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Datenbank Tierversuche

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Dokument 4841Titel: Auswirkungen der Exposition mit 3,3´,4,4´-Tetrachlorobiphenyl und 3,3´,4,4´,5-Penta-chloro-bi-phenyl während der Schwangerschaft auf Entwicklungsmerkmale und Vermehrungsfähigkeit des Nachwuchses bei Ratten
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkung von dioxinartigen Sevesogiften auf Fruchtbarkeit und Sexualverhalten
Tiere: 107 Ratten (mindestens, Anzahl nicht eindeutig)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Tiere werden unter Einhaltung eines konstanten Tag-/Nachtrhythmus bei einer Temperatur von 21°C und einer Luftfeuchtigkeit von 50-55% gehalten. Sie werden mit speziellem Rattenfutter ernährt und haben freien Zugang zu Wasser. Am 15. Tag nach der Befruchtung werden einem Teil der Muttertiere dioxinartige Seveso-Gifte (PCB 77 und PCB 126) über die Nahrung verabreicht, während eine Kontrollgruppe Erdnußöl erhält. Das Gewicht der Tiere wird während der Schwangerschaft überwacht, ebenso das des Nachwuchses am 2. und 5. Tag nach der Geburt, danach wöchentlich bis zur Entwöhnung am 22.Tag. Es werden bestimmte Entwicklungsmerkmale bei den Nachkommen überprüft, wie beispielsweise der Abstand zwischen Anus und Geschlecht, das Herabsteigen des Hodens und die Reifung des Geschlechts. Am 65. Tag (Pubertätsstadium) werden jeweils 11 Tiere der drei Gruppen getötet, indem ihnen der Kopf abgeschnitten wird. Der Hoden, die Prostata, die Samenblase und das Gehirn werden entnommen und untersucht. Am 140. Tag (Erwachsenenstadium) werden 15 männliche Kontrolltiere und jeweils 11 Tiere der beiden Gruppen getötet und die entsprechenden Organe entnommen und untersucht. In weiteren Versuchen wird das Paarungsverhalten der Tiere überprüft (Feststellung der Dauer bis das Männchen das Weibchen besteigt, der Dauer bis zur Einführung des Penis, der Dauer bis zur Ejakulation etc. durch Videoüberwachung) und die Fruchtbarkeit untersucht, indem männliche Ratten aus den drei oben erwähnten Gruppen normale weibliche Ratten befruchten. 21Tage nach der Befruchtung werden die Muttertiere getötet und untersucht.

Bereich: Pharmakologie, Toxikologie

Originaltitel: Effects on developmental landmarks and reproductive capability of 3,3´,4,4´-Tetra-chloro-bi-phenyl and 3,3´,4,4´,5-Pentachlorobiphenyl in offspring of rats exposed during pregnancy

Autoren: A.S.Faqi (1) , P.R.Dalsenter (1) , H-J.Merker (2) und I.Chahoud (1)*

Institute: (1)* Institut für Klinische Pharmakologie und Toxikologie, ..... Berlin, und (2) Institut für Anatomie, Freie Universität Berlin

Zeitschrift: Human and Experimental Toxikology 1998: 17, 365-372

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 269



Dokument 4842Titel: Herabgesetzte Glukosetransporterdichte, Umsatzkonstanten und Glukoseverwertung in visuellen Strukturen des Rattenhirns bei chronischem visuellem Entzug
Hintergrund: Untersuchung der Zuckerverwertung im Rattenhirn nach einseitiger Blendung
Tiere: 25 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Tiere werden mit einem Halothangasgemisch anästhesiert, das rechte Auge herausgeschnitten und die rechten Augenlider zugenäht. Nach der Operation dürfen sich die Tiere etwas erholen. 7 Tage später werden die Ratten erneut anästhesiert und auf ein Wärmekissen gelegt, um die Körpertemperatur konstant zu halten. In die rechte Oberschenkelarterie und -vene der Tiere wird ein kleiner Plastikschlauch gelegt, um den Blutdruck und die Blutgase messen, Blutproben entnehmen bzw. Infusionen verabreichen zu können. Nach der Operation können sich die Tiere für drei Stunden von der Narkose erholen. Während dieser Zeit wird das linke Auge der Ratten einer Lichtintensität von 80 Lux ausgesetzt. An den wachen Ratten werden Experimente durchgeführt, mit denen die Zuckerverwertung und dafür wichtige Moleküle in bestimmten Gehirnabschnitten gemessen werden. Dann wird den Ratten der Kopf abgetrennt, das Gehirn tief gefroren, in Scheiben geschnitten und untersucht.

Bereich: Neurophysiologie

Originaltitel: Decreased glucose transporter densities, rate constants and glucose utilization in visual structures of rat brain during chronic visual deprivation

Autoren: R. Duelli (1)* , M.H.Maurer (1) , W.Kuschinsky (1)

Institute: (1)* Abteilung für Physiologie,Universität Heidelberg, 69120 Heidelberg

Zeitschrift: Neuroscience Letters 1998: 250, 49-52

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 268



Dokument 4843Titel: Verschiedene Effekte von d-Sotalol auf subendokardiale Purkinje-Myozyten, die aus normalen Hundeherzen oder 10-14 Tage nach einem Infarkt entnommen werden: Die Rolle der extrazellulären Kaliumkonzentration
Hintergrund: Untersuchung der Wirkung von d-Sotalol auf gesunde und infarktgeschädigte Herzzellen
Tiere: 20 Hunde (Beagles)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: 10 Hunde werden anästhesiert und ein künstlicher Herzinfarkt erzeugt, indem das linke Herzkranzgefäß abgebunden wird. Eine Kontrollgruppe besteht aus 5 Hunden, bei denen dieser Eingriff simuliert wird, und einer weiteren Kontrollgruppe aus 5 unbehandelten Hunden. 10-14 Tage nachdem das Herzkranzgefäß abgebunden bzw. diese Prozedur simuliert wurde, werden alle Hunde nochmals anästhesiert, der Brustkorb aufgeschnitten und das Herz entnommen. Die Wirkung eines Medikaments auf bestimmte Herzzellen wird elektrophysiologisch überprüft.

Bereich: Herz- und Kreislaufforschung

Originaltitel: Differential effects of d-Sotalol on subendocardial purkinje myocytes isolated from normal or 10 to 14 days postinfarction canine hearts: role of extracellular potassium concentration

Autoren: Harald Marschang (1)* , Wolfgang Schöls (1) , Lazlo Karolyi (1) , Thorsten Bayer (1) , Wolfgang Kübler (1) , Johannes Brachmann (1)

Institute: (1)* Institut für Kardiologie, Universität Heidelberg, 69115 Heidelberg

Zeitschrift: Journal of Cardiovascular Pharmacology 1998: 32, 274-283

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 267



Dokument 4844Titel: Schützende Effekte von Früchten und Gemüse auf in vivo schädigende Wirkung von Cyclophosphamid oder Benzo(a)pyren bei Mäusen
Hintergrund: Verhinderung von durch Chemikalien bedingten Knochenmarksschäden durch Früchte und Gemüse
Tiere: 92 Mäuse (mindestens, Angaben nicht eindeutig)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse werden in Gruppen zu jeweils 4 Tieren eingeteilt, denen Cyclophosphamid oder Benzpyren in unterschiedlichen Konzentrationen entweder über die Nahrung oder mittels einer Spritze verabreicht werden. Diese Substanzen haben Auswirkungen auf das Knochenmark der Tiere, die Konzentrationen sind aber noch nicht toxisch. Effekte, die verschiedene speziell aufbereitete Obst- und Gemüseextrakte in Kombination mit den oben erwähnten Substanzen auf das Knochenmark der Tiere haben, werden untersucht. Die Testgruppen erhalten in wechselnden Kombinationen die knochenmarksschädigenden Substanzen über eine Spritze und den Pflanzenextrakt mit der Nahrung, die Kontrollgruppe erhält nur die Substanz. 48 Stunden später werden die Tier durch Genickbruch getötet, der Oberschenkelknochen entnommen und das Knochenmark untersucht.

Bereich: Umweltmedizin, Umwelttoxikologie

Originaltitel: Protective effects of fruits and vegetables against in vivo clastogenicity of Cyclophosphamide or Benzo(a)pyrene in mice

Autoren: R. Edenharder (1)* , J. Frangart (1) , M.Hager (1) , P.Hofmann (1) , R. Rauscher (1)

Institute: (1)* Institut für Hygiene und Umweltmedizin, Universität Mainz, 55113 Mainz

Zeitschrift: Food and Chemical Toxicology 1998: 36, 637-645

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 266



Dokument 4845Titel: Durch Entzündung hervorgerufener Anstieg der Dichte von Neuropeptid-immun-reaktiven Nervenendigungen im Skelettmuskel der Ratte
Hintergrund: Untersuchung von entzündeten Muskeln
Tiere: 12 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Bei der Hälfte der Ratten wird durch Injektion einer speziellen Lösung (Freud´s Adjuvans) eine Entzündung des Wadenmuskels hervorgerufen. Nach 12 Tagen werden diese Tiere zusammen mit der gleichen Anzahl an gesunden Kontrolltieren durch ein Gift getötet. Der Wadenmuskel wird herausgeschnitten und untersucht.

Bereich: Anatomie, Pathologie

Originaltitel: Inflammation-induced increase in the density of neuropeptide-immunoreactive nerve endings in rat skeletal muscle

Autoren: A.Reinert (1) , A.Kaske (1) , S.Mense (1)*

Institute: (1)* Institut für Anatomie und Zellbiologie, Universität Heidelberg, 69120 Heidelberg

Zeitschrift: Experimental Brain Research 1998: 121, 174-180

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 265



Dokument 4846Titel: Expression von ... mRNA im Gehirn der Ratte nach einem Anfall und nach Durchtrennung von Axonen
Hintergrund: Untersuchungen von Veränderungen im Gehirn bei epileptischen Anfällen
Tiere: 21 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Bei den Ratten werden durch Kaininsäure epileptische Anfälle hervorgerufen. Dann werden die Tiere anästhesiert und nach 1, 3 bzw. 6 Stunden enthauptet. Andere Ratten werden betäubt und eine 2 mm breite Klinge 9 mm tief ins Gehirn eingeführt, um bestimmte Hirnstrukturen zu durchschneiden. Die Tiere dürfen sich erholen. Nach 1, 3 bzw. 10 Tagen werden sie erneut anästhesiert und geköpft. Das Gehirn wird entnommen und für weitere Untersuchungen verwendet.

Bereich: Neurophysiologie, Epilepsieforschung

Originaltitel: Expression of c-jun, junB, fra-1 and fra-2 mRNA in the rat brain following seizure activity and axotomy

Autoren: Justinius Beer (1)* , Kirsten Mielke (2) , Monika Zippl, Manfred Zimmermann (1) , Thomas Herdegen (1) , (2)

Institute: (1)* Institut für Physiologie, Universität Heidelberg,69120 Heidelberg, und (2) Abteilung für Pharmakologie, Universität Kiel

Zeitschrift: Brain Research 1998: 794, 255-266

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 264



Dokument 4847Titel: Kalzitonin-Gen-bezogenes Peptid und spinale Afferenzen vermitteln teilweise einen postoperativen Dickdarmverschluß bei der Ratte
Hintergrund: Untersuchung der Rolle eines Eiweißstoffes auf die Darmbewegung nach Bauchoperationen
Tiere: 77 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Bei den Ratten wird in Anästhesie ein Kanüle (Schlauch) in den aufsteigenden Dickdarm in 3 cm Entfernung vom Übergang von Dünndarm zu Dickdarm gelegt. Außerdem wird der Vagusnerv in Höhe des Nackens mit Olivenöl oder mit dem Medikament Capsaicin behandelt. Die Ratten dürfen sich nun während eines Zeitraums von 2 Wochen erholen, bevor die eigentlichen Experimente beginnen. Dazu werden die Ratten erneut betäubt und der Bauch in der Mitte aufgeschnitten. Der Blinddarm wird freigelegt und durch eine mit warmer Salzlösung getränkte Kompresse betupft und bewegt. Dann wird der Darm wieder in die Bauchhöhle gelegt und die Wunde zugenäht. Das Freßverhalten wird über 48 Stunden beobachtet. In einem anderen Experiment wird den Ratten ein roter Farbstoff durch einen Katheter in den Dickdarm verabreicht. Die Tiere werden in Käfigen mit Maschendrahtböden gehalten und die Zeit bis zum Erscheinen des roten Farbstoffes in der Fäzes gemessen. Weiteres Schicksal der Ratten nicht beschrieben. (Experimente in den USA unter Leitung des deutschen Autors durchgeführt)

Bereich: Chirurgie

Originaltitel: Calcitonin gene-related peptide and spinal afferents partly mediate postoperative colonic ileus in the rat

Autoren: Tilman T.Zittel (1) , (2)* , Kent C.Lloyd (1) , (2) , Ines Rothenhöfer (1) , (2) , Helen Wong (1) , (2) , John H.Walsh (1) , (2) , Helen E.Raybould (1) , (2)

Institute: (1) CURE/ Gastroenteric Biology Center, West Los Angeles VA Medical Center, University of California, Los Angeles, und (2)* Abteilung für Abdominal- und Transplantationschirurgie, Chirurgische Universi-täts-klinik, 72076 Tübingen

Zeitschrift: Surgery 1998: 123, 518-527

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 263



Dokument 4848Titel: Charakterisierung der Entwicklung eines durch Verschluß der mittleren Hirnarterie hervorgerufenen Infarkts bei der Ratte unter Benutzung von Kernspin-Resonanz-Tomographie ...
Hintergrund: Untersuchungen des Gehirns vor und nach einem Hirninfarkt
Tiere: 7 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden anästhesiert, neuromuskulär gelähmt und durch einen Schnitt in die Luftröhre künstlich beatmet. Durch einen Schlauch in einer Arterie wird Blut zur Blutgasanalyse entnommen. Der Kopf wird nun durch eine Kopfhalteapparatur fixiert und in die richtige Position für den Kernspintomographen gebracht. Der Schädel wird an der Mittellinie geöffnet und verschiedene Elektroden zur Messung der Hirnströme angebracht. Die Referenzelektroden werden am Nasenknochen befestigt. Nun wird ein Hirninfarkt durch Verschluß einer Hirnarterie hervorgerufen. Dazu wird ein Katheter (Schlauch) durch die Halsschlagader bis ins Gehirn vorgeschoben. Die Ratten werden in den Kernspintomographen gelegt und die Veränderungen der Gehirndurchblutung und des Gewebes in den ersten 6 Stunden nach dem Hirninfarkt untersucht. Am Ende der Messungen werden die Gehirne entnommen und untersucht.

Bereich: Neurologie, Neuroradiologie, Schlaganfallforschung

Originaltitel: Characterization of middle cerebral artery occlusion infarct development in the rat using fast nuclear magnetic resonance proton spectroscopic imaging and diffusion-weighted imaging

Autoren: David G.Norris (1)(2)* , Mathias Hoehn-Berlage (3) , Wolfgang Dreher (1) , Kanehisa Kohno (3) , Elmar Busch (3) , Bernd Schmitz (3)

Institute: (1)* Fachbereich Chemie, Universität Bremen, ....Bremen, (jetzt (2) Max-Planck-Institut für Kognitive Neurowissenschaften, 04103 Leipzig), und (3) Max-Planck-Institut für Neurologische Forschung, Köln

Zeitschrift: Journal of Cerebral Blood Flow and Metabolism 1998: 18: 749-757

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 262



Dokument 4849Titel: Unterschiedliche Auswirkungen des selektiven Cyclooxygenase-2 (COX-2)-Hemmers NS 398 und Diclofenac auf durch Formalin induzierte Schmerzwahrnehmung bei der Ratte
Hintergrund: Untersuchung der Wirkungen eines Schmerzmittels auf durch Formalin hervorgerufene Schmerzen
Tiere: 12 Ratten (12-30, Anzahl nicht eindeutig)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Den Ratten wird ein zu testendes Schmerzmittel oder Diclofenac (herkömmliches Schmerzmittel) oder eine unwirksame Lösung in unterschiedlicher Dosierung in den Bauchraum verabreicht. Die Ratten werden nun in eine Kammer aus Plexiglas gesetzt, an der ein Spiegel im 45° Winkel angebracht ist, mit dem die Ratten genau beobachtet werden können. Nun wird ihnen Formalin unter die Haut der linken Hinterpfote gespritzt und ihre Schmerzreaktionen in Form von Zurückziehen der Pfote untersucht. Im Abstand von 20 Minuten wird Blut entnommen, um die Plasmakonzentration der Medikamente messen zu können. Am Ende der Experimente werden die Ratten mit Kohlendioxyd erstickt.

Bereich: Pharmakologie, Schmerzforschung

Originaltitel: Differential effect to selective cyclooxygenase-2 (COX-2) inhibitor NS 398 and diclofenac on formalin-induced nociception in the rat

Autoren: Christian Euchenhofer (1) , Christian Maihöfner (1) , Kay Brune (1) , Irmgard Tegeder (1) , Gerd Geisslinger (1)*

Institute: (1)* Abteilung für Experimentelle und Klinische Pharmakologie, Universität Erlangen-Nürmberg, 91054 Erlangen

Zeitschrift: Neuroscience Letters 1998: 248, 25-28

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 261



Dokument 4850Titel: Hinweis für einen Beitrag der lateralen Inhibierung zur Orientierungseinstellung und Richtungsauswahl in der Sehrinde der Katze: Reversible Inaktivierung von funktionell charakterisierten Stellen in Kombination mit neuroanatomischen Markierungstechniken
Hintergrund: Untersuchung bestimmter Gehirnzellen des visuellen Systems
Tiere: Katzen (Anzahl unbekannt)(Anzahl unklar)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Katzen werden leicht betäubt, neuromuskulär gelähmt und künstlich beatmet. Während der Experimente werden Puls, Blutdruck, Körpertemperatur, Herzaktivität (EKG) und Hirnströme (EEG) kontinuierlich gemessen. Die Schädeldecke wird aufgefräst und eine Kammer (5 mm Durchmesser) auf der Oberfläche des Gehirns im Bereich der Sehrinde befestigt. Am Boden der Kammer befindet sich eine transparente Folie. Mit Mikropipetten wird diese Folie durchstochen und bestimmte Lösungen zur Hemmung von Nervenzellen ins Gehirn eingebracht. Gleichzeitig wird die Hirnaktivität an verschiedenen Stellen gemessen und vor dem Auge des Tieres Lichtreize geboten. Nachdem die Meßpipetten wieder entfernt sind, wird eine radioaktive Markersubstanz mit Hilfe von Glasmikropipetten ins Gehirngewebe verabreicht. Nach 60 bis 120 Minuten werden die Katzen durch ein Gift getötet. Gehirngewebe wird entnommen und untersucht.

Bereich: Neurophysiologie, Sehforschung

Originaltitel: Evidence for a contribution of lateral inhibition to orientation tuning and direction selectivity in cat visual cortex: reversible inactivation of functionally characterized sites combined with neuroanatomical tracing techniques

Autoren: John M.Crook (1) , (2)* , Zoltan F.Kisvarday (1) , Ulf T.Eysel (1)

Institute: (1)* Abteilung für Neurophysiologie, Medizinische Fakultät, Ruhr-Universität Bochum, 44780 Bochum ( (2) jetzt Leibniz-Institut für Neurobiologie, Magdeburg)

Zeitschrift: European Journal of Neuroscience, 1998: 10, 2056-2075

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 260



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