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Datenbank Tierversuche

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Dokument 1631Titel: änderungen des Leberproteoms bei Mäusemodellen der toxisch hervorgerufenen Fibrogenese und der sklerosierenden Cholangitis
Hintergrund: Molekulare änderungen in der Leber bei Mäusen mit künstlich hervorgerufenen Leberschäden.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Mäuse eines Stammes (BALB/c), die besonders empfänglich für Leberschäden sind, werden von der Versuchstierzucht Taconic M&B, Ry, Dänemark, bezogen. Außerdem werden Knockout-Mäuse, also gentechnisch veränderte Mäuse verwendet, die aus der Versuchstierzucht Jackson Laboratory, Bar Harbor, ME, USA, stammen. Sie weisen einen Gendefekt auf, der mit der Entstehung einer bestimmten Form der Gallenblasenentzündung verbunden ist. Die Knockout-Mäuse werden mit den BALB/c-Mäusen über 10 Generationen gekreuzt. Den BALB/c-Mäusen wird zweimal wöchentlich in Mineralöl gelöster Tetrachlorkohlenstoff in die Bauchhöhle injiziert. Dadurch werden Leberschäden (Leberfibrose) hervorgerufen. Kontrolltiere erhalten nur Mineralöl gespritzt. Nach einer oder vier Wochen werden sowohl die Nachkommen der gekreuzten Mäuse als auch die BALB/c-Mäuse unter Inhalationsnarkose durch Genickbruch getötet.

Die Arbeit wurde unterstützt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, das Bundesministerium für Bildung und Forschung, die Universität Aachen und das Ministerium für Wissenschaft und Forschung Nordrhein-Westfalen.

Bereich: Leberforschung

Originaltitel: Changes of the hepatic proteome in murine models for toxically induced fibrogenesis and sclerosing cholangitis

Autoren: Corinna Henkel (1), Martin Roderfeld (1), Ralf Weiskirchen (2), Marie-Luise Berres (3), Sonja Hillebrandt (4), Frank Lammert (4), Helmut E. Meyer (5), Kai Stühler (5), Jürgen Graf (6), Elke Roeb (1)*

Institute: (1) Medizin II, Gastroenterologie, Universitätsklinikum Gießen & Marburg, Campus Gießen, 35385 Gießen, (2) Institut für Klinische Chemie und Pathobiochemie, Universitätsklinikum, RWTH Aachen, (3) Innere Medizin III, Universitätsklinikum, RWTH Aachen, (4) Medizin I, Universitätsklinikum Bonn, (5) Medizinisches Proteom-Zentrum, Ruhr-Universität Bochum, (6) Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Universitätsklinikum, RWTH Aachen, Campus Marburg, Marburg

Zeitschrift: Proteomics 2006: 6, 6538-6548

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3577



Dokument 1632Titel: Behandlung mit brain-derived neurotrophic factor verbessert die funktionelle Wiederherstellung nach Regeneration der Haarzellen bei der Taube nicht
Hintergrund: Während bei höheren Wirbeltieren einmal zerstörte Haarzellen des Innenohrs und die damit verbundene vollständige Taubheit irreversibel sind, ist von Vögeln bekannt, dass sie zerstörte Haarzellen regenerieren können. In dieser Studie sollen die Mechanismen untersucht werden, wie Tauben zerstörte Haarzellen im Innenohr wiederherstellen.
Tiere: 23 Tauben (ca.)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die Tauben werden von einem lokalen Züchter bezogen. Unter Narkose wird die Haut um beide Ohren aufgeschnitten. In den Knochen hinter dem Ohr wird ein Loch gebohrt. Durch dieses wird ein mit dem Antibiotikum Gentamicin getränkter Schwamm an das runde Fenster des Mittelohrs gehalten. Dieses zerstört die Haarzellen des Innenohrs – es kommt zu vollständigem Hörverlust. Das Loch im Knochen wird mit Knochenwachs verschlossen, die Haut darüber zugenäht.

Drei Tage später werden die Tiere erneut operiert. Unter die Haut des Nackens wird eine Minipumpe gepflanzt. Von dieser führt ein Schlauch zum linken Ohr. Die Hautnähte werden wieder geöffnet, und das zuvor gebohrte Loch im Knochen wird erweitert. Der Schlauch wird in das Mittelohr eingeführt. Knochen und Haut werden wieder verschlossen. Die Pumpe pumpt nun eine Flüssigkeit, die einen bestimmten Faktor enthält, der bei der Entwicklung des Innenohrs eine Rolle spielt. Kontrolltiere erhalten eine Flüssigkeit ohne die Testsubstanz. Alle 14 Tage wird die Flüssigkeit in der Pumpe erneuert. Dazu werden die Tauben narkotisiert. Einmal pro Woche erfolgen Tests unter Narkose, um das Hörvermögen der Tauben zu testen. Vor dem Ohr werden Töne abgespielt. Mit einer hinter dem Ohr platzierten Elektrode werden Nervenströme gemessen. Die Versuche dauern 8 Wochen. Eine Tötung der Tiere am Ende der Versuche ist wahrscheinlich.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde

Originaltitel: Brain-derived neurotrophic factor treatment does not improve functional recovery after hair cell regeneration in the pigeon

Autoren: A. Radeloff (1,2), J.W.Th. Smolders (1)*

Institute: (1) Physiologisches Institut II, Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt, 60590 Frankfurt, (2) Zentrum für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt

Zeitschrift: Acta Oto-Laryngologica 2006: 126, 452-459

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3576



Dokument 1633Titel: Leistung von funktionellen Polyaktid- und Kalziumphosphat/Kalziumkarbonat-Implantaten an einem Schafmodell für computerassistierte Kranioektomie und Kranioplastie
Hintergrund: Test von abbaubaren Knochenersatzmaterialien.
Tiere: 8 Schafe (Schwarzkopfschafe)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Bei den Schafen wird unter Narkose die Kopfhaut aufgeschnitten. Mit einer oszillierenden Säge wird aus dem Schädelknochen ein etwa 4,5 x 5 cm großes Stück Knochen herausgesägt. Ein genau gleich großes, vorher angefertigtes Stück aus abbaubarem Biomaterial wird eingesetzt. Knochenhaut und Haut werden darüber zugenäht. Die Schafe erhalten drei Tage lang Schmerzmittel und Antibiotika. Ein Schaf stirbt unter der Operation an einer Herzmuskelinfektion, die das Tier wohl schon vorher hatte. Jeweils zwei Schafe werden 2, 9 (ein Schaf), 12 und 18 Monate nach der Operation auf nicht beschriebene Weise getötet. Vor den Tierversuchen werden Untersuchungen an Zellkulturen und Köpfen von toten Schafen durchgeführt.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Biomaterial-Forschung

Originaltitel: Performance of functionally graded implants of polyactides and calcium phosphate/calcium carbonate in an ovine model for computer assisted cranioectomy and cranioplasty

Autoren: Harald Eufinger (1,4)*, Christian Rasche (1,4), Jutta Lehmbrock (2), Miachel Wehmöller (3), Stephan Weihe (4), Inge Schmitz (5), Carsten Schiller (6), Matthias Epple (6)

Institute: (1) Mund-, Kiefer-Gesichtschirurgie und plastische Operationen, Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen. Ruhr-Universität Bochum, 45657 Recklinghausen, (2) Klinik für Mund-, Kiefer-, und Plastische Gesichtschirurgie, Knappschaftskrankenhaus Bochum-Langendreer, (3) Institut für Produktionssysteme, Ruhr-Universität Bochum, (4) Zentrum für Klinische Forschung, Arbeitsgruppe Biomaterialien, Ruhr-Universität Bochum, (5) Institut für Pathologie, Ruhr-Universität Bochum, (6) Institut für Anorganische Chemie, Universität Duisburg-Essen, Essen

Zeitschrift: Biomaterials 2007: 28, 475-485

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3575



Dokument 1634Titel: Wirkung der Gruppe I metabotropischen Glutamatrezeptorblockade bei experimentellen Modellen der Parkinsonschen Krankheit
Hintergrund: Wirkung von Testsubstanzen bei Ratten mit künstlich erzeugten, Parkinson-ähnlichen Bewegungsstörungen.
Tiere: Ratten (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden bei der Versuchstierzucht Janvier, Le Genest-Saint-Isle, Frankreich, bestellt. Bei den Tieren werden zunächst verschiedene Arten von Bewegungsstörungen hervorgerufen, die den Symptomen der Parkinsonschen Krankheit ähneln. Ein Teil der Ratten erhält eine Injektion mit Haloperidol in die Bauchhöhle. Dadurch werden die Gliedmaßen steif. Es wird getestet, ob die Injektion gewirkt hat. Es wird beobachtet, wie eine Ratte sich verhält, wenn sie an ein senkrechtes Gitter und anschließend ihre Vorderpfoten auf eine Stange gesetzt werden. Bei einem anderen Versuch wird den Ratten erst Haloperidol und 30 Minuten später eine von zwei Testsubstanzen injiziert. In einer Plastikbox werden ihre Bewegungen mittels Infrarotstrahlen registriert.

In einem anderen Versuchsansatz werden bestimmte Nervenzellen durch Injektion eines Nervengiftes in das Gehirn zerstört. Die Injektion erfolgt unter Narkose. Zwei Wochen später wird zunächst getestet, ob die Zellen zerstört sind. Eine Ratte erhält eine Injektion mit Amphetamin und wird in eine Plastikröhre mit 30 cm Durchmesser gesteckt. Die Röhre dreht sich 90 Minuten lang um sich selbst. Es wird beobachtet, inwieweit die Ratte die Drehbewegungen kompensiert. Ratten, die sich mehr als 5 mal überschlagen, werden für den nächsten Versuch verwendet. Diesen Tieren wird 21 Tage lang eine der beiden Testsubstanzen injiziert. Der Rotationstest wird zweimal wöchentlich wiederholt. Bei einem anderen Test zur Beurteilung von Bewegungsstörungen wird eine Ratte auf eine sich drehende Stange gesetzt. Es wird die Zeit bis zum Herunterfallen gemessen.

Bereich: Parkinson-Forschung

Originaltitel: Effects of group I metabotropic glutamate receptor blockade in experimental models of Parkinson's disease

Autoren: Andrzej Dekundy (1)*, Malgorzata Pietraszek (1,3), Daniela Schaefer (1), M. Angela Cenci (2), Wojciech Danysz (1)

Institute: (1) Preclinical R&D, Merz Pharmaceuticals GmbH, 60318 Frankfurt, (2) Wallenberg Neuroscience Centre, Neurobiology Division, Lund University, Lund, Schweden, (3) Institute of Pharmacology, Polish Academy of Sciences, Krakau, Polen

Zeitschrift: Brain Research Bulletin 2006: 69, 318-326

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3574



Dokument 1635Titel: Die Kinetik der Transskriptionsänderungen, hervorgerufen durch Zigarettenrauch in Rattenlungen, enthüllt ein spezifisches Programm der Genexpremierung zu Abwehr, Entzündung und Tagesrhythmus
Hintergrund: Untersuchung der molekularen Vorgänge im Lungengewebe bei rauchenden Ratten.
Tiere: 116 Ratten (ca.)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden von Versuchstierzüchter Charles River, Portage, MI, USA, bezogen. Die Tiere müssen unterschiedlich lange unterschiedliche Konzentrationen von Zigarettenrauch einatmen. Dazu werden sie fünfmal die Woche, jeden Tag zweimal für eine Stunde in eine Kammer gesteckt, aus der nur die Nase herausschaut. Die Nase befindet sich in einem mit Rauch gefüllten Raum. Zwischen den beiden Stunden Rauchatmung können sie 30 Minuten frische Luft atmen. Die Prozedur wird je nach Gruppe 2, 7 oder 13 Wochen lang durchgeführt. Die Tiere werden schließlich auf nicht näher beschriebene Weise getötet, um ihre Lungen zu untersuchen. Bei einer weiteren Gruppe von Ratten wird am 36. Tag der Studie unter Narkose eine Blutprobe aus dem Venengeflecht hinter dem Auge genommen.

Die Arbeit wurde finanziell unterstützt durch Philip Morris, USA, Miltenyi Biotec GmbH und das Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin, Hannover.

Bereich: Tabakforschung

Originaltitel: The kinetics of transcriptomic changes induced by cigarette smoke in rat lungs reveals a specific program of defense, inflammation, and circadian clock gene expression

Autoren: Stephan Gebel (1), Bernhard Gerstmayer (2), Peter Kuhl (1), Jürgen Borlak (3), Kris Meurrens (4), Thomas Müller (1)*

Institute: (1) Philip Morris Research Laboratories GmbH, 51149 Köln, (2) Miltenyi Biotec GmbH, Köln, (3) Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin, Hannover, (4) Philip Morris Research Laboratories, Leuven, Belgien

Zeitschrift: Toxicological Sciences 2006: 93(2), 422-431

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3573



Dokument 1636Titel: Eine neue Wundkammer aus Titan zur Untersuchung von Wundinfektionen bei Schweinen
Hintergrund: Etablierung einer Methode, Entzündungsvorgänge der Haut in Titankammern zu studieren.
Tiere: 2 Schweine (Göttinger Minischweine)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die Schweine stammen aus der Versuchstierzucht Ellegaard, Dänemark. Sie sind bei Beginn der Versuche 6 Monate alt. Den Schweinen werden je 12 runde Metallkammern aus Titan auf Rücken und Flanken gepflanzt. Eine Kammer besteht aus einem Hohlzylinder mit einem Innendurchmesser von 25 mm, einen Außerdurchmesser von 32 mm und einer Bodenplatte von 50 mm. Sie hat einen Schraubverschluss, der mit einem Schraubenzieher geöffnet werden kann. Unter Narkose werden bei den Schweinen 12 Hautstücke ausgestanzt. Die Kammern werden eingesetzt und mit der Bodenplatte unter der Haut verankert. Nach einer Woche werden zwei verschiedene Arten von Bakterien auf das Gewebe in den Kammern aufgebracht. Alle 48 Stunden werden die Deckel der Kammern geöffnet, um Wundflüssigkeit aufzufangen. Zwei Wochen nach der Beimpfung mit Bakterien werden die Schweine durch Injektion mit dem Tötungsmittel T61 getötet. Die Veränderungen des Gewebes in den Kammern wird mit normaler Haut verglichen.

Bereich: Wundheilung, Entzündungsforschung

Originaltitel: A novel titanium wound chamber for the study of wound infection in pigs

Autoren: Lars Steinstraesser (1)*, Jan J. Vranckx (4), Ali Mohammadi-Tabrisi (1), Frank Jacobsen (1), Dominik Mittler (1), Marcus Lehnhardt (1), Stefan Langer (1), Cornelius Kuhnen (2), Sören Gatermann (3), Hans U. Steinau (1), Elof Eriksson (4)

Institute: (1) Klinik für Plastische Chirurgie und Schwerbrandverletzte, BG Universitätsklinikum Bergmannsheil, Ruhr-Universität Bochum, 44789 Bochum, (2) Institut für Pathologie, BG Universitätsklinikum Bergmannsheil, Ruhr-Universität Bochum, (3) Institut für Mikrobiologie, BG Universitätsklinikum Bergmannsheil, Ruhr-Universität Bochum, (4) Department for Plastic Surgery, Harvard University, Boston, Massachusetts, USA

Zeitschrift: Comperative Medicines 2006: 56(4), 279-285

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3572



Dokument 1637Titel: Schmerzlindernde Wirkung von mGlu1- und mGlu5-Rezeptorantagonisten im Ratten-Formalintest
Hintergrund: Rolle zweier Schmerzrezeptoren.
Tiere: 340 Ratten
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden von der Versuchstierzucht Janvier in Frankreich bezogen. Den Tieren wird entweder Morphium oder Gegenspieler von bestimmten, für das Schmerzempfinden wichtigen Rezeptoren injiziert. Dreißig Minuten später wird mit den Ratten ein Schmerztest durchgeführt. In die Sohle einer Hinterpfote wird Formalin injiziert. In der folgenden Stunde wird beobachtet, wie oft die Ratten die Pfote schütteln oder an ihr lecken oder beißen. Bei einem anderen Schmerztest wird eine Ratte in eine durchsichtige Box gesetzt. Von unten wird ein Hitzestrahl auf die Hinterpfoten gelenkt. Es wird die Zeit gemessen, bis die Ratte ihre Pfote wegzieht. Wenn die Ratte nach 40 Sekunden nicht reagiert hat, wird der Hitzestrahl abgeschaltet, um eine Verletzung der Pfote zu vermeiden. Das weitere Schicksal der Tiere wird nicht beschrieben.

Bereich: Schmerzforschung

Originaltitel: Analgesic effects of mGlu1 and mGlu5 receptor antagonists in the rat formalin test

Autoren: N. Sevostianova, Wojciech Danysz *

Institute: Merz Pharmaceuticals GmbH, 60318 Frankfurt

Zeitschrift: Neuropharmacology 2006: 51, 623-630

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3571



Dokument 1638Titel: Die durch das Durchschneiden von Nervenfasern hervorgerufenen Neuropeptide Galanin und PACAP fördern die Aussprossung von Nervenfasern von primären afferenten Neuronen und Gesichtsmotorneuronen
Hintergrund: Untersuchung von Faktoren, die am Nachwachsen von Nerven beteiligt sind.
Tiere: 40 Ratten (mehr als)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die Ratten stammen aus der Versuchstierzucht Harlan Winkelmann, Borchen. Bei den Ratten wird unter Narkose ein Gesichtsnerv durchgeschnitten. Die Stümpfe werden mit Silikonschläuchen ummantelt. Auf die Nerven werden fluoreszierende Farbstoffe aufgebracht. Diese wandern während der nächsten Tage entlang des Nervs bis zum Gehirn, wo sie später, nach Tötung der Ratte, nachgewiesen werden können. Bei einigen Ratten wird der Spalt zwischen den Nervenstümpfen mit Kollagen oder einer Testsubstanz gefüllt. Bei einigen Tieren werden unter leichter ätherbetäubung die Schnurrhaare bis auf zwei abgeschnitten. Nach dem Aufwachen werden die Schnurrhaarbewegungen mit einer Videokamera aufgenommen. Schließlich werden die Tiere getötet. Ihr Gehirn wird in Scheiben geschnitten und untersucht.

Außerdem wird eine nicht genannte Anzahl Ratten zur Gewinnung von Zellen mit CO2 getötet.

Die Arbeit wurde unterstützt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, das Köln-Fortune Forschungsprogramm, die Imhoff-Stiftung, die Jean-Uhrmacher-Stiftung und den Innsbruck Medical Research Fund.

Bereich: Wiederherstellungschirurgie, Neurochirurgie

Originaltitel: The axotomy-induced neuropeptide galanin and pituitary adenylate cyclase-activating peptide promote axonal sprouting of primary afferent and cranial motor neurones

Autoren: Victor Suarez (1), Orlando Guntinas-Lichius (2), Michael Streppel (2), Shota Ingorokva (4), Maria Grosheva (1), Wolfram F. Neiss (1), Doychin N. Angelov (1)*, Lars Klimaschewski (3)*

Institute: (1) Institut für Anatomie, Universität zu Köln, 50924 Köln, (2) Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Universität zu Köln, (3) Abteilung für Neuroanatomie, Medizinuniversität Innsbruck, Österreich, (4) Klinik für Neurochirurgie, Medizinuniversität Innsbruck, Österreich

Zeitschrift: European Journal of Neuroscience 2006: 24, 1555-1564

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3570



Dokument 1639Titel: Untersuchungen des Leptin-Systems und des Stoffwechsels juveniler Ratten: Zwei Adipositas-Modelle
Hintergrund: Ergebnis der Arbeit: Ratten, die als Babys viel essen, sind auch als Erwachsene dick.
Tiere: 524 Ratten (mehr als)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Die Ratten stammen aus institutseigener Zucht. Es handelt sich zum Teil um "normale" Ratten, zum Teil um Tiere, die aufgrund eines Gendefekts an Übergewicht leiden. Würfe mit normal 10 bis 12 Rattenbabys werden auf 4 Tiere pro Wurf reduziert, d.h. die "überschüssigen" Babys werden getötet. Die verbleibenden vier Babys nehmen mangels Konkurrenz mehr Nahrung zu sich. Andere Ratten werden normal aufgezogen. Einigen Tieren wird täglich Leptin, ein Hormon, das beim Fettstoffwechsel eine wichtige Rolle spielt, injiziert. Am 21. Lebenstag werden die Tiere durch Köpfen getötet. Sie werden zerkleinert, um ihre Körperzusammensetzung zu bestimmen.

Andere Rattenbabys werden künstlich aufgezogen. Die Tiere sitzen dazu einzeln in Plastikkästen, temperiert durch ein warmes Wasserbad. Über den Mund einer Ratte wird ein Plastikschlauch in dessen Speiseröhre eingeführt. Dieser wird außen an der Wange des Tieres mit Sekundenkleber und Pflaster befestigt. Er führt zu einer Pumpe, mit der eine Milchmischung in den Magen der Tiere gepumpt wird. Zur Messung der Körpertemperatur wird den Babys ein Wärmemessgerät in den Mastdarm gesteckt.

Wieder andere Ratten erhalten vom ersten bis neunten Lebenstag täglich Monosodiumglutamat unter die Haut gespritzt. Sie werden am 10. Lebenstag getötet.

Bereich: Hormonforschung

Originaltitel:

Autoren: Corinna Schölch (Betreuer: E. Simon (1), M. Diener (2))

Institute: (1) Max-Planck-Institut für physiologische und klinische Forschung W.G. Kerckhoff-Institut Bad Nauheim, (2) Institut für Veterinär-Physiologie der Justus-Liebig-Universität Gießen

Zeitschrift: Dissertation, Veterinärmedizin, 2001

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 3569



Dokument 1640Titel: Kein Hervorrufen wirkungsvoller Antitumor-Immunantworten durch einen Selbstmord-Gentransfer von Zytosindeaminase bei einem syngenischen Bauchspeicheldrüsenkrebsmodell der Ratte
Hintergrund: Gentherapieversuche bei künstlich erzeugtem Krebs.
Tiere: 56 Ratten
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die Ratten stammen aus der Versuchstierzucht Charles River WIGA Laboratories, Sulzfeld. Die Experimente werden im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) durchgeführt. Den Ratten werden Bauchspeicheldrüsenkrebszellen von Nagetieren unter die Haut der Bauchwand gespritzt. Es entwickeln sich solide Tumoren. Nach sechs Wochen werden die Tiere gentherapeutisch behandelt. Dabei werden gentechnisch veränderte Viren in den Tumor injiziert. Einige Ratten erhalten zusätzlich zweimal wöchentlich einen Wirkstoff in die Bauchhöhle gespritzt. Bei anderen Ratten wird vier Wochen nach dem Einspritzen der Krebszellen der gewachsene Tumor chirurgisch entfernt. Nach weiteren vier Wochen werden neue Tumorzellen injiziert, um Metastasen bei menschlichen Patienten zu simulieren. Auch sie werden gentherapeutisch behandelt. Am Ende der Versuche werden die Ratten getötet.

Bereich: Gentherapie

Originaltitel: Effective antitumoral immune responses are not induced by cytosine deaminase suicide gene transfer in a syngeneic rat pancreatic carcinoma model

Autoren: Svan Eisold (1), Dalibor Antolovic (2), Jan Schmidt (2), Reiko Wiessner (1), Ernst Klar (1), Magnus von Knebel-Doeberitz (3), Michael Linnebacher (1)*

Institute: (1) Klinik für Allgemeine Chirurgie, Thorax- und Gefäßchirurgie, Universität Rostock, 18055 Rostock, (2) Allgemeine Chirurgie, Universität Heidelberg, (3) Institut für Molekulare Pathologie, Universität Heidelberg

Zeitschrift: European Surgical Reseach 2006: 38, 513-521

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3568



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