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Datenbank Tierversuche

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Dokument 171Titel: Das traumatische Verletzungsmuster ist für die experimentelle (Poly-) Traumamodellierung ebenso relevant wie der Verletzungsschweregrad
Hintergrund: Vergleich verschiedener Traumamodelle bei Mäusen mit dem Ziel, das Leid der Tiere in solchen Tierversuchen zu reduzieren. Ergebnis der Studie ist, dass es den Tieren nach dem Trauma schlechter geht, als davor und je schwerer die Verletzung, desto schlechter geht es den Tieren.
Tiere: 165 Mäuse
Jahr: 2019

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit LAVES (Genehmigungsnummer 33.12-42502-04-13 / 1323) genehmigt. Die Tiere werden bei Charles River Laboratories, Sulzfeld, gekauft und an der Medizinischen Hochschule Hannover gehalten. In zehn Gruppen eingeteilt werden den Mäusen unter Narkose 5 Einzelverletzungen (Monotrauma) und 3 Mehrfachverletzungen (Polytrauma) zugefügt. Zwei Gruppen dienen als Kontrolle. Bei den verursachten Verletzungen handelt es sich um: Fraktur des Oberschenkelknochens mit äußerer Fixierung (der Knochen wird durchgesägt und die Knochenenden durch Metallstreben zusammengehalten), Aufschneiden des Bauches, Blutungsschock (es wird Blut bis zu einem Blutdruck von 35 mm HG abgelassen und anschließend mit Kochsalzlösung vermischt wieder zurückinfundiert), Brustkorbtrauma (ein 300 g schweres Aluminiumgewicht wird aus 50 cm Höhe auf den Brustkorb fallen gelassen) und Weichteiltraume (ein 300 g schweres Aluminiumgewicht wird aus 120 cm Höhe auf beide Unterschenkel fallen gelassen). Bei den drei Polytraumagruppen werden die beschriebenen Verletzungen kombiniert. Unmittelbar nach der Operation wachen die Tiere auf und haben freien Zugang zu Wasser mit Schmerzmittel und Futter. Der Gesundheitszustand der Mäuse wird mit einem Punkteschema beurteilt, das von sehr aktiv (6 Punkte) über reduzierte Aktivität und lethargisch bis zu sterbend (1 Punkt) reicht.

19 Mäuse sterben während der Operation oder unmittelbar danach unter anderem an Herzriss, Riss der Herzarterie oder Lungenquetschung. Sechs Stunden nach dem Aufwachen werden die überlebenden Tiere unter Narkose getötet. Das Blut der Tiere wird untersucht.

Bereich: Traumaforschung, Chirurgie, Notfallmedizin

Originaltitel: Traumatic injury pattern is of equal relevance as injury severity for experimental (poly)trauma modeling

Autoren: Bing Yang (1), Katrin Bundkirchen (1), Christian Krettek (1), Borna Relja (2), Claudia Neunaber (1)*

Institute: (1) Medizinische Hochschule Hannover, Klinik für Unfallchirurgie, Experimentelle Unfallchirurgie, Labor für Muskulo-Skeletales Trauma & Regenerative Therapien, Carl-Neuberg-Str. 1, 30625 Hannover, (2) Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie der Goethe Universität Frankfurt am Main, Universitätsklinikum Frankfurt, Frankfurt am Main

Zeitschrift: Scientific Reports 2019; 9(1): 5706. doi: 10.1038/s41598-019-42085-1

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4994



Dokument 172Titel: Echo-akustischer Fluss formt die Objektdarstellung in einer räumlich komplexen akustischen Umgebung
Hintergrund: Wie schaffen es Fledermäuse, aus einer Vielzahl von zurückkommenden Echolauten, sich auf ein bestimmtes Objekt zu konzentrieren?
Tiere: 3 Fledermäse
Jahr: 2017

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden von der Regierung von Oberbayern unter der Nummer 55.2-1-54-2532-147-13 genehmigt. Die drei weiblichen kleinen Lanzennasen (Phyllostomus discolor) stammen aus der Zuchtkolonie der Fakultät für Biologie der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Unter Narkose wird die Haut über dem Schädel aufgeschnitten. Auf den Schädelknochen wird ein Metallröhrchen geklebt, an dem später der Kopf des Tieres an einem Gestell fixiert werden kann. Für Details der Operation wird auf Arbeiten aus den Jahren 2008 und 1986 verwiesen. Offensichtlich werden Löcher in den Schädel gebohrt, um Elektroden im Hirngewebe zu implantieren. Die Tiere erhalten anschließend 4 Tage lang Schmerzmittel und Antibiotika verabreicht.

Über 8 Wochen, an drei Tagen pro Woche, bis zu 5 Stunden täglich finden Nervenableitungen statt. Die Fledermäuse werden jedes Mal dafür in Narkose gelegt. Über Kopfhörer werden den Tieren typische Echolokalisationslaute von Kleinen Lanzennasen vorgespielt. Diese bestehen jeweils aus einem Paar: ein Impuls und das von einem Objekt zurückkommende Echo. So wird eine virtuelle räumliche Landschaft simuliert. Gleichzeitig werden über die Elektroden Nervenströme gemessen. Im ersten Teilexperiment wird das Echo künstlich um 1-29 ms verzögert, um so eine größere Entfernung eines Objekts zu simulieren. Im zweiten Teilexperiment werden Echolaute von Fledermäusen vorgespielt, die auf 2 Objekte zufliegen.

Am Ende der Messungen wird bei den Tieren eine Markierungssubstanz ins Gehirn injiziert, mit der nach Tötung der Tiere evaluiert werden kann, ob die Elektroden an der richtigen Stelle gesessen haben. Dann werden die Tiere durch Injektion von Pentobarbital in die Bauchhöhle getötet. Das Gehirn wird untersucht.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und der TU München unterstützt.

Bereich: Tierphysiologie, Neurophysiologie

Originaltitel: Echo-acoustic flow shapes object representation in spatially complex acoustic scenes

Autoren: Wolfgang Greiter*, Uwe Firzlaff

Institute: Lehrstuhl für Zoologie, Technische Universität, Liesel-Beckmann-Str. 4, 85354 Freising-Weihenstephan

Zeitschrift: Journal of Neurophysiology 2017; 117(6): 2113-2124

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4993



Dokument 173Titel: Darstellung des dreidimensionalen Raums in der Hörrinde der echolokalisierenden Fledermaus P. discolor
Hintergrund: Wie verarbeitet das Fledermausgehirn einen dreidimensionalen Raum?
Tiere: 3 Fledermäse
Jahr: 2017

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden von der Regierung von Oberbayern unter der Nummer 55.2-1-54-2532-147-13 genehmigt. Die drei männlichen kleinen Lanzennasen (Phyllostomus discolor) stammen aus der Zuchtkolonie der Fakultät für Biologie der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Unter Narkose wird die Haut über dem Schädel aufgeschnitten. Auf den Schädelknochen wird ein Metallröhrchen geklebt, an dem später der Kopf des Tieres an einem Gestell fixiert werden kann. Für Details der Operation wird auf Arbeiten aus dem Jahr 2008 verwiesen. Offensichtlich werden Löcher in den Schädel gebohrt, um Elektroden im Hirngewebe zu implantieren. Die Tiere erhalten anschließend 4 Tage lang Schmerzmittel und Antibiotika verabreicht.

Über 8 Wochen, an drei Tagen pro Woche, bis zu 5 Stunden täglich finden Nervenableitungen statt. Die Fledermäuse werden jedes Mal dafür in Narkose gelegt. Über Kopfhörer werden den Tieren typische Echolokalisationslaute von Kleinen Lanzennasen vorgespielt. Diese bestehen jeweils aus einem Paar: ein Impuls und das von einem Objekt zurückkommende Echo. So wird eine virtuelle räumliche Landschaft simuliert. Gleichzeitig werden über die Elektroden Nervenströme gemessen.

Am Ende der Messungen wird bei den Tieren eine Markierungssubstanz ins Gehirn injiziert, mit der nach der Tötung der Tiere evaluiert werden kann, ob die Elektroden an der richtigen Stelle gesessen haben. Dann werden die Tiere durch Injektion von Pentobarbital in die Bauchhöhle getötet. Das Gehirn wird untersucht.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und der TU München unterstützt.

Bereich: Tierphysiologie, Neurophysiologie

Originaltitel: Representation of three-dimensional space in the auditory cortex of the echolocating bat P. discolour

Autoren: Wolfgang Greiter, Uwe Firzlaff*

Institute: Lehrstuhl für Zoologie, TUM School of Life Sciences Weihenstephan, Technische Universität, Liesel-Beckmann-Str. 4, 85354 Freising-Weihenstephan

Zeitschrift: PLOS One 2017; 12(8): e0182461

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4992



Dokument 174Titel: Injektion des DHODH-Hemmers P-001 ins Auge unterdrückt das Wiederkehren einer experimentellen Augenentzündung (Uveitis) und die Zytokinproduktion von menschlichen Lymphozyten, aber nicht RPE-Zellen
Hintergrund: Test eines neuen Wirkstoffs gegen Augenentzündung.
Tiere: 46 Tiere verschiedener Arten (30 Ratten, 16 Kaninchen)
Jahr: 2018

Versuchsbeschreibung: Die Ratten der Zuchtlinie Lewis werden von Janvier, Le-Genest-St-Isle, Frankreich, bezogen und in „unserer Kolonie“ gezüchtet. Damit ist sehr wahrscheinlich die Augenklinik der Universität München gemeint. Die Holländerkaninchen stammen aus der Zucht Western Oregon Rabbit Company und die Versuche finden bei der Firma Absorption Systems Inc., San Diego, USA, unter Federführung der österreichischen Firma Panoptes Pharma GmbH statt.

Bei den Ratten wird eine Autoimmunreaktion im Auge ausgelöst, d.h. die körpereigene Immunabwehr wird dazu gebracht, das eigene Gewebe im Auge anzugreifen. Dazu wird eine Mischung aus einem menschlichen Eiweiß, das reizende Mineralöl Freunds Adjuvans und abgetötete Tuberkulosebakterien unter die Haut beider Hinterbeine gespritzt. Die Augen werden täglich auf Entzündungserscheinungen untersucht. Die Injektion verursacht eine Uveitis, d.h. eine Entzündung von Strukturen im Auge, die alle paar Tage aufflammt und wieder abklingt. Dann wird der Hälfte der Ratten ein Testwirkstoff unter Narkose durch die Hornhaut direkt ins Auge injiziert. Die andere Hälfte bekommt eine wirkungslose Flüssigkeit injiziert. Mindestens 31 Tage werden die Augen täglich untersucht. Das weitere Schicksal der Ratten wird nicht beschrieben.

Die Kaninchen bekommen den Testwirkstoff unter Narkose ins Auge gespritzt. Alle zwei Stunden werden zwei Kaninchen durch Injektion eines Barbiturates getötet, um die Verteilung der Testsubstanz im Auge zu untersuchen.

Es werden auch eine Reihe von In-vitro-Experimenten mit Augen Verstorbener und menschlichen Zelllinien gemacht.

Die Arbeit wurde durch die Panoptes Pharma GmbH und den EYEnovative Förderpreis unterstützt.

Bereich: Augenheilkunde

Originaltitel: Intraocular DHODH-inhibitor PP-001 suppresses relapsing experimental uveitis and cytokine production of human lymphocytes, but not of RPE cells

Autoren: Maria Diedrichs-Möhring (1), Sandy Niesik (1,2), Claudia S. Pringlinger (3), Stephan R. Thurau (1), Franz Obermayr (4), Stefan Sperl (4), Gerhild Wildner (1)*

Institute: (1) Abteilung Immunobiologie, Augenklinik und Poliklinik, Klinikum der Universität München, Ludwig-Maximilians-Universität München, Mathildenstr. 8, 80336 München, (2) Abteilung Virus-assoziierte Karzinogenese, Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg, (3) Augenklinik und Poliklinik, Klinikum der Universität München, Ludwig-Maximilians-Universität München, München, (4) Panoptes Pharma GmbH, Wien, Österreich

Zeitschrift: Journal of Neuroinflammation 2018; 15: 54. DOI 10.1186/s12974-018-1088-6

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4991



Dokument 175Titel: TGN1412 bewirkt eine Verminderung der Lymphozyten und eine Ausschüttung von humanen Zytokinen bei einem humanisierten Mausmodell
Hintergrund: Als im März 2006 der monoklonale Antikörper TGN1412 erstmal an Probanden getestet wurde, kam es zu katastrophalen Nebenwirkungen in Form einer massiven überschießenden Reaktion des Immunsystems. Zuvor war die Substanz an Rhesus- und Javaneraffen in 500-fach höhere Dosierung erfolgreich erprobt worden. Die Katastrophe mündete in einer Debatte, ob Tierversuche die Reaktion des Menschen vorhersagen können. In dieser Arbeit wird nun versucht, Abhilfe zu schaffen, indem ein humanisiertes „Mausmodell“ vorgestellt wird, das mit sehr starken Reaktionen auf TGN1412 und einen anderen Antikörper reagiert.
Tiere: 784 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2016

Versuchsbeschreibung: Die Genehmigung erfolgt durch das Regierungspräsidium Darmstadt unter der Nummer F107/86. Es werden genmanipulierte und nicht manipulierte Mäuse verwendet, die an der Zentralen Tierhaltung des Paul-Ehrlich-Instituts in Langen gezüchtet werden. Beide Zuchtlinien haben ein vermindertes Immunsystem und stoßen fremde Zellen nicht ab. Zunächst werden die Mäuse „humanisiert“. Dazu wird aus dem Blut gesunder menschlicher Spender weiße Blutkörperchen gewonnen, die den Mäusen in die Schwanzvene injiziert werden. Nach 8 und 16 Tagen werden jeweils einige Mäuse getötet, um festzustellen, ob sich menschliche weiße Blutkörperchen in Leber, Milz, Lymphknoten und im Blut befinden. Bei mehr als 15% gelten sie als „humanisiert“.

Dann wird Gruppen von Mäusen TGN1412 oder OKT3 in eine Vene injiziert. Beides sind therapeutische Antikörper, die bei Menschen schwere Nebenwirkungen gezeigt hatten. Die Mäuse zeigen innerhalb von 2-6 Stunden schwerste Krankheitsanzeichen wie reduzierte Bewegung, gesträubtes Fell und massiv erniedrigte Körpertemperatur. Alle Tiere sterben innerhalb von 6 Stunden oder werden getötet, wenn schwere Symptome sichtbar sind. Vor der Injektion, nach 2 und 6 Stunden werden Blutproben genommen. Die inneren Organe der toten Mäuse werden auf das Vorhandensein von menschlichen Blutzellen untersucht. Zur Kontrolle werden Gruppen von Mäusen mit einer niedrigen Dosis TGN1412, einem harmlosen Antikörper oder einer wirkungslosen Flüssigkeit injiziert. Diese Mäuse zeigen keine Krankheitsanzeichen. Sie werden nach 6 Stunden getötet. Manche Experimente werden bis zu 13-mal wiederholt, wodurch eine sehr hohe Anzahl an Mäusen zustande kommt.

Bereich: Immunologie

Originaltitel: TGN1412 induces lymphopenia and human cytokine release in a humanized mouse model

Autoren: Sabrina Weißmüller (1), Stefanie Kronhart (1), Dorothee Kreuz (2), Barbara Schnierle (3), Ulrich Kalinke (4), Jörg Kirberg (2), Kay-Martin Hanschmann (5), Zoe Waibler (1)*

Institute: (1) Junior-Forschungsgruppe „Neuartige Impfstrategien & frühe Immunantwort“, Paul-Ehrlich-Institut, Paul-Ehrlich-Str. 51-59, 63225 Langen, (2) Abteilung Immunologie, Paul-Ehrlich-Institut, Langen, (3) Abteilung Virologie, Paul-Ehrlich-Institut, Langen, (4) Institut für Experimentelle Infektionsforschung, TWINCORE, Zentrum für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung – ein Joint-Venture zwischen der Medizinischen Hochschule Hannover und des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI), Hannover, (5) Abteilung Biostatistik, Paul-Ehrlich-Institut, Langen

Zeitschrift: PLOS One 2016. Doi:10.1371/journal.pone.0149093

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4990



Dokument 176Titel: Biosensor für Leberzellschäden korrespondiert mit einem experimentellen Bewertungssystem einer Bilharziose der Leber und Milz bei der Maus
Hintergrund: Vorstellung eines Bewertungssystems für die Beurteilung von Leberschäden nach einer experimentellen Infektion mit der Tropenkrankheit Bilharziose.
Tiere: 23 Mäuse
Jahr: 2016

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden unter der Nummer 7221.3-2.5-003/10 genehmigt, die Behörde wird nicht genannt. Pärchenegel, Erreger der Tropenkrankheit Bilharziose, werden in einem Zyklus mit Wasserschnecken und Mäusen gehalten. Aus Eiern des Pärchenegels schlüpfen Larven, die in Schnecken eindringen. In diesen vermehren und entwickeln sich die Larven zu Zerkarien, die von den Schnecken ins Wasser ausgeschieden werden. Die Zerkarien schwimmen im Wasser und dringen durch die Haut eines Tieres, hier Mäusen, wo sie in Blutgefäße der Leber wandern und zu ausgewachsenen Leberegeln werden. Sie paaren sich und geben Eier ab, die über den Dickdarm ins Wasser ausgeschieden werden.

Für die Versuche werden 23 Mäuse verwendet. Jeweils 9 Mäuse werden mit 50 oder 100 Zerkarien (mittlere und schwere Infektion) infiziert, indem sie in Wasser voller Zerkarien gesetzt werden. 5 Mäuse bleiben als Kontrolle ohne Infektion. 12 Wochen nach der Infektion werden alle Mäuse unter Betäubung mittels Genickbruch getötet, ihre Lebern und Milzen werden untersucht.

Bereich: Parasitologie, Infektionsforschung

Originaltitel: Biosensor for hepatocellular injury corresponds to experimental scoring of hepatosplenic schistosomiasis in mice

Autoren: Martina Sombetzki (1), Nicole Koslowski (1), Sandra Doss (2), Micha Loebermann (1), Michael Trauner (3), Emil C. Reisinger (1)*, Martin Sauer (4)

Institute: (1) Abteilung für Tropenmedizin und Infektionskrankheiten, Zentrum für Innere Medizin II, Universität Rostock, Ernst-Heydemann-Straße 6, 18057 Rostock, (2) Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie, Leipzig, (3) Hans Popper Laboratory für Molekulare Hepatologie, Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie, Universitätsklinik für Innere Medizin III, Medizinische Universität Wien, Wien, Österreich, (4) Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie, Medizinische Fakultät der Universität Rostock, Rostock

Zeitschrift: BioMed Research International 2016. DOI: 10.1155/2016/1567254

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4989



Dokument 177Titel: Genpolymorphismus in den Mitochondrien verändert den Energiestoffwechsel der Leberzellen und verschlimmert eine Nahrungsmittel-bedingte nicht-alkoholische Fettleber-Hepatitis
Hintergrund: Vorgänge im Zellstoffwechsel bei der Entstehung einer nicht-alkoholischen Fettleber.
Tiere: 160 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2016

Versuchsbeschreibung: Die Genehmigungsnummer einer nicht genannten Behörde lautet: 73-5/12. Die Versuche finden an der Universität Lübeck statt. Es werden Inzuchtmäuse verwendet, die einen bestimmten Gendefekt im Zellstoffwechsel haben sowie Mäuse, die diesen Defekt nicht haben. Mäuse beider Zuchtlinien erhalten ab einem Alter von 4 Wochen Futter, dem die Aminosäure Methionin und die vitaminähnliche Substanz Cholin fehlen. Kontrollgruppen werden mit normalem Futter ernährt. Nach 8 Wochen werden die Tiere auf nicht genannte Weise getötet, um ihre Lebern zu untersuchen. In einem zweiten Experiment werden Mäuse beider Zuchtlinien 12 Wochen lang entweder normal oder mit einer „Westlichen Diät“ ernährt. Diese ist stark angereichert mit Butterfett und Cholesterin. Zu Trinken gibt es mit Fruchtzucker angereichertes Wasser. Nach 12 Wochen werden die Mäuse getötet, um ihre Lebern zu untersuchen.

Die Arbeit wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Stoffwechselforschung, Leberforschung, Innere Medizin

Originaltitel: Mitochondrial gene polymorphisms alter hepatic cellular energy metabolism and aggrevate diet-induced non-alcoholic steatohepatitis

Autoren: Torsten Schröder (1,2), David Kucharczyk (1), Florian Bär (1), René Pagel (1,4), Stefanie Derer (1), Sebastian Torben Jendrek (1,4), Annika Sünderhauf (1), Ann-Kathrin Brethack (1), Misa Hirose (3), Steffen Möller (3,11), Axel Künstner (3,12), Julia Bischof (3), Imke Weyers (4), Jörg Heeren (5), Dirk Koczan (6), Sebastian Michael Schmid (1), Senad Divanovic (7), Daniel Aaron Giles (7), Jerzy Adamski (8,9,10), Klaus Fellermann (1), Hendrik Lehnert (1), Jörg Köhl (2,7), Saleh Ibrahim (3), Christian Sina(1)*

Institute: (1) Medizinische Klinik I, Universität zu Lübeck, Ratzeburger Allee 160, 23538 Lübeck, (2) Institut für Systemische Entzündungsforschung, Universität zu Lübeck, Lübeck, (3) Lübecker Institut für Experimentelle Dermatologie, Universität zu Lübeck, Lübeck, (4) Institut für Anatomie, Universität Lübeck, Lübeck, (5) Institut für Biochemie und Molekulare Zellbiologie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, (6) Institute für Immunologie, Universität Rostock, Rostock, (7) Cincinnati Children's Hospital Research Foundation, University of Cincinnati, Division of Immunobiology, Cincinnati, OH, USA, (8) Helmholtz-Zentrum München, Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, Zentrum für Genomanalyse, Neuherberg, (9) Lehrstuhl für Experimentelle Genetik, Technische Universität München, Freising-Weihenstephan, (10) Deutsches Diabetes-Forschungszentrum (DZD), Neuherberg, (11) Institut für Biostatistik und Informatik in Medizin und Altersforschung, Universitätsklinikum Rostock, Rostock, (12) Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie, Gastgruppe Evolutionäre Genomik, Plön

Zeitschrift: Molecular Mechanism 2016; 5: 283-295

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4988



Dokument 178Titel: Evolution der H1N1-Influenza-Virus während der Pandemie in Jahr 2009 korrelliert mit einer erhöhten krankmachenden Eigenschaft und erhöhten Übertragbarkeit des Virus im Frettchen-Modell
Hintergrund: Untersuchungen zu den krankmachenden Eigenschaften und der Übertragbarkeit von „Schweinegrippeviren“ bei Frettchen.
Tiere: 36 Frettchen (mehr als)
Jahr: 2016

Versuchsbeschreibung: Die Versuche finden unter deutscher Federführung in der tierexperimentellen Abteilung der Public Health England in Porton Down, Großbritannien, statt und werden vom Home Office genehmigt. Die Frettchen stammen aus der Zucht Highgate Farm, Großbritannien.

Im ersten Experiment werden je 6 Frettchen mit zwei verschiedenen Varianten der H1N1-Influenza-Viren (bekannt als „Schweinegrippe“) infiziert. Diese stammen von menschlichen Patienten zur Zeit der Pandemie 2009/2010. Die Infektion erfolgt unter Betäubung durch Einsprühen in die Nase. Am Tag 3 und 6 nach der Infektion werden jeweils 3 Tiere getötet, um die Menge der Viren im Atemwegstrakt zu bestimmen. Im zweiten Experiment werden jeweils 6 Frettchen mit den beiden Virus-Varianten über die Nase infiziert. In einen Nachbarkäfig werden 14 Tage lang nicht infizierte Frettchen platziert. Die Tiere sind jeweils zu zweit in einem Käfig. Die beiden Käfige sind mit einem 10 cm langem Tunnel verbunden, durch den die Luft vom Käfig der infizierten Tiere in den Käfig der gesunden Tiere strömt. Es gibt auch Kontrollgruppen mit nicht infizierten Tieren ohne Nennung der Anzahl. Mehrmals wird unter Betäubung die Nase der Frettchen gespült, um die Spülflüssigkeit auf Viren zu untersuchen. Am Tag 14 und 21 werden den Tieren Blutproben entnommen. Das weitere Schicksal der Frettchen ist unklar.

Bereich: Infektionsforschung

Originaltitel: Evolution of 2009 H1N1 influenza viruses during the pandemic correlates with increased viral pathogenicity and transmissibility in the ferret model

Autoren: Anna Otte (1), Anthony C. Marriott (2), Carola Dreier (1), Brian Dove (2), Kyra Mooren (3), Thorsten R. Klingen (3), Martina Sauter (4), Katy-Anne Thompson (2), Allan Bennett (2), Karin Klingel (4), Debby van Riel (1,5), Alice C. McHardy (3), Miles W. Carroll (2), Gülsah Gabriel (1,6)*

Institute: (1) Virale Zoonosen, Heinrich-Pette-Institut, Leibniz-Institute für Experimentelle Virologie, Martinistr. 52, 20251 Hamburg, (2) Public Health England, Porton Down, United Kingdom, (3) Bioinformatik der Infektionsforschung, Helmholtz–Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig, (4) Molekulare Pathologie, Institut für Pathologie, Universitätsklinikum Tübingen, (5) Erasmus Medical Center, Rotterdam, Niederlande, (6) Zentrum für medizinische Struktur- und Zellbiologie, Universität Lübeck

Zeitschrift: nature - Scientific Reports 2016; 6:28583. DOI: 10.1038/srep28583

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4987



Dokument 179Titel: Verabreichung von menschlichen A-Beta-Peptiden über die Nase ruft verminderte Lern- und Gedächtnisleistung bei Wildtyp-Mäusen hervor
Hintergrund: Die meisten „Tiermodelle“ für Alzheimer beruhen auf gentechnisch veränderten Mäusen, die aber kaum die Fälle beim Menschen widerspiegeln. Deshalb wird hier ein „Alzheimer-Modell“ vorgestellt, mit dem schnell und einfach die Gedächtnisleistung von Mäusen vermindert werden kann (so als wenn die Alzheimer Krankheit nur aus Gedächtnisverlust bestehen würde).
Tiere: 20 Mäuse (weit mehr als)
Jahr: 2016

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz (LUA) genehmigt. Die Mäuse stammen ursprünglich von den US-amerikanischen Zuchtfirmen Taconic und Jackson Laboratory und werden in der Tierversuchseinrichtung der Universität Mainz weitergezüchtet. Es werden drei verschiedenen Zuchtlinien verwendet, eine davon genmanipuliert.

Den Mäusen wird zunächst Manitol in die Bauchhöhle injiziert, was die Blut-Hirn-Schranke durchlässiger machen soll. Dann wird den Tieren unter leichter Betäubung ein Eiweißstoff in beide Nasenlöcher gesprüht. Eine Stunde später werden die Mäuse unter Betäubung durch Enthauptung getötet. Ihre Gehirne werden entnommen und in Scheiben geschnitten. Bei weiteren Mäusen wird ein mit einem Fluoreszenzfarbstoff markierter Eiweißstoff in die Nase gesprüht. Eine Stunde später werden die Mäuse getötet, um die Wanderung des Eiweißstoffs ins Gehirn nachzuverfolgen.

Andere Mäuse erhalten an drei auf einander folgenden Tagen erst Manitol in die Bauchhöhle und dann den Eiweißstoff in die Nase. Kontrolltiere erhalten Wasser in die Nase. Nun wird die Lern- und Gedächtnisleistung getestet. Im Morris Water Maze wird eine Maus in ein Wasserbassin gesetzt, in dem sich an einer Stelle eine kleine Plattform direkt unter der Wasseroberfläche befindet. Die Maus schwimmt, bis sie die Plattform gefunden hat. Es werden 4 Versuche pro Tag an 5 Tagen durchgeführt. Kontrollmäuse finden die Plattform von Tag zu Tag schneller, da sie sich die Position merken. Die mit dem Eiweißstoff behandelten Tiere suchen vergeblich. Am 6. Tag wird die Plattform entfernt und es wird beobachtet, wie lange die Maus an der Stelle schwimmt, wo vorher die Plattform war. Beim Angst-Konditionierungs-Test mit insgesamt 20 Mäusen wird eine Maus in einem viereckigen Plastikbehälter erste einem lauten (75 dB, 30 Sek.) Ton ausgesetzt und am Ende einem leichten Elektroschock. Am nächsten Tag wird die Maus erst in den gleichen Käfig gesetzt und der Ton ertönt und dann in einen runden Käfig mit Ton. Es wird registriert, ob das Tier vor Angst erstarrt („Freezing“), was als gute Gedächtnisleistung gewertet wird. Das weitere Schicksal der Tiere wird nicht erwähnt, eine Tötung ist wahrscheinlich.

Bereich: Alzheimer-Forschung

Originaltitel: Transnasal delivery of human A-beta peptides elicits impaired learning and memory performance in wild type mice

Autoren: Kathrin Endres (1)*, Sven Reinhardt (1), Anastasia Geladaris (1), Julia Knies (1), Marcus Grimm (2,3), Tobias Hartmann (2,3), Ulrich Schmitt (1)

Institute: (1) Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Mainz, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Untere Zahlbacher Str. 8, 55131 Mainz, (2) Deutsches Institut für DemenzPrävention (DIDP), Neurodegeneration und Neurobiologie, Universität des Saarlands, Homburg/Saar, (3) Experimentelle Neurobiologie, Universität des Saarlands, Homburg/Saar

Zeitschrift: BMC Neuroscience 2016; 17: 44. DOI 10.1186/s12868-016-0280-9

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4986



Dokument 180Titel: Positives Ergebnis einer experimentellen Insel-Xenotransplantation ohne Unterdrückung der körpereigenen Immunabwehr bei einem Diabetes-Modell am nicht-menschlichen Primaten
Hintergrund: Test einer Transplantation von Schweine-Inselzellen auf Rhesusaffen in einer Kapsel, um die Gabe von Immunsuppressiva zu vermeiden.
Tiere: 3 Tiere verschiedener Arten (3 Rhesusaffen, unbekannte Anzahl Göttinger Minipigs)
Jahr: 2017

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden am Deutschen Primatenzentrum Göttingen durchgeführt. Es werden weibliche Göttinger Minischweine im Alter von 3-4 Jahren verwendet. Den Tieren wird unter Narkose der Bauch aufgeschnitten, um die Bauchspeicheldrüse zu entnehmen. Eine anschließende Tötung der Schweine wird nicht erwähnt, ist aber wahrscheinlich.

Die Rhesusaffen werden zunächst „trainiert“, verschiedene Manipulationen an ihrem Körper, wie Blutentnahmen und Befüllung einer eingepflanzten Kapsel, über sich ergehen zu lassen. Dann wird unter Narkose der Bauch aufgeschnitten. Die Bauchspeicheldrüse wird fast vollständig herausgeschnitten, nur ein kleines Stück bleibt zurück. Die Tiere sind nun zuckerkrank und erhalten täglich Insulin-Injektionen. Täglich wird auch der Blutzuckerspiegel bestimmt. Eine Woche später wird den Tieren Streptozotocin, ein Stoff, der giftig für die Inselzellen der Bauchspeicheldrüse ist. So werden auch die letzten insulinproduzierenden Zellen zerstört. Nach einem nicht genannten Zeitraum wird die Bauchdecke der Affen erneut unter Narkose aufgeschnitten. Zwischen Bauchfell und Muskelschicht wird eine runde Plastikkapsel von 68 mm Durchmesser und 18 mm Dicke eingebracht. Ein Schlauch führt von der Kapsel zum seitlichen Brustkorb, wo er festgenäht wird. Der Bauch wird wieder zugenäht. Die Kapsel enthält Inselzellen der Schweine sowie eine sauerstoffgefüllte Kammer. Einmal täglich wird über den Schlauch der Sauerstoff nachgefüllt. Auf diese Weise sollen die insulinproduzierenden Schweinezellen ihre Funktion erfüllen ohne eine Abstoßungsreaktion auszulösen. Es werden keine Immunsystem unterdrückenden Medikamente (Immunsuppressiva) gegeben.

Den Affen werden regelmäßig Blutproben entnommen. Nach 6 Monaten werden die Kapseln wieder herausoperiert. Das weitere Schicksal der Affen wird nicht erwähnt, wahrscheinlich überleben sie und werden für weitere Versuche verwendet.

Die Arbeit wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), dem Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) und dem DFG-Zentrum für Regenerative Therapien Dresden unterstützt.

Bereich: Diabetes-Forschung

Originaltitel: Favorable outcome of experimental islet xenotransplantation without immunosupression in a nonhuman primate model of diabetes

Autoren: Barbara Ludwig (1,2,3)*, Stefan Ludwig (4), Anja Steffen (1,2,3), Yvonne Knauf (5), Baruch Zimmerman (6), Sophie Heinke (7), Susann Lehmann (1), Undine Schubert (1), Janine Schmid (1), Martina Bleyer (5), Uwe Schönmann (5), Clark K. Colton (8), Ezio Bonifacio (9), Michele Solimena (2,3,10), Andreas Reichel (1), Andrew V. Schally (11,12,13,14,15,16)*, Avi Rotem (6), Uriel Barkai (6), Helena Grinberg-Rashi (6), Franz-Josef Kaup (5), Yuval Avni (6), Peter Jones (17), Stefan R. Bornstein (1,2,3,17)

Institute: (1)* Medizinische Klinik III, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Fetscherstr. 74, 01307 Dresden, (2) Paul Langerhans Institut Dresden, Helmholtz Center München, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus und Medizinische Fakultät der TU Dresden, Dresden, (3) Deutsches Zentrum für Diabetesforschung (DZD e.V.), Neuherberg, (4) Chirurgische Klinik, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Dresden, (5) Pathologie-Abteilung, Deutsches Primatenzentrum Göttingen, Leibniz-Institut für Primatenforschung, Göttingen, (6) Beta-O2 Technologies, Petach-Tikva, Israel, (7) Kinderklinik, Universitätsklinikum, Carl Gustav Carus, Dresden, (8) Department of Chemical Engineering, Massachusetts Institute of Technology, Cambridge, USA, (9) DFG-Zentrum für Regenerative Therapien Dresden, Technische Universität Dresden, (10) Max-Planck-Institut für Molekulare Biologie und Genetik, Dresden, (11) Department of Pathology, Miller School of Medicine, University of Miami, Miami, USA, (12) Division of Hematology-Oncology, Miller School of Medicine, University of Miami, Miami, USA, (13) Division of Endocrinology, Diabetes and Metabolism, Miller School of Medicine, University of Miami, Miami, USA, (14) Veterans Affairs Medical Center, Miami, USA, (15) Sylvester Comprehensive Cancer Center, Miller School of Medicine, University of Miami, Miami, USA, (16) Interdisciplinary Stem Cell Institute, Miller School of Medicine, University of Miami, Miami, USA, (17) Division of Diabetes & Nutritional Sciences, Faculty of Life Sciences & Medicine, King’s College London, London, Großbritannien

Zeitschrift: PNAS 2017; 14(44): 11745-11750

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4985



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