Facebook
Twitter
Youtube
Instagram

Datenbank Tierversuche

Ihre Abfrage

5108 Ergebnisse wurden gefunden

Alle Abfrageresultate in neuem Fenster öffnen und zum Markieren und Kopieren von Textstellen bitte hier klicken >>

Dokument 3971Titel: Antiretrovirale Therapie während primärer Infektion mit dem HIV-Virus kann eine persistierende Suppression des Virus ... beim Rhesusaffen hervorrufen
Hintergrund: Untersuchung der Wirkung einer antiretroviralen Substanz bei Infektion mit einem HIV-ähnlichen Virus
Tiere: 12 Affen (Rhesusaffen)
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Die Affen werden durch eine intravenöse Injektion mit einem HIV-ähnlichen Virus (SHIV) infiziert. 7 bzw. 14 Tage später wird ihnen das zu testende Medikament oder eine Salzlösung 57 Tage lang täglich unter die Haut gespritzt. Zwei gesunde Affen dienen als Kontrolle. Die Tiere werden zweimal täglich hinsichtlich Erkrankungszeichen und Verhaltensauffälligkeiten beobachtet. Zusätzlich wird ihnen unter Betäubung Blut entnommen und die Virusvermehrung untersucht. Am Ende der Beobachtungszeit werden die Affen getötet ("euthanasiert").

Bereich: AIDS-Forschung, Virologie

Originaltitel: Antiretroviral therapy during primary immunodeficiency virus infection can induce persistent suppression of virus load and protection from heterologous challenge in rhesus macaques

Autoren: Brigitte Rosenwirth (1), Peter ten Haaft (1), Willy M.J.M.Bogers (1), Ivonne G.Nieuwenthuis (1), Henk Niphuis (1), Eva-Maria Kuhn (1), Norbert Bischofberger (2), Jonathan L. Heeney (1), Klaus Überla (3)*

Institute: (1) Abteilung für Virologie und Tierwissenschaften, Biomedizinisches Primatenzentrum, Rijswijk, Niederlande, und (2) Gilead Sciences Inc., Foster City, Californien, und (1)* Institut für Virologie, Universität Leipzig, 04103 Leipzig

Zeitschrift: Journal of Virology 2000: 74, 1704- 1711

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1169



Dokument 3972Titel: Die Auswirkungen von dem 21-Aminosteroid U-74389G auf die räumliche Orientierung bei Ratten nach zerebraler Minderdurchblutung und Eisen-induziertem oxidativem Stress
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkung einer Injektion von Eisen in das Gehirn auf bestimmte Lernvorgänge nach Minderdurchblutung des Gehirns
Tiere: 12 Ratten (Anzahl unklar)
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Ratten im Alter von 5-6 Monaten bzw. von 24 Monaten werden anästhesiert und beide Halsschlagadern verschlossen. Dazu werden die Blutgefäße freigelegt und mit einem Draht abgeklemmt. Nach 60 Minuten werden die Gefäße geöffnet und so der Blutfluss wieder hergestellt. Eine Woche später werden die Ratten erneut betäubt und verschiedene Eisenlösungen in eine bestimmte Gehirnstruktur gespritzt. 20 Minuten vorher wird den Tieren jedoch die Testsubstanz oder nur ein Lösungsmittel in den Bauchraum gespritzt. 3 Monate später wird die räumliche Orientierung in einem Test untersucht. Dafür werden die Ratten in ein Wasserbecken gesetzt, wo sie versuchen müssen, eine unter der Wasseroberfläche gelegene Plattform zu erreichen. Der Versuch wird an verschiedenen Tagen mehrmals wiederholt. Bei manchen Versuchen wird die Plattform aus dem Wasser entfernt. Die Zeit, die die Tiere brauchen, um bis zur Plattform zu gelangen, wird gemessen und der Lernvorgang untersucht. Am Ende aller Experimente werden die Ratten betäubt und getötet. Das Gehirn wird entnommen und histologisch untersucht.

Bereich: Neurologie, Neuropharmakologie

Originaltitel: The effects of the 21-aminosteroid U-74389G on spatial orientation in rats after a cerebral oligemic episode and iron-induced oxidative stress

Autoren: C.Heim (1)*, W.Kolasiewicz (2), K.-H.Sontag (1)

Institute: (1)* Abteilung für Neuropharmakologie und Neurophysiologie, Max-Planck-Institut der Experimentellen Medizin, 37075 Göttingen, und (2) Institut für Pharmakologie, Polnische Akademie der Wissenschaft, Krakow, Polen

Zeitschrift: Journal of Neural Transmission 2000: 107, 95-104

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1168



Dokument 3973Titel: Interaktionen von Neuroglia in der Netzhaut der Ratte bei Infektion durch den Virus der Bornakrankheit
Hintergrund: Untersuchung der Netzhaut bei Infektion mit dem Bornavirus
Tiere: 10 Ratten
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden durch eine Injektion in das Gehirn mit dem Bornavirus infiziert. Zwei Kontrolltieren wird lediglich das Lösungsmittel verabreicht. Nach 4-5 Wochen werden die Ratten anästhesiert, die Augen entnommen und untersucht.

Bereich: Augenheilkunde, Virologie

Originaltitel: Neuron-glia interactions in the rat retina infected by Borna disease virus

Autoren: J.Kacza (1)*, T.W.Vahlenkamp (2), H.Enbergs (2), J.A.Richts (3), A.Germer (4), H.Kuhrt (4), A.Reichenbach (4), H.Müller (2), C.Herden (3), T.Stahl (1), J.Seeger (1)

Institute: (1)* Institut für Veterinäranatomie, Fakultät für Veterinärmedizin, Universität Leipzig, 04103 Leipzig, (2) Institut für Virologie, Fakultät für Veterinärmedizin, Universität Leipzig, (3) Institut für Virologie, Justus-Liebig Universität Giessen, und (4) Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung, Abteilung für Neurophysiologie, Universität Leipzig

Zeitschrift: Archives of Virology 2000: 145, 127- 147

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1167



Dokument 3974Titel: Wirkung von ACE-Hemmer und ß-Blocker auf den Energiestoffwechsel nach einem Herzinfarkt bei der Ratte
Hintergrund: Untersuchung der Wirkung von Medikamenten (ACE-Hemmer, ß-Blocker) auf das Herz nach einem Herzinfarkt
Tiere: 53 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden anästhesiert und beatmet. Der Brustkorb wird aufgeschnitten, das Herz freigelegt, eine Herzkranzarterie wird abgebunden und somit ein Herzinfarkt hervorgerufen. Dann wird das Herz wieder in den Brustkorb zurück gelegt und die Wunde verschlossen. Kontrolltiere werden auch operiert, die Herzkranzarterie bleibt jedoch durchgängig. Die Tiere dürfen sich erholen. 40- 50 % der Tiere versterben innerhalb der ersten 24 Stunden nach der Operation. Die überlebenden Ratten werden in Gruppen aufgeteilt, denen unterschiedliche Medikamente verabreicht werden. Nach acht Wochen Therapie werden die Tiere durch eine Injektion in den Bauchraum anästhesiert und das Herz entnommen. An den isolierten Herzen werden weitere Messungen durchgeführt.

Bereich: Herz-Kreislauf-Forschung

Originaltitel: Effects of ACE inhibition and ß-receptor blockade on energy metabolism in rats postmyocardial infarction

Autoren: Stephanie Hügel (1)*, Michael Horn (1), Mark de Groot (1), Helga Remkes (1), Charlotte Dienesch (1), Kai Hu (1), Georg Ertl (1), Stefan Neubauer (1)

Institute: (1)* Medizinische Universitätsklinik, 97080 Würzburg

Zeitschrift: American Journal of Physiology 1999: 277, H2167- H2175

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1166



Dokument 3975Titel: Basale und stimulierte Aktivität der Adenylatzyklase im Hippokampus im experimentell beschädigten Riechhirn der Ratte
Hintergrund: Untersuchung von physiologischen Veränderungen in gezielt geschädigten Hirnbereichen
Tiere: 33 Ratten (mindestens)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden anästhesiert. Dann wird der geruchsassoziierte Bereich der Hirnrinde gezielt (stereotaktisch) geschädigt. Die Verletzung wird makroskopisch, in einigen Fällen auch mikroskopisch überprüft. Bei Kontrolltieren werden lediglich die Hirnhäute beschädigt. Nach 2, 12 und 55 Tagen werden die Tiere enthauptet und die Gehirne untersucht.

Bereich: Neurologie

Originaltitel: Basal and stimulated hippocampal adenylate cyclase activity in the experimentally lesioned rat entorhinal cortex

Autoren: Thomas G.Ohm (1)*, Goswin von Dewitz (2), Klaus Witte (2), Robert Nitsch (1), Björn Lemmer (2)

Institute: (1)* Institut für Anatomie, Universitätsklinikum Charité:, 10098 Berlin, und (2) Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Ruprecht-Karls-Universität, Heidelberg

Zeitschrift: Acta Neuropathol 1999: 98, 389-395

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1165



Dokument 3976Titel: Thermische und mechanische schmerzlinderndeWirkung von spinal im Vergleich zu peripher verabreichtem Clonidin im Modell am entzündeten Kniegelenk bei der Ratte
Hintergrund: Untersuchung zur schmerzlindernden Wirkung von Clonidin
Tiere: 24 Ratten (mindestens)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Zur Verabreichung einer Testsubstanz wird den Ratten operativ ein Katheter (Plastikschlauch) in das Rückenmark gelegt. Unmittelbar danach wird den Ratten ein Betäubungsmittel durch den Katheter verabreicht. Die richtige Plazierung des Katheters zeigt sich in einer Lähmung der Beine. Danach dürfen sich die Ratten für einen Zeitraum von 5 Tagen erholen. Um eine Entzündung der Kniegelenke hervorzurufen, werden die Tiere anästhesiert und eine bestimmte Lösung in die Knie gespritzt. Durch Messung des Umfangs des betroffenen Gelenks wird der Grad der Entzündungsreaktion untersucht. Nun wird ein Schmerzreiz durch thermische und mechanische Stimulation der entzündeten Gelenke ausgelöst. Dazu werden die Ratten in eine durchsichtige Box gesetzt, die von unten mit einer Halogenlampe gewärmt wird, bis die Tiere eine Schmerzreaktion zeigen. Dabei wird u.a. der Unterschied zwischen dem entzündeten und dem gesunden Gelenk untersucht.

In einem anderen Versuch werden die Ratten in eine Box aus Maschendraht gesetzt. Nun wird die Schmerzreaktion untersucht, die mithilfe von sogenannten Frey-Haaren durch Berühren der Pfoten hervorgerufen wird. Diese Versuche werden vor und nach Verabreichung eines zu untersuchenden Schmerzmittels (Clonidin) in das Rückenmark oder in eine Arterie durchgeführt. Kontrollgruppen wird ein Antagonist (gegensätzlich wirkendes Medikament) verabreicht. Am Ende aller Versuche werden die Tiere mit einem Schlafmittel getötet.

Bereich: Anästhesiologie, Schmerzforschung

Originaltitel: Thermal and mechanical antinociceptive action of spinal vs peripherally administered clonidine in the rat inflamed knee joint model

Autoren: H.Buerkle (1)*, M.Schäpsmeier (1), C.Bantel (1), M.A.E.Marcus (1), R.Wüsten (1), H.van Aken (1)

Institute: (1)* Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin, Westfälische Wilhelms-Universität, 48129 Münster

Zeitschrift: British Journal of Anaesthesia 1999: 83, 436-41

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1164



Dokument 3977Titel: Quantitative T2* und T2`-Karten während reversibler fokaler cerebraler Ischämie bei Ratten: Trennung der Blutoxygenierung von auf Nichtempfänglichkeit basierenden Zusätzen
Hintergrund: Bildgebende Untersuchung im Zusammenhang mit dem Schlaganfall
Tiere: 20 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden anästhesiert und ein Katheter in die Blutgefäße der Leiste gelegt, um den Blutdruck und die Blutgase messen und Flüssigkeit und Medikamente verabreichen zu können. Dann werden die Tiere durch einen Schnitt in der Luftröhre beatmet und neuromuskulär gelähmt. Nun wird die rechte mittlere Gehirnarterie reversibel durch einen silikonummantelten Draht verschlossen, der durch die Halsschlagader bis ins Gehirn vorgeschoben und nach 60 oder 90 Minuten wieder entfernt wird. Dadurch wird bei den Tieren eine Minderdurchblutung des Gehirns hervorgerufen, was einem Schlaganfall entspricht. Während dieser Prozedur werden mit Hilfe eines MRT (Kernspin-, Magnetresonanztomographie) Schichtaufnahmen des Gehirns angefertigt. Weiteres Schicksal der Tiere nicht beschrieben.

Bereich: Neurologie, Bildgebende Verfahren

Originaltitel: Quantitative T2* and T2` maps during reversible focal cerebral ischemia in rats: separation of blood oxygenation from nonsusceptibility-based contribution

Autoren: Matthias Grüne (1), Ferdi A. van Dorsten (1), Wolfram Schwindt (1), Laszlo Olah (1), Mathias Hoehn (1)*

Institute: (1)* Max-Planck-Institut für Neurologische Forschung, 50931 Köln

Zeitschrift: Magnetic Resonance in Medicine 1999: 42, 1027-1032

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1163



Dokument 3978Titel: Neurone in Gehirnstrukturen des Colliculus superior beim Primaten, die die Armbewegungen in blickkontrollierten Koordinaten kodieren
Hintergrund: Untersuchung der Funktion bestimmter Gehirnzellen bei der Koordination von Armbewegungen
Tiere: 2 Affen (Rhesusaffen)
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Rhesusaffen werden in einen Primaten-Stuhl gesetzt, wobei der Kopf fixiert und ein Arm durch übergestülpte Plastikzylinder an Greifbewegungen gehindert wird. 28 cm vor dem Gesicht ist ein Bildschirm angebracht. Nun werden die Affen durch Belohnung mit Fruchtsaft trainiert, in verschiedenen Versuchsanordnungen nach einem Ziel (Metallstangen) bei gleichzeitiger Fixierung einer Lichtquelle zu greifen. Nach diesem Training werden die Tiere durch Injektion eines Betäubungsmittels narkotisiert. Unter aseptischen Bedingungen wird den Affen ein Kopfhalter aus Stahl auf den Schädel und ein Zylinder im Hinterkopf zur Einbringung von Messelektroden in das Gehirn implantiert. Magnetische Spulen zur Kontrolle der Blickrichtung werden unter die Bindehaut in die Augen eingepflanzt. Nachdem sich das Tier erholt hat, werden mit Glaselektroden, die durch den Zylinder in der Schädeldecke in bestimmte Hirngebiete eingebracht sind, Nervenzellaktivitäten während der eingeübten Handlungen gemessen. Über Nadeln, die unter lokaler Betäubung in verschiedene Muskeln des Armes gelegt wurden, wird die Aktivität dieser Muskeln bestimmt. Weiteres Schicksal des Tieres nicht beschrieben.

Bereich: Neurophysiologie

Originaltitel: Neurons in the primate superior colliculus coding for arm movements in gaze-related coordinates

Autoren: Veit Stuphorn (1), Erhard Bauswein (1), Klaus-Peter Hoffmann (1)*

Institute: (1)* Allgemeine Zoologie und Neurobiologie, Ruhr-Universität, 44780 Bochum

Zeitschrift: Journal of Neurophysiology 2000: 83, 1283-1299

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1162



Dokument 3979Titel: In Vivo Beurteilung der synovialen Mikrozirkulation und der Leukozyten-Endothelzell-Interaktion bei antigen-induzierter Arthritis bei Mäusen
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen einer Gelenkentzündung
Tiere: 34 Mäuse
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse werden unter Standardlaborbedingungen gehalten. Durch mehrmalige Injektion eines körperfremden Eiweißes und abgetöteter Tuberkulose- und Keuchhustenerreger unter die Haut, in die Bauchhöhle und in das linke Knie wird im Verlauf von mehreren Wochen eine Gelenkentzündung im Knie hervorgerufen. Die Gelenkentzündung wird mit einer Skala bezüglich Veränderungen des Verhaltens (Schläfrigkeit), des Gewichts, der Knieschwellung etc. protokolliert. Bei einer Kontrollgruppe werden Injektionen mit Kochsalzlösung durchgeführt. Zur Operation werden die Tiere betäubt und Katheter (Plastikschläuche) in die Schwanzvene und -arterie gelegt. Das linke Hinterbein wird in einer speziellen Halterung gelagert. Die Haut wird 1 cm lang am Knie eingeschnitten und die Kniescheibensehne freigelegt und teilweise entfernt, um die Mikroskopie der Gelenkinnenhaut an der lebenden Maus zu ermöglichen. Nach Beendigung des Experimentes werden die Mäuse durch Injektion einer Überdosis an Schlafmittel getötet. Anschließend werden die Kniegelenke entfernt und mikroskopisch untersucht.

Bereich: Chirurgie, Orthopädie

Originaltitel: In Vivo assessment of synovial microcirculation and leukocyte-endothelial cell interaction in mouse antigen-induced arthritis

Autoren: Andreas Veihelmann (1)*, Anthony Gustave Harris (1), Fritz Krombach (1), Elke Schütze (1), Hans Jürgen Refior (2), Konrad Messmer (1)

Institute: (1)* Institut für Chirurgische Forschung, Ludwigs-Maximilians-Universität, 81377 München, und (2) Abteilung für Orthopädie, Ludwig-Maximilians-Universität München

Zeitschrift: Microcirculation 1999: 6, 281-290

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1161



Dokument 3980Titel: Gehirn-Oxytocin: Unterschiedliche Hemmung der neuroendokrinen Stress-Reaktion und des angstbezogenen Verhaltens bei jungfräulichen, schwangeren und laktierenden Ratten
Hintergrund: Untersuchung des Einflusses des Schwangerschaftsstadiums auf die Auslösbarkeit von Stress und Angst
Tiere: 48 Ratten
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Weibliche Ratten werden unter Standardlaborbedingungen gehalten. Ein Teil von ihnen wird mit männlichen Ratten gepaart und die Schwangerschaft durch einen Vaginalabstrich bestätigt. Die Tiere werden in unterschiedlichen Schwangerschaftsstadien betäubt und operiert. Dabei wird den Ratten ein Schlauch in einen Ventrikel (Flüssigkeitsgefüllter Hohlraum des Gehirnes) des Gehirns gelegt und der Schlauch anschließend mit Schrauben am Schädel fixiert. Ferner wird den Tieren ein Katheter (Schlauch) in die Halsvene gelegt. Nach der Operation werden die Ratten in Einzelkäfigen gehalten. Dann wird ihnen eine Substanz (Hormon-Antagonist) in das Gehirn infundiert und in der Folge eine Stress-Reaktion durch Einsetzen der Ratten in ein Wasserbecken, in dem die Tiere 60 Sekunden lang schwimmen müssen, provoziert. Zu verschiedenen Zeitpunkten während des Experimentes wird den Ratten Blut abgenommen und bezüglich verschiedener Stress-Hormone untersucht. Am Ende des Experimentes werden den Ratten unter Narkose die Köpfe abgeschnitten und das Gehirn auf korrekte Lage des Schlauches kontrolliert.

Bereich: Psychiatrie, Neurologie

Originaltitel: Brain Oxytocin: Differential inhibition of neuroendocrine stress responses and anxiety-related behaviour in virgin, pregnant and lactating rats

Autoren: I.D.Neumann (1), L.Torner (1), A.Wigger (1)

Institute: (1)* Max-Planck-Institut für Psychiatrie, 80804 München

Zeitschrift: Neuroscience 2000: 95, 567-575

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1160



<< Zurück zur Suche


Weitere Resultate finden Sie auf den folgenden Seiten:

<< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 300 301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 360 361 362 363 364 365 366 367 368 369 370 371 372 373 374 375 376 377 378 379 380 381 382 383 384 385 386 387 388 389 390 391 392 393 394 395 396 397 398 399 400 401 402 403 404 405 406 407 408 409 410 411 412 413 414 415 416 417 418 419 420 421 422 423 424 425 426 427 428 429 430 431 432 433 434 435 436 437 438 439 440 441 442 443 444 445 446 447 448 449 450 451 452 453 454 455 456 457 458 459 460 461 462 463 464 465 466 467 468 469 470 471 472 473 474 475 476 477 478 479 480 481 482 483 484 485 486 487 488 489 490 491 492 493 494 495 496 497 498 499 500 501 502 503 504 505 506 507 508 509 510 511 >>

Drucken | Alle Abfrageresultate in neuem Fenster öffnen