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Datenbank Tierversuche

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Dokument 4841Titel: Histamin-H1-Rezeptorantagonisten verursachen einen Anstieg an extrazellulärem Acetylcholin in der vorderen Hirnrinde und im Hippocampus der Ratte
Hintergrund: Untersuchung von körpereigenen Substanzen nach Verabreichung eines bestimmten Medikaments
Tiere: 90 Ratten (Anzahl nicht eindeutig, da zum Teil Experimente mit identischen Tieren)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Mindestens vier Tage vor den eigentlichen Experimenten werden die Ratten anästhesiert. Führungskanülen (dünne Hohlnadeln aus Stahl) werden auf beiden Seiten ins Gehirn implantiert. Die Kanülen werden mit Schrauben und Zahnzement am Schädelknochen befestigt.

Bei den eigentlichen Versuchen werden die Ratten betäubt und ein Infusionsschlauch in die Bauchhöhle gelegt, durch den eine Salzlösung verabreicht wird, die das Austrocknen der Tiere während der Experimente verhindern soll. Zusätzlich werden mit einer Mikroinfusions-Pumpe bestimmte Substanzen ins Gehirn verabreicht. Andere Substanzen werden in die Bauchhöhle injiziert. Parallel werden Proben aus dem Gehirn entnommen.

In einem zusätzlichen Experiment werden nicht betäubte Ratten in eine schalldichte Box gesetzt. Durch eine Kamera wird die Ratte beobachtet. Eine Salzlösung oder ein Medikament werden in die Bauchhöhle gespritzt. Am Ende der Versuche werden die Ratten durch eine Gift-Infusion getötet. Das Gehirn wird herausgeschnitten und untersucht.

Bereich: Neuropharmakologie, Neurophysiologie

Originaltitel: Histamine H1 receptor antagonists produce increases in extracellular acetylcholin in rat frontal cortex and hippocampus

Autoren: Hans C.Dringenberg (1) , M.Angelica De Souza-Silva (1) , Jens Roßmüller (1) , Joseph P.Huston (1) , Rainer K.W.Schwarting (1)*

Institute: (1)* Institut für Physiologische Psychologie 1 und Zentrum für Biologische und Medizinische Forschung, Heinrich-Heine Universität, 40225 Düsseldorf

Zeitschrift: Journal of Neurochemistry 1998: 70, 1750-1758

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 141



Dokument 4842Titel: Produktion von FOS Protein nach Angstkonditionierung bei C57BL/6N Mäusen
Hintergrund: Messung von physiologischen Veränderungen während akuter Angstkonditionierung mit und ohne Verabreichung von Elektroschocks
Tiere: 40 Mäuse (ca.)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse werden in eine computerisierte Meßanlage zur Angstkonditionierung gesetzt. Diese besteht aus einer Box mit einer 12V-Lampe an der Decke und einer Plexiglaskammer mit einem Ventilator. Die Kammer wird auf ein Stahlgitter gesetzt und an ein Gerät angeschlossen, das unterschiedliche Elektroschocks produziert. Die Mäuse werden durch eine rundes Loch in der Decke in die Kammer gebracht und Elektroschocks definierter Stärke (bis 2mA) und Dauer (2 Sekunden) ausgesetzt. Nach jedem Versuch wird die Kammer mit 70%igem Alkohol gesäubert. In einer ähnlichen, aber kleineren Box mit hellerem Licht (20V), finden weitere Elektroschockversuche statt. Durch ein Infrarot-Meßsystem kann die Aktivität der Mäuse gemessen werden. Die Versuche werden an verschiedenen Tagen, aber zur gleichen Tageszeit ausgeführt. Am Ende werden die Mäuse nochmals in die Box gesetzt, ohne daß ein Elektroschock ausgelöst wird. Die Angstreaktionen und Bewegungen werden beobachtet. Während der Elektroschocks laufen die Tiere 8 bis 10 mal so schnell als gewöhnlich durch den Käfig. Ein Teil der Mäuse wird 60 Minuten nach Ende der Experimente getötet und ihre Gehirne untersucht. Andere Mäuse werden erst betäubt und dann mit einer Giftlösung durchspült. Auch ihre Gehirne werden entnommen und untersucht.

Bereich: Verhaltensforschung, Neurophysiologie

Originaltitel: Production of the Fos protein after contextual fear conditioning of C57BL/6N mice

Autoren: Snezana Milanovic (1) , Jelena Radulovic (1) , Olgica Laban (1) , Oliver Stiedl (1) , Fritz Henn (2) , Joachim Spiess (1)*

Institute: (1)* Abteilung für Molekulare Neuroendokrinologie, Max Planck Institut für Experimentelle Medizin, 35075 Göttingen, und (2) Zentrales Institut für Mentale Gesundheit, Mannheim

Zeitschrift: Brain Research 1998: 784, 37-47

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 140



Dokument 4843Titel: Induktion des FOS-Proteins im vorderen Gehirn und Disruption des sensomotorischen Gating nach Infusion von N-Methyl-D-Aspartate in den ventralen Hippocampus bei der Ratte
Hintergrund: Untersuchung des Gehirns nach Stimulierung mit einer Anfälle erzeugenden Substanz
Tiere: 28 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden anästhesiert und in einen stereotaktischen Halteapparat gespannt. Die Schädeldecke wird freigelegt und zwei stählerne Führungskanülen seitlich ins Gehirn vorgeschoben und mit Zahnzement und Schrauben am Schädel fixiert. Fünf Tage nach der Operation beginnen die Experimente. Die Ratten werden in einen schalldichten Drahtkäfig mit Stahlboden und Meßinstrumenten gesetzt. Jede Bewegung der Tiere wird durch ein Meßgerät erfaßt. Akustische Reize werden durch einen Lautsprecher in 40 cm Entfernung von den Ratten geboten. Injektionen einer Salzlösung und der zu testenden Substanz werden an verschiedenen Tagen mit Spritzen durch die Kanülen ins Gehirn verabreicht. Vier unterschiedlich starke akustische Schreck-Reize (bis 100 dB Breitbandlärm) werden produziert und das Verhalten der Ratten, bzw. evtl. Anfälle und Krämpfe, beobachtet. Am Ende werden die Tiere getötet, die Gehirne herausgenommen und untersucht.

Bereich: Neurophysiologie

Originaltitel: Induction of FOS-Protein in the forebrain and disruption of sensorimotor gating following N-methyl-d-aspartate infusion into the ventral hippocampus of the rat

Autoren: A.Klarner (1) , M.Koch (1)* , H.-U.Schnitzler (1)

Institute: (1)* Tierphysiologie, Universität Tübingen, 72076 Tübingen

Zeitschrift: Neuroscience 1998: 84, 443-452

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 139



Dokument 4844Titel: Auswirkungen von kontinuierlicher Remifentanil-Infusion ins Rückenmark auf das Verhalten und die spinale Glutamat-Freisetzung, verursacht durch Verabreichung von Formalin unter die Haut der Ratte
Hintergrund: Untersuchung der schmerzhemmenden Wirkung eines Schmerzmittels
Tiere: Ratten (Anzahl unbekannt)(Anzahl unbekannt)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden betäubt und mit einer Maske beatmet. Nachdem das Operationsgebiet der Ratten rasiert und mit Alkohol gereinigt worden ist, werden die Tiere in eine stereotaktische Halteapparatur gesetzt. Die Haut und Bänder zwischen den beiden ersten Wirbelkörpern werden durchtrennt und ein Katheter (Schlauch) durch den Wirbelkanal bis zur Lendenwirbelsäule geschoben. Das andere Ende des Plastikschlauchs wird unter der Haut weitergeführt und vernäht. Bei den Verhaltensuntersuchungen werden die wachen Ratten in einem Plastikkäfig auf eine heizbare Glasplatte gesetzt. Nach 15 min wird ihnen zur Schmerzauslösung eine 5 %ige Formalin-Lösung unter die Haut der Hinterpfote gespritzt und ihre Bewegungen beobachtet.

Tiere, die Bewegungsstörungen aufweisen, werden sofort getötet. Durch U-förmige Katheter wird vor jedem Experiment künstliches Nervenwasser in den Rückenmarkskanal verabreicht und Proben entnommen. Während der Experimente wird den Ratten ein bestimmtes Medikament durch den Katheter verabreicht. Weiteres Schicksal der Tiere nicht beschrieben. (Diese Studie wurde unter Verantwortung des deutschen Wissenschaftlers in den USA durchgeführt)

Bereich: Anästhesiologie

Originaltitel: Effect of continuous spinal remifentanil infusion on behaviour and spinal glutamate release evoked by subcutaneous formalin in the rat

Autoren: H.Buerkle (1) , (2)* , M.Marsala (1) , T.L.Yaksh (1)

Institute: (1) Abteilung für Anästhesiologie, University of California, San Diego, USA, (2)* jetzige Adresse: Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, 48129 Münster

Zeitschrift: British Journal of Anaesthesia 1998: 80, 348-353

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 138



Dokument 4845Titel: Entwicklung von Osteoarthritis im Kniegelenk der Ratte nach körperlich anstrengenden Laufübungen im Laufrad durch intracranielle Selbststimulation
Hintergrund: Untersuchung des Einflußes von exessivem Laufen auf die Osteoarthritis (Gelenkentzündung) des Kniegelenks
Tiere: 33 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Um Ratten zum übermäßigen Laufen in einem Laufrad anzuhalten, wird die Methode der intrakranialen Selbststimulierung angewandt. Durch von den Tieren indirekt ausgelöste Reizung bestimmter Hirnbereiche werden die Tiere veranlaßt, das Hundertfache ihrer sonst üblichen Strecken zu laufen. Den Ratten werden in einer Operation Stahlelektroden im Vorderhirn eingepflanzt. Durch ein Elektrokabel und einen Steckersockel auf dem Schädeldach sind die Tiere im Laufrad an einen Stromgeber angeschlossen. Bewegt sich das Laufrad, wird automatisch ein Schalter betätigt, der einen Stromreiz auslöst. So bekommt die Ratte pro Umdrehung des Laufrades 6 Stromreize, was sie zum Weiterlaufen veranlaßt. Eine Woche nach der Operation werden die Ratten in drei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe muß innerhalb von 12 Wochen eine Strecke von 30 km im Laufrad zurücklegen, die zweite 15 km in 6 Wochen und die dritte Gruppe dient als Kontrolle und bleibt während der Experimente im Käfig, bzw. vollzieht die Selbststimulierung im Laufrad nur durch Betätigung eines Hebels. Am Ende der Versuche werden die Ratten getötet, die Kniegelenke herausgeschnitten und untersucht.

Bereich: Orthopädie

Originaltitel: Development of osteoarthritis in the knee joints of wistar rats after strenuous running exercise in a running wheel by intracranial self-stimulation

Autoren: Geza Pap (1)* , Rene Eberhardt (2) , Immo Stürmer (1) , Andreas Machner (1) , Helmut Schwarzberg (3) , Albert Roessner (2) , Wolfram Neumann (1)

Institute: (1)* Abteilung für orthopädische Chirurgie, Universität Magdeburg, 39120 Magdeburg, (2) Abteilung für Pathologie, Universität Magdeburg, (3) Institut für Neurophysiologie, Universität Magdeburg

Zeitschrift: Pathology Research Practice 1998: 194, 41-47

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 137



Dokument 4846Titel: Korrelationen von Elektrophsyiologie, Morphologie und Funktionen der Nervenzellen mit Projektionen von der Hirnrinde zum Prätektum in der Sehrinde der Ratte
Hintergrund: Untersuchung von Verbindungen und Funktion bestimmter Nervengruppen im Gehirn
Tiere: 27 Ratten (mindestens, genaue Anzahl unklar)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden im Alter von ungefähr 2 Monaten anästhesiert, Mikropipetten (dünne Röhrchen) aus Glas werden in bestimmte Hirnstrukturen geschoben und durch die Pipetten Lösungen bzw. Markierungssubstanzen verabreicht. Zwei bis fünf Tage später werden die Ratten durch Abschneiden des Kopfes (Decapitation) getötet. Das Gehirn wird entnommen, in Scheibchen geschnitten und untersucht.

Bereich: Neurophysiologie

Originaltitel: Correlation of electrophysiology, morphology, and functions in corticopretectal projection neurons in rat visual cortex

Autoren: Achim Rumberger (1) , Matthias Schmidt (1) , Horst Lohmann (1) , Klaus-Peter Hoffmann (1)*

Institute: (1)* Abteilung für Allgemeine Zoologie und Neurobiologie, Ruhr-Universität Bochum, 44780 Bochum

Zeitschrift: Experimental Brain Research 1998: 119, 375-390

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 136



Dokument 4847Titel: Schmerzhafte Nervenschädigung bei C57BL/Wld-Mäusen mit verzögerter Waller Degeneration: unterschiedliche Auswirkungen der Zytokinproduktion und Nervenregeneration auf thermale und mechanische Überempfindlichkeit
Hintergrund: Untersuchung der gesteigerten Schmerzempfindlichkeit nach Verletzung der Nerven
Tiere: 50 Mäuse
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse werden durch eine Injektion in den Bauchraum betäubt. Der Ischias-Nerv wird in der Höhe der Oberschenkel-Mitte freigelegt und an drei Stellen abgebunden, bis der Hinterlauf kurz aufzuckt. Die Wunde wird schichtweise vernäht. Zwei Tage vor der Operation und am 3., 5., 7. und 9.Tag nach der Operation wird die Schmerzempfindlichkeit für thermische Reize an den Hinterpfoten der Mäuse gemessen. Dazu werden die wachen Tiere in einem Plastikkäfig auf eine Glasplatte gesetzt. Die Stelle unter der Hinterpfote wird erhitzt und die Wegzieh-Reaktion des Tieres automatisch gemessen. Im Vergleich zur nicht operierten Pfote kann damit die Schmerz-Überempfindlichkeit bestimmt werden. ähnliche Untersuchungen werden in einem Drahtkäfig zur Messung der Wegzieh-Reaktion nach Reizung der Fußsohle der Pfoten durch spezielle Reizhaare durchgeführt. Die Ratten werden nach verschiedenen Zeitabständen gruppenweise getötet und die Nerven untersucht.

Bereich: Neurophysiologie, Schmerzforschung

Originaltitel: Painful mononeuropathy in C57BL/Wld mice with delayed Wallerian degeneration: differential effects of cytokine production and nerve regeneration on thermal and mechanical hypersensitivity

Autoren: Claudia Sommer (1)* , Maria Schäfers (1)

Institute: (1)* Neurologische Klinik der Universität Würzburg, 97080 Würzburg, und (2) Neurologische Klinik der RWTH, Aachen

Zeitschrift: Brain Research 1998: 784, 154-162

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 135



Dokument 4848Titel: In-vivo elektrophysiolgische Untersuchungen über die Rolle von Histamin im Gyrus dentatus der Ratte
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkung bestimmter Substanzen auf die Aktivitäten des Gehirns
Tiere: 80 Ratten (ca.)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden anästhesiert und der Kopf in einer stereotaktischen Halterung fixiert. Löcher werden in die Schädeldecke gebohrt und zwei Schrauben in den Löchern im Schädel verankert. Durch weitere Löcher werden Meßelektroden ins Gehirn eingeführt. Eine Führungskanüle (dünnes Röhrchen) wird in der seitlichen Hirnkammer angebracht. Die freien Enden der Elektroden werden über flexible Kabel so an Meßinstrumenten angeschlossen, daß sich die Tiere während der Experimente frei bewegen können. Die Ratten dürfen sich zehn Tage erholen. Dann werden bestimmte Substanzen durch die Kanüle direkt ins Gehirn verabreicht und elektrophysiologische Messungen im Gehirn durchgeführt. Am Ende werden die Ratten getötet (nicht näher beschrieben) und das Gehirn untersucht.

Bereich: Neurophysiologie

Originaltitel: In vivo electrophysiological investigations into the role of histamine in the dentate gyrus of the rat

Autoren: D.Manahan-Vaughan (1) , K.G.Reymann (1) , R.E.Brown (1)*

Institute: (1)* Abteilung für Neurophysiologie, Institut für Neurobiologie, 39008 Magdeburg

Zeitschrift: Neuroscience 1998: 84, 783-790

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 134



Dokument 4849Titel: Chronische Melatoninbehandlung wirkt gegen die durch Glukokortikoide verursachte Dysregulation der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse bei der Ratte
Hintergrund: Untersuchung und Beeinflussung der Ausscheidung von bestimmten Hormonen
Tiere: 120 Ratten (ca., keine genauen Angaben)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Den Ratten werden bestimmte Hormone der Nebennierenrinde und der Hypophyse (Hirnanhangsdrüse) in den Bauchraum oder unter die Haut gespritzt. Kontrolltiere erhalten eine einfache unwirksame Lösung. Die Schwanzvene der Tiere wird eingeschnitten und Blutproben zur Hormonmessung entnommen. Andere Ratten werden in einen Käfig gesetzt und durch wiederholtes Anblasen mit Luft unter Verwendung eines Föns einem akuten emotionalen Streß ausgesetzt. Auch bei ihnen wird der Hormonspiegel gemessen. Am Ende der Experimente werden die Ratten getötet, indem ihnen der Kopf abgeschnitten wird („Decapitation“). Das Gehirn wird herausgenommen und untersucht.

Bereich: Neuroendokrinologie, Hormonforschung

Originaltitel: Chronic melatonin treatment counteracts glucocorticoid-induced dysregulation of the hypothalamic-pituitary-adrenal axis in the rat

Autoren: Rossitza Konakchieva (1) , (3) , Yuri Mitev (2) , Osborne F.X.Almeida (3) , Vladimir K.Patchev (3) , (4)*

Institute: (1) Institut für Biologie und Immunologie der Reproduktion, (2) Institut für Physiologie, Bulgarische Akademie der Wissenschaften, Sofia, Bulgarien, (3) Abteilung für Neuroendokrinologie, Max Planck Institut für Psychatrie, Klinisches Institut, München, und (4)* Medizinische Forschung, Jenapharm, 07745 Jena

Zeitschrift: Neuroendocrinology 1998: 67, 171-180

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 133



Dokument 4850Titel: Expressionsmuster von Häm-Oxygenase Isoenzyme 1 und 2 in der normalen und in der Stress ausgesetzten Ratternleber
Hintergrund: Untersuchung bestimmter körpereigener Stoffe in der normalen und in der Schockleber
Tiere: 82 Ratten (mindestens)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Eine Nacht vor den Experimenten erhalten die Ratten kein Futter mehr, haben aber freien Zugang zu Wasser. Unter leichter Betäubung werden ihnen verschiedene Substanzen unter die Haut gespritzt. Andere Ratten werden anästhesiert und Katheter in die Leistenarterie und in die Schwanzvene gelegt. Nun läßt man die Tiere bluten, so daß der Blutdruck drastisch abfällt und mit Infusionen auf einem Level von 40 mmHg gehalten werden kann. Dann beginnt man, die Ratten durch Infusion einer Elektrolytlösung und Blut wiederzubeleben. Das hat zur Folge, daß sich die gedrosselte Durchblutung der Leber wieder normalisiert. In zusätzlichen Versuchen erhalten Ratten eine Stunde vor der Blutung mit anschließender Wiederbelebung bestimmte Medikamente verabreicht. Am Ende werden die Ratten getötet und die Leber untersucht.

Bereich: Chirurgie, Intensivmedizin

Originaltitel: Expression pattern of heme oxygenase isoenzymes 1 and 2 in normal and stress-exposed rat liver

Autoren: Inge Bauer (1) , Guido A. Wanner (2) , Hauke Rensing (1) , Christian Alte (1) , Elizabeth A. Miescher (3) , Beate Wolf (2) , Benedikt H.J.Pannen (4) , Mark G.Clemens (3) , Michael Bauer (1)*

Institute: (1)* Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin der Universität des Saarlandes, 66421 Homburg/Saar, (2) Abteilung für klinisch-experimentelle Chirurgie der Universität des Saarlandes, Homburg, (3) Abteilung für Biologie, Universität North Carolina, Charlotte, (4) Anästhesiologische Universitätsklinik der Albert Ludwig Universität, Freiburg

Zeitschrift: Hepatology 1998: 27, 829-838

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 132



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