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Datenbank Tierversuche

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Dokument 231Titel: Eingehende Charakterisierung der neuroinflammatorischen Reaktion ausgelöst durch periphere Chirurgie in einem Tiermodell
Hintergrund: An Ratten werden die molekularen Mechanismen von Gehirnstörungen (postoperatives Delirium) untersucht, die bei älteren Patienten nach einer Operation auftreten können.
Tiere: 30 Ratten
Jahr: 2018

Versuchsbeschreibung: Die Ratten der Zuchtlinie Wistar HAN stammen von Janvier Labs, Le Genest St. Isle, Frankreich. Den Tieren wird das Inhalations-Anästhetikum Sevofluran verabreicht, das nur eine schwach analgetische (schmerzstillende) und muskelrelaxierende Wirkung hat. Die Ratten werden in 3 Gruppen zu je 10 Tieren aufgeteilt. Bei den Ratten der Gruppen 1 und 2 wird der Bauch aufgeschnitten und die Leber teilweise entfernt. Den Tieren in Gruppe 2 wird Physostigmin, ein Mittel gegen postoperative Störungen, gespritzt. Gruppe 1 erhält eine wirkungslose Substanz. Gruppe 3 wird als Kontrolle nicht operiert. Zwei Stunden später werden alle Ratten erneut mit Sevofluran leicht betäubt und Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit entnommen, indem teilweise der hintere Schädelknochen freigelegt und mit einer Nadel in den Halswirbel gestochen wird. Anschließend werden die Tiere durch Enthauptung getötet und das Gehirn für weitere Untersuchungen herauspräpariert.

Die Arbeiten wurden von der Dr. Franz Köhler Chemie GmbH (Bensheim) finanziell unterstützt.

Bereich: Chirurgie, Neurobiochemie, Entzündungsforschung, Anästhesiologie

Originaltitel: In-depth characterization of the neuroinflammatory reaction induced by peripheral surgery in an animal model

Autoren: Konstanze Plaschke (1)*, Sara Schulz (1), Rebecca Rullof (1), Markus A. Weigand (1), Jürgen Kopitz (2)

Institute: (1) Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Medizinische Fakultät, Klinik für Anästhesiologie, Im Neuenheimer Feld 110, 69120 Heidelberg, (2) Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Medizinische Fakultät, Pathologie, Angewandte Tumorbiologie, Heidelberg

Zeitschrift: Journal of Neural Transmission 2018, 125(10): 1487-1494

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4934



Dokument 232Titel: Glycin schützt die Leber vor Reperfusions-Schäden nach Pneumoperitoneum
Hintergrund: Für Bauchspiegelungen wird üblicherweise CO2-Gas in die Bauchhöhle eingeleitet, was durch den Druck zu Leberschäden führen kann. An Ratten wird untersucht, ob Glycin die Leber davor schützen kann.
Tiere: 20 Ratten
Jahr: 2018

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom Regierungspräsidium Karlsruhe genehmigt. Die Ratten der Zuchtlinie Sprague Dawley stammen aus der Versuchstierzucht Charles River Laboratories, Sulzfeld. Die Tiere werden durch je eine Spritze in die Bauchhöhle und in den Muskel betäubt. Die Haut am Hals wird aufgeschnitten, die Halsvene mit einem Faden abgebunden und ein Katheter eingeführt. Bei einigen Ratten wird über den Katheter eine Lösung mit der Aminosäure Glycin eingeleitet, bei den anderen eine neutrale Kontroll-Lösung. Anschließend wird den Tieren mit einer Nadel in die Bauchhöhle gestochen und 90 Minuten lang Kohlendioxid-Gas in die Bauchhöhle gepumpt („Pneumoperitoneum“). Danach wird das Gas wieder abgelassen und die Tiere weitere 8 Stunden am Leben erhalten, währenddessen werden mehrmals Blutproben entnommen. Bei 10 Ratten wird die Leber fluoreszenzmikroskopisch untersucht. Hierzu wird operativ ein Katheter in die Halsschlagader eingeführt und ein Kontrastmittel sowie andere Lösungen und fluoreszierende Latex-Kügelchen für die anschließende Fluoreszenzmikroskopie der Leber eingeleitet. Dann wird die Bauchhöhle aufgeschnitten und am lebenden Tier die Leber mit einem speziellen Fluoreszenzmikroskop untersucht. Anschließend werden die Tiere auf nicht genannte Weise getötet, um das Lebergewebe zu untersuchen.

Bereich: Chirurgie, Leberforschung

Originaltitel: Glycine protects the liver from reperfusion injury following pneumoperitoneum

Autoren: Mohammed Al-Saeedi (1), Arash Nickkholgh (1), Daniel Schultze (1), Christa Flechtenmacher (2), Markus Zorn (3), Rui Liang (1), Carsten N. Gutt (1), Peter Schemmer (1,4)*

Institute: (1) Transplantations- und Leberchirurgie, Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie, Im Neuenheimer Feld 110, Universitätsklinikum Heidelberg, 69120 Heidelberg, (2) Pathologisches Institut der Universität Heidelberg, Universitätsklinikum Heidelberg, Heidelberg, (3) Innere Medizin I: Klinik für Endokrinologie, Stoffwechsel und Klinische Chemie, Universitätsklinikum Heidelberg, Heidelberg, (4) Universitätsklinik für Chirurgie, Klinische Abteilung für Transplantationschirurgie, Universitätsklinikum Graz, Österreich

Zeitschrift: European Surgical Research 2018; 59: 91-99

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4933



Dokument 233Titel: Bildartefakte von Onyx und PHIL bei konventioneller CT, Kegelstrahl-CT und MRT in einem Tiermodell
Hintergrund: An Gehirnen von Schweinen wird eine neue Substanz zur Herbeiführung eines Blutgefäß-Verschlusses mit einer herkömmlichen verglichen. Dies soll für die Behandlung von missgebildeten Hirnarterien hilfreich sein.
Tiere: 10 Schweine
Jahr: 2018

Versuchsbeschreibung: Die Landrasse-Schweine wiegen 38-42 kg, d.h., sie sind etwa 3-4 Monate alt. Den Tieren wird unter Narkose eine Embolisation (Verschluss) bestimmter Blutgefäße des Hirns zugefügt. Hierfür wird ein Mikro-Katheter über die Rachenschlagader bis an die Schädelbasis gelegt und eine Substanz eingeleitet, die den Gefäß-Verschluss bewirkt. Um an die Rachenschlagader zu gelangen, wird die Haut seitlich am Hals aufgeschnitten. Fünf Schweine erhalten eine bestimmte Substanz, 5 Schweine eine andere und es wird verglichen, inwiefern die Substanzen störende Artefakte bei bildgebenden Verfahren, wie z.B. Computertomographie, erzeugen. Die Embolisation dauert fast eine dreiviertel Stunde, zwei Stunden lang werden die Gehirne der betäubten Tiere mit unterschiedlichen bildgebenden Verfahren beobachtet. Im Anschluss werden die Tiere mittels einer Injektion getötet.

Bereich: Bildgebende Verfahren, Radiologie, Neurologie

Originaltitel: Imaging artifacts of Onyx and PHIL on conventional CT, cone-beam CT and MRI in an animal model

Autoren: Dominik F Vollherbst (1,2), Ruth Otto (1), Thuy Do (2), Hans U Kauczor (2), Martin Bendszus (1), Christof M Sommer (2,3), Markus A Möhlenbruch (1)*

Institute: (1) Neuroradiologie, Universitätsklinikum Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 400, 69120 Heidelberg, (2) Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Universitätsklinikum Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 110, 69120 Heidelberg, (3) Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie, Klinikum Stuttgart, Kriegsbergstraße 60, 70174 Stuttgart

Zeitschrift: Interventional Neuroradiology 2018; 24(6): 693-701

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4932



Dokument 234Titel: Echo-akustischer Fluss beeinflusst den Flug von Fledermäusen
Hintergrund: Aufzeichnung des Flugs von Fledermäusen, die an vertikalen oder horizontalen Brettern vorbeifliegen.
Tiere: 9 Fledermäse (Kleine Lanzennase)
Jahr: 2016

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden von der Regierung von Oberbayern unter der Nummer 55.2-1-54-2532-221-14 genehmigt. Die Herkunft der Fledermäuse (Kleinen Lanzennasen (Phyllostomus discolor)) wird nicht genannt. Die Tiere werden trainiert, in einem 3 m langen Tunnel zu fliegen. Von einem Startpunkt an einem Ende müssen sie ans andere Ende fliegen, wo sie eine Belohnung erhalten. Die Trainingsphase dauert 5 Tage. Nach zwei Tagen Erholung beginnt die Testphase, die 10 Tage dauert. Dabei werden die Wände mit durch Nut und Feder verbundene Holzbrettern ausgekleidet. Auf der einen Seite sind die Bretter horizontal angeordnet, auf der anderen vertikal. Dann werden die Seiten getauscht und auch die Breite der Bretter und der Feder zwischen den Brettern wird variiert. Über dem Tunnel ist eine Infrarotkamera installiert, die den Flug der Fledermaus in der Dunkelheit aufzeichnet. Lautsprecher nehmen die Ultraschallaute der Tiere auf. Das weitere Schicksal der Tiere wird nicht erwähnt.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die von Braun Stiftung unterstützt.

Bereich: Tierphysiologie, Neurophysiologie, Verhaltensforschung

Originaltitel: Echo-acoustic flow affects flight in bats

Autoren: Kathrin Kugler (1), Wolfgang Greiter (2), Harald Luksch (2), Uwe Fritzlaff (2), Lutz Wiegrebe (1)*

Institute: (1) Neurobiologie, Fakultät für Biologie II der Ludwig-Maximilians-Universität München, Großhadener Str. 2, 82152 Planegg-Martinsried, (2) Lehrstuhl für Zoologie, Technische Universität, Liesel-Beckmann-Str. 4, 85354 Freising

Zeitschrift: Journal of Experimental Biology 2016; 219: 1793-1797

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4931



Dokument 235Titel: Echo-akustische flussförmige Objektdarstellung in räumlich komplexen akustischen Szenarien
Hintergrund: Messung von Hirnaktivitäten bei der Echolokalisation von Fledermäusen.
Tiere: 3 Fledermäse (Kleine Lanzennase)
Jahr: 2017

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden von der Regierung von Oberbayern unter der Nummer 55.2-1-54-2532-147-13 genehmigt. Die drei weiblichen kleinen Lanzennasen (Phyllostomus discolor) stammen aus der Zuchtkolonie der Fakultät für Biologie der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Unter Narkose wird die Haut über dem Schädel aufgeschnitten. Auf den Schädelknochen wird ein Metallröhrchen geklebt, an dem später der Kopf des Tieres in einem Gestell fixiert werden kann. Für Details der Operation wird auf Arbeiten aus den Jahren 2008 und 1986 verwiesen. Offensichtlich werden Löcher in den Schädel gebohrt, um Elektroden im Hirngewebe zu implantieren. Die Tiere erhalten anschließend 4 Tage lang Schmerzmittel verabreicht.

Über 8 Wochen, an drei Tagen pro Woche, bis zu 5 Stunden täglich finden Nervenableitungen statt. Die Fledermäuse werden jedes Mal dafür in Narkose gelegt. Über Kopfhörer werden den Tieren typische Echolokalisationslaute von Kleinen Lanzennasen vorgespielt. Diese bestehen jeweils aus einem Paar: ein Impuls und das von einem Objekt zurückkommende Echo. So wird eine virtuelle räumliche Landschaft simuliert, bei dem die Fledermaus auf zwei Objekte zufliegt. Gleichzeitig werden über die Elektroden Nervenströme gemessen.

Am Ende der Messungen wird bei den Tieren eine Markierungssubstanz ins Gehirn injiziert, mit der später evaluiert werden kann, ob die Elektroden an der richtigen Stelle gesessen haben. Dann werden die Tiere durch Injektion von Pentobarbital in die Bauchhöhle getötet. Das Gehirn wird untersucht.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Tierphysiologie, Neurophysiologie

Originaltitel: Echo-acoustic flow shapes objects representation in spatially complex acoustic scenes

Autoren: Wolfgang Greiter*, Uwe Firzlaff

Institute: Lehrstuhl für Zoologie, Technische Universität, Liesel-Beckmann-Str. 4, 85354 Freising

Zeitschrift: Journal of Neurophysiology 2017; 117(6): 2113-2124

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4930



Dokument 236Titel: Pilotstudie zur Beurteilung der Sichtbarmachung und Behandlung der Entzündungsmechanismen nach erneuter Durchblutung der Blutgefäße in einem Schlaganfallmodell bei der Maus
Hintergrund: Wirkung eines entzündungshemmenden Medikaments bei einem künstlich ausgelösten Schlaganfall bei Mäusen.
Tiere: 28 Mäuse
Jahr: 2018

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden von der Regierung von Oberbayern genehmigt (Nr.: 55.2-1-54-2532-159-13). Die männlichen Mäuse der Zuchtlinie C57/BL6 werden von Charles River GmbH, Sulzfeld, bezogen. Unter Narkose wird an einer Halsseite die Haut aufgeschnitten. In die Halsarterie wird ein Nylonfaden eingefädelt und bis ins Gehirn geschoben. Die mittlere Hirnarterie ist so dünn, dass der Faden stecken bleibt, und so das Blutgefäß verstopft. Der Gewebebereich dahinter wird nicht mehr durchblutet. So wird ein Schlaganfall simuliert. Während einer Stunde werden mit einem Magnetresonanztomographen (MRT) Aufnahmen vom Gehirn gemacht, um die Gewebeschäden zu beurteilen. Dazu wird ein Kontrastmittel in die Schwanzvene injiziert. Nach einer Stunde wird der Faden wieder herausgezogen, das Blut kann wieder ungehindert fließen. Gleichzeitig wird bei der Hälfte der Mäuse ein entzündungshemmender Wirkstoff (Tacrolimus) in die Halsarterie injiziert. Kontrolltiere erhalten eine wirkungslose Kochsalzlösung als Placebo.

Die Mäuse erwachen aus der Narkose. 24 Stunden später werden die Tiere unter erneuter Narkose mittels MRT untersucht und anschließend durch Überdosis eines Giftes in die Bauchhöhle getötet.

Bei 18 der 28 Mäuse kommt es zu Komplikationen, so dass letztendlich nur die Daten von je 5 Mäusen aus der Versuchs- und der Kontrollgruppe ausgewertet werden können: 6 Mäuse sterben aufgrund von Komplikationen bei der Einführung des Fadens, 4 Mäuse sterben bei der Wirkstoff/Placebo-Gabe, bei 2 Mäusen treffen die Experimentatoren die Schwanzvene nicht, so dass kein Kontrastmittel injiziert werden kann und 6 Mäuse weisen beim MRI-Scan nicht die gewünschten Hirnschäden auf.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Schlagfallforschung

Originaltitel: Pilot study to assess visualization and therapy of inflammatory mechanisms after vessel reopening in a mouse stroke model

Autoren: Ebba Beller (1)*, Laura Reuter (1), Anne Kluge (1), Christine Preibisch (1), Ute Lindauer (3), Alexei Bogdanov (4), Friedrike Lämmer (5), Claire Delbridge (5), Kaspar Matiasek (6), Benedikt J. Schwaiger (1,7), Tobias Boeckh-Behrens (1), Claus Zimmer (1), Alexandr S. Gersing (1,7)

Institute: (1) Diagnostik und Interventionelle Neuroradiology, Klinikum rechts der Isar, Technische Universität München, Ismaninger Str. 22, 81675 München, (2) Diagnostik und Interventionelle Radiologie, Universitätsklinikum Rostock, Rostock, (3) Translationale Neurochirurgie, Medizinische Fakultät, RWTH Aachen, Aachen, (4) Department of Radiology, University of Massachusetts Medical School, Worcester, MA, USA, (5) Abteilung für Neuropathologie, Institut für Pathologie, Technische Universität München, München, (6) Klinische und Vergleichende Neuropathologie, Zentrum für Klinische Tiermedizin, Ludwig-Maximilians-Universität München, München, (7) Klinik für Radiologie, Technische Universität München, München

Zeitschrift: Nature.com/Scientific Reports 2018; 8: 745, doi:10.1038/s41598-017-17533-5

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4929



Dokument 237Titel: Indentifizierung von Hirnregionen, die eine Epilepsieentstehung vorhersagen können, durch eine Serie von [18F]GE180-Positronen-Emissions-Bildgebungen der Nervenentzündungen in einem Rattenmodell der Schläfenlappenepilepsie
Hintergrund: Mit Hilfe eines bildgebenden Verfahrens sollen bevorstehende epileptische Anfälle vorhergesagt werden.
Tiere: 26 Ratten
Jahr: 2017

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden von der Regierung von Oberbayern genehmigt (Genehmigungsnummer: 55.2-1-54-2532-173-11). Die weiblichen Ratten der Zuchtlinie Sprague Dawley werden von Harlan Laboratories, Udine, Italien, bestellt und einzeln gehalten. Den Ratten werden unter Narkose mehrere Elektroden in das Gehirn einoperiert. Dazu werden die Tiere narkotisiert, der Kopf wird in ein stereotaktisches Gestell eingespannt, um an einer bestimmten Stelle ein Loch in den Schädelknochen zu bohren. Danach wird den Tieren eine Erholungszeit von sechs Wochen gewährt.

Dann wird bei 18 Ratten Epilepsie erzeugt, indem über eine der eingepflanzten Elektroden kurze Stromstöße an das Hirngewebe abgegeben werden. Über die anderen eingepflanzten Elektroden wird ein EEG aufgenommen. In den folgenden Wochen werden die Ratten beobachtet, ob sie spontan epileptische Anfälle bekommen und wenn ja, in welcher Stärke. Die Anfälle zeigen sich mit Krämpfen, Aufrichten und Umfallen der Tiere. Hat eine Ratte einen Anfall länger als 4 Stunden, wird ihr das Beruhigungsmittel Diazepam in die Bauchhöhle gespritzt, um den Anfall zu beenden. Für die weiteren Untersuchungen werden 15 Ratten ausgewählt, die genügend starke Anfälle bekommen. Acht Ratten mit eingepflanzten Elektroden, aber bei denen keine Epilepsie ausgelöst wurde, dienen als Kontrolle. Mit diesen 15+8 Ratten wird 2, 4, 8-9 und 10 Wochen nach der ersten Epilepsie-Auslösung eine Positronen-Emissions-Tomographie (PET) gemacht. Dazu werden die Tiere betäubt und es wird eine radioaktive Substanz in die Schwanzvene injiziert, durch die bestimmte Strukturen im Gehirn sichtbar gemacht werden können. Nach der letzten PET-Untersuchung werden die Ratten auf nicht genannte Weise noch in Narkose getötet.

Bereich: Epilepsieforschung, Bildgebende Verfahren

Originaltitel: Identification of brain regions predicting epileptogenesis by serial [18F]GE180 positron emission tomography imaging of neuroinflammation in a rat model of temporal lobe epilepsy

Autoren: Vera Russmann (1), Matthias Brendel (2), Erik Mille (2), Angela Helm-Vicidomini (1), Roswitha Beck (2,3), Lisa Günther (2,3), Simon Lindner (2), Axel Rominger (2), Michael Keck (1), Josephine D. Salvamoser (1), Nathalie L. Albert (2), Peter Bartenstein (2), Heidrun Potschka (1)*

Institute: (1) Institut für Pharmakologie, Toxikologie & Pharmazie, Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), Königinstr. 16, 80539 München, (2) Abteilung für Nuklearmedizin, Ludwig-Maximilians-Universität München, (3) Deutsches Schwindel- und Gleichgewichtszentrum (DSGZ), Ludwigs-Maximilians-Universität München, München

Zeitschrift: NeuroImage: Clinical 2017; 15: 35-44

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4928



Dokument 238Titel: In-vivo-Bildgebung der Aktivierung von Gliazellen nach einseitiger Labyrinthentfernung bei Ratten: Eine [18F]GE180-PET-Studie
Hintergrund: Untersuchung zur Frage, welche Nerven im Gehirn aktiviert werden, wenn das Gleichgewichtsorgan einseitig künstlich geschädigt wird.
Tiere: 32 Ratten
Jahr: 2017

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden von der Regierung von Oberbayern genehmigt (Nr.: 55.2-1-54-2532-93-16). Die männlichen Ratten der Zuchtlinie Sprague Dawley werden von Charles River Ltd., Großbritannien, bestellt. Die Tiere werden einzeln gehalten. Bei 6 Ratten wird zunächst unter Narkose eine PET-Bildgebung (Positronen-Emissions-Tomographie) gemacht. Vier Tiere werden anschließend getötet, um ihre Gehirne feingeweblich zu untersuchen. Die verbleibenden Ratten werden in zwei Gruppen zu je 14 Tieren eingeteilt. Die Tiere der einen Gruppe werden unter Narkose operiert. Der äußere Gehörgang eines Ohres wird aufgeschnitten. Mit einer Nadel wird das Trommelfell durchstochen und ein lokales Betäubungsmittel in die Paukenhöhle (Mittelohr) gespritzt und wieder abgesaugt. Dies wird dreimal wiederholt. Anschließend wird eine Säure in die Paukenhöhle injiziert die bestimmte Zellen des Innenohrs irreversibel schädigt. Die Säure wird ebenfalls dreimal injiziert und abgesaugt. Dadurch wird das Gleichgewichtsorgan geschädigt. Die Ratten der zweiten Gruppen erhalten stattdessen eine wirkungslose Kochsalzlösung. Der äußere Gehörgang wird wieder zugenäht.

In den folgenden Tagen zeigen alle Ratten der ersten Gruppe schwerwiegende Gleichgewichtsstörungen, sie rollen und torkeln, gehen im Kreis und haben Nystagmus (Augenzittern). Die Symptome bessern sich im Laufe des 30-tägigen Beobachtungszeitraums. Am Tag 7, 15 und 30 werden die Ratten jeweils einer PET-Bildgebung unterzogen. Dafür werden sie betäubt und der Kopf wird in einen Halter eingespannt. Über die Schwanzvene wird eine radioaktive Substanz in die Blutbahn gespritzt, um bestimmte Strukturen im Gehirn sichtbar zu machen. Diese Untersuchung findet an der Abteilung für Nuklearmedizin der Ludwigs-Maximilians-Universität München statt. Nach jeder Bildgebung werden jeweils 4 Ratten aus jeder Gruppe getötet. Am 30. Tag werden auch die übrigen Tiere getötet. Die Tötung erfolgt unter Narkose durch Entnahme des Gehirns.

Die Arbeit wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt.

Bereich: Neurologie, Bildgebende Verfahren

Originaltitel: In vivo imaging of glial activation after unilateral labyrinthectomy in the rat: a [18F]GE180-PET study

Autoren: Andreas Zwergal (1,2)*, Lisa Günther (1), Matthias Brendel (3,4), Roswitha Beck (1), Simon Lindner (3), Guoming Xiong (1), Eva Eilles (1), Marcus Unterrainer (3), Nathalie Lisa Albrecht (3), Sandra Becker-Bense (1,2), Thomas Brandt (1,5), Sibylle Ziegler (3), Christian la Fougére (1,6), Marianne Dieterich (1,2,4), Peter Bartenstein (1,3,4)

Institute: (1) Deutsches Schwindel- und Gleichgewichtszentrum (DSGZ), Ludwigs-Maximilians-Universität München, Campus Großhadern, Marchioninistr. 15, 81377 München, (2) Neurologische Klinik, Ludwigs-Maximilians-Universität München, (3) Abteilung für Nuklearmedizin, Ludwigs-Maximilians-Universität München, (4) Munich Cluster of Systems Neurology (SyNergy), Technische Universität München, (5) Klinische Neurowissenschaften, Ludwigs-Maximilians-Universität München, (6) Abteilung für Nuklearmedizin, Eberhard-Karls-Universität Tübingen

Zeitschrift: Frontiers in Neurology 2017; 8: 665, doi:10.3389/fneur.2017.00665

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4927



Dokument 239Titel: Tiefgreifende Charakterisierung der Effekte von Zigarettenrauch auf die Reaktion auf akutes Trauma und eine Blutung bei Mäusen
Hintergrund: Anhand von Mäusen wird herausgefunden, dass sich Zigarettenrauchen negativ bei schweren Traumata auswirkt.
Tiere: 42 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2019

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom Regierungspräsidium Tübingen genehmigt (Nr. 1190, 24.09.2014). Die männlichen Mäuse der Zuchtlinie C57BL/6J werden von Charles River Laboratories, Wilmington, MA, USA, bestellt. Die Mäuse werden in vier Gruppen aufgeteilt.

Ein Teil der Mäuse wird 3 Wochen an 5 Tagen die Woche Zigarettenrauch ausgesetzt. Dazu wird eine Maus in eine Box gesetzt und der Rauch einer Roth-Händle-Zigarette ohne Filter eingeleitet. Am ersten Tag werden 4 Zigaretten, am zweiten 6 und ab dem 3. Tag je 8 Zigaretten täglich verraucht. Die Verrauchung geschieht durch einen semi-automatischen Rauchgenerator und dauert pro Zigarette 15 Minuten. Nach einer Woche Erholungszeit werden die Mäuse narkotisiert. Eine einzelne explosionsartige Luftwelle wird auf den Brustkorb des Tieres gerichtet, wodurch es zu einer Quetschung der Lunge kommt. Unmittelbar danach wird die Luftröhre eingeschnitten, ein Schlauch wird zur künstlichen Beatmung eingeführt, Katheter werden in Halsvene, -arterie, Hinterbeinarterie und Harnblase eingeführt. Nun wird ein Blutungsschock ausgelöst, indem den Tieren Blut abgesaugt wird, bis ein bestimmter niedriger Blutdruck erreicht ist. Anschließend wird das Blut zusammen mit Medikamenten wieder in die Blutbahn zurückgeleitet. Vier Stunden lang werden unter weiterer Narkose verschiedene Messgrößen wie Blutdruck, Lungenfunktion, Körpertemperatur, Blutgasgehalt usw. bestimmt. Diese Prozedur wird an einer Gruppe von 10 Mäusen durchgeführt. Eine Gruppe erhält Rauch und Blutung, eine Blutung und Lungenquetschung, eine nur Blutung und eine Kontrollgruppe von zwei Mäusen wird gar nicht behandelt. Insgesamt 11 Mäuse sterben während der Versuche aufgrund von Blutungen in den Brustkorb oder den Herzbeutel, unkontrollierbaren Blutungen oder technischen Problemen. Diese Tiere werden nicht in die Auswertung einbezogen. Bei den Mäusen der ersten Gruppe (Rauch + Lungenquetschung + Blutung) sterben 50% innerhalb des Beobachtungszeitraums von 4 Stunden vor allem durch Nierenversagen, bei den Mäusen der zweiten Gruppe (Rauch + Blutung) sterben 40%. Die Tiere der beiden Gruppen, die keinem Rauch ausgesetzt waren, überleben fast alle. Schließlich werden alle überlebenden Mäuse durch Ausbluten getötet.

Die Arbeit wurde unterstützt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und das Hertha-Nathorff-Programm der Universität Ulm.

Bereich: Schockforschung, Intensivmedizin, Tabakforschung, Lungenforschung

Originaltitel: In-depth characterization of the effects of cigarette smoke exposure on the acute trauma response and hemorrhage in mice

Autoren: Clair Hartmann (1,2)*, Michael Gröger (1), Jan-Philipp Noirhomme (1), Angelika Scheuerle (3), Peter Möller (3), Ulrich Wachter (1), Markus Huber-Lang (4), Benedikt Nussbaum (1,2), Birgit Jung (5), Tamara Merz (1), Oscar McCook (1), Sandra Kress (1), Bettina Stahl (1), Enrico Calzia (1,2), Michael Georgieff (2), Peter Rademacher (1), Martin Wepler (1,2)

Institute: (1) Institut für anästhesiologische Pathophysiologie und Verfahrensentwicklung, Helmholtzstr. 8/1, 89081 Ulm, (2) Klinik für Anästhesiologie, Universitätsklinikum, Ulm, (3) Institut für Pathologie, Universitätsklinikum, Ulm, (4) Institut für Klinische und Experimentelle Traumaimmunologie, Universitätsklinikum, Ulm, (6) Abteilung für Lungenforschung, Boehringer Ingelheim GmbH & Co. KG, Biberach an der Riss

Zeitschrift: Shock 2019; 51 (1): 68-77, doi:10.1097/SHK.0000000000001115

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4926



Dokument 240Titel: Stumpfes Brustkorbtrauma bei Mäusen nach Zigarettenrauch-Exposition: Wirkung einer mechanischen Beatmung mit 100% Sauerstoff
Hintergrund: Lungenquetschung und 3-4 Wochen Zigarettenrauchen ruft bei Mäusen mehr Entzündungsanzeichen hervor als Rauchen allein.
Tiere: 36 Mäuse
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom Regierungspräsidium Tübingen unter der Nr. 1046 genehmigt. Die Mäuse stammen aus der Versuchstierzucht Charles River, Kisslegg. 16 Mäuse werden 3-4 Wochen an 5 Tagen die Woche Zigarettenrauch ausgesetzt. Dazu wird eine Maus in eine Box gesetzt und der Rauch einer Roth-Händle-Zigarette ohne Filter eingeleitet. Am ersten Tag werden 4 Zigaretten, am zweiten 6 und ab dem 3. Tag je 8 Zigaretten täglich verraucht. Die Verrauchung geschieht durch einen semi-automatischen Rauchgenerator und dauert pro Zigarette 15 Minuten. 16 Mäuse erhalten während der gleichen Zeit Raumluft. 4 Mäuse werden als Kontrolle gar nicht behandelt und erhalten auch kein Brustkorbtrauma.

Nach der Rauch-Exposition können die Mäuse sich eine Woche erholen. Nun werden alle Mäuse (außer den 4 Tieren der Kontrollgruppe) narkotisiert. Eine einzelne explosionsartige Luftwelle wird auf den Brustkorb des Tieres gerichtet, wodurch es zu einer Quetschung der Lunge kommt, ohne dass andere Organe beeinträchtigt werden. Unmittelbar danach wird die Luftröhre eingeschnitten, ein Schlauch wird eingeführt und die Tiere werden 4 Stunden lang künstlich beatmet. 8 Mäuse der Rauch-Gruppe und 8 Mäuse der Raumluft-Gruppe werden mit 100% Sauerstoff beatmet, die anderen Tiere mit normaler Luft. Nach 4 Stunden wird die linke Lunge zur Untersuchung herausgeschnitten. Von einer Tötung der Tiere ist auszugehen, wird aber nicht erwähnt.

Die Arbeit wurde unterstützt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg und Boehringer Ingelheim Ulm Universitätszentrum.

Bereich: Tabakforschung, Lungenforschung

Originaltitel: Blunt chest trauma in mice after cigarette smoke-exposure: effects of mechanical ventilation with 100% O2

Autoren: Katja Wagner (1,2), Michael Gröger (1), Oscar McCook (1), Angelika Scheuerle (3), Pierre Asfar (4), Bettina Stahl (1), Markus Huber-Lang (5), Anita Ignatius (6), Birgit Jung (7), Matthias Duechs (7), Peter Möller (3), Michael Georgleff (2), Enrico Calza (1), Peter Radermacher (1)*, Florian Wagner (1,2)

Institute: (1) Institut für Anästhesiologische Pathophysiologie und Verfahrensentwicklung, Helmholtzstr. 8/1, 89081 Ulm, (2) Klinik für Anästhesiologie, Universitätsklinikum, Ulm, (3) Institut für Pathologie, Universitätsklinikum, Ulm, (4) Laboratoire HIFIH, Département de Réanimation Médicinale et de Médecine Hyperbare, Centre Hospitalier Universitaire, Angers, Frankreich, (5) Klinik für Unfall-, Hand- und Plastische Widerherstellungschirurgie, Universitätsklinikum, Ulm, (6) Institut für Chirurgische Forschung und Biomechanik, Universitätsklinikum, Ulm, (7) Abteilung Respiratory Disease Research, Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG, Biberach/Riss

Zeitschrift: PLOS One 2015; 10 (7), doi:10.1371/journal.pone.0132810

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4925



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