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Datenbank Tierversuche

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Dokument 3771Titel: Kombinierte Auswertung von Harnblasenentleererdruck und Blasenwanddicke als Parameter für die Beurteilung der Funktion des Harnblasenentleerers: eine experimentelle in vivo Studie
Hintergrund: Erprobung einer Technik zur Beurteilung der Blasenfunktion.
Tiere: 8 Hunde (Foxhounds)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Acht männliche Foxhounds werden narkotisiert und zur Beatmung intubiert (ein Schlauch wird in die Luftröhre eingeführt). Der Bauch wird in der Mitte aufgeschnitten. Durch einen Schnitt in der Harnblase wird ein aufblasbarer Ballonkatheter in das Organ gelegt. Ein zweiter Ballonkatheter wird in den Ausgang der Blase platziert, um einen Harnabfluss zu verhindern. Im Bereich der Lende werden Fenster in 3 der Lendenwirbel geschnitten. Bestimmte Nerven, die von hier die Blase versorgen, werden an eine Elektrode angeschlossen. Nun wird die Blase mit verschiedenen Mengen Kochsalzlösung gefüllt (zwischen 50 und 700 ml), während die Nerven elektrisch stimuliert werden. Gleichzeitig wird über den Ballonkatheter der Blasendruck gemessen. Schließlich wird die Blase herausgeschnitten, um die Dicke der Blasenwand zu bestimmen. Die Hunde werden (offensichtlich) getötet.

Bereich: Urologie

Originaltitel: Combined evaluation of detrusor pressure and bladder wall thickness as a parameter for the assessment of detrusur function: an experimental in vivo study

Autoren: S. Bross, S. Schumacher, J.R. Scheepe, P.M. Braun, P. Alken, K.-P. Juenemann

Institute: Neuro-Urologisches Labor, Abteilung für Urologie, Universitätskrankenhaus Mannheim der Universität Heidelberg, Heidelberg; Abteilung für Urologie, Universität Bonn, Bonn

Zeitschrift: The Journal of Urology 2001: 166, 1130-1135

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1364



Dokument 3772Titel: Inositol 1,4,5-Triphosphat Formation, zytoplasmatische Calciumdynamik und a-Amylase-Sekretion den Drüsenendstücken der Bauchspeicheldrüse isoliert von älteren und chronisch Alkohol-gefütterten Ratten
Hintergrund: Studie über die Bauchspeicheldrüsenentzündung in Zusammenhang mit Alkohol-Missbrauch.
Tiere: 120 Ratten (mindestens)
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Die Ratten bekommen ein Futter, das mit 3% Maisöl angereichert ist. Die Trinkflüssigkeit enthält 20% Alkohol. An 4 aufeinanderfolgenden Tagen wird für jeweils 18h das Futter entfernt. Die übrigen Tage wird die Fütterung nicht unterbrochen. Ein Teil der Tiere entwickelt eine schmerzhafte Bauchspeicheldrüsenentzündung. 6-17 Monate später werden die Tiere getötet.

Bereich: Alkoholforschung

Originaltitel: Inositol 1,4,5-Triphosphate Formation, Cytoplasmic Calcium Dynamics, and a-Amylase Secretion of Pancreatic Acini Isolated from Aged and Chronically Alcohol-Fed Rats

Autoren: Eva Siegmund (1)*, Hagen Pommerenke (2), Ludwig Jonas (3), Horst Nizze (3), Ingrid Höllerich (1), Astrid Röhring (1), Peter Schuff-Werner (1)

Institute: (1) Institut für Klinische Chemie und Pathochemie, (2) Klinik für Innere Medizin und (3) Institut für Pathologie, Universität Rostock

Zeitschrift: International Journal of Pancreatology 2000: 27(1), 39-50

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1363



Dokument 3773Titel: Auswirkung chronischer Alkoholaufnahme auf den Gesamthomocystein-Spiegel im Blut bei Ratten
Hintergrund: Zusammenhänge zwischen Alkoholkonsum und dem Vitamin Folsäure.
Tiere: 20 Ratten (mindestens)
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden einzeln auf Gitterboden gehalten, um sie daran zu hindern, ihren Kot zu fressen. Sie bekommen über 4 Wochen eine Diät mit 6,2% Alkohol sowie unterschiedliche Mengen an Folsäure, in teilweise über 20-facher Überdosierung des Grundbedarfes. Wegen des Alkohols nehmen sie weniger an Futter auf und nehmen weniger zu als Kontrolltiere. Danach werden sie mit CO2 getötet.

Bereich: Alkoholforschung

Originaltitel: Effect of Chronic Alcohol Consumption on Total Plasma Homocysteine Level in Rats

Autoren: Felix Stickel (1), Sang-Woon Choi (2), Young-In Kim (3), Pamela J Bagley (2), Helmut K Seitz (4), Robert M Russell (2), Jacob Selhub (2), Joel B Mason (2)

Institute: (1) Abteilung für Gastroenterologie (F.S.), Stiftsklinik Augustinum, München; (2) The Vitamin Metabolisn and Gastroontestinal Nutrition Laboratories, Jean Mayer USDA Human nutrition Research Center on Aging at Tufts University, Boston, Massachusetts; (3) The Division of Gastroenterology, Department of Medicine, St. Michael's Hospital and University of Toronto, Ontario, Kanada; (4) Abteilung für Medizin, Salem Krankenhaus, Universität Heidelberg, Heidelberg

Zeitschrift: Alcoholism: Clinical and Experimental Research 2000: 24 (3), 259-264

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1362



Dokument 3774Titel: Durch Alkohol hervorgerufener Untergang von Nervengewebe und das Fetale Alkoholsyndrom
Hintergrund: Ablauf der Fetusschädigung durch Alkohol
Tiere: 100 Ratten (mehr als)
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Sieben Tage alten Ratten wird 20% Alkohol unter die Haut gespritzt, 2mal im Abstand von 24 Stunden. In weiteren Versuchen wird mehr und länger Alkohol verabreicht. In wieder anderen Versuchen wird trächtigen Ratten und dem Nachwuchs am 1., 3., 14. oder 21. Lebenstag Alkohol verabreicht. Vom 19. Tag der Trächtigkeit an bis zum 14. Lebenstag sind nach einem unterschiedlichem Zeitmuster verschiedene Gehirnregionen der Feten vermehrt empfindlich gegenüber Alkohol. Bei den Tieren kommt es zu Zerstörung von Nervengewebe im Gehirn. Je höher and länger die Alkoholdosierung, desto schlimmer die Auswirkungen. Es werden zusätzlich andere Substanzen im Vergleich in verschiedenen Dosierungen getestet. Einige wie Diazepam und Pentobarbital zerstören auch Nervengewebe. Fazit der Autoren: Schwangere Frauen sollten keinen Alkohol trinken.

Bereich: Alkoholforschung

Originaltitel: Ethanol-Induced Apoptic Neurodegeneration and Fetal Alcohol syndrome

Autoren: Chrysanthy Ikonomidou (1), Petra Bittigau (1), Masahiko Ishimaru (2), David F Wozniak (3), Christian Koch (1), Kerstin Genz (1), Madelon T Price (3), Vanya Stefovska (1), Friederike Hörster (1), Tanya Tenkova (3), Krikor Dikranian (3), John W Olney (3)*

Institute: (1) Abteilung für pediatrische Neurologie, Charité:, Virchow Klinik, Humboldt Universität, 13353 Berlin; (2) Medical Research Institute, Tokyo Medical and Dental University, Tokyo, Japan; (3) Department of Psychiatry, Washington University School of Medicine, St. Louis, MO 63110, USA

Zeitschrift: Science 2000: 287, 1056-1060

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1361



Dokument 3775Titel: Versuche zur Neutralen Endopeptidase (ein Enzym) und Alkoholaufnahme an Mäusen, denen die Neutrale Endopeptidase fehlt
Hintergrund: Studie in Zusammenhang mit Alkoholabhängigkeit.
Tiere: 90 Mäuse
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Es werden gentechnisch veränderte Mäuse (NEP) verwendet, denen ein Enzym fehlt (Neutrale Endopeptidase). Diese Mäuse sterben leichter als normale Mäuse an einem Schock durch Bakteriengifte und bluten leichter. Zwei Gruppen (15 NEF- und 15 NEP+) bekommen die Auswahl zwischen Wasser und 10% Alkohol. Im Laufe des Versuchs steigt der Alkoholkonsum der Tiere immer mehr. Zwei Gruppen (15 NEF- und 15 NEP+) bekommen nur Wasser. Nach vier Wochen werden die Tiere enthauptet. Bei weiteren 2 Gruppen (12 NEP- und 12 NEP+) wird die tägliche Futteraufnahme gemessen.

Bereich: Alkoholforschung

Originaltitel: Neutral endopeptidase and alcohol consumption, experiments in neutral endopeptidase-deficient mice

Autoren: Wolf-Eberhard Siems (1)*, Björn Maul (1), Winfried Krause (1), Craig Gerard (2, Kurt F Hauser (3), Louis B Hersh (4), Hanspeter Fischer (5), Gerald Zernig (5), Alois Saria (5)

Institute: (1) Institut für Molekularpharmakologie, 10315 Berlin; (2) Ina Sue Perlmutter Laboratory, Children's Hospital and Departments of Pediatrics and Medicine, Harvard Medical School, Boston, USA; (3) Department of Anatomy and Neurobiology, University of Kentucky College of Medicine, Lexington, USA; (4) Department of Biochemistry, University of Kentucky, Lexington, USA; (5) Abteilung für Neurochemie, Institut für Psychiatrie, Insbruck, Österreich

Zeitschrift: European Journal of Pharmacology 2000: 307, 327-334

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1360



Dokument 3776Titel: Beeinträchtigte Stimulation der Glukose-Aufnahme im Darm durch portales Insulin über die Leber-Nieren-Nerven in chronisch alkohol-vergifteten Ratten
Hintergrund: Beeinflussung der Nerven von Leber und Darm durch Alkohol
Tiere: Ratten (Anzahl unbekannt)(Anzahl unbekannt)
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Sechs Wochen wird Alkohol dem Trinkwasser beigefügt, schrittweise erhöht bis 20%. Dadurch wachsen die Ratten weniger als normal behandelte Ratten. Der Alkohol schädigt die Nerven von Leber und Darm. Durch Injektion in den Bauch werden die Ratten narkotisiert. Der Bauch wird eröffnet. Die weiteren Versuche werden an isolierten Organen durchgeführt, die aus der Bauchhöhle herausgenommen werden. Dazu werden die Tiere getötet.

Bereich: Alkoholforschung

Originaltitel: Impaired stimulation of intestinal glucose absorption by portal insulin via hepatorenal nerves in chronically ethanol-intoxicated rats

Autoren: Thomas Kucera (1), Kurt Jungermann (1), Frank Stümpel (1)*

Institute: (1) Institut für Biochemie und Molekularzellbiologie, Georg-August-Universität, Göttingen

Zeitschrift: FEBS Letters 2000: 474, 223-227

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1359



Dokument 3777Titel: Naloxon verbessert die funktionelle Wiederherstellung nach Herzmuskelbetäubung bei wachen Hunden durch seine Wirkung auf das Zentralnervensystem
Hintergrund: Untersuchung der Wirkung einer bestimmten Substanz auf den Heilprozess nach einer Durchblutungsstörung des Herzens.
Tiere: 20 Hunde (Mischlingshunde)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Die Mischlingshunde werden zunächst "chronisch instrumentiert": Unter Narkose wird der linke Brustkorb eröffnet und zwei Katheter (Plastikschläuche) in die herznahe Aorta (Hauptschlagader) und in den linken Herzvorhof eingeführt. Diese dienen später der Blutdruckmessung sowie der Injektion von Substanzen und kleinen Kügelchen. Messsonden zur Bestimmung der Blutflussgeschwindigkeit werden an der linken Herzkranzarterie befestigt. Eine weitere Sonde zur Messung der Herzmuskeldicke wird an die Herzwand genäht. Schließlich wird eine von außen zu bedienende, pneumatische Manschette um die linke Herzkranzarterie gelegt. Alle Schläuche werden vom Herzen und die Haut bis zum Schulterblatt geführt, wo sie nach außen treten. Die Hunde dürfen sich 7-10 Tage von der Operation erholen.

Die Tiere werden täglich trainiert ruhig in ihrem Käfig zu liegen, während die Schläuche mit Messgeräten verbunden und Untersuchungen durchgeführt werden. Die Experimente erfolgen an den wachen, unbetäubten Tieren. Bei allen Hunden wird insgesamt zweimal im Abstand von mindestens 72 Stunden die linke Herzkranzarterie abgeklemmt. Dadurch kommt es zu einer Durchblutungsstörung eines Herzbereiches und schweren Funktionsausfällen des Herzens wie bei einem Herzinfarkt. Nach 10 Minuten wird die Arterie wieder geöffnet und das Herz kann sich erholen. Gleichzeitig werden diverse Messungen vorgenommen. Dieses Experiment wird bei jedem Hund einmal mit und einmal ohne die vorherige Gabe einer bestimmten Substanzen durchgeführt. Die Messungen werden in den nächsten Tagen fortgeführt, bis sich das Herz vollständig erholt hat. Dann werden die Hunde getötet.

Bereich: Herz-Kreislauf-Forschung

Originaltitel: Naloxone improves functional recovery of myocardial stunning in conscious dogs through its action on the central nervous system

Autoren: T.P. Weber (1), J. Stypmann (2), A. Meißner (1), M. Große Hartlage (1), H. Van Aken(1), N. Rolf (1)

Institute: (1) Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin, Westfälische Wilhelms-Universiät, 48145 Münster, (2) Klinik und Poliklinik für Kardiologie und Angiologie, Innere Medizin C, Westfälische Wilhelms-Universität, Münster

Zeitschrift: British Journal of Anaesthesia 2001: 86(4), 545-9

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1358



Dokument 3778Titel: Spontanes Nachlassen von krampfhaften Bewegungsstörungen geht einher mit der Normalisierung der Aktivität bewegungssteuernder Nervenbahnen bei dt sz Mutanten
Hintergrund: Untersuchung der elektrischen Ströme eines bestimmten Gehirnbereichs bei mutierten Hamstern mit Bewegungsstörungen.
Tiere: 30 Hamster
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Bei einer bestimmten Zuchtlinie des Syrischen Hamsters kommt es ab dem 16. Lebenstag in Stresssituationen zu krampfartigen Bewegungsstörungen. Zwischen dem 30. und 40. Lebenstag ist diese Erscheinung am schlimmsten. Bis zum Alter von 10 Wochen lassen die Bewegungsstörungen nach. Diese Hamstermutante wird als "Modell" für eine bestimmte menschliche Erkrankung verwendet. Bei 16 mutierten Hamstern werden Stresszustände in einer so genannten Dreifach-Stimulations-Technik hervorgerufen, um die Krämpfe auszulösen: die Tiere werden zuerst aus dem Käfig genommen und auf eine Wippe gesetzt, dann wird ihnen eine Kochsalzlösung injiziert und schließlich setzt man sie in einen neuen Plastikkäfig. Als Kontrolle dienen 14 normale Hamster.

Die Experimente erfolgen an 17-22 Wochen alten mutierten und normalen Hamstern. Allen Tieren wird unter Narkose ein Loch an einer bestimmten Stelle in die Schädeldecke gebohrt, durch die eine dünne Glasselektrode in das Gehirn eingeführt wird. 80 Minuten nach der letzten Injektion des Narkosemittels werden 10-15 Minuten lang Hirnströme über die Elektroden gemessen. Anschließend werden die Tiere getötet und ihre Gehirne untersucht.

Bereich: Neurologie

Originaltitel: Sponataneous remission of paroxysmal dystonia coincides with normalization of entopeduncular activity in dt sz mutants

Autoren: Mustapha Bennay (1), Manuela Gernert (1), Angelika Richter (1)*

Institute: (1) Institut für Pharmakologie, Toxikologie und Pharmazie, Tierärztliche Hochschule Hannover, 30559 Hannover

Zeitschrift: The Journal of Neuroscience 2001: 21 RC153

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1357



Dokument 3779Titel: Pharmakokinetik der Infusion eines Echokontrastmittels im Hundemodell
Hintergrund: Testung der Eigenschaften eines Ultraschallkontrastmittels
Tiere: 5 Hunde (Beagles)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Bei den narkotisierten Hunden wird ein Venenkatheter (dünner Plastikschlauch) in eine Beinvene gelegt. Durch diesen erfolgt über einen Zeitraum von 7 Minuten eine Infusion eines Ultraschallkontrastmittels. Das Fell in der Schläfenregion wird geschoren. Dann wird eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt, um die Blutgefäße des Kopfes darzustellen. Das weitere Schicksal der Hunde ist unbekannt.

Bereich: Bildgebende Verfahren

Originaltitel: Pharmacokinetics of echocontrast agent infusion in a dog model

Autoren: M. Kaps (1)*, G. Seidel (2), C. Algermissen (2), T. Gerriets (1), A. Broillet (3)

Institute: (1) Institut für Neurologie, Justus-Liebig-Universität Gießen, 35385 Gießen, (2) Institut für Neurologie, Medizinische Universität Lübeck, (3) Bracco Research SA, Genf, Schweiz

Zeitschrift: Journal of Neuroimaging 2001: 11, 298-302

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1356



Dokument 3780Titel: Zustand der Wahrnehmungsauswahl und -unterdrückung bei schielenden und normalen Katzen, bei denen eine Rivalität zwischen den Augen hervorgerufen wurde
Hintergrund: Erforschung des "Konkurrenzkampfes" zwischen dem linken und rechten Auge.
Tiere: 21 Katzen
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Im Alter von 3 Wochen werden die Katzen einer Operation unterworfen, die zum Schielen führt. Bei 14 Katzen wird unter Narkose die Sehne des äußeren Augenmuskels des rechten Auges durchtrennt, bei 4 Katzen ist es der innere Muskel des linken Auges. Drei Tiere werden als Kontrolle nicht operiert. Im Alter von 4-5 Monaten werden die Katzen, bei denen der äußere Muskel durchtrennt wurde, weniger gefüttert, bis sie 10% ihres Gewichtes verloren haben. Nun werden sie trainiert zwischen Streifen und einem diffusen Grau auf einem Monitor zu unterscheiden. Erscheinen Streifen, müssen sie auf diese zuspringen und erhalten dafür Futter. Dann werden die Tests wiederholt, jeweils mit nur einem sehenden Auge. Das jeweils andere Auge wird mit einer undurchsichtigen Kontaktlinse versehen.

Für einen zweiten Versuchsaufbau wird bei den Katzen unter Narkose ein Bolzen mit Zahnacryl und Stahlschrauben am Schädel befestigt. Gleichzeitig werden mehrere Elektroden an den Knochen um beide Augen implantiert, die die Augenbewegungen registrieren sollen. Für den Versuch wird eine Katze in einen Sack gesteckt, so dass nur der Kopf herausschaut. Ihr Kopf wird mit Hilfe des Bolzens an einem Metallrahmen fixiert, so dass sie den Kopf nicht mehr bewegen kann. Links und rechts neben der Katze sind 2 Monitore aufgestellt, deren Bildschirme sie nur über zwei vor ihr angebrachte Spiegel sehen kann. Über den Monitoren laufen Streifen, entweder nur rechts, nur links oder auf beiden gleichzeitig. Die Augenbewegungen der Katze werden über die implantierten Elektroden registriert. Das weitere Schicksal der Katzen ist unbekannt.

Bereich: Hirnforschung, Sehforschung

Originaltitel: Conditions of perceptual selection and suppression during interocular rivalry in strabismic and normal cats

Autoren: Pascal Fries (1,2), Jan-Hinrich Schröder (1), Wolf Singer (1)*, Andreas K. Engel (2)

Institute: (1) Max-Planck-Institut für Hirnforschung, 60528 Frankfurt; (2) Institut für Psychiatrie I, Wolfgang-Goethe-Universität, Frankfurt

Zeitschrift: Vision Research 2001: 41, 771-783

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1355



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