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Datenbank Tierversuche

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Dokument 4611Titel: Klonierung und Charakterisierung eines 100 kDa Transferrin bindenden Proteins von Actinibacillus pleuropneumoniae
Hintergrund: Untersuchungen über den Eisenstoffwechsel eines bestimmten Bakteriums; Weiterentwicklung der Impfung gegen dieses Bakterium
Tiere: 12 Tiere verschiedener Arten (1 Kaninchen, 11 Schweine (Ferkel))
Jahr: 1996

Versuchsbeschreibung: Zur Gewinnung von Antikörpern wird ein Kaninchen verwendet, das durch Entbluten getötet wird.

Acht Ferkel werden am 1. und 21. Tag nach Versuchsanfang mit verschiedenen Anteilen eines bestimmtes Bakterium, das schwerwiegende Lungenveränderungen mit Todesfolge verursachen kann, geimpft. Drei Tiere dienen als Kontrollgruppe. Den Tieren wird mehrmals Blut entnommen. Am 32. Tag wird unter Anästhesie mit einem schlauchförmigen Instrument (Bronchoskop), bei acht Tieren die Lunge mit den Bakterien infiziert. Drei der Tiere sind ungeimpft.

Symptome der Pleuropneumonie, die durch den Erreger ausgelöst wird, sind Fieber, Apathie, Appetitlosigkeit, Husten und Lungengeräusche. Im Todeskampf kommt es zu blutig-schleimigen Nasenausfluß mit Maulatmung. Vier der infizierten Tiere sterben innerhalb der nächsten vier Tage. Am 42. Tag werden die überlebenden Tiere getötet und untersucht.

Bereich: Impfstoffforschung, Immunologie

Originaltitel:

Autoren: Markus Wilke (Wissenschaftliche Betreuung: G. F. Gerlach)

Institute: Institut für Mikrobiologie und Tierseuchen der Tierärztlichen Hochschule Hannover

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 377



Dokument 4612Titel: In-vitro-Untersuchungen zum gastrointestinalen Calcium-Transport bei kleinen Wiederkäuern
Hintergrund: Lokalisation des Calciumtransportes im Magen-Darm-Trakt der kleinen Wiederkäuer
Tiere: Tiere verschiedener Arten (Anzahl unbekannt)(mindestens 4 Ziegen und 6 Schafe, unbekannte Anzahl Ziegen- und Schaflämmer)
Jahr: 1996

Versuchsbeschreibung: Am Tag des Versuches werden die Tiere mittels Bolzenschuß betäubt, durch Entbluten getötet. Die benötigten Teile des Magen-Darm-Traktes werden entnommen und der Transport von Calcium durch die Magen-Darm-Wand untersucht.

Bereich: Veterinärphysiologie

Originaltitel:

Autoren: Ina Rittmann (Wissenschaftliche Betreuung: G. Breves)

Institute: Institut für Veterinär-Physiologie der Justus-Liebig-Universität Gießen

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 376



Dokument 4613Titel: T-Zellhilfe bei der IgA Produktion der B-Zellen des Haushuhnes
Hintergrund: Vermögen von körpereigenen Abwehrzellen eine Antikörperproduktion in vitro anzuregen
Tiere: Hühner (Anzahl unbekannt)(eine unbekannte Anzahl Hühner)
Jahr: 1995

Versuchsbeschreibung: Eine nicht genannte Anzahl Hühner wird zum Zwecke der Organentnahme ab einem Lebensalter von 8 Wochen geschlachtet. Die Versuche werden an den Organen in vitro durchgeführt.

Bereich: Immunologie

Originaltitel:

Autoren: Siegfried Mehmke (Wissenschaftliche Betreuung: U. Lösch)

Institute: Institut für Physiologie, Physiologische Chemie und Tierernährung der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 375



Dokument 4614Titel: Zeitliche Analyse des Nahrungsaufnahme bei Minischweinen
Hintergrund: Sammlung von Informationen über das Minischwein als Modell für die humanmedizinische Forschung
Tiere: 4 Schweine ("Minischweine")
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Um das Freßverhalten von 4 in Einzelkäfigen gehaltenen Minischweinen aufzeichnen zu können, erhalten die Tiere ihr Futter über computergesteuerte Futterautomaten. Wenn ein Schwein mit der Schnauze einen Hebel betätigt, erhält es eine genau abgemessene Menge Futter. Auf diese Weise können Futtermenge und Zeit der Futteraufnahme exakt registriert werden. Die Daten werden 2 Wochen lang kontinuierlich gesammelt und schließlich ausgewertet. Die weitere Verwendung der Schweine wird nicht erwähnt.

Bereich: Versuchstierkunde

Originaltitel: Temporal analysis of feeding behavior in miniature pigs

Autoren: F. Musial (1)* , A. Kowalski (1), K.-T. Kalveram (1), P. Enck (2)

Institute: (1)* Abteilung für Allgemeine Psychologie, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, 40225 Düsseldorf, und (2)Abteilung für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Zeitschrift: Zeitschrift: Deutsche tierärztliche Wochenschrift 1998: 105 437-484

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 374



Dokument 4615Titel: Untersuchung der Pathophysiologie des postoperativen Kolonileus mittels Dehnungsmeßstreifen bei der wachen Ratte
Hintergrund: Bewegungen des Darms bei einem postoperativen Darmverschluß
Tiere: Ratten (Anzahl unbekannt)(unbekannte Anzahl männlicher Ratten)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Unter Vollnarkose wird den Ratten ein Venenkatheter (Plastikschlauch) in die Halsvene gelegt. Der Bauchraum wird eröffnet und 2 Dehnungsmeßstreifen auf den Dickdarm aufgenäht. Von den Streifen ausgehend werden Kupferdrähte durch die Bauchwand gezogen und unter der Haut bis zum Hals geleitet, wo sie nach außen treten und in einen kleinen, an der Haut des Halses angenähten Lederbeutel eingewickelt werden. Nach 3 Tagen Erholung werden die Ratten in kleine Käfige gesetzt und die Bewegungen des Darms über die Kupferdrähte aufgezeichnet. Nun wird einem Teil der Ratten eine bestimmte Substanz verabreicht, deren Einfluß auf die Darmbewegung nach einer Darmoperation getestet werden soll. Die Tiere werden anästhesiert und die Bauchhöhle eröffnet. Der Dickdarm wird für 5 Minuten vorsichtig manipuliert, um eine Darmoperation zu simulieren. Anschließend wird die Bauchhöhle wieder verschlossen und die Bewegungen des Darms über die Kupferdrähte erneut aufgezeichnet. Der chirurgische Eingriff resultiert in einer ausgeprägten Hemmung der Dickdarmbewegung, die durch die verabreichte Substanz reduziert werden konnte. Die weitere Verwendung der Ratten wird nicht erwähnt.

Bereich: Pathophysiologie

Originaltitel: Strain gauge transducer technique for investigation of the pathophysiology of postoperative colonic ileus in awake rats

Autoren: A.Huge (1)* , F.M.Habermann (1), E.C.Jahle (1), T.T.Zittel (1)

Institute: (1)* Universitätskrankenhaus, Abteilung für Allgemeine Chirurgie, 72072 Tübingen

Zeitschrift: Deutsche tierärztliche Wochenschrift 1998: 105, 437-484

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 373



Dokument 4616Titel: Glukose und Maltodextrin haben in enteralen Diäten eine unterschiedliche Wirkung auf die jejunale Resorption von Nährstoffen, Natrium und Wasser sowie auf die Flußrate in Miniaturschweinen
Hintergrund: Nährstoffaufnahme des Darms bei Durchströmung mit verschiedenen Darmdiäten
Tiere: 4 Schweine ("Minischweine")
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Anästhesierten Minischweinen werden nach Eröffnung der Bauchhöhle 3 Kanülen (Hohlnadeln aus Stahl) in etwa einem Meter Abstand in den Dünndarm eingesetzt, die durch die seitliche Bauchdecke nach außen ragen und dort befestigt werden. Für die ersten fünf Tage nach der Operation werden die Schweine mit einer Infusionslösung künstlich ernährt. Die eigentlichen Experimente beginnen, nachdem die Schweine mindestens eine Woche wieder normale Nahrung zu sich genommen haben. Die folgenden Versuche erfolgen nach einer 14-stündigen Fastenperiode ohne Narkose. Am stehenden, durch eine Hängematte in der richtigen Position gehaltenen Schwein, wird durch die mittlere Kanüle ein Ballon-Katheter in den Darm eingeführt. Nun kann eine spezielle Darmdiät getestet werden, indem sie durch die mittlere Kanüle in den Darm gespritzt und einen Meter weiter aus der hinteren Kanüle wieder abgesaugt wird. Das Darmstück zwischen mittlerer und hinterer Kanüle wird auf diese Weise von den Verdauungsvorgängen des restlichen Darms zeitweilig isoliert. Durch Bestimmung und Vergleich der Nährstoffe der in der Mitte eingespritzten und weiter hinten wieder abgesaugten Testdiät, kann ermittelt werden, welche und wie viele Nährstoffe der Darm aufgenommen hat.

Um die Nährstoffaufnahme des Darms nach einer Mahlzeit zu studieren, werden die Schweine gefüttert. Dieses Futter wird, nachdem es den Magen passiert hat, aus der vorderen Kanüle abgesaugt, bevor es in den Test-Darmabschnitt zwischen mittlerer und hinterer Kanüle gelangt. Zwei unterschiedlich zusammengesetzte Darmdiäten werden bei verschiedenen Durchströmungsgeschwindigkeiten getestet. Die weitere Verwendung der Tiere wird nicht erwähnt.

Bereich: Intensivmedizin, Ernährungsphysiologie

Originaltitel: Glucose and maltodextrin in enteral diets have different effects on jejunal absorption of nutrients, sodium and water and on flow rate in mini pigs

Autoren: E. Weber (1)* , H.-J. Ehrlein (1)

Institute: (1)Institut für Physiologie, Universität Hohenheim, Stuttgart (*jetzt Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Department für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie, 40225 Düsseldorf)

Zeitschrift: Deutsche tierärztliche Wochenschrift 1998: 105, 437-484

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 372



Dokument 4617Titel: Verminderte kutane Immunantwort bei Mäusen mit Thy-1-Mangel
Hintergrund: Untersuchung des Immungeschehens im Bereich der Haut
Tiere: 30 Mäuse (mindestens)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Zunächst werden mit gentechnischen Methoden Mäuse produziert, die durch einen Gendefekt an einem Mangel eines bestimmten Zelloberflächenmoleküls leiden. (Für Details der Herstellung dieser Mäuse wird auf eine andere Arbeit verwiesen).

Für die Versuche werden Gruppen von Mäusen mit Gendefekt und Gruppen ihrer normalen Geschwister verwendet. Der Rücken der Mäuse wird geschoren und eine bestimmte Substanz aufgebracht (Sensibilisierung). Kommen die Tiere ein zweites Mal mit dieser Substanz in Berührung, - hier, indem sie auf die Ohren aufgestrichen wird - erfolgt eine Abwehrantwort des Körpers: die Ohren schwellen an. Die Dicke der Schwellung wird als Maß für die Abwehrantwort gemessen. Die Mäuse der Kontrollgruppe erhalten die Substanz auf die Ohren, ohne vorher sensibilisiert worden zu sein.

Bei einem weiteren Versuch werden Mäuse mit Milzzellen anderer Mäuse sensibilisiert, indem die Zellen unter die Rückenhaut gespritzt werden. Zur Auslösung der Immunantwort werden Milzzellen in die Ballen der Hinterfüße injiziert. Die Dicke der Ballenschwellung wird bestimmt.

Um eine Hautentzündung der Ohren bei Mäusen beurteilen zu können, werden die Ohren mit einer hautreizenden Substanz bestrichen. Die Dicke der resultierenden Schwellung wird 24 Stunden später gemessen. Das weitere Schicksal der Mäuse wird nicht erwähnt.

Bereich: Immunologie

Originaltitel: Impaired cutaneous immune response in thy-1-deficient mice

Autoren: Stefan Beissert (1)* , Hai-Tao He (2), Anne-Odile Hueber (2), Annemarie C. Lellouch (2), Dieter Metze (1), Annette Mehling (1), Thomas A. Luger (1), Thomas Schwarz (1), Stephan Grabbe (1)

Institute: (1)* Abteilung für Dermatologie, Ludwig Boltzmann Institut für Zellbiologie und Immunbiologie der Haut, Universität Münster, 48149 Münster, und (2)Centre d'Immunologie, Institut National de la Santé: et de la Recherche Mé:dicale - Centre National de la Recherche Scientifique de Marseille Luminy, Marseille, Frankreich

Zeitschrift: The Journal of Immunology 1998: 161, 5296-5302

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 371



Dokument 4618Titel: Neuartige steroid-gekoppelte Konjugate von ?...? Aminosäuren und ihre antineoplastische Aktivität gegen das Noble Nb Prostatacarcinom-Modell bei Ratten
Hintergrund: Erforschung von medikamentösen Therapien von Prostatakrebs
Tiere: 48 Ratten (ca., Anzahl unklar)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Bei Ratten wird Prostatakrebs erzeugt, indem ihnen im Alter von 6-8 Wochen nach Kastration Prostatakrebszellen unter die Haut gepflanzt werden. Die Behandlung mit zwei neuen Substanzen in verschiedenen Dosierungen beginnt 3 Wochen nach der Krebszellentransplantation. Die Substanzen werden am 1., 7. und 21. Tag nach Beginn der Therapie in die Bauchhöhle injiziert. Eine Gruppe Kontrolltiere bleibt unbehandelt. Für eine positive Kontrolle werden andere Ratten kastriert und 9 Tage lang mit einem männlichen Geschlechtshormon behandelt. Am 10. Tag werden sie getötet und zum Vergleich mit den Versuchsgruppen das Gewicht der Prostata ermittelt. Die Ratten der Versuchsgruppen werden 4 Wochen nach Beginn der Behandlung getötet. Die Ratten selbst sowie ihre Prostatas werden gewogen. (Die neuen Substanzen hemmen in hoher Dosierung das Tumorwachstum, rufen jedoch einen erheblich Gewichtsverlust bei den Ratten hervor).

Bereich: Krebsforschung

Originaltitel: Novel steroid-linked conjugates of 17ß-?N-?N'-(2-chloroethyl)-N'-nitroso?carbamoyl?amino acids and their antineoplastic activity against Noble Nb prostate carcinoma model in rats

Autoren: W. Tang (1), M.R. Schneider (2), G. Eisenbrand (1)*

Institute: (1)* Fachbereich Chemie, Abteilung für Lebensmittelchemie und Umwelttoxikologie, Universität Kaiserslautern, 67663 Kaiserslautern, und (2)Experimentelle Onkologie, Forschungslabor, Schering AG, 13342 Berlin

Zeitschrift: Anti-Cancer Drug Design 1998: 13, 815-824

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 370



Dokument 4619Titel: Unterschiedliche Pufferung des Blutdrucks durch das Renin-Angiotensin-System im wachen Hund
Hintergrund: Untersuchung des physiologischen Blutdruckregulationssystems
Tiere: 20 Hunde (Foxhounds)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: In Narkose wird die Bauchdecke der Hunde in der linken Flanke eingeschnitten, die Nierenarterie und die Hauptschlagader (Aorta) werden freigelegt. In die Aorta und eine Nierenvene werden Katheter (Plastikschläuche) implantiert. Bei 4 Hunden wird zusätzlich ein aufblasbare Manschette um die Aorta nahe der Niere gelegt. Verlängerungsschläuche aller Katheter und der Manschette werden unter der Haut bis zum Hals verlegt, wo sie nach außen treten. Die Tiere können sich nach der Operation mindestens 10 Tage erholen. Die folgenden Experimente werden am wachen Hund durchgeführt. Die Hunde werden trainiert, für die Versuche ruhig auf der Seite zu liegen. Über die verlängerten Katheter wird der Blutdruck gemessen. Bei den Hunden mit den Manschetten um die Aorta wird diese über den Verlängerungsschlauch aufgeblasen, wodurch es zu einem kontrollierten Abfall des Blutdrucks in der Niere kommt. Nach einer Stunde wird die Manschette wieder gelöst. Über die Katheter werden diverse Blutproben zur Untersuchung bestimmter Stoffe des Blutdruckregulationssystems genommen und die Blutdruck wird weiterhin gemessen.

Bei anderen Hunden werden verschiedene Substanzen über den Nierenvenenkatheter eingeleitet und Blutproben entnommen. In einem anderen Versuch erhalten einige Hunde eine natriumarme Diät. Wiederum werden Blutproben genommen und die körpereigenen Stoffe des Blutdruckregulationssystems untersucht. Insgesamt werden 68 verschiedene Experimente an den 20 Hunden durchgeführt. Am Ende aller Versuche werden die Tiere durch eine Überdosis eines Narkosemittels getötet.

Bereich: Physiologie

Originaltitel: Buffering of blood pressure variability by the renin-angiotensin system in the conscious dog

Autoren: Armin Just (1)* , Hartmut R.Kirchheim (1), Heimo Ehmke (1)

Institute: (1)* I. Physiologisches Institut, Rubrecht-Karls-Universität Heidelberg, 69120 Heidelberg

Zeitschrift: Journal of Physiology 1998: 512, 583-593

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 369



Dokument 4620Titel: Durch Bestrahlung hervorgerufene Störung der Knochenheilung im Oberschenkelknochen der Ratte: Die Wirkung der Bestrahlungsdosis, -Sequenz und des Intervalls zwischen der Operation und der Bestrahlung
Hintergrund: Beeinflussung der Knochenheilung durch Röntgenstrahlung
Tiere: 100 Ratten (100-500, Anzahl nicht eindeutig)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Mit einem Zahnbohrer werden Löcher (1,2 mm Durchmesser) in beide Oberschenkelknochen von anästhesierten Ratten gebohrt. Die Haut bzw. darunterliegendes Gewebe werden vernäht. Die Ratten dürfen sich erholen. Zu unterschiedlichen Zeitpunkten vor und nach der Operation werden beide Oberschenkelknochen der Ratten unter Anästhesie mit definierten Röntgendosen bestrahlt. Sechs bzw. 7 Wochen nach der Operation werden die Tiere durch eine Überdosis äther 'geopfert' und die Knochenheilung an der Bohrlochstelle unter

Bereich: Strahlenmedizin

Originaltitel: Radiation-induced impairment of bone healing in the rat femur: effects of radiation dose, sequence and interval between surgery and irradiation

Autoren: Michael Arnold (1), Paul Stas (1), Johann Kummermehr (1)* , Susanne Schultz-Hector (1), Klaus-Ruediger Trott (2)

Institute: (1)* Institut für Strahlenbiologie, GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit GmbH, 85764 Neuherberg, und (2)Department of Radiation Biology, St. Bartholomew's and the Royal London School of Medicine and Dentistry, Queen Mary & Westfield College, London, UK

Zeitschrift: Radiotherapy and Oncology 1998: 48, 259-265

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 368



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