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Datenbank Tierversuche

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Dokument 1091Titel: Die wachstumsregulierende Funktion des Immunfaktors MIF beruht auf Proteininteraktionen und nicht auf dessen enzymatischer Aktivität: Nachweis in einem Mausmodell, bei dem die enzymatische Aktivität des Immunfaktors MIF ausgeschaltet ist
Hintergrund: Untersuchung der Funktion eines Immunproteins mittels gentechnischer Methoden bei Mäusen.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2009

Versuchsbeschreibung: Für die Studie werden Wildtyp- und genetisch veränderte Mäuse vom Typ C57BL/6J verwendet. Die genetisch veränderten Mäuse werden am Institut für Genetik in Köln durch gezielte Veränderung des Erbmaterials generiert. Die Tiere weisen einen Defekt im Gen auf, das für die Produktion des "MIF"-Eiweiß zuständig ist. Das "MIF"-Eiweiß ist ein körpereigenes Immunprotein, welches die Wanderung von "Fresszellen" aus dem Blut ins Gewebe hemmt. Zum Nachweis des Erfolges der genetischen Manipulation werden einige genetisch veränderte Tiere getötet und deren Erbmaterial molekularbiologisch untersucht. Für ein erstes Experiment werden 14,5 Tage alte Embryonen trächtiger Mäuse gewonnen und getötet, um Zellen für molekularbiologische Versuche zu entnehmen. Für zahlreiche weitere molekularbiologische Versuchsreihen wird Lebergewebe aus acht Wochen alten Mäusen gewonnen. In einem weiteren Experiment werden 16 Wochen alte Mäuse einmal wöchentlich über einen Zeitraum von einer bis 20 Wochen mit der krebserregenden Substanz Benzpyren behandelt. Das Benzpyren wird auf die geschorene Rückenhaut aufgetragen. Wenn bei den Mäusen Tumoren entstehen, werden sie getötet (nach ca. 22 Wochen) und die Tumoren zur Untersuchung entnommen.

Die Studie wurde von den National Institutes of Health (NIH, USA), der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Universität Aachen und der Universität Köln gefördert.

Bereich: Molekularbiologie, Gentechnik

Originaltitel: A tautomerase-null macrophage migration-inhibitory factor (MIF) gene knock-in mouse model reveals that protein interactions and not enzymatic activity mediate MIF-dependent growth regulation

Autoren: Günter Fingerle-Rowson (1), Dayananda Rao Kaleswarapu (1), Corinna Schlander (2), Nazanin Kabgani (1), Tania Brocks (1), Nina Reinart (1), Raymonde Busch (3), Anke Schütz (4), Hongqi Lue (4), Xin Du (5), Aihua Liu (5,6), Huabao Xiong (7), Yibang Chen (7), Alice Nemajerova (8), Michael Hallek (1), Jürgen Bernhagen (4), Lin Leng (5), Richard Bucala* (5)

Institute: (1) Klinik für Innere Medizin I, Hämatologie und Onkologie, Universitätsklinikum Köln, Kerpener Straße 62, 50937 Köln, (2) Medizinische Klinik III, Klinikum Grosshadern, Ludwig Maximilians Universität, München, (3) Institut für Medizinische Statistik und Epidemiologie der Technischen Universität München, München, (4) Abteilung für Biochemie und Molekulare Zellbiologie, Institut für Biochemie, RWTH, Universität Aachen, Aachen, (5) Department of Medicine, Yale University School of Medicine, New Haven, Connectitut, USA (6) Department of Biochemistry and Molecular Biology, Kunming Medical University, Kunming, China, (7) Department of Pharmacology, Immunobiology Center, Mt. Sinai School of Medicine, New York, USA, (8) Department of Pathology, State University of New York at Stony Brook, New York, USA

Zeitschrift: Molecular and Cellular Biology 2009: 29(7), 1922-1932

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3976



Dokument 1092Titel: Die Wirkung von Alendronat und schubweise verabreichtes Parathormon auf Knochenimplantate bei Ratten nach Eierstockentfernung
Hintergrund: In der Studie wird die in den Wechseljahren der Frau vorkommenden Osteoporose (Knochenschwund) bei Ratten nachgeahmt, indem den Tieren die Eierstöcke operativ entfernt werden. An diesen Ratten wird die Wirksamkeit des Osteoporosemedikaments Alendronat und des den Knochenaufbau fördernden Parathormons bezüglich des Einbaus von Knochenimplantaten untersucht.
Tiere: 48 Ratten
Jahr: 2009

Versuchsbeschreibung: Für die Studie werden weibliche Wistar-Ratten von Charles River Laboratories (Frankreich) verwendet. Zwölf Wochen vor Beginn der Studie werden den Ratten operativ die Eierstöcke entfernt. Acht Tiere versterben während der Operation und werden entsprechend durch andere ersetzt. Im Rahmen der Wirksamkeitstestung des Osteoporosemedikaments Alendronat und des den Knochenaufbau fördernden Parathormons wird den Ratten unter Narkose ein Knochenimplantat in den Schienbeinknochen eingesetzt. Dazu wird zunächst ein Hinterbein der narkotisierten Ratten rasiert und der Schienbeinknochen mit einem Skalpell freigelegt. Mit einem Handbohrer wird ein 2 x 5 mm langes Loch in den Knochen gebohrt und ein Knochenimplantat aus Knochenzement eingesetzt. Der Hautschnitt am Bein wird mit einem Nylonfaden anschließend verschlossen. Nach der Implantation werden die Tiere täglich für 14 Tage mit Alendronat, Parathormon oder einer Kochsalzlösung injiziert. Danach werden die Ratten auf nicht genannte Art getötet und die Ober- sowie Unterschenkelknochen entnommen.

Bereich: Knochenchirurgie, Pharmakologie, Biomaterialforschung

Originaltitel: Effect of alendronate and intermittent parathyroid hormone on implant fixation in ovariectomized rats

Autoren: R. Skripitz* (1), H.R. Johansson (1,2), S.D. Ulrich (2), A. Werner (3), P. Aspenberg (4)

Institute: (1) Klinik für Orthopädische Chirurgie, Universitätsklinikum Rostock, Doberaner Strasse 142, 18057 Rostock, (2) Rubin Institute for Advanced Orthopedics, Center for Joint Preservation and Reconstruction, Sinai Hospital of Baltimore, Baltimore, MD, USA, (3) Klinik für Orthopädische Chirurgie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg, (4) Section for Orthopedics and Sports Medicine, IKE, Faculty of Health sciences, Linköping, Schweden

Zeitschrift: The Journal of Orthopaedic Science 2009: 14, 138-143

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3975



Dokument 1093Titel: Das den Blutdruck regulierende Enzym Angiotensin II fördert die Bildung von entzündlichen und gerinnungsfördernden Eiweißen in der Niere
Hintergrund: Die Studie untersucht an Ratten die molekularbiologischen Grundlagen der durch chronischen Bluthochdruck hervorgerufenen krankhaften Bindegewebsvermehrung in der Niere.
Tiere: 18 Ratten
Jahr: 2009

Versuchsbeschreibung: Für die Studie werden männliche Sprague-Dawley Ratten, ein für die tierexperimentelle Forschung ausgezüchteter Albino-Ratten-Stamm, von Harlan-Winkelmann, Borchen, verwendet. Unter Narkose werden osmotische Minipumpen unter die Haut der Ratten implantiert. An welcher Stelle des Körpers wird nicht erwähnt. Üblicherweise erfolgt die Implantation auf dem Rücken. Über die osmotischen Minipumpen werden den Tieren entweder eine Kochsalzlösung oder die blutdrucksteigernde Substanz Angiotensin II kontinuierlich über einen Zeitraum von sechs Stunden, sieben oder 14 Tagen infundiert. Die Tiere werden anschließend getötet und das Nierengewebe zur Untersuchung entnommen. Die Studie wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Europäischen Union und dem Excellence Cluster Cardiopulmonary System gefördert.

Bereich: Molekularmedizin, Bluthochdruckforschung

Originaltitel: Angiotensin II induces renal plasminogen activator inhibitor-1 and cyclooxygenase-2 expression post-transcriptionally via activation of the mRNA-stabilizing factor human-antigen R

Autoren: Anke Doller (1), Stefan Gauer (2), Ewelina Sobkowiak (2), Helmut Geiger (2), Josef Pfeilschifter (1), Wolfgang Eberhardt* (1)

Institute: (1) Pharmazentrum Frankfurt/Zentrum für Arzneimittelforschung, Entwicklung und Sicherheit, Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Theodor-Stern-Kai 7, 60590 Frankfurt am Main, (2) Funktionsbereich Nephrologie, Zentrum der Inneren Medizin, Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Frankfurt am Main

Zeitschrift: The American Journal of Pathology 2009: 174, 1252-1263

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3974



Dokument 1094Titel: Immunmechanismen der genetisch-bedingten Anfälligkeit für schwere Infektionen mit Staphylococcus aureus in einem Mausmodell
Hintergrund: Ziel der Studie ist es, die Immunmechanismen, die der natürlichen Resistenz gegenüber dem Bakterienstamm Staphylococcus aureus beim Menschen unterliegen, bei Mäusen zu untersuchen.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2008

Versuchsbeschreibung: Für die Studie werden keimfreie Mäuse mit unterschiedlichen genetischen Eigenschaften von Harlan Winkelmann, Borchen, sowie genetisch veränderte Mäuse mit Defekten im Immunsystem aus dem Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig, verwendet. Um die Immunmechanismen zu untersuchen, die der natürlichen Resistenz gegenüber dem Bakterienstamm Staphylococcus aureus unterliegen, werden zahlreiche Versuchsreihen an den Mäusen durchgeführt.

In einem ersten Experiment werden Mäuse verschiedenster Inzuchtstämme über die Schwanzvene mit dem Bakterienstamm infiziert. Zur Bestimmung des bakteriellen Befalles werden die Tiere zu unterschiedlichsten Zeitpunkten nach der Infektion (bis maximal 14 Tage danach) durch Ersticken getötet und die Nieren sowie Blut für weitergehende Untersuchungen entnommen.

In einem zweiten Experiment werden Mäuse mit gentechnisch hergestellten biolumineszierenden (lichtaussendenden) Bakterien infiziert. Die Tiere werden nach 24 Stunden narkotisiert und die Anzahl sich vermehrender Bakterien im Körper der Mäuse mittels einer speziellen Kamera ermittelt.

In einem dritten Experiment werden den Mäusen einen Tag vor Infektion mit S. aureus Antikörper gegen bestimmte Immunzellen (sog. Neutrophile) injiziert. Um das Ausmaß der Hemmung dieser Immunzellen zu ermitteln, wird den Mäusen 24 und 48 Stunden nach der bakteriellen Infektion Blut entnommen.

In einem vierten Experiment wird die Wanderung der genannten neutrophilen Immunzellen vom Blut in das infizierte Gewebe unterdrückt, indem vier Stunden vor der bakteriellen Infektion Antikörper injiziert werden. Die Mäuse werden vier Stunden nach der bakteriellen Infektion getötet und das Exsudat (im Rahmen der Entzündung gebildete Flüssigkeit) aus der Bauchhöhle der Mäuse gesammelt.

In einem fünften Experiment wird Mäusen zwei oder vier Tage vor der bakteriellen Infektion eine Substanz in die Bauchhöhle injiziert, die Fresszellen inaktiviert und die Wanderung der neutrophilen Immunzellen fördert. Die Tiere werden eine Stunde nach der Infektion durch Ersticken getötet und das Exsudat aus der Bauchhöhle gesammelt.

Die Studie wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Bereich: Infektionsforschung, Immunologie

Originaltitel: Immunological mechanisms underlying the genetic predisposition to severe Staphylococcus aureus infection in the mouse model

Autoren: Maren von Köckritz-Blickwede (1), Manfred Rohde (2), Sonja Oehmcke (3), Lloyd S. Miller (4), Ambrose L. Cheung (5), Heiko Herwald (3), Simon Foster (6), Eva Medina* (1)

Institute: (1) Forschungsgruppe für Infektionsimmunologie, Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung, Inhoffenstr. 7, 38124 Braunschweig, (2) Abteilung für Mikrobiologische Pathogenese, Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig (3) Department of Clinical Sciences, Section for Clinical and Experimental Infection Medicine, Lund University, Lund, Schweden, (4) Department of Microbiology, Immunology, and Molecular Genetics, Division of Dermatology, David Geffen School of Medicine, Los Angeles, California, USA, (5) Department of Microbiology and Immunology, Dartmouth Medical School Hanover, New Hampshire, USA, (6) Department of Molecular Biology and Biotechnology, University of Sheffield, Sheffield, Großbritannien

Zeitschrift: The American Journal of Pathology 2008: 173, 1657-1668

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3973



Dokument 1095Titel: Mit dem Futter verabreichte Polyphenole aus grünem Tee beeinflussen weder den Vitamin E-Status noch die antioxidative Kapazität und die Fleischqualität von heranwachsenden Schweinen
Hintergrund: Die Studie untersucht, ob mit dem Futter zugesetzter grüner Teeextrakt den Vitamin E Gehalt und die "Fleischqualität" von Schweinen beeinflusst.
Tiere: 8 Schweine
Jahr: 2008

Versuchsbeschreibung: Junge, männliche, kastrierte Schweine werden einem Fütterungsversuch unterzogen. Die Tiere erhalten über fünf Wochen mit grünem Teeextrakt angereichertes Futter, wobei nur 75 % der normalerweise verabreichten Futtermenge gefüttert wird. Die Tiere werden täglich gewogen. Vor Beginn des Fütterungsversuches wird den Tieren Blut aus der Drosselvene entnommen. Mit Abschluss des Versuches werden die über 24 Stunden gefasteten Tiere unter Narkose enthauptet. Die Körper werden in 70 Grad heißem Wasser gebrüht, gesäubert und anschließend Muskel, Leber und Lunge entnommen.

Die Studie wurde von der Wilhelm-Schaumann-Stiftung, der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Cognis Deutschland GmbH & Co Kg gefördert.

Bereich: Tierernährung, Nutztierwissenschaften

Originaltitel: Dietary green tea polyphenols do not affect vitamin E status, antioxidant capacity and meat quality of growing pigs

Autoren: K. Augustin (1,2), R. Blank (2), C. Boesch-Saadatmandi (1), J. Frank (1), S. Wolffram (2), G Rimbach* (1)

Institute: (1) Institut für Ernährungswissenschaft, Christian Albrechts Universität, Hermann-Rodewald-Str. 6, 24098 Kiel, (2) Institut für Tierernährung und Physiologie, Christian Albrechts Universität, Kiel

Zeitschrift: Journal of Animal Physiology and Animal Nutrition 2008: 92, 705-711

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3972



Dokument 1096Titel: Vertikaler Knochenaufbau des Kieferkamms unter Verwendung von xenogenen Knochenblöcken: Eine histomorphometrische Studie an Hunden
Hintergrund: Vergleich verschiedener Biomaterialien für den Knochenaufbau des Unterkieferknochens.
Tiere: 6 Hunde (Foxhounds)
Jahr: 2009

Versuchsbeschreibung: Die Herkunft der sechs Foxhounds wird nicht genannt. Das Experiment wurde durch die Bezirksregierung Düsseldorf genehmigt. Zunächst werden den Hunden auf beiden Seiten des Ober- und Unterkiefer je vier Backenzähne, insgesamt also 16 Zähne, gezogen. Nach einer dreimonatigen Heilungszeit werden die Hunde erneut narkotisiert. Die Mundschleimhaut über den gezogenen Zähnen des Unterkiefers wird eingeschnitten und als Lappen zurückgeklappt. Mit einer Knochensäge wird ein 40 mm langes und 3 mm dickes Knochenstück aus dem Kieferknochen gesägt. Anschließend werden die so gebildeten Knochendefekte wieder aufgefüllt. Dabei kommen drei verschiedene Materialien zum Einsatz: 1. Rinderknochen, 2. Rinderknochen mit einer Kollagenmembran und 3. eigene Knochenstücke des Hundes von der jeweils anderen Kieferseite. Die Materialien werden in 6 x 10 x 15 mm große Blöcke zurechtgeschnitten und mit je einem Titanimplantatschraube und einer Knochenschraube angeschraubt. Die verschiedenen Materialien werden zufällig auf die Kiefer und Hunde aufgeteilt.

In den folgenden Wochen kommt es bei sechs Blöcken zu schwerwiegenden Entzündungen, so dass diese Materialien entfernt werden müssen. Es wird nicht erwähnt, wie viele Hunde davon betroffen sind. Nach drei Monaten werden die Tiere einer weiteren Operation unterzogen. Die Schrauben werden entfernt und Zahnimplantate eingesetzt. Den Hunden werden zweimal wöchentlich die Zähne geputzt. Außerdem werden im Laufe des Experiments mehrfach Röntgenaufnahmen von den Kiefern gemacht. Weitere drei Monate nach der letzten Operation werden die Hunde durch Injektion einer Überdosis eines Barbiturates "geopfert". Anschließend werden die Tiere geköpft. Durch die Halsarterie wird eine Formalinlösung in den Kopf injiziert. Dann werden die Kiefer herausgetrennt, in dünne Scheiben geschnitten und untersucht.

Bereich: Implantologie, Biomaterialforschung, Kieferorthopädie

Originaltitel: Vertical ridge augmentation using xenogenous bone blocks: A histomorphometric study in dogs

Autoren: Daniel Rothamel (1,2)*, Frank Schwarz (1), Monika Herten (1), Daniel Ferrari (1), Robert A. Mischkowski (2), Martin Sager (3), Jürgen Becker (1,2)

Institute: (1) Klinik für Kieferchirurgie, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, (2) Klinik für Kiefer-, Gesichts und Plastische Chirurgie, Universität Köln, 50937 Köln, (3) Tierversuchsanlage, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Zeitschrift: International Journal of Oral Maxillofacial Implants 2009: 24, 243-250

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3971



Dokument 1097Titel: Erfolgloser Ersatz der Speiseröhre mit einer Alloplastik aus Dünndarmsubmukosa vom Schwein
Hintergrund: Test einer Speiseröhrenplastik aus Schweinedarm. Die Autoren bemerken, dass alle bisherigen Versuche, Plastiken für die Speiseröhre zu entwickeln, bislang fehlgeschlagen sind. Auch das vorliegende Experiment verlief erfolglos.
Tiere: 14 Schweine (Ferkel (9-13 kg, 6 Wochen alt))
Jahr: 2009

Versuchsbeschreibung: Bei den Ferkeln wird unter Narkose eine Speiseröhreplastik eingesetzt. Das Implantat besteht aus Bestandteilen von Schweinedünndarm. In den ersten 10 Tagen nach der Operation werden die Tiere durch Infusionen ernährt. Dann wird eine Speisenröhren- und Magenspiegelung durchgeführt, sowie eine Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittelgabe. Dabei stellt sich bereits heraus, dass sich die künstliche Speiseröhre bei fast allen Tieren zugesetzt hat. In der Folge erhalten die Ferkel normales Futter. Die Studie ist für 4 Wochen geplant, doch nur ein Tier überlebt diesen Zeitraum. Alle anderen Ferkel sterben zwischen dem 16. und 24. Tag oder werden getötet. Bei allen Tieren setzt sich die Speiseröhrenplastik zu. Bei zwei Tieren kommt es zu Perforationen (Löcher im Gewebe).

Bereich: Transplantationsmedizin, Biomaterialforschung

Originaltitel: Unsuccessful alloplastic esophageal replacement with porcine small intestinal submucosa

Autoren: Thorsten Doede (1,4)*, Michail Bondartschuk (1), Carsten Joerck (1), Eberhard Schulze (2), Matthias Goering (3)

Institute: (1) Abteilung für Kinderchirurgie, Universitätsklinikum Jena, (2) Institut für Pathologie, Universitätsklinikum Jena, (3) Abteilung für Kardiologie, Universitätsklinikum Jena, (4) Deutsche Stiftung für Organtransplantation, Theordorstr. 41, 22761 Hamburg

Zeitschrift: Artificial Organs 2009; 33(4), 328-333

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3970



Dokument 1098Titel: Erhöhte Flussrate in Gefäßen löst eine Blutgefäßneubildung im Gehirn aus
Hintergrund: Bildung von neuen Blutgefäßen im Gehirn durch Blutflussveränderungen im Gehirn nach Abklemmen der Halsschlagadern. Die Autoren kündigen weitere Studien mit diesem von ihnen entwickelten "Modell" an.
Tiere: 56 Ratten
Jahr: 2009

Versuchsbeschreibung: Die Ratten stammen aus der Versuchstierzucht Charles River Laboratories, Sulzfeld. Die Experimente wurden in Hessen genehmigt, fanden also in Bad Nauheim oder Frankfurt statt. Die Ratten werden in 4 Gruppen zu je 19 Tieren aufgeteilt. Unter Narkose werden an den Blutgefäßen des Halses je nach Gruppe verschiedene Operationen ausgeführt. Bei Gruppe 1 werden beide Halsschlagadern abgebunden. Bei Gruppe 2 werden zunächst beide Halsschlagadern abgebunden. Nach 48 Stunden werden die Tiere erneut operiert. Die linke Halsschlagader wird oberhalb der Ligatur durchschnitten und mit der linken Halsvene vernäht. In der 4. Gruppe erfolgt die gleiche Prozedur wie in Gruppe 3, allerdings wird hier die rechte Halsschlagader nicht abgebunden. Am Tag 1, 7 und 14 nach der Operation wird der Blutfluss im Gehirn mittels Magnetresonanztomographie untersucht. Am 7. und 14. Tag nach der Operation werden jeweils einige Ratten durch Überdosis eines Narkosemittels getötet. Das Gehirn wird gewebekundlich untersucht.

Bereich: Schlaganfallforschung

Originaltitel: Increased intravascular flow rate triggers cerebral arteriogenesis

Autoren: Wilma Schierling (1,2)*, Kerstin Troidl (1), Clemens Müller (3), Christian Troidl (1), Hanna Wustrack (1,4), Georg Bachmann (3), Piotr M Kasprzak (2), Wolfgang Schaper (1), Thomas Schmitz-Rixen (4)

Institute: (1) Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung, Bad Nauheim, (2) Abteilung für Gefäßchirurgie, Universität Regensburg, Franz-Josef-Strauss-Allee 11, 93053 Regensburg, (3) Abteilung für Diagnostische Radiologie, Kerckhoff-Klinik, Bad Nauheim, (4) Gefäßchirurgie, Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt/M.

Zeitschrift: Journal of Cerebral Blood Flow & Metabolism 2009: 29, 726-737

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3969



Dokument 1099Titel: Die Aufnahme von Ibandronat in den Kieferknochen unterscheidet sich nicht von der in langen Knochen und in Wirbeln bei Ratten
Hintergrund: Untersuchung der Aufnahme des Osteoporosemedikamentes Ibandronat in den Kieferknochen bei Ratten
Tiere: 4 Ratten
Jahr: 2008

Versuchsbeschreibung: Männliche Wistar-Ratten erhalten über neun Tage täglich Injektionen des Osteoporosemedikamentes Ibandronat. Fünf Tage nach der letzten Injektion werden die Ratten getötet und der rechte Kieferknochen, der rechte Oberschenkelknochen sowie einige Lendenwirbel für die Untersuchung der Medikamentenaufnahme herausgetrennt.

Die Studie wurde von Hoffmann-La Roche gefördert.

Bereich: Pharmakologie

Originaltitel: Ibandronate uptake in the jaw is similar to long bones and vertebrae in the rat

Autoren: Frieder Bauss* (1), Thomas Pfister (2), Socrates Papapoulos (3)

Institute: (1) Abteilung für Pharmakologie, Pharma Research Penzberg, Roche Diagnostics GmbH, Nonnenwald 2, 82377 Penzberg, (2) Department of Safety and Technical Sciences, Group Headquarters, F. Hoffmann-La Roche Ltd. Basel, Schweiz, (3) Department of Endocrinology and Metabolic Bone Diaseases, Leiden University Medical Center, Leiden, Niederlande

Zeitschrift: Journal of Bone Mineral Metabolism 2008: 26, 406-408

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3968



Dokument 1100Titel: Vergleichsstudie zum Einfluss von interstriatal verabreichtem Noradrenalin und L-DOPA auf Bewegungsstörungen bei 6-Hydroxydopamin-geschädigten Ratten unter Anwendung des reversen Mikrodialyseverfahrens
Hintergrund: Untersuchung der Mechanismen der durch das Parkinsonmedikament L-DOPA hervorgerufenen Bewegungsstörungen.
Tiere: Ratten (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2009

Versuchsbeschreibung: Für die Studie werden männliche Wistar-Ratten, ein für die tierexperimentelle Forschung gezüchteter Albinostamm, von Harlan Winkelmann (Borchen, Deutschland) verwendet. Zum experimentellen Auslösen von Bewegungsstörungen werden zunächst Schäden im Gehirn der Ratten erzeugt. Unter Narkose wird der Kopf der Tiere in einem Gestell befestigt und anschließend das Nervengift 6-Hydroxydopamin an sechs verschiedenen Stellen ins Gehirn injiziert (jeweils 2-3 Mikroliter). Drei Wochen nach der Injektion des Nervengifts werden die Tiere täglich über insgesamt 15 Tage mit dem Parkinsonmedikament L-DOPA behandelt. Die durch die Behandlung hervorgerufenen Bewegungsstörungen werden qualitativ und quantitativ bewertet.

Für das nachfolgende Mikrodialyseexperiment werden den Nervengift-geschädigten Ratten unter Narkose zwei Kanülen in das Striatum (Streifenhügel, Teil des Großhirns) implantiert. Drei Tage nach der Operation werden sogenannte Mikrodialysesonden, kleine Gefäße mit durchlässiger Membran zum Austausch von Gewebeflüssigkeiten, in die Kanülen eingelassen und die Ratten anschließend in Mikrodialysesysteme gesetzt. Die Sonden werden zunächst über eine Stunde mit künstlicher Rückenmarksflüssigkeit gespült. Anschließend erfolgt jeweils eine einstündige Durchspülung der Sonden mit dem Nervenzellbotenstoff Noradrenalin und dem Parkinsonmedikament L-DOPA. Das Bewegungsverhalten der Ratten wird sowohl in fünfminütigen Intervallen während der Durchströmung als auch 120 Minuten nach Abschluss der Experimentes analysiert. Die Tiere werden danach getötet.

Bereich: Parkinson-Forschung

Originaltitel: Comparison of interstriatal administration of noradrenalin und L-DOPA on dyskinetic movements: a bilateral reverse in vivo microdialysis study in 6-Hydroxydopamine-lesioned rats

Autoren: K. Buck, B. Ferger*

Institute: Abteilung für die Erforschung von Erkrankungen des Zentralnervensystems, Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG, Birkendorfer Strasse 65, 88397 Biberach

Zeitschrift: Neuroscience 2009: 159, 16-20

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3967



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