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Datenbank Tierversuche

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Dokument 1491Titel: Diagnose einer Bauchfellentzündung mit Fast-Infrarot-Bildgebung von in vivo markierten Monozyten-Makrophagen
Hintergrund: Diagnose einer Bauchfellentzündung.
Tiere: 9 Mäuse
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Durch Injektion eines Wirkstoffes wird bei den Tieren eine Bauchfellentzündung ausgelöst. Ein Teil der Tiere erhält außerdem einen fluoreszierenden Farbstoff in die Schwanzvene injiziert, der bestimmte Entzündungszellen anfärbt. Unmittelbar vor den Injektionen und sechs Stunden danach werden die Mäuse mit einem bildgebenden Verfahren gescannt, mit dem die angefärbten Zellen dargestellt werden können. Das weitere Schicksal der Mäuse wird nicht erwähnt.

Bereich: Bildgebende Verfahren

Originaltitel: Diagnosis of peritonitis using near-infrared optical imaging of in vivo labelled monocytes-macrophages

Autoren: Marcus-Rene Lisy (1)*, Elisabeth Schüler (1), Frank Lehmann (2), Peter Czerney (2), Werner A. Kaiser (1), Ingrid Hilger (1)

Institute: (1) Institut für Diagnostische und interventionelle Radiologie, Friedrich Schiller Universität Jena, 07747 Jena, (2) Dyomics GmbH, Jena

Zeitschrift: Journal of Biomedical Optics 2006: 11(6), DOI: 10.1117/1.2409310

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3654



Dokument 1492Titel: Verstärkte Glukokortikoidrezeptorsignale bei T-Zellen haben einen Einfluss auf den programmierten Zelltod von Thymozyten und auf die angepasste Immunantwort
Hintergrund: Bedeutung eines bestimmten Rezeptors in der Thymusdrüse.
Tiere: Ratten (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Es werden transgene Ratten "hergestellt", die zu viel eines Rezeptors für Glukokortikoide in der Thymusdrüse aufweisen. Neben den gentechnisch veränderten Ratten werden auch "normale" Ratten verwendet. Einigen Ratten werden die Nebennieren operativ entfernt. Bei anderen Ratten wird eine experimentelle Autoimmunenzephalomyelitis hervorgerufen. Bei dieser künstlich hervorgerufenen Krankheit greift das Immunsystem Zellen des eigenen Körpers an und verursacht eine Entzündung des Zentralnervensystems. Dieses wird bei den Ratten ausgelöst, indem Bestandteile von Nervenumhüllungen von Meerschweinchen in eine Pfote gespritzt werden. Andere Ratten erhalten eine Eiweißinjektion in die Bauchhöhle. Vier Wochen später wird das Eiweiß über die Nase verabreicht. Der Körper reagiert mit einer allergischen Reaktion. Alle Ratten werden am Ende der Experimente getötet.

Die Arbeit wurde unterstützt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Volkswagen-Stiftung, das interdisziplinäre Zentrum für klinische Forschung, Würzburg und die gemeinnützige Hertie-Stiftung.

Bereich: Immunologie

Originaltitel: Enhanced glucocorticoid receptor signaling in T cell impacts thymocyte apoptosis and adaptive immune responses

Autoren: Jens van den Brandt (1), Fred Lühder (2), Kirsty G. McPherson (1), Katrien L. de Graaf (3), Denise Tischner (1), Stefan Wiehr (1), Thomas Hermann (1), Robert Weissert (3), Ralf Gold (3); Holger M. Reichardt (1)*

Institute: (1) Institut für Virologie und Immunologie, Universität Würzburg, 97078 Würzburg, (2) Institut für Multiple Skleroseforschung, Medizinische Fakultät und Gemeinnützige Hertie-Stiftung, Universität Göttingen, (3) Hertie-Stiftung für Klinische Hirnforschung, Universität Tübingen

Zeitschrift: The American Journal of Pathology 2007: 170, (3), 1041-1053

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3653



Dokument 1493Titel: Verstärkte Aktivität bei neuen Objekten, reduzierte Angst, verlangsamte Resynchronisation bei umgekehrten Tageslicht und schwächere Muskelstärke bei Mäusen mit Tenascin-C-Mangel
Hintergrund: Funktion eines im Nervensystem vorkommenden Proteins.
Tiere: 114 Mäuse (weit mehr)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Mit gentechnischen Methoden werden Knockout-Mäuse "hergestellt", die einen Mangel an einem Eiweiß aufweisen, das im Nervensystem vorkommt. Jeweils einige Knockout- und normale Geschwister werden verschiedenen Test unterzogen: Das Verhalten einer Maus in einem neuen Plastikkäfig und in einer großen, hell erleuchteten Box ("Offenes Feld") wird beobachtet.

Eine Maus wird in die Mitte eines Kreuzes gesetzt. Zwei Arme des Kreuzes sind mit 15 cm hohen Wänden ausgestattet, die anderen beiden sind offen. Das Verhalten wird mit einer Videokamera registriert.

Eine Maus wird in einen Käfig mit Gitterboden gesetzt. Es wird beobachtet, wie sich das Tier verhält, wenn über den Fußboden elektrische Stromstöße erfolgen.

Beim Angstkonditionierungstest erhält eine Maus in einem Käfig mit Gitterboden Stromstöße an die Füße kurz nachdem ein hoher Ton ertönt. Am Nächsten Tag wird der Ton abgespielt, ohne dass ein Fußschock erfolgt. Es wird beobachtet, wie die Maus vor Angst erstarrt. Einige Stunden später wird die Maus in einem Käfig ohne Gitterboden gesetzt. Das Verhalten des Tieres bei Ertönen des Tons wird registriert. Nach 8 bzw. 9 Tagen wird das Experiment (Reaktion bei Ertönen des Tons) wiederholt.

Eine Maus muss auf einem Holzstab balancieren. In einem weiteren Test rotiert der Stab. Die Zeit bis zum Herunterfallen wird gemessen.

Eine Maus muss einen 100 cm langen Stab zu ihrem Käfig entlang laufen. Zuerst ist der Stab 5 cm breit, beim nächsten Mal 2,5 cm und dann nur einen cm breit. Es wird beobachtet, wie oft das Tier daneben tritt.

In den Käfig einer Maus wird eine unten abgeschnittene Plastikflasche gelegt, um ihr Neugierverhalten zu beobachten.

Eine Maus wird auf eine Plattform gesetzt. In dem Moment, wenn sie von der Plattform herunterklettern will, erhält sie einen Fußschock. 24 Stunden später wird das Tier wieder auf die Plattform gesetzt. Es wird gemessen, ob sich das Tier dort länger aufhält als zuvor.

Eine Maus wird in einen Box bestehend aus einem dunklen und einem hell erleuchteten Bereich gesetzt. Läuft sie in den dunklen Bereich, erhält sie einen elektrischen Fußschock. Nach 24 Stunden wird gemessen, ob das Tier den dunklen Bereich länger meidet.

Das weitere Schicksal der Mäuse wird nicht beschrieben.

Die Arbeit wurde unterstützt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft.

Bereich: Molekularbiologie, Neurobiologie

Originaltitel: Enhanced novelty-induced activity, reduced anxiety, delayed resynchronization to daylight reversal and weaker muscle strength in tenascin-C-deficient mice

Autoren: Fabio Morellini*, Melitta Schachner

Institute: Zentrum für Molekulare Neurobiologie, Universität Hamburg, 20251 Hamburg

Zeitschrift: European Journal of Neuroscience 2006: 23, 1255-1268

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3652



Dokument 1494Titel: Sirolimus und FK778: ein Vergleich von zwei anti-proliferativen Immunsuppressiva zur Verhinderung der experimentellen obliterativen Luftwegkrankheit
Hintergrund: Untersuchungen zu Komplikationen bei Lungentransplantationen.
Tiere: 96 Ratten
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die Ratten stammen aus der Versuchstierzucht Charles River Laboratories, Sulzfeld. 48 Ratten dienen als "Transplantatspender". Ihnen wird die Luftröhre entnommen. Die Luftröhren werden 48 "Empfängerratten" in die Bauchhöhle eingepflanzt. Die Tiere werden in den nächsten 28 Tagen mit unterschiedlichen Immunsupressiva behandelt, um die körpereigene Abwehr gegen die Transplantate abzuschwächen. Einige Tiere erhalten keine Behandlung. Am 28. Tag nach der Operation werden die Ratten auf nicht beschriebene Weise getötet. Es wird untersucht, inwieweit sich die transplantierten Luftröhren zugesetzt haben.

Bereich: Transplantationsmedizin

Originaltitel: Sirolimus and FK778: a comparison of two anti-proliferative immunosuppressants for prevention of experimental obliterative airway disease

Autoren: Tobias Deuse (1), Sonja Schrepfer (1)*, Friedrich Koch-Nolte (2), Munif Haddad (3), Hansjörg Schäfer (4), Christian Detter (1), Hermann Reichenspurner (1)

Institute: (1) Abteilung für Kardiovaskuläre Chirurgie, Universitäts-Herzzentrum, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, 20246 Hamburg, (2) Institut für Immunologie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, (3) Institut für Klinische Chemie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, (4) Institut für Pathologie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Zeitschrift: Transplant International 2006: 19, 310-318

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3651



Dokument 1495Titel: änderung der durch L-DOPA hervorgerufenen unwillkürlichen Bewegungen mit klinisch erprobten Wirkstoffen: Weitere Validierung des Ratten-Dyskinesiemodells
Hintergrund: Bei 80% der mit dem Medikament L-DOPA behandelten menschlichen Parkinson Patienten treten Bewegungsstörungen als Nebenwirkung auf. Zahlreiche Medikamente zur Behandlung der Nebenwirkungen wurden bereits klinisch erprobt. In dieser Arbeit wird diese Nebenwirkungsbehandlung bei Ratten getestet.
Tiere: 78 Ratten
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden von der Versuchstierzucht Elevage-Janvier, Strasbourg, bezogen. Die Experimente finden zum Teil in Frankfurt, zum Teil in Schweden statt. Zunächst wird bei den Ratten die Parkinson Krankheit simuliert. Dazu wird eine Kanüle durch den Schädel in das Gehirn gestochen, um ein Nervengift zu injizieren. Zwei Wochen später werden die Ratten getestet, inwieweit sich die Parkinson-Symptome eingestellt haben. Die Ratten erhalten eine Injektion von Amphetamin in die Bauchhöhle und werden dann in eine rotierende Plastikröhre gesetzt. Es wird 90 Minuten lang beobachtet, wie oft sich die Tiere in der Röhre überschlagen. 51 Ratten, die sich mehr als 5mal pro Minute überschlagen, werden für die weiteren Experimente ausgewählt.

Die Tiere werden drei Wochen lang mit L-DOPA, einem Parkinson-Medikament, behandelt. Dieses Medikament hat als Nebenwirkung (bei 80% der menschlichen Patienten) bestimmte Bewegungsstörungen. 48 der 51 Ratten entwickeln solche Bewegungsstörungen. Sie werden für die weiteren Experimente verwendet. Innerhalb der nächsten 7 Monate werden bei diesen Tieren sieben verschiedene Medikamente zur Behandlung der Nebenwirkungen getestet. Dazu wird immer L-DOPA plus eines der Testmedikamente verabreicht. Anschließend werden die Bewegungen der Tiere beobachtet. Bei einem Balance-Test wird eine Ratte auf einen rotierenden Stab gesetzt. Die Rotation wird erhöht und es wird registriert, wie lange sich die Ratte auf dem Stab halten kann. Das weitere Schicksal der Tiere wird nicht erwähnt.

Bereich: Parkinson-Forschung

Originaltitel: Modulation of L-DOPA-induced abnormal involuntary movements by clinically tested compounds: Further validation of the rat dyskinesia model

Autoren: Andrzej Dekundy (1,2)*, Martin Lundblad (2), Wojciech Danysz (1), M. Angela Cenci (2)*

Institute: (1) In vivo Pharmacology, Preclinical Research and Development, Merz Pharmaceuticals GmbH, 60318 Frankfurt, (2) Department of Experimental Medical Science, Lund University, Lund, Schweden

Zeitschrift: Behavioural Brain Research 2007: 179, 76-89

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3650



Dokument 1496Titel: Das Immun-Mikromilieu in Lunge und Leber und sein Beitrag zur frühen systemischen Entzündung nach stumpfem Brustkorbtrauma
Hintergrund: Untersuchungen von Entzündungsfaktoren nach künstlich erzeugtem, stumpfen Brustkorbtrauma bei der Maus.
Tiere: 141 Mäuse
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse werden von der Versuchstierzucht Charles River, Sulzfeld bezogen. Bei den Tieren wird unter Narkose die Lunge gequetscht. Dazu wird ein Gerät mit komprimierter Luft auf den Brustkorb über dem Brustbein gesetzt. Die Luft wird plötzlich freigesetzt und trifft den Brustkorb wie ein Schlag. So wird eine definierte, wiederholbare (reproduzierbare) Lungenschädigung mit Entzündungsreaktion erzeugt. Bei einigen Mäusen wird nach 0,5, 2 oder 24 Stunden die Lunge mit einer Kochsalzlösung gespült. Anschließend werden die Tiere getötet. Bei anderen Tieren werden nach Tötung Lungen und Leber zur Untersuchung entnommen. Bei einem weiteren Experiment wird den Mäusen ein blauer Farbstoff in die Blutbahn injiziert, der bestimmte Strukturen anfärbt, bevor die Tiere 10 Minuten später getötet werden. Bei einer Gruppe von Mäusen wird unter leichter Anästhesie eine Lösung mit einem menschlichen Entzündungsfaktor in den Mund gegeben. Die Zunge wird herausgezogen, so dass das Tier die Lösung einatmet und nicht abschluckt. Zehn Minuten später werden auch diese Mäuse getötet.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Intensivmedizin

Originaltitel: The pulmonary and hepatic immune microenvironment and its contribution to the early inflammation following blunt chest trauma

Autoren: Mario Perl (1), Florian Gebhard (1), Sonja Braunmüller (1), Björn Tauchmann (1), Uwe B. Brückner (2), Lothar Kinzl (1), Markus W. Knöferl (1)

Institute: (1) Klinik für Trauma-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Universität Ulm, (2) Abteilung für chirurgische Forschung, Universität Ulm

Zeitschrift: Critical Care Medicine 2006: 34, 1152-1159

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3649



Dokument 1497Titel: Wurmprodukte hemmen die Entwicklung einer allergischen Reaktion bei Mäusen
Hintergrund: Können Darmwürmer Asthma verhindern?
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)(sehr viele)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Es werden Mäuse verschiedener Stämme sowie gentechnisch verändert Mäuse verwendet. Den Tieren fehlen zum Teil bestimmte, für die Immunreaktion verantwortliche Faktoren. In einigen Mäusen werden tropische Würmer gezüchtet. Ihnen werden Larven des Wurms unter die Haut gespritzt. Nach sieben Tagen werden die Tiere zur Gewinnung der ausgewachsenen Würmer im Darm getötet. Aus den Würmern werden Exkrete gewonnen.

Gruppen von Mäusen werden mit einem Eiweißstoff auf verschiedene Weise sensibilisiert. Einigen Mäusen wird das Eiweiß in die Bauchhöhle oder in die Fußsohle gespritzt, andere müssen es inhalieren. Teilweise erhalten die Tiere gleichzeitig die Wurmbestandteile verabreicht. 24 Tage später wird den Tieren das Eiweiß in die Nase appliziert. Das sensibilisierte Immunsystem reagiert mit einer allergischen Reaktion. Am Ende der Experimente werden die Mäuse getötet.

Die Arbeit wurde unterstützt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und die Bayerische Forschungsstiftung Forimmun.

Bereich: Allergieforschung

Originaltitel: Helminth-derived products inhibit the development of allergic responses in mice

Autoren: Claudia M Trujillo-Vargas (1,2), Melanie Werner-Klein (3), Gisela Wohlleben (1), Tobias Polte (4), Gesine Hansen (4), Stefan Ehlers (5), Klaus J. Erb (1,3)*

Institute: (1) Zentrum für Infektionskrankheiten, Universität Würzburg, (2) Universidad de Antioquia, Medellin, Kolumbien, (3) Abteilung für Lungenforschung, Boehringer-Ingelheim Pharma GmbH & Co KG, 88397 Biberach a.d. Riss, (4) Abteilung für Allergie und Pulmonologie, Kinderkrankenhaus, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Halle, (5) Molekulare Infektionsbiologie, Forschungszentrum Borstel, Leibniz Zentrum für Medizin und Biowissenschaften, Borstel

Zeitschrift: American Journal of Respiratory Critical Care Medicine 2007: 175, 336-344

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3648



Dokument 1498Titel: Wirkung von dampfförmigem Perfluorohexan und einer partiellen Flüssigkeitsbeatmung auf die regionale Verteilung der Lungenbläschenschädigung bei experimentellem Lungenschaden
Hintergrund: Vergleich verschiedener Zusätze bei der Beatmung von Schweinen mit experimenteller Lungenschädigung.
Tiere: 18 Schweine (Ferkel (ca. 30 kg))
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Den Ferkeln wird unter Narkose Ölsäure in die Blutbahn injiziert. Dadurch wird das Lungengewebe geschädigt. Je sechs Tiere werden auf verschiedene Art beatmet. Sechs Stunden später werden die Tiere durch Überdosis eines Narkosemittels getötet. Die Lungen werden untersucht.

Bereich: Intensivmedizin

Originaltitel: Effects of vaporized perfluorohexane and partial liquid ventilaition on regional distribution of alveolar damage in experimental lung injury

Autoren: Peter M. Spieth (1)*, Lilla Knels (1,2), Michael Kasper (2), Andre Dominigues Quelhas (3), Bärbel Wiedemann (4), Amelie Lupp (5), Matthias Hübler (1), Antonio Gianella Neto (3), Thea Koch (1), Marcelo Gama de Abreu (1)

Institute: (1) Technische Universität Dresden und Universitätsklinikum, Klinik für Anästhesiologie und Notfalltherapie, 01307 Dresden, (2) Technische Universität Dresden, Institut für Anatomie, Dresden, (3) Federal University of Rio de Janeiro, Brasilien, (4) Technische Universität Dresden, Institut für Biometrie und Medizinische Informatik, Dresden, (5) Friedrich Schiller Universität, Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Jena

Zeitschrift: Intensive Care Medicine 2007, 33: 308-314

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3647



Dokument 1499Titel: Lungenquetschung ruft eine Reduzierung der Makrophagen- und Lymphozyten-Immunfunktion hervor und erhöht die Sterblichkeitsrate einer darauf folgenden Blutvergiftung
Hintergrund: Mechanismen der Reaktion des Immunsystems bei Brustkorbquetschung in Kombination mit Blutvergiftung.
Tiere: 212 Mäuse (mehr als)
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse stammen aus der Versuchstierzucht Charles River, Sulzfeld. Bei einem Teil der Tiere wird die Lunge gequetscht. Dazu wird narkotisierten Mäusen ein Gerät mit komprimierter Luft auf den Brustkorb gesetzt. Die Luft wird plötzlich freigesetzt und trifft den Brustkorb wie ein Schlag. So wird eine definierte Lungenschädigung erzeugt, die eine schwere Entzündung des ganzen Körpers und Abschwächung des Immunsystems zur Folge hat, aber nicht tödlich ist. Danach erwachen die Mäuse aus der Narkose. Bei einem Teil von ihnen sowie bei einigen nicht lungengeschädigten Mäusen wird 24 Stunden später eine Blutvergiftung hervorgerufen. Den Tieren wird der Bauch auf 1,5 cm aufgeschnitten. Der Blinddarm wird abgenäht und es werden zwei Löcher in den Blinddarm gestochen. Dadurch tritt etwas Darminhalt in die Bauchhöhle, wodurch es zu einer Sepsis (Blutvergiftung) kommt. Je nach Gruppe werden bei den Mäusen unterschiedlich dicke Nadeln für die Punktierung des Darms verwendet, damit viel oder wenig Darminhalt austreten kann. So werden unterschiedliche Schweregrade der Blutvergiftung simuliert. Das Ergebnis: Je schwerer die Schädigung, desto mehr Mäuse sterben. Die Mäuse mit schwerer Blutvergiftung und Brustkorbtrauma sterben innerhalb von 10 Tagen zu über 80%. Die Tiere mit leichter Blutvergiftung ohne Brustkorbverletzung sterben zu 20%. Die überlebenden Tiere werden nach 10 Tagen auf nicht beschriebene Weise getötet. Es werden Blut- und Gewebeproben untersucht.

Die Arbeit wurde unterstützt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft.

Bereich: Traumaforschung, Intensivmedizin

Originaltitel: Pulmonary contusion causes impairment of macrophage and lymphocyte immune functions and increases mortality associated with a subsequent septic challenge

Autoren: Mario Perl (1)*, Florian Gebhard (1), Uwe B. Brückner (2), Alfred Ayala (3), Sonja Braunmüller (1), Christian Büttner (1), Lothar Kinzl (1), Markus W. Knöferl (1)

Institute: (1) Klinik für Trauma-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Universität Ulm, (2) Abteilung für chirurgische Forschung, Universität Ulm, (3) Department of Surgery, Rhode Island Hospital, Brown University, Providence, RI, USA

Zeitschrift: Critical Care Medicine 2005: 33, 1351-1358

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3646



Dokument 1500Titel: Selektive Arterilisation einer Herzvene bei einem Modell für Mikroangiopathie und Makroangiopathie des Herzens beim Schaf
Hintergrund: Test einer speziellen Bypass-Operation beim Schaf.
Tiere: 6 Schafe
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Bei den Schafen wird der Brustkorb aufgeschnitten und das Herz freigelegt. Auf eine Herzkranzarterie wird ein Ballon genäht. Durch Aufblasen wird das Gefäß verschlossen. 45 Minuten später wird eine Bypass-Operation mit einer Herzkranzvene vorgenommen. Während der nächsten 60 Minuten werden diverse Messungen zum Blutfluss durch die Herzkranzgefäße durchgeführt. Dann wird die verschlossene Arterie wieder geöffnet. Es erfolgen Messungen für weitere 15 Minuten. Das weitere Schicksal der Schafe wird nicht beschrieben.

Bereich: Herz-Kreislaufchirurgie

Originaltitel: Selective arterialization of a cardiac vein in a model of cardiac microangiopathy and macroangiopathy in sheep

Autoren: Michaela Elisabeth Resetar (1), Cris Ullmann (1), Petra Broeske (1), Kristin Ludwig-Schindler (1), Nicolas K. Doll (1), Aida Salameh (2), Stefan Dhein (1), Friedrich W. Mohr (1)

Institute: (1) Abteilung für Herzchirurgie, Herzzentrum, Universität Leipzig, 04289 Leipzig, (2) Abteilung für Kardiologie, Herzzentrum, Universität Leipzig

Zeitschrift: Surgery for Acquired Cardiovascular Disease 2007, 133, 1252-1256

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3645



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