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Datenbank Tierversuche

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Dokument 1811Titel: Anilin: frühe Anzeichen einer Toxizität bei Ratten und ihre Relevanz bei der Entstehung von Milzkrebs
Hintergrund: Anilin ist ein bekanntes Blutgift, das zudem beim Menschen nachweislich Krebs erzeugt. In früheren Studien hat Anilin bei Ratten Krebs hervorgerufen, nicht aber bei Mäusen und Hamstern. In dieser Studie sollten die krebserregenden Eigenschaften von Anilin bei Ratten noch einmal genau untersucht werden.
Tiere: 32 Ratten
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden von Versuchstierzüchter Charles River Laboratories, Sulzfeld, bezogen. Die Tiere erhalten Anilin, eine Substanz, die bei der Herstellung von Farben eine Rolle spielt, in ihr Futter gemischt. Nach einer oder 4 Wochen wird jeweils die Hälfte der Tiere getötet und untersucht.

Bereich: Toxikologie

Originaltitel: Aniline: early indicator of toxicity in male rats and their relevance to spleen carcinogenicity

Autoren: W. Mellert (1), K. Deckardt (1), C. Gembardt (1), I. Zwirner-Baier (2), R. Jäckh (1), B. van Ravenzwaay (1)*

Institute: (1) BASF Aktiengesellschaft, Produktsicherheit, 67056 Ludwigshafen, (2) Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Universität Würzburg

Zeitschrift: Human & Experimental Toxicology 2004: 23, 379-389

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3396



Dokument 1812Titel: Asthmamodell der Brown-Norway-Ratte mit Diphenylmethane 4,4'-Diisocyanate
Hintergrund: Entwicklung eines Asthmamodells.
Tiere: 32 Ratten
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden von Versuchstierzüchter Charles River Laboratories, Sulzfeld, bezogen. Den Tieren wird eine Chemikalie auf den geschorenen Rücken gerieben. Eine Woche später wird die Substanz auf die Flanke oder beide Ohren geschmiert. In den folgenden 2 Monaten müssen die Tiere alle zwei Wochen die Substanz in gasförmiger Form für jeweils 30 Minuten einatmen. Anschließend werden sie durch Ausbluten in Narkose getötet und untersucht.

Bereich: Asthmaforschung

Originaltitel: Brown Norway rat asthma model of diphenylmethane 4,4'-diisocyanate

Autoren: Jürgen Pauluhn (1)*

Institute: (1) Bayer Health Care, 42096 Wuppertal

Zeitschrift: Inhalation Toxicity 2005: 17, 729-739

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3395



Dokument 1813Titel: Mechanismen, die an der Entstehung von Lungentumoren bei A/J-Mäusen beteiligt sind, hervorgerufen durch die Inhalation eines in der umgebenden Luft befindlichen Tabakrauchersatzstoffs
Hintergrund: Mechanismen der Lungentumorentstehung beim Passivrauchen.
Tiere: 1568 Mäuse
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse werden bei Jackson Laboratories, Ben Harbor, USA, bestellt. Ein Teil der Tiere wird täglich an 5 Tagen pro Woche für 6 Stunden in eine Kammer gesetzt. Dort werden die Tiere Tabakrauch ausgesetzt. Ein Teil der Mäuse atmet in den Kammern frische Luft. Einige Gruppen von Mäusen werden weniger gefüttert und einige erhalten eine Injektion einer Testsubstanz. Zahlreiche Mäuse entwickeln Lungenkrebs. Nach 5 Monaten wird die Hälfte aller Mäuse getötet, indem sie in Narkose ausgeblutet werden. Die andere Hälfte der Tiere wird weitere 4 Monate lang ohne Rauchbegasung gehalten und anschließend getötet.

Bereich: Tabakforschung

Originaltitel: Mechanisms involved in A/J mouse lung tumorigenesis induced by inhalation of an environmental tobacco smoke surrogate

Autoren: W. Stinn (1)*, A. Teredesai (1), P. Kuhl (1), C. Knörr-Wittmann (1), R. Kindt (1), C.R.E. Coggins (2), H.-J. Haussmann (1)

Institute: (1) Philip Morris Research Laboratories GmbH, 51149 Köln, (2) Carson Watts Consulting, King, North Caroline, USA

Zeitschrift: Inhalation Toxicology 2005: 17, 263-276

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3394



Dokument 1814Titel: Homöostatische Aufrechterhaltung der Erregbarkeit von CA3 pyramidalen Neuronen im Hippocampus von Spitzhörnchen nach chronischem Stress
Hintergrund: Veränderungen im Gehirn bei chronischem psychischen Stress.
Tiere: 11 Affen (Spitzhörnchen (Halbaffen))
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Sechs unerfahrene junge männliche Spitzhörnchen (Halbaffen) werden zu einem dominanten Männchen in einen Käfig gesteckt. Beide Tiere trennt ein Maschendraht, der einmal täglich für eine Stunde entfernt wird. Das unerfahrene Männchen zeigt sogleich Unterwürfigkeitsverhalten gegenüber dem dominanten Männchen. Fünf Kontrolltiere werden einzeln gehalten. Bei allen Spitzhörnchen wird einmal täglich eine Urinprobe genommen. Nach 28 Tagen werden alle Tiere auf nicht näher beschriebene Weise getötet. Ihre Gehirne werden in Scheiben geschnitten und untersucht.

Bereich: Neurophysiologie, Hirnforschung

Originaltitel: Homeostatic maintenance in excitability of tree shrew hippocampal CA3 pyramidal neurons after chronic stress

Autoren: Maarten H.P. Kole (1,2)*, Boldizsar Czeh (1), Eberhard Fuchs (1)

Institute: (1) Klinisch-neurobiologisches Labor, Deutsches Primatenzentrum, 37077 Göttingen, (2) School of Behavioral and Cognitive Neuroscience, University of Groningen, Niederlande

Zeitschrift: Hippocampus 2004: 14, 742-751

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3393



Dokument 1815Titel: Untersuchungen zur subchronischen Toxizität von 2-Methoxypropanol-1(Acetat) bei Ratten
Hintergrund: Toxizitätsstudie einer Industriechemikalie, die bei Kaninchen zu vorgeburtlichen Schäden führt. Bei Ratten konnte dieser Effekt nicht bestätigt werden.
Tiere: 60 Ratten
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden von der Firma Dr. K. Thomae GmbH, Biberach, bezogen. 40 Tiere werden für eine Inhalationsstudie verwendet, 20 für eine orale Studie. Die Tiere der ersten Gruppe müssen täglich 6 Stunden lang in einer Kammer sitzend eine Industriechemikalie in verschiedenen Konzentrationen einatmen. Die Tiere zeigen während des Aufenthaltes in der Kammer ausgeprägte Symptome: Atemnot, Augen- und Nasenausfluss, Apathie, gesträubtes Fell, Speicheln. Einige Ratten verlieren an Gewicht. Nach 28 Tagen werden die Tiere getötet. Die Ratten der zweiten Gruppe erhalten die Chemikalie 10 Tage lang einmal täglich mit einer Schlundsonde in den Magen verabreicht. Auch sie werden am Ende der Versuche getötet.

Bereich: Toxikologie

Originaltitel: Investigations on the subchronic toxicity of 2-methoxypropanol-1(acetate) in rats

Autoren: L. Ma-Hock (1), H.-J. Klimisch (1), C. Gembardt (1), K. Deckardt (1), R. Jack (1)*

Institute: (1) BASF Aktiengesellschaft, Produktsicherheit, 67056 Ludwigshafen

Zeitschrift: Human & Experimental Toxicology 2005: 24, 95-99

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3392



Dokument 1816Titel: Peripheres Washout am Coloncarcinom CC531 der Ratte: Vergleichende Untersuchung durch Magnetresonanztomographie, interstitielle Druckmessung und Histologie
Hintergrund: Etablierung eines "Tiermodells" zur magnetresonanztomographischen Untersuchung von Tumoren.
Tiere: 21 Ratten
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Ratten stammen von Versuchstierzüchter Charles River, Sulzfeld. Den Tieren werden Dickdarmkrebszellen unter die Haut der rechten Flanke injiziert. Dort wächst innerhalb von 45 Tagen ein Tumor heran. Wenn der Tumor mehr als einen Zentimeter misst, werden verschiedene Messungen durchgeführt, u.a. mit einem bildgebenden Verfahren (Magnetresonanztomographie). Für die Messungen werden die Tiere narkotisiert. Schließlich werden die Ratten durch Überdosis eines Narkosemittels getötet.

Bereich: Bildgebende Verfahren

Originaltitel:

Autoren: Randi Drees (1. Gutachterin: Johanna Plendl, 2. Gutachter: Bernd Hamm)

Institute: Aus dem Institut für Veterinär-Anatomie des Fachbereichs Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin und dem Institut für Radiologie, Campus Charité: Mitte des Universitätsklinikums der Humboldt-Universität zu Berlin

Zeitschrift: Dissertation, Veterinärmedizin, 2004

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 3391



Dokument 1817Titel: Elektronenmikroskopische Analyse des Remodeling eines freien Sehnentransplantates nach Ersatz des vorderen Kreuzbandes unter lokalem Einfluss von platelet-derived growth factor (PDGF-BB)
Hintergrund: Einfluss eines Wachstumsfaktor bei einer Kreuzband-Operation.
Tiere: 48 Schafe
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Bei den Schafen wird unter Narkose die Haut über dem Sprunggelenk aufgeschnitten. Aus der Endsehne des dort verlaufenden Zehenbeugermuskels wird ein 6,7 cm langes Stück herausgeschnitten. Durch dieses Sehnenstück wird der Länge nach ein Operations-Nahtfaden gestochen. Bei der einen Hälfte der Schafe wird dieser Faden mit einem Wachstumsfaktor vom Menschen beschichtet. Nun wird ein Kniegelenk aufgeschnitten. Eines der Kreuzbänder wird durchtrennt und entfernt. Durch den Ober- und den Unterschenkelknochen werden ober- und unterhalb des Kniegelenkes Löcher gebohrt. Das entfernte Kreuzband wird durch die Hinterbeinsehne ersetzt, indem diese durch die Löcher in den Knochen gefädelt und an den Knochen fixiert wird. Die Haut über den Wunden wird verschlossen. Die Schafe werden nach 3, 6, 12 oder 24 Wochen durch Injektion eines Narkosemittels und eines Giftes getötet. Die Kniegelenke werden untersucht.

Bereich: Orthopädie, Chirurgie

Originaltitel:

Autoren: Patrick Hunt (1. Gutachter: Volker Bergmann, 2. Gutachter: Andreas Weiler)

Institute: Aus dem Institut für Veterinär-Pathologie des Fachbereichs Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin und der Charité: – Universitätsklinikum Berlin, Zentrum für Muskoloskeletale Chirurgie, Campus Virchow Klinikum

Zeitschrift: Dissertation, Veterinärmedizin, 2003

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 3390



Dokument 1818Titel: Der Einfluss hypoxisch induzierter zerebraler Faktoren auf die renale Synthese von Erythropoietin – Eine tierexperimentelle Studie
Hintergrund: Auswirkung von Hochdruck im Gehirn auf die Ausschüttung eines bestimmten Hormons in der Niere.
Tiere: 75 Ratten
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose wird der Kopf der Ratten in einen stereotaktischen Apparat eingespannt. Eine Hinterbeinvene und eine –arterie werden katheterisiert. Im Nackenbereich wird die Haut aufgeschnitten. Eine Kanüle (Metall-Hohlnadel) wird zwischen Schädelknochen und Halswirbel eingestochen. Die Kanüle wird mit Sekundenkleber festgeklebt und mit einer Flasche verbunden. Nun wird über die Kanüle Flüssigkeit in den Spalt zwischen Gehirn und Schädeldach eingeleitet. Da die Flüssigkeit nicht aus dem Kopf entweichen kann, drückt sie das Gehirn zusammen. Es werden Blutproben aus den Blutgefäßen am Bein entnommen. Bei vier Ratten werden vor dem beschriebenen Versuch beide Nieren entfernt. Das weitere Schicksal der Ratten wird nicht beschrieben, eine Tötung ist wahrscheinlich.

Bereich: Physiologie

Originaltitel:

Autoren: Janina Klaus (1. Gutachter: Holger Martens, 2. Gutachter: Horst Pagel)

Institute: Institut für Physiologie der Medizinischen Fakultät der Universität Lübeck, eingereicht über das Institut für Veterinär-Physiologie des Fachbereichs Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin

Zeitschrift: Dissertation, Veterinärmedizin, 2005

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 3389



Dokument 1819Titel: Laserinduzierte Fluoreszenz-Diagnostik zur Detektion entzündlicher Gelenkveränderungen: Etablierung einer neuen Methode am Mausmodell
Hintergrund: Diagnose von Gelenkentzündungen.
Tiere: 46 Mäuse
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse stammen aus der Zucht des Bundesinstituts für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin und werden im deutschen Rheumaforschungszentrum und im Neurowissenschaftlichen Forschungszentrum gehalten. In Vorversuchen wird Mäusen einer von zwei verschiedenen Fluoreszenz-Farbstoffe in die Schwanzwurzel injiziert. Die Farbstoffe lagern sich in Gelenken ab. Die Tiere werden betäubt unter eine Kamera gelegt, mit der die fluoreszierenden Farbstoffe aufgenommen werden können. Für die Hauptversuche wird sich für einen der Farbstoffe entschieden. Bei der einen Hälfte der Tiere wird eine schwere Gelenkentzündung der Hinterfußgelenke hervorgerufen, indem ihnen Borreliose-Bakterien in die Schwanzwurzel gespritzt werden. Dann wird allen Tieren der Farbstoff verabreicht, der sich in den Gelenken anreichert. Es werden wieder Messungen unter Narkose durchgeführt. Schließlich werden alle Mäuse durch Überdosis eines Narkosemittels getötet.

Bereich: Rheumaforschung

Originaltitel:

Autoren: Ines Gemeinhardt (1. Gutachter: J. Plendl, 2. Gutachter: B. Hamm)

Institute: Institut für Veterinär-Anatomie des Fachbereichs Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin und dem Institut für Radiologie, Charité: – Universitätsmedizin Berlin

Zeitschrift: Dissertation, Veterinärmedizin, 2005

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 3388



Dokument 1820Titel: Histologische Evaluation eines biodegradierbaren Implantats zur Spondylodese der Halswirbelsäule – Eine tierexperimentelle Studie im Schafsmodell
Hintergrund: Untersuchung von resorbierbaren Material zur Versteifung der Halswirbelsäule.
Tiere: 32 Schafe
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose wird bei den Schafen die Haut über dem linken Beckenkamm eingeschnitten. Aus dem Beckenknochen wird ein 15 x 10 mm großes Stück Knochen herausgemeißelt. Die Wunde über dem Becken wird wieder zugenäht. Über den Halswirbeln wird die Haut aufgeschnitten, die Muskeln zur Seite präpariert. Nun wird die Bandscheibe zwischen zwei Halswirbelkörpern herausgekratzt. In den entstandenen Hohlraum werden bei der einen Hälfte der Schafe die Beckenknochenstücke gefüllt. Die andere Hälfte Schafe erhält ebenfalls Beckenknochenstücke, allerdings werden diese in einen bioresorbierbaren Cage ("Käfig") gefüllt, bevor sie anstelle der Bandscheibe gesetzt werden. Die beiden Halswirbel werden nun noch mit Schrauben und einer Metallplatte mit einander starr verbunden. Die Wunde wird verschlossen. Nach 12 oder 36 Wochen werden jeweils acht Schafe aus jeder Gruppe mit Hilfe eines Giftes getötet.

Bereich: Chirurgie, Biomaterial-Forschung

Originaltitel:

Autoren: Tanja Eindorf (1. Gutachter: Hermann Bragulla, 2. Gutachter, Georg Duda)

Institute: Zentrum für Muskuloskeletale Chirurgie, Charité: – Universitätsmedizin Berlin, Freie und Humboldt Universität, eingereicht über das Institut für Veterinäranatomie des Fachbereichs Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin

Zeitschrift: Dissertation, Veterinärmedizin, 2005

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 3387



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