene eingeführt. Der Bauch wird in der Mitte aufgeschnitten. Die Darmarterie, die zum Dünndarm führt, wird 90 Minuten lang abgeklemmt, so dass der Darm in dieser Zeit nicht mehr durchblutet wird. Dann werden die Klemmen geöffnet und die Blutzirkulation durch den Darm wiederhergestellt. Die Ratten werden in 5 Gruppen zu je 6 Tieren eingeteilt. Zwei Gruppen erhalten ab 30 Minuten vor der Abklemmung der Blutzufuhr eine Resveratrol, eine Substanz, die unter anderem in Weintrauben und rotem Wein vorkommt, in zwei verschiedenen Dosierungen in die Halsvene injiziert. Drei Gruppen dienen als Kontrolle, d.h. die Tiere erhalten eine wirkungslose Kochsalzlösung oder der Bauch wird aufgeschnitten, ohne den Blutfluss zu unterbinden. 120 Minuten nach Beginn der Wiederdurchblutung werden alle Ratten durch einen Schnitt ins Herz getötet. Der Darm wird herausgeschnitten, um die entstandenen Gewebeschäden zu beurteilen.

Die Arbeit wurde durch die Dr. F. Köhler Chemie, Bensheim, unterstützt.

Bereich: Chirurgie

Originaltitel: Protection against severe intestinal ischemia/reperfusion injury in rats by intravenous resveratrol

Autoren: Frank Petrat*, Herbert de Groot

Institute: Institut für Physiologische Chemie, Universitätsklinikum, Universität Duisburg-Essen, Hufelandstr. 55, 45122 Essen

Zeitschrift: Journal of Surgical Research 2011: 167, e145-e155

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4301



Dokument 919Titel: Schutz durch Pyruvat-Infusion bei einem Rattenmodell einer schweren Schädigung des Darms durch Mangeldurchblutung und Wiederdurchblutung
Hintergrund: Test einer Substanz, die bei Operationen Gewebeschäden des Darms vermindern soll.
Tiere: 30 Ratten
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Die männlichen Ratten wurden in der Zentralen Tierversuchsanlage des Universitätsklinikums Essen gezüchtet. Den Tieren werden unter Narkose zwei Katheter (Plastschläuche) in eine Halsarterie und -vene eingeführt. Der Bauch wird in der Mitte aufgeschnitten. Die Darmarterie, die zum Dünndarm führt, wird 60 Minuten lang abgeklemmt, so dass der Darm in dieser Zeit nicht mehr durchblutet wird. Dann werden die Klemmen geöffnet und die Blutzirkulation durch den Darm wiederhergestellt. Die Ratten werden in 5 Gruppen zu je 6 Tieren eingeteilt. Drei Gruppen erhalten ab 30 Minuten vor der Abklemmung der Blutzufuhr eine Testsubstanz in verschiedenen Dosierungen in die Halsvene injiziert. Eine Gruppe erhält eine wirkungslose Kochsalzlösung. Bei den Tieren einer weiteren Gruppe wird der Bauch aufgeschnitten, ohne den Blutfluss zu unterbinden. Neunzig Minuten nach Beginn der Wiederdurchblutung werden alle Ratten durch einen Schnitt ins Herz getötet. Der Darm wird herausgeschnitten, um die entstandenen Gewebeschäden zu beurteilen.

Die Arbeit wurde durch die Dr. F. Köhler Chemie, Bensheim, unterstützt.

Bereich: Chirurgie

Originaltitel: Protection by pyruvate infusion in a rat model of severe intestinal ischemia-reperfusion injury

Autoren: Frank Petrat, Thomas Rönn, Herbert de Groot*

Institute: Institut für Physiologische Chemie, Universitätsklinikum, Universität Duisburg-Essen, Hufelandstr. 55, 45122 Essen

Zeitschrift: Journal of Surgical Research 2011: 167, e93-e101

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4300



Dokument 920Titel: Lokale Hemmung der Blutgefäßbildung resultiert in einer athrophischen Nicht-Heilung bei einem Knochenbruch-Rattenmodell
Hintergrund: Entwicklung eines "Tiermodells" für eine verzögerte Knochenheilung beim Menschen.
Tiere: 98 Ratten
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Bei den Ratten wird unter Narkose ein Schienbeinknochen durchgesägt. Das Wadenbein wird manuell gebrochen. In die Markhöhle des Schienbeinknochens wird ein Stahldraht eingeführt, der die Enden zusammenhält. Dabei erhält eine Gruppe Ratten einen unbeschichteten Draht. Bei der zweiten Gruppe wird ein Draht verwendet, der mit menschlichen Blutgefäß- und Knochenaufbauzellen sowie einem Hemmstoff beschichtet ist, der das Wachstum von Blutgefäßen hemmen soll. Zu unterschiedlichen Zeitpunkten nach der Operation, spätestens nach 84 Tagen, werden die Ratten narkotisiert und durch Injektion eines Giftes in das Gehirn getötet. Die Schienbeinknochen werden untersucht. Es stellt sich heraus, dass bei der Gruppe, die den Hemmstoff erhalten hat, der Knochen auch nach 84 Tagen noch nicht zusammengeheilt war.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Knochenchirurgie

Originaltitel: Local inhibition of angiogenesis results in an athrophic non-union in a rat osteotomy model

Autoren: M. Fassbender (1,2)*, S. Strobel (1,2), J.S. Rauhe (1,2). C. Bergmann (1,2), G. Schmidmaier (3), B. Wildemann (1,2)

Institute: (1) Julius-Wolff-Institut, Centrum für Muskoloskeletale Chirurgie, Charité:-Universitätsmedizin Berlin, (2)* Berlin-Brandenburg Zentrum für Regenerative Therapien, Charité:-Universitätsmedizin Berlin, Föhrenstr. 15, 13353 Berlin, (3) Abteilung für Orthopädie, Unfallchirurgie und Paraplegiologie, Universitätsklinikum Heidelberg

Zeitschrift: European Cells and Materials 2011: 22, 1-11

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4299



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