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Datenbank Tierversuche

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Dokument 281Titel: Eine Kombinationstherapie mit CpG-Oligodesoxynukleotiden und Entecavir bewirkt eine frühe virale Reaktion und eine verstärkte Hemmung der Virusvermehrung in einem Waldmurmeltier mit einer chronischen Virushepatitis (hepadnaviralen Infektion)
Hintergrund: Murmeltiere werden als „Modell“ für die Behandlung einer Hepatitis B-Infektion beim Menschen herangezogen. Das Ergebnis der Studie bleibt laut Autoren hinter den gestellten Erwartungen, da die virushemmende Wirkung der verabreichten Medikamente nur sehr kurz anhält.
Tiere: 12 Murmeltiere (Waldmurmeltiere)
Jahr: 2016

Versuchsbeschreibung: Als Genehmigungsbehörde wird eine Behörde der Bezirksregierung Düsseldorf genannt. Mit Hepatitisviren infizierte Waldmurmeltiere werden aus den USA von North Eastern Wildlife, Ithaca, N.Y., bezogen und im Tierversuchslabor der Universität Essen gehalten.

12 Waldmurmeltiere werden in vier Gruppen geteilt. Tiere der Gruppe 1 erhalten ein Medikament einmal pro Woche für 16 Wochen als Spritze unter die Haut, die Tiere der Gruppe 2 erhalten ein anderes Medikament 12 Wochen lang täglich auf nicht näher beschriebene Weise in den Mund eingeflößt. Die dritte Gruppe erhält beide Medikamente für den gleichen Zeitraum und ebenfalls als Injektion unter die Haut bzw. orale Gabe verabreicht, die vierte Gruppe dient als Kontrollgruppe und wird nicht behandelt. Allen Murmeltieren wird 28 Wochen lang regelmäßig Blut abgenommen. Bei fünf Tieren entwickelt sich nach 16 bis 26 Wochen Leberzellkrebs und sie werden auf eine nicht genannte Weise vorzeitig getötet. Über das weitere Schicksal der Waldmurmeltiere, die bis zum geplanten Versuchsende überleben, werden keine Angaben gemacht.

Die Arbeit wird durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Wilhelm-Sander-Stiftung finanziell unterstützt.

Bereich: Infektiologie

Originaltitel: Combination therapy including CpG oligodeoxynucleotides and entecavir induces early viral response and enhanced inhibition of viral replication in a woodchuck model of chronic hepadnaviral infection

Autoren: Zhongji Meng (1,2), Xiaoyong Zhang (1), Rongjuan Pei (1), Ejuan Zhang (1), Thekla Kemper (1), Jörg Vollmer (3), Heather L. Davies (4), Dieter Glebe (5), Wolfram Gerlich (5), Michael Roggendorf (1), Mengji Lu (1)*

Institute: (1)* Institut für Virologie, Universitätsklinikum Essen, Virchowstraße 179, 45147 Essen, (2) Department of Infectious Diseases, Taihe Hospital, Hubai University of Medicine, Shiyan, China, (3) Pfizer Oligonucleotides Therapeutics Unit, Düsseldorf; (4) Pfizer Vaccine Immunotherapeutics, Ottawa, Kanada; (5) Institut für Medizinische Virologie, Justus-Liebig Universität, Gießen

Zeitschrift: Antiviral Research 2016; 125: 14-24

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4948



Dokument 282Titel: Vergleichende Live-Bildgebung der In-Vivo-EROD (Ethoxyresorufin-O-deethylase)-Induktion bei Embryonen von Zebrafisch (Danio rerio) und Dickkopfelritzen (Pimephales promelas), nachdem sie polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAKS) und Flusssediment-Extrakten ausgesetzt wurden
Hintergrund: Die Studie vergleicht Zebrafisch- und Dickkopfelritzen-Embryonen hinsichtlich ihrer Eignung für Giftigkeitsprüfungen. Fischembryonen fallen bis zur eigenständigen Nahrungsaufnahme nicht unter das Tierversuchsrecht, und so kann ohne Genehmigung beliebig an ihnen geforscht werden.
Tiere: 840 Fische (mindestens 360 Zebrafisch-Embryonen, mindestens 480 Dickkopfelritzen-Embryonen)
Jahr: 2018

Versuchsbeschreibung: Die erwachsenen Wildtyp-Zebrafische sind Abkömmlinge der „West-Aquarium Zuchtlinie“ und stammen aus Zuchteinrichtungen des Zentrums für Organismische Studien (COS) in Heidelberg. Die geschlechtsreifen Dickkopfelritzen sind ein Geschenk von Dr. R. Länge von der Firma Bayer Schering, Berlin.

Männliche und weibliche Fische beider Spezies werden verpaart, die befruchteten Eier werden eingesammelt und bis zur Entstehung von Embryonen auf speziellen Plastik-Zuchtplatten gehalten. Mindestens 360 Zebrafisch-Embryonen im Alter von 96 Stunden und 480 Dickkopfelritzen-Embryonen im Alter von 120 Stunden werden für drei Stunden in Lösungen mit unterschiedlich hohen Konzentrationen giftiger Kohlenwasserstoffe und Sedimentlösungen aus dem stark mit Umweltgiften belasteten Neckar eingelegt. Nach Spülung in klarem Wasser und 20-minütigem Einlegen in eine Farblösung und einem örtlichen Betäubungsmittel werden die Embryonen auf einer mit Nährmedium beschichteten Petrischale fixiert.

Unter einem Spezialmikroskop, das Stoffwechselvorgänge lebender Organismen mittels des Fluoreszenz-Farbstoffs sichtbar machen kann, zeigt sich über einen Anstieg von Enzymen in der Leber der Fischembryonen das Ausmaß der Giftigkeit der Stoffe, mit denen sie zuvor belastet wurden.

Es ist anzunehmen, dass die Tiere nach den Versuchen getötet werden.

Die Arbeit wurde gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und Umweltbundesamt

Bereich: Umwelttoxikologie

Originaltitel: Comparative live-imaging of in vivo EROD (ethoxyresorufin-O-deethylase) induction in zebrafish (Danio rerio) and fathead minnow (Pimephales promelas) embryos after exposure to PAHs and river sediment extracts

Autoren: Svenja Böhler*, Ann-Kathrin Lörracher, Janine Schubert; Thomas Braunbeck*

Institute: Arbeitsgruppe Aquatische Ökologie und Toxikologie, Zentrum für Organismische Studien (COS), Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 504, 69120 Heidelberg

Zeitschrift: Science of the Total Environment 2018; 621: 827-838

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4947



Dokument 283Titel: Etablierung eines Bordetella avium Challenge-Modells bei Puten
Hintergrund: Bordetella avium-Infektionen bei Puten sind unter den Bedingungen der Massentierhaltung zu einem wirtschaftlich bedeutsamen Problem geworden. Ziel der Studie ist die Erforschung eines Verfahrens, mit dem die Wirksamkeit einer erfolgten Impfung gegen Bordetella avium durch absichtliche Infektion (Herausforderung) des Organismus mit dem Erreger geprüft werden kann.
Tiere: 189 Puten
Jahr: 2018

Versuchsbeschreibung: Die Studie umfasst zwei Versuchsanordnungen und wurde vom Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Abteilung Tierschutzdienst, Oldenburg, genehmigt.

Für alle Experimente werden einen Tag alte weibliche Putenküken der Zuchtlinie B.U.T.6 aus einer gewerblichen Brüterei bezogen.

Im Teil 1 der Studie werden 105 weibliche, 22 Tage alte Putenküken per Los in 5 Gruppen mit je 21 Tieren aufgeteilt und in mit Holzspänen eingestreute Pferche verbracht. Nach vier Tagen Eingewöhnungszeit werden sie künstlich mit dem Bakterium Bordetella avium, dem Erreger des Putenschnupfens, infiziert. Je nach Gruppenzugehörigkeit geschieht dies über Einbringen unterschiedlich hoher Bakterienzahlen in Auge und Nase oder durch 30-minütiges Einatmen eines bakterienhaltigen Aerosols. Die Tiere der Kontrollgruppe erhalten eine 0,9%ige Kochsalzlösung in Auge und Nase. Die Puten werden zweimal täglich auf Zeichen einer Infektion untersucht. Es werden Blutentnahmen, Abstriche aus der Luftröhre und Entnahmen von Tränenflüssigkeit durchgeführt. Die infizierten Tiere leiden unterschiedlich stark an Ausfluss aus der Nase, Niesen und Aktivitätsverlust. Je sieben Putenküken aus jeder Gruppe werden nach 3, 7 oder 21 Tagen auf nicht genannte Weise getötet und es werden Proben aus Luftröhre und Lunge bakteriologisch und feingeweblich untersucht.

Für den zweiten Teil werden 84 weibliche, 17 Tage alte Putenküken vier gleich großen Gruppen zugeteilt. 4 Tage später wird die Hälfte aller Tiere durch Injektion eines Impfstoffes in den Brustmuskel gegen eine Bordetella avium-Infektion geimpft. Die andere Hälfte erhält in gleicher Weise eine 0,9%ige Kochsalzlösung. Drei Wochen später werden 21 geimpfte und 21 nicht geimpfte Puten über Einbringen einer mit Bordetella-Bakterien angereicherten Lösung in die Augen und die Nase mit Putenschnupfen infiziert. Bei 21 geimpften und 21 nicht geimpften Tieren wird eine Kochsalzlösung eingebracht. Sie dienen als Kontrollgruppe. Die Untersuchungen und Kontrollen erfolgen nach Impfung und absichtlicher Infektion wie in Teil 1 beschrieben. Sieben Tiere aus jeder Gruppe werden am 3., 7. oder 21. Tag nach der Infektion auf nicht genannte Weise getötet und untersucht.

Die Arbeit wird unterstützt vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

Bereich: Tiermedizin, Infektiologie, Impfstoffforschung

Originaltitel: Establishment of a Bordetella avium challenge model in turkeys

Autoren: Rebecca Knab*, Henning Petersen, Silke Rautenschlein, Arne Jung

Institute: Tierärztliche Hochschule Hannover, Klinik für Geflügel, Bünteweg 17, 30161 Hannover

Zeitschrift: Avian Pathology 2018; 47 (3): 227-237

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4946



Dokument 284Titel: Wirkung von TRPA1-Rezeptor-Agonisten bei der meningealen Nozizeption und Kopfschmerzentstehung
Hintergrund: Ziel der Versuche ist es, die komplexen Ursachen und Wirkmechanismen der Auslösung eines Migräneanfalls herauszufinden. Die Studie baut auf den bis in die 1950er Jahre zurückliegenden Ergebnissen klinischer Studien an Menschen auf, die in unterschiedlichen Versuchsanordnungen über schmerzauslösende bzw. Migräne auslösende Reize und Substanzen berichteten. Die Vorstellung, hieraus gewonnene Erkenntnisse im verwendeten „Tiermodell“ bestätigen zu können, erfüllt sich nicht, wie die Doktorandin zugeben muss.
Tiere: 71 Tiere verschiedener Arten (mindestens 52 Ratten, mindestens 19 Mäuse)
Jahr: 2016

Versuchsbeschreibung: Die In-vitro-Versuche an 7 Wildtyp-Mäusen und 12 unterschiedlich genveränderten sogenannten knockout- und doppel-knockout Mäusen aus institutseigener Zucht unterliegen keiner Genehmigungspflicht, da die Mäuse lediglich einer Gewebsentnahme dienen. Die Tiere werden durch Ersticken mit Kohlendioxid getötet, um eine Gewebeprobe aus dem Gehirn zu entnehmen.

Die In-vivo-Versuche an 52 männlichen Wistar Ratten aus institutseigener Zucht werden von der Bezirksregierung Mittelfranken genehmigt. TVA-Nr. 54-2532.1-23/08 vom 24.11.2008 und 02.03.2011 (Verlängerung) sowie TVA-Nr. 542532.1-21/12 vom 20.08.2012.

Die Ratten werden in einer speziellen Narkosebox mit Narkosegas betäubt. Nach Einspannen des Kopfes in einen MetaIlrahmen wird ein Beatmungsschlauch in die Luftröhre eingeführt. In die Leistenvene und -arterie werden Katheter zu Blutdruckmessung und Infusion eingeführt. Nach einem Hautschnitt und Ablösung der Kopfhaut vom Nacken bis zur Stirn wird das Schädeldach großflächig entfernt. Im Nackenbereich wird nach teilweiser Entfernung des ersten Halswirbels ein direkter operativer Zugang durch das Hinterhauptsloch zum Hirnstamm geschaffen, in dessen unmittelbare Nähe ein Katheter zum Einbringen der reizenden Substanzen gelegt wird. Auf die freigelegten Hirnareale werden verschiedene reizende chemische Substanzen aufgebracht. Spitze Elektroden werden in Nervenzellen gestochen, um die elektrischen Erregungen und ihre Veränderung nach Aufbringen der Reizstoffe abzuleiten. Bei einem Teil der Versuche wird zusätzlich durch die Augenhöhle ein operativer Zugang zu einen in der Schädelhöhle liegenden Nervenknoten gelegt, um auch dort Migräne auslösende chemische Stoffe einzubringen. Die Hirnhaut wird alle 60 Sekunden einem mechanischen Reiz (Druck) ausgesetzt. Über die Art der Tötung der Tiere nach Versuchsende wird keine Angabe gemacht.

Bereich: Neurophysiologie. Neuropathophysiologie

Originaltitel:

Autoren: Stephanie Kerstin Stöckl, Gutachter: M. Diener (1) und K. Messlinger (2)

Institute: (1) Institut für Veterinär-Physiologie und -Biochemie der Justus-Liebig-Universität Gießen, Frankfurter Str. 100, 35392 Gießen, Vorstand Prof. Dr. Rüdiger Gerstberger; (2) Institut für Physiologie und Pathophysiologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Universitätsstr. 17, 91054 Erlangen, Direktor Prof. Dr. Chr. Alzheimer Durchführung der in-vitro-Versuche am unter (1) genannten Institut für Veterinär-Physiologie und -Biochemie der Justus-Liebig-Universität Gießen unter Betreuung von Prof. Dr. M. Diener Durchführung der in-vivo-Versuche am unter (2) genannten Institut für Physiologie und Pathophysiologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg unter Betreuung von Prof. Dr. K. Meßlinger

Zeitschrift: Dissertation zur Erlangung des Grades eines Dr. med. vet. 2016

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 4945



Dokument 285Titel: Phosphodiesterase 2 schützt gegen die durch Katecholamine ausgelöste Herzrhythmusstörung und erhält die Pumpfunktion des Herzens nach Herzinfarkt
Hintergrund: Untersuchungen zur Rolle eines bestimmten Enzyms bei Herzfunktion und Herzinfarkt bei Hunden und Mäusen.
Tiere: 133 Tiere verschiedener Arten (12 Beagle, mind. 121 Mäuse)
Jahr: 2017

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden vom Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Abteilung Tierschutzdienst, Oldenburg, sowie von einer Institution in Frankreich genehmigt.

12 Beagle-Hunde im Alter von einem bis fünfeinhalb Jahren werden in vier Gruppen aufgeteilt. Alle Hunde erhalten in Narkose zur Blutdruck- und Herzschlagmessung einen Katheter über die Leiste, der in die Bauchschlagader vorgeschoben wird und einen Katheter über die Halsschlagader, der in der linken Herzkammer platziert wird. Über eine Sonde in den Zwölffingerdarm wird je nach Gruppenzugehörigkeit ein auf Herz und Kreislauf wirkendes Medikament (BAY 60-7550) in drei unterschiedlich hohen Dosierungen oder eine wirkstofffreie Lösung verabreicht. In den folgenden vier Stunden werden Herz- und Kreislauf-Werte ermittelt. Das weitere Schicksal der Beagle wird nicht erwähnt.

Bei den nachfolgend beschriebenen Versuchen an unterschiedlich genveränderten sowie nicht genveränderten „Wildtyp“-Mäusen wird bei allen Tieren in Narkose im Nackenbereich über einen Hautschnitt eine Minipumpe zur Verabreichung von Medikamenten und Infusionslösungen in eine operativ geschaffene Hauttasche eingenäht. Über einen Hautschnitt an der Brust wird ein Gerät zur Ableitung eines EKGs unter der Haut bis zum Rücken vorgeschoben. Ultraschalluntersuchungen werden in Narkose durchgeführt.

Mindestens 18 Mäusen wird über die osmotische Pumpe sieben Tage lang Isoproterenol, ein dem Adrenalin ähnlicher Wirkstoff, eingespritzt. 14 Mäuse erhalten zweimalig eine sehr hohe Dosis Isoproterenol. Bei allen Tieren wird dadurch der Herzschlag beschleunigt, ihr Herz vergrößert sich krankhaft, sie leiden unter Herzrhythmusstörungen, Angst, Atemnot, Herzschmerzen.

Mindestens 44 Mäusen wird ein ähnliches Medikament, Dobutamin, verabreicht und sie erleiden dadurch Herzrhythmusstörungen. Durch Gabe unterschiedlicher Wirkstoffe sollen diese aufgehoben werden. Mindestens 16 Wildtyp- und 15 gentechnisch veränderten Mäusen wird in Narkose der Brustkorb operativ eröffnet, das Herz wird freigelegt und eine Herzkranzarterie wird abgebunden. Dadurch erleiden die Tiere einen Herzinfarkt. Nach dem Erwachen aus der Narkose leiden die Mäuse unter den Folgen: heftige Schmerzen, Untergang von Herzgewebe, Herzrhythmusstörungen und eingeschränkte Herzfunktion. Mindestens 7 Mäuse sterben an den Folgen des künstlich hervorgerufenen Herzinfarktes, die anderen Tiere werden nach 14 Tagen getötet. In einer „Langlebigkeitsstudie“ wird bei 12 Wildtyp- und 16 genmanipulierten Mäuse gewartet, bis sie natürlicherweise sterben. Bei schweren Leiden werden sie vorzeitig getötet. Wildtyp-Mäuse leben im Schnitt 24, genmanipulierte Mäuse 29 Monate. Nach 38 Monaten werden die noch lebenden 3 Mäuse getötet. Im Rahmen der Studie wird eine ungenannte Zahl von Mäusen einzig zur Entnahme ihrer Herzen getötet. An den Herzmuskelzellen werden unterschiedliche Untersuchungen durchgeführt. Die Tötung aller Mäuse erfolgt durch Genickbruch in Narkose.

Die Arbeit wird finanziell gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung e.V.

Bereich: Herz-Kreislaufforschung

Originaltitel: Phosphodiesterase 2 protects against catecholamine-induced arrhythmia and preserves contractile function after myocardial infarction

Autoren: Christiane Vettel (1,2,12), Marta Lindner (3), Matthias Dewenter (2,4,12), Kristina Lorenz (5,6), Constanze Schanbacher (5), Merle Riedel (2,12), Simon Lämmle (7), Simone Meinecke (2,12), Fleur E. Mason (8,12), Samuel Sossalla (8,9,12), Andreas Geerts (10), Michael Hoffmann (10), Frank Wunder (10), Fabian J. Brunner (11,12), Thomas Wieland (1,2), Hind Mehel (3), Sarah Karam (3), Patrick Lechêne(3), Jérôme Leroy (3), Grégoire Vandecasteele (3), Michael Wagner (7), Rodolphe Fischmeister (3), Ali El-Armouche (7)*

Institute: (1) Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie, Universitätsklinikum Mannheim, Universität Heidelberg, (2) Institut für Pharmakologie, Universitätsmedizin Göttingen, Herzzentrum, Göttingen, (3) INSERM Université Paris-Saclay, Châtenay- Malabry, Frankreich, (4) Abteilung Molekulare Kardiologie und Epigenetik, Universitätsklinikum Heidelberg, (5) Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Universität Würzburg und Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften-ISAS-e.V. Dortmund, (6) Deutsches Zentrum für Herzinsuffizienz, Würzburg, Universitätsklinikum Würzburg und Westdeutsches Herz- und Gefäßzentrum Essen, (7)*Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Technische Universität Dresden, Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus, Fetscherstr. 74, 01307 Dresden, (8) Abteilung für Kardiologie und Pneumonologie, Zentrum für Molekulare Kardiologie, UMG Herzzentrum, Georg August Universitätsmedizin Göttingen, (9) Klinik für Innere Medizin III, Kardiologie und Angiologie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Kiel, (10) BAYER Pharma AG, Wuppertal, (11) Universitäres Herzzentrum, Klinik für Allgemeine und Interventionelle Kardiologie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, (12) Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung e.V., Standorte Heidelberg/Mannheim, Göttingen und Hamburg/Kiel/Lübeck

Zeitschrift: Circulation Research 2017; 120(1): 120-132

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4944



Dokument 286Titel: Die Kopf-Dreh-Reaktionen zur Beurteilung der auditorischen Lateralität bei Katzen: Einfluss der Ohrposition und wiederholte Schallpräsentation
Hintergrund: Menschen drehen bei einem Geräusch genau hinter ihnen ihren Kopf eher nach rechts. Versuche mit verschiedenen Säugetieren, Vögeln, Amphibien, Rhesusaffen und Seelöwen haben gezeigt, dass diese Tiere auch eher nach rechts drehen. Hier wird diese Frage an Katzen untersucht. Ergebnis: Katzen drehen eher nach links, aber das kann auch durch das Versuchs-Set-up bedingt sein.
Tiere: 15 Katzen
Jahr: 2017

Versuchsbeschreibung: Die Experimente werden von den zuständigen Behörden unter der Nummer 42500/1H genehmigt. Die Tiere stammen aus der Zuchtstation des Instituts für Versuchstierkunde, Hannover, und werden auch dort in Gruppen gehalten. Die Katzen sind bei Beginn des Experiments 1 bis 8 Jahre alt. Den Tieren wird über einen Lautsprecher genau hinter ihnen die Laute von kleinen Kätzchen, die von Menschen gehändelt werden, abgespielt. Hierfür wird das Tier in einen speziellen Experimentierkäfig gesetzt. Genau gegenüber dem Lautsprecher befindet sich eine Trinkflasche mit einem Milch-Wasser-Gemisch. Leckt die Katze daran, werden die Laute abgespielt und die Reaktion des Tiers wird auf Video aufgenommen und analysiert. Nach Ende der Versuche werden die Tiere vermutlich weiter für die Zucht und andere Versuche benutzt.

Die Arbeit wurde von der Tierärztlichen Hochschule Hannover, der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Konrad-Adenauer-Stiftung finanziert.

Bereich: Verhaltensforschung

Originaltitel: The head turn paradigm to assess auditory laterality in cats: influence of ear position and repeated sound presentation

Autoren: Wiebke S. Konerding (1), Elke Zimmermann (2), Eva Bleich (3), Hans-Jürgen Hedrich (3), Marina Scheumann (2)*

Institute: (1) Verbundinstitut für AudioNeurotechnologie (VIANNA) und Experimentelle Otologie, Medizinische Hochschule Hannover (MHH), Stadtfelddamm 34, 30625 Hannover, (2)* Institut für Zoologie, Tierärztliche Hochschule Hannover, Bünteweg 17, 30559 Hannover, (3) Institut für Versuchstierkunde und Zentrales Tierlaboratorium, Medizinische Hochschule Hannover (MHH), Hannover

Zeitschrift: PeerJ 2017; 5: e3925. doi: 10.7717/peerj.3925. eCollection 2017

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4943



Dokument 287Titel: Angeborene Taubheit reduziert, aber eliminiert nicht die auditive Reaktionsfähigkeit in der extrastriaten Sehrinde der Katze
Hintergrund: Untersuchungen zur Frage, wie sich angeborene Taubheit auf die Sehrinde im Gehirn von Katzen auswirkt.
Tiere: 8 Katzen
Jahr: 2018

Versuchsbeschreibung: Die Experimente sind vom Lebensmittel- und Veterinärinstitut Oldenburg (LAVES) genehmigt worden. Von den 8 Katzen sind 3 Tiere hörend und 5 Tiere taub. Die tauben Katzen stammen aus einer speziellen Zucht, CDC (congenitally deaf cat), wo sich diese befindet, wird nicht erwähnt. Der Herkunftsort der hörenden Katzen wird ebenfalls nicht genannt.

Sowohl hörende als auch taube Tiere werden kurz nach ihrer Geburt auf ihre Hörfähigkeit untersucht. Dazu wird unter Narkose ein Loch in den Schädel gebohrt, durch das eine Elektrode gesteckt und auf die harte Hirnhaut gelegt wird. Über einen Lautsprecher werden Klicklaute in verschiedenen Lautstärken abgespielt, während die Elektrode die Reaktionen im Gehirn misst.

Im Alter von 2-4 Jahren werden diese Messungen wiederholt. Die Narkose wird für das ganze folgende Experiment aufrechterhalten. Allen Katzen wird beidseitig ein Cochlea-Implantat implantiert, eine Hörprothese für Gehörlose. Die hörenden Katzen werden ertaubt, indem das Antibiotikum Neomycin beidseitig in die Hörschnecke im Innenohr gespritzt wird. Dadurch werden die feinen Haarzellen im Innenohr zerstört. Dann wird der Schädel großflächig geöffnet und Elektroden werden platziert. Damit das Gehirn nicht austrocknet oder unterkühlt, wird es mit Silikon, Agar und „Knochenwachs“ abgedeckt. Die Cochlea-Implantate werden elektrisch stimuliert und mit den Elektroden die Nervenaktivitäten in verschiedenen Hirnregionen aufgezeichnet. Wie lange die Narkose und die Versuche gehen, wird nicht erwähnt, mindestens aber über 12 Stunden. Am Ende der Versuche werden die Katzen noch in Narkose getötet, indem der Brustkorb aufgeschnitten und die Fixierungslösung Formalin in das Herz infundiert wird.

Die Arbeit wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der MedEl Comp (Cochlea-Implantat-Industrie) finanziert.

Bereich: Hörforschung, Hirnforschung

Originaltitel: Congenital deafness reduces, but does not eliminate auditory responsiveness in cat extrastriate visual cortex

Autoren: Rüdiger Land (1,2)*, Jan-Ole Radecke (1,2), Andrej Kral (1,2)

Institute: (1) Verbundinstitut für Audio- und Neurotechnologie, Hals-Nasen-Ohren-Klinik, Medizinische Hochschule Hannover (MHH), Stadtfelddamm 34, 30625 Hannover, (2) Experimentelle Otologie, Carl-Neuberg-Straße 1, 30625 Hannover

Zeitschrift: Neuroscience 2018; 375: 149-157

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4942



Dokument 288Titel: Ferngesteuerte linksventrikuläre hämodynamische Überwachung mit einem neuartigen intrakardialen Sensor
Hintergrund: Test eines neuen Herzüberwachungsgeräts für das Telemonitoring von Herzversagen.
Tiere: 5 Hunde (Beagle)
Jahr: 2018

Versuchsbeschreibung: Die Arbeit wird vom LANUV NRW in Düsseldorf genehmigt. Es werden fünf männliche Beagle bei Marshall BioResources gekauft. Den Tieren wird unter Anästhesie ein Herzschrittmacher und ein neuer zu untersuchender Sensor (um den diastolischen Blutdruck am Herzen zu messen) ins Herz operiert. Die Geräte werden über die Achselvene bzw. Halsarterie eingebracht, bis zum Herzen geschoben und dort verankert. Mit dem Sensor wird der Blutdruck der Tiere gemessen, indem eine Antenne von außen an den Brustkorb gehalten wird. Sieben Tage nach der Operation wird der Schrittmacher dazu verwendet, um die Herzfrequenz auf 220 Schläge pro Minute am wachen Hund zu erhöhen (Die normale Herzfrequenz eines Beagles liegt etwa bei 80-100). Dadurch kommt es bei den Tieren zu einer Herzinsuffizienz bzw. einem vorübergehenden Herzversagen, was sich u.a. über einen erhöhten Blutdruck und vergrößerte Herzkammern bemerkbar macht. Am Tag der Operation, sowie 21 und 35 Tage nach der Operation werden Messungen mit dem Sensor durchgeführt. Dabei werden den Tieren unter Anästhesie nacheinander die Substanzen Dobutamin und Vasopressin gespritzt, die den Blutdruck bzw. das Schlagvolumen erhöhen. Gleichzeitig werden verschiedene Messgrößen ermittelt. 35 Tage nach der Operation werden die Tiere auf nicht genannte Weise getötet und untersucht.

Die Arbeit wird von der Bayer AG und CardioMEMS (Abbott) finanziert.

Bereich: Herz-Kreislauf-Chirurgie

Originaltitel: Remote left ventricular hemodynamic monitoring using a novel intracardiac sensor

Autoren: Thomas Mondritzki (1,2)*, Philip Boehme (1,2), Jason White (3), Jin Woo Park (3), Jessica Hoffmann (1), Julia Vogel (1), Peter Kolkhof (1), Stuart Walsh (1), Peter Sandner (1,4), Erwin Bischoff (1), Wilfried Dinh (1,5), Jörg Hüser (1), Hubert Truebel (1,2)

Institute: (1) Bayer AG, DD-TRG-CV III, Gebäude 500, 42096 Wuppertal, (2) Universität Witten/Herdecke, Alfred-Herrhausen-Straße 50, 58455 Witten, (4) St Jude Medical (heute Abbott), Atlanta, USA, (5) Medizinische Hochschule Hannover, Hannover, (6) Herzzentrum HELIOS Klinik Wuppertal, Universitätsklinikum Witten/Herdecke, Wuppertal

Zeitschrift: Circulation and Cardiovascular Intervention 2018; 11(5): e006258 Doi: 10.1161/CIRCINTERVENTIONS.117.006258

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4941



Dokument 289Titel: Erhöhte Knochenbildung in einem Kaninchen-Modell für Röhrenknochen-Defekte nach einmaliger lokaler und systemischer Applikation von Erythropoietin
Hintergrund: Untersuchungen an Kaninchen zur Frage, ob das Hormon Erythropoietin die Knochenheilung verbessert. Erythropoietin ist ein Hormon, das die Blutbildung fördert und als Dopingmittel missbraucht wird.
Tiere: 19 Kaninchen
Jahr: 2016

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom Regierungspräsidium Karlsruhe genehmigt (Referenznummer AZ35-9185.81/G-109/06). Es werden Kaninchen der Rasse Weiße Neuseeländer eingesetzt. Die Tiere werden durch eine Injektion betäubt. Bei allen Tieren wird die Haut an einem Vorderbein aufgeschnitten. Mit einer Handsäge wird im mittleren Bereich der Speiche ein Knochenstück von 1,5 cm Länge herausgesägt. In die Lücke wird ein spezieller Gelatine-Schwamm eingebracht, der bei 6 Kaninchen mit einer neutralen Kontrolllösung getränkt ist (Kontrollgruppe), bei 7 Tieren mit Erythropoietin. Sechs Kaninchen wird Erythropoietin unter die Haut am Rücken gespritzt. Danach wird die zuvor aufgeschnittene Haut wieder zugenäht. Das Bein wird nicht durch z.B. eine Schiene stabilisiert. Im Anschluss werden die Kaninchen in Einzelkäfigen gehalten und mit einem Schmerzmittel behandelt. Nach 4, 8 und 12 Wochen werden die Knochenbrüche jeweils computertomografisch analysiert. Die Kaninchen werden hierfür in eine speziell konstruierte Apparatur gelegt und das zu untersuchende Vorderbein für den radiologischen Scan in einem Aluminiumrohr fixiert. Eine Betäubung wird nicht erwähnt, ist aber wahrscheinlich. Nach den 12 Wochen werden alle Tiere durch eine Spritze getötet und die Vorderbeine entnommen, um die Knochenheilung näher zu untersuchen.

Die Arbeiten wurden vom Universitätsklinikum Heidelberg finanziell unterstützt.

Bereich: Bildgebende Verfahren, Radiologie, Knochenchirurgie

Originaltitel: Increased bone formation in a rabbit long-bone defect model after single local and single systemic application of erythropoietin

Autoren: Georg W Omlor (1), Kerstin Kleinschmidt (2), Simone Gantz (1), Anja Speicher (2), Thorsten Guehring (3), Wiltrud Richter (2)*

Institute: (1) Zentrum für Orthopädie, Unfallchirurgie und Paraplegiologie, Universitätsklinikum Heidelberg, Heidelberg, (2)* Forschungszentrums für Experimentelle Orthopädie, Universitätsklinikum Heidelberg, Schlierbacher Landstr. 200a, 69118 Heidelberg, (3) BG Klinik Ludwigshafen, Ludwigshafen

Zeitschrift: Acta Orthopaedica 2016; 87(4): 425–431

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4940



Dokument 290Titel: Evaluierung eines neuen embolischen Wirkstoffs (präzipitierende hydrophobe injizierbare Flüssigkeit (PHIL)) in einem Tiermodell für endovaskuläre Embolisierung
Hintergrund: An Schweinen werden die Eigenschaften eines neuen Wirkstoffs zum künstlichen Verschluss von Blutgefäßen im Vergleich zu einem kommerziellen Wirkstoff untersucht, der bereits in der Klinik etabliert ist. Der neue Wirkstoff schneidet in keinem Punkt besser ab als der herkömmliche.
Tiere: 16 Schweine (Landrasse)
Jahr: 2018

Versuchsbeschreibung: Die Landrasse-Schweine wiegen maximal 40 kg, d.h. sie sind etwa 3-4 Monate alt. An ihnen sollen die Eigenschaften eines neuen Wirkstoffs zur Embolisation, also dem künstlichen Verschluss von Blutgefäßen, untersucht werden. Das Verfahren wird in verschiedenen Bereichen der Humanmedizin eingesetzt, z.B. um innere Blutungen zu stoppen. Unter Narkose werden Computertomographie-Aufnahmen, Röntgen-Bilder und Angiografien (radiologische Untersuchungen der Blutgefäße) an den Schweinen durchgeführt. Für letztere wird ein Katheter in die Rachenschlagader eingeführt. Dazu wird die Haut seitlich am Hals aufgeschnitten. Über den Katheter wird 8 Tieren der neu entwickelte Embolisations-Wirkstoff eingeleitet, die übrigen 8 erhalten zum Vergleich einen kommerziellen Wirkstoff, der bereits in der Klinik eingesetzt wird. Es kommt zum Verschluss bestimmter Gefäße im Gehirn der Schweine. Anschließend werden die anfangs durchgeführten bildgebenden Untersuchungen wiederholt. Einige Schweine werden 2 Stunden nach dem Eingriff durch eine Injektion getötet. Die anderen erwachen aus der Narkose und werden 7 weitere Tage am Leben erhalten, während dieser Zeit werden ihnen täglich Antibiotika und Schmerzmittel verabreicht. Danach werden auch diese Tiere durch eine Injektion getötet. Allen Schweinen werden nach der Tötung Blutgefäße an der Schädelbasis entnommen, um die Auswirkungen der verabreichten Wirkstoffe auf den Blutgefäß-Verschluss zu untersuchen.

Bereich: Bildgebende Verfahren, Radiologie, Chirurgie

Originaltitel: Evaluation of a novel liquid embolic agent (precipitating hydrophobic injectable liquid (PHIL)) in an animal endovascular embolization model

Autoren: Dominik F Vollherbst (1,2), Ruth Otto (1), Andreas von Deimling (3), Johannes Pfaff (1), Christian Ulfert (1), Hans U Kauczor (2), Martin Bendszus (1), Christof M Sommer (2,4), Markus A Möhlenbruch (1)*

Institute: (1) Abteilung für Neuroradiologie, Universitätsklinikum Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 400, 69120 Heidelberg, (2) Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Universitätsklinikum Heidelberg, Heidelberg, (3) Abteilung für Neuropathologie, Universitätsklinikum Heidelberg, Klinische Kooperationseinheit Neuropathologie, Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung und Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg, (4) Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Klinikum Stuttgart, Stuttgart

Zeitschrift: Journal of Neurointerventional Surgery 2018; 10(3): 268-274

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4939



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