facebook
twitter
youtube
instagram

Datenbank Tierversuche

Ihre Abfrage

4964 Ergebnisse wurden gefunden

Alle Abfrageresultate in neuem Fenster öffnen und zum Markieren und Kopieren von Textstellen bitte hier klicken >>

Dokument 4821Titel: Expression von p27(kip1) im Glomerulum der Niere bei Mäusen mit Diabetes: die Rolle des erhöhten Blutzuckers
Hintergrund: Untersuchung der gesteigerten Produktion eines bestimmten Proteins in der Niere bei Mäusen mit erhöhtem Blutzucker
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)(Anzahl nicht bekannt)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Für diese Experimente werden (heterozygote) nicht Diabetes-kranke und (homozygote) Diabetes-kranke Mäuse verwendet. Letztere werden anhand der in der 4. bis 6. Woche eintretenden ausgeprägten Fettleibigkeit erkannt. Den Mäusen wird unter Betäubung Blut zur Blutzuckermessung abgenommen und die Nieren für weitere Experimente entnommen.

Bei anderen Mäusen wird ein Diabetes durch Injektion eine speziellen Substanz in den Bauchraum nach einer nächtlichen Fastenperiode hervorgerufen. Die Tiere werden anästhesiert und ihr Blut untersucht. Den Mäusen, bei denen der Blutzuckerspiegel auf ein bestimmtes Niveau angestiegen ist, werden nach 24 Stunden bzw. nach 1 Woche die Nieren entnommen und untersucht.

Bereich: Nierenforschung

Originaltitel: Glomerular expression of p27(kip1) in diabetic db/db mouse: role of hyperglycemia

Autoren: Gunter Wolf (1)* , Regine Schröder (1) , Friedrich Thaiss (1) , Fuad N.Ziyadeh (1) , Udo Helmchen (1) , Rolf A:K.Stahl (1)

Institute: (1)* Department für Medizin, Abteilung für Nephrologie und Osteologie, Universitätskrankenhaus Eppendorf, 20246 Hamburg, und (2) Abteilung für Nierenelektrolyte und Bluthochdruck, PennZentrum für Molekulare Untersuchungen und Neirenerkrankungen, Universität Pennsylvania, Philadelphia, USA

Zeitschrift: Kidney Journal 1998: 53, 869-879

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 145



Dokument 4822Titel: Unklare Rolle des Interleukins-12 bei der Infektion mit Yersinia enterocolitica in anfälligen und resistenten Mäusestämmen
Hintergrund: Untersuchung zur Infektion von anfälligen und resistenten Mäusen mit dem Bakterium Yersinia enterocolitica
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)(weiblich, Anzahl nicht genannt)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die 6-8 Wochen alten Mäuse werden unter keimfreien Bedingungen gehalten. Ein Teil von ihnen ist gegen das Bakterium Yersinia enterocolitica resistent. Durch eine Lösung mit dem Bakterium werden die Tiere entweder oral (durch den Mund) oder intravenös infiziert. 1, 3 und 7 Tage nach der Infektion werden die Mäuse durch Beatmung mit Kohlendioxid getötet. Die Milz wird herausgeschnitten und untersucht.

Bereich: Immunologie

Originaltitel: Ambiguous role of interleukin-12 in Yersinia enterocolitica infection in susceptible and resistant mouse strains

Autoren: Erwin Bohn (1) , Edgar Schmitt (2) , Claudia Bielefeldt (1) , Annette Noll (1) , Ralf Schulte (1) , Ingo B.Autenrieth (1)*

Institute: (1)* Max-von-Pettenkofer-Institut, Ludwigs-Maximilians-Universität, 80336 München, und (2) Institut für Immunologie, Universität Mainz

Zeitschrift: Infection and Immunity 1998: 66, 2213-2220

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 144



Dokument 4823Titel: Memantine ist neuroprotektiv im Modell der durch Druck verursachten Minderdurchblutung der Netzhaut bei der Ratte
Hintergrund: Untersuchungen zur Minderdurchblutung der Netzhaut
Tiere: 66 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Bei den Ratten wird eine Netzhautschädigung durch Erhöhung des Augendrucks und somit durch gedrosselte Durchblutung herbeigeführt. Dazu werden die Ratten anästhesiert und eine Injektion in den Bauchraum gesetzt. Eine bestimmte Substanz wird in beide Augen verabreicht, während der Kopf in eine stereotaktische Halterung eingespannt ist. Eine 0,3 mm dicke Hohlnadel aus Stahl wird durch die Hornhaut in die vordere Kammer des linken Auges gestoßen und der Augeninnendruck mit einem Pumpenmanometer erhöht. Die Minderdurchblutung der Netzhaut wird durch "Erbleichen" des Augenhintergrundes bestätigt.

Nach einer Stunde wird der Augeninnendruck wieder gesenkt, die Hohlnadel herausgezogen und ein Antibiotikum verabreicht. Bei 10 Ratten wird auf diese Weise ein Auge geschädigt. Die Tiere erhalten Testsubstanzen mit Hilfe einer osmotischen Pumpe unter die Haut, anderen wird die Testsubstanz zu verschiedenen Zeitpunkten nach der Wiederdurchblutung in die Bauchhöhle gespritzt und wieder anderen wird nur eine Salzlösung verabreicht. Zwei Wochen nach der Augenschädigung werden die Tiere geköpft und die Augen entnommen. Die Konzentration von physiologischen Substanzen, aber auch der allgemeine Schaden durch die Minderdurchblutung werden untersucht.

Bereich: Pharmakologie, Neurologie

Originaltitel: Memantine is neuroprotective in a rat model of pressure-induced retinal ischemia

Autoren: Wolf A.Lagrè:ze (1)* , Rainer Knörle (2) , Michael Bach (1) , Thomas J.Feuerstein (2)

Institute: (1)* Abteilung für Ophthalmologie, Universitätsaugenklinik, 79106 Freiburg, und (2) Bereich Klinische Neuropharmakologie der Abteilung für Neurologie, Albert-Ludwigs Universität, Freiburg

Zeitschrift: Investigative Ophthalmology and Visual Science 1998: 39, 1063-1066

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 143



Dokument 4824Titel: Zentrale und periphere Schmerzlinderung vermittelt durch den Acetylcholinesterase-Hemmer Neostigmin im Modell des entzündeten Kniegelenks bei der Ratte
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkung von bestimmten Medikamenten auf die Schmerzempfindlichkeit von Ratten mit entzündetem Kniegelenk
Tiere: 88 Ratten (ca.)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Vor den Experimenten wird den Ratten ein Katheter (Schlauch) in den Liquorraum (Bereich der Rückenmarksflüssigkeit) des Rückenmarkskanals gelegt. Um die Lage des Katheters zu überprüfen, wird ein Lokalanästhetikum gespritzt, das eine Lähmung der Hinterbeine verursacht. Danach dürfen sich die Tiere 5 Tage erholen. Die Ratten werden in mehrere Gruppen eingeteilt, denen unterschiedliche Dosierungen von Medikamenten durch den Katheter verabreicht werden. Um eine Entzündung des Kniegelenks hervorzurufen, wird eine bestimmte Substanz bzw. bei den Kontrolltieren eine Salzlösung, unter kurzer Betäubung direkt ins Knie gespritzt. Der Grad der Entzündung wird durch die Zunahme des Knieumfangs innerhalb von 24 Stunden bestimmt. Um die Temperaturempfindlichkeit zu messen, werden die Ratten in eine Box gesetzt, deren Boden durch eine Halogenglühbirne unter der Hinterpfote auf der Seite des entzündeten Knies erhitzt wird. Die Zeit bis die Ratte ihre Pfote wegzieht wird gemessen. ähnliche Versuche werden mit Berührungs- bzw. Kitzel-Reizen durch "Frey-Haare" gemacht. Mit den Haaren wird die Unterseite der Pfote solange gereizt, bis die Ratte ihre Pfote wegzieht. Damit das Verhalten der Tiere vor und während der Experimenten gemessen werden kann, wird ein spezielles Meßsystem eingeführt. Dieses erfaßt Reflexe, wie beispielsweise Lidschluß nach Berührung der Hornhaut des Auges, Zuckungen der Ohren bei Berührung der Ohrmuschel, Reaktionen bei Klopfen an den Käfig oder spontane Bewegungsabläufe. Am Ende werden die Ratten durch ein Gift getötet.

Bereich: Schmerzforschung

Originaltitel: Central and peripheral analgesia mediated by the acetylcholinesterase-inhibitor Neostigmine in the rat inflamed knee joint model

Autoren: H.Buerkle (1)* , M.Boschin (1) , M.A.E.Marcus (1) , G.Brodner (1) , R.Wüsten (1) , H.Van Aken (1)

Institute: (1)* Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, 48129 Münster

Zeitschrift: Anaesthesia and Analgesia 1998: 86, 1027-1032

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 142



Dokument 4825Titel: Histamin-H1-Rezeptorantagonisten verursachen einen Anstieg an extrazellulärem Acetylcholin in der vorderen Hirnrinde und im Hippocampus der Ratte
Hintergrund: Untersuchung von körpereigenen Substanzen nach Verabreichung eines bestimmten Medikaments
Tiere: 90 Ratten (Anzahl nicht eindeutig, da zum Teil Experimente mit identischen Tieren)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Mindestens vier Tage vor den eigentlichen Experimenten werden die Ratten anästhesiert. Führungskanülen (dünne Hohlnadeln aus Stahl) werden auf beiden Seiten ins Gehirn implantiert. Die Kanülen werden mit Schrauben und Zahnzement am Schädelknochen befestigt.

Bei den eigentlichen Versuchen werden die Ratten betäubt und ein Infusionsschlauch in die Bauchhöhle gelegt, durch den eine Salzlösung verabreicht wird, die das Austrocknen der Tiere während der Experimente verhindern soll. Zusätzlich werden mit einer Mikroinfusions-Pumpe bestimmte Substanzen ins Gehirn verabreicht. Andere Substanzen werden in die Bauchhöhle injiziert. Parallel werden Proben aus dem Gehirn entnommen.

In einem zusätzlichen Experiment werden nicht betäubte Ratten in eine schalldichte Box gesetzt. Durch eine Kamera wird die Ratte beobachtet. Eine Salzlösung oder ein Medikament werden in die Bauchhöhle gespritzt. Am Ende der Versuche werden die Ratten durch eine Gift-Infusion getötet. Das Gehirn wird herausgeschnitten und untersucht.

Bereich: Neuropharmakologie, Neurophysiologie

Originaltitel: Histamine H1 receptor antagonists produce increases in extracellular acetylcholin in rat frontal cortex and hippocampus

Autoren: Hans C.Dringenberg (1) , M.Angelica De Souza-Silva (1) , Jens Roßmüller (1) , Joseph P.Huston (1) , Rainer K.W.Schwarting (1)*

Institute: (1)* Institut für Physiologische Psychologie 1 und Zentrum für Biologische und Medizinische Forschung, Heinrich-Heine Universität, 40225 Düsseldorf

Zeitschrift: Journal of Neurochemistry 1998: 70, 1750-1758

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 141



Dokument 4826Titel: Produktion von FOS Protein nach Angstkonditionierung bei C57BL/6N Mäusen
Hintergrund: Messung von physiologischen Veränderungen während akuter Angstkonditionierung mit und ohne Verabreichung von Elektroschocks
Tiere: 40 Mäuse (ca.)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse werden in eine computerisierte Meßanlage zur Angstkonditionierung gesetzt. Diese besteht aus einer Box mit einer 12V-Lampe an der Decke und einer Plexiglaskammer mit einem Ventilator. Die Kammer wird auf ein Stahlgitter gesetzt und an ein Gerät angeschlossen, das unterschiedliche Elektroschocks produziert. Die Mäuse werden durch eine rundes Loch in der Decke in die Kammer gebracht und Elektroschocks definierter Stärke (bis 2mA) und Dauer (2 Sekunden) ausgesetzt. Nach jedem Versuch wird die Kammer mit 70%igem Alkohol gesäubert. In einer ähnlichen, aber kleineren Box mit hellerem Licht (20V), finden weitere Elektroschockversuche statt. Durch ein Infrarot-Meßsystem kann die Aktivität der Mäuse gemessen werden. Die Versuche werden an verschiedenen Tagen, aber zur gleichen Tageszeit ausgeführt. Am Ende werden die Mäuse nochmals in die Box gesetzt, ohne daß ein Elektroschock ausgelöst wird. Die Angstreaktionen und Bewegungen werden beobachtet. Während der Elektroschocks laufen die Tiere 8 bis 10 mal so schnell als gewöhnlich durch den Käfig. Ein Teil der Mäuse wird 60 Minuten nach Ende der Experimente getötet und ihre Gehirne untersucht. Andere Mäuse werden erst betäubt und dann mit einer Giftlösung durchspült. Auch ihre Gehirne werden entnommen und untersucht.

Bereich: Verhaltensforschung, Neurophysiologie

Originaltitel: Production of the Fos protein after contextual fear conditioning of C57BL/6N mice

Autoren: Snezana Milanovic (1) , Jelena Radulovic (1) , Olgica Laban (1) , Oliver Stiedl (1) , Fritz Henn (2) , Joachim Spiess (1)*

Institute: (1)* Abteilung für Molekulare Neuroendokrinologie, Max Planck Institut für Experimentelle Medizin, 35075 Göttingen, und (2) Zentrales Institut für Mentale Gesundheit, Mannheim

Zeitschrift: Brain Research 1998: 784, 37-47

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 140



Dokument 4827Titel: Induktion des FOS-Proteins im vorderen Gehirn und Disruption des sensomotorischen Gating nach Infusion von N-Methyl-D-Aspartate in den ventralen Hippocampus bei der Ratte
Hintergrund: Untersuchung des Gehirns nach Stimulierung mit einer Anfälle erzeugenden Substanz
Tiere: 28 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden anästhesiert und in einen stereotaktischen Halteapparat gespannt. Die Schädeldecke wird freigelegt und zwei stählerne Führungskanülen seitlich ins Gehirn vorgeschoben und mit Zahnzement und Schrauben am Schädel fixiert. Fünf Tage nach der Operation beginnen die Experimente. Die Ratten werden in einen schalldichten Drahtkäfig mit Stahlboden und Meßinstrumenten gesetzt. Jede Bewegung der Tiere wird durch ein Meßgerät erfaßt. Akustische Reize werden durch einen Lautsprecher in 40 cm Entfernung von den Ratten geboten. Injektionen einer Salzlösung und der zu testenden Substanz werden an verschiedenen Tagen mit Spritzen durch die Kanülen ins Gehirn verabreicht. Vier unterschiedlich starke akustische Schreck-Reize (bis 100 dB Breitbandlärm) werden produziert und das Verhalten der Ratten, bzw. evtl. Anfälle und Krämpfe, beobachtet. Am Ende werden die Tiere getötet, die Gehirne herausgenommen und untersucht.

Bereich: Neurophysiologie

Originaltitel: Induction of FOS-Protein in the forebrain and disruption of sensorimotor gating following N-methyl-d-aspartate infusion into the ventral hippocampus of the rat

Autoren: A.Klarner (1) , M.Koch (1)* , H.-U.Schnitzler (1)

Institute: (1)* Tierphysiologie, Universität Tübingen, 72076 Tübingen

Zeitschrift: Neuroscience 1998: 84, 443-452

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 139



Dokument 4828Titel: Auswirkungen von kontinuierlicher Remifentanil-Infusion ins Rückenmark auf das Verhalten und die spinale Glutamat-Freisetzung, verursacht durch Verabreichung von Formalin unter die Haut der Ratte
Hintergrund: Untersuchung der schmerzhemmenden Wirkung eines Schmerzmittels
Tiere: Ratten (Anzahl unbekannt)(Anzahl unbekannt)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden betäubt und mit einer Maske beatmet. Nachdem das Operationsgebiet der Ratten rasiert und mit Alkohol gereinigt worden ist, werden die Tiere in eine stereotaktische Halteapparatur gesetzt. Die Haut und Bänder zwischen den beiden ersten Wirbelkörpern werden durchtrennt und ein Katheter (Schlauch) durch den Wirbelkanal bis zur Lendenwirbelsäule geschoben. Das andere Ende des Plastikschlauchs wird unter der Haut weitergeführt und vernäht. Bei den Verhaltensuntersuchungen werden die wachen Ratten in einem Plastikkäfig auf eine heizbare Glasplatte gesetzt. Nach 15 min wird ihnen zur Schmerzauslösung eine 5 %ige Formalin-Lösung unter die Haut der Hinterpfote gespritzt und ihre Bewegungen beobachtet.

Tiere, die Bewegungsstörungen aufweisen, werden sofort getötet. Durch U-förmige Katheter wird vor jedem Experiment künstliches Nervenwasser in den Rückenmarkskanal verabreicht und Proben entnommen. Während der Experimente wird den Ratten ein bestimmtes Medikament durch den Katheter verabreicht. Weiteres Schicksal der Tiere nicht beschrieben. (Diese Studie wurde unter Verantwortung des deutschen Wissenschaftlers in den USA durchgeführt)

Bereich: Anästhesiologie

Originaltitel: Effect of continuous spinal remifentanil infusion on behaviour and spinal glutamate release evoked by subcutaneous formalin in the rat

Autoren: H.Buerkle (1) , (2)* , M.Marsala (1) , T.L.Yaksh (1)

Institute: (1) Abteilung für Anästhesiologie, University of California, San Diego, USA, (2)* jetzige Adresse: Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, 48129 Münster

Zeitschrift: British Journal of Anaesthesia 1998: 80, 348-353

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 138



Dokument 4829Titel: Entwicklung von Osteoarthritis im Kniegelenk der Ratte nach körperlich anstrengenden Laufübungen im Laufrad durch intracranielle Selbststimulation
Hintergrund: Untersuchung des Einflußes von exessivem Laufen auf die Osteoarthritis (Gelenkentzündung) des Kniegelenks
Tiere: 33 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Um Ratten zum übermäßigen Laufen in einem Laufrad anzuhalten, wird die Methode der intrakranialen Selbststimulierung angewandt. Durch von den Tieren indirekt ausgelöste Reizung bestimmter Hirnbereiche werden die Tiere veranlaßt, das Hundertfache ihrer sonst üblichen Strecken zu laufen. Den Ratten werden in einer Operation Stahlelektroden im Vorderhirn eingepflanzt. Durch ein Elektrokabel und einen Steckersockel auf dem Schädeldach sind die Tiere im Laufrad an einen Stromgeber angeschlossen. Bewegt sich das Laufrad, wird automatisch ein Schalter betätigt, der einen Stromreiz auslöst. So bekommt die Ratte pro Umdrehung des Laufrades 6 Stromreize, was sie zum Weiterlaufen veranlaßt. Eine Woche nach der Operation werden die Ratten in drei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe muß innerhalb von 12 Wochen eine Strecke von 30 km im Laufrad zurücklegen, die zweite 15 km in 6 Wochen und die dritte Gruppe dient als Kontrolle und bleibt während der Experimente im Käfig, bzw. vollzieht die Selbststimulierung im Laufrad nur durch Betätigung eines Hebels. Am Ende der Versuche werden die Ratten getötet, die Kniegelenke herausgeschnitten und untersucht.

Bereich: Orthopädie

Originaltitel: Development of osteoarthritis in the knee joints of wistar rats after strenuous running exercise in a running wheel by intracranial self-stimulation

Autoren: Geza Pap (1)* , Rene Eberhardt (2) , Immo Stürmer (1) , Andreas Machner (1) , Helmut Schwarzberg (3) , Albert Roessner (2) , Wolfram Neumann (1)

Institute: (1)* Abteilung für orthopädische Chirurgie, Universität Magdeburg, 39120 Magdeburg, (2) Abteilung für Pathologie, Universität Magdeburg, (3) Institut für Neurophysiologie, Universität Magdeburg

Zeitschrift: Pathology Research Practice 1998: 194, 41-47

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 137



Dokument 4830Titel: Korrelationen von Elektrophsyiologie, Morphologie und Funktionen der Nervenzellen mit Projektionen von der Hirnrinde zum Prätektum in der Sehrinde der Ratte
Hintergrund: Untersuchung von Verbindungen und Funktion bestimmter Nervengruppen im Gehirn
Tiere: 27 Ratten (mindestens, genaue Anzahl unklar)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden im Alter von ungefähr 2 Monaten anästhesiert, Mikropipetten (dünne Röhrchen) aus Glas werden in bestimmte Hirnstrukturen geschoben und durch die Pipetten Lösungen bzw. Markierungssubstanzen verabreicht. Zwei bis fünf Tage später werden die Ratten durch Abschneiden des Kopfes (Decapitation) getötet. Das Gehirn wird entnommen, in Scheibchen geschnitten und untersucht.

Bereich: Neurophysiologie

Originaltitel: Correlation of electrophysiology, morphology, and functions in corticopretectal projection neurons in rat visual cortex

Autoren: Achim Rumberger (1) , Matthias Schmidt (1) , Horst Lohmann (1) , Klaus-Peter Hoffmann (1)*

Institute: (1)* Abteilung für Allgemeine Zoologie und Neurobiologie, Ruhr-Universität Bochum, 44780 Bochum

Zeitschrift: Experimental Brain Research 1998: 119, 375-390

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 136



<< Zurück zur Suche


Weitere Resultate finden Sie auf den folgenden Seiten:

<< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 300 301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 360 361 362 363 364 365 366 367 368 369 370 371 372 373 374 375 376 377 378 379 380 381 382 383 384 385 386 387 388 389 390 391 392 393 394 395 396 397 398 399 400 401 402 403 404 405 406 407 408 409 410 411 412 413 414 415 416 417 418 419 420 421 422 423 424 425 426 427 428 429 430 431 432 433 434 435 436 437 438 439 440 441 442 443 444 445 446 447 448 449 450 451 452 453 454 455 456 457 458 459 460 461 462 463 464 465 466 467 468 469 470 471 472 473 474 475 476 477 478 479 480 481 482 483 484 485 486 487 488 489 490 491 492 493 494 495 496 497 >>

Drucken | Alle Abfrageresultate in neuem Fenster öffnen